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Liden. Die Ber Bestellgang ein Annahmebuch mit sich, das zur Eintragung

!! Jeder Landbriefträger führt auf seinem

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einen in guter

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der von ihm angenommenen Telegramme, Wert- und Ein­foreibsendungen, Postanweisungen, gewöhnlichen Pakete, Nachnahmesendungen und Zeitungsbestellungen, sowie der

ahme und Aua zur Frantierung der Sendungen, zur Bestellung der Zeit­Ausgaben findungen und zur Beschaffung von Wertzeichen ihm überge­

as Kinderheim

Mt. betragen

verursachte dem

benen Beträge dient. Ein gleiches Annahmebuch führt je der Inhaber einer Posthilfsstelle für die bei dieser nieder­gelegten Wertsendungen 2c. Es ist zweddienlich, daß die

eiden angeführ Aufgeber die Eintragung der Sendungen 2c. in die be

thaus 42 463,28 eidmeten Annahmebücher eigenhändig besorgen oder sich t. an Einnah wenigstens von der Buchung durch den Landbriefträger 3wed sei bier oder den Posthilfstelleninhaber überzeugen.

in für Armen

lachthofverwalt

* Ringwerfen auf Messen ein Glücks­spiel. Der Streisausschuß Darmstadt hatte entschieden, daß einem Gesuchsteller der nachgesuchte Wandergewerbeschein für Bolzenschießen, Preisschießen, Ringwerfen

und

alg

nnahmten Ge- Ballwurfspiel zu erteilen sei. Der Provinzialausschuß hat 42 Mt. Unter diesen Entscheid bestätigt, die das Ringwerfen nicht gelder mit Mt. ein Glücksspiel aufgefaßt werden könne. Das Hess. Mini­aben gegenüber fterium hat auf Refurs nun diese Entscheidung aufgehoben, 000 Mt. erjab weil es den Standpunkt vertrat, daß das Ringwerfen als thezu 5000 Mt. amb ganzen vom Zufall abhänge, wenn auch jene Spiele Einnahme von Glüdsspiel zu hetrachten sei, weil der Gewinn im großen

von den Spielenden selbst eine gewisse Geschicklichkeit ver­nen des Se, langten. Die Großh. Streisämter sind daher angewiesen, prüfung ftatt, jene Spiele bei Messen 2c. nicht zuzulassen, resp. den Ge­

unterzogen fid

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einen Herzschlag. verliert die Stadt eren Kreisen der

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des Schneider e das Konturs aufmann Althoff 1. September elden.

werbeschein zu versagen.

( Dieses Ringwerfen wurde bei dem letzten Jugendfest im Philosophenwald von einer höh­eren Schulabteilung ebenfalls ausgeführt! D. Red.)

Hus Hessen und Nachbargebiet.

ab.

* Die Hühnerjagd in Hessen. Im Groß­herzogtum Hessen läuft die Hegezeit für die Provinzen Star­fenburg, Rheinhessen und Oberhessen am 21. August Ausgenommen sind die Kreise Alsfeld, Lauterbach u. Schot­ten. Für diese Kreise endigt die Hegezeit am 31. August.

* Laubach. In der Nacht zum Samstag verschied hier nach längerem Leiden die verwitwete Gräfin Fried­rich zu Solms- Laubach im Alter von 73 Jahren. Die Ver­

Gastwirtschaft storbene, geborene Gräfin Marianne zu Stolberg- Wernige­fette mit Wert robe, vermählte sich am 23. Juni 1859 zu Jannowitz mit damals seinen dem Grafen Friedrich zu Solms- Laubach, gestorben 1. Sep­it nunmehr er caf aus Langen ** Erledigt ist die Stelle des Bezirkskassierers ger Polizei ein zu Grünberg.

tember 1900.

* Atzfeld. Der Stadtvorstand genehmigte den eft euer. Eine Blan und Kostenanschlag zur Erbauung einer 12tlassigen um Vorteile bez Volksschule. Die Kosten belaufen sich auf 175 000 Mart. angeschafft. Das* Herbstein i. 2 Die Spuren des Brandun auf die Polizei glückes, das vor zwei Jahren fünfunddreißig Wohnhäuser chieden. Infolge Hunde wieder, unseres Städchens einäscherte, sind nun beseitigt. Am Sparsamkeit aus raschesten wurde das katholische Schulhaus wieder er­uch für die Land richtet. Zwei weitere städtische Bauten, das Rathaus the rheinhessischer und das in größeren Plätzen des Vogelsberges her­mit gutem Er fömmliche Gemeindewirtshaus, sind im Rohbau fertig gestellt und gehen demnächst ihrer Vollendung ent­

indesteuer auf die

euer treten be gegen. gemeinden zutage. Vom vorderen Vogelsberg. Wenn man städtchen an dr in den Blättern Stimmen vernehmen konnte, die die Ver­gelebt hat, ge legung der geplanten Manöver wegen allzu verspäteter veranlagten Ber- Ernte forderten, so sind jetzt die Gründe zu einer solchen 200 davon sollen Verlegung hinfällig geworden. Die Kornernte ist nicht nur häufung der Ein vorüber, das Korn ist auch bereits eingefahren worden. abalarbeiter in der Gerstenschnitt ist gleichfalls beendet. Nun ist der Wei­Auch in zahlrei zen reif geworden, und auch der Hafer bleicht schon. Hält egend find starte das jetzt endlich gut gewordene Erntewetter weiter an, so ift in 14 Tagen die ganze Ernte beendigt. Dann folgt der Grummetschmitt. Bis zum Beginn der eigentlichen Manö ver ist mithin das Feld geräumt. Unsere Vogelsberger sehen die Soldaten gerne und man trifft eben schon überall Vorbereitungen zum Empfang der Truppen. Da sich die Korpsmanöver zwischen Grünberg und Ulrichstein hinziehen, so dürfte der Geiseberg bei Ruppertenrod, wo vor 6 Jah­ren, wieder strategischer Mittelpunkt werden.

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zu Ende sprechen e Menschen sollen

auch mein Jdeal, den kleinsten Teil

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* Butzbach. Am Samstag hielt das hiesige Ba­taillon in der Nähe von Cleeberg Scharfschießen ab. Da­Tan anschließend fand ein größeres Gefecht statt.

aus. Es ist zu Buzbach. Hier fand eine gemeinsame Sigung zudeuteln!" We des Provinzialausschusses der Landwirtschaftskammer der Provinz Oberhessen und des hiesigen Faselmarkt­tomitees statt. Der Sekretär der Landwirtschaftskam h nicht vollenden mer Schwarz berichtete eingehend über Ziele und Be Gin tete- à- tête ftrebungen der Landwirtschaftskammer, über den Zucht­biehmarkt in Alsfeld, sowie über die Verhandlungen mit der Stadt Butzbach. Man gelangte sast einstim !" sagte fie heftig mig zu folgenden Beschlüssen: Der Faselmarkt wird in sein, das ſtimm der seitherigen Weise im März abgehalten. Weiter

mmer.

fie furz.

* Weglar. Umgeben von Kindern und Enkel­findern feierten die Eheleute Jafob Kuhn und Johanette geb. Gerlach, das Fest der goldnen Hochzeit. Dem Jubel­paar wurde durch Pfarrer Günder die vom Kaiser ver­liehene Ghejubiläumsmedaille und eine prachtvolle Bibel mit Goldschnitt überreicht.

* Marburg. Der Ballon Marburg" landete auf seiner letzten Nachtfahrt unter Führung des Herrn Dr. We gener mit den Insassen Führeraspirant Dr. Stuchtey und Apotheker Calließ wegen Gewittergefahr am Laachersee.

* Kassel, 14. Aug. Zur feierlichen Nagel­ung und Weihung einer Anzahl Fahnen versam melten sich heute vormittag im Thronsaal des Residenz- Pa­lais Kassel der Kaiser, die Kaiserin, die Prinzessin Vitto­ria Luise, Prinz Oskar, die Herren des Hauptquartiers u. die Damen und Herren der Umgebungen; ferner der Kriegs­minister, der fommandierende General des ersten Armee- forps v. Kluck, der fommandierende General des 17. Ar­meekorps v. Mackensen, der kommandierende General des 2. Armeekorps von Linsingen, der Chefingenieur des Pio­nierforps General von Beseler und der Inspekteur der In­fanterieschulen Generalmajor v. Wartenberg. Die Fahnen­nagelung wurde um 11 Uhr vorgenommen. Vor dem Pa­lais war ein Feldaltar errichtet; den Friedrichplatz umga­ben in einem großen Viereck die hier anwesenden Truppen der Garnison und daran anschließend die Veteranen, von denen sich über 5000 einfanden. Hinter den Truppen und Veteranen standen die Kriegervereine des Stadt- u. Land­freises Kassel mit ihren Fahnen; dahinter ein vieltausend­töpfiges Publikum. Während die Fahnen auf den Platz gebracht wurden, deren Träger sich im offenen Halbkreis an die Seiten des Altars aufstellten, erschien der Kaiser mit dem Prinzen Ostar zu Fuß; die Kaiserin wohnte dem Weiheakt mit Gefolge vom Balkon des Palais aus bei. Der evangelische Feldprobst der Armee Wölfing hielt eine Ansprache und vollzog dann in Gegenwart des katholischen Feldprobstes Dr. Vollmar die Weihe. Hiernach stieg der Kaiser zu Pferde und ritt die Front der Truppen und Ve­teranen ab. Die Kaiserin mit der Prinzessin Vittoria folg ten im offenen Wagen. Die Veteranen grüßten die Maje­stäten durch stürmische Hurrarufe. Der Kaiser zeichnete eine große Anzahl Krieger durch Ansprachen aus. Es folgte der Vorbeimarsch der Ehrenkompagnie mit den neuen Feldzei­chen und der übrigen Truppen in Kompagniefront, sowie der Vorbeimarsch der Veteranen. Jedermann, auch die Schußleute im Dienst, trugen Kornblumen. Kassel hatte heute den Tag der blauen Blume, an dem viele 100 festlich gekleidete junge Mädchen auf den Straßen und in den Häusern Kornblumen zum Besten des Kinderhorts feilboten. So hatte auch schon in früher Morgenstunde eine Gruppe junger Mädchen von der Wache Einlaß in das Schloß Wilhelmshöhe erhalten, und der Kaiser und die Kaiserin, denen sich die Damen und Herren des Hofes an­

schlossen, spendeten recht namhafte Beträge.

* Kassel. Die Lokomotivfabrik von Henschel u. Sohn feierte das Jubiläum ihres hundertjährigen Be­stehens und gleichzeitig das Fest der Fertigstellung der 10,000ten Lokomotive. Zu der Feier waren erschienen als Vertreter des Kaisers Generaladjutant von Plessen, ferner Vertreter des Eisenbahnministers, der Provinzial­regierung und der Stadt. Die Firma stiftete aus An­laß dieses Jubiläums gegen 800000 Mt. für wohltät ge Zwecke Der Inhaber der Firma, Kommerzienrat Karl Henschel, wurde zum Geheimen Kommerztenrat ernannt. Außerdem wurden zahlreiche Beamte und Arbeiter durch Ordensverleihungen ausgezeichnet.

* Arolsen. Am Freitag nachmittag kamen die Wandervögel aus Gießen und Stegen mit der Bahn hier an, bezogen hier Freiquartiere und wanderten gestern morgen über Freienhagen und Frizlar, um von dort in ihre Heimat zurückzukehren.

* Frankfurt a. M. Hier wurden im Klein handel die Fleischpreise nicht unbedeutend erhöht.

* Frankfurt a. M. Als Einleitung zu der vom 15. bis 17f August hier tagenden zweiten Vertreter- Ver­sammlung des Verbandes deutscher Versicherungsbeamten hatte dieser Verband Sonntag vormittag in den großen Saal des Kaufmännischen Vereins" den ersten deutschen Versicherungsbeamtentag einberufen. Die Tagung wurde von dem Vorsißenden Piezerbander- München, eröffnet und geleitet. Dr. Wilhelm Schäfer vom Lehrinstitut für Feu erversicherungstechnik zu Hannover hielt einen Vortrag über seßungen des Versicherungswesens". Der geschäftsführende die wirtschaftlichen und sozialen Grundlagen und Voraus­Vorsitzende, A. Liening- München sprach über die Entwickel­ung des Verbandes deutscher Versicherungsbeamten". Der Verband wurde im Jahre 1908 auf Anregung des Mün­heute bereits über 6000 Beamte. chener Vereins mit 494 Mitgliedern gegründet und umfaßt

* Frankfurt a. M. Die Vorarbeiten für die Landes- Obst- und Gartenbau- Ausstellung vom 1. bis 16. Oftober schreiten schnell vorwärts. Es liegen in allen Ab­

foll am 15. Septemb.r in Zuchtvichmark für 3 egenteilungen zahlreiche Anmeldungen vor, sodaß die Ausstell­und Edelschweine, verbunden mit Auktion für beide Tiergattungen abgehalten werden. Für die Folge sollen in Butzbach unter Leitung der Landwirtschafts­warten lassen!" Hammer, in 1911 beginnend, Zuchtviehmärkte ab­gehalten werden, womit Prämiterung und Auktion gnädige Frau von Zuchttieren verbunden werden soll.

herein.

eben es wie Sie! ößte, schwierigste

* Bad Nauheim. Die Polizei ließ in diesen Tagen die Vermieter auffordern, von jetzt ab jeden ankom­den. Es geschieht das wohl im Interesse einer genaueren Anmeldefrist gewöhnlich drei Tage.

richtet 24 Nr. 8) menden Kurgast innerhalb dreier Stunden anzumel immer geglaubt!" Sontrolle anläßlich des Zarenbesuches. Seither betrug die

Ich bin wirklich

* Bad Nauheim. In der abgelaufenen Woche nd 1803 Kurgäste angekommen und beträgt die Gesamt=

geduldig, es i frequenz bis jetzt 26 176 Personen, wovon noch 7158 an­

en haben!"

ja nur fein, ein

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schon, was zum

wesend sind.

* Friedberg. Die Hauptarbeiten an dem Gr. Schlosse sind nunmehr beendigt. Das Militärkommando wird in Massenquartieren untergebracht; man spricht von 200 Mann und 5 Offizieren. Es ist anzunehmen, daß die Tussische Kaiserfamilie in Zukunft noch häufiger als bisher mal in dem Friedberger Schlosse Wohnung nehmen wird. Mit dem Bau einer neuen staatlichen Blindenan­stalt, der einzigen Hessens, wird in kürzester Zeit begon­nen werden.

23 anders wäre!" dem hessischen Großherzogpaar Besuche abstatten und jedes­

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ich fagt, du biff sitts, namentlich aus dem Kreise Biedenkopf und von der

ern, die fich noch

* Auz Nassau. Aus fast allen Teilen unseres Be Lahn kommen starke Klagen über Mäuseplagen, die schon großen Schaden an dem Getreide angerichtet haben. Dem Anscheine nach scheint die Plage, die erst im vollen Anzuge

rei die Wohnung ist, die von 1907 noch zu übertreffen, und sie wird sich,

wenn nicht durch Legen von Gift Gegenmaßregeln ergriffen werden, im Herbst besonders in den Kartoffel- und jungen Saatfeldern empfindlich bemerbar machen.

ung nur das Beste verspricht. Vom Minister für Land= wirtschaft, Domäne und Forsten wurden bereitwilligst 13 Staatsmedaillen zur Verfügung gestellt. Ebenso stellte die Landwirtschaftskammer für den Regietungsbezirk Wiesba­den eine größere Anzahl Medaillen in Aussicht. Sämtlichen Ausstellern ist von der Eisenbahndirektion freie Rückbeför­derung der Ausstellungsgüter gewährt worden.

Frankfurt a. M. Hier findet in den nächsten Tagen eine außerordentliche Generalversammlung des hessi schen Oberlehrervereins statt, welche gegen die Besetzung der Hessischen Schulabte ung mit einem Juristen Verwahrung einlegen wird.

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* Mpinz. Bekanntlich wurde seither auf Grund einer Angabe des Frankfurter Patriziers von Glauburg, der den Totenschild Gutenbergs gesehen haben wollte, an genommen, daß Gutenberg in der Franziskanerkirche Mainz begraben sei. Bei den jetzigen Aufräumungsarbei ten aus Anlaß des Theaterbaues ist indes die Grabstätte nicht gefunden worden, und die höchste Wahrscheinlichkeit spricht dafür, daß Gutenberg seine letzte Ruhe in der Pfarr­firche zu Eltville gefunden hat.

* Darmstadt. Die Meisterprüfungen für die Pro­vinz Starkenburg haben nunmehr ihr Ende erreicht. Sie dauerten angesichts der großen Zahl der Teilnehmer 7 Mo­nate, wobei 32 Prüfungsmeister in Tätigkeit waren. E3 beteiligten sich 152 Prüfungskandidaten, von welchen 125 die Prüfung bestanden.

Apollinaris

Sonnenstr. 6.

NIEDERLAGE BEI:

Jean Weisel

Giessen

Telefon 235.

* Darmstadt. Da eine wünschenswerte gerechtere Regelung des Lehrerwitwengeldes bis jetzt sich noch nicht erreichen ließ, die Notlage der Lehrerwinwen auch vom Staate anerkannt wird, so finden zur Zeit im Lande ein­gehende Erhebungen statt zwecks Auszahlung einer außer­ordentlichen Zulage an die Witwen von Volksschullehrern.

* Darmstadt. Der Verwaltungsbericht für 1908 wurde in der letzten Stadtverordnetensißung genehmigt. Dar nach scheint der Abschluß gegen das Vorjahr ein ungünsti gerer, doch beträgt der tatsächliche Fehlbetrag nach Abzug einiger rein rechnungsmäßiger Posten nur etwa 42 000 Mt. Das Gesamtvermägen der Stadt hat sich um 1 190 812 Mr., d. h. nach Abzug der Schulden auf 28 387,174 Mt. er höht.

* Wiesbaden. Die fünfte Kompagnie des Fü­filier- Regiments von Bersdorf( furhessischen Nc. 80) in Wiesbaden erwarb sich auf dem Sciesheimer Sande den Kaiserpreis des 18. Armeekorps In den letzten beiden Jahren war befanntlich die Leibkompagnie des Infanterie- Regiments Nr. 115 Trägerin des Kaiser­abzeichens.

* Worms. Unsere Stadt und die ganze Rheinge­gend steht unter einer Schmatenplage, wie in feinem Jahre zuvor. Durch die mehrfachen Ueberschwemmungen des Rheins sind hunderte von fleinen Tümpeln entstanden, die geeig netsten Brutstätten der Schnaten. Die Bürgermeisterei hat das Stadtbauamt angewiesen, alle stillstehenden und lang­sam fließenden Gewässer mit Petroleum zu übergießen.

* Cronberg i. T. Prinzessin Friedrich Karl und die Kronprinzessin von Griechenland trafen gestern von England bezw. Vlissingen hier ein

Aus aller Welt.

* Berlin. Die seit langen Jahren schwebende we­nig gewünschte Novelle zum Patentgesetz ist ziemlich fertig gestellt. Sie wird aber den Reichstag in seiner nächsten Sigung noch nicht beschäftigen, weil er mit der Reichsver­sicherungsordnung und Strafprozeßordnung schwer belastet

iſt.

* Koblenz. Ein hier angestellter Hotelportier er­schien an patriotischen Festtagen stets mit Kriegsdenkmün zen geschmückt. Es stellte sich jetzt heraus, daß er niemals gedient hat, aber jahrelang Veteranenunterstützung erhielt.

* wiunwen. In einigen Schulhäusern Münchens hat man vor einiger Zeit versuchsweise Sparmarken­automaten aufgestellt. Die Erfahrungen, die damit gemacht wurden, waren so günstig, daß die städtischen Kollegien sich jetzt entschlossen haben, in einer weiteren Anzahl von Schulen derartige Apparate unterzubringen.

* Dortmund. Der verhaftete Direktor Ohm der verkrachten Niederdeutschen Bank hat in den legten 3 Jahren an Gehalt und Tantiemen 400 000 Mark be­zogen, die er zum Teil bet ausländischen Banken in Sicherheit gebracht hat. Auch wegen Steuerhinterziehung ist das Verfahren gegen den Direktor Ohm eröffnet worden.

* London. Hier sind 70 deutsche Studenten einge­troffen, um die sozialen und wirtschaftlichen Verhältnisse in England zu studieren. Der Aufenthalt der Studenten ist auf mehrere Wochen berechnet. Sie werden zum Teil bei befreundeten Familien wohnen.

*

New York. Bürgermeister Gaynor ist jetzt in guter Stimmung und sichtlich gefräftigt. Die Lage der Ku gel wurde jeßt bestimmt festgestellt und die Aerzte sind über­zeugt, daß sie leicht herausgezogen werden kann. Wahr­scheinlich wird Gaynor noch einige Wochen im Hospital blei­ben müssen.

)( Das Brennabor- Terzett O. Peter, B. Wegener und W. Techmer sicherten sich am Sonntag im Hauptfahren in Breslau die drei ersten Pläße, im Prämien­fahren war die Reihenfolge Wegener, Techmer, Peter. Im Handicap wurde Wegener Erster und Techmer Zweiter.

)( Weltmeister Darragon besiegte seine bei­den Landsleute Seres und Lavallade am Sonntag in Pa­ris glänzend und gewann auf seinem flinten Brennabor- rade alle 3 Läufe des 60 Kilometer- Dauerrennens über­legen.

Verantwortlich: Albin Klein, Gießen.

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