Die Beisehung König Eduards.
London, 21. Mai. Unter Entfaltung sehr großen Pompes fand gestern Vormittag die Beisetzung den König Eduards statt Um 9 Uhr 40 Min. wurde der Sarg von einem Offizier und 12 Mann der fönigliches Garde von dem Katafalk gehoben und auf eine Zaffette gesetzt. Auf dem Sarg legte man die Krone und die übrigen Zeichen der königlichen Würde, worauf sich um 9 Uhr 50 Minuten der Leichenzug in Bewegung setzte. Hinter der von 8 Rappen gezogenen Laffette mit dem Sarge des Königs, schritt als Erster Prinz Ludwig von Battenberg. Dann folgten die befehlshabenden Offiziere der Begleitmannschaften, se ner der Generaladjutant des Königs, General Hamilton, neben dem die fönigliche Standarte getragen wurde. Die nächste Stelle im Zuge nahm der größte Teil der erschienenen Fürstlichkeiten ein, welche zu dritt ritten. Zur König Georgs Rechten ritt der deutsche Kaiser, links der Herzog von Connaught, Prinz Heinrich ritt mit dem Großherzog von Hessen und bon Mecklenburg Strelitz. J:: mitten einer lebendigen Mauer von Neugierigen passierte der Zug in langsamen Tempo die Straßen, während von Minute zu Minute Geschützsalven vom Hyde Park ertönten. Knrz vor 12 Uhr Mittags traf der Leichen Kondukt am Padington- Bahnhofe ein, hier wurde der Sarg von der Laffette genommen und nach dem Hofzuge gebracht, der sich sofort mit dem Trauergefolge nach Windsor in Bewegung ſetzte.
Windsor, 21. Mai. Der Bottesdienst in der St. Georgs- Kapelle war äußerst ergreifend. Der Zeichen zug wurde von den Eczbifchöfen von Canterbury und York empfangen und bewegte sich dann unter den Klängen der Trauermusik durch das Schiff der Kirche, dem Altar zu. Der König nahm zu Häupten des Sarges Aufstellung, dicht hinter ihm standen der deutsche Kaiser und der Herzog von Connaught.
Französische Zollschikanen.
Bekanntlich hatte Fank eich, ohne daß eine Minderung der harten französischen Zollerhöhungen für Deutschland erlangt werden fonnte, diese ohne Uebergangsfrist zwei Tage nach Beschlußfassung der Kammern in Kraft treten lassen, so daß es der deutschen Exportindustrie unmöglich war, sich auf die veränderte 30Upolitische Lage einzurichten. Im Anschluß an dieses Vorgehen hatten der Hansabund und zahlreiche seiner Ortsgruppen in den Industriegebieten sowie maßgebende industrielle Verbände den Wunsch geäußert, die deutsche Regterung möge der Frage näher treten, inwieweit im Rahmen des geltenden Zollrechts wirkungsvolle Zollrepressalien am Plazze wären. Die Angelegenheit ist dann im Parlament zur Sprache gekommen, ohne daß auf Frankreich irgendwelcher Eindruck erzielt worden wäre. Vielmehr bemühen sich sogar die französischen Zollbehörden der deutschen Ausfuhr ungeheuere Schwie- 1 rigkeiten zu machen.
In zahlreichen Fällen hat deshalb das Vorgehen der französischen Zollbehörde dahin geführt, daß der Handelsverkehr nach Frankreich aufgegeben werden mußte. Unter diesen Umständen muß eine energische und unsere nationale produktive Arbeit schützende Vertretung der deutschen Interessenten mit aller Dringlichfeit gefordert werden. Wenn besonders optimistische 300politifer auf die Möglichkeit der Erzielung eines Handelsabkommens mit Frankreich in nicht zu ferner Zeit rechnen, so würde ein solches gewiß mit Freuden begrüßt werden können, weil es zeigen würde, daß man sich auch in Frankreich der Bedeutung loyaler wirt. schaftlicher Beziehungen zum Deutschen Reich bewußt ist. Solange dies aber nicht der Fall ist, müssen wir uns in geeigneter Weise zur Wehr sehen. Es werden auch sicherem Vernehmen nach wirtsame Gegenmaßnah men nicht ausbleiben. In diesem Zusammenhange muß
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Die Freundinnen.
Originalroman von Irene v. Hellmuth. ( Nachdruck verboten.)
„ So sieh doch nur, Mama, das ist ja Sylvia,- Sylvia von Schmettwitwie wunderbar! Und ein Brief liegt dabei, Mama, ein richtiger Liebesbrief! Darf ich ihn Dir vorlesen? Ach, wie lieb muß sie Hermann haben! O, das ist reizend, ganz köstlich. Was sie für Augen machen wird, wenn sie erfährt, daß ich Hermanns Schwester bin. Aber büßen soll sie, die Duckmäuserin, weil sie mir nichts sagte. Gestern beim Schlafengehen, da redeten wir so allerlei und ich fragte sie, ob sie einen Geliebten, Verlobten oder Bräutigam habe. Sie tat sehr verlegen und wollte nicht mit der Sprache heraus. Ich merkte ja wohl, daß etwas los set, aber sie verschwieg mir den Namen. Na, warte, Dich kaufe ich mir, Ich habe ihr doch auch gleich mein kleines Abenteuer erzählt."
Die Baronin war aufmerksam geworden. „ Welches Abenteuer?" forschte sie.
Die junge Dame biß sich auf die Lipper.
" D, es war wirklich nichts, Mama, nicht der Rede mert."
Ich möchte es aber doch erfahren!"
na
„ Na, wenn es sein muß;- ich machte, wie Du weißt, gestern gegen Abend noch einen fleinen Spaziergang. Da ich ja fremd in der Gegend bin, habe ich mich natürlich verirrt, ― und da begegnete mir ein Herr, der, turz, der mir den rechten Weg zeigte, das ist alles!" Es kam seltsam stockend und verlegen heraus. „ Das ist doch weiter kein Abenteuer, albernes Kind,"
meinte die Mutter achselzuckend.
„ Ich habe es Dir doch vorausgesagt."
" Ich fürchte nur, Du verschweigst mir noch etwas." Fräulein Otti lächelte schalkhaft.
„ Nichts als den Namen, Mama. Er war ein sehr hübscher Mann und hat sich mir vorgestellt."
„ Na, und-?"
Hugo
" Damit Du auch das noch weißt, er nannte sich von Trostberg. Ein schöner Name, nicht Mama? Ich finde ihn wenigstens sehr schön."
aber auch betont werden, daß die staatserhaltende Arbeit des Kaufmanns und Industriellen und deren An erkennung und Würdigung im In- und Ausland mit von der Energie und dem Selbstbewußtsein abhängt, mit der seine Stellung im Wirtschaftsverkehr gewahrt wird.
Die Interessengemeinschaft des Mittelstandes
in Stadt und Land.
Bekanntlich ist der Bund der Landwirte auf das lebhafteſte bemüht, die verschiedenen gewerblichen Kreise zu zersplittern, gegeneinander aufzuheben und den Jrctum zu erhalten, es bestünden wesentliche und tiefgehende Intereffengegensäge, und zwar nur Interessengegensätze zwischen den einzelnen Zweigen von Gewerbe, Handel und Industrie, zwischen den Großbetrieben einerseits und den Kleinbetrieben andererseits, den Arbeitgebern und den Arbeitnehmern. Demgegenüber ist es von An fang an das Bestreben des Hansa- Bundes gewesen, aus allen diesen Richtungen eine einige geschlossene wirt schaftspolitische Macht zusammenzuschweißen, welche die zahlreichen, allen Kreisen gemeinsamen Interessen auch gemeinsam verfechten soll. In diesem Zusammenhang dürfte ein Brief Miquels vom Jahre 1877 bon Interesse sein, welcher zeigt, wie schon damals dieser bedeutende Staatsmann die Interessengemeinschaft zwischen dem städtischen und ländlichen Mittelstand und den wirtschaftlichen Gegensatz zwischen den Bauern und dem Grosgrundbesitz klar erkannt hat. Er schrieb näm lich:
Wie
„ Während heutzutage die Reaktion auf die Trenn ung von Stadt und Land spekuliert und die in unserer Provinz übrigens viel zu klugen und erfahrenen Landleute gern wieder in ihr Schlepptau brächte, müßten die Liberalen in Stadt und Land zusammenhalten und würden dadurch, wie in der Vergangenheit, so auch in Zukunft, jede Reaktion auf Kosten von Bürgern und Bauern unmöglich machen. früher die vereinigten Bürger und Bauern die Befretung des Bauernstandes, die fretere Gemeindeverfassung in Stadt und Land, die Beseitigung der Steuerfreiheit des Adels und der Privilegien dersel ben erkämpften, so erstritten wir vereint heute die besseren preußischen Ablösungsgesetze, den Provinzialfond, die Einführung der Selbstverwaltung, und wären Träger unserer großen nationalen Entwicklung, welche allein durch die Mittelklassen möglich geworden ist. Bürger und Bauern haben, wohlverstanden, dieselben materiellen und moralischen Interessen und Ziele; mögen beide von den Vätern lernen, daß sie nur bereinigt stark sind."
Aus der Sozialgesetzgebung.
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zwar der Eintritt der dauernden Erwerbsunfähig sofort, der Eintritt der borübergehenden mit dem 2 laufe der Karrenzzeit, die Fortdauer der Versicherun unmöglich macht Der Regel, daß nach dem Ginta der Erwerbsunfähigkeit in obigem Sinne die Nas bringung freiwilliger Beiträge, sowie die Höherberfide rung für die frühere Zeit ausgeschlossen ist, liegt ie Gedanke zugrunde, daß es den Versicherten nicht ge stattet sein dürfe, das Risiko nach Eintritt des Veri cherungsfalles zu ungunsten der Versicherungsanstalt ju verschieben und dadurch alle bei der Versicherung beti ligten Personen zu benachteiligen. Die Vollendung des 70. Lebensjahres hat aber auf den Lauf der Versiche cung an sich feinen Einfluß. Die für die spätere Bett entrichteten Beiträge sind für den Anspruch auf Inva lidenrente anzurechnen. Was die Arrechnung solcher Beiträge für die Alterscente anlangt, so nötigt der Ge fichtspunkt, daß der Versicherungsnehmer nach Eintritt des Versicherungsfalles sein Risiko nicht solle verbessert dürfen, allerdings zur Ausschließung derjenigen freiwil ligen Beiträge, die für die frühere Zeit nachträglich entrichtet werden sollen. Er schließt aber die Anrech nung von Beiträgen für die spätere Zeit nicht schlecht hin aus.
Reichstagserfahwahl in Friedberg- Büdingen.
* Am Sonntag ging es im Wah freise schon ziem lich lebhaft her. Der liberale Kandidat Professor ban Calfer sprach in mehreren, gut besuchten Versamm lungen mit großem Erfolg. In Friedberg hatte die Zent umspartei im Saalbau etne Versammlung, in der der Reichstagsabgeordnete Erzberger sprach. Wenn er schon nicht im Wuhlkreis kandidieren darf, will er doch wenigstens agitieren helfen. In der Hauptsache aber redete Erzberger gegen Dernburg.
Parlamentarisches aus Hessen.
Der Sonderausschuß der Zweiten Kammer für die Revision der Verwaltungsgeseze war Freitag bor mittag unter Vorsitz des Ab1. Dr. Glässing zu einer Beratung beisammen, um sich über die weitere Be Handlung der dem Ausschuß überwiesenen Gesezent würfe schlüssig zu machen. Es wurde namentlich die Frage erörtert, ob mit Rücksicht auf die Geschäftsführung des Landtages und angesichts der gleichzeitigen Beratung des Gemeindeumlagengesetzes, dessen Fertigstellung nog vor der Sommerpause vom Finanzausschutz erfolgen soll, auch noch die Tagung des Sonderausschusses durch führbar set. Des weiteren galt es, die Frage zu prüfen, ob nicht die bevorstehende Eröffnung der Arbeiten der Kommission für die Vereinfachung der Staatsverwaltung von Einfluß auf den Gesezentwurf über die Städte ordnung sein könnte, dessen Fertigstellung im Sonder ausschuß wohl zunächst in Betracht käme. Der Aus schuß wird die Regierung um Auskunft darüber ersuchen, ob sie im Hinblick auf diese Beratungen überhaupt nod jetzt vorliegenden Form, oder ob der Entwurf nicht zwecks eventueller Umarbeitung einfiweilen zurückgezogen werden dürfte. Die Entscheidung über diese gestern im Sonderausschuß angeregten Fragen soll in einer für nächsten Montag anberaumten weiteren Sitzung er folgen.
Nach einer Entscheidung des Reichsversicherungsamts sind einem Altersrentenbewerber auch solche Bei träge anzurechnen, die er für die Zeit nach der Vollendung des 70. Lebensjahres und über die zur Erfüll- Wert legt auf die Erledigung der Städteordnung in der ung der Wartezeit erforderliche Mackenzahl hinaus bis zum Beginn der Rente geleistet hat. Das Invaliden bersicherungsgesetz, so heißt es in dem Bescheide, befaßt sich mit der Einwirkung des Eintritts des Versicherungsfalles auf die Anrechnung von Beiträgen, abgesehen vom Paragraph 5 Abs. 4, wo die Versicherungspflicht für erwerbsunfähige Personen ausgeschlossen wird, lediglich in Paragraph 146 des Invalidengesetzes, und zwar nur für den Fall der Erwerbsunfähigkeit. Hier wird bestimmt, daß freiwillige Beiträge und Betträge einer höheren als der maßgebenden Lohnklasse nach eingetretener Erwerbsunfähigkeit nicht mehr entrichtet werden dürfen. Diese Vorschrift geht einmal ebenso wie Paragraph 5 Abs. 4 von der Erwägung aus, daß der Eintritt der Erwerbsunfähigkeit, und
Die Baronin betrachtet aufmerksam ihr Töchterchen. dessen Wangen eine rosige Glut überzog. Du
„ Du,
Sie drohte dem Mädchen lächelnd mit dem Finger. Dieses suchte abzulenken.
" Was sagst Du nur zu dieser Entdeckung, Mama?" Si zeigte auf das Bild, das die Mutter zur Hand nahm un sinnend betrachtete.
" Ich freue mich, Otti! Das junge Mädchen hat auf mid den allerbesten Eindruck gemacht. Ich denke, Hermann tras da eine ausgezeichnete Wahl. Aber wie sonderbar doch hier der Zufall spielt! Aber still, ich glaube, da kommt Her
mann!"
Bild und Brief flogen in den Kasten zurück. Da wurde auch schon die Türe aufgerissen. Hermann Walter stand auf der Schwelle.
Ist es möglich!- Mama! Diese Ueberraschung Wi ich mich freue!" flang es jubelnd.
Im selben Augenblick lag die Baronin von Albersdor an der Brust ihres Sohnes.
„ Wir haben uns lange nicht gesehen, Mama," begann er, nachdem er auch Otti lebhaft begrüßt hatte. Sie saßen nebeneinander auf dem bequemen Sofa und Hermann drängte:
„ Nun erzählt, wie kommt Ihr mitten im Winter hierher? Wie geht es Pava? Ist er noch immer unversöhnlich?" Eine kleine Wolke flog über die heitere Stirn des jungen Mannes.
„ Der arme Papa!" seufzte Otti mit drolligem Ernst. „ Du mußt nämlich wissen, wir haben ihn mitgeschleppt. Freiwillig ging er natürlich nicht, da mußten wir eine fletne Komödie aufführen. Das Ganze habe ich ausgedacht und Du sollst sehen, mein Plan gelingt!"
Sie schaute triumphierend den Bruder an, dieser jedoch schien wenig Respekt vor dem Genie seiner Schwester zu haben, denn er bemerkte in scheinbar geringschäßigem Ton: " Du wirst Dir was rechtes ausgedacht haben, Du kleiner Kindstopf! Bist Du denn noch immer so schrecklich übermütig?"
Die Baronin stieß einen kleinen Seufzer aus und Otti, ohne sich beirren zu lassen, fuhr eifrig fort:„ Also höre! Wir kannten doch durch Franz Deinen Aufenthaltsort. Das war
Der Zweiten Kammer gingen als Drucksachen u. a. zu die Berichte des Ersten Ausschusses über: Die An träge der Abgg. Ulrich und Gen. betr. die Volksschule, Einreihung der Volksschullehrer in die Kategorie der Staatsbeamten, befähigte Kinder unbemittelter Eltern, die Vorstellung der Bürgermeisterei Arheilgen, betr die Uebernahme sämtlicher Volksschullaften auf den Staat Der Ausschuß beantragt geyen eine Stimme Ablehnung.
unächst das Wichtigste. Ich fragte Papa so zufällig, ob et chon mal hier gewesen wäre, ob die Gegend schön sei und o weiter. Gr, ohne den geringsten Argwohn, erzählte mit dann, daß hier ein Jugendfreund von ihm wohne. Darauf baute ich meinen Plan. Bisher ist alles gut gegangen Mama litt doch sehr unter Papas verstocktem Sinn. Gr wollte absolut nichts von Dir wissen, wenn auch verschie dene Anzeichen darauf hinweisen, daß es bloß Eigensin von ihm ist. Er will nur nicht nachgeben. Neulich traf ich ihn sogar mit Deinem Bilde in der Hand. Er legte es zwar hastig weg, als ich eintrat, aber ich hatte es doch gesehen und sagte mir: Die Zeit ist günstig. Also steckte ich mich hinter unseren alten Hausarzt. Der mußte Mama für leidend erklären und ihr eine Reise verordnen. Du veißt, ich war immer der besondere Liebling des Doktors Er ging auf mein Ansinnen ein. Ich muß sagen, er spielte sie Rolle, die ich ihm zugeteilt, ganz außerordentlich gut Aber auch mit Mama bin ich sehr zufrieden. Sie bewi in Talent, das mich in Erstaunen sebte."
„ Ich bin aber herzlich froh", unterbrach die Baronin Sen Redeſtrom der Tochter. wenn meine Rolle ausgespiel ist, sie wird mir manchmal recht sauer. Hoffentlich ist e nicht umsonst gewesen. Papa sorgt sich sehr um mich, et tut mir leid."
" Papa wird uns später dankbar sein," erklärte Frau lein Otti.„ Also nun paß auf! Er reiste ohne den gering sten Argwohn mit uns hierher zu seinem Jugendfreund Da ihm von unserem guten Doktor dringend ans Herz ge legt wurde, der Mama ja nicht zu widersprechen, so wird er sich auch ihrem Wunsche fügen und ins Theater mit uns gehen. Ich hoffe, wenn er Dich erst ſingen gehört hat dann wird er Dir leichter verzeihen, und daß Du schön singen kannst, wissen wir; denn etwas von Deinem Ruhm ist ja auch schon zu uns gedrungen. Natürlich weiß Papa nicht, daß der berühmte Walter sein Sohn ist. Er darf vor her auch nichts erfahren, sonst geht er nicht mit. Er muß vollständig überrumpelt werden. Hoffentlich machst Du mit feine Schande und singst anständig!"
Sie sah den Bruder schelmisch lächelnd an.
( Fortsetzung folgt.)
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