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in Schotten
Dingen der Praris der größere Teil der zur Verfügung benden Zeit zugemessen. Die Großh. Direktion der Obstbauschule ist zu weiterer Auskunft gern bereit.
dt jest aufgenhof beschäftigten Arbeitern sind 5 statt. Der bt festgestellt worden. Die große Aufregung, die unter
Ulrichstein, 24. April. Von den auf dem Seldrei Erwachsene u. ei Kindernach Gießen in die Klinik zur Beobachtung gebracht worden. Ein weiterer Krankheitsfall ist bis jetzt
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Friedrich Freiterin erst furz vor dem Ausbruch ihrer Krankheit hier
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bet hiesigen Bevölkerung berridite, hat sich so ziemlich wieet gelegt, zumal jetzt befannt wurde, daß die erkrankte Areingewandert ist und nur mit den nunmehr in der Gießemet selinit untergebrachten 5 Personen in Berührung ge= tommen ist.
chaft ausge abgehaltenen Versammlung der Bäckerinnung nahmen Ber Treibrien Mech, das Gewerbegericht als Einigungsamt anzurufen. Die fann, wurde Jnnungsmeister stellten sich auf den Standpunkt, daß sie
* Offenbach. In einer im Gasthaus zum Engel
Die Meister Stellung zu der Anregung des Beigeordneten
ische Lederänge von 50 500 Millin
feinen Anlaß hätten, in nochmalige Verhandlungen einzutreten, da sie schon vor geraumer Zeit den Streit für beendet erklärt und mit der Mehrzahl ihrer Gehilfen einen Tarifvertrag abgeschlossen hätten, also weitere Zugeständ
meinden des nisse nicht machen fönnten. Der Boykott geht demnach vor
11: 175
125 Prozent ausschlagen.
puzdorf mit 26 und Ange Orten erhel und Schlitz
erit weiter.
* Darmstadt, 25. April. Prinzessin Heinrich von Preußen ist in Mostau eingetroffen.
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* Darmstadt. Dem im November v. J. in MühlHeim zum Beigeordneten gewählten Peter Erfrath 3. wurde im Dezember vom Kreisausschuß die Bestätigung versagt, da er ein überzeugter Anhänger der sozialdemokratischen Partei sei. Gegen diese Entscheidung wurde beim Provin zwei Jahialausschuß Returs eingelegt. Letzterer verwarf nun selben und bestätigte die Entscheidung des Kreisausschusses. * Darmstadt, 23. April. Die Landwirtschaftslammer beabsichtigt, die in der Zeit vom 22. bis 27. Juni nächsten Jahres in Kassel stattfindende Wanderausstellung der Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft in größerem Maße zu beschicken. Die Landwirtschaftstammer trifft jetzt schon Borbereitungen, um eine würdige Vertretung der hessischen Landwirtschaft sicherzustellen.
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* Nieder- Ingelheim. Jeden Tag fast fann man sehen, daß hauptsächlich Frauen beim Sägen die Säge auf den Boden seßen und mit der Last des Körpers stüßen. Welch schlimme Folgen diese Angewohnheit nach sich ziehen fann, erfuhr ein hiesiger Mann. Nach langem, schmerzbaften Leiden mußte ihm vor einigen Tagen im hiesigen Spital das Brustbein entfernt werden.
* Frankfurt a. M., 25. April. Die Eröffnung der Schlacht- und Mastvieh Ausstellung in Frankfurt erfolgt am Donnerstag den 5. Mai( Himmelfahrt) Mittags 12 Uhr. * Frankfurt a. M. Nach Mitteilung des statistischen Amtes ist die Volkszahl für den erweiterten Stadtteil Frankfurt a. M. unter Berücksichtigung der seit der lebten Volkszählung polizeilich gemeldeten Zu- und Abwanderungen sowie des entsprechenden Ueberschusses der Gebur ten über die Sterbefälle am 1. April 1910 mit rund 406 000 Einwohner anzunehmen. Davon entfallen etwa 372 000 auf den alten Stadtkreis und 34 000 auf die neu einge= meindeten Vororte.
Wetzlar. Dem Vorstand der Eisenbahnbetriebsinspektion Wetzlar, Herrn Regierungs- und Baurat Dr. phil. v. Ritgen, ist der Charakter als Geh. Baurat verliehen worden.
* Marburg. Der Ballon„ Marburg" des Kurhessischen Vereins für Luftschiffahrt unternahm seine erste Fabrt. Es beteiligten sich außer dem Führer, Herrn Pribatdozent Dr. Wegener, noch die Herren Bankier K. Lang, Fabrilant B. Schäfer und Apothefer Calließ. Gegen 4% Ühr traf die Nachricht ein, daß die Landung glücklich bei Klein- Gera im Kreise 3 wick a u erfolgt sei.
* Marburg. Der hessische Geschichtsverein beschäf= tigte sich in einer start besuchten öffentlichen Versammlung mit der Frage der Marburger Töpferindustrie. Vielleicht tommt es hier zur Gründung einer modernen Genossen schafts- Töpferei.
* Marburg, 25. April. Herr Dr. phil. F. Flade aus Arolsen, bisher Assistent am chem. Laboratorium der Universität, habilitierte sich heute in der philosophischen Fatultät mit einer Antrittsvorlesung über„ Die Bedeutung der Atomtheorie für die Chemie".
* Kassel, 24. April. Bei einer hiesigen Brauerei wurde die Unterschlagung von 75 000 Mt. entdeckt. Der schuldige Angestellte wurde verhaftet. * Homburg, 23. April. Das Kaiserpaar reiste heute früh 9.50 Uhr von hier über Frankfurt und Karlstuhe nach Straßburg ab.
* Wiesbaden. Wie das amerikanische Konsulat mitteilt, ist ein Besuch Roosevelts auf seiner Reise von Paris nach Berlin in Wiesbaden sehr wahrscheinlich.
* Wiesbaden, 23. April. Der zur Kur hier weilende preußische Landtagsabgeordnete Rechtsanwalt Dr. Hagen aus Großlichterfelde ist gestern Abend einem Schlaganfall erlegen. Der Verstorbene gehörte der Zentrumspartei an und vertrat den Wahlkreis Oppeln 8.
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* Wiesbaden. Der„ Privatsekretär“ des„ Hauptmanns von Köpenick", Franz Cloudt von Krefeld, hatte in Biebrich ein Strafmandat über 96 Mt. wegen Hinter= ziehung von 48 Mart Jahressteuer für die Schaustellungen des Schuhmachers Voigt erhalten. Er rief richterliche Entscheidung an und wurde, da er nicht der Unternehmer diefer Schaustellungen, sondern nur der Angestellte des„ Hauptmanns" gewesen sei, freigesprochen.
* Fulda. Der furhessische Städtetag hält am 20. und 21. Mai hier seine 20. Versammlung ab. Vorträge werden halten Herr Oberbürgermeister Dr. Antoni- Fulda über die Einführung besonderer Gewerbesteuer, Herr Bürgermeister Strauß- Hersfeld über die Schaffung einer Zentral Auskunftstelle des Hessischen Städtetages, Herr Elektrizitätswertsdirektor Lautemann- Marburg über das Verhältnis der Ueberlandzentralen zu den Zentralen der mittleren und fleineren Städte. Für die festlichen Veranstaltungen gelegentlich der Tagung der Städteboten haben die Stadtverordneten von Fulda 800 Mt. bewilligt.
* Aus Waldeck. Anfang Mai beginnt die Firma Ph. Holzmann u. Comp. an der Talsperre mit dem Bau der Sperrmauer. Wie wir hören, sollen nach Möglichkeit deutsche Arbeiter eingestellt werden.
Aus aller Welt.
* Berlin, 22. April. Die Geschäftsordnungskom mission des preußischen Abgeordnetenhauses beriet heute über den Beschluß der Subkommission, wonach der Prästdent das Recht haben soll, Abgeordnete aus dem Sitzungssaal zu verweisen, eventuell unter Zuhilfenahme der Polizeiorgane. Der Vertreter des Ministeriums des Innern erflärte, daß die Regierung bereit sei, auf Veriangen des Präsidenten einen Polizeileutnant, sowie andere örtliche Polizeiorgane zur Durchführung der Ausweisung zur Ver' fügung zu stellen. Darauf hieß die Kommission gegen die Stimmen der Nationalliberalen, der Fortschrittlichen Volkspartei, sowie der Polen den Beschluß der Subkommission
gut.
* Beirut, 22. April. Prinz und Prinzessin Eitel Friedrich sind gestern nachmittag hier eingetroffen und ha ben abends die Reise nach Neapel fortgesetzt.
* Mülheim a. Rh. Den in den Garnison- Lazaretten Köln und Deutz sowie in den Hospitälern untergebrachten Soldaten, die bei dem Eisenbahnunglück verwun det worden sind, geht es verhältnismäßig gut. Bis jetzt sind 14 Soldaten von dem hiesigen städtischen Krankenhaus zum Deußer Lazarett gebracht worden, da ihre Verletzungen nicht schwerer Natur sind.
(;: Dresden, 25. April. Direktor Colsmann von der Zeppelingesellschaft in Friedrichshafen hat dem Oberbürgermeister von Dresden mitgeteilt, daß der Zeppelin 3 Ende Mai von Wien über Prag nach Dresden kommen werde. Graf Zeppelin werde selbst an der Fahrt teilnehmen. Die Rückfahrt wird wahrscheinlich über Chemnitz und das Vogtland gehen.
* Königsberg, 25. April. Gegen die Wahl des Abg. Kochan( Natl.) in Oletto- Lyck wurde seitens des Wahlausschusses der Konservativen in Lyck Protest einge legt. Als Protestpunkte werden der Ostpreuß. 3tg. zufolge angegeben: Verlegung formeller Wahlvorschriften, Unterzeichnung von Flugblättern, Waglaufrufen durch Beamte unter Angabe ihrer amtlichen Stellung.
* Brüssel, 23. April. Die Weltausstellung wurde heute eröffnet. König Albert will der deutschen Abteilung eine besondere Aufmerksamkeit erweisen, indem er ihrer am nächsten Montag erfolgenden offiziellen Eröffnung, die in Verhinderung des Staatssekretärs Dr. Delbrück durch den Reichskommissar vollzogen wird, beiwohnen wird.
* Paris. Theodore Roosevelt ist mit dem Orienterpreßzug im Ostbahnhof eingetroffen, wo ihn der amerikanische Botschafter in Paris, Bacon und der französische Botschafter in Washington Jusserand persönlich be grüßten. Der Präsident der Republik, der Ministerpräsident und der Minister des Aeußeren hatten Vertreter gesandt. In der Begleitung Roosevelts befindet sich sein Sohn, seine Frau und Tochter sind bereits vor ihm direkt aus Italien eingetroffen. Roosevelt bewohnt mit seiner Familie die amerikanische Botschaft.
* Paris, 24. April. Heute fanden in ganz Frantreich die Neuwahlen zur Deputiertentammer statt. Bis jetzt sind von den 597 Mandaten 531 Wahlergebnisse befannt. Gewählt sind 49 Republikaner, 138 Radikale und Sozialistisch- Radikale, 11 unabhängige Sozialisten, 30 geeinigte Sozialisten, 35 Progressisten, 13 Nationalisten und 48 Konservative und Liberale. 207 Stichwahlen sind forderlich. Die Parlamentswahlen in Frankreich haben bracht. Die bisherige radikale und sozialistische Mehrheit feine wesentliche Verschiebung in den Parteiverhältnissen ge= hat sich behauptet.
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* New York, 22. April. Man schätzt, daß Mark Twain ein Vermögen von 1 Million Dollars hinterlassen hat, das, mit Ausnahme von wenigen fleinen Legaten, an seine Tochter Klara fällt, welche mit dem polnischen Pianisten Gabrielowitsch vermählt ist.
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!;! New York, 25. April. Starker Frost mit ausgiebigem Schneefall hat den ganzen Westen Ameritas heimgesucht. In vielen Gegenden haben die Saaten schweren Schaden gelitten. In den Zentralstaaten wird der angerichtete Schaden auf hunderte von Millionen geschätzt.
)( Stundenrennen in Treptow. Den ersten Preis in diesem Rennen eroberte H. Przyrembel, während Fr. Huybrechts vor A. Vanderstuyft Zweiter wurde. Przy rembel und Huybrechts fahren Brennabor.
)( Im Trost fahren sicherten sich am Sonntag auf der Treptower Rennbahn die Brennaborfahrer E. Beck und W. von Nazmer die beiden ersten Plätze.
Der Deutsche Arbeitsmarkt.
Die schon im Februar in die Erscheinung getretene Besserung der Lage des Arbeitsmarktes fonnte sich im Mo nat März speziell auch im Hinblick auf die im Frühjahr einsetzende vermehrte Arbeitsgelegenheit weiter entwickeln. In der Fahrrad- und Automobilindustrie herrschte vorwie gend ein flotter Geschäftsgang; das erhellte schon daraus, daß seit einiger Zeit, im Gegensatz zu früher, ältere ge lernte Arbeiter, namentlich Dreher und Spengler, gesucht und eingestellt wurden. Auch in der Nähmaschinenindustrie wurde eine Reihe von Arbeitskräften eingestellt. Des weider flotte Geschäftsgang dee Bauschlossereien auf die drohteren wurden Bauschlosser viel verlangt; möglicherweise war dem versucht wurde, noch möglichst viel vorher fertigzustel ende Aussperrung in dem Baugewerbe zurückzuführen, inlen. Die Heizungsbranche ist ebenfalls im Berichtsmonat gut beschäftigt gewesen. Nur in der elektrotechnischen Industrie finden zurzeit Entlassungen statt, während im Mo nat Dezember und Januar dort noch Leute eingestellt wurden, doch scheint es sich hier um einen vorübergehenden Zustand zu handeln. In Offenbach wird der Beschäftigungs grad in der Maschinenindustrie als ziemlich gut" bezeich net. In der Lederwarenindustrie( Portefeuille usw.) war die Beschäftigung ebenfalls gut. Ein Streik in einer Militärsattlerei in Offenbach konnte die günstige Lage die günstige Lage des Sattler und Tapeziergewerbes be des Gewerbes nicht beeinflussen. Auch aus Mainz wird über richtet. Aus Darmstadt wird berichtet, daß nach Auswärts Arbeitskräfte für die Möbelindustrie zur Verfügung gestellt wurden. Aus der Nahrungs- und Genußmittel In Sustrie ist besonders zu erwähnen der Streit der Bäcker in Offenbach, der Anfang des Monats einsetzte. Es handelte sich hauptsächlich um eine Verkürzung der Arbeitszeit und Inmungsnachweis. Nach Schneidern war fortwährend, wie auch im Vormonat, eine rege Nachfrage, die nicht überall befriedigt werden konnte. Im Baugewerbe scheint immer noch nicht die erhoffte Besserung eintreten zu wollen. So berichtet Darmstadt, daß im Baugewerbe keine wesentliche Besserung eingetreten sei und von einer regen Tätigfeit in Anbetracht der Jahreszeit noch nichts zu merken sei. In Offenbach wird der Beschäftigungsgrad im Baugewerbe schäftigungsgrad der verschiedenen baugewerblichen Berufe als matt" bezeichnet. In Mainz wird der günstige Be auf den Theaterumbau zurückgeführt. Die im Vormonat eingetretene Besserung im Buchdruckergewerbe hielt auch im Berichtsmonat an. In der Landwirtschaft machte sich der Jahreszeit entsprechend, eine steigende Lebhaftigkeit im Vermittlungsverkehr besonders bei den Arbeitsnachweisen Mainz und Friedberg in Hessen geltend. Auf dem Dienstboten= markte haben im abgelaufenen Monat die Arbeitsnachweise wieder erhöhte Vermittlungsziffern aufzuweisen, freilich konnte dem Bedarf damit noch nicht Rechnung getragen werden. Von den Organen des Mitteldeutschen Arbeitsnachweisverbandes wurden, soweit Meldungen von den kommunalen bezw. Kreisarbeitsnachweisen und Herbergen zur Heimat vorlagen. 9931 Stellen vermittelt( gegen 6599 im Vormonat), darunter: Seligenstadt 4, Darmstadt( Herberge zur Heimat) 10, Bingen 30, Gießen 100, OffenMainz 577.- Was die Statistit der Ortstrantentassen anbach 253, Friedberg 269, Worms 285, Darmstadt 361, betrifft, so ist die Zahl der versicherungspflichtigen männ lichen Mitglieder überall, teilweise ganz bedeutend, gestiegen; auch die Zahl der versicherungspflichtigen weiblichen Mitglieder hat, von einigen Ausnahmen abgesehen, überall zugenommen.
*
Die Gießener Ortsfrankenkasse konnte im April einen erfreulichen Zuwachs an Mitgliedern verzeichnen, als näm lich die Zahl der letzteren in dem genannten Monat 5724, in dem Monat März dagegen nur 5486 betrug.
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