I.
63.
Schwan
tr. 13.
Semmler.
Ein. Buch
stc.
Stuttgart, -Agentur ennig extra Lose 20 M.
Lose 11 M.,
Großartig.
Inkognito.
Serenissimus hat gelesen, daß der Chalif Harun al Raschid öfter verkleidet ausging, um die wahre Meinung seines Volfes über sich zu hören.
Immer bestrebt, erhabenen Vorbildern nachzueifern, beschließt er, ein gleiches zu tun und begibt sich eines Abends mit seinem getreuen Kindermann, als schlichter Bürger gefleidet in das einzige Wirtshaus seiner Residenz, um dort die Ansicht der Untertanen über sich und seine Regierung unerkannt zu vernehmen.
Der schlaue Kindermann hat aber vorher dem Wirt und dieser seinen Gästen einen Wink gegeben, und so hört Serenissimus denn an allen Tischen des vollbesetzten Lokales sein Lob singen. Der eine rühmt sein gutes Herz, der andere seine weise Regierung, und so geht es weiter in allen Tonarten. Beglückt von dem Erlauschten, erhebt sich Sere. nissimus endlich und schreitet zum Ausgang.
Als er sich, seiner Weinung nach unerkannt, an der Tür mit einem furzen:„ Gute Nacht, allerseits!" verabschieden will, springt plößlich alles vom Size auf, und wie aus einem Munde rufen sämtliche Anwesenden:„ Wir wünschen gehorsamst eine gute Nacht, Guer Durchlaucht!"
Kathederblüten.
Professor( in seinem Geschichtsvortrage über Philipp von Makedonien): Ja, nun war es klar, worauf er sein Augenmerk richtete, was ihm Tag und Nacht keine Ruhe ließ: Die Insel Chalkidike stak ihm in der Nase."
„ Muhameds Vater starb bald nach seiner Geburt, und deshalb wurde er bei einem Dheim erzogen."
***
Verierbild.
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Zahn- u.
Goethestr.
Humoristische Blätter
( Alle Rechte für sämtliche Bilder und Texte vorbehalten Nachdrud verboten.)
sumoto Liebenswürdigkeiten. bisl
Im Leben oft der Satz sich uns beweist: Das Fleisch ist schwach, doch willig ist der Geist." Bei manchem Dichterling ist aber, ach,
Das Fleisch oft willig und der Geist gar schwach!
' s ist Menschenart, der, der ins Unglück kam, Möcht' anderen das Dasein auch vergiften; Drum wollen die, die schon vereh'licht sind So gerne stets auch neue Ehen stiften!
Widerspruch.
,, Wer ist denn die Frau im ersten Stock, die ihren Mann täglich solche Skandale macht?"
,, Das ist die Stilllebenmalerin Sänftig!"
In Sicherheit.
Kannibale( der einen Europäer fing):" Haben Sie nur keine Angst vor dem Gefressenwerden wir brauchen ja einen dritten Mann zum Stat!"
Reisender: Ich möchte gern den Wirt sprechen!" Ja, der ist leider nicht zu Haus!" Reisender:„ Ich wollte nämlich mit ihm wegen der Bigarrenlieferung unterhandeln, wollen Sie mich bitte empfehlen!"
„ Na, ich werde tun, was in meinen Kräften steht!"
Netter Gruß.
,, Guten Tag, lieber Emil! Ich freue mich jedesmal, wenn ich Dich sehe; freuſt Du Dich nicht auch, wenn Du siehst, daß ich mich freue, wenn ich Dich sehe?"
1
Druckfehler.
Der Vorschuß, welchen der Dichter Schmirle von seinem Verleger erhielt, wurde eingetragen auf Konto pro die Verse( pro Diverse).
25
R.
Wo ist der Enkel, nach dem die Großmutter ruft?
In der Hitze.
Tourist: Na, sagen Sie, ich hab' grad dreimal Juchhu gerufen, hab' aber gar kein Echo gehört, wo ist denn das Hingekommen, Herr Wirt?"
,, Dem rabiaten Ding hab' ich eben den Laufpaß gegeben." Berantwortlicher Redakteur: Dr. Rarl Schaumburg, Berlin.
Seufzer.
A.: Wie schön wäre doch das Leben, wenn die verflirten Schulden nicht da sein würden. Man darf gar nicht daran denken."
B.: Ich denke auch gar nicht daran, aber meine Gläubiger um so mehr."
Selbstkritik.
Kommis:„ Ich kann den Brief nicht lesen, Herr Prinzipal. Die Handschrift ist zu schlecht."
Chef: Ach Unsinn! Das kann jeder Esel lesen! Zeigen Sie' mal her!"
Drud und Berlag von Georg E. Nagel in Berlin- Schöneberg.
John Regnier.
Mißglücktes Kompliment.
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Shini
" Ich verstehe ja nichts davon... aber Ihr Bild finde ich ganz einfach ausgezeichnet!"


