in Gießen ein itelle a fich später jet tiger Störung zeig rren- Anstalt überwi
bargebiet.
onntag fand hier de
der Gustav Adol odgett die Festpredi im Saale des Her obei Ansprachen übe farrer Bechtolsheime ourden eratswahl findet he
deutschen Bank- und Bantieroewerbes eine eigene Zentralstelle geschaffen, die sich gegen die Machinationen des unsoliden Bankgewerbes richten und dieses auf das energischste bekämpfen soll.
* Chemnib. Hier wurde am Sonntag die 23. Generalversammlung des Ev. Bundes eröffnet. Pfarrer Dr. Koeltsch- Dresden begrüßte die zahlreich Erschienenen, woran jich Begrüßungen durch die staatlichen, städtischen und firchlichen Behörden schlossen. Geheimer Kirchenrat Dr. Meyer der Führer der Los von Rom- Bewegung und das geistliche Oberhaupt der evangelischen Bewegung Sachsens, schilderte die Ziele des Bundes. Die eigentlichen Beratungen gannen gestern.
be
eres Unglüd trug f Auszeichnung wird die gesamte deutsche Industrie mit ge
Müllerwagen ju omrod herunter, d
C
Der Fuhrmann für veren Fuhrwert Meisterwahl wurde de it 116 Stimmen wie vorstand beschloß di
effion Gießen aufge
Brüssel. Die deutsche weltbekannte Firma H. NieUnderberg Albrecht in Rheinberg a. derrhein erhielt auf der Weltausstellung für ihren„ Underberg- Boonetamp" den" Grand Prix". Dese höchste rechtem Stolze und lebhafter Befriedigung erfüllen, die Jury durch Verleihung des höchsten Preises die vorragende, feinen Wettbewerb scheuende Leistungsfähigkeit der deutschen Liförfabrikation in ebenso schmeichelhafter, wie ehrenvoller Weise anerkannt hat.
weil her
* Aus Tirol. Die Quellwasser- Leitung der Burg Persen im Suganertal, die mit größten Schwierigkeiten durch den Fels des Burgberges gesprengt werden mußte, ist vollendet und versorgt die Burg mit herrlichem Gebirge Quellwasser. Verschiedene prächtige Säle sind im Laufe des
insofern, als die für das Siegerland bestehenden Einheitsjäze 1,4 plus 6 auch nach Stationen des Lahn- und Dillgebietes durchgerechnet werden bis zur Eröffnung der Neubaulinie Weidenau- Dillenburg vorbehaltlich einer anderen Regelung für die Folgezeit, und 2. eine Ergänzung insofern, als der Tarif auf die Steinkohlen- und Koksbezüge der Eisenerz- Bergwerke ausgedehnt wird.
2. Neuregelung der gesetzlichen Bestimmungen über die Konkurrenzklausel. Die Handelskammer fann die auf eine allmähliche gänzliche Beseitigung der Konkurrenzklausel hinzielenden Bestrebungen, wie sie in den Vorschlägen und Grundsätzen des preuß. Ministers für Handel und Gewerbe flar zum Ausdruck fommen, nicht gutheißen. Sie ist der Ansicht, daß ein großer Teil der Geschäftswelt die Konkurrenzflausel nicht entbehren kann und daß ein Verzicht auf eine solche vertragliche Vereinbarung für sie eine schwere Schädigung bedeuten würde. Unter Ablehnung des Vorschlages des Ministers, worin für die über die Dauer des Dienstverhältnisses hinausgehende Beschränkung in der Betätigung des Angestellten ganz allgemein die Entschädig ungspflicht des Prinzipals ausgesprochen wird, glaubt die Handelskammer in Uebereinstimmung mit den übrigen hess. machen Handelskammern folgenden Vermittlungsvorschlag
zu sollen: Die geltenden Bestimmungen sind dahin zu ergänzen, daß 1. als Regel die Geltung der Konkurrenzklausel über diese Zeit gestattet wird unter der Voraussetzung, daß der Unternehmer dem Angestellten für die Dauer der Geltung eine Entschädigung nach den Grundsäßen des Hanfurrenzverbots gegenüber Lehrlingen konnte sich die Handelskammer nicht einverstanden erklären.
gesamte Stadt. Die Jahres ausgebaut worden; der Saal von Direktor Pfeifer delsministers zu zahlen hat. Mit der Forderung des Kon
welcher auch die Bau
Million Mart ve
Nebenbahn AlsfeldJahre in Angriff ge
weigung nach Schli ahndirettion Frankfur projektierten Bahnho hessischen Gemartim Timbach, Qued, Sand m Kreis Lauterba
Saale des Predige att. Direktor D. Egn ie Scheidenden. Al
= war Herr Konfifto vesend, der ebenfall hloß sich ein Festesse
wurde zur Konfron er im Burghotel ver
findet hier die Ein je Oberhessens statt orabend eintreffen, an -die Kinder firmen. ionalliberalen Vertrau Vorschlag der Jung m Reichstagskandida
de dahier eine Schä bis jetzt zirka 20 dem diesjährigen Ma n Bestrbungen der itung und ähnlichen gnis ist z. B. über hl vorerst mir die eil der Bestraften stel en können.
elt.
Sattler wurde auj on der Berliner Stri Um ähnliche Schwin
er Zentralverband de Seit fprachen," fagte er ja im Grunde in mi der Zeit! Aber Si nicht verstand und die er mich felbft, ohne e ins. Und nun haber t nicht.
fie,„ fage alles! Wa em Blick auf die Bücht Don dem da, der mit chwer.
t!" verfekte Klara mil re?" fuhr der Förster auch hier Gericht zu
et an an
S sollen deine dunklen
Ift der Mutter etwas
( Gerichtet 52 Nr. 8)
nach Festigkeit, als er größte für ein Mutter
and saw a di
rief Hellborn.
ihnen jedoch.„ Meine
helfen. Der Anblick ift
on des Förfters Lippen.
ante!" schrie Klara auf.
aus Frankfurt muß als ein wahres Meisterstück edelster Gofit bezeichnet werden. Für die Unterkunft von Durchreisenden ist vorzüglich gesorgt. Ein Aufenthalt auf der Burg bietet daher Gelegenheit, die herrlichste Gegend zu genießen, nicht minder aber interessante Voltsstudien in den zahlreichen umliegenden uralten deutschen Gemeinden. machen.
Aus dem Gerichtssaal.
Schwurgericht.
อน
Gießen, 26. September 1910. Die Eröffnung der diesmaligen Schwurgerichtsperiode erfolgte mit der Sache gegen den 30jährigen Dienstknecht Wilhelm Müller von Ruppertsburg wegen Not= zuchtsversuchs. Der Angeklagte steht seit dem Herbst 1906 bei dem Landwirt und Schmied Georg Müller 2 zu Bettenhausen im Dienst. Er ist zwar in seiner Arbeit tüchtig und zuverlässig, doch trinkt er Sonntags mehr als gut und auf macht dann Montags gern blau. Im Juli blieb er dem Birklarer Kriegerfest bis morgens und trank sehr viel; er berirrte sich unterwegs und fam, statt nach Hause, wieder nach Birklar. Er machte sich gegen 9 Uhr wieder auf den Heimweg, sehrte in Muschenheim ein und trant Bier und Schnaps; auch holte er sich noch 4 Flaschen Bier, die er in Gesellschaft Bekannter in der Molkerei leerte. Gegen Mittag verließ er Muschenheim, um nach Bettenhausen zu gehen, wo er auf dem Weg eine alte Witwe traf. Er fiel Die über die Frau her und suchte sie zu vergewaltigen. Frau leistete Widerstand und schrie um Hilfe, so daß er ihr außer Straßwunden, nichts zufügen konnte, da er ab' lassen mußte, als Leute auf das Hilfegeschrei herbeikamen. Er wurde verfolgt und festgenommen; nach anfänglichem Leugnen gestand er sein Vorhaben zu. Die Verhandlung fand unter Ausschluß der Oeffentlichkeit statt. Die Geschworenen bejahten sowohl die Frage der Schuld als auch die bezüglich mildernder Umstände, da der Angeklagte zwar angetrunken, aber doch für sein Tun verantwortlich ist. Auf Grund des Spruchs der Geschworenen erkannte das Gericht auf eine Gefängnisstrafe von 2 Jahren und 5jährigem Ehrverlust, unter Anrechnung von 10 Wochen Untersuchungs haft.
*
*
*
V
Gießen, 27. September 1910. Heute begann die Verhandlung gegen den Maurer Karl Schmidt und den Schuhmachergesellen Wilhelm Schmidt, beide von Rodheim v. d. H., die am 29. August ds. Js. den Konrad Schmidt 2 dorten totgeschlagen haben. Der Verstorbene ist der Vater des 22jährigen Karl Schmidt und der Onkel des taubstummen Wilhelm Schmidt. Der Vater war früher fleißig und tüchtig, geachtet und beliebt. In letzter Zeit verfiel er aber derart dem Alkohol, daß er we gen Trunksucht entmündigt werden mußte. Nach den Angaben seines angeklagten Sohnes fam er an dem fraglichen Tage betrunken nach Hause und kam auf ein Zimmer, wo sich die Familie mit dem Ontel seiner Frau und dem taubfummen Angeklagten befand. Er zog sofort ſeinen strider und drohte alle abzuschlachten; an seinem taubstummen Neffen wollte er den Anfang machen. Dieser faßte ihn aber an der Hand und während er das Messer einsteckte, stieß er ihn die Treppe hinunter. Unten setzte er sich auf die Treppe, worauf der Taubstumme mit einem Knotenstock auf ihn einschlug. Der Mann bat um Schonung und fragte seinen inzwischen dazu gekommenen Sohn, ob er denn solche Mißhandlungen mitansehen könne. Er troch dann in sein Zimmer und, da die Frau des Verstorbenen das Verhalten des Angeklagten billigte, schlug der Taubstumme mit seinem Stock weiter auf den Mann, während der Sohn an die Scheuertür eilte, einen anderthalb Meter langen und sehr dicken Birkenfnüppel holte, den man zum Zustellen der Scheuertüre benutzte. Mit diesem Knüppel schlug er in Gemeinschaft mit dem anderen Angeklagten auf den Mann ein, der am Boden liegend noch röchelnd bat, von den Mißhandlungen abzulassen. So ließen die Angeklagten den Mann liegen und alles ging zu Bett. Die Frau des Verlebten lobte das Verhalten der Angeklagten noch und ihr Sohn bezweifelte, daß der Vater die Nacht überlebe. Die Vernehmung des anderen Angeklagten, dessen Vernehmung mit Hilfe eines Taubstummenlehrers stattfindet, nimmt län gere Zeit in Anspruch.( Fortsetzung folgt.)
Sihung der Handelskammer Gießen
am 12. September 1910.
1. Aus dem Geschäftsbericht ist folgendes herborzuheben: a) Fleischteuerung. In einer gemeinsamen Eingabe an die Gr. Regierung haben die hessischen Handwerkskammern gebeten, daß zur Beseitigung der eingetretenen Fleischteuerung Erleichterungen durch die Einfuhr von Schlachtvieh und ausländischem Fleisch- u. Fleischwaren geschaffen werden. b) Frachtermäßigun
-
gen für das Lahn, Dill- und Sieggebiet. Auf die gemeinDillgebietes an den preußischen Minister der öffentlichen Ar
fter fchwer und abge ſamen, mit den übrigen Handelsvertretungen des Lahn- u.
3. Sicherungsüber eignung. Einer Anreg ung der Handelstammer Leipzig, Folge gebend, hat der Deutsche Handelstag die amtlichen Handelsvertretungen ersucht, sich darüber zu äußern, ob die Einführung einer Eintragspflicht für Sicherungsübereignungen ohne Besitzüber tragung zu empfehlen ist. Die Ueberhandnahme von Sicherungsübereigningen d. h. Verträge, in denen der Schuld
ner
einem Gläubiger, bisweilen auch einem angeblichen Gläubiger, zur Sicherung der dem Gläubiger zustehenden Forderung sein Warenlager, sein Handwerks, Gewerf, Gewerbe-, Haus- und Wirtschaftsgerät verschreibt, d. h. zu eigen überträgt, aber selbst im Besitz behält, habe zu einer Die erheblichen Gefährdung des Kreditverkehrs geführt. Handelskammer befürwortete die Eintragungspflicht.
-
4. Die deutsche Eisenbahnfrage. Um in den weitesten Kreisen der Bevölkerung Aufklärung darüber zu schaffen, welche großen Vorteile in nationaler, volks wirtschaftlicher und finanzieller Hinsicht ein Zusammenschluß der deutschen Eisenbahnen auf föderativer Grundlage im Gefolge haben wird, beschließt die Handelskammer, im tommenden Winterhalbjahr in den größeren Städten des Kammerbezirks Vorträge zu veranstalten. Die erforderlichen Mittel hierzu werden bereit gestellt.
=
5. Einführung von Wieh Expreßzügen. Die Handelstammer Friedberg hat mitgeteilt, daß von einem Interessenten ihres Bezirks darauf hingewiesen worden sei, daß die Viehbeförderung auf der Strecke Hamburg- RasselFrankfurt a. M. im Laufe der Jahre immer schlechter ge= worden sei. Die Eilgüterzüge brauchten heute etwa fünf Stunden mehr als zur Zeit ihrer Einführung. Nachdem fest gestellt worden ist, daß auch in Viehhändlerkreisen des Kam merbezirts über die langsame Viehbeförderung geflagt wird, beschließt die Handelskammer gemeinsam mit der Handelskammer Friedberg, wegen Einführung von Vieh- Expreßzü gen auf der Strecke Hamburg- Rassel- Frankfurt a. M. und Berlin- Kassel- Frankfurt a. M., welche auch die Viehwagen der Strecke Fulda- Gießen in Gießen aufzunehmen hätte, zuständigen Orts vorstellig zu werden.
Geschäftliches.
Der
Bruch feste Metallfadenlampen. Vorzug der Metallfadenglühlampe besteht in ihrem außerordentlich geringen Stromverbrauch, wodurch das elektrische Licht erfolgreich mit dem billigen Gasglühlicht konkurrieren lampe hat, besteht in ihrer übertriebenen Empfindlichkeit gegen Stöße und ihre geringe Haltbarkeit im Betriebe. Die neue Jota- Metallfadenlampe der Regina- Bogenlampen- Fabrit hilft diesem Uebelstande durch eine besondere Präparation ihrer Fäden ab. Die Jota- Metallfäden sind außer ordentlich widerstandsfähig gegen Stoß und besonders haltbar im Betriebe. Die mittlere Brenndauer einer Jota- Metallfadenlampe lann ruhig auf 2000 Stunden angenommen werden. Auf der Weltausstellung in Brüssel wurde ein mechanisches Klopfwerk ausgestellt, ein kleiner Elektromotor betätigte einen kleinen Hammer, der alle 20 Sekunden gegen eine pendelnd aufgehängte Jota- Metallfadenlampe schlug, um die außerordentliche Haltbarkeit dieser Fäden in der einfachsten Weise zu zeigen. Inst
Ein Schaufenster- Einbruch wurde vergangene Nacht in einem Bäckerladen verübt. Die Diebe ha ben sonderbarer Weise die mit der ganzen Tageseinnahme den gefüllte Kasse unberührt gelassen, dafür aber unter reichlichen Kuchenvorräten umso gründlicher aufgeräumt. Anscheinend haben sie auf irgend eine Weise zu erfahren ge= wußt, daß alles mit" Hansa"-Backpulver gebacken war und dann im Wohlgefühl des Genusses all' der herrlichen Hansa Kuchen die Mitnahme der Kasse ganz darüber vergessen.
Literarisches.
Von der Steinzeit zur Metallzeit! Wir heutigen Menschen können rückschauend leicht feststellen, daß das Tempo des Fortschritts auf fast allen Gebieten stets in gewissem Grade abhängig war von demjenigen der Vervollfommnung und Erweiterung bei der Nubbarmachung der Metalle. In den jetzt zur Ausgabe gelangten Lieferungen 106-110 von Hans Krämers reich illustriertem populärwissentschaftlichem Prachtwert" Der Mensch und die Erde"( Deutsches Verlagshaus Bong u. Co., Berlin W. 57, Lieferung 60 Pfg.) beginnt Dipl. Ingenieur H. du Bois, Assistent an der Kgl. Vergatademie zu BerDar lin, in fesselnder, auch für den Laien leichtfaßlicher stellung seine Abhandlung über die Verarbeitung und Verwertung der Metalle. Seine historische Einführung in diese Materie eröffnet uns einen interessanten Blid die Kulturverhältnisse der alten Völker Asiens, Süd- Europas und Amerikas, und wir sehen mit Staunen, wie hochentwickelt, trop verhältnismäßig primitiver Werkzeuge, das Verständnis für die zweckmäßige und funstvolle Verarbeitung der Metalle schon in frühen Zeiten war. Wie über
in
er gelebt- im Augen beiten gerichteten Eingaben vom 9. und 10. April ist der haupt in diesem groß angelegten Werke, sind es auch hier
Sutter und Vater dte Klaras Hirn 20
Hellborn ein. Sie Gebiete und des Ruhrgebiets der Streckensab von 1,5 Pfg.
t? Du hast
von einer eifigen Hand
Handelskammer folgender Bescheid zugegangen: Mit Gültig= feit vom 1. Oktober d. Is. wird der Ausnahmetarif für Eisenerz und Manganerz aus dem Lahn, Dill und Sieggebiet 2c. nach den im Tarif genannten Stationen dieser auf 1,25 Pfg. ermäßigt, vorbehaltlich jedoch einer Revision ungen, welche durch die Bahn Weidenau- Dillenburg und durch eine geplante Verbindung Creuzhagen- Olpe- Meinerz bagen herbeigeführt werden würden. Ferner erfährt zum gleichen Zeitpunkte der Ausnahmetarif für Steinfohlen und Rots 2c. zum Betriebe von Eisenwerken 1. eine Aenderung 8.09.0% ale
wieder die prachtvollen Illustrationen, die mit großer Sorgfalt ausgewählt, für deren vollendete fünstlerische Wiedergabe weder Mühe noch Koſten geſpart ſind, und die ganz wesentlich dazu beitragen, das Studium zu einem Vergnü gen zu machen.
tö Frauenfant heiten, deren naturgemäße
förperliche und seelische Behandlung arzneilos und
ohne
Extrabellage. Der Gesammt- Auflage heutiger Nummer tegt ein Prospekt der Tuchfabrik Otto Schwetasch, Görlig bei und machen wir unsere Leser auf di ſe gute und billige Bezugsquelle aufmerksam.
zum
Operation. Nebst einem Anhange über die zur Erlangung schmerzloser Geburten zu ergreifenden Maßregeln. Von Dr. med. A. Kühner, Arzt und Herzogl. Kreisphysitus 3. D. ( 0,80 M.) Hofverlagsbuchhandlung Edmund Demme, Leipzig. Welche Verschiedenartigkeit der richtigen Wege Ziele der Heilung finden wir auf dem Gebiete der Be handlung von Frauenkrankheiten!„ Wenn wir", sagt der Autor, die Arzneibehandlung von dem physikalisch- diätetischen oder biologischen Heilverfahren, welches wir dieser Be sprechung von Frauenkrankheiten zu Grunde legen, unterscheiden, so ist nicht zu vergessen, daß dieser Unterschied von Natur und Medizin ein künstlicher ist. Die Natur fennt feine Einteilung, sondern nur Uebergänge." Der Verfasser sucht nun nachzuweisen, daß die Frauenleiden in vielen Fällen ohne Arznei und ohne Operation mit dem besten Erfolge zu behandeln sind und er bespricht in ausführlicher und gemeinverständlicher Weise die Behandlungsverfahren. Die fleine Schrift dürfte deshalb unseren Frauen, die ja leider so oft von besonderen Leiden befallen werden, ein wichtiger und guter Ratgeber sein.
-„ Die Modenwelt"( F. Bruckmann A.-G., in Berlin. 35), das, wie fein anderes Blatt, die Pflege der Hausschneiderei mit dem Ziele vertritt, unserer Damenwelt Sie Selbstherstellung gleich eleganter und schicker Kleidung, wie sie sonst nur von ersten Modenhäusern erhältlich ist, zu ermöglichen, sorgt dabei in gleich hervorragender Weise für Kindergarderobe, Handarbeiten und Wäsche, ohne sür Mußestunden eine fesselnde Lektüre und wertvolle Winke für die Hauswirtschaft zu vergessen. Abonnements überneh men alle Buchhandlungen und Postämter zum Preise von Mr. 1.25 vierteljährlich.
Das Lahntal von der Lahnquelle bis zur Mündung nebst den Seitentälern in ihren unteren und mittTeren Stufen. 4. Aufl., bearbeitet von Heinrich Luerssen. Mit etwa 100 Illustrationen und 6 Plänen, 4 Stärtchen und einer großen Uebersichtskarte. Verlag von Emil Roth in Gießen. Preis 25 Pfg. Dieser gedie gene Roth'sche Führer durch das Lahntal, der nun schon in vierter Auflage vorliegt, ist gegen die früheren Auflagen wesentlich ergänzt und erweitert worden. Neue Wanderungen sind aufgenommen und die alten durchgesehen und wo es notwendig war, berichtigt worden. Das Buch dient vorzüglich dem praktischen Gebrauch Die
Martierungsarbeit unserer Touristenvereine ist hervor
ragendem Maße berücksichtigt, so daß sie auch dem Nichteinheimischen richtig nubbar gemacht ist. Die beigegebenen Karten zeichnen sich durchweg durch große Deutlichkeit aus und auch die zahlreichen in den Tert eingestreuten Illustra tionen sind sauber und deutlich, wozu die hinsichtlich der Farbe mit dem Tert übereinstimmende Druckart wesentlich beiträgt.
Ludwig van Beethoven, Sämtliche Briefe. Herausgegeben von Emerich Kastner. In Leinenband Mr. 4.-. In Geschenkband Mr. 5.-. Leipzig, Mar Hesses Verlag. Nirgends, bei keinem anderen Mu siter, tritt uns der Mensch näher; weder bei Mendelsohn noch bei Schumann und Wagner finden wir die täglichen Miseren des Lebens in größerer Aufrichtigkeit geschildert, wie in diesen Briefen. Während die genannten sogenannte interessante Briese schrieben, beschränkte sich Beethoven mit wenigen Ausnahmen darauf, uns einen Blick in seine trau rige Lebenslage werfen zu lassen. Ein kurzgefaßtes sorgfältiges Register gibt Aufschluß über Personen, die mit Beethoven im Briefverkehr gestanden haben. Es ist zu wünschen, daß kein Musifer sich die Gelegenheit entgehen ließe, auch die schriftstellerische Tätigkeit des Meisters tennen zu lernen, wozu die vorliegende billige und dabei vollständigste 900 Seiten starte Ausgabe( über 1450 Briefe!) die beste Gelegenheit bietet.
0000000ullstein- Bücher.
"
000000
Der 6. Band: Pauí Salar Höder entwickelt in seinem prächtigen Roman Die Sonne von St. Morit" ein farbenprächtiges Bild von der internationalen Gesell schaft, die sich im Grand- Hotel von St. Moriß zusammenfindet. Ein junger Arzt, der Mitschuldiger einer genuß
sucht bei tüchtigem Sport
8
geffen seiner Schuld put in her sonnigen Alpenwelt VerSchon beginnt er zu ge sunden, die heilende Sonne wird ihm da oben in St. Morib un rechten Bled n spannender Steigerung weiß der schönes tapferes, junges Mädchen, dem das Herz Verfasser die Handlung vorwärts zu treiben bis zur erschüt ternden Katastrophe und dem seelischen Wiederaufleben des schwergeprüften sich in Liebe findenden Paares.
Der 7. Band bringt eine der besten Novellen Ernst v. Wolzogens: Mein erstes Abenteuer". Sie be handelt die Erlebnisse eines jungen deutschen Barons in London, der durch allerlei zwechfellerschütternde Ereignisse in den Verdacht kommt, der schlimmste Abenteurer zu sein. Er wird schließlich sogar verhaftet, als er mit seinen Schut befohlenen, der Frau seines Musiklehrers und ihrem Kinde, nach Hamburg tommt, bis ihn sein telegraphisch herbeigeholter Bater aus seinen Nöten errettet.
Jeder Band der Ullstein- Bücher" ist zum Preise von 1 Mark in allen Buchhandlungen erhältlich.
Verantwortlich: Albin Klein, Gießen.
Wissen Sie eine feine Cigarette zu schätzen?
Dann verlangen Sie die Marke ,, Salem Aleikum". Durch die Tatsache, dass sich Fabrikant und Händler bei dieser Cigarette mit einem äusserst bescheidenen Nutzen begnügen, wird dem Raucher ein edeles und bekömmliches Fabrikat zu einem sehr mässigen Preise geboten. Fabrik- Ansicht ze selt
Zu haben in den durch Plakate kenntlich gemachten Geschäften.
Preise:
Nr. 3456 8 10 32456810 Pf. d.St.
Orient. Tabak- u. Cigarettenfabrik YENIDZE,
Inh. Hugo Zietz, Dresden.
olgt.)


