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genehme und flotte Verkörperung fand; vortrefflich war er in seinen Tanzduetten mit Grete Brill, die sich auch den lebhaftesten Beifall errängen.

Eine gute Figur schuf Rolf Gunolt als Maier, nicht minder gut gab Karl Volck den Restaurateur Dannhauser; auch der Kellner Otto Konradi's mit seinem Nervenschock war nicht schlecht.

Auch Lore Scholz als Frau Knickebein und ju­gendliche" Schwiegermutter will ich zu erwähnen nicht ver­gessen.

Die anderen Darsteller der Nebenrollen mögen sich mit einem Allgemeinlob begnügen, das ganz besonders den Chor­und Tanz- Szenen gilt, die sehr gut klappten.

Die Aufführung nahm einen äußerst befriedigenden Ver­H. F. O.

lich ist. Bei dem Kapitel über das Wahlrecht zur Landge­meinde wurde die Regierungsvorlage angenommen, in wel­cher als Vorausseßung für die Wahlberechtigung vorgesehen ist 1. das vollendete 25. Lebensjahr, 2. die Reichsange- hörigkeit, 3. ein dreijähriges Wohnen in der Gemeinde und 4. die Gemeindesteuerpflicht. Diese vier Voraussetzungen wurden vom Ausschuß genehmigt; ein Antrag, der dahin­geht, daß auch diejenigen ihr Wahlrecht zur Gemeinde aus­üben können, die durch Beschluß der Gemeinde von Steuerleistung befreit sind, wurde abgelehnt.

der

schließt, angeben. Die Verfrachter sind hierbei vielfach b Meinung, daß ihnen ein frachtfreies Gutgewicht bis t Prozent der Frachtbriefangabe rechtlich zusteht. Diese fassung ist falsch; maßgebend für die Frachtberechnung stets das wirkliche Gewicht. Nur da es wegen der mo immer ganz übereinstimmend arbeitenden Wagen zweifelt iſt, ob der Unterschied bis zu 2 v. H. nicht hierin feire Grund hat, greift die Ausnahme Play. Wo aber feststeh daß das Gewicht absichtlich zu niedrig angegeben ist, mu Mehrfracht und Zuschlag erhoben werden, unter Umständ auch gerichtliche Verfolgung eintreten. Wir würden es fre dig begrüßen, wenn Sie in diesem Sinne aufklärend 10

lauf, und das gut beſetzte Haus ließ es an Beifall nicht 5. Sikung der Groth. Handelskammer belehrend auf die Verfrachter einzuwirken versuchten."

fehlen.

Reichstag ersatzwahl in Friedberg- Büdingen.

Das endgültige Ergebnis des am Dienstag stattgefun­denen Wahlganges ist folgendes: Prof. van Calker ( natl.) 4397 Stimmen, Rechtsanwalt Dr. von Hel­

molt( Bund der Landwirte) 6387 Stimmen und Bu= fold( Soz.) 9444 Stimmen. Es ist also, wie bereits be­kannt gegeben, eine Stich wahl zwischen dem bündleri­schen und dem sozialdemokratischen Kandidaten notwendig, während der nationalliberale Kandidat ausscheidet.

Hier wieder dieselbe Erscheinung wie bei allen Nach­wahlen der letzten Zeit das rapide Anwachsen der Sozialdemokratie, die ihre Stimmenzahl von 7234 im Jahre 1907 auf 9444 bringen konnte. Der Ruck nach links" kommt auch hier zum Ausdruck und zwar selbst in den rein ländlichen Wahlorten ein Zeichen, wie sehr die famose Finanzreform und andere Ereignisse die Ha­sen der Mitläufer in die rote Garküche jagen. Dieses An­wachsen der sozialdemokratischen Ziffern soll aber zugleich eine ernste Warnung für die bürgerlichen Parteien sein. Deshalb ist es selbstverständlich, daß die Nationalliberalen in Friedberg- Büdingen in der Stich­wahl mit aller Entschiedenheit für Helmolt gegen Busold eintreten. Dr. v. Calfer war selbst der erste, der diese Parole ausgegeben hat- der Mann, der von gewisser Seite als Schrittmacher der Sozialdemokratie" verleumdet worden war.

Parlamentarisches aus Hessen.

Gießen.

1. Geschäftsbericht.

Die Handelskammer hatte unterm 16. November 1909 beim Großh. Ministerium in Anregung gebracht, daß für das Großherzogtum Hessen ein einheitlicher Ge­bühren tarif für Weinuntersuchungen auf­gestellt werde, welcher entsprechend niedrige Säße vorsieht. Wie nun das Großh. Ministerium des Innern, Abteilung für Landwirtschaft, Handel und Gewerbe unterm 23. April 1910 mitgeteilt hat, sei nach einer Note des Herrn Reichs­fanzlers( Reichsamt des Innern) die einheitliche Regelung der Untersuchungsgebühren für das Reich beabsichtigt. sei deshalb für das Großherzogtum Hessen von besonderen Maßnahmen abzusehen. Gemeinsam mit den Handels­

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Berg­

kammern Wetzlar, Limburg, Dillenburg und dem und hüttenmännischen Verein für die Lahn, Dill- und be­nachbarten Reviere sind von der Kammer bei dem Herrn preußischen Minister der öffentlichen Arbeiten folgende An­träge gestellt worden: Ausdehnung der Säße des Brenn stofftarifs vom 15. Januar 1905 auf alle Stationen des Lahn- und Dillgebiets, Ausdehnung dieses Tarifs auf die Gruben und Eisengießereien, Ausdehnung des Erz ausnahmetarifs vom 10. August 1902 auf die Bezüge im Binnenverkehr, Ermäßigung des jeßigen Ta­riffazes für Steinkohlen und Koks von der Ruhr nach Sieg, Lahn und Diil auf den Erzsatz und Ermäßigung des Ta­rifs für Roheisen. Die Handelskammer hatte einen von der Handelskammee Altena bei der Kgl. Eilenbahndirektion von Elberfeld gestellten Antrag wegen Einlegung - Be z= neuen Gilzügen auf den Strecken Hagen­dorf Gießen und Siegen- Bezdorf Köln bei der Kgl. Eisenbahndirektion Frankfurt a. M. unterstützt. Nach einer Mitteilung der lettgenannten Behörde hat sich diese mit der beteiligten Eisenbahnverwal, ung zwecks An­Die stellung von Erhebungen ins Benehmen gesetzt.- | Handelskammer war dem Wunsche von Interessenten ent­sprechend bei der Kgl. Eisenbahn- Direktion dahin vorstellig geworden, daß seitens der Eisenbahnverwaltung Bestimm­ungen getroffen werden, wonach bei Probewiegungen so wohl der beladene als auch nach dessen Entladung der leere Wagen gewogen wird und eventuelle Frachtzuschläge nur unter Berücksichtigung des festgestellten Gewichts bei dop­pelter Verwiegung erhoben werden. Daraufhin erteilte die genannte Behörde einen ausführlichen Bescheid, aus dem folgende Stellen von allgemeiner Bedeutung hervorzuheben sind: Um die Interessen der Verfrachter so weitgehend als möglich zu wahren, haben wir bereits Ende 1909 ange ordnet, in denjenigen Fällen tunlichst auch das Leergewicht des Wagens festzustellen, in denen die Erhebung des Fracht­zuschlages in Frage kommt, das ermittelte Mehrgewicht die zulässige Abweichung von 2 Prozent jedoch nur unerheblich überschreitet; im besonderen soll der Wagen auch dann möglichst leer gewogen werden, wenn infolge von Witter­ungseinflüssen zu vermuten ist, daß das wirkliche Eigenge­wicht z. 3. höher ist, als das am Wagen angeschriebene Gewicht. Bei dieser Gelegenheit möchten wir noch auf einen Punkt besonders aufmerksam machen. In neuerer Zeit ist festgestellt worden, daß viele Verfrachter gewohnheitsmäßig bei verpackten Gütern, die nach dem Reingewicht behandelt werden, im Frachtbriefe nur dieses Reingewicht, nicht aber das frachtpflichtige Rohgewicht, das die Verpackung in sich

Der Sonderausschuß für die Verwaltungsgesetreform begann am Dienstag mit der Beratung des Gesezentwurfs, die Landgemein deordnung betreffend, für welche die Abgg. Korell und Uebel das Referat übernommen haben. Diese zweite der sechs Vorlagen zur Verwaltungsgeseßrevision umfaßt noch einige Artikel mehr, als die Vorlage über die Städteordnung, nämlich 225 und ist ebenfalls bereits auf dem vorigen Landtag vom Ausschuß nahezu fertig gestellt gewesen, so daß deren jetzige Ausschußberatung nicht mehr allzu große Arbeit verursachen dürfte. Der Ausschuß be­schäftigte sich mit den Artikeln 1-50 der Vorlage, wobei die Abschnitte über die Einrichtung der Gemeindeverwalt­ung, die Gemeindeverfassung, die Bildung, Umgestaltung und Auflösung der Gemeinden, die Ortssagungen, das Orts­bürgerrecht und das Wahlrecht der Gemeinden durchberaten| und durch Abstimmung erledigt wurden. Bei dem Abschnitt über die Bildung und Auflösung von Gemeinden sind neue Vorschriften erlassen worden. So ist vom Ausschuß statt der Genehmigung durch den Landesherrn die Bewilligung der Staatsregierung bei der Trennung und Neubildung von Gemeinden in Antrag gebracht worden. In der Landge­es meindeordnung soll nach dem Vorschlage des Ausschusses in Zukunft auch die Bildung von Ausschüssen möglich sein. Bei dem Ortsbürgerrecht ist das besondere Wahlrecht zur Gemeinde, das bisher mit dem Ortsbürgerrecht verbunden war, gestrichen worden. Es soll auch über die gänzliche Aufhebung des Ortsbürgernußens ein besonderes Gesetz in Anregung gebracht werden, in welchem bestimmt wird, un­ter welchen Voraussetzungen die Ablösung des Nußens mög­

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Der Kgl. Eisenbahndirektion Frankfurt a. M. ist der rege mäßige Halbjahrsbericht über die Lage des Eisen erzbergbaues im Kammerbezirk erstattet worden Hiernach ist im Erzgeschäft während der Zeit vom 1. tober 1909 bis 31. März 1910 eine Besserung nicht einge treten. Gegen Ende des Jahres 1909 hatte sich wohl ein lebhaftere Nachfrage nach Eisenstein geltend gemacht, abe bessere Preise waren nicht zu erzielen; zu Beginn des Jah res 1910 war ein Stillstand zu konstatieren. Beschwer

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den über die Ueberlastung der Telephonleitungen Gießen­Frankfurt a. M. und dadurch verursachte Verspätungen der Vermittlung von Gesprächen zwischen beiden Städter hatten der Handelskammer Veranlassung gegeben, entspre ende Erhebungen anzustellen und sich bei dieser Gelegenhei überhaupt über Wünsche bezüglich den Fernspreg. verhältnissen im Kammerbezirke zu unterrichten. Ergebnis ihrer Erhebungen hat die Handelskammer be der Kaiserl. Ober- Postdirektion Darmstadt folgende Anträg gestellt: Herstellung einer weiteren Leitung Gießen- Fran furt a. M., Herstellung von direkten Leitungen Gießen­Berlin und Gießen- Limburg, Zulassung des Fernspres verkehrs zwischen Lauterbach einerseits und Alfeld( Leine) Herzberg( Harz), Münden( Hannover), Wasungen( Werma) Rheydt, Magdeburg und Rathenow andererseits. Wegen Stellung eines Antrages auf Herstellung einer direkten Fer s rechleitung Gleßen- Erfurt schweben zurzeit Verhandlun gen mit der Handelskammer Erfurt. Die Abhaltung de halben Nachtdienste 3 bei der Fernsprech- Vermitt lungsstelle Gießen entspricht einem offenbaren Bedürf nisse; im abgelaufenen Jahre war nur ein Fehlbetrag vo 16,80 Mt. zu decken. Die Einrichtung ist auf ein weitere Jahr verlängert worden, nachdem die Handelskammer wie derum die Gewährleistung einer Mindesteinnahme von 651 Mart für das Jahr übernommen hat.

2. Arzneimittelversorgung an Kranten

tassenmitglieder.

(§§ 404-406 des Entwurfs einer Reichsversicherungs ordnung).

Die außerordentliche Apotheker- Versammlung am 18 April 1910 in Berlin hat beschlossen, den§ 405 wie fol zu fassen: Die Apotheken haben den Krankenkassen näherer Bestimmung der obersten Verwaltungsbehörde eine Abschlag von den Preisen der deutschen Arzneitare zu g währen, falls die Krankenkassen alle Arzneimittel aus de Apotheken beziehen." Es wird also damit die Forderu aufgestellt, daß die dem freien Handel durch die Kai Verordnung vom Jahre 1901 freigegebenen Arzneim der Lieferungsmöglichkeit an die Krankentassenmitgliede entzogen werden sollen. Hiergegen wenden sich nun Drogisten mit aller Entschiedenheit in Eingaben Reichstag und erbitten hierzu die Unterstützung der Ha delskammern. So hat sich auch der Bezirksverein Hesse des deutschen Drogistenverbandes mit der Bitte an die Ha delskammer gewendet, zu befürworten, daß, soweit freig gebene Arzneimittel in Betracht kommen, Drogisten z Lieferung an Krankenkassen bezw. Krankenkassenmitglied zugelassen werden und die§§ 404-406 der Reichsver sicherungsordnung eine entsprechende Abänderung erfahre

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Die Handelskammer beschloß in einer Eingabe an Reichstagskommission, welcher der Entwurf einer Reichste sicherungsordnung zur Vorberatung überwiesen worden i die Wünsche der Drogisten, da sie dieselben als durcha berechtigt anerkennt, zu befürworten.

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Die Freundinnen.

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Originalroman von Irene v. Hellmuth. ( Schluß.) Sidood( Nachdruck verboten.) Es wollte den Bemühungen der Behörden durch­aus nicht gelingen, Licht in die Sache zu bringen, da Hermann Walter nach seiner bestimmten Aussage nicht den mindesten Verdacht hatte, auch den Räuber" nicht von An­gesicht zu Angesicht gesehen haben wollte. Man fand nicht den geringsten Anhaltspunkt. So blieb der Vorfall un­aufgeklärt, denn die wenigen Personen, die hätten reden fönnen, schwiegen hartnäckig darüber. Glücklicherweise er­wies sich bei genauer Untersuchung die Verwundung nicht so gefährlich als es anfangs schien. Jani Sylvias Vater hatte, als Hermann sich nur einiger­maßen besser fühlte, eine lange Unterredung mit dem Ver­wundeten. Was die beiden mit einander verhandelten, er­fuhr niemand. Als der alte Herr sich anschickte, das Zimmer zu verlassen, da drückte er dem Genesenden innig und herz­lich die Hand, indem er tiefbewegt sagte:

Ich bewundere Ihre Großmut, Hermann!- Sie sind ein Ehrenmann. Mein ganzes Leben lang will ich Ihnen dankbar sein! Möge Gott Sie segnen für das, was Sie an mir getan! Werden Sie mir verzeihen können, daß ich so blind war, Ihr edles Herz nicht erkennen zu wollen? Daß ich mich auch jetzt noch weigerte, zu Ihnen zu kommen? Nur Sylvias angstvolles Flehen bewog mich dazu. Das Mädchen wird Mühe haben, zu sühnen, was ich an Ihnen fündigte. Sie bewahrten meine Familie vor Schande, met­nen Sohn vor dem allerschlimmsten. Ich zittere bei dem Gedanken, was ohne Ihre edle Handlungsweise aus uns geworden wäre!"

Man

Hermann Walter zog die Hand des tiefgebeugten Man­nes an seine Lippen.

Mein Vater. so darf tch Sie ja wohl jetzt nennen,

werden Sie unser Slück poffemmen machen und forta bei uns wohnen? Sylvia und ich, wir wollen tun, was in unseren Sträften steht, um Ihnen das Unglück Ihres Le­bens vergessen zu machen."

Die Augen des alten Mannes schimmerten feucht Mein lieber, lieber Sohn!" stammelte er, dann wankte er hinaus. sidik

Daß zwei Tage später Leon von Schmettwitz nach Ame­rifa abreiste, darin fand niemand etwas besonderes. Der junge Mann suchte eben drüben sein Glück zu machen. Er war ein Leben in Freiheit gewohnt von Jugend auf und vermochte sich in die engen Verhältnisse nicht zu fügen. Daß aber Hermann Walter einen großen Teil der Reise­fosten freimütig vorgestreckt hatte, erfuhr kein Mensch.

Als der beliebte Sänger wieder völlig hergestellt war bereiteten ihm seine vielen Freunde einen großartigen Em­pfang. Bei seinem ersten Auftreten wurde er mit Blumen und Kränzen förmlich überschüttet. Man bemerkte sogar in einer der Logen Herrn von Schmettwitz, der, wie es hief der zukünftige Schwiegervater des jungen Künstlers sei. Aber noch mehr Bekannte nahmen teil an der Freude den Sänger hergestellt zu sehen. Das Publikum wußte nun bereits, daß Hermann Walter der Sohn des Barons von Albersleben war; verschiedene Operngläser richteten sich nach der Loge, wo derselbe mit seiner Gattin saß. Hinter den Eltern bemerkte man ein junges reizendes Mädchen neben einem vornehm aussehenden Herrn. Das sollte die Schwester des Sängers mit ihrem Bräutigam sein.

Sylvia saß neben Maja. Die beiden sprachen flüsternd miteinander. Ein Tropfen Wermuth fiel doch in all das junge, süße Glück der Freundinnen. Denn sie, dte bisher unzertrennlich gewesen, sie wußten es, daß das Schicksal fte nun bald auseinanderreißen würde. Denn im Früh­fahr, wenn die Theatersaison vorüber war, wollte Hermann Walter seine junge Braut zum Altar führen, und dann mit ihr, die noch gar nichts von der Welt gesehen, eine

größere Reise antreten. Im Herbst führte ihn in sein ruf nach der Residenz. imod

Arnold v. Brandt aber trat bei seinem zukünft Schwiegervater in das Geschäft. Er sollte später die tung der Fabrik übernehmen. Freilich gab es für ihn vi zu lernen, aber er betrat den neuen Wirkungsfreis Lust und Eifer, galt es doch, dem gütigen Vater sein leinen Maja eine tüchtige Stüße zu werden.

Das kleine Häuschen am Waldesrand wurde von M ias Vater gekauft und in seinem bisherigen Zustand lassen. Dort das gelobten die Freundinnen sich feit wollten sie in späteren Jahren jeden Sommer einige chen zusammen verbringen in stiller, traulicher Zurüc sogenheit, um ihre Erlebnisse auszutauschen und alte G innerungen aufzufrischen.

Als nach beendigter Vorstellung sich die ganze Gei schaft zu einem gemütlichen Plauderſtündchen zusamm fand, wurde auch die Verlobung Ottis mit Herrn 5 von Trostberg unter allgemeinem Jubel bekannt gegel Es ist doch seltsam," flüsterte Hermann der lächelnde Sylvia ins Ohr, daß mein ehemaliger Nebenbuhler mein Schwager werden soll. Doch ich bin sehr froh rüber, daß Herr von Trostberg sich nun endgiltig tröstet hat."

Es entstand ein fröhliches Händeschütteln, Gratulie Küssen, wie es bei Verlobungen üblich ist, und Ba von Albersdorf brachte einen launigen Toast ans auf beiden Freundinnen. hunted

Sylvia litt furchtbar. Ein schrecklicher Verdacht, der Täter sei, drängte sich ihr auf. Sie vermochte sich de nicht zu erwehren. Sie bemerkte, daß Leon schen und drückt herumschlich, und daß er förmlich aufatmete, al bekannt wurde, daß Hermann Walter den Täter nicht nannt habe.

Ende mydss

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