WEL
SUT QUIT S ว! ก
Variante.
A.:„ Jedes Jahr müssen Sie eine Entfettungskur durchmachen, da sollten Sie doch auch nicht so viel essen!"
B.( seufzend): Leicht gesagt; der Weg nach Marienbad ist mit guten Vorsägen gepflastert!"
Verloren und wiedergefunden.
Treffend.
Wer ist doch nur der auffallend gekleidete Mensch da drüben, den man zu jeder Tageszeit hier bummeln sieht?" Was, den kennst Du nicht?! Das ist ein Millionärs- einer unserer bedeutendsten Trottoiristen!"
sohn
11
Keinen Unternehmungsgeist.
Sommerfrischler( welcher schon mehrere Jahre kommt, zum Wirt):„ Nun, das höre ich mit Bedauern, daß es dem Hornbauer so schlecht geht,... er soll ja vor dem Zusammenbruche stehn!.. Und er ist doch so eine ehrliche Haut!" Wirt: Na ja, dös ist schon alles schön und gut. aber Unternehmungsgeist hat er halt auch garnicht a bissel, schaun's, er ist schon 40 Jahre im Orte,... bei ihm hat's halt noch nicht a einziges mal brennt."
Tanz- Varianten.
Er war von je ein Tänzer nicht, Jhn treff des Fimme's Strafgericht.
0000
Raum ist kaum im grössten Saale Für ein eifrig tanzend Paar.
0800
Es ist bestimmt beim Firmament, Dass man mit Damen, die man kennt, Muss tanzen.
0000
O tanzt, so lang' ihr tanzen könnt, O tanzt, so lang' ihr tanzen wollt! Jhr Herren! Damen tanzen nur, Wenn sie zum Tanze einer holt.
Am Fusse des Gebirges.
Erster Tourist:„ Kein Mensch weit und breit zu sehen; deshalb fehlen auch die Esel, die sonst immer für die Touristen bereit stehen."
Zweiter Tourist( in Gedanken): Ja, heute sind wir wirklich die einzigen!"
Verloren und wiedergefunden.( Fortsetzung).
Und ihre Zukunft sieht die Mutter Erniedrigt zum Kanonenfutter.
Gedankensplitter. Steckenpferde lassen häufig ihren Reiter im Sumipfe stecken.
0000
Gar mancher glänzende Stern, der uns noch mit seinem Lichte erfreut, ist in Wahrheit längst erloschen.
0000
Geistreich ist für die Frau der Mann,
Der sie selbst verstehen kann.
0000
Der Rücken lügt gewöhnlich noch mehr als der Mund.
0000
Der rußigsten Werkstatt erblüht oft die rosigste Zukunft.
0000
Schmeichle niemand, und du schmeichelst Dir selbst am nteisten.
0000
Ein Dichter schreibt anregend, ein Dichterling angeregt.
Die Straußin setzt sich hin in Ehren Zu dem Behuf, sich zu vermehren.
überflüssig.
Junger Mann( an der Tür zum Dienstmädchen):" ſt die gnädige Frau zugegen, ich bin der neue Chauffeur."
Dienstmädchen:„ Sie kommen wohl schon zu spät; die Gnädige sieht schon so echauffiert aus, die ist wahrscheinlich bom Herrn schon in Schwung gebracht worden."
00000000
Indes sie Leben will erwecken, Umdräuen sie des Todes Schrecken.
Kinder- Scherze.
Lehrerin( erzählt):„ Jakob hatte seinen Sohn Joſef| geschichtsstunde von den verschiedenen Hunderassen erzählt.
am liebsten."
Kind:„ Fräulein, den kenne ich, der wohnt in unserem Haus."
17
Lehrerin( berichtigt und fährt fort): Darum machte er ihm einen bunten Rock."
Kind:„ Fräulein, dann ist er's ja doch, sein Vater ist ja Schneider."
Dem fleinen Heini hat die Lehrerin in der Natur
Zum Schluß sagt er: Fräulein, wenn ich groß bin, kaufe ich mir einen Neufundländer, der muß alle Menschen retten, und einen Pudel, der muß ein Körbchen, tragen, und ein fleines Möpschen für die Kinderchen, wo ich nachher krieg'!"
Derselbe Heini kauft sich im Laden eine Feder. Freudestrahlend kommt er zurück und ruft:„ Ich habe der Frau gesagt, sie soll mir eine Feder geben, wo man lauter Ginsen mit schreibt. Da ist sie!"
Hyperbel.
Kaufmann( zu seinem Kommis, der eine Kiste Tee, welche für die Firma J. P. Wilhelms Eidam& Co. bestimmt ist, mit den Anfangsbuchstaben der Empfänger: J. P. W. E. & Co. figniert):„ Herr Lorenz, es hätte ja auch ein W. genügt! Sie brauchen ja nicht gleich eine ganze Novelle auf die Kiste zu schreiben."
Ein guter Kamerad.
Feldwebel:..... Unter kameradschaftlich versteht man fleine Gefälligkeiten, die man seinen Kameraden erweist. Was würden Sie z. B. tun, Schlempe, wenn Sie sehen, daß Ihr Kamerad das Essen auf dem Tische stehen hat, seine Rockknöpfe noch nicht gepugt sind und gerade zum Antreten geblasen wird?" Retrut:„ Ich würde
schnell für ihn essen, damit er puzen tann!"
ст
Begründung.
Herr( die Gasthofrechnung betrachtend): Wie, eine Mark für die Benützung des Telephons? Ich hab' ja garnicht telephoniert!"
Kellner: Macht nichts! Das Telephon stand zu Ihrer Verfügung warum haben Ste's nicht benützt!"
Der Hungrige.
von Schneidewiß( im Wirtshaus): Cie haben mich
firiert, mein Herr!"
Schreiber:„ Bitte sehr,
nur Ihre Wurst!"
malitiöser Rat.
„ Na, Doktorchen, Sie scheinen ja ein schönes Stück Geld zu verdienen!"
Das ist nicht so schlimm; meine Patienten lassen mich gerade leben." ,, Machen Sie das doch mit Ihren Patienten auch."
Während der Gesellschaft.
Tochter( leise):„ Ich bin in Verzweiflung Mama; frage ich da meinen Tischnachbar, den Professor, zufällig, woher die Maikäfer kommen, jett hält er mir seit zwei Stunden einen Vortrag über wer weiß welche Käfersorten; am liebsten möchte ich garnicht an meinen Plaz zurückkehren!"
Jhr Auge bettelt um Erbarmen,
Doch dieses mangelt dem Gendarmen.
Mutter:" Ja, das geht nun einmal nicht anders, Kind wie kann man aber auch so leichtsinnige Fragen stellen?"
Bicht zu Hause.
der
Gläubiger( mit Rechnung): Ist Herr Flott vielleicht zu Hause?"
Studiosus( Stubengenosse von Flott):„ Nein!" Gläubiger:„ Aber ich sah ihn doch selbst ins Haus hinein gehen!"
Student: Ja- er Sie aber auch!"
Doch welch in Wunder: Beim Krepieren Tut sich das Leben präsentieren.
Verschnappt.
Junger Ehemann( der sich wegen des Essens ins Restaurant geflüchtet):„ Herr Wirt, die Suppe war schlecht, der Braten war zäh', die Mehlspeise angebrannt! Da tann man doch gleich zu Hause essen!"
6
Und jauchzend künden es die Sprossen: „ Mama, Mama, wir sind erschossen!"
Boshaft.
„ Was hat denn der Weinhändler Pantscher für eine geheiratet?"
,, Die Tochter eines andern Weinhändlers!" ,, So, so, also cine Mischehe!"


