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better war bisher günstig, wenn auch das Wachstum der Pflanzen in den letzten Wochen durch Nachtfröste und Man­gel an Niederschlägen wieder etwas zurückgedrängt wurde. Als eine unangenehme Folge des milden Winters ist das farfe Auftreten von Feldmäusen, die Veruntrautung Saaten und der Schneckenfraß anzusehen.

Aus Hessen und Nachbargebiet.

der

* Lich. Sein 25jähriges Bestehen seiert der Be= jirtslehrerverein Lich. Präparandenlehrer Kilian hielt einen Bortrag über die Bedeutung des Seismographen. Den Schluß bildete ein gemütliches Zusammensein im Hollän­dischen Hos".

* Allendrf a. Lahn. Der Mitteldeutsche Geflü gel- und Kaninchenzuchtverein veranstaltete bei Gastwirt Luh feine 5. Verbandsaussteliung. An Geflügel- und Kaninchen, besonders Hühnern und belgische Riesen, konnte man wahre Prachteremplare sehen. Für beste Gesamtleistung in der Auz­stellung erhielt der Geflügel- und Kaninchenzuchtverein Kin­zenbach einen Preis.

* Trais Horloff, 27. April. Auf der Grube Friedrich" ereignete jich ein tödlicher Unglücksfall. Der 19­jahrige Bergmann Simczif wurde von einer Förderschale ein Stück in die Höhe genommen und so heftig mit dem Stopf an die Seitenwand gedrückt, daß er das Genick brach. Wie das Unglück entstand, konnte mit Bestimmtheit nicht festgestellt werden.

* Nidda, 27. April. Ueber 40 Jahre hat August Reuning die Gemeinde- und Kirchenkasse mehrerer Orte der Nachbarschaft geleitet. Mit Rücksicht auf sein Alter will er im Juni in den Ruhestand treten. Er erhielt be­reits eine Ordensauszeichnung.

* Der Nach laß des Grafen Oriola. Daß der verstorbene Reichstagsabgeordnete Graf Oriola mit zu den reichsten Leuten Deutschlands gehörte, dürfte wohl all­gemein bekannt sein, daß er aber mit an erster Stelle steht, hat auch mancher ihm Näherstehende nicht geahnt. Nicht weniger als 72 Millionen Mark bilden seine Hin­terlassenschaft.

* Dutenhofen, 26. April. Gestern Abend be­stiegen drei Gießener Studenten, die schwer bezecht waren, vor der Wirtschaft zum Gambrinus einen Bierwagen, der nach Gießen zurückführ, um so heim zu kommen. Unmittel­bar hinter dem Ort, da wo die Straße steil abfällt, schlug der Wagen um, der Kutscher und die Studenten lagen be­sinnungslos und verletzt auf der Straße. Es wurden tele­phonisch Aerzte aus Gießen requiriert, die Notverbände anlegten und die erheblich Verletzten in die Klinik ver= bringen ließen. Der Kutscher ist bereits gestorben.

* Launsba ch. Dieser Tage fand in Launsbach eine Versammlung statt, in der Direktor Stolte einen Vor­trag über die Vorteile des elektrischen Lichtes hielt.

* Assenheim. Hier starb die Tante des Grafen Franz zu Solms- Rödelheim und Assenheim, Gräfin Ag­

nes.

Sie war im Schlosse am 18. Juli 1833 als das jüngste Kind des Grafen Karl zu Solms- Rödelheim und Assenheim und der Gräfin Amelie, geb. Gräfin zu Erbach­Schönberg geboren.

* Darmstadt. Der wegen Betrügereien von ver­schiedenen Staatsanwalten gesuchte Wilhelm Seubasch hielt jich zuletzt hier auf, beschwindelte eine Direttrice um ihre Ersparnisse und pumpte eine Anzahl Oberfellner an. Als er verhaftet werden sollte, flüchtete er auf das Dach des Hauses. Als er sich verfolgt sah, sprang er auf ein anderes Dach, konnte aber nicht weiter. Er sprang dann auf ein mehrere Meter tiefes Glasdach, in dem er durchbrach und ftecken blieb. Man faßte ihn und zog ihn heraus, doch machte er sich wieder frei, warf mit Ziegelsteinen um sich und suchte in der Verzweiflung eine eiserne Feuerleiter zu erreichen. Er sprang aber zu furz, fiel von der Höhe auf den Boden und erlitt eine schwere Schädelverletzung, so daß er Aufnahme im Krankenhause finden mußte. Er ist daselbst auch gestorben.

* Auz Rheinhessen. Die plötzlich rauh ge­wordene Witterung beeinträchtigt die Spargelernte in den bekannten Spargel bauenden Gemarkungen unserer Provinz ziemlich, so daß möglicherweise eine Preissteigerung zu er­warten ist, insoweit nicht feste Abschlüsse bestehen. Gegen wärtig wird das Pfund Spargel erster Qualität noch mit 34 bis 38 Pfg., das Pfund zweiter Qualität( Suppenspar­gel) mit 10 Pfg. bezahlt. Im Kleinverkauf sind die Preise freilich viel höher und stellen sich auf 60-70 Pfg. für das Pfund.

4.

* Worm 3, 27. April. Mit einer schlichten Feier wurde Professor Lauteschläger in sein neues Amt als Direktor der Eleonorenschule eingeführt. Die Re­bision gegen das Todesurteil Selzer wird am Mai in Leipzig am Reichsgericht zur Verhandlung kommen. * Worm 3. Eine namentlich auch vom Lande sehr zahlreich besuchte Wahlkreisversammlung der vereinigten Li­beralen des Reichstagswahlkreises Worms Heppenheim- Wim­pfen beschloß einstimmig den Anschluß an die Fortschritt- liche Voltspartei.

* Marburg, 27. April. Zum Zwecke der An= sammlung eines Fonds zur Errichtung eines Kreistrieger­denkmals in Marburg wird hier allabendlich das vater­ländische Voltsbühnenspiel Königin Luise" von Gymnasial­direktor Dr. Albert Gemoll aus Striegau aufgeführt.

* Biedenkopf, 23. April. Die russisch- polnischen Arbeiter, welche am Bahnbau Oberscheld- Wallau beschäf= tigt sind, erhielten dieser Tage die Aufforderung, innerhalb 24 Stunden das preußische Gebiet zu verlassen.

* Wiesbaden, 27. April. Nachdem die Vertrau ensmänner- Versammlung der Freisinnigen Volkspartei für den ganzen Wahlkreis den Anschluß an die Fortschrittliche Volkspartei beschlossen hat, konstituierte sich in der General­versammlung auch der hiesige Wahlverein als Ortsverein der neuen Partei. Die Uebernahme der seitherigen Satz­ungen wurde beschlossen, Justizrat Alberti zum Vorsitzen­den gewählt.

* Wiesbaden, 27. April. Die Zahl der bis jetzt hier angemeldeten Fremden beträgt 37 470, 15 082 zu längerem und 22 388 zu fürzerem Aufenthalt.

* Wiesbaden. Auf der Wilhelmshöhe" in Son­nenberg ist seit acht Tagen eine Naturerscheinung aus der Vogelwelt zu verzeichnen, die wohl einzig dasteht. Eine Meise hat ihr Nest im Brieffasten gebaut. Sie läßt sich in ihrer Arbeit durch die vielen Postkarten und Briefe die täglich hineingesteckt werden, in feiner Weise stören.

*

Der Kampf im Baugewerbe.

* Berlin, 27. April. Der außerordentliche Kon­greß der Gewerkschaften, auf dem zirka 2 Millionen Mit- glieder von 58 Organisationen durch 422 Delegierte vertre ten sind, nahm eine Resolution an, in der den ausge= sperrten Bauarbeitern Sympathie ausgesprochen wird und sämtliche organisierten Arbeiter aufgefordert werden, den Ausgesperrten ihre Solidarität durch sofortige allgemeine Sammlungen zu beweisen. Die christlichen Gewerkschaften und die Hirsch Dunkerschen Gewerkveeeine waren der Ein­ladung zur Teilnahme am Kongreß nicht gefolgt. * Mainz, 27. April. Die nachgesuchte Ausnahme­bestimmung für den Theaterbau wurde vom Unter­nehmerverband abgelehnt.

Aus aller Welt.

* Berlin, 27. April. Der Reichskanzler ist leicht an Influenza ertranft und muß voraussichtlich einige Tage das Zimmer hüten.

* Koblenz, 26. April. Regierungspräsident Frei­herr von Hövel, der als solcher seit Anfang Februar 1899 hier tätig ist, tritt am 1. Juli in den Ruhestand. Als seinen Nachfolger nennt man den Regierungspräsidenten in Aurich, Prinzen von Ratibor und Corvey.

* Erfurt, 24. April. Der Glasbläser Lutz aus Friedersdorf, der bekanntlich fürzlich das 3. Mal zum Tode verurteilt wurde, beauftragte seinen Verteidiger, abermals gegen das Todesurteil Revision anzumelden.

* Erfurt, 25. April. Die Polizei verbot den Mai­umzug der Sozialdemokraten unter Hinweis auf die durch die fortgesetzte Agitation erregte Stimmung.

* Wolfshagen. In der Situng des Kreistages für Wolfshagen wurde u. a. beschlossen, einen Polizei­hund für den Bereich des Kreises Wolfhagen anzuschaffen. * Heidelberg, 22. April. Heute morgen 6 Uhr wurde in Rosenberg, Amt Adelsheim, der Halleysche Ko­met in südöstlicher Richtung bei flarem Himmel mit blo­Bem Auge gesichtet.

* Breslau, 24. April. Nach einer heute abend ab­gehaltenen Versammlung der demokratischen Vereinigung, thm es zu Zusammenstößen zwischen Publikum und Po­lizei. Es wurden mehrere Verhaftungen vorgenommen.

* Königsberg i. Pr. Ein Militärbauamt für einen Luftschiffhafen ist in Königsberg errichtet worden. Alle Arbeiten sollen so beschleunigt werden, daß die Luft­schiffhalle bereits im Spätherbst in Benußung genommen werden kann. In der Nähe der Halle werden noch eine Kaserne für eine Luftschifferabteilung und eine Wasserstoff­gasanstalt errichtet.

* London, 27. April. Das neue englische lent­bare Militär- Luftschiff wurde gestern bei Farnborough vom Sturm schwer beschädigt. Von den Ingenieuren und den Insassen des Luftschiffes wurde niemand verletzt, auch die Maschinerie erlitt keinen wesentlichen Schaden.

* New York, 26. April. Der außergewöhnliche Schneefall dauert fort. Die Baumwollpflanzungen in den Staaten Alabama, Georgia und Floridas sind zum Teil vollständig zerstört. Aus dem Süden wird eine Zunahme der Kälte gemeldet. Der Schaden in den Vereinigten Staa­ten wird auf über 40 Millionen Dollar geschäßt."

* New- Yort, 27. April. In Kuba wurden un­gefähr 70 Neger verhaftet. Die Regierung erklärte, es sei ein bewaffneter Aufstand beabsichtigt gewesen. Die Neger hätten weiße Hintermänner, welche jetzt gesucht werden.

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)( Breslau. Im 80 Kilometer Rennen um den Großen Frühjahrspreis behauptete R. Schauermann Sonntag den zweiten Platz auf Brennabor vor Stellbrink und Rosenlöcher. Br. Wegener, der dieselbe Marke benutzt, wurde im Hauptfahren zweiter und schlug Walter Rütt.

( Jean Böschl in gewann am 24. April in einem 25 Kilometer- Rennen den Großen Frühjahrspreis" auf Brennabor und ging aus dem 20 Kilometer- Rennen um den Preis vom Maintal" gleichfalls als Erster hervor.

Ans dem Gerichtssaal.

Straffammer.

Gießen, 26. April 1910. Im letzten Frühjahr wurde zu Reiskirchen bei einem Metzger mittels Einbruch eine Partie Wurst und Fleisch aus dem Keller gestohlen. Auch ein Wirt des nämlichen Ortes bekam Besuch nachts, der ihm den Automat entleerte und Zigarren und Branntwein mitnahm. Einen Tag später gings einem Heuchelheimer Wirt nicht besser; diesem wur­den nachts 53 Mark und Zigarren gestohlen, desgleichen einem Wirt zu Azbach Zigarren und Schnaps. Die Ermit telungen ergaben, daß der Dienstknecht Alexander Auth aus Gießel bei Fulda, der aus dem Gefängnis ausgebrochen war, mit dem ebenfalls vielfach bestraften Schlosser Franz Ruppert aus Horras und dem Fabrifarbeiter Konrad Pop­pert aus Fulda in der Nähe hier gesehen worden sind. chen und wurden von dem Eigentümer entdeckt. Sie konn­Sie hatten sich in eine Scheuer zu Reiskirchen eingeschli­ten aber einen so günstigen Eindruck hervorrufen, daß sie der Eigentümer noch bewirtete. Auch scheinen sie sich am Tag immer umgesehen zu haben, wie sie nachts am besten ankommen können. Alle leugnen, hier in der Umgegend ge­wesen zu sein. Inzwischen erfolgte ihre Aburteilung in Luremburg, von wo aus sie hierher ausgeliefert wurden. Sie bestreiten in der hiesigen Gegend gewesen zu sein und wollen von allem nichts wissen, trotzdem sie von den Wir­ten und ihren Angehörigen bestimmt erkannt wurden. Auth bekam 6 Jahre Zuchthaus und Ruppert 4 Jahre, beiden wurden die bürgerlichen Ehrenrechte auf 10 Jahre abge= sprochen; auch wurden sie unter Polizeiaufsicht gestellt. Peppert tam mit Rücksicht auf seine seitherige Unbestraft­heit, als der Verführte mit 2 Jahren Gefängnis durch. Das Kreisausschußmitglied Johannes Grünewald in Hergersdorf hatte im Verlauf einer Sißung vorgebracht, der Straßenwart Konrad Dickert in Hopfgarten habe ehe brecherischen Verkehr zu einer Frau in Unter- Sorg. Dickert ging in Aufregung hierüber an das Kreisamt und machte Angaben, wodurch sich Grünewald beleidigt fühlte. Dieser erhob Privatklage und Dickert Gegenklage. Das Schöffen gericht billigte jedem Wahrnehmung berechtigter Interessen zu und sprach sie frei. Die von den Parteien eingelegte Berufung wurde verworfen.

Die Ehefrau des Küfers K. Herzinger in Büdingen wurde vom Schöffengericht wegen Beleidigung der Ehefrau des Fabritarbeiters Heinrich Deckenbach zu einer Woche Ge­fängnis verurteilt, weil sie ihr Ehebruch und verschiedenes andere vorgeworfen hat. Die Parteien verfolgten Beruf= ung; die Straffammer kam aber zur Bestätigung des Ur­teils.

*

Literarisches.

Technisches Magazin( Magazin- Verlag, Berlin W. 15). Soeben beginnt der 3. Jahrgang dieser vornehmen Monatsschrift für Wirtschaft und Technik. Aus dem reichen Inhalt des vorliegenden Heftes nennen wir: Organisationsänderungen im Kaiserlichen Patentamt; Stell­ungnahme des Vereins Deutscher Maschinenbau- Anstalten in Sachsen; Der Einschreibebrief- Automat; Gesellschaft für öf= fentliche Arbeiten in Marokko. Der berühmte National­öfonom Prof. Dr. Ballod- Berlin äußert sich in längeren Ausführungen zur Frage der Einführung des Elektrischen Zugbetriebes auf Stadtbahnen." Eine überaus reichhaltige Rundschau schließt das Hest in harmonischer Weise ab.

" Hinaus!" von A. Theinert. Bunte Bilder für Freunde der freien Natur( Lahr, Baden, Moritz Schanen­burg, Preis in Leinwand gebunden Mt. 1.80 und 20 Pig. Porto). Wie ein Weckruf flingt er uns entgegen dieser kurze Titel Hinaus!" Hinaus, wo bei dem Keimen und Blu­hen, Fruchttragen und Vergehen ein unendlicher Reichtum des Mannigfaltigen sich vor nns breitet. Hinauszuwandern ist zwar eine gern geübte Gewohnheit unseres Volkes. Aber

führerlos gehen die meisten an tausend Merkwürdigkeiten achtlos vorüber, die dem Sehenden willkommene Gelegen­heit zu immer neuen Beobachtungen bieten. Solch ein Sch ender ist der Verfasser des vorliegenden Buches, der auf Schritt und Tritt uns Ueberraschendes aufzeigt. Und was er da sieht, das schildert er in anmutiger Form und leicht unterhaltendem Tone, so daß es ein Genuß ist, ihm zu folgen. Das Buch eignet sich für jeden Naturliebhaber, insbesondere auch für die erwachsene Jugend.

Verantwortlich: Albin Klein, Gießen.

Reeses

Puddingpulver

unübertroffen

Preisaufgabe.

1. Buchstabenrätsel mit Wortverschiebung. Die folgenden zehn Namen von Gießener Straßen:

Schottstraße,

Wettergasse,

Braugasse,

Schiffenbergerweg,

Friedrichstraße,

Walltorstraße,

Wieseckerweg,

Lahnstraße, Gutenbergstraße, Wilsonstraße,

sind( in derselben Reihenfolge) derart untereinander zu stellen, daß zwei Buchstabenreihen( beide von oben nach un­ten gelesen), welche aber durch eine dritte Buchstabenreihe von einander getrennt sind, den Namen einer elsten Gie­ßener Straße bilden.

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2. Röffelsprung.

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Die 64 Felder sind so zu verbinden, wie sich der Sprin­ger( Rössel) auf einem Schachbrett bewegt. Die Silben er­geben dann in richtigem Zusammenhange zwei vierzeilige Strophen eines Lahnliedes.

*

Wir laden unsere verehrlichen Leser zu recht reger Be­teiligung an der Lösung vorstehender Preisaufgabe ein und erbitten Einsendung von Lösungen bis spä testens zum Abend des 7. Mai in ver­schlossenem Umschlage mit dem Vermerk: Preis­aufgabe" und der Adresse An die Redaktion der Gießener Zeitung, Gießen, Seltersweg 83."

Jeder Einsendung muß die A bonnements quitt ung für das zweite Vierteljahr 1910 oder wenigstens für die Monate Mai und Juni beiliegen. Die Quittungen fön­nen nach Erledigung der Preisaufgabe in der Redaktion wieder abgeholt werden oder werden den Einsendern zu­rückgeschickt, wenn genügendes Porto beigelegt wird.

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Natürlich kann auch die Einsendung von Lös­nur des einen oder des anderen Rätsels stattfinden, doch werden solche bloß dann bei der Preisverteilung berücksichtigt, wenn nicht eine der An­zahl der ausgesetzten Preise entsprechende Anzahl von rich­tigen Lösungen bei der Rätsel eingegangen ist.

Nur vollkommen richtige Lösungen nehmen an der Bewertung teil.

Richtig sind die Lösungen, welche

beim ersten Rätsel den Namen der betref fenden Straße, beim zweiten Rätsel den genauen Wortlaut der beiden Stro phen des gedachten Liedes enthalten. Unter gleichwertigen Lösungen entscheidet das Los über die Zuerteilung der einzelnen Preise.

Die Entscheidung der Redaktion ist maßgebend und un­widerruflich.

Als Preise seßen wir aus:

Dr. August Vogel: Ausführliches gramatisch- orthogra­phisches Nachschlagebuch der deutschen Sprache. ( 508 Seiten, elegant gebunden, Ladenpreis M. 2.80.) Ernst Ecksteins Gesammelte Schulhumoresten".( 274 Seiten, elegant geheftet, Ladenpreis Mt. 3.-.) Die Lösung wird am 12. Mai veröffentlicht, so daß die Gewinner ihre Preise zum Pfingstfest in Händen haben. Vorherige Anfragen betreffs Richtigkeit von Einsendun­gen werden nicht beantwortet.

Die Redaktion der Gießener Zeitung".