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Humoristische Blätter

Ein Schlauberger.

A.: Ich begreife garnicht, weshalb Du Dich um die Freundschaft dieses blöden Barons so bewirbst."

B.: Aber lieber Freund, je blöder er ist, desto geist­reicher erscheine doch ich."

Späne.

Wenn jemand seine Mei­nung immer für sich behält, so wird ihm niemand bestreiten, daß er Recht hat.

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Schulden haben ist noch nicht das Schlimmste, sondern nichts mehr friegen!

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Übertrumpft.

Meine Frau hat mit 22 Jahren den letzten Zahn bekommen."

,, Das ist noch gar nichts; die meinige bekam in dem Alter sogar ein vollständiges Gebiß."

Vorspiegelung falscher Catsachen.

Eltel.

Amtmann( einen einge­brachten Strolch mit dem Signalement eines Steckbriefs vergleichend): Augen: blau." Mund: klein." Gesichtsfarbe: blühend. Alles stimmt! Strolch: Nicht wahr, ich bin' n netter Kerl, Herr Amt­mann?"

RRother

Wer's Glück hat, führt die Braut heim

wieder zu ihren

Eltern.

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Das Alter der heirats­fähigen Damen erkennt man auch daran, ob sie die Glaze des Bewerbers noch geniert!

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Wenn einer die Dummheit gemacht hat, eine schöne Frau zu heiraten, findet sich häufig ein noch Dümmerer, der mit ihr durchbrennt.

Benn Deiner braunen Sterne Ein Strahl mein Auge trifft sie sang' ich ein so gerne Das tötlich füße Gift.

Wie der Studiosus Bummel seinen reichen Onkel empfängt.

And doch!

Sohl stirbt in tausend Schmerzen Pahin mein armer Sinn

And doch! Könnt' ich dich herzen, Du schöne Mörderin!

Georg Bötticher.

Boshaft.

Förster: Mein Söhnchen Heinrich hat noch nie gelogen." Bekannter: ,, So ein ent­artetes Kind!"

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Unverwandt.

A.:,,Glaubst Du jetzt immer noch nicht, daß dies Fräulein meine Schwester ist?" B.: Nein!"

A.:,,Und warum denn nicht?" B.:,,Weil Du es so under­

wandt ansiehst!"

Ein Kenner.

Comptoir.

( Alle Rechte für sämtliche Bilder und Texte vorbehalten. Abdruck verboten.)

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~ Sonderbare Begründung.

Eine verständnisvolle Seele.

2. Walfrid

Erster Einbrecher: Was, jetzt vormittags willst Du hier im Comptoir Dein Glück versuchen?"

Zweiter Einbrecher: Jawoll! Nur wollen wir' ne halbe Stunde warten, die Buchhalter sind eben gekommen und schlafen noch nicht fest genug!"

Maler( der seiner Aufwärterin das Feld räumt):" Sind Sie vor­sichtig, Frau Klobig, das Porträt auf der Staffelei ist noch ganz frisch." ,, D. haben Se nur keine Bange, ich mach' mich schon nicht dreckig." Verantwortlicher Redakteur: Dr. Karl Schaumburg, Berlin. Druck und Verlag von Georg E. Nagel in Berlin- Schöneberg.

,, Da wir doch wahrscheinlich nie werden heiraten können, so wollen wir wenigstens die Zeit unserer Ver­lobung gut ausnuten."

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