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gasse stim triebsetzung des Erweiterungsbaues im Laufe des Winters gerechnet werden können.

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tt Fernsprechpertehr mit Frankreich. Som 10. August ab wird der Sprechbereich von Gießen uf eine größere Anzahl französischer Orte ausgedehnt; die

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-Lazarette bichtigsten sind folgende: Dijon, Epinal, Lille, Luneville, me zu er Rancy, Pont a Mousson, Reims, Toul. Die Namen übrigen Orte fönnen Interessenten beim Telegraphenamte nach einer erfahren, das auch über die Gebührensätze Auskunft gibt. ** Die Standartenweihe des Kaval­

gt erschei

Felsenkeller" mit Musit abgeholt und nach dem Festplat

unter

18 noch ferie= Vereins Gießen am vergangenen Sonntag paltestellen in Steins Garten hat, begünstigt vom schönsten Wetter, mm von einen sehr angenehmen Verlauf genommen. Etwa 20 Ver­gende Re- eine von hier und auswärts wurden vom Sammelpunkt botel Ein geleitet. Dort unter den schattigen Bäumen entwickelte sich Teilen der sehr bald eine recht gemütliche und fameradschaftliche Stim Afterweg. ter Weise, gedachte in seiner Begrüßungsansprache des 3, daß man desfürsten. Das Hoch auf Beide schallte brausend en gemach den Bäumen. Die Festrede hielt Hauptmann a. D. Wal­es genann- deder- Darmstadt, Mitglied des" Hassia"-Präsidium. Er e berücksich schilderte in folgerichtiger Weise die Entstehung der Ka­daß Gr. vallerie, die in dem Rittertum und der Reiterei des Al­entsprechen tertums ihren Ursprung hat. Die Kriege der alten Zeit als beruf- find meistens nur durch Reiter ausgefochten worden und ein hen Schritte Reiterheer war es auch, das zu den Kreuzzügen auszog. In allen Kriegen bis in die neuere Zeit hat eine frisch. fröhliche Reiterei wesentlich zum Siege verholfen. Wer kennt nicht aus der Geschichte die Reiterschlachten bei Fehrbellin burch den großen Kurfürsten, die bei Roßbach durch den ugust 1910. General Seydliß und das Wort Ziethen aus dem Busch" ist ebenfalls in Ehren zu nennen. Die Ziethen'schen Hu­Stadtverord- faren haben oft ihre Kameraden zu Fuß heraushauen Liebig- müssen. Und war's 1813 nicht anders? Lüßow's wilde lige Wirt- verwegene Jagd und besonders Blücher's Reitertaten haben 000 Mt. an die Ehre und Machtstellung Preußens und Deutschlands em­abzugeben, porgehoben. Und waren es 1870-71 nicht unsere Kavallerie­es Jahres Regimenter, die dort bei Mars la Tour durch ihren To oll der Bau desritt und durch mühevollen und wertvollen Aufklärungs­übergehen, dienst während des ganzen Feldzuges gezeigt haben, daß ante Alinit eine tapfere Reiterei für ein ganzes Heerwesen ebenso ntlinit forderlich ist wie die anderen Truppenteile. In der Ueber­u leisten zeugung, daß ein frisch- fröhlicher Reitergeist im Heer er­uli verein­halten bleiben muß und dieser von den ehemaligen Ka­valleristen auch über deren Dienstzeit hinaus in den Ka­Beſtehens ballerie Vereinen weiter gepflegt und damit die Liebe zum etwa 336 Baterlande wachgehalten wird, brachte Hauptmann Walde­der ein von der Festversammlung träftig aufgenommenes Hoch auf das deutsche Vaterland aus. Frl. Ottilie Lin­in dem Be en struth, die Tochter des Schmiedemeisters Linden- befindliche struth, übergab hierauf im Namen der Festjungfrauen die eife in das Standarte mit folgendem Prolog:

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Was führt uns heute her zu diesem Orte? Ist's Eigennut, ist's nur Vergnügungssucht,

Ist's Wissensdurst, ist's nur der Drang und Lust Zu sehen und zu hören schöne Worte?

Nicht dies und jenes fonnt uns hier vereinen Von Nah und Fern, dem schönen Hessenland, Und von dem Rhein, der Lahn und Fuldastrand! Ein Größ'res ist's, was uns hier ließ erscheinen! Es liegt ein tiefer Ernst im heut'gen Feste, Ein hoher Sinn, ein starfer hehrer Geist, Der auf was Zielgewußtes, Großes weist Und fordert zu verbringen nur das beste!

Es gilt zu weihen das Symbol der Treue, Den größten Schaß, die militär'sche zier, Die Euch voranweht mahnend für und sür An den dem Landesherrn geschwornen Eide!

Seit Jahren strebt Ihr zu dem hohen Ziele! Der Wunsch ist endlich voll und ganz erfüllt; Denn das Wahrzeichen seht Ihr hier verhüllt Und weckt in Euch die freudigsten Gefühle. Entfalte dich nun herrliche Standarte; Erstrahle voll in deinem hohen Glanz! Erfasse Herz und Sinn der Männer ganz, Die um dich scharen sich zu hoher Warte! Sie alle werden stolz sich um dich scharen In Treue fest, im Sturme treu und start; Sie werden streiten, tompfen bis auf's Mark Um solches Kleinod dauernd zu bewahren.

So nehmt sie hin aus freud'gen Geberhänden! Germania soll stets die Losung sein! Erhaltet sie in Ehren hoch und rein; Sept Euer Bestes ein, will man sie schänden! Seid stets bewußt Euch Eurer ernsten Pflichten; Gedenket dauernd Eures Fahneneids! Von neuem stets mag üben einen Reiz, Wenn Eure Blicke sich zum Kleinod richten! Und seid stets eingedent der schönen Worte, Die prangend die Standarte trägt: Das Reich errungen mit dem Schwert, Im Frieden haltet's hoch und wert!"

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Der Vereinsvorsitzende dankte und Pfarrer Bech­er zu reichen. to Is he i mer hielt nun die Weiherede, die sehr richtig nicht eine Weiherede im Sinne des Wortes sein sollte

darin steht,

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er auf Otto.

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-achte er ſein

genblick.

Mantel!"

( eine Fahne könne man nicht weihen), sondern eine treff­lich abgefaßte Auslegung über die Bedeutung der Fahne als Symbol der Treue, der Kameradschaft, der Zusammen­gehörigkeit und für den Soldaten der patriotischen Ge= finnung. Dem Redner wurde reicher Beifall für dieſe Worte. Das Weihelied" Schutzgest alles Schönen", schön gesun­gen vom Gesangverein Heiterfeit" folgte und dann erfolg= ten die Ansprachen und Geschenküberreichungen der Ver­einsvertreter. Bruchhäuser sprach im Namen der Krieger­lameradschaft- Gießen, Dicore für den Kriegerverein, Horei­seck für den Veteranenverein, Grünig für den Gardeverein, Schwarz für den Männerturnverein, später noch für den Marinevereist. Kullmann für den Picvrierverein, Oswald für den Lokomotivbeamtenverein, Bernhardt für den Ar

Cifche liegende tillerieverein, Althaus für den Fahrbeamtenverein, Ebert

geben.

jen, Otto, ein

für den Kutscherverein, Pfaff für den Postbeamtenverein u. je ein Vertreter vom Friedberger und Wormser Kavallerie­berein. Vom Kriegerverein, dem Fahrbeamtenverein und

nft mich ins dem Kutscherverein wurden Fahnenschleifen, von den übri­gehen, ich des Reitergeneral Seydliß überreicht.

gen Vereinen Fahnennägel und dem Marineverein das Bild Nun wechselten mit den Konzertvorträgen unserer Regimentskapelle Gesänge der Heiterkeit, so daß man sich wirklich recht wohl fühlte bei " fiel Frau dieſem mit weniger äußerem Gepräge veranstalteten Feſt. Das Offizierstorps unserer Stadt war recht zahlreich ver­treten, darunter Oberst von Müller. Am Abend fand nehme Erinnerung bleiben wird.

mittag schon deftball statt, der ebenfalls allen Teilnehmern eine ange­

muß darben!"

uns, wenn

es fann von Beziehungen

2s gebildeten

Apollinaris

Sonnenstr. 6.

NIEDERLAGE BEI: Jean. Weisel

Giessen

Telefon 235.

Hus Hellen und Nachhargebiet.

* Klein- Linden. Die Geflügel- und Kaninchen Ausstellung am Sonntag war gut beschickt und erfreute sich eines starken Besuches. Es waren damit verbunden Preis­schießen, Kinderpreisspiele und Verlosung. Der Gründer und langjährige Vorsitzende des Vereins, Phil. Reuschling, wurde zum Ehrenvorsitzenden ernannt.

a= Weitershain, 4. August. Kürzlich veranstal­tete der Gesangverein Liederkran 3" ein fleines, sehr schön verlaufenes Waldfest, wozu er auch einige Nachbar­Vereine eingeladen hatte. Nach einigen furzen Begrüßungs­worten durch den Präsidenten trug der Sangesbruder Jean Schwöbel nachfolgenden, im oberhessischen Dialekt gehaltenen, Eröffnungsprolog vor.

Naut wäi Feste iwerall

Kirmeß, Musit, Daanz ean Ball, Wann merr ean die Zeirung guckt, Seht merr gruuß ean fett gedruckt Krieger, Sänger, Turnerfeste

Doaß Gäild, doaß gitt nit ean e Mäiste. Woas merr do all könnt gebrache, Wann merr däi all met wäillt mache. 3woar off ergend so eam Fest, Gits joa her off's allerbest, Wäirschterche als wäi e Oarm, Sai gewürzt, faalt uen aach woarm, Kottlets, ean Rends- ean Schweinebrure Der Moage, der lait dov fen Schoare, Däiß Gäild, doaß gebbt sich aus ean Moasse, Merr meet, die Wäilt dai hät's mett Haffe. Ean die meeste Leu, däi huu doch kees, Vo dem Unkraut ean dem bis Gefräiß. Drr Stoat hott kees, drr Krais hott fees Ean aach nett die Gemeh,

Sonst geng nett stets wäi e Geweeß Die Steuer ean die Höh.

Doch halt, vu Steuer will ich schweie, Däi loßt baim aale Eise leie,

eam Waald,

Doo driwer winn merr sich nett zänke, Hau winn merr o woaß annersch denke. Hau hu merr Sängerfest häi Merr hu uch allermervneh bestaalt, Ean eaß freut is, däiß Ihr seid gekomme Ean Täil o isem Fest se nomme. Denn jeder Bund off weit ean bräit, Der hält eam Johr sai Festlichtäit. Blus is Bund, wu mir bei ſei, Hott sei Werk nett ean de Reih,

4 Johr, Ihr läiwe Kirn, Läßt er schu naut vo sich hörn. Drim hu mir sich virgenomme, Hau mool häi her se komme, Weil mir doch sesomme hahle Ean sei immer noch die Ahle, Doaß die Wäilt emol soll hirn, Doaß mir noch gesäinge tönn. Dorim weßt Ihr all recht fei, Worim mir hau sesomme sei. Drim seid welllomm, Ihr Sänger all, Eam Waald, häi ean drr gruße Hall. Aich hoff, es soll uch nett verdräiße, Däi poar Stonn met is se genäiße. Mir hu doch Wirtschaft häi eam Waald Ean hu aach Wäirschterchen bestaalt, Ean Bäerr aach ean Brantewai, Drim macht uch hau däiß Läiwe fei. Denn jeden Toag, doaß eaß halt soo, Doo fann merr soo aut nett gehu. Muß merr aach de Werktoag schaffe, Manchmool fast bes zum Erschlaffe Ean merr muß sich schinn can blouge, Gebt's aach wirrer schihne Toage, Wann drr Sonntoag fimmt herbei, Hu merr all menanner frei;

Dout merr o de Sonntoags Jack Eann e poar Grosche ean de Sack,

Ean merr dout eans Wirtshaus gih, Eaß die Wäilt gleich wirrer schih. Wer sich will blus Sorge mache, Den möcht aich groad ausgelache,

Ean wer sich freut nett bei eam Fest, Doaß lang noch nett drr Best', Ean hott ean Verein zoum Spott, Wäi mersch viel ean goar däick hott, Ean hängt blus o Geiz ean Gäild, Däir gehirt nett off die Wäilt;

Denn wer nett läibt, Weib und Gesang, Doaß bleibt ean Narr sei Läiwe lang. Doch dout mersch nett fier üwil nomme, Wann äich sei e wingt se weit gekomme, Vo ach häi, däiß Ihr mich versteht, Hu sicher aich ten Mensch gemet. Mir sei joa hau häi bei dem Fest, Ean winn sich amisirn off's best. Drim freut uch all, Ahlt can aach Junge, Ean fest gedrunte can gesunge,

Ean wer däiß Danzbei noch will schwinge, Ean denkt, er könnt däiß noch vollbringe Ean gläibt, er tönnt's noch ausgeführn, Der fann's nooch gleich emol probiern. Is Mäirerche, däi sei nett morsch, Däi danze met den ältste Borsch, Ean eaß hee schu sechzig Johr Ean sei gro aach schu die hoor, Wann die Musik spielt Galopp; Hopp, hopp, Kartoffensopp, Ai, nuh will aich dann aach seh,

Däiß Ihr werft au ahle Be'. Wer schih danzt, der fimmt erimm Wann er fällt aach manchmol im. Doch oos off hirn will ich denke, Soft bleibt is joa fe Zeit zoum trenke, Ean doaß wär doch ewig schoad,

Drim äißt can trenkt can danzt uch soat.

* Homberg a. Ohm. Die Notwendigkeit einer Re­gulierung der Ohm, die schon seit Jahren angestrebt wird, zeigt sich immer mehr. Wie schon mehrmals in diesem Sommer steht auch jetzt wieder das untere Ohmtal unter Wasser.

* Friedberg. Für den Besuch des Zarenpaares werden in der Umgebung des Schlosses die umfassendsten Sicherheitsmaßregeln getroffen. Von Tag zu Tag wächst die Liste der fürstlichen Gäste, die gelegentlich der Anwe­senheit des Zarenpaares zu gleicher Zeit nach Friedberg fommen werden. Auch Prinz und Prinzessin Heinrich von Preußen, das Prinzenpaar Andreas von Griechenland, so­wie Prinzessin Ludwig von Battenberg nebst Kindern wer den zu Besuch in Friedberg eintreffen und wahrscheinlich auch die Prinzessin von Schleswig- Holstein. Zusammen werden in den Schloßräumen zirka 140 Personen Aufnahme finden.

* Ehringshausen. Auf die Eisenbahnschienen der Strecke Fulda- Gießen warf sich eine fremde Frau furz vor den einfahrenden Zug. Ein Bahnbeamter hatte die Lebensmüde bemerkt und noch rechtzeitig das Unglück ver­hindert.

Aus aller Welt.

* Kassel. Das Kaiserpaar ist hier eingetroffen und hat sich sogleich nach Schloß Wilhelmishähe begeben.

-if- Köln a. Rh. Der Herbrand'sche Sän­gerbund" in Köln hält am Sonntag, den 28. August, nachmittags 4 Uhr, im Hotel Elisenhof auf der Eli­senhöhe bei Bingerbrück ein Wohltätigkeits- Konzert ab, zu Gunsten des an der gleichen Stelle zu errichtenden Bismarc National Denkmal 3. Der Verein, der zu den älteren und angesehenen Gesangvereinen Kölns zählt, wird unter Leitung seines Chormeisters, des Herrn Musikdirektors Franz Faß ba en der Köln, auserwählte Chöre nur erster Komponisten zum Vortrag bringen und mit diesen einige recht genußreiche Stunden bieten. Damit es jedem ermöglicht ist, auch von der näheren und weiteren Umgegend von Bingerbrück mit einer passenden Ausflugs­gelegenheit das Konzert besuchen zu können, sind die Kar ten im Vorverkauf für 50 Pfg. netto bei Herrn Friedrich Schulz in Bingerbrück, Coblenzerstraße 25 und bei dem Kassierer des Vereins, Herrn Ingenieur Josef Fröhlich in Köln- Ehrenfeld, Leostraße 55 zu haben. Wir wünschen den Kölner Sängern mit ihrem nationalen Unternehmen einen vollen Erfolg, damit diese dazu beitragen können, den Ge­danken zu verwirklichen, dem Einiger von Deutschlands Macht und Größe auf vorgeschobenem Posten am Anfang des sagenumwobenen Rheintales, ein ehernes Denkmal zu setzen.

vor

)( Der Große Preis von Europa wurde am Sonntag in einem 100 Kilometer- Rennen hinter Mo­toren im Sportpart Steglitz ausgefahren und von Bruno Demte gewonnen. Zweiter wurde P. Dickentmann Schipke, Salzmann u. a. Demte und Dickenimann fahren Brennabor, wie auch W. Kendelbacher und F. Kurzmeier, welche im Rennen um den Grunewaldpreis die ersten bei­den Plätze belegten.

)( Die 100 Kilometer Meisterschaft von Hamburg und das Große Städtematch Hamburg- Dresden wurden am Sonntag auf Brennabor gewonnen. In Blo herfelde siegte O. Peter im Eröffnungsfahren vor Arend, Kudela, Rudel u. a. und gewann mit seinem Partner das Tandemfahren. Peter fährt gleichfalls Brennabor.

Geschäftliches.

Die Hamburger Landwirtschaftliche Ausstellung im Juni d. Js. war nicht nur für Vieh­züchter hochinteressant. Es war auch für den Ackerbauer viel lehrreiches da zu sehen. Sowohl die auf dem großen Ausstellungsplatz aufgestellten zahlreichen modernen landw. Maschinen und Geräte, als vor allem auch die von weit her gebrachten Bodenausstiche mit dem üppig wachsenden grünen Getreide 2c. waren beachtenswert. Unter anderem fonnte man sich an zahlreichen Beispielsdüngungen mit eig= nen Augen von der Wirkung einer verstärkten Thomasmehl­düngung überzeugen. Immer mehr bricht sich die Er­fenntnis Bahn, daß den meisten unserer Acker- und Wie­senböden erst durch wiederholte fräftige, sogenannte Boden­bereicherungsdüngungen mit wenigstens 600-800 Kg. Tho­masmehl pro Hettar, selbstverständlich neben entsprechender Kali- und Stickstoffdüngung, ein genügender Phosphorsäure­vorrat zugeführt werden muß, damit die Wurzeln bei der Nahrungsaufnahme aus dem Vollen schöpfen können. Auf Böden in schlechtem Düngungszustand fann man überall be­obachten, daß schwache Düngungen mit nur 300-400 kg. Thomasmehl pro Hettar noch feine nennenswerte Wirkung zeigen, dagegen doppelt so starte Thomasmehlgaben sich ganz vorzüglich lohnen.

Verantwortlich: Albin Klein, Gießen.

An die verehrlichen Salem Aleikum- Raucher!

Infolge der den Bedarf in brauchbaren Tabaken nicht deckenden türkischen Rohtabak­ernten der letzten Jahrgänge fehen wir uns vor die Frage geftellt, entweder die Qualität zu verschlechtern, oder den Detailpreis der Salem Aleikum- Cigarette Nr. 3 um einen halben Pfennig zu erhöhen. Da der große Konfum nur auf der guten Qualität diefer jeder bestechenden Ausstattung ent­behrenden Cigarette beruht, konnten wir uns in Anbetracht des wachfenden Verſtändniffes, welches das p. t. Publikum Qualitäts­cigaretten entgegenbringt, nur für das letztere entſcheiden und wir glauben, damit im Interesse aller Qualitätsraucher zu handeln. Salem Aleikum wird in der alten feinen Qualität unter Nr. 4 5 6 8 10

Fabrik- Ansicht.

ILI

zu 45 6 8

Orient. Tabak. u. Cigarettenfabrik 99

10 Pf. d. St. weitergeführt.

,, Yenidze"

Inb. Hugo Zietz Dresden.