Anschaffung und Unterhaltung des Faselviehs dieser meinde. 3. Bürgermeisterwahl zu Wohnbach.
man
Ge ihren Einzug gehalten. In den letzten Tagen konnte auf den Wiesen in der Umgebung von Gießen zahlreiche Knaben bemerken, welche eifrig ihre Papierdrachen steigen ließen. Uns Aeltere aber mahnt diese Zeit an den Anfang
von
== Rodheim a. d. Bieber. In der abgelaufenen Woche wurde zum erstenmal nach hier ein Polizeihund und zwar derjenige von Weßlar beordert. Es galt den Täter
Ich bi
men in der
ift. Er bebentt
ausfindig zu machen, welcher in später Nacht an der Dresch weniger als 130
des Herbstes und damit des Sterbens in der Datur. Lang- halle zwischen Bieber und Rodheim das Rohr der für bei- fördert wird.
sam beginnen die Blätter der Bäume gelb zu werden. Wie lange noch, und draußen ist alles tot und starr, ein Zeichen der Vergänglichkeit alles Jrdischen.
Wer
und in er
Gewinnung des nötigen Lebensunterhaltes zu arbeiten. Die Verhaftung Werners erfolgte in einem Barmer Automatenrestaurant. Er war von einem Schulkameraden erkannt worden, der die Polizei benachrichtigte. Werner ist geständig, in Frankfurt und Friedberg Bomben gelegt zu haben. Im Gefängnis hatte er seinen Komplizen fennen gelernt, der ihn auf die Fabrikation von Höllenmaschinen hinwies. Werner hatte sich in der Schule viel mit Chemie beschäf= tigt. Als nach dem Friedberger Attentat sein Komplize mit dem Rade entfloh, ging Werner in entgegengesetzter Richtung unbehelligt davon und kaufte noch in Friedberg frische Wäsche. Er reiste unter dem Namen Karl Mohr; die Papiere hatte er in einer Herberge gestohlen. In seinem Besit fanden sich noch 80 Mt. und eine Browningpistole. Voraussichtlich wird das am 28. September zusammentretende Das Schwurgericht gegen Werner verhandeln, falls bis zu diesem Zeitpunkt die Voruntersuchung abgeschlossen sein sollte.
auf ihrer Bahn ungeheure Reife hafter Schnellig fich bequem im lichleit feine G der Erde durch
einen
Gartenzaun nach dem Hause des 2. P., des früheren Teilhabers der Dreschmaschine. Auch bei einem zweiten Versuch hatte der Spürhund denselben Weg eingeschlagen und dürfte somit die Polizei einen sicheren Anhaltspunkt diesen groben Unfug haben.
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einer Reije um Birla 50 000 M
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Und doch jes Es gilt heut Was Neues Ach, ist das Und Wichtig Ich war an
* Vom Manöver. Am Freitag hatten die hess. Truppen herrliches Wetter in ihrem bergigen Manövergelände zwischen Schlüchtern, Fulda und Hauswurz. Große die de Orte gemeinsamen Wasserleitung durchschnitten, sodaß Proviantkolonnen wurden in Fulda ausgerüstet, um am nächsten Morgen in vielen Haushaltungen es an Was25. Division zu versorgen. Auch im östlichen Kreise Gießen ser mangelte, dazu auch der Hochbehälter am Launscheids wurde Freitag von den Preußen wieder weiter gekämpft. * Der Friedberger Bombenattentäter berg gänzlich ausgelaufen war. Ganz Rodheim war bald Die 42. Brigade( blaue Partei) lag an diesem Tage um auf den Beinen und die Polizei hatte ihre liebe Not, die er wurde am Samstag in Barmen festgenommen Mücke, Nieder- Ohmen, Freienseen im Quartier, die 41. Briin das Gießener Untersuchungsgefängnis gebracht. Nach Neugierigen fernzuhalten. Der Hund verfolgte eine Spur gade( rote Partei) war dagegen um Grünberg, Reiskirchen, an der Kleinbahn und dem Bieberbach entlang über der Tat in Friedberg hatte sich W. nach Lüttich begeben, Ettingshausen einquartiert. Früh sammelten sich die Roten bei Lindenstruth und marschierten über Hartenrod, Ettings-| um alsdann in Antwerpen, Paris, Mez, Mainz, Köln zur hausen gegen Münster; hier war unterdessen auch der Gegner in Sicht gekommen, der über Grünberg und Lauter marschierte. In dem oberen Wettertal zwischen Münster, Wetterfeld und Rötches entbrannte der Kampf. Die Blauen drangen über Rötches siegreich gegen die Roten vor und letztere mußten über Ober- Bessingen und Nonnenroth gegen Langsdorf weichen. Blau wurde von Generalmajor Döringshofen, Rot von Generalmajor Riedel befehligt. Blau baute bei Rötches sein Biwack, Rot zog nach Birtlar und stellte hier sein Vorpostenbiwack aus, das Gros bezog vor Muschenheim Biwack. Am Samstag früh besetzte Rot die Höhen um Birklar, die Blauen entwickelten sich auf der Straße Lich- Langsdorf. Die Höhen bei Bettenhausen, Birklar und südöstlich Lich wurden genommen, und Rot mußte über Birklar und Muschenheim auf das rechte Ufer es die der Wetter zurückgehen. Vorher aber sprengte" Wetterbrücke. Es war interessant, zu sehen, in welcher Schnelligkeit die Soldaten der blauen Armee aus Wagen und Brettern zwei Brücken über die Wetter herstellten. Die gesamte Infanterie eilte hinüber und stürmte die Stellung des Gegners, der sich noch einmal festgesetzt hatte. Heftig griffen die Artillerie- Regimenter 63( blau) und 27( rot) und die Maschinengewehre ins Gefecht ein. Um ½ 12 Uhr ertönte auf den Höhen am Wettertal das Signal„ Das ganze Halt". Der Divisionsstab tam nach Hungen, der Brigade stab nach Berstadt, die 87er und 88er tamen nach Hungen und Umgebung, die 80er, 81er um Münzenberg, Berstadt, Steinheim ins Quartier, um gestern von hier den 58 Kilometer starken Kriegsmarsch in den Vogelsberg mit der Richtung Ulrichstein- Groß- Felda anzutreten und den Gegner, der von Fulda kommt, aufzusuchen.
* Straßenbauten. Auch in dem Stadtteil an der Kaiser- Allee sind nunmehr die Neupflasterungen mehrerer Straßen in Angriff genommen. So erhält der Eichweg einen Belag von kleinen Steinen, die Gutenbergstraße ein ebensolches Pflaster, während die Arbeiten auf der Licherstraße ihr Ende erreicht haben. In der Lonystraße sind die Uferbefestigung und die Pflasterung gleichfalls beendet. Leider wurde hier eine Anschüttung von Boden vorgenom men, welche diese Seite der Wieseck gegenüber der Löberstraße ungleichmäßig erscheinen läßt.
* Das Stadttheater eröffnet am 4. Oktober mit dem„ Kaufmann von Venedig" seine Winterspielzeit. Abonnements sind bei dem Musikalienhändler Challier zu Gießen, Neuenweg, anzumelden, wo auch die noch nicht vergebenen Pläße mitgeteilt werden.
* Die Drachenzeit, die Herbstfreude unserer Jugend, hat mit den jetzt immer stärker einseßenden Winden
21)
Gerichtet.
Familienroman von Franz Wichmann.
Doch auch diese Erinnerung vermochte den Förster nicht zu beruhigen.
„ Ja, wider meinen Willen," rief er heftig, indem sie das vierte Gebot mit Füßen trat! Was fümmert sie mich! Sie ist mein Kind nicht mehr, verloren für mich und entartet wie mein Sohn! Nun sind wir wieder allein, wie wir es im ersten Jahre unserer Ehe waren!" Er wies auf den halb offen stehenden Wandschrank, aus dem noch einige Gläser und Flaschen herrorsahen. Gib mir noch ein Glas von dem Wachholder, Adelheid!"
„ Du hast ihn ausgetrunken!" sagte sie. Argerlich stand er auf.
,, Verdammt, nicht einmal das hat man mehr für sein Leben!" murrte er. So muß ich ins Wirtshaus gehen! Hasi du noch Geld?"
Frau Adelheid griff ängstlich an ihre Tasche.
„ Nur wenig und das wird der Umzug verschlingen," ver Jetzte sie.
Aus Hessen und Nachbargebiet.
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* Lollar. Nach heftigem Wahlkampf- es waren 29 Kandidaten in Vorschlag gebracht wurden in den Gemeinderat die Sozialdemokraten Forbach mit 118 und Römer mit 98 Stimmen gewählt, außerdem der von den Sozialdemobraten unterstützte Schmidt, der 118 Stimmen erhielt. Schmidt ist und das ist das pikante der sozialdemokratischen Unterstützung Kirchendiener. Die seitherigen Gemeinderäte Landwirte Schadeck 7 und Schön erhielten nur 96 und 84 Stimmen. Die Wahl ging für die bürgerlichen Parteien verloren, weil sie getrennt marschierten. Auffällig war, daß die Bauern der Wahl ferngeblieben waren. Von 407 eingeschriebenen Wählern gaben nur 293 die Stimme ab.
Der Förster ging mit großen Schritten durchs Zimmer und musterte jeden Gegenstand.
,, Sie borgen mir im Adler nicht mehr," sagte er.„ So muß noch etwas verkauft werden!"
Die Frau deutete nach der Wand.
„ Wenn du endlich wolltest," meinte ste ängstlich,„ die Büchsens
Aber er folgte ihren Blicken nicht.
,, Niemals!" schnitt er ihr das Wort ab. Sie ist das letzte, bas mich an die schönste Zeit meines Lebens erinnert," sagte er abgewandt. Sie war mir immer die treueste Freundin, ich will sie nicht verlassen."
* Staufenberg. Pei der Gemeinderatswahl siegten die drei Sozialdemokraten Schreibgehilfe Becker, Landwirt Ludw. Jung 5. und Hüttenarbeiter Wilhelm Kern. Die bürgerlichen Kandidaten unterlagen mit wenigen Stim
Gleichwohl nahm Frau Adelheid die Büchse von der Wand
herab.
,, Sie ist wertvoll, du würdest ein hübsches Stück Geld dafür bekommen," meinte sie.
Er drehte sich rasch um und nahm ihr das Gewehr aus der Hand.
men.
* Inheiden. Das Provinzialwasserwerk Provinz Oberhessen in Inheiden bei Station Trais- Horloff, welches vom Oktober nächsten Jahres ab täglich 20 000 Kubikmeter des besten Quellwassers in einer 45 000 Meter langen Leitung aus 700 Millimeter Röhren nach Frankfurt abgeben soll, sieht seiner Fertigstellung entgegen. Die Kosten belaufen sich auf etwa 7 Millionen Mart. Zum Zwecke der Errichtung des Pumpwerkes und Anlage der Brunnen hat man die Riedmühle nebst zugehörigen großen Kompleren aufgekauft und ist dabei, eine Pumpstation und zwei Dampfturbinen mit Zentrifugalpumpen zu errichten. Pumpstation wurde mit der Station Trais- Horloff durch ein 700 Meter langes Anschlußgleis verbunden, das durch die Bahnindustrie Aktiengesellschaft, Hannover- Herrenhausen, Zweigniederlassung Frankfurt a. M., errichtet wurde.
Aus aller Welt.
)( Das Große
Meister
schaftsfahren, einkilo are ment, wurde
am Sonntag im Sportpart Steglitz von P. Dickentmann
auf Brennabor gewonnen. Der Zweite, F. Ryser, der Dritte, F. Theile, und der Vierte, F. Huybrechts, fahren gleichfalls Brennabor. Im geschlagenen Felde befanden sich u. a. Guignard, Bruni und Walthour. Der Brennaborfahrer B. Wegener siegte im Prämienfahren.
)( Rußlan d. Der siegreiche Brennaborfahrer D. Peter gewann am Sonntag in Lodz sowohl den Ausländerpreis, wie das Große Internationale Hauptfahren. Im Vorgabefahren siegte W. Tadewald, der ebenfalls Brennabor fährt.
Geschäftliches.
* Langsdorf. Unsere Gemeinde erhält die schon „ Schweger Wüst e" wurde von jeher eine große lang ersehnte Wasserleitung; sie wird dem staatlichen Was-| zur Ortschaft Schwege bei Osnabrück gehörige anmoorige Dedserwerk angeschlossen. landfläche genannt, weil sie so gut wie keine Erträge lie
* Hungen. Die Gemeinderatswahl ist hier für ferte. Durch Trockenlegung und unter reichlicher Verwendmorgen anberaumt.
* Nonnenroth. Bei der Gemeinderatswahl wurden gewählt: Heinrich Koch 2., Bauunternehmer, Heinrich Metzger 2. und Johann Adam Eller, ebenfalls mit 37 Stimmen.
„ Gib! Weiber dürfen nicht mit Schießwaffen umgehen!" Er legte die Büchse auf den Tisch, ließ sich davor nieder und starrte sie in brütendem Nachdenken an.
„ Was finnst du?" fragte Frau Adelheid nach einer Pause. „ In früheren Zeiten ward ein Deserteur erschossen," sprach er vor sich hin.„ Das war noch ein ehrlicher Tod, und er wäre gestorben, bevor das andere hinzugefommen wäre!"
,, Du denkst schon wieder daran!" rief vorwurfsvoll Frau Adelheid.
„ Ich soll nicht daran denken!" wiederholte er.„ Aber an was denn sonst? Kann ich denn anders? Er war unsere ganze Hoffnung! Und habe ich denn noch etwas anderes zu tun, habe ich noch eine andere Arbeit, als an meine Schande zu denken? Anderthalb Jahre sind es jetzt, daß er im Zuchthause sitzt, mit Schimpf und Schande aus der Armee ausgestoßen, mein Sohn, mein Sohn!"
Die Försterin fuhr sich mit der Hand über die Augen. „ Daß er auch das tun mußte!" wimmerte nun auch sie. „ Ein Hundsfott, ein Dieb, pfui, pfui!" fuhr Reiner fort. „ Die Kugel wäre zu gut für ihn gewesen! Die Tugend des Soldaten, seine schönste Zier, ist die Treue, und er- die Kasse bestehlen, Geldbriefe seiner Kameraden unterschlagen, um sich ein paar lustige Tage zu machen! Hahaha, hängen hätte man ihn sollen! Aber das leidet die Humanität nicht, die Nährmutter und Beschützerin aller modernen Laster!"
Er war aufgesprungen und schritt in heftiger Erregung auf und nieder.
„ Das Geld hat er doch wohl nur genommen, um damit nach Amerika zu entkommen," meinte Frau Adelheid schluchzend. „ Ich glaube, du willst den Schurken noch verteidigen?" rief der Förster mit unsäglicher Bitterkeit.
„ Gott soll mich davor bewahren, ich meinte nur so!" suchte die Frau einzulenken.„ Aber wenn nun die drei Jahre um sind
„ Was fümmert's uns?" rief der Förster, mit dem Hahn der Büchse spielend. In unserm Hause ist kein Platz für Spitzbuben!"
„ Aber er ist doch immer unser Sohn
„ Sprich das Wort nicht aus!" brauste der Förster auf und ließ rasselnd die Waffe auf den Tisch zurückfallen.„ Unser Sohn ist tot, und wenn Gott mir das ewige Leben schenkt, so will ich ihn drüben nicht wiedererkennen!"
Er riß hastig den Hut vom Nagel und setzte ihn auf. ,, Du gehst wirklich," fragte sie,„ iezt mitten in den Vorbereitungen zum Umzug?"
Er beachtete es nicht, daß sie ihm den Weg vertreten wollte.
„ Was noch zu tun ist, ist Weiberarbeit," sagte er rauh. „ Ich werde bald wiederkommen. Aber jetzt muß ich Vergessen trinken, sonst machen die Gedanken mich noch toll!"
Er stand bereits an der Tür und Frau Adelheid ergab sich in ihr Schicksal.
,, So muß ich denn sehen, wie ich allein fertig werde!" sagte sie gepreßt.„ Lebe wohl!"
In einer Stunde bin ich wieder da!" antwortete er.
ung von Thomasmehl und Kali tst diese Wüste jeßt in bestes Wiesenland umgewandelt worden, auf welchem Erträge von 60-80 und noch mehr Doppelzentner pro Hektar ge erntet werden, und zwar ein Heu von vorzüglicher-Futterqualität.
Schon auf dem Gang, blieb er noch einmal stehen und rief zurück:
Packe die Büchse nicht ein, sie könnte beschädigt werden; ich will sie selber tragen!"
Als seine schweren Schritte auf der Treppe verhallt waren, nahm Frau Adelheid die letzten Bilder von der Wand.
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Ich war auf Pottausend!
Ruft schmun Und ich ha „ Denkt nur: „ Ach was Das ist doc Ich bin gere „ Ich aber, Ach, wenn Berichtet sch Und lächelt
„ Er ist wie ein Kind," dachte sie laut vor sich hin, während bie alten runzeligen Hände sich geschäftig rührten.„ An der alten Büchse hängt er, als ob sie ein Heiligtum wäre. Und immer geladen muß sie sein, weiß der Himmel, warum. Ach, er will es noch immer nicht wahr haben, daß sie ihn pensioniert haben, er fühlt sich noch immer als Förster! Wenn nur das Trinken nicht wäre! Früher hätte er niemals daran gedacht, aber das Unglück mit den Kindern hat ihn dazu ge bracht. Wenn er sich nur mit Klara versöhnen wollte! Die beiden Menschen sollen ja so gut miteinander leben, wie die Schwägerin sagt, wenn es auch ein seltsames, ungewöhnliches Leben sein mag, das ich nicht führen möchte. Gern hätte ich sie einmal aufgesucht, aber das litte der Lorenz ja nicht, und
wenn ich beimlich ginge und as litte der Lorenz nicht, und
auch noch aus dem Hause. Ach, Gott, was soll nur noch aus bem allen werden! Jetzt heißt es hungern und darben! Er berzichtet lieber aufs Brot als auf den Schnaps!"
Sie nahm die Flinte auf und betrachtete fie. ,, Schließlich wird er sie doch noch hergeben müssen, die alte Büchse," sprach sie weiter. Sie lauschte plötzlich und blickte nach der Wand hin.
„ Die Uhr geht nicht mehr! Es ist als ob sie wüßte, daß sie hier in der Wohnung nicht weiter gehen soll! Aber ich fann es nicht haben, seit jener Stunde, da Otto geboren ward!" Sie setzte sich einen Augenblick ermüdet nieder und faltete, in Erinnerung versunken, die Hände im Schoß.
Ein Mädche
Sieht aber
Nun, Gret
Und Gretche
Zu Hause?
Doch Gretch
Man darf
Dann gibt'
Ganz früh Wenn jubel
Aber im gleid haftig geöffne
,, Es war wie heute, die Dämmerung legte sich auf die Welt." Sie blickte nach der Uhr hinüber.„ Sonderbar, es ist dieselbe Stunde, sieben Uhr, wie damals und damals blieb auch die Uhr plötzlich stehen; es war mir, als habe das Herz meine@ Kindes zu schlagen aufgehört. Ein tödlicher Schreck befiel mich, Seitdem müssen alle Uhren um mich gehen." Sie erhob sich, stieg auf einen Stuhl und setzte die Uhr wieder in Gang.„ Si war doch aufgezogen! Seltsam, ob das etwas bedeutet?"
Sie horchte aufmerksam, ob das Werk wieder gehe. Plöz lich fubr sie erschrocken zusammen.
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,, Es kommt jemand! Gewiß wieder ein Gläubiger!" In der Tat hörte man rasche Schritte die Treppe heraufstürmen, „ Wer könnte uns sonst so spät noch aufsuchen? Mein Gott, was fürchte ich denn?"
Sie faßte sich gewaltsam und stieg vom Stuhle herab,
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„ Jesus," Es war i Tod erschrocke Scharfe Auge
zu erkennen.
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Dann, seine gedämpfter e
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