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Den Erfolg

Sanatogen

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im Leben sichert sich nur der, der sich auf der Höhe seiner Leistungs­fähigkeit zu erhalten weiß. Wenn uns die fortgeschrittene Wissen­schaft und hochentwickelte Technik, die auf allen Gebieten so Erstaunliches leisten, ein sicheres, bequemes und preiswertes Mittel in die Hand geben zur Stärkung unserer Nerven- und Muskel­kraft, wäre es nicht unverständlich, ein solches Mittel unbenutzt zu lassen? Wer sich die segensreichen Wirkungen dieses Mittels,

des Sanatogens

nicht zunutze macht, verkennt die Gelegenheit, die sich zur Wiedergewinnung neuer Kraft zeigt. Die heutige Zeit stellt die höchsten Anforderungen an die Leibes- und Geisteskräfte jedes Einzelnen. Diese zu stärken und ihren durch das aufreibende Leben der Gegenwart doppelt schnellen Verbrauch immer sofort wieder zu ersetzen, ist das ganze Geheimnis der Energie, Leistungs­fähigkeit und Spannkraft des modernen Menschen. Viele Tausende

bestätigen

daß Sanatogen ihnen die lang entbehrte Kraft und neue Lebenslust brachte. Dieses auf streng wissenschaftlicher Grundlage aufgebaute, nach den Erfahrungen modernster Hygiene zusammengesetzte Mittel, das in seiner Zusammensetzung der Natur auf das glücklichste abgelauscht ist, von dem man täglich nur einige Teelöffel voll zu nehmen braucht, hat schon dort geholfen, wo man die besten Kräfte für immer verloren glaubte. Damit wir aber mit vollem Vertrauen zum Gebrauche von Sanatogen schreiten können, sei erwähnt, daß

mehr als 12000 Ärzte

mit ihren übereinstimmend anerkennenden Gutachten dafür eintreten. Seine Exzellenz Professor Dr. von Tobold, Berlin, schreibt: ,, Sanatogen hat sich bei meinen Patienten, welche in der Ernährung wesentlich gelitten hatten und körperlich heruntergekommen waren, in hervorragender Weise bewährt. Der Appetit steigerte sich merklich, und darauf trat eine erfreuliche Zunahme des Körpergewichtes ein."

Sanatogen ist erhältlich in jeder Apotheke und in jeder Drogerie in Packungen zu M. 1.65, 3.20, 7.70 und 15.­

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Drucksache

Sanatogen- Werke Bauer& Cie

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3 Pfg.­Marke

BERLIN SW 48 Friedrichstr. 231.

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daß Deutschlands Aufwendungen zum Heeres dienste irgendwie das Maß des Gebotenen überschreiten. Viel­mehr wird man sich ernstlich die Frage vorzulegen ha­ben, ob nicht Deutschland, solange Frankreich daran fest­hält, ein ebenso starkes Heer aufzustellen wie Deutsch­land, angesichts seiner bedrohten Lage in Europa ge= nötigt wäre, an eine Verstärkung seiner Truppen zu denken.

er Beitung

e amfl. Bekanntmachungen

glichen

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anderer

des Großherzoglichen Polizei Amtes

Behörden Oberhessens ition: Seltersweg 83. ( Haus Brüder Schmidt.)

ag, den 2. Juni 1911.

litischen Bündnisse wahrlich nicht nötig| üstung zu treiben wie Deutschland.

r Giessener Stadtverordneten. mische Viertel war bereits längst über= die Versammlung vom Vorsitzenden, ter Mecum eröffnet wurde. Im Mittel­handlungen stand der Verkauf der it. Das Thema hatte man bereits in Versammlung angeschnitten, jedoch wur­Beschlüsse damals noch nicht gefaßt. htspunkte brachte die gestrige Debatte zwar gte sie aber wieder zur Evidenz, daß ur­nicht kleine Interessenpolitik treiben, sen­hl des großen Ganzen nicht aus dem eine Erscheinung, die wir bei der Frage er Universitätsgründung bereits mit Ge­tatieren konnten.

b sich eine Stimme gegen den durchaus schlag, der vom Magistratstisch der Ver­nacht wurde, aber dieser Rufer im Sireit r Stadtverordnete Löberblieb mit ſei e das nackteste Utilitätsprinzip proklamierte, ter Flur.

demselben Stadtverordneten vorgetragene kolportierte Meinung", daß bereits für das Gelände geboten seien, wurde der Fabel verwiesen.

den Magistratsvorschlag anlangt, so geht nicht das ganze Grundstück zu verkaufen, Das zirka 5000 Quadratmeter umfassende das Vordergebäude aber als Schmuck= > t zu erhalten.

aubach macht einen Vermittlungs- Vor­solle den Verkauf in zweierlei Form einmal ohne und das andere Mal mit Ein­Vorgartens.

erwähnt, wünscht der Stadtv. Löber, je Gebäude verkauft wird. Dieser Stadt­it auseinander gebaut, daß auch bei einer 5 Vorgartens noch Licht und Luft übrig 3 inn ist gegen den Verkauf des Vorge­tadtv. Grünewald empfiehlt, dem Be­audeputation beizutreten und sich grund­jeden Gedanken auszusprechen, der das er Bebauung erschließen will. Es sei ein Stadt, daß sie das Gelände besäße; der plug muuten alten Bäumen müsse der Stadt erhal­ten bleiben."- Stadtv. Schäfer schließt sich dem Standpunkt seines Vorredners an. Das schöne Terrain dürfe nicht bebaut werden.

Stadtv. Krumm erklärt sich prinzipiell gegen den Verkauf des Vorgartens. Das Schönheitsinteresse ver­biete eine Bebauung. Uebrigens sei der ganze Rum­mel gegen die Bürgermeisterei", die wegen dieser Angelegenheit in Szene gesetzt worden sei, zu verurteilen. Es sei verkehrt, einen Stadtteil gegen den anderen auszuspielen."

Bisher konnte man davon Abstand nehmen, weil Frankreich nicht mehr in der Lage war, die auf dem Papier stehenden Truppenmassen aufzubringen. In­folgedessen hatten dort eine Anzahl Regimenter nicht die vorschriftsmäßige Stärke, obwohl man in Frankreich nicht davor zurückschreckt, offenkundige Verbrecher und allerlei Gesindel in die Armee einzustellen. Gegenwärtig denkt man aber in Frankreich daran, die Lücken, die im Heere durch die andauernd zurückgehende Geburtenzahl entstanden sind, durch Kolonialtruppen auszufüllen und sowohl die Eingeborenen in Nordafrika stärker zum Hee- folle man das Gebäude für die Zwecke der Bürgermei­resdienst heranzuziehen, als auch die in Algier stehen­den weißen Truppen allmählich durch Neger aus den westafrikanischen Kolonien zu ersetzen.

Was die Zahl seines kriegstüchtigen Nachwuchses be­trifft, so wäre Deutschland mit Leichtigkeit imstande, ein doppelt so starkes Heer aufzustellen wie Frankreich. Wenn Deutschland das bisher nicht getan hat, so ist das der beste Beweis für seine friedliche Gesinnung. Deutschland denkt nicht daran, irgend eine andere Macht in Europa zu bedrohen, will aber andererseits natur­gemäß stark genug sein, um einen möglichen Angriff von anderer Seite abzuwehren. Wenn die Friedensfreunde in Europa es mit ihren Absichten wirklich ehrlich mei­nen, so mögen sie daher bei ihren, Ermahnungen Deutsch­land aus dem Spiele lassen, dessen Rüstungen nur das mindeste dessen darstellen, was Deutschland seiner Lage in der Welt schuldig ist. Viel eher könnte Frankreich den Gedanken einer Rüstungseinschränkung erwägen, da es infolge seiner geographischen Lage und noch mehr in­

Stadtv. Eichenauer wünscht aus ästhetischen Rücksichten feine bauliche Ausnutzung des Vorge­ländes. Man solle nicht den gleichen Fehler machen wie in Marburg, wo ein Platz von der Gemeinde ver­äußert und dann durch Bebauung verschandelt" sei. Unsere Pflicht und Schuldigkeit ist die Erhaltung des Vorgartens." Sollte sich der Verkauf zerschlagen, so sterei verwenden.

Da sich die Debatte endlos auszudehnen scheint, so wird vom Stadtv. Winn Schluß der Debatte bean­tragt.

Der Antrag der Baudeputation wird angenom­men, der Antrag des Stadtv. Haubach abgelehnt. Stadtv. Grünewald teilt außerhalb der Tages­ordnung einen Wunsch der Straßenbahnwagenführer mit. Die Schaffner hätten im Vorjahre 10 Tage und in diesem Jahre sogar 14 Tage Urlaub. Die Wagenfüh­rer, deren Arbeit aber weit aufreibender sei und deren Ruhezeit durch die Feiertage keine Einschränkung erhalte, wünschen einen Urlaub von 3-4 Tagen. Der Ober­bürgermeister sagt wohlwollende Erledigung der einzu­reichenden Petition der Wagenführer zu.

Auf die anderen, meist kleinen und wenig bedeu­tenden Vorlagen, nebst einer Reihe von Gesuchen, die keinerlei Anlaß zu Auseinandersetzungen boten, einzu gehen, erübrigt sich.

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( Gießener Tageblatt)

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Telephon: Nr. 362.

23. Jahrg.

Aus Stadt und Land.

Gießen, den 2. Juni.

Verkaufstag der Großherzogin.

Die Vorarbeiten im Steins Garten werden bis Ende der Woche außerhalb des Saales beendet sein, so daß nach den Pfingstfeiertagen mit der Ausschmückung und Einrichtung der Verkaufsstände im Innern des Gebäu­des begonnen werden kann. Schon heute läßt sich er= sehen, daß die Anordnung des Ganzen den größtmög­lichsten Verkehr gestattet und selbst bei starkem Menschen­andrang hinreichende Sicherheit für Aufrechterhaltung der Ordnung vorhanden ist. Mit der Einrichtung der Verkaufsstände sind durchweg hiesige Firmen betraut worden, die in entgegenkommendster Weise sich bereit erklärt haben, ihre Arbeiten zum Selbstkostenpreis aus­zuführen. Um das Reinerträgnis durch die entstehenden Unkosten nicht zu verringern, trägt der Großherzog die Kosten für die Einrichtung und Ausschmückung der gan­zen Verkaufstagsanlage. Ein wirklich hochherziges schö= nes Opfer. Die Stadt Gießen hat die Saalmiete und die Kosten für die Beleuchtung und deren Anlage über­nommen. Sämtliche Mitwirkende stiften kostenlos, ent

sprechend dem schönen Vorbild des Großherzogspaares und aller übrigen Fürstlichkeiten, die Verkaufsgegenstände und leisten damit einen sehr anerkennenswerten Beitrag. Es darf darum wohl erwartet werden, daß sich nie­mand beiseite stellt oder seine Taschen verschließt, sondern jedermann nach Kräften sein Scherflein zum Gelingen des Verkaufstages beiträgt.

* Die Prinz Heinrich Fahrt, die auch durch einen Teil des Kreises Wetzlar führt, hat bis jetzt in England die gewünschte Anzahl Meldungen für die Prinz Heinrich- Fahrt 1911 noch nicht erhalten, wäh­rend die deutschen Listen längst geschlossen worden sind. In englischen Zeitungen wird der gesellige Charakter der Tour hervorgehoben und das Programm eingehend geschildert, so daß man voraussichtlich die fünfzig Nen­nungen bald erreichen wird.

* Das große deutsche Bundesschie= ßen in Frankfurt, so wird uns geschrieben, wird sich über drei Wochen erstrecken und mit besonderem Glanze gefeiert werden. Zur Verschönerung des großzügig an gelegten Festes sind u. a. ein Festspiel, Konzerte, sport­liche Veranstaltungen, größere Schaustellungen 2c. in Vorbereitung.

*

Friedberg, 1. Juni. Die Großh. Direktion der Obstbauschule zu Friedberg hat auch in diesem Jahr wieder einen Kursus für Apfelweinproduzenten einge­richtet, der vom 19. bis 24. Juni in Friedberg stattfin­det. In diesem Kursus wird eingehend die Erzeugung und Pflege eines edlen Apfelweines sowie die Behand­lung fehlerhafter Aepfelweine besprochen und im Labo­ratorium die Untersuchung 2c. praktisch geübt.

- Darmstadt, 30. Mai. Gestern tagte hier die Hauptversammlung des Verbandes der hessi­schen Bürgermeister. Der Vorsitzende machte eine Reihe Mitteilungen, insbesondere über die Begebung der Ren­tenquittungen, über die Bestrafung bei Verfehlungen gegen das Personenstandsgesetz, über die Abhaltung und die Stempelabgabe bei Versteigerungen, und erklärte, daß ein neuer Gebührentarif für die Bürger­meister in Aussicht stehe. Oberregierungsrat Graef hielt einen Vortrag über den jetzigen Stand der Fürsorge­kasse für die hessischen Gemeindebeamten, wobei er aus­führte, daß bis jetzt alle an die Kasse geknüpften Hoff­nungen sich voll erfüllt hätten.

nach

)( Dorlar, 2. Juni. Von einer großen Anzahl in Gießen kaufenden Interessenten der Wetzlarer Gegend wird die Einrichtung einer Haltestelle bei Block Dorlar an der Bahnstrecke Gießen- Wetzlar gewünscht. Dorlar sei wohl eine Station der Linie Lollar- Wetzlar, doch sei der Weg über Abendstern oder Wetzlar Gießen mit großen Umständlichkeiten verknüpft. Wiewohl die seitherigen Bemühungen in dieser Richtung erfolg­los geblieben sind, beschließt die Handelskammer, im Interesse des Gießener Handelsstandes nochmals bei der Eisenbahnverwaltung vorstellig zu werden.

Marburg, 31. Mai 1911. Die philosophi­sche Fakultät der hiesigen Universität hat den bekannten Großindustriellen Geheimen Kommerzienrat Wilhelm Kalle aus Biebrich zum Ehrendoktor ernannt.

* Marburg, 2. Juni. Der Gastwirt Johannes Henkel aus Mellnau zog sich bei der Explosion einer Lampe so starke Brandwunden zu, daß er an den Fol­gen verstarb.