Ausgabe 
22.10.1910 Erstes Blatt
 
Einzelbild herunterladen

das Vorgehen Der Stelle des

bedauert lebhaft Des hej. Schul Self. Oberleh Oberlehrerschaft nur eine fad twidelung des erging mun an

Serrn Professor ts der Bestimm vom 27. Sep­Ministerialabicil rüber im Zwei­30gliche Regier

es Vorsitzenden Den des gelten von ihr getrof

One verantwort verein geglaubt, ing zu jenem einer Unzufrie g in einer uns

druck verleihen

mit der dienst­

er der Regier

d daher auch

ition ableh= das Verhalten e bislang be der Schulver­mbergl. tung aller sonst ehr gebildeter- ichen, so ftützt völliger Nicht­Rechtes auf die 15. Und es ist

Buchstabe tötet! te einen umso ter dem gleichen 1 in der Darm­Jorsitzenden des gab, das zum tonte, daß dem bei seinem Vor­er ministeriellen ne so wenig ge

= wird sich der

iche Oberlehrer chen Oberlehrer ektiv denkenden

hessische Schul­rer das Prinzip Den haben. Wir erten Wünschen greifen, daß sie chem unerquick­ich gesinnt sind. dem Oberlehrer tristische Leitung das Richtige. hrergruppeu ist die Forderung r Leitung der als leere Phrase Bolksschullehrer iptgrundgesetzes gewinnen wird,

1.

Verhandlungen spflege. einung sein, ob durch Verteuer Hand liegenden

da sie mit Gi

wiffenlosen Par

wird. Ueber die a in Frankfurt 3tg." Kostenrechnung em Bagatellpro ngsvollstreďung

egenstandes be dliche Gewinner en 2c. abtreten.

s viel für Leute,

unumgänglich , der durchaus

Vorwurf. Die elmehr in der ze, die uns

1 teuren Gebüh

Pauschläge für

ie mit der Hein­

pier aufräumen.

ahlung von Pa

den wirklichen Bemessung der das Hundert hm nicht mehr

ts an die Par

1.

Michtjuriften im

Reichstage sich über diese Wirkungen wohl nicht flar gewesen seien, da man ja eine Verteuerung der Rechts­pflege bei dieser Gelegenheit keineswegs beabsichtigt habe. Ein Nachklang zur Borromäus- Enzyklika. Aus katholischen Kreisen schreibt man der Frankf. Zeitung":

Der päpstliche Baron Msgr. Paul Mathies und einige andere teilen nicht die öffentliche Meinung der deut­schen Katholiken, daß es gut sei, möglichst rasch über die Borromäusenzyklika Gras wachsen zu lassen. Er schreibt daher unter dem Titel Wir Katholiken und die anderen" apologetisch Randglossen zur Borromäus­Enzyklika( Freiburg 1910, Herdersche Verlagsbuchhand­lung). Das wäre an und für sich nicht bemerkenswert, aber es verdient vielleicht bezeichnet zu werden, daß Msgr. Mathies darin den König von Sachsen wegen seines Protestbriefes an den Papst folgendermaßen ver­spottet:

Für die Geschichtsschreiber zur Zeit Pius 10. oder Leos 13. muß es dereinst zum Totlachen sein, daß ein Duodezkönig, der über noch nicht 15 000 Kilo­meterquadrate Kulturboden regiert", dem Papste einen Protestbrief schreibt, dem Papste, welcher Gläubige in fast 2000 Bistümern, Vikariaten, Präfekturen und Delegationen leitet.

Man ersieht hieraus wieder, daß auch diese Stützen des Thrones geradeso wie die konservativen versagen, wenn der König nicht ihren Willen tut.

*

Parteipolitisches.

Lokal- Nachrichten.

Gießen, 22. Oktober 1910.

* Versunkene Milionen betitelt sich der sehr reich an Handlungen, äußerst packende und hochspannende Roman nach dem Französischen des F. du Boisgoben von Burghard Azmus, deu wir, mit der vorliegenden Nummer beginnend, zum Abdruck bringen.

*

Der Provinzial- Ausschuß der Pro­vinz Oberhessen hält am Mittwoch, den 26. Oktober, nachmittags 3 Uhr, eine Sitzung mit folgender wichtiger Tagesordnung ab: 1. Erniedrigung des Wehres der Höchster Mühle. 2. Enteignungsverfahren in der Ge­martung Ober- Gleen für die Wasserleitung Kirtorf. 3. Klage der Verwaltung des Bürgerhospitals Speier ge­gen die Gemeindekrankenkasse Homburg a. d. D., we­gen Unterstützung des P. Grimm. 4. Klage des Orts­armenverbandes Hanau gegen den Landarmenverband

Friedberg wegen Erstattung von Verpflegungskosten für Wilhelm Diehl.

**

Kirchenvisitation. Superintendent Geh. Oberkonsistarialrat D. Petersen aus Darmstadt wird an 2 Sonntagen, den 23. und 30. Oktober, in unseren evangelischen Gemeinden eine ordentliche Visitation halten. Am 23. ds. Mts. wird er in der Stadtkirche( Matthäus­und Markus- Gemeinde) und am 30. Oktober in der Johanniskirche( Lukas- und Johannesgemeinde) visitieren. Der fortschrittliche politische Bild­ungsverein nimmt Montag den 24. d. Mts. seine Tätigkeit wieder auf durch einen Vortrag des Herrn Leh­rers Schmidt über Kartelle, Syndikate und Trusts. Bis Weihnachten sollen dann noch zwei Vorträge fol­gen über die innere politische Entwickelung des deutschen Reiches seit seiner Gründung und über die Strafprozeß­reform. Außerdem soll ein alle 14 Tage stattfindender Studienabend eingerichtet werden, an dem wertvolle po­litische Schriften gelesen und besprochen werden sollen. Wer teilnehmen will, wird gebeten, sich am Montag in der ersten Versammlung oder schriftlich bei Professor U r-

Offenbach, 22. Oft. Die Zentrumspartei, die bekanntlich mit den Nationalliberalen zusammengeht, hielt ihre erste Wahlversammlung ab, die von etwa 500 Per­sonen besucht war. Es sprachen u. a. Stadtverordneter Franz Nessel und Justizrat von Brentano, die sich beide des längeren über die seitherigen Mißstände in der Ver­waltung verbreiteten. Zu gleicher Zeit hielt die sozial­demokratische Partei in Verbindung mit dem Verein der Fortschrittlichen Volkspartei eine Wahlversammlung ab, die von etwa 2000 Personen besucht war. Der Kan­didat der Fortschrittspartei Rechtsanwalt Dr. Eulaust a dt, Gartenstraße 14, anzumelden. Die gegenwärtige brachte die Gründe zum Ausdruck, die die Fortschritt­liche Partei zu dem Abkommen mit der sozialdemokrati­schen Partei veranlaßt haben. Hierauf sprachen noch Dr. Katz, Landtagsabgeordneter Orb, Rentner Fr. Moller, Stadtv. Karl Ulrich und Redakteur Kaut. Kurz nach Mitternacht wurde die Versammlung geschlossen.- Bür­germeister Dr. Dullo hat wegen schwer beleidigender Aeußerungen, die der Rentner Franz Moller gegen ihn in der Bürgerversammlung tat, Antrag auf Strafver folgung gestellt.

Der Parteitag der badischen Na­tionalliberalen wird am 12. und 13. Novem­ber in Karlsruhe abgehalten werden.

Lage macht politische Aufklärung dringend notwendig. Deshalb ist zu erwarten, daß die Veranstaltungen des fortschr.- politischen Bildungsvereins großen Zuspruch fin­

den.

*

Universität. Der Assistent am mineralo­gischen Institut, Dr. Meyer, erhielt die venia legendi bei der philosophischen Fakultät für Geologie.

** Einbruch. In ein Landhaus an der Ost­anlage versuchte in der vorletzten Nacht ein noch junger Bursche sich Eingang zu verschaffen. Sein Vorhaben wurde jedoch glücklicherweise bemerkt, was den Einbre­cher veranlaßte, schleunigst die Flucht zu ergreifen. Einbruchsversuch. Gestern abend zwi­

- Der Landes- Ausschuß der Fort- schen 11 und 12 Uhr versuchten Diebe in eine Villa der Wilhelmstraße einzudringen, wurden aber verscheucht. schrittlichen Volkspartei Thüringens, Kolosseum. Das gegenwärtige Programm umfassend die Reichstagswahlkreise Meiningen 1, Mei­bietet in seiner Reichhaltigkeit des Interessanten genug. ningen 2, Coburg, Eisenach, Gotha, Erfurt, Weimar, Das Publikum wird mit 17 Nummern unterhalten, die, Jena, Schwarzburg- Rudolstadt, Reuß j. L., Reuß ä. L. wenn man die musikalischen Einlagen abrechnet, von An­und Altenburg, trat in Weimar zu einer Vorbesprech­ung über die bevorstehenden allgemeinen Reichstags- fang bis zu Ende fesseln. Ausgezeichnete Leistungen bie­tet der Drahtseilkünstler Bernhardi Weber; pikant sind wahlen zusammen. Sämtliche Vertreter des Landes­die 4 Frühlingskinder, die zu prolongieren die Direktion ausschusses waren erschienen, außerdem einige führende recht getan hat. Die Humoristen Schweger und Parteifreunde aus den einzelnen Wahlkreisen. Nach einer eingehenden Besprechung wurde einstimmig der Beschluß& rant entfesseln mit ihrem prickelnden Humor wahre gefaßt, erneut an die Parteileitung des Thüringer Ver- Heiterkeit und Beifallsstürme, die kein Ende nehmen wollen. Die übrigen Darbietungen sind gleichfalls lo­bandes der nationalliberalen Partei her­benswert. Daß während der Pause im vorderen Re­anzutreten mit dem Vorschlage, noch im Laufe dieses Monats eine Besprechung zwischen den beiderseitigen staurant das österr. Damen'Orchester Bonne Fortune kon­Parteivorständen herbeizuführen, um zu einer Ver= zertiert, war ein glücklicher Griff der Direktion. Man kann den Besuch des Varietees nur empfehlen. Auch an die­ständigung über ein gemeinsames Vor­gehen bei den nächsten Wahlen zu gelangen. Der ser Stelle sei darauf hingewiesen, daß Sonntags zwei Beschluß erfolgte unter besonderer Berücksichtigung der große Vorstellungen stattfinden, nämlich nachmittags 4 Uhr und abends 8 Uhr. Erklärungen, die die Abgeordneten Bassermann und Wie­mer namens ihrer Parteien seinerzeit im Reichstage ab­gegeben haben, und die dahin gingen, daß es Aufgabe aller wahrhaft liberalen Männer sein müsse, dafür zu wirken, daß bei den nächsten Reichstagswahlen in keinem Wahlkreise liberale Kandidaten sich gegenüberstehen.

Aus dem Großherzogtum Hessen.

*

im

Darmstadt, 22. Oft. Jm benachbarten Se= ligenstadt hat der 70jährige Arbeiter Gunkel Streit wegen Familienzwistigkeiten seinen 30 Jahre alten verheirateten Sohn mit einem Beil erschlagen. Der Mörder wurde verhaftet.

Darmstadt, 22. Oft. Der Sonder- Ausschuß der Ersten Kammer tritt am Freitag, 28. Oft., zur Vor­beratung der Wahlrechtsvorlage zusammen. Geheimer Justizrat Prof. Dr. Schmidt in Gießen erstattet

den Bericht darüber.

0

Birklar, 22. Oft. t. Die Feldbereinigungsarbei­ten in hiesiger Gemarkung gehen ihrem Ende entgegen. Die Versteigerung der Massegrundstücke findet Montag, den 24. Oktober statt.

* Der Gesangverein Liederkranz veranstaltet morgen Sonntag nachmittag 5 Uhr im Saale des Steins Garten ein Konzert. Neben dem verdienstvollen Dirigenten Franz Bauer wirken als Solisten mit: Musikdirektor Krauße( Viola), die Herren B. Heumann( Cello) und H. Fischer( Klavier).

* Lichtspiel- Vorträge werden neuerdings jene Veranstaltungen genannt, in denen Belehrung und Unter­haltung bis zu einem gewissen Grade vereinigt und zur Erläuterung des gesprochenen Wortes verwendet werden. So wird die Entwickelung der Mode und die zur Erscheinung passende Tiolette in teilweise humor­im Spiel vorgeführt vollen beweglichen Bildern

11

-

seiner verschwundenen Gattin angestellt hatte und daß er nicht einmal nachsehen ließ, ob sie einen Stoffer mit­genommen hatte. Auch nach seiner Verhaftung seien feine Schritte gemacht worden, um ausfindig zu machen, ob seine Frau noch am Leben sei. Ferner schilderte Grippen die Flucht auf den Dampfer Montrose. Nach einer Verteidigungsrede des kgl. Rat Tobin wurde die Weiterverhandlung auf heute vertagt.

Eine kleine Revolution.

hb. Sofia, 22. Oft. Nach Blättermeldungen soll die Bürgerschaft von Krakowa unter Führung ihres Bür­germeisters mit der Zustimmung des Gemeinderates die Republik proklamiert haben. Die staatlichen Ortsbehör­den wurden für abgesetzt erklärt. Das Rathaus hat eine republikanische Flagge gehißt. Die Verhandlungen der Staatsbehörde mit den revoltierenden Bürgern blieben zwecklos.

hb. Petersburg, 22. Oft. Die russische Re­des Grafen Turn an Stelle des Grafen Berchthold zum österreichischen Botschafter.

gierung gab offiziell ihre Zustimmung zur Ernennung

hb. London, 22. Oktober. Die genauen Resul­tate des Gordon- Bennett- Rennens der Lüfte stehen noch nicht fest, weil die Plätze, an denen die Ballons nie­dergingen, sehr weit von den großen Verkehrszentren lie­gen. Nach den letzten New- Yorker Nachrichten scheint der deutsche Ballon Düsseldorf, der zuletzt im Norden Candas gesehen worden ist, Sieger zu sein. Eine letzte Nachricht aus Quebeck meldet, daß entweder der Ballon Düsseldorf oder der Ballon Asturia 60 Meilen von der nördlichsten Spitze des Lorenza- Sees gelandet sei.

hb. Paris, 22. Oft. Gestern Abend 26 Uhr ist vor dem Hause Quai di Orsay 109 eine Bombe ex­plodiert. Verletzt wurde niemand, auch ist der ange­richtete Schaden kein großer. In dem Hause wohnt ein ehemaliger Senator, dem die Bombe kaum gegolten ha­ben kann. Es ist vermutlich eine der letzten, welche die Pariser Bomben- Fabrikanten gelegt haben.

hb. Stockholm, 22. Oft. Der diesjährige No­belpreis für Medizin ist dem Heidelberger Professor, Ge­heimrat Dr. Albrecht Kossel zuerkannt worden.

Beitbilder aus Gießen.

Von Hans Röderfeld. Verseuchung des Ostens.

In einem Brief sagt der Fürst- Bischof wichtig, Wie so verseucht doch der Westen sei, In der Stadt Gießen ist das nicht richtig, Hier ist von Seuchen der Osten nicht frei. Ratternde Räder, dampfende Schlote, Aergern die Grenzer der Nord- Anlag, Straßenbahn, Autoverkehr macht marode, Gönnt nicht die Ruh ihnen Nacht und Tag. Flieht man von hinnen und geht man spazieren Ueber die Ost- Anlage südwärts hin, Wird uns unfehlbar der Anblick genieren Kranker Soldaten mit heiterem Sinn. Lieblicher nicht wird das Bild weiter links hin, Wo das Gericht und Gefängnis winkt,

Und dann rechts, wo die Hunde heulen, Und dann links, wo der Pferdestall stinkt. Gasanstalt wird bei südlichen Winden Wir die Lackfabrik auch verflucht, Retiraden vorne und hinten Riechen stark und find doch gesucht. Es folgen dann in der Süd- Anlage, Von dem Stadttheater nicht fern, Institute, die ohne Frage

Nicht von jedem gesehen gern. Ein Geschäftshaus von allerbestem Ruse, Wo ein jeder, der suchend naht

Gleich vorn auf der obersten Stufe Den Geldsack vorzuzeigen parat. Gerne sieht man da nur die Reichen, Weniger gern nimmt man Arme auf, Viele Gelehrte treten die Steigen, Von oben herunter, von unten herauf, Nicht nur für Schwestern, nicht nur für Brüder Dient es, wie manches andere Haus, Nimmt doch auch unter dem warmen Gefieder

All' ihre Küchlein die Henne auf. Honig tragen die fleißigen Bienen Doch auch Geseires gibts und Geschwätz Hinter melodischen Silberstimmen

und die Körper- bezw. Schönheitspflege gezeigt, wie Lauert die Spinne in ihrem Netz. in 20 bis 30 Minuten erfolgen kann. Der Hann. Anz. schreibt u. a., daß die Lichtspielvorführungen von beson= derer Schönheit waren und das die in durchaus dezentem Rahmen gehaltenen Ausführungen allseitigen Anklang fanden. Der hiesige Vortrag am 26. Oktober in Steins Garten beginnt um halb 9 Uhr und ist nur für Damen bestimmt. Näheres die Tagesinserate.

-

-

Lekte Meldungen.

Dic Pocken.

Laubach, 22. Okt. In einem in der Nähe ge-( Eigene Drahtmeldungen der Gießener Morgen- Zeitung.) legenen Gehöfte, dem sogenannten Henriettenhof, brach abends Feuer aus. Es liegt Brandstiftung vor. Der Täter, ein auf dem Hose beschäftigter Arbeiter, wurde verhaftet und in das Provinzialarresthaus nach Gießen gebracht.

*

Grünberg, 22. Okt. Zu Gemeinderatsmit­

hb. München, 22. Oft. Bei einem aus Ruß­land hier angekommenen russischen Studenten sind die echten Pocken festgestellt worden. Er wurde gleich nach seiner Ankunft im Hotel unwohl und wurde von dort aus dem Krankenhause überwiesen. Alle mit ihm in ung gestellt worden.

gliedern wurden gewählt: Hch. Sehrt, Ritter u. Kauß. Berührung gekommenen Personen sind unter Beobacht Lich, 22. Oft. Bei der Gemeinderatswahl wur­den gewählt: Brauereidirektor Hch. Jhring jun. mit 206, Landwirt Hermann Heller mit 186 und Orgelbaumei­ster Karl Nikolaus mit 138 Stimmen.

Weilburg, 22. Okt. Der Landesverband Nas­sau des Hansabundes hat seine Winteragitation an der Lahn aufgenommen und bereits Versammlun­gen in Diez, Wetzlar und Weilburg veranstaltet. Die selben waren überall gut besucht.

Prozeß Grippen.

hb. London, 22. Oft. Am gestrigen 3. Verhand­lungstage richtete sich das Hauptinteresse auf das Kreuz­verhör mit Grippen, doch brachte es keine wesentlich neuen Gesichtspunkte zu Tage. Der Angeklagte bewahrte die größte Ruhe und parierte die auf ihn eindringenden Fragen mit musterhaftem Geschick. Er gab dem Staats­anwalt nur zu, daß er keinerlei Nachforschungen nach

Kommt auch der Körper heil aus dem Haufe Hat doch der Geist keinen Vorteil davon. Denn das weiß doch ein jeder Banause Schaden bringt Klatsch und der Götze Mammon. Darum Ihr Schwestern, darum Ihr Brüder, Tuet Buße, fehret nun um,

Damit Gießen endlich einmal wieder Frei wird von Klatsch und Bierbanftum.

Fortschr.- politisch. Bildungsverein.

Montag, 24. Oktober ,,, Hotel Schütz", abends 82 Uhr:

über:

Vortrag von Lehrer Schmidt Kartelle, Syndikate u. Trusts.

Gäste willkommen.

Patentanwalt Sack- Leipzig