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durch das Schleswig vom König Friedrich 7. Dänemark ein­verleibt wurde. Gründe verschiedener Art haben uns da rauf verzichten lassen. Das Datum des 30. März hätte uns übrigens nicht mehr vor der Kritik geschützt als das des 24. Dezember. Das Patent" selbst ist auch nur eine Episode in dem langen Kampfe zwischen Dänemark und dem deutschen Bundestage, oder genauer in den schrecklich verworrenen Verhandlungen, die auf die Londoner Kon­ferenz folgten. Das Protokoll vom 8. Mai 1852 war be­grüßt worden als die endgültige Regelung der dänischen Frage: es erhob die Unantastbarkeit Dänemarts zu einem Prinzip der europäischen Politik und erkannte den Prinzen Christian von Glücksburg als legitimen Nachfolger Fried­richs 7. an. Die Tinte war aber faum trocken, als man bemerkte, daß weder der deutsche Bundestag noch der Her­zog von Augustenburg an dem Vertrage mit beteiligt war, und der Streit begann von neuem. Die Ereignisse, die in Deutschland und Dänemark vom 30. März bis zum 24. Dezember 1863 vor sich gingen, wo die Truppen, die mit der Ausführung der Bundeserefution" beauftragt waren, ihren Einzug in Altona hielten, haben ja sicher einen ent­scheidenden Einfluß auf die Entwickelung der europäischen Polittt gehabt. Doch hat Frankreich kaum anders wie als Zuschauer der Entwicklung dieser Krise beigewohnt und als der Kaiser am 4. November, zehn Tage vor dem Tode des Königs Friedrich 7. seinen Vorschlag zu einem neuen Kon­gresse in Paris machte, nahm die dänische Frage in seinen Gedanken nur einen sehr untergeordneten Platz ein. Erregt über das Fehlschlagen seiner polnischen Wünsche, verlet durch den stets geringer werdenden Einfluß, den er auf Italien hatte, müde in Rom eine Garnison zu halten, be unruhigt durch die merikanische Angelegenheit, glaubt er das sich entfernende Glück durch den Glanz eines Kongresses zurückführen zu können, der unter seinem Vorsitze die Gren­zen der Staaten ändern und die Grundlage zu einem all­gemeinen Frieden" legen sollte.

Der Vorschlag wurde aber sofort von den einen für so phantastisch, von den anderen für so impertinent" gehalten, daß sein Mißlingen, selbst von denen in Berechnung ge­zogen, die ihre Zustimmung gegeben hatten, ohne beson deren Einfluß auf den Gang der Dinge gewesen ist. Endlich waren die Fragen, die während dieser 10 Monate zur Verhandlung tamen, derart zahlreich und verwickelt, dabei war es sehr schwer, eine Auswahl darunter zu tref= fen, ohne willkürlich zu sein, und z. B. die dänische Frage von der polnischen, oder der Frage um die Donau oder um Venetien zu trennen, daß es notwendig gewesen wäre, fast die ganze diplomatische Korrespondenz dieser Zeit vor­zuführen, wodurch unser Wert um wenigstens 2 Bände zu­genommen hätte, ohne daß dem wesentlichen Gegenstande unserer Arbeit ein großer Verdienst erwiesen worden wäre.

So haben wir uns denn, nicht ohne einiges Bedauern, zum Dezember 1863 entschlossen. Zu dieser Zeit waren die Versuche, das" Patent", rückgängig machen zu lassen, ge­scheitert; der Besuch des Königs von Schweden in Kopen­hagen war als Vorbereitung zu einer Verbindung der skan­dinavischen Staaten aufgefaßt worden; Palmerston hatte die Dänen durch das berühmte Wort über den Bundestag als ermutigt, der nicht mehr Rechte auf Schleswig hat, auf Marotto"; der Rigsraad hat die Verfassung angenom­men, die Schleswig mit Dänemark verbindet; König Fried­rich war plötzlich gestorben; der erste Fürst der neuen Dy­nastie hat die Verfassung bestätigt; der Herzog von Augu­stenburg war aus dem öffentlichen Leben geschieden und hatte seinem Sohne seine Rechte auf die dänischen Herzog­tümer vermacht, auf die er gegen eine bedeutende Entschä= digung verzichtet hatte; der Prinz von Augustenburg wird zum Herzog von Holstein, Schleswig und Lauenburg pro flamiert; der Bundestag hat die Erefution seitens des Bun­des verfügt; Bismarck war auf die Bühne getreten, Dester­reich hinter sich herziehend; und die außerordentlichen Ge sandten, die Rußland, England und Frankreich zu Christian 9. geschickt hatten, um ihn zu seiner Thronbesteigung zu beglückwünschen, hatten ihm teine Hoffnung auf Unterstütz­ung von Europa gelassen. Entweder Zurücknahme der Ver­fassung vor dem 1. Januar oder Krieg", hatte Bismarck er­flärt. Herr von Ewers hatte ebenso wie Lord Wodehouse

9)

Gerichtet.

Familienroman von Franz Wichmann.

Sie ging wieder an den Schrank, nahm das Paket heraus und winkte dem Mädchen mit den Augen.

Klara, trage doch das Paket wieder zu Tante Altmann zurück und sage, ich lasse bestens danken!" sagte sie zu der Tochter. ( Gerichtet 19 Nr. 8.) Diese verstand sie und nahm ihr das Dargereichte rasch aus der Hand.

Aber der Förster, der sich eben an den Tisch gesetzt hatte, blickte auf und fragte:

Was ist das?"

,, Ach, ein Stoff zu einem neuen Kleide," erwiderte Frau Adelheid in gleichgültigem Tone.

Immer Kleider und Kleider," grollte der Förster, bast du nicht Anzüge genug?"

,, Laß mich doch erst aussprechen! Es ist gar nicht für mich, meine Schwägerin will es sich machen lassen, sie hat mir nur den Stoff zur Ansicht geschickt. Ich weiß wohl, daß du es mir nicht gönnen würdest. Auf die dummen Tiere hältst du mehr als auf deine Nächsten, deine Familie. O, ich könnte meinen um das schöne Geld!"

,, Wenn man sich einschränken muß wie ich!" fiel Otto ein. Der Förster setzte die Tasse klirrend auf den Tisch zurück. Der Gerechte erbarmt sich seines Viehes! Genug mit eurem dummen Geschwätz! Bekommst du nicht reichlich," wandte er sich zu Otto ,,, vollauf genug, um zu leben? Mehr braucht kein Mensch!"

Aber unser Otto kann doch nicht leben wie ein Tage­löhner!" widersprach die Försterin ihm.

,, Warum nicht? Besser wär's ihm, als die Faulenzerei von Studieren!"

Wenn du so denkst, wird der arme Junge bald gezwungen sein, von seinen reichen Freunden zu leihen!"

Ja, Papa," bestätigte Otto, es bliebe mir wirklich nichts anderes übrig!"

Der Förster sprang auf.

Hölle und Teufel, sage mir das nicht! Ich bin dein Vater und will für dich sorgen, wie es meine Pflicht ist. Beim Militär werden sie dich schon zwingen, anders zu leben!"

Otto zuckte die Achseln.

Der Mensch ist, wie er ißt. Was kann ich dafür, daß ich am Ende eines Jahrhunderts der Auflösung geboren bin? Wir müssen Schritt halten mit der Zeit! Leben und Genießen heißt die Losung, die Individualität ist frei geworden und

und General Fleury dazu geraten, die Verfassung zurückzu ziehen.- Wir wollen nicht sagen, daß hier das Drama beginnt; wir sagen nur, daß wir es hier, schon angefan­gen, aufnehmen, am Vorabende des Tages, wo England das Zusammentreten einer Konferenz vorschlägt, um den dänisch- deutschen Konflikt zu regeln.

Protest- Versammlung.

Gestern abend fand im Hotel Einhorn" eine Versamm lung statt, welche Stellung zu dem Beschluß der Stadtver­ordneten am letzten Donnerstag nahm, die beiden Halte= stellen am Lindenplay und am Asterweg aufzuheben.

zur

Gastwirt Jastowsky eröffnete die Versammlung, indem er darauf hinwies, daß er von Interessenten Einberufung der Versammlung beauftragt worden sei. Durch Zuruf wurde hierauf zum Versammlungsleiter Fabrikant A. Bindewald gewählt, welcher die Wahl annahm. Gast wirt as to w sfy als erster Redner führte us a. jol­gendes aus: Es ist wohl selten in einer Stadt die Er­bauung einer Straßenbahn so freudig wie hier begrüßt worden; ebenso aufrichtig ist wohl auch unsere Genugtuung darüber, daß sich die Straßenbahn voraussichtlich auch ver zinsen wird. Daß dieses der Fall ist, daß ist zweifellos auf die starke Benutzung der Straßenbahn seitens der Bürger zurückzuführen. Um nun dem Publikum Gelegenheit zur möglichst weitgehenden Inanspruchnahme der Straßenbahn zu geben, wurden seinerzeit die Haltestellen geschaffen. Die beiden Stationen am Lindenplaß und Asterweg verdanken ihr Entstehen nun zweifellos einem Bedürfnis. Die von dem Wochenmarkt kommenden Frauen benüßen in sehr vie­len Fällen die Straßenbahn, auch die Marktverkäufer selbst lassen sich die billige Fahrgelegenheit nicht entgehen. Bei der Haltestelle am Asterweg ist die Sachlage ähnlich, da hier die Bewohner des nördlichen Stadtteils bequem An­schluß finden können. Dem Haltepunkt am Lindenplay kommt außerdem noch der gleichfalls aus dem Nordviertel durch die Wetzsteingasse in das Stadtinnere strömende Ver­fehr zugute. Es soll aber hierbei nicht unerwähnt bleiben, daß die Entfernung zwischen Asterweg und Nordanlage eine ziemlich bedeutende ist und daß mir der Wunsch der An­wohner der Braugasse ganz berechtigt erscheint. Da aber

so würde ich bei Anberaumung einer neuen Beratung be­züglich der Haltestellen gegen die Station Braugasse stim­men. Lehrer Valentin Müller: Ich möchte Sie bit­ten, für die Haltestelle an der Braugasse einzutreten. Je mehr Haltestellen die Bahn besitzt, umso größer ist auch die Zahl der Fahrgäste. Für die Braugasse steht außerdem seitens der Besucher der Kasernen, des Garnison- Lazaretts und des Justizgebäudes eine rege Inanspruchnahme zu er­warten. Die große Entfernung zwischen Brandgasse Walltor fann in meinen Augen den Wunsch nach einer Haltestelle an der Braugasse vollkommen berechtigt erschei

und

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Som 10. Auguft ab

eine größere Anz ichtigsten find folgen Nancy, Pont a Mouf übrigen Orte fönnen

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** Die Sta

nen lassen.- Nachdem Fabrikant Bindewald noch ferie- Vereins einmal in dem bereits erwähnten Sinn zu der Haltestellen in Steins Garten frage Stellung genommen und Stadtv. Krumm von einen sehr angenehme neuem seine Ansicht dargelegt hatte, wurde solgende Re- eine von hier und d

solution angenommen:

Die am 8. August 1910 im Saale des Hotel Ein­

Felsenfeller" mit M

geleitet. Dort unter

horn" bersammelten Bürger aus verschiedenen Teilen der sehr bald eine recht g Stadt Gießen sprechen ihr Bedauern aus über die Auf- mung. Der Vorsitzen hebung der beiden Haltestellen Lindenplay und Afterweg. reise, gedachte Ohne damit das Bedürfnis einer Haltestelle an der Brau beriten Kriegsherrn

gasse bestreiten zu wollen, sind sie der Meinung, daß man

esfürften. Das Hoc

zunächst den von verschiedenen Stadtverordneten gemachen Bäumen. Die F ten Vorschlag einer probeweisen Einfügung des genann- beder- Darmstadt, ten Haltepunttes in das bestehende Net hätte berücksichilderte in folgerich tigen sollen. Sie sprechen die Hoffnung aus, daß Gr. pallerie, die in dem Bürgermeisterei diesen berechtigten Wünschen entsprechen enums ihren Urspru wird, und beauftragen den Nordost- Verein als beruf= find meistens nur dur lichen Vertreter dieses Stadtteiles! die erforderlichen Schritte eiterheer war es a

zu tun."

Lokales.

Gießen, 9. August 1910.

In allen Kriegen bie fröhliche Reiterei wese nicht aus der Geschic burch den großen Ku General Seydlitz und ift ebenfalls in Ehre

* Die letzte nichtöffentliche Sitzung der Stadtverord- faren haben oft if neten beschäftigte sich u. a. mit dem alten Liebig= müssen. Und war's Laboratorium und beschloß, die ehemalige Wirk verwegene Jagd und die dort den Verein der Chemiker unter der Bedingung abzugeben, porgehoben. Und wa erlegt wird. In dem entgegengesepten Gallo de Bas destritt und durch an muy bie beiden anderen paltestellen unbedingt erforderlich in den Besit des Bering hellerer Zeit replante Selimit eine tafere Beit bie Vereins Beſſiſcher Bahnärzte übergehen, dienſt während des

sind, so ist es notwendig, daß der Beschluß der Stadtver­ordneten wieder aufgehoben wird, also die beiden Halte­stellen Lindenplatz und Asterweg wieder eingeführt werden, während die Wagen an der Braugasse ja versuchsweise hal­ten können. Fabrikant Bindewald: Der nordöstliche Stadtteil erfreut sich meiner Ansicht nach seitens der Stadt­verwaltung eines zu geringen Wohlwollens. Das zeigt sich auch schon darin, daß zwischen Asterweg und Nordanlage bei der Errichtung der Straßenbahn keine Station vorge sehen wurde. Gerade bei der Braugasse benützte man frü her den Omnibus sehr stark, was jedenfalls ein Beweis für das Bedürfnis einer Haltestelle daselbst ist. Auch die Besucher des Lazaretts, die Soldaten und Öffiziere der Zeughauskaserne und schließlich die nach dem Landgericht kommenden Personen haben den Haltepunkt an der Brau­gasse zweifellos begrüßt. Als wir Anwohner der oberen Walltorstraße und der benachbarten Straßen die Eingabe betreffs der Haltestellen- Errichtung an die Bürgermeisterei richteten, haben wir nicht gedacht, daß unser Wunsch auf Kosten der Bewohner des Lindenplates und des Asterwegs und namentlich der Marktbesucher in Erfüllung gehen würde. Denn zweifellos sind die beiden genannten Stationen eben­falls notwendig, weshalb ich mich für eine Beibehalt= ung der beiden Haltestellen ausspreche.- Stadtv. Krumm: Ich war leider am Donnerstag verhindert, an der Stadt­verordnetensißung teilzunehmen. Der Beschluß der Stadt= verordneten, die Haltestellen Lindenplay und Asterweg auf­zuheben, überraschte mich daher umsomehr, als mir beide Stationen unumgänglich notwendig erschienen. Der Verkehr an den Wochenmärkten sowohl wie die günstige Verbindung des Nordviertels mit dem Stadtinnern lassen unbe die Entscheidung der Stadtverordneten vollkommen rechtigt erscheinen. Sollte sich wirklich eine Haltestelle der Braugasse ohne große Kosten nicht durchführen lassen, jede zwangsweise Einschränkung der Persönlichkeit ist ein Ver­brechen!"

an

Das sind revolutionäre Phrasen!" brauste der Förster auf. Und mit solchen Hirngespinsten willst du den Rock deines Königs tragen?"

,, Ich will nicht, ich muß! Aber wenn erst alle erwacht sind und denken wie ich, dann wird niemand mehr müssen!" Der Alte ballte zornig die Faust.

Junge, laß mich nicht vergessen, daß du mein Kind bist! Der Förster Reiner kann keinen rebellischen Schuft zum Sohne haben!"

Er packte ihn am Arm und zog ihn mit wuchtiger Kraft bis ans Fenster.

Otto, um Gottes willen," schrie Frau Adelheid, reize den Vater nicht! Seid still, es kommt jemand! Eine Schande wär's, wenn man das hörte!"

Sie ging auf die Tür zu, die von außen hastig geöffnet wurde. Klara, den Hut noch auf dem Kopfe, den Sonnen­schirm in der Hand, trat aufgeregt herein. Da sie Vater und Bruder im hintersten Winkel nicht sogleich bemerken konnte, glaubte sie sich mit der Mutter allein.

,, Hast du ihn gesehen?" ,, Nein, wen denn, Kind?"

,, Aber soeben ist er ja dort zwischen den Häusern auf der Straße vorübergegangen, der Herr Hellborn!"

Sie wollte ans Fenster eilen, als sie den Förster und Otto erblickte.

Der Vater!" rief sie erschrocken, wie das böse Gewissen, zusammenfahrend, als fühle sie voraus, was der heutige Tag noch über sie bringen sollte.

Der Förster hatte sich jäh zu der Tochter umgewandt. ,, Blut und Hagel, hat das Frauenzimmer ihn auch schon gesehen!" rief er. Natürlich, dafür ist sein Narrenkostüm gut, daß ihm alle Schürzen nachlaufen!"

Frau Adelheid machte ein bitterböses Gesicht. Interessierst du dich immer noch für den albernen Menschen? Hättest hier wahrhaftig andere Auswahl, sollte man meinen!" rief sie hämisch.

Wenn man hochmütig ist und über alles erhaben!" war Otto ein.

Mädel, ich will nicht hoffen, daß-"

Nicht doch," unterbrach Klara den Vater, ich weiß, was

ich dir versprochen habe! Es wunderte mich nur, ihn vie zu sehen!"

Der Förster deutete mit bezeichnender Gebärde auf seine Stirn.

So wie immer. Verrücktheit ist die Krankheit der Zeit und vergiftet die Jugend. Wo ist in den großen Städten noch

ge­

einrichten werden. Zur Unterhaltung der Zahnklinik denkt die Stadt einen entsprechenden Zuschuß zu leisten. * Straßenbahn. Bis zum 31. Juli verein- nahmte die Straßenbahn während der Zeit ihres Bestehens 74 796 Mt. Das würde im Durchschnitt täglich etwa 336 Mt. ergeben, eine Summe, die gegenüber dem Voranschlag von 246 Mr. nur erfreulich genannt werden kann.

* Wölferkunde- Museum. Die in dem Be siz des Geh. Kommerzienrats Wilhelm Gail befindliche ethnographische Sammlung ist jetzt geschentweise in das Eigentum der Stadt Gießen übergegangen. Hoffentlich bringt die Stadt ihr neues Besitztum möglichst bald in einem eigenen Heim unter, wofür sich der Bankettsaal des neuen Schlosses am besten eignen würde.

*

Die Pflasterung der Hammstraße ist jetzt in Angriff genommen worden. Die Bürgersteige dieses Ver­tehrsweges erhalten als Belag kleine Basaltsteine, während der Fahrdamm mit Granitsteinen gepflastert wird.

Die

= h Schlachthof Erweiterungsbau. Arbeiten an dem Erweiterungsbau des Schlachthofes schrei­ten rüstig vorwärts. Die Mittelhalle ist bereits eingedeckt. Auch der große Turm im Norden sieht seiner Vollendung entgegen. Da die Nebenhallen ebenfalls schon bis auf die innere Einrichtung fertiggestellt sind, wird mit der Inbe­

Kuteke

-Kinder­mehl

Kranken­kost.

Hervorragend bewährte Nahrung.

Die Kinder gedeihen vorzüglich dabei

u. leiden nicht an Verdauungsstörung

ein junger Mensch mit gesundem Körper und gesundem Geift zu finden? Vergnügen, Vergnügen, das ist das einzige Biel, nach dem alle jagen, und weil sie nicht mehr arbeiten wollen, haben sie das Lachen und die Freude verlernt, die sie suchen. Wie sagt die Schrift vom Leben? Und wo es köstlich ist, da ist es Mühe und Arbeit gewesen."

,, Ach, Gott," meinte wegwerfend Otto, den Unsinn haben die alten Juden aufgebracht!"

,, Schäme dich, Bruder," verwies Klara ihn, so von den heiligen Weisheitslehren zu sprechen!"

Der Förster zeigte auf die Bibel.

,, Sie haben heute und immer recht!" sprach er. Gib mir das Buch!"

Das Mädchen ergriff die noch offen daliegende heilige

forderlich ist

zeugung, daß ein f halten bleiben muß valleristen auch über vallerie Vereinen wei Baterlande wächgeha der ein von der F hoch auf das deutsch Senftruth, die truth, übergab hiera Standarte mit folge

Was führt un Jits Eigennut, It's Wissensdur Zu sehen und z

Nicht dies un Von Nah und

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Der Wunsch ist Denn das Wal Und weckt in Entfalte dich Erstrahle voll i Erfasse Herz ur Die um dich sch Sie alle weri In Treue feft, Sie werden stre Um solches Kle So nehmt si Germania foll Erhaltet sie in

Seßt Euer Be

Seid stets be Gedenket dauer

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Und seid stet

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Das Reich er

Im Frieden

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Schrift und wollte sie schließen, um sie dem Vater zu reichen. 1013 heimer h Laß es offen," gebot dieser, jedes Wort, das darin steht, nicht eine Weihere

ist gut und heilsam!"

Es ist die Geschichte vom verlorenen Sohn, Vater!" sagte als Symbol der T

Klara.

Während der Förster das Buch nahm, blickte er auf Otto. immung. Dem Red

Vom verlorenen Sohn?" wiederholte er.

Und jedes Wort betonend, las er:

Und nicht lange danach sammelte der jüngste Sohn alles

( eine Fahne fönne lich abgefaßte Aus gehörigkeit und Das Weihelied gen vom Gesangbe fen die Anspracher einsvertreter. Bru

zusammen und zog fern über Land und daselbst brachte er sein lameradschaft- Gießer

But um mit Prassen."

Er schlug das Buch zu und schwieg einen Augenblick. ,, Klara," sagte er plöglich, hole mir meinen Mantel!"

fed für den Vetera Schwarz für den Marinebereikt. Stul für den Lotomoti

Das Mädchen, das gerade in die auf dem Tische liegende tillerieverein, Alth

Beitung blickte, nickte bejahend, ohne sogleich zu gehen. Ich habe heute abend mit dir allein zu sprechen, Otto, ein rnstes Wort," fuhr der Förster fort, du kannst mich ins Wirtshaus begleiten!" ,, Heute? Unmöglich, Papa, ich muß sogleich gehen, ich

bin

"

für den Kutscherve je ein Vertreter v berein. Vom Krie bem Kutscherverein gen Vereinen Fahn S3 Reitergeneral brn Konzertborträg Seiterfeit, jo da

,, Er ist eingeladen bei Lerchenfelds zum Souper," fiel Frau diesem mit wenige

Adelheid ein.

Der Förster fuhr zornig auf.

Eingeladen und immer eingeladen! Heute mittag schon varst du fort. Und dann heißt es: der Junge muß darben!" Aber bedenke, es ist doch eine Ehre für uns, wenn

Otto

,, In der Tat," unterstützte dieser die Mutter, es kann von größtem Vorteil für mich sein. Gesellschaftliche Beziehungen inzuknüpfen, ist heutzutage die erste Pflicht eines gebildeten Menschen!"

( Fortsetzung folgt.)

Das Offizierstorps

heten, darunter S

Fftball statt, der nhme Erinnerung

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Sonnenstr. 6.