Einzelbild herunterladen

men Baldachin recha roßfürstinnen hatten An- wie bei der

e fich ein größeres ren höflich grüßte. ten des Hutes. Um

mes zu vermeiden gen Karten gestattet Dem Großherzog, der Familie des Brin ie Großherzogin mi tland und den vie Besuch des Grafe berg und lehrten un Srinz Andreas tor eltern, die Famili gestern nach Jugen von Preußen neb treffen. denkwürdiger Lag Jahre, daß Kaise

manobers im hiesiger es an diesem Lag tder von Battenberg andestindern, infolge Friedberger Schloffe

3. September 1910. Stoßherzog das Kom Philipps des Groß is, Kommandeur de das Komturkreuz 2 n Müller, Kom m; das Ehrenfren ndequist, Kom

74, seither Oberf aiser Wilhelm, un abe des lettgenanu affe desselben Orden ef im Infanterie- Re erfreuz 2. Klasse de fer im Inf. Regt Stadtberori aussichtlich am 25 im Jahre 1909 mi Tat v. Klemm- Haard Stiftung, 2. Profe Scherzer Stiftung, 3

Mt. für das Lese Verlagsbuchhändle ttische Zuwendunge noch von Frazer neuere Sprachen pho orträge überwies, un dem philosophische

Die am weitesten nach Osten bei Gersfeld, Tann und Fulda liegende 29. Division manöverierte am Freitag bei Frie­senhausen. Die 116er rückten von Gersfeld aus dem Quar­tier, trafen bei Weyhers mit den 168ern zusammen und marschierten dem Regiment 115, das in Tann und dem Ulstertal einquartiert war, über Dietershausen entgegen. Direkt am Dorf Friesenhausen wurde bis nachts gekämpft, dann bezogen zwei Bataillone Biwat. Samstag entwickelte fich das Gefecht weiter nach Fulda zu auf den Höhen bei Keulos, Dirlos, Wissels, Dipperz und Wisselsrod. Die 115er find in Fulda- Dirlos- Dipperz, die 116er in Fulda, 168er in Thalau, 23er Dragoner in Pilgerzell, 25er Artillerie in Allmus, die Pioniere in Wiesen untergebracht. Die 50. In­fanterie- Brigade hat bei Frischborn, Lauterbach, Herbstein geübt. Die 117er liegen in Salzschlirf und Großen- Lüder, Bie 61er Artillerie in Angersbach, dte Pioniere und 24er Dragoner in Großenlüder. Die 118er haben ihre Quartiere in Stockhausen und Blankenau, die Maschinengewehr- Abteil­ung ist in Uffhausen. Die 42. Infanteriebrigade hat zwei Gefechtstage im hohen Vogelsberg hinter sich. Die rote Armee( 80er) befehligte am Freitag Oberst von Conta, die blaue( 81er) Prinz Friedrich Karl von Hessen. Das Gefecht am Freitag spielte sich an der Straße Schotten- Ulrichstein an der Feldkrückerhöhe ab. Am Samstag befehligte Oberst von Sach die 81er, Oberst von Altrock die 80er. Schon um 5 Uhr früh standen die Gegner im Anmarsch auf den Höhen um Bobenhausen, Ober- und Unterseibertenrod. Die Artil­lerie und Maschinengewehr- Abteilung standen an der Höhe 557, der Feind auf der Höhe Wolfenbrust an der Ohm. Bei Gießen fämpfte gestern die 41. Infanterie- Brigade. Die Gegner stießen zwischen Hausen, Steinbach und Schif= fenberg zusammen. Erst gegen 2 Uhr war der Kampf zu Ende und die Truppen rückten in die Quartiere bei Grün­

berg.

** Das Münch'sche Solo- Quartett aus WebIar gibt kommenden Donnerstag in Steins Garten ein Konzert. Wir lesen über dasselbe in einer auswärtigen Zeitung: Mit guten Stimmitteln begabt, trugen die Sän ger ernste und heitere Lieder vor, Quartette, Duette und Solis und erzielten durch ihre auf echtem musikalischen Em­pfinden beruhende Art des Vortrages, der eine gute Schul­ung zu erkennen gab, eine nachhaltige Wirkung. Das war wirklicher Gesang, der von Herzen fam und zu Herzen ging. In den Quartetten verschmolzen sich die Stimmen zu einer schönen Harmonie, die nicht gestört wurde durch das flisfentliche Vordrängen eines einzelnen. Besonders hervor­gehoben sei der vorzügliche erste Tenorist Herr Alb. Münch, an dessen herrlicher Stimme und Vortragskunst man seine wahre Freude haben konnte." Näheres ist aus dem In­serat in heutiger Nummer zu ersehen.

ge=

** Aufwärts bewegung im Tabatge­werbe. Nach den schweren Zeiten, die die Tabakindustrie seit der Einführung der Steuer durchgemacht hat, scheint sich nun langsam wieder eine Besserung anbahnen zu wol­len. Seit dem ersten Monat nach Eintritt der Steuer, dem August 1909, hat noch kein Monat einen geringeren An­brang von Arbeitsuchenden gebracht als der Juli d. Is. Die Nachfrage auf je 100 offene Stellen war im Januar 1910 noch um 655 höher als im Januar 1909; für den Juli aber ist das Verhältnis bereits auf 171 gesunken. Da­bei ist im Auge zu behalten, daß im vergangenen Jahre in der Zeit vor Eintritt der Steuererhöhung unter Auf= bietung aller Kräfte gearbeitet wurde; galt es doch, noch möglichst viel unversteuerten Rohstoff zu verarbeiten. Die Einfuhr von Rohtabak erreichte in den ersten sieben Mona­ten 1909 eine Menge von 499,981 Doppelzentner gegen 415 675 Doppelzentner in der Parallelzeit 1908 u. 382 472 Doppelzentner 1907. Jm laufenden Jahre bleibt nun frei­lich die ausländische Rohstoffzufudr äußerst start hinter der fämpft zwischen Laborjährigen zurück: sie beträgt nur 349 672 Doppelzentner. in und Stockhausen Das ist umsomehr zu verstehen, als die Tabafpreise all= mählich wieder auf einem teilweise ungewöhnlichen Stande angelangt sind. Deutscher Tabak steht überhaupt so hoch im Preise wie faum zuvor. Das ist ein Vorteil der neuen Steuer, die den einheimischen Tabatbau start begünstigt.

ndlichen Meist er essen finden seit von rere Tage. Es f oßen Anzahl Herm andwerkszweige ver te beginnenden Divi ision ziehen sich vo Gießen und

ne große Feldbäckerei eröffnet. Eine Krieg ind Nieder- Gemünden am Freitag u. Sam 1 der Brigaden stat

ürlich. verwundert. lte Frau Baumert. Ahnlichkeit- mit­rechen. Lorenz Rein S an und ließ es

ST

Otto!" fchrie er. uhr er den überrascht

te.

,, ich fagte es ja foebe Sie kennen denselben

nfeld," sprach er dum

die Försterin auf. ch in diesem Augenbl ng in schriller Diffone

denn hier verdurften ngetretene Stille.

ube war der Ruf v fuhr Klara empor gehört?" ftieß fie ar roffen auf.

3 Stimme!" preßte meinte er.

hte Geblätter der Laub er war es, der d

Jier!" hatte gleichzei

rien.

le hatte der Förster f

eige auseinanderbieger

on einer tödlichen Rug

Lippen.

mpf erschütterte ihn fit

nfen, dann aber strafft

eder und hoch fich a

en zu dem Gendarm:

em Deferteur zu fuc

geben!"

folgt.)

* Ein Telegraphengebäude wird gegen- wärtig auf der südlichen Seite des Empfangsgebäudes des Bahnhofes errichtet, weil die früheren Räume des Telegra­phenamtes sich gegenüber dem gesteigerten Verkehr als zu Metn erwiesen haben.

** Der Verband mittlerer Reichs- Post- und Telegraphen- Beamten hält vom 12. bis 14. September im Lehrervereinshaus" zu Berlin seinen 20. ordentlichen Verbandstag ab. Der vorliegende Geschäftsbe= richt für das Kalenderjahr 1909 läßt erkennen, daß dieser für die Organisationsbewegung der Beamtenschaft bahn' brechend gewesen und auf dem Gebiete der sozialen Selbst­hilfe vorbildlich tätige Verband sich auch im Betriebsjahre günstig weiterentwickelt hat. Der Mitgliederbestand ist um 2511 gestiegen und betrug Ende 1909 über 38 000. Dem­entsprechend haben sich auch die Vermögensverhältnisse vor­teilhaft entwickelt; das Gesamtvermögen des Verbandes be­trug am Schlusse des Berichtsjahres über 1,6 Millionen M. Hiervon entfielen u. a. auf den Verbands- Reservefonds Mt. 72 047, auf den Fürsorgefonds für Lungen- und Nerven= trante 59 000 Mt., auf die Fürsorgekasse 218 384 Mt. und auf die Sterbefasse 1 204 461 Mart. Der Verbandstag wird sich mit einer großen Reihe von Anträgen zu befassen haben, die Organisation und Standesfragen betreffen. Ueber die Verhandlungen werden wir eingehend berichten.

* Die Gerichtsferien erreichen mit dem mor­gigen Tage ihr Ende.

* Auf eine 25jährige Ghe blickten am Sonntag Schneidermeister Hamel und seine Gattin zurück. Dem Jubelpaar wurden anläßlich dieses Ehrentages zahlreiche Glückwünsche zuteil.

* Straßenbahn. Welch einer Fürsorge sich un­ser Straßenbahnunternehmen bet der Straßenbahnverwalt­ung erfreut, zeigt der Umstand, daß jezt schon, 9 Monate nach der Inbetriebsetzung der Bahn, die Wagen auf irgend welche Mängel untersucht werden, während die gesetzlichen Vorschriften nur in jedem zweiten Jahr diese Prüfung ver­langen.

* Vom Tage. Der Kaufmann Linte aus Laasphe hatte zwei Wechsel auf den Namen einer Offenbacher Fir­ma gefälscht. Seinem Vergehen am man nun vor furzem auf die Spur und als er am Freitag einen Ausflug nach Gießen unternahm, wurde er auf Ersuchen der Offenbacher Kriminalpolizei festgenommen und in das Untersuchungs­gefängnis gebracht.

in

mit

* Stenographisches. Mit welch großem Er­folg die Stenographie in der Provinz Hessen- Nassau und im Großherzogtum Hessen gepflegt wird, zeigt die Tatsache, daß an dem Wettschreiben des Hessisch- Nassauischen( Main­Rheingau)-Verbandes Gabelsbergerscher Stenographen Hanau sich 670 Personen beteiligten, von denen 453 Preisen ausgezeichnet werden konnten, an demjenigen des Mitteldeutschen Bundes Stolze- Schrey in Wiesbaden sich 500 Personen beteiligten, von denen 303 Preise errangen. Die­ses Resultat ist um so erfreulicher, weil in den Abteilungen über 120 Silben, die ja nur für die praktische Verwendung der Stenographie im Geschäftsleben in Frage kommen, 215 Personen ausgezeichnet wurden.

Aus Hessen un Nachdbargebiet.

* Grünberg. Am Sonntag, den 25. September, 10% Uhr vormittags, findet in Grünberg die Hauptver- sammlung der Mitglieder des Gewerbevereins für das Groß­herzogtum Hessen einschließlich der Kunstgewerblichen Grup pe" des Landesgewerbevereins für das Jahr 1910 statt. Die Tagesordnung der Hauptversammlung ist vorläufig wie folgt festgesetzt: 1. Begrüßungen, Geschäftliche Mitteilun Be­gen, Tätigkeitsbericht des Landesgewerbevereins. 2. stimmung des Ortes für die nächste Hauptversammlung in der Provinz Starkenburg. 3. Die Mitarbeit der Gewerbe­und Handwerkervereine an der Lehrlingsfürsorge. 4. Be­richt über den derzeitigen Stand der Frage der Reichsver­sicherungsordnung. 5. Das Vortragswesen in den Ge= werbevereinen. 6. Anträge. 7. Verschiedenes.

* Butzbach. Um den Landwirten die Möglichkeit zu geben, auf Grund von Proben sich Saatgut unserer er­tragreichsten Sorten von Wintergerste, Roggen und Winter­weizen zu verschaffen, veranstaltet die Landwirtschaftskam­mer am nächsten Donnerstag gelegentlich der Auktion von Ebern 2c. in Butzbach einen Saatgutmarkt.

* Gichelhain. Hier wurde Bürgermeister Schaaf zum dritten Male einstimmig wiedergewählt.

* Bad Nauheim. Am 18. September findet hier die Hauptversammlung des Hessischen Landesverbandes des Deutschen Flottenvereins statt.

* Bad Nauheim. In der abgelaufenen Woche sind 892 Kurgäste angekommen und beträgt die Gesamtfre quenz nunmehr 30 760 Personen, wovon noch 5249 anwes­end sind.

* Mainz. Der Verbandstag des Verbandes länd licher Genossenschaften Raiffeisenscher Organisation f. Rhein­pfalz, Baden und Großherzogtum Hessen wird morgen hier stattfinden. Auf der Tagesordnung steht u. a. ein Vor­trag des Reichstagsabgeordneten Dr. Will- Straßburg i. E. über: Die Notwendigkeit einer guten Organisation.

* Mainz. Als Termin der Mainzer Stadtverord­netenwahl ist Donnerstag, 26. Oftober, seitens der Bürger­meisterei in Aussicht genommen. Da die Sozialdemokratie nicht für ein gemeinsames Zusammengehen mit den übrigen Parteien auf Grundlage der seitherigen Zusammensetzung der Stadtverordnetensizung zu haben waren und beschlossen, für sich allein vorzugehen, dürfte es wohl nicht ohne den üblichen Wahlkampf abgehen.

treten.

-m Bischofshaim v. Rhön. Einen seltenen Kunst­genuß hatten die zahlreichen Zuhörer, die am Abend des 8. September den geräumigen Postsaal hier füllten. Die wegen der Manöver auf dem angrenzenden preußischen Ge­biete in der Nähe befindliche Kapelle des 116. Inf.- Rgts. in Gießen war zu einem Konzert gewonnen worden, dessen sein zusammengestellte Vortrags- Ordnung in ihrer erakten Ausführung auserlesene Genüsse bot. Die Darbiet­ungen begeisterten das dankbare Publikum nach jeder Num­mer zu rauschendem Beifall, der sich womöglich noch stei­gerte nach der Glanznummer:" Deutschlands Erinnerungen an die Kriegsjahre 1870-71" von H. Saro, die in 23 Tei­len die Ereignisse von der Kriegserklärung bis zum Frie densschluß an dem musikalischen Chor vorüberziehen ließ. Hierdurch erhielt das Konzert noch einen lebhaft patrioti­schen Einschlag, der in mehreren Reden zum Ausdruck fam. Herrn Obermusikmeister Löb er, der seine tüchtige Kapelle wunderbar in der Hand hat, sei für den einzig schönen Abend auch hier noch herzlicher Dank gesagt.

* Echzell. Unter Mitwirkung der Landwirtschafts­fammer wird am 29. und 30. Oftober in Echzell eine Pro­vinzial- Geflügelausstellung abgehalten. * Finthen. Die Zwetschenernte in hiesiger Ge meinde zählt wohl zu den bedeutendsten in ganz Hessen. Sie ist jetzt hier in vollem Gange. Das Ergebnis stellt sich ge­genüber der leßtjährigen Vollernte auf taum ein Viertel des Ertrages. Die Händler zahlen für den Zentner 7-8 Mt., während der Marktpreis sich auf etwa 10 Pfg. das Pfund stellt.

* Wetzlar. Bei dem am Freitag über unsere Ge­gend gezogenen Gewitter wurde die Frau des Arbeiters H. Berghäuser im benachbarten Niedergirmes von einem Blitz­strahl getroffen und sofort getötet.

* Marburg. Aus dem Kreisverwaltungsbericht für 1909 ist zu ersehen, daß im Kreise Marburg, abgesehen von der Stadt Marburg, 69 Volksbibliotheken vorhanden sind; im letzten Winter bestanden im Kreise 24 Fortbildungs= schulen mit 521 Schülern.

* Limburg. Der schöne, alte Brauch, in den Dör­fern auf den öffentlichen Pläßen Lindenbäume anzupflan­zen, ist neuerdings leider vielfach in Vergessenheit geraten. Nur hier und da findet man noch einmal eine" Dorf linde", mächtige, oft mehrhundertjährige Baumriesen. Landrat Büchting von Limburg empfiehlt daher in einer Bekanntmachung jeder Dorfgemeinde, welcher ein passender Platz zur Verfügung steht, wieder Dorflinden" anzupflan­zen und zu pflegen.

* Koblen z. Am Sonntag 18. und Montag 19. September findet in der hiesigen Festhalle ein Kongreß der Milchhändler- Verbände aus Rheinland- Westfalen, Hessen- Nas­sau und Süddeutschland statt, zur Beratung eines in Aus­sicht genommenen Zusammenschlusses der Verbände in den genannten Landesteilen. Der Hauptzweck der Beratungen ist, Mittel und Wege zu finden, um plößliche Milchpreis= erhöhungen durch die Produzenten zu verhindern.

Aus aller Welt.

* Berlin. Prinzessin Viktoria Luise von Preußen, die einzige Tochter des Kaisers, vollendet morgen das 18. Lebensjahr. Sie wird somit nach den Gesetzen des fönig­lichen Hauses großjährig.

* Berlin. Der Reichstag hat im vorigen Jahre einstimmig den Erlaß eines Reichs- Theater- Ge= se te verlangt. Um dem Bundesrat das erforderliche Material für ein solches Geseß zu beschaffen, hat die Reichs­regierung nunmehr eine Kommission eingesetzt, in die auch drei Bühnenleiter berufen wurden.

* Berlin. Das preußische Kriegsministerium hat bei der Reichsregierung ein allgemeines Verbot von Luft­schiffahrten und Aeroplanflügen über deutsche Land- und Seebefestigungen einschließlich der im Umkreis liegenden Städte und Ortschaften beantragt.

* Würzburg.

Der Würzburger Magistrat bewil­ligte 5000 Mart als Ehrensold für die Veteranen von 1866 und 1870.

)( Die Meisterschaft von Deutschland über 100 Kilometer gewann R. Scheuermann am Sonntag

Bestbewährte gesunde

und magen­darmkranke

-Kindermehl

Kuteke

-Krankenkost

Nahrung für:

sowie

schwächliche,

In der Entwicklung zurückgebliebene Kinder.

auf Brennabor. Der Sieger schlug Salzmann, A. Stell= brink u. a., auch verbesserte er sämtliche Bahnrekords.

)( Straßenfahrten. Die 100 Kilometer lange 250 Radfernfahrt Hemer- Neheim- Menden- Hemer das Kilometer lange Straßenrennen Berlin- Guben- Berlin u. das Verfolgungs- Mannschaftsfahren Berlin wurden am Sonn­tag auf Brennabor gewonnen, während die 210 Kilometer lange Radfernfahrt Berlin- Rathenow- Berlin dieser Marke den zweiten und dritten Preis brachte.

* New York. Die Wiederwahl Roosevelts zum Präsidenten der Union erscheint heute schon als gesichert. Bei den ersten Neuwahlen der kommenden Wahlkampagne, den Gouverneurs- und Kongreßwahlen in den Neu- Eng land Staaten, siegten die fortschrittlichen Republikaner unter Roosevelt über die regulären unter Taft.

Geschäftliches.

Das Technikum Mittweida ist ein unter Staatsaufsicht stehendes, höheres technisches Institut zur Ausbildung von Elektro- und Maschineningenieuren, Tech­nifern und Werkmeistern und zählt jährlich zirka 3000 Stu­dierende. Der Unterricht sowohl in der Elettrotechnik als auch im Maschinenbau wurde in den letzten Jahren erheblich er­weitert und wird durch die reichhaltigen Sammlungen, La­boratorien für Elektrotechnik und Maschinenbau, Wertstätten und Maschinenanlagen 2c. sehr wirksam unterstüßt. Das Win­tersemester beginnt am 18. Oftober 1910, und es finden die Aufnahmen für den am 3. Oftober beginnenden, unentgelt­lichen Vortursus von Mitte September an wochentäglich statt. Einen Nachtrag zum Motorwagen- Rata­I og 1910 haben die Brennaborwerte in Bran­denburg a. H. soeben herausgegeben, jedoch darf das statt­liche Büchlein, welches 44 Seiten umfaßt, eher als neuer Katalog bezeichnet werden. Es kann in den Hauptkatalog eingelegt bezw. eingeheftet werden. In einem einleitenden Vorwort wird auf die Erfolge dieses Jahres, unter denen sich allein 3 goldene Medaillen befinden, hingewiesen. Hier­auf findet der 20-24 PS- Wagen, den die Werke jetzt bauen, eingehend Erwähnung, und wird sein Bau durch eine tech­nische Abhandlung nebst Zeichnungen in leicht verständlicher Weise erläutert. Wagenabbildungen dieser Type in Doppel­Phaeton, Torpedo, Landaulet und Limusinenform nebst Erklärungen schließen sich an; dann folgt eine Bezeichnung der einzelnen Teile des Motorwagens. Die bewährten Brennabor- Wagen haben sich bekanntlich bereits weit über Deutschlands Grenze hinaus viele Freunde und Anhänger erworben. Katalog und Nachtrag stehen jedem Interessen­ten gern umsonst, und postfrei zur Verfügung.

If

Literarisches.

Das Elend der Fremdherrschaft. Von Heinrich Bechtolsheimer. 107 S. m. 11 Abbdg. Preis 75 Pfg., geb. 1 Mt. Hamburg 36, Königstr. 21-23 Gustav Schloeßmann's Verlagsbuchhandlung( Gust. Fick). In der belannten Sammlung von Lebens- und Zeitbildern aus den Befreiungsfriegen unter dem Titel Als Deutsch­land erwachte" erscheint obige Schrift als Heft 8. Das Heft öffnet uns die Augen über die Tatsache, daß die Franzo­senzeit unglaubliche Summen an materiellen Gütern dem deutschen Volke entrissen hat. Es zeigt uns, welches Elend, welche Not über die einzelnen Landesteile mit dieser Schre­ckenszeit hereingebrochen sind. Ganz besonderes Interesse an diesem Bändchen dürften alle Rheinländer, Pfälzer und Hessen haben. Diese Gebiete hatten unter Napoleon au­ßerordentlich stark zu leiden, und dementsprechend wird die Not dieser Landesteile Deutschlands aufs eingehendste von dem Verfasser in lebendiger Darstellung hier behandelt.

Ein glückliches Familienleben ist der höchste Wunsch jeder Frau, doch wie oft wird es getrübt durch die Sorgen, die die Hausfrau hat, um es bei der heutigen Teuerung zu ermöglichen, daß es im Haushalt an nicht fehle. In allen hauswirtschaftlichen Fragen ist ein treuer, nie versagender Ratgeber Vob achs Frauen­und Moden= 3eitung". Dies Lieblingsblatt der Hausfrau bringt abwechselnd zahlreiche Modelle für Damen­und Kinderkleidung und-Wäsche mit gebrauchsfertigen Schnittmusterbogen, die die Hausfrau in die Lage seßen, durch Selbstanfertigung der Garderobe für sich und ihre Kin der Ersparnisse zu machen. Weihnachtshandarbeiten bringt in reicher Auswahl das neue Quartal. Der umfangreiche hauswirtschaftliche Teil bietet eine Sammlung erprobter Kochrezepte und erstrebt durch erschöpfende Behandlung aller Fragen des Haushalts eine gute wirtschaftliche Schulung der Hausfrau. Gediegene Romane und belehrende Artikel, so­wie Lektüre für die Kinderwelt sorgen für Unterhaltung u. geistige Anregung. Die Beilage Illustrierte Chronik der Beit" bringt die interessantesten Beitereignisse im Bilde. Bei aller Reichhaltigkeit und Vielseitigkeit fostet" Vobachs Frau­en- und Moden Zeitung" nur 15 Pfg. wöchentlich oder Mt. 1.80 viertelfährlich. Wer sich aber nur für Moden interes= fiert, kann die Modenbeilage auch apart bestellen unter dem Titel: Moden- Zeitung fürs Deutsche Haus". Alles Nähere wolle man aus dem unserer heutigen Nummer beiliegenden Prospekt ersehen. Abonnements nehmen alle Buchhandlun­gen und Postanstalten entgegen.

In der kommenden Saison werden es die Königinnen der Mode nicht leicht haben, ihren Thron zu behaupten, da gerade diesmal die Künstler an der Seine zahlreiche reizvolle Neuheiten ausgeflügelt haben, sodaß die Wahl schwer ist, und man leicht fehlgreifen kann. Einen vorzüglichen Ueberblick über alle Novitäten bringt die neu­este Nummer des tonangebenden Weltmodenblattes, Große Modenwelt" mit bunter Fächervignette( Verlag John Henry Schwerin, Berlin W. 57). Abonnements zu 1 Mt. vierteljährlich nehmen sämtliche Buchhandlungen und Post­anstalten entgegen. Gratis Probenummern durch erstere und den Verlag.

No

2

3% SALEM ALEIK

mil- proods Fick

Orientalische

Tabake Charetten Fabrik Ponidze

pbober Hat Zida

DRESDEN

- Pig Echte Salem Aleikum

Cigaretten.

Zur Verbilligung der Verpackung wird diese Cigarette, außer in Cartons à 100, auch in solchen à 500 Stück Inhalt geliefert.