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eren Cassapreisen.
ahl derselben.
des Lernenden.
delk kurse Beruf, verbunden mit
albjahrs- u. Jahreskuri.
en usw. aphie. nshreiben.
d Lackschrift.
nd Schnellschreiber.
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8. April 1910.
renzkirche In Nürnberg.
berger
Lotterie
gegengenommen.
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Neu
System.
ist unser
Preise
der Xaver heimgekommen ist aus dem Wald, hat sie mit liftigem Lächeln zu ihm gesagt:„ Du, die Loner- Maria ist hier gewest, sie hat Herzschmerzen... Weißt nit, was gut dagegen sein mag?" Das wär ein hartnäckiges Leiden, hat der Xaver gemeint, aber es nähm' ab mit dem Alter. Und er hat recht behalten, denn er hat's selbst verspürt in seiner eignen Brust. Darüber hat sich die Alte heftig verwundert und gesagt, er könnt' doch das richtige Mittel dagegen an wenden. Ob er denn tein richtiges Mannsbild wär', daß er nit am Sonntag auf den Tanzboden ging und in der Samstagnacht zum Fensterln? So ein flotter Bub', wie er einer wär, tönnt' überall anpochen, selbst bei einer Frau, die Herzschmerzen hätt', derweil ihr Mann die ganze Nacht bis zum Morgen in der Tafernwirtschaft säß. Aber der Kaver hat doch recht behalten. Die Herzschmerzen verschwanden bei der Lonerin, noch ehe die ersten grauen Haare tamen, und beim Xaver waren's um dieselbe Zeit auch nit mehr zu spüren. Darüber ist der Loner hinweg gestorben und der älteste Bub', der einzige, denn es waren nur noch mehr zwei Madel da, hat mit dem Xaver die Säg' gezogen im Wald. In seinem eignen Wald natürlich, denn auf Lohn würd' der reichste Bursch in der ganzen Gemeind' doch nicht auf's Holzen gehen! Aber im Eignen tut man Hand anlegen...
Und ein stolzer, hochfahrender Bub ist's alleweil gewesen. Gelacht hat er über den alten Xaver, wenn er am Samstag Abend seinen Lohn holen kam und danach noch ein Stündchen auf der Ofenbank sizen blieb. Und weshalb hat er gelacht? Weil der Alte mal zu seiner Mutter gesagt hatte: Du, Bäuerin, laß den Sepp nit in den Wald gehen. Die Bäum' sind ihm gram, weil er fein Herz hat für sie. Und weißt warum? Weil er in einer Nacht über die dreißig Obstbäum' an der Straßen hingemacht hat mit seinem Messer... Ja, ich weiß die anderen Bäum' haben's mir erzählt."
Ganz wütend ist der Sepp geworden, weil's die Mutter geglaubt hat. Gerade deswegen ist er zum Holzen in den Wald gegangen und hat mit dem Xaver die Säg" gezogen. Am Samstag nach Karfreitag ist's gewesen. Den Tag mußt man wahrnehmen, weil der Kalendermann heuer die Ostern so arg früh angesetzt hätt'. Man dürft sich nit versäumen, denn mit dem Schnee müßten die Bäum' noch zu Tal gebracht werden.
Die Holzfäller hatten den letzten Baum, eine gewaltige Tanne, abgegraben. Nur mit einigen ihrer weit aus=
Er ist nicht hier er ist aut. erstanden. Gedenket daran, wie er euch sagte, da er noch in Galiläa war;
Und sprach: Des Menschen Sohn muß überantwortet werden in die Hände der Sünder, und gekreuziget werden, und am dritten Tage auferstehen.
Bufas 24, 6 und 2.
laufenden Wurzeln hielt sie sich noch am Erdreich. Der Bub, der ihr in der Krone die Leine umgeschlungen hatte, tam gerade hinabgeklettert. Langsam begannen die Männer an dem Tau zu ziehen... Wie der Wind ging, talab, sollte der Baum stürzen. Seitwärts, außer aller Gefahr, stand der Xaver mit dem Sepp. Die Männer zogen an, der Baum ächzte und stöhnte, aber er fiel nicht.
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„ Hörst, hörst?" schrie plöglich der Alte, der Baum geht hier hinüber." ,, Daß i nit lach..."
Hörst nit, wie der Baum schreit?" Mit einem Griff hatte der Alte den jungen Mann gepact und abwärts geschleudert. Kopfüber sauste er den Abhang hinunter in ein dichtes Gebüsch, das seinen Sturz aufhielt. über dem Alten ging der Baum nieder. Er lebte noch, als die Holzfäller ihn ins Lonerhaus brachten. An seinem Schmerzenslager saßen Maria und ihr Sohn, der Sepp Hell und klar am wolkenlosen Himmel ging die Ostersonne auf. Ein Strahl schlich sich durch das Fenster und verklärte das Antlig des Kranken. Langsam schlug er die Augen auf. Ein Schimmer von Freude erhellte seine Züge, als er Maria erblickte.
,, Leb i denn noch?"
Nu freilich, mein liaber Xaver! Und du wirst leben bleiben, hat der Doktor gesagt Du darfst mi jetzt nit wegsterben. Der Sepp braucht en Vater... Keinen andern will er zum Vater haben, als dich. Du hast ihm das Leben geschenkt." , Da müßt schon ein Wunder geschehen, wenn i leben bleiben sollt...
"
Es wird geschehen, liebster Xaver... feiern wir denn nit heut das größte Wunder, daß der Herr von den Toten auferstanden ist? Er hat sein Leben dahingegeben, um uns alle zu retten. Dasselbe hast du für meinen Sohn getan.. Sollte dir der Herr dafür nit das Leben schenken
"
.?"
Das ewige, Maria, das ewige. Das wird schöner als dieses." Nach einer Weile flüsterte er mit schwacher Stimme: „ Ich danke dir, Maria... ich bin dir niemals gram ge= wesen... jetzt bin i glücklich."
Da beugte sich die Frau über ihn und küßte ihn auf den bleichen Mund. Ein glückseliges Lächeln stand noch auf seinem Antlig, als Maria sich aufrichtete und ihm die Augen zudrückte.
"
Auch er ist auferstanden zu einem besseren Leben..."
Und sie gingen hinein in das Grab, und sahen einen Jüngling zur rechten Hand sigen, der hatte ein langes weißes Kleid an; und sie entsetzten sich.
Er aber sprach zu ihnen: Entsetzet euch nicht. Ihr suchet Jesum von Nazareth, den Gekreuzigten; er ist auferstanden, und ist nicht hier.
Markus 16, 5 and 6.
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Auferstehung
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Halleluja!
Erstanden ist Herr Jesu Christ, All unser Leid vergangen ist. Er starb den bittren Kreuzestod Und löste uns aus Schmach und Not. Halleluja!
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Nun glänzt die Welt mit einemmal, Der Frühling schmückte Berg und Tal. Des Himmels Gnade tut sich kund, Wir loben Gott mit frohem Mund- Halleluja!
Die Schöpfung trägt ein neues Kleid, Anbetend singt die Christenheit:
All unser Leid vergangen ist, Erstanden ist Herr Jesu Christ Halleluja!
Frohe Osterbotschaft
er dumpfe Schlummer des Winters zerbricht. Mutter Erde erwacht. In ihrem dunklen Schoße regt sich der Lenz. In die dürren Reiser drang die heilige Sehnsucht nach Knospen. Wiese und Anger träumen vom Duft bunter Blüten und ihre Glöcklein läuten zum Feste des Herrn. Die Sonne ist neu erstanden im Osten. Und da sie aufging, hüpfte sie dreimal in der Freude ob der Auferstehung des Heilands. Also dachte einst das Volk. Mit den verklärten Augen junger Seligkeit geschmückt, mit dem Glorienschein goldiger Hoffnung, die Sinne verzaubert von dem alten und doch so ewig jungen Wunder des Weltenwerde: also lebten unsere Vorfahren einst die Wonnen des Osterfestes. Im Zeichen der sieghaften Sonne stand das Fest. Der Herr ist erstanden nach den Zeiten, da die Finsternisse mächtige Schatten auf die Erde legten. Der die versöhnende Liebe ist, ſtand auf nach den Kämpfen, da der Haß seine Pranten in unsere Seele schlug. Der Herr ist erstanden, und dieser selige Glaube weihet unsere Herzen in der Gewiß heit, daß die Güte, die Milde, die Reinheit der Sitte, der Adel des Gemütes auch in den Zeiten roher Genußsucht nicht enden können für immer. Sie werden auferstehen und ein Segen sein den Menschen, so im Winterfroste vom Sommer träumen, so in dem Frevel selbst der Ichsucht beben um die Gnade des Herrn.
Es war einst ein lieber Glaube, daß die ersten Strahlen der Ostersonne den Wässern wundersame Kräfte gäben. Die Mägdelein standen schon am frühen Morgen schweigend am Bach und schöpften das Osterwasser, dieweil es den Mienen die Unschuld des Kindes, dieweil es dem Antlig den Glanz
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Gregorius.
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neuer Schönheit gäbe. Sinnige Sitte! In ihrer eifrigen Übung liegt der gewaltige Gedanke der Auferstehung beschlossen, den uns das Osterfest tündet. Er führt unsere Seelen hin zu den Wassern des Lebens, und wir dürfen aus den geweihten Wellen die Kraft der ewigen Verjüngung, der neuerstehenden Unschuld, der Wiedergeburt unserer sittlichen Reinheit schöpfen. Auferstehung! Was zagst du, Menschensohn? Was willst du dein Leben eitel verwerfen in der törichten Lust der Sinne! Du sprichst das Wort:„ Wir leben nur einmal auf der Welt, laßt uns schwelgen, bis daß wir verenden." Das ist ein frevles Wort. Aber die Milde sagt uns: Das ist das trunkene Gestammel der Verzweiflung, das Lallen der Armseligen im Geiste, so wie das Gezücht der Würmer am Staube der Erde kleben. Auferstehung! Sie weitet den Raum: Sie hebt uns über die Erde empor und gibt uns die süße Tröstung des Himmels. Nicht die Gruft ist das Ziel deiner Erdenwanderung. Wenn die Bretter der Särge morschen, wenn dein Gebein- das staubgeborene zum Staube wird, dann lebt deine Seele noch. Und lobpreiset den Herrn und singet ihm Ruhm. Auferstehung! Sie weitet die engen Grenzen unseres Daseins. Unser Leben also singt der Psalmist währet Siebzig Jahre, und wenn es hoch geht, achtzig Jahre. Wie armselig ist die Spanne der Erdentage gegen die Ewigkeit. Was ist dem gläubigen Gemüt unser Erdenleben, was ist ihm der Tod! Ein deutscher Dichter sprach einst das tiefe Wort:„ Der Tod ist verleumdet worden, das ist der ärgste Betrug in der Welt! Der Tod ist die mildeste Form des Lebens: der ewigen Liebe Meisterstüd." Wahelich, der Tod ist die Auferstehung zu einem neuen, zu einem höherer. Sein. Er ist nicht ein Ende. Er ist ein Anfang. Der Glaube an
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