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Mt. für das Lese Verlagsbuchhändle ttische Zuwendunge noch von Frazer neuere Sprachen pho orträge überwies, un dem philosophische
Die am weitesten nach Osten bei Gersfeld, Tann und Fulda liegende 29. Division manöverierte am Freitag bei Friesenhausen. Die 116er rückten von Gersfeld aus dem Quartier, trafen bei Weyhers mit den 168ern zusammen und marschierten dem Regiment 115, das in Tann und dem Ulstertal einquartiert war, über Dietershausen entgegen. Direkt am Dorf Friesenhausen wurde bis nachts gekämpft, dann bezogen zwei Bataillone Biwat. Samstag entwickelte fich das Gefecht weiter nach Fulda zu auf den Höhen bei Keulos, Dirlos, Wissels, Dipperz und Wisselsrod. Die 115er find in Fulda- Dirlos- Dipperz, die 116er in Fulda, 168er in Thalau, 23er Dragoner in Pilgerzell, 25er Artillerie in Allmus, die Pioniere in Wiesen untergebracht. Die 50. Infanterie- Brigade hat bei Frischborn, Lauterbach, Herbstein geübt. Die 117er liegen in Salzschlirf und Großen- Lüder, Bie 61er Artillerie in Angersbach, dte Pioniere und 24er Dragoner in Großenlüder. Die 118er haben ihre Quartiere in Stockhausen und Blankenau, die Maschinengewehr- Abteilung ist in Uffhausen. Die 42. Infanteriebrigade hat zwei Gefechtstage im hohen Vogelsberg hinter sich. Die rote Armee( 80er) befehligte am Freitag Oberst von Conta, die blaue( 81er) Prinz Friedrich Karl von Hessen. Das Gefecht am Freitag spielte sich an der Straße Schotten- Ulrichstein an der Feldkrückerhöhe ab. Am Samstag befehligte Oberst von Sach die 81er, Oberst von Altrock die 80er. Schon um 5 Uhr früh standen die Gegner im Anmarsch auf den Höhen um Bobenhausen, Ober- und Unterseibertenrod. Die Artillerie und Maschinengewehr- Abteilung standen an der Höhe 557, der Feind auf der Höhe Wolfenbrust an der Ohm. Bei Gießen fämpfte gestern die 41. Infanterie- Brigade. Die Gegner stießen zwischen Hausen, Steinbach und Schif= fenberg zusammen. Erst gegen 2 Uhr war der Kampf zu Ende und die Truppen rückten in die Quartiere bei Grün
berg.
** Das Münch'sche Solo- Quartett aus WebIar gibt kommenden Donnerstag in Steins Garten ein Konzert. Wir lesen über dasselbe in einer auswärtigen Zeitung:„ Mit guten Stimmitteln begabt, trugen die Sän ger ernste und heitere Lieder vor, Quartette, Duette und Solis und erzielten durch ihre auf echtem musikalischen Empfinden beruhende Art des Vortrages, der eine gute Schulung zu erkennen gab, eine nachhaltige Wirkung. Das war wirklicher Gesang, der von Herzen fam und zu Herzen ging. In den Quartetten verschmolzen sich die Stimmen zu einer schönen Harmonie, die nicht gestört wurde durch das flisfentliche Vordrängen eines einzelnen. Besonders hervorgehoben sei der vorzügliche erste Tenorist Herr Alb. Münch, an dessen herrlicher Stimme und Vortragskunst man seine wahre Freude haben konnte." Näheres ist aus dem Inserat in heutiger Nummer zu ersehen.
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** Aufwärts bewegung im Tabatgewerbe. Nach den schweren Zeiten, die die Tabakindustrie seit der Einführung der Steuer durchgemacht hat, scheint sich nun langsam wieder eine Besserung anbahnen zu wollen. Seit dem ersten Monat nach Eintritt der Steuer, dem August 1909, hat noch kein Monat einen geringeren Anbrang von Arbeitsuchenden gebracht als der Juli d. Is. Die Nachfrage auf je 100 offene Stellen war im Januar 1910 noch um 655 höher als im Januar 1909; für den Juli aber ist das Verhältnis bereits auf 171 gesunken. Dabei ist im Auge zu behalten, daß im vergangenen Jahre in der Zeit vor Eintritt der Steuererhöhung unter Auf= bietung aller Kräfte gearbeitet wurde; galt es doch, noch möglichst viel unversteuerten Rohstoff zu verarbeiten. Die Einfuhr von Rohtabak erreichte in den ersten sieben Monaten 1909 eine Menge von 499,981 Doppelzentner gegen 415 675 Doppelzentner in der Parallelzeit 1908 u. 382 472 Doppelzentner 1907. Jm laufenden Jahre bleibt nun freilich die ausländische Rohstoffzufudr äußerst start hinter der fämpft zwischen Laborjährigen zurück: sie beträgt nur 349 672 Doppelzentner. in und Stockhausen Das ist umsomehr zu verstehen, als die Tabafpreise all= mählich wieder auf einem teilweise ungewöhnlichen Stande angelangt sind. Deutscher Tabak steht überhaupt so hoch im Preise wie faum zuvor. Das ist ein Vorteil der neuen Steuer, die den einheimischen Tabatbau start begünstigt.
ndlichen Meist er essen finden seit von rere Tage. Es f oßen Anzahl Herm andwerkszweige ver te beginnenden Divi ision ziehen sich vo Gießen und
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* Ein Telegraphengebäude wird gegen- wärtig auf der südlichen Seite des Empfangsgebäudes des Bahnhofes errichtet, weil die früheren Räume des Telegraphenamtes sich gegenüber dem gesteigerten Verkehr als zu Metn erwiesen haben.
** Der Verband mittlerer Reichs- Post- und Telegraphen- Beamten hält vom 12. bis 14. September im„ Lehrervereinshaus" zu Berlin seinen 20. ordentlichen Verbandstag ab. Der vorliegende Geschäftsbe= richt für das Kalenderjahr 1909 läßt erkennen, daß dieser für die Organisationsbewegung der Beamtenschaft bahn' brechend gewesen und auf dem Gebiete der sozialen Selbsthilfe vorbildlich tätige Verband sich auch im Betriebsjahre günstig weiterentwickelt hat. Der Mitgliederbestand ist um 2511 gestiegen und betrug Ende 1909 über 38 000. Dementsprechend haben sich auch die Vermögensverhältnisse vorteilhaft entwickelt; das Gesamtvermögen des Verbandes betrug am Schlusse des Berichtsjahres über 1,6 Millionen M. Hiervon entfielen u. a. auf den Verbands- Reservefonds Mt. 72 047, auf den Fürsorgefonds für Lungen- und Nerven= trante 59 000 Mt., auf die Fürsorgekasse 218 384 Mt. und auf die Sterbefasse 1 204 461 Mart. Der Verbandstag wird sich mit einer großen Reihe von Anträgen zu befassen haben, die Organisation und Standesfragen betreffen. Ueber die Verhandlungen werden wir eingehend berichten.
* Die Gerichtsferien erreichen mit dem morgigen Tage ihr Ende.
* Auf eine 25jährige Ghe blickten am Sonntag Schneidermeister Hamel und seine Gattin zurück. Dem Jubelpaar wurden anläßlich dieses Ehrentages zahlreiche Glückwünsche zuteil.
* Straßenbahn. Welch einer Fürsorge sich unser Straßenbahnunternehmen bet der Straßenbahnverwaltung erfreut, zeigt der Umstand, daß jezt schon, 9 Monate nach der Inbetriebsetzung der Bahn, die Wagen auf irgend welche Mängel untersucht werden, während die gesetzlichen Vorschriften nur in jedem zweiten Jahr diese Prüfung verlangen.
* Vom Tage. Der Kaufmann Linte aus Laasphe hatte zwei Wechsel auf den Namen einer Offenbacher Firma gefälscht. Seinem Vergehen am man nun vor furzem auf die Spur und als er am Freitag einen Ausflug nach Gießen unternahm, wurde er auf Ersuchen der Offenbacher Kriminalpolizei festgenommen und in das Untersuchungsgefängnis gebracht.
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mit
* Stenographisches. Mit welch großem Erfolg die Stenographie in der Provinz Hessen- Nassau und im Großherzogtum Hessen gepflegt wird, zeigt die Tatsache, daß an dem Wettschreiben des Hessisch- Nassauischen( MainRheingau)-Verbandes Gabelsbergerscher Stenographen Hanau sich 670 Personen beteiligten, von denen 453 Preisen ausgezeichnet werden konnten, an demjenigen des Mitteldeutschen Bundes Stolze- Schrey in Wiesbaden sich 500 Personen beteiligten, von denen 303 Preise errangen. Dieses Resultat ist um so erfreulicher, weil in den Abteilungen über 120 Silben, die ja nur für die praktische Verwendung der Stenographie im Geschäftsleben in Frage kommen, 215 Personen ausgezeichnet wurden.
Aus Hessen un Nachdbargebiet.
* Grünberg. Am Sonntag, den 25. September, 10% Uhr vormittags, findet in Grünberg die Hauptver- sammlung der Mitglieder des Gewerbevereins für das Großherzogtum Hessen einschließlich der„ Kunstgewerblichen Grup pe" des Landesgewerbevereins für das Jahr 1910 statt. Die Tagesordnung der Hauptversammlung ist vorläufig wie folgt festgesetzt: 1. Begrüßungen, Geschäftliche Mitteilun Begen, Tätigkeitsbericht des Landesgewerbevereins. 2. stimmung des Ortes für die nächste Hauptversammlung in der Provinz Starkenburg. 3. Die Mitarbeit der Gewerbeund Handwerkervereine an der Lehrlingsfürsorge. 4. Bericht über den derzeitigen Stand der Frage der Reichsversicherungsordnung. 5. Das Vortragswesen in den Ge= werbevereinen. 6. Anträge. 7. Verschiedenes.
* Butzbach. Um den Landwirten die Möglichkeit zu geben, auf Grund von Proben sich Saatgut unserer ertragreichsten Sorten von Wintergerste, Roggen und Winterweizen zu verschaffen, veranstaltet die Landwirtschaftskammer am nächsten Donnerstag gelegentlich der Auktion von Ebern 2c. in Butzbach einen Saatgutmarkt.
* Gichelhain. Hier wurde Bürgermeister Schaaf zum dritten Male einstimmig wiedergewählt.
* Bad Nauheim. Am 18. September findet hier die Hauptversammlung des Hessischen Landesverbandes des Deutschen Flottenvereins statt.
* Bad Nauheim. In der abgelaufenen Woche sind 892 Kurgäste angekommen und beträgt die Gesamtfre quenz nunmehr 30 760 Personen, wovon noch 5249 anwesend sind.
* Mainz. Der Verbandstag des Verbandes länd licher Genossenschaften Raiffeisenscher Organisation f. Rheinpfalz, Baden und Großherzogtum Hessen wird morgen hier stattfinden. Auf der Tagesordnung steht u. a. ein Vortrag des Reichstagsabgeordneten Dr. Will- Straßburg i. E. über: Die Notwendigkeit einer guten Organisation.
* Mainz. Als Termin der Mainzer Stadtverordnetenwahl ist Donnerstag, 26. Oftober, seitens der Bürgermeisterei in Aussicht genommen. Da die Sozialdemokratie nicht für ein gemeinsames Zusammengehen mit den übrigen Parteien auf Grundlage der seitherigen Zusammensetzung der Stadtverordnetensizung zu haben waren und beschlossen, für sich allein vorzugehen, dürfte es wohl nicht ohne den üblichen Wahlkampf abgehen.
treten.
-m Bischofshaim v. Rhön. Einen seltenen Kunstgenuß hatten die zahlreichen Zuhörer, die am Abend des 8. September den geräumigen Postsaal hier füllten. Die wegen der Manöver auf dem angrenzenden preußischen Gebiete in der Nähe befindliche Kapelle des 116. Inf.- Rgts. in Gießen war zu einem Konzert gewonnen worden, dessen sein zusammengestellte Vortrags- Ordnung in ihrer erakten Ausführung auserlesene Genüsse bot. Die Darbietungen begeisterten das dankbare Publikum nach jeder Nummer zu rauschendem Beifall, der sich womöglich noch steigerte nach der Glanznummer:" Deutschlands Erinnerungen an die Kriegsjahre 1870-71" von H. Saro, die in 23 Teilen die Ereignisse von der Kriegserklärung bis zum Frie densschluß an dem musikalischen Chor vorüberziehen ließ. Hierdurch erhielt das Konzert noch einen lebhaft patriotischen Einschlag, der in mehreren Reden zum Ausdruck fam. Herrn Obermusikmeister Löb er, der seine tüchtige Kapelle wunderbar in der Hand hat, sei für den einzig schönen Abend auch hier noch herzlicher Dank gesagt.
* Echzell. Unter Mitwirkung der Landwirtschaftsfammer wird am 29. und 30. Oftober in Echzell eine Provinzial- Geflügelausstellung abgehalten. * Finthen. Die Zwetschenernte in hiesiger Ge meinde zählt wohl zu den bedeutendsten in ganz Hessen. Sie ist jetzt hier in vollem Gange. Das Ergebnis stellt sich gegenüber der leßtjährigen Vollernte auf taum ein Viertel des Ertrages. Die Händler zahlen für den Zentner 7-8 Mt., während der Marktpreis sich auf etwa 10 Pfg. das Pfund stellt.
* Wetzlar. Bei dem am Freitag über unsere Gegend gezogenen Gewitter wurde die Frau des Arbeiters H. Berghäuser im benachbarten Niedergirmes von einem Blitzstrahl getroffen und sofort getötet.
* Marburg. Aus dem Kreisverwaltungsbericht für 1909 ist zu ersehen, daß im Kreise Marburg, abgesehen von der Stadt Marburg, 69 Volksbibliotheken vorhanden sind; im letzten Winter bestanden im Kreise 24 Fortbildungs= schulen mit 521 Schülern.
* Limburg. Der schöne, alte Brauch, in den Dörfern auf den öffentlichen Pläßen Lindenbäume anzupflanzen, ist neuerdings leider vielfach in Vergessenheit geraten. Nur hier und da findet man noch einmal eine" Dorf linde", mächtige, oft mehrhundertjährige Baumriesen. Landrat Büchting von Limburg empfiehlt daher in einer Bekanntmachung jeder Dorfgemeinde, welcher ein passender Platz zur Verfügung steht, wieder„ Dorflinden" anzupflanzen und zu pflegen.
* Koblen z. Am Sonntag 18. und Montag 19. September findet in der hiesigen Festhalle ein Kongreß der Milchhändler- Verbände aus Rheinland- Westfalen, Hessen- Nassau und Süddeutschland statt, zur Beratung eines in Aussicht genommenen Zusammenschlusses der Verbände in den genannten Landesteilen. Der Hauptzweck der Beratungen ist, Mittel und Wege zu finden, um plößliche Milchpreis= erhöhungen durch die Produzenten zu verhindern.
Aus aller Welt.
* Berlin. Prinzessin Viktoria Luise von Preußen, die einzige Tochter des Kaisers, vollendet morgen das 18. Lebensjahr. Sie wird somit nach den Gesetzen des föniglichen Hauses großjährig.
* Berlin. Der Reichstag hat im vorigen Jahre einstimmig den Erlaß eines Reichs- Theater- Ge= se te verlangt. Um dem Bundesrat das erforderliche Material für ein solches Geseß zu beschaffen, hat die Reichsregierung nunmehr eine Kommission eingesetzt, in die auch drei Bühnenleiter berufen wurden.
* Berlin. Das preußische Kriegsministerium hat bei der Reichsregierung ein allgemeines Verbot von Luftschiffahrten und Aeroplanflügen über deutsche Land- und Seebefestigungen einschließlich der im Umkreis liegenden Städte und Ortschaften beantragt.
* Würzburg.
Der Würzburger Magistrat bewilligte 5000 Mart als Ehrensold für die Veteranen von 1866 und 1870.
)( Die Meisterschaft von Deutschland über 100 Kilometer gewann R. Scheuermann am Sonntag
Bestbewährte gesunde
und magendarmkranke
-Kindermehl
Kuteke
-Krankenkost
Nahrung für:
sowie
schwächliche,
In der Entwicklung zurückgebliebene Kinder.
auf Brennabor. Der Sieger schlug Salzmann, A. Stell= brink u. a., auch verbesserte er sämtliche Bahnrekords.
)( Straßenfahrten. Die 100 Kilometer lange 250 Radfernfahrt Hemer- Neheim- Menden- Hemer das Kilometer lange Straßenrennen Berlin- Guben- Berlin u. das Verfolgungs- Mannschaftsfahren Berlin wurden am Sonntag auf Brennabor gewonnen, während die 210 Kilometer lange Radfernfahrt Berlin- Rathenow- Berlin dieser Marke den zweiten und dritten Preis brachte.
* New York. Die Wiederwahl Roosevelts zum Präsidenten der Union erscheint heute schon als gesichert. Bei den ersten Neuwahlen der kommenden Wahlkampagne, den Gouverneurs- und Kongreßwahlen in den Neu- Eng land Staaten, siegten die fortschrittlichen Republikaner unter Roosevelt über die regulären unter Taft.
Geschäftliches.
Das Technikum Mittweida ist ein unter Staatsaufsicht stehendes, höheres technisches Institut zur Ausbildung von Elektro- und Maschineningenieuren, Technifern und Werkmeistern und zählt jährlich zirka 3000 Studierende. Der Unterricht sowohl in der Elettrotechnik als auch im Maschinenbau wurde in den letzten Jahren erheblich erweitert und wird durch die reichhaltigen Sammlungen, Laboratorien für Elektrotechnik und Maschinenbau, Wertstätten und Maschinenanlagen 2c. sehr wirksam unterstüßt. Das Wintersemester beginnt am 18. Oftober 1910, und es finden die Aufnahmen für den am 3. Oftober beginnenden, unentgeltlichen Vortursus von Mitte September an wochentäglich statt. Einen Nachtrag zum Motorwagen- RataI og 1910 haben die Brennaborwerte in Brandenburg a. H. soeben herausgegeben, jedoch darf das stattliche Büchlein, welches 44 Seiten umfaßt, eher als neuer Katalog bezeichnet werden. Es kann in den Hauptkatalog eingelegt bezw. eingeheftet werden. In einem einleitenden Vorwort wird auf die Erfolge dieses Jahres, unter denen sich allein 3 goldene Medaillen befinden, hingewiesen. Hierauf findet der 20-24 PS- Wagen, den die Werke jetzt bauen, eingehend Erwähnung, und wird sein Bau durch eine technische Abhandlung nebst Zeichnungen in leicht verständlicher Weise erläutert. Wagenabbildungen dieser Type in DoppelPhaeton, Torpedo, Landaulet und Limusinenform nebst Erklärungen schließen sich an; dann folgt eine Bezeichnung der einzelnen Teile des Motorwagens. Die bewährten Brennabor- Wagen haben sich bekanntlich bereits weit über Deutschlands Grenze hinaus viele Freunde und Anhänger erworben. Katalog und Nachtrag stehen jedem Interessenten gern umsonst, und postfrei zur Verfügung.
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Literarisches.
Das Elend der Fremdherrschaft. Von Heinrich Bechtolsheimer. 107 S. m. 11 Abbdg. Preis 75 Pfg., geb. 1 Mt. Hamburg 36, Königstr. 21-23 Gustav Schloeßmann's Verlagsbuchhandlung( Gust. Fick). In der belannten Sammlung von Lebens- und Zeitbildern aus den Befreiungsfriegen unter dem Titel„ Als Deutschland erwachte" erscheint obige Schrift als Heft 8. Das Heft öffnet uns die Augen über die Tatsache, daß die Franzosenzeit unglaubliche Summen an materiellen Gütern dem deutschen Volke entrissen hat. Es zeigt uns, welches Elend, welche Not über die einzelnen Landesteile mit dieser Schreckenszeit hereingebrochen sind. Ganz besonderes Interesse an diesem Bändchen dürften alle Rheinländer, Pfälzer und Hessen haben. Diese Gebiete hatten unter Napoleon außerordentlich stark zu leiden, und dementsprechend wird die Not dieser Landesteile Deutschlands aufs eingehendste von dem Verfasser in lebendiger Darstellung hier behandelt.
Ein glückliches Familienleben ist der höchste Wunsch jeder Frau, doch wie oft wird es getrübt durch die Sorgen, die die Hausfrau hat, um es bei der heutigen Teuerung zu ermöglichen, daß es im Haushalt an nicht fehle. In allen hauswirtschaftlichen Fragen ist ein treuer, nie versagender Ratgeber Vob achs Frauenund Moden= 3eitung". Dies Lieblingsblatt der Hausfrau bringt abwechselnd zahlreiche Modelle für Damenund Kinderkleidung und-Wäsche mit gebrauchsfertigen Schnittmusterbogen, die die Hausfrau in die Lage seßen, durch Selbstanfertigung der Garderobe für sich und ihre Kin der Ersparnisse zu machen. Weihnachtshandarbeiten bringt in reicher Auswahl das neue Quartal. Der umfangreiche hauswirtschaftliche Teil bietet eine Sammlung erprobter Kochrezepte und erstrebt durch erschöpfende Behandlung aller Fragen des Haushalts eine gute wirtschaftliche Schulung der Hausfrau. Gediegene Romane und belehrende Artikel, sowie Lektüre für die Kinderwelt sorgen für Unterhaltung u. geistige Anregung. Die Beilage Illustrierte Chronik der Beit" bringt die interessantesten Beitereignisse im Bilde. Bei aller Reichhaltigkeit und Vielseitigkeit fostet" Vobachs Frauen- und Moden Zeitung" nur 15 Pfg. wöchentlich oder Mt. 1.80 viertelfährlich. Wer sich aber nur für Moden interes= fiert, kann die Modenbeilage auch apart bestellen unter dem Titel:„ Moden- Zeitung fürs Deutsche Haus". Alles Nähere wolle man aus dem unserer heutigen Nummer beiliegenden Prospekt ersehen. Abonnements nehmen alle Buchhandlungen und Postanstalten entgegen.
In der kommenden Saison werden es die Königinnen der Mode nicht leicht haben, ihren Thron zu behaupten, da gerade diesmal die Künstler an der Seine zahlreiche reizvolle Neuheiten ausgeflügelt haben, sodaß die Wahl schwer ist, und man leicht fehlgreifen kann. Einen vorzüglichen Ueberblick über alle Novitäten bringt die neueste Nummer des tonangebenden Weltmodenblattes, Große Modenwelt" mit bunter Fächervignette( Verlag John Henry Schwerin, Berlin W. 57). Abonnements zu 1 Mt. vierteljährlich nehmen sämtliche Buchhandlungen und Postanstalten entgegen. Gratis Probenummern durch erstere und den Verlag.
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Cigaretten.
Zur Verbilligung der Verpackung wird diese Cigarette, außer in Cartons à 100, auch in solchen à 500 Stück Inhalt geliefert.


