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An der Anstalt

werden ausgebildet:

1. In der Elektro- und Maschinen- Ingenieur- Abteilung: 1. Ingenieure und Konstrukteure für Elektrotechnik und Maschinenbau;

2. Maschinenfabrikanten, welche der Ausbildung in der Elektrotechnik bezw. in der Maschinentechnik des­halb im weitesten Umfange bedürfen, weil sie mindestens dieselben Kenntnisse besitzen müssen, wie die ihnen untergebenen Ingenieure und Techniker;

3. Industrielle, bezw. Besitzer von Fabriken und in­dustriellen Anlagen, welche bei Herstellung ihrer Fa­brikate sich einzelner Maschinen oder ganzer maschineller Einrichtungen bedienen müssen, wie das z. B. der Fall ist: bei der Fabrikation von Dampfmaschinen, Gaskraft­maschinen, Wasserkraftmaschinen, Pumpen, Werkzeug­maschinen und Werkzeugen, ferner von elektrischen Apparaten und Maschinen, insbesondere von Dynamo­maschinen und Motoren, ferner von Signal- und Weichenstellapparaten, Fahrstühlen, Aufzügen, Venti­latoren, Wagen, Gas- u. Wasserleitungsgegenständen, Maschinenmodellen, Draht und Drahtwaren, Röhren, Armaturen und allen anderen Maschinenteilen;

ferner im Betrieb von Papier- und Holzstoff­Fabriken, Dampf- und Wassermühlen, Spinnereien, Webereien, Tonwaren-, Porzellan- und Glasfabriken, Stärkefabriken, Zuckerfabriken, Stahlwarenfabriken, chem. Fabriken, größeren Brauereien, Gasanstalten usf.; 4. Fabrikdirektoren und Betriebsleiter der oben ge­nannten Fabrikationszweige;

b. Inhaber von technischen und Patentbureaus; 6. technisch gebildete Kaufleute, Reisende der oben genannten Fabrikationszweige;

II. In der Abteilung für Bureau- und Betriebs­techniker sowie Werkmeister des Maschinenbaues und der Elektrotechnik finden entsprechende Ausbildung:

1. Maschinenbauer und Mechaniker, welche später als Bureau- und Betriebstechniker, Werkmeister, Zeichner, Monteure, Elektromechaniker, Installateure u. dgl. so­wohl für Elektrotechnik als auch für allgemeinen Ma­schinenbau in Elektrizitätswerken, elektrotechnischen Fa­briken, Zentralen für elektrische Beleuchtung, Maschinen­fabriken, mechan. Werkstätten, größeren Schlossereien, größeren Mühlen, Spinnereien, mechanischen Webereien, Papierfabriken, Tonwarenfabriken etc. Anstellung suchen; 2. Besitzer kleinerer mechanischer Werkstätten, Bau­schlossereien, kleinerer Mühlen u. dergl.

Besonders vorteilhaft ist der Besuch der Abteilung für Bureau- und Betriebstechniker sowie Werkmeister für solche künftige Gewerbetreibende( Mechaniker, Installa­teure, Schlosser, Schmiede, Kupferschmiede, Former, Metallarbeiter jeder Art, Werkzeugmacher, Modelltischler, Mühlenbauer usf.), welche sich eine allgemeine tech­nisch- wissenschaftliche Bildung erwerben wollen, um sich mit Leichtigkeit und Sicherheit in verschiedene Geschäftszweige einzuarbeiten und den Fortschritten in dem erwählten Fache mit Verständnis folgen zu können. Ausbildung in der Elektrotechnik, elektro­technisches Praktikum.

Die großen Fortschritte, welche die Elektrotechnik In den letzten Jahren aufzuweisen hat, machten nach und nach eine wesentliche Erweiterung in der Organisation der Anstalt notwendig, die schließlich zur Trennung der Studienpläne für Elektrotechnik und für Maschinen­bau führte. Insbesondere erschien es vorteilhaft, die Vorlesungen in der Elektrotechnik schon von den ersten Semestern an zu erteilen und sie später durch Kon­struktionsübungen und praktische Übungen in den elek­trotechnischen Laboratorien( Praktikum) zu unterstützen.

Für die elektrotechnischen Unterrichtszwecke wurde im Jahre 1893 ein besonderes Elektrotechnisches Institut" erbaut, welches 20 Hörsäle, Laboratorien, Sammlungs-, Werkstatt- und Maschinenräume enthält.

Die elektrotechnischen Laboratorien, in denen die praktischen Übungen stattfinden, sind mit den neuesten elektrotechnischen Normal- Instrumenten, Meßapparaten, ferner mit Dynamomaschinen, Elektromotoren und Akkumulatorenbatterien etc. ausgestattet.

Zum Betrieb ist eine elektrische Anlage vorhanden, welche insgesamt ca. 20 000 Watt Gleich-, Wechsel- und Drehstrom liefert. Außerdem ist eine größere Akkumu­latorenbatterie aufgestellt; auch sind alle Betriebsräume und Laboratorien etc. an das städtische Elektrizitätswerk angeschlossen.

2. Unterricht.

Da das Technikum hauptsäch­

lich für das praktische Leben vorbereiten soll, so ist es selbstverständlich, daß beim Unterricht jede mögliche Rücksicht auf die Praxis genommen wird.

Häufig wiederkehrende Repetitionen in allen Fächern, sowie häusliche Arbeiten bilden wesentliche Hilfsmittel zur Unterstützung des Unterrichts.

Ein weiteres Hilfsmittel bieten die Konstruktions­übungen( Maschinenzeichnen, Maschinenentwerfen, Bau­zeichnen usf.). Diese Übungen sollen den Studieren­den vor allem fähig machen, Aufgaben aus dem Ma­schinenwesen usf. selbständig zu berechnen und auf Grund dieser Berechnungen die Zeichnungen dazu an­zufertigen. Um diesen Zweck zu erreichen, wird schon von Anfang an beim Konstruieren zu möglichst selbstän­digem Arbeiten angeleitet. Die Ausführung der Zeich­nungen erfolgt ganz nach den in Fabriken üblichen Me­thoden; besonders wird auf großen Maßstab, möglichste Detaillierung, kräftigen Strich, Anfertigung der Gewichts­pläne, Kostenberechnungen usf. gesehen.

Nicht minder wichtig sind die praktischen Übungen im Maschinenbau- Laboratorium.

Hier soll sich der Maschinen- Ingenieur( ähnlich wie der Elektro- Ingenieur im elektrotechnischen Labora­torium) diejenigen Kenntnisse und Fertigkeiten erwerben, welche er braucht, um die in der Technik verwendeten Materialien( Baustoffe, Brennstofte usw.) auf ihre Eigen­schaften, sowie Maschinen und Maschinenanlagen auf ihre Leistungsfähigkeit hin beurteilen zu können.

An Maschinen stehen in den Räumen des Labora­toriums hierfür zur Verfügung: Festigkeitsprüfungs­maschinen bis 30000 kg, verschiedene Dampfpumpen und elektrisch betriebene Pumpen bis zu 10 PS, 2 Dampf­maschinen bis 15 PS, 2 Compound- Dampfmaschinen von 100 PS, 2 Dampfkessel, 1 Gasmotoren- Anlage, ver­schiedene Dynamomaschinen und Elektromotoren, 1 Wasserkraftanlage, verschiedene Bremsdynamometer, Indikatoren, Kalorimeter zur Bestimmung des Heizwertes, Pyrometer und Orsatsche Apparate zur Untersuchung der Rauchgase und dergl. mehr.

3. Lehrkörper und Beamte. An der An­

stalt( einschließlich Laboratorien und Lehrwerkstätten) wirken z. Z. ca. 100 Dozenten und Beamte.

4. Lehrmittel. 1. Die Sammlung von Modellen für Maschinenbaukunde, Elektrotechnik, Technologie, Bau­konstruktionslehre und dergl.;

2. die Modellsammlung für Stereometrie und Pro­jektionslehre, sowie für Freihandzeichnen;

3. die Apparate und Instrumente für Chemie, Physik, für Feldmessen und Nivellieren;

4. die Apparate, Instrumente und Maschinen für Elektrotechnik;

5. die Laboratorien und Maschinenanlagen des elektro­technischen Institutes und des Maschinenbau- Laboratoriums;

6. die für die Ausbildung von Volontären und Lehr­lingen bestimmten Lehr- Fabrikwerkstätten; 7. die Bibliothek;

8. die Sammlung von Vorlagewerken( gegen 10 000 Nummern) aus sämtlichen Zweigen der Technik;

9. der Lesesaal, in welchem täglich die bedeuten­deren technischen und gewerblichen Zeitschriften, ferner die vom kaiserlichen Patentamt herausgegebenen Aus­züge aus den Patentschriften, verschiedene Nachschlage­werke( Konversationslexika u. dergl.), sowie gegen 100 der größeren Tagesblätter Deutschlands, Österreichs, Ungarns, der Schweiz, Hollands, Rußlands, Frank­reichs usw. ausliegen.

5. Unterrichtsgegenstände.

Niedere und höhere Mathematik. Arithmetik, Algebra, Planimetrie, Stereometrie, Trigonometrie, algebraische Analysis und höhere Gleichungen, Differential- und Integral- Rechnung, analytische Geometrie der Ebene, analytische Geometrie des Raumes.

Naturwissenschaften. Physik, Chemie.

Mechanik. Elementar- Mechanik, technische Mechanik, analytische Mechanik, Festigkeitslehre, graphische Statik, Hydraulik, mechanische Wärmetheorie, Kinematik.

Maschinenbau. Maschinenelemente, Heb- und Trans­portmaschinen, Dampfmaschinen, Schieberdiagramme, Steuerungen, Dampfkessel, Dampfturbinen, Wasserräder, Turbinen, Pumpen Lokomotiven, Kleinmotoren, theore­

tische

Regulatoren, Werkzeug­

Maschinenlehre, maschinen, Automobiltechnik, Flugtechnik, Übungen im Entwerfen von Maschinenelementen, von Heb- und Trans­portmaschinen, von Kraftmaschinen und ganzen Anlagen. Maschinenbau- Laboratorium. Untersuchung der Bau­stoffe auf Festigkeit, Formänderung und Elastizität. Heizwertbestimmungen. Dampfkessel- Untersuchungen. Bremsversuche an verschiedenen Motoren. Dynamo­metrische Messungen. Effektmessungen auf elektrischem Wege. Aufnahme von Kolbendruck- u Ventilerhebungs­diagrammen mit dem Indikator. Untersuchung an Pumpen. Leistungsmessungen an Dampfmaschinen, Gasmotoren und Wassermotoren mit Aufstellung vollständigerEnergiebilanz.

Elektrochemie. Elektrolyse, Polarisation usw., Bewegung und Wanderung der Jonen, Elektrometallurgie, Galvanostegie und Galvanoplastik, elektrische Bieich­und Gerbverfahren und dergl

Elektrotechnik Allgemeine Elektrotechnik, elektro­technische Meẞkunde, elektrische Leitungsanlagen und Stroz verteilungsysteme, Gleichstromtechnik, elektrische Licht und Kraftanlagen, Wechselstromtechnik, Entwerfen von elektrischen Anlagen, von Dynamomaschinen und Elektromotoren.

Elektrotechnisches Praktikum. Meßmethoden, Eichung von Meẞinstrumenten, photometrische Übungen, Mes­sungen an Glüh- und Bogenlampen, Aufsuchung von Isola­tionsfehlern und Bestimmung von Isolationswiderständen, Messungen an Dynamomaschinen, Lichtleitungen, Elektro­motoren, Bremsversuche. Bestimmung des Wirkungs­grades von Maschinen und Anlagen und dergl. mehr. Technologie. Eisenhüttenkunde, Technologie der Metalle, Eisengießerei etc

Bau- und Ingenieurwissenschaft. Baukonstruktions­lehre. Heizung und Lüftung, Brückenbau, Eisenbetonbau, Übungen im Entwerfen, Kostenanschläge, Feldmessen und Nivellieren.

Zeichnen. Preihandzeichnen, Linear- und geome­metrisches Zeichnen, Projektionslehre, Schattenlehre, Perspektive, Skizzierübungen, Maschinenzeichnen.

Handelswissenschaften. Einfache und doppelte Buch­

führung.

Sprachen und allgemein bildende Fächer. Deutsche, französische und englische Sprache, Rundschriftübungen.

6. Lehr- Fabrikwerkstätten. Für die Aus­bildung von Volontären und Lehrlingen sind Lehrfabrik­werkstätten vorhanden, welche zu wissenschaftlichen Versuchen aller Art, sowie zur Herstellung von Werk­zeugmaschinen, Dynamomaschinen, physikalischen und elektrotechnischen Apparaten etc. dienen. Dieselben be­sitzen eine bebaute Grundfläche von über 3000 qm und enthalten alle für einen modernen größeren Fabrik betrieb nötigen Räume als: Dampfkessel- und Dampfmaschinen­Räume, Modelltischlerei, Modellager, Schmiede, Formerei, Gießerei, Werkzeugmaschinenräume mit Drehbänken, Bohr-, Hobel- und Fräs maschinen verschiedenster Größe bis zu 15 000 kg Einzelgewicht, Räume für Kollektorbau, Dynamoanker- und Spulenwickelei, Material- und Lager­räume etc. Im ganzen sind z. Z. ca. 270 Werkzeug­maschinen für Metall und Holzbearbeitung, Dampfkessel, Dampfmaschinen, Pumpen, Dynamomaschinen, Elektro­motoren und Apparate in Betrieb, welcher überall durch elektrische Kraftübertragung teils in Einzel-, teils in Gruppenantrieb erfolgt.

Das praktische Arbeiten als Volontär oder Lehrling muß ent­weder vor dem Eintritt in das Technikum erfolgen, oder es ist später das Studium auf 1 Jahr zu diesem Zweck zu unterbrechen. Gleichzeitiger Besuch der Vorlesungen im Technikum und prak­tisches Arbeiten in den Lehr- Pabrikwerkstätten ist nicht möglich.

7. Versicherung gegen Unfälle.

Die Studierenden des Technikums sind auf Kosten der Anstalt gegen alle Unfälle versichert, welche ihnen auf Exkursionen in Fabriken zustoßen sollten.( Das Nähere hierüber befindet sich im Programm.)

8. Aufnahmezeit. Aufnahmen in das Tech­nikum finden jedes Jahr zweimal und zwar Mitte April und Mitte Oktober statt, und es ist gleich, zu welchem von diesen beiden Terminen der Eintritt erfolgt. Auf­nahme in den unentgeltlichen Vorkursus betr. siehe unter 9.

9. Unentgeltlicher Vorkursus. Der Vor­kursus ist für diejenigen eingerichtet, welche die zur Aufnahme in die unterste Abteilung des gewählten Stu­dienplans nötigen Kenntnisse ergänzen wollen oder über­haupt Zeit haben, schon früher einzutreten, um sich bis

zum Beginn des eigentlichen Semesters zweckentsprechend zu beschäftigen. Der Vorkursus beginnt ungefähr Mitte März bezw. Mitte September; die Termine werden jedes­mal bekannt gegeben.

10. Dauer der Ausbildung. Zur vollstän­digen Ausbildung sind in der Ingenieur- Abteilung 21/2 oder 3 Jahre nötig, je nachdem der 1. oder der II. Studienplan besucht wird, in der Abteilung für Bureau- und Betriebs­techniker, Werkmeister etc. 1 Jahr.

11. Militärdienst. Die Zurückstellung vom Militärdienst während des Studiums am Technikum wird in fast allen Fällen gewährt.

12. Aufnahmebedingungen.

1. Nötige Vorkenntnisse. Wer Maschinen- oder Elektro- Ingenieur werden will, wähle den I. Studienplan, wenn er die Berechtigung zum einjährig- freiwilligen Dienst oder dementsprechende Vorbildung schon besitzt; wer dagegen nur im Besitz einer Bürgerschulbildung ist oder nur die unteren Klassen einer Realschule, eines Gymnasiums oder einer ähnlichen Anstalt besucht hat, wähle den II. Studienplan. Beide Studienpläne führen zum gleichen Ziel.

Für künftige Bureau- und Betriebstechniker, Werk­meister etc. des Maschinenbaues und der Elektrotechnik usf. ist der III. Studienplan eingerichtet, welcher nur Volkschulbildung, aber mindestens zweijährige ( Siehe praktische Tätigkeit voraussetzt. Näheres über die Studienpläne im Programm.)

2. Praktische Vorbildung. Für die praktische Vor­bildung eignen sich am besten Maschinenfabriken mittlerer Größe oder die Lehr- Fabrikwerkstätten des Technikums ( vergl. Nr. 6 auf dieser Seite).

3 Alter. Der in das Technikum Aufzunehmende muß das 16. Lebensjahr vollendet haben.

4. Studienhonorar. Endgültige Einschreibungen zum Besuch der Vorlesungen und Übungen finden nur nach vollständiger Zahlung des Studienhonorars statt. Dieses beträgt für jedes Halbjahr 140 Mark in der Ingenieur­abteilung, 130 Mark in der Techniker- und Werkmeister­abteilung. Außer dem Studienhonorar sind beim Ein­tritt als einmalige Taxe für die ganze Studienzeit noch zu entrichten a) für die Aufnahme 5 M, b) für Benutzung des Lesesaals und der Bibliothek 10 M.

13. Wohnung und Unterhalt. Wohnungen sind in hiesiger Stadt bei achtbaren Familien teils mit, teils ohne Kost zu haben, und zwar werden solche durch die Direktion unentgeltlich nachgewiesen. Die Wohnungen sind vollständig möbliert, das Mitbringen eines Bettes u. dergl. ist also zwecklos. Die Preise sind je nach Lage, Größe, Ausstattung des Logis verschieden und richten sich nach den Ansprüchen, die gemacht werden.

Ein sogen. Internat ist mit der Anstalt nicht ver­bunden, dagegen sind volle Pensionen auch bei einigen Dozenten des Technikums vorhanden, wofür die Be­dingungen auf Anfrage übersandt werden.

14. Die Gesamtkosten. Für ein halbes Jahr betragen diese ungefährt wie folgt: a) Studien­honorar 140 bezw. 130 Mark; b) Wohnung und Kost je nach Ansprüchen von 300 Mark ab; c) Unterrichts­materialien( Bücher, Hefte usf.) durchschnittlich 35 bis 40 Mark anfangs etwas mehr; d) Kleidung, Taschen­geld und Nebenausgaben richten sich nach den Ver­hältnissen der Angehörigen, können also vorher nicht genau bestimmt werden.

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Die für Unterhalt und sonstige Ausgaben nötigen Gelder nimmt auf Wunsch der Studierenden oder ihrer Angehörigen die Kassenverwaltung des Technikums in Verwahrung und besorgt die regelmäßige Auszahlung und Kontrolle der Rechnungen.

Die Vergütung hierfür beträgt monatlich 1 Mark. Die Abrechnung erfolgt vierteljährlich.

15. Repetitorien u. Prüfungen, Se­mestralzeugnisse. Außer den von Zeit zu Zeit in den Hauptfächern stattfindenden Repetitorien werden am Schluß eines Halbjahres achttägige unentgeltliche Prüfungen abgehalten und über deren Ausfall Semestral­zeugnisse ausgestellt.

Die Angehörigen können auf Wunsch zu jeder Zeit von der Direktion einen Bericht über Fleiß und Fort­schritte ihrer Söhne und Pfleglinge erhalten.

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