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** Ernannt wurden vom Großherzog am 5. März der außerordentliche Professor an der Universität Heidelberg Dr. med. und phil. Rudolf Otto Neumann zum ordentlichen Professor in der medizinischen Fakultät der Landesuniversität, insbesondere für das Fach der Hygiene und zum Direktor des hygienischen Institutes, mit Wirtung vom 1. April 1910 und der Regierungsassessor Dr. Ernst Goertz aus Friedberg zum Feldbereinigungskommissär mit dem Amtstitel Kreisamtmann".

** Bestätigt wurde am 2. März der von dem Prinzen Friedrich zu Solms Braunfels als Vormund des minderjährigen Fürsten Georg zu Solms- Braunfels auf die erledigte erste Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Grie­de i präsentierte Lehrer Heinrich I ung daselbst für diese Stelle.

vor­

Parlamentarisches. Am Samstag mittag fand die erste Sitzung des Sonderausschusses der Ersten Kammer zur Beratung der Wahlrechtsvorlage statt. Am Nachmittag tagte unter dem Vorsitze des Fürsten Lei­ningen, der Gesezgebungsausschuß und erledigte nach den Beschlüssen der zweiten Kammer die Novellen zum Urkundenstempelgesetz und zu dem Kosten und No­tariatsgesetz, sowie den Gesetzentwurf über die Billett steuer.

** urgerunten. Der Einjährige S, der sich seit mehreren Tagen vom hiesigen Regimen: entfernt hatte, wurde heute vor­mittag om Forstware im Leichgesterner Wald erhängt aufgefunden. Die Teilnahme mit den betrübien Eltern ist allgemein.

*)(* Städt. Abgaben. Die Ergebnisse der Be­sizwechselsteuer liegen nun für das Jahr 1908-1909 vor. Danach betrugen die Einnahmen 34 567 Mr., denen an He­vegebühren eine Ausgabe von 1038. Mil. gegenüber liegt.

Die Hundesteuer ergab eine Einnahme von 8810 Mr." Wir sind leider noch nicht in der Lage, die Erträgnisse der neuen Wertzuwachssteuer mitzuteilen, da hierfür noch die Abrechnung fehlt.

702** Stadtverordneten Versammlung. Die Tagesordnung für die nächste Sizung am Donnerstag, nachmittags 4 Uhr, ist folgende: 1. Mitteilungen.. 2. Bau­gesuch Hermann Bender für Bleichstraße 3. 3. Bauge­fuch Jakob Heilbronner für Rittergasse 7. 4. Gesuch von P. Christophersen um Belassung eines Erters am Hause Friedrichstraße 7. 5. Baugesuch des Eisvereins. 6. Wiederherstellung von Straßen im Jahre 1910. 7. Her­stellung eines Verbindungsweges zwischen Ebel- und Ste­phanstraße.- 8. Herstellung von Anschlüssen an das elet­trische Kabelnet. 9. Zusatz zur Polizeiverordnung vom 2. März 1901 zum Schuße der Bürgersteige. 10. Ver­gebung von Arbeiten und Lieferungen. 11. Bebauungs­plan für die Schwarzlach und das Gartfeld. 12. Pla­latsäule am Ludwigsplay. 13. Das Schulgeld der höh= eren Lehranstalten. 14. Die Rechnung des Realgymna­siums und der Oberrealschule für 1908. 15. Elektrische Einrichtung im Realgymnasium. 16. Beschaffung von Schulbänken. 17. Errichtung neuer Lehrerstellen an den Volksschulen. 18. Verpachtung von Kellern im Schul= haus an der Westanlage.- 19. Definitive Besetzung von Lehrerſtellen. 20. Neufest se bung der Schul­ferien. 21. Gesuch des Feldschüßen Wenzel um Ver­setzung in den Ruhestand. 22. Gesuch Friedrich Weber um Erlaubnis zum Betriebe einer Gast- und Schankwirt­schaft im Hause Tiefenweg 4. 23. Desgl. Karl Hart= mann für Frankfurterstraße 62. 24. Desgl. Valentin Lotz zum Schantwirtschaftsbetriebe im Hause Ludwigs= play 15.- 25. Desgl. Theodor Bäulke für Ludwigsstraße 55. 26. Desgl. Wilhelm Bolte für Wolfstraße 9. 27. Desgl. August Rath für Neuenbäue 22.

Dre

*

Konzertverein Gießen.

Hatte der letzte Konzert- Abend mit der 9. Symphonie Beethovens und der sich auf derselben aufbauenden 2. Symphonie Brahms' der klassischen Richtung der Musik ge= golten, so war das Konzert am Sonntag in erster Linic ihrer Sturm- und Drangzeit, der Romantik gewidmet. Wenn auch dieser Stoff gegen den vorigen etwas zurück­treten mußte, so war nichtsdestoweniger der Besuch ein äußerst guter, jedenfalls ein schöner Beweis für das Kunst­verständnis unserer gesellschaftlichen Kreise, welche neben Beethoven auch Schumann, Schubert und Mendelssohn- Bar­tholdy zu würdigen wissen. Auf dem Programm war außerdem ein Anhänger und Versechter der pikanten, gra­ziösen, französischen Musit, Freiherr von Flotow, vertreten, dessen letzter Aufenthaltsort bis zu seinem Tode im Jahre 1883 befanntlich Darmstadt war und der darum mit seiner Musil namentlich den älteren Bürgern Gießens fein Un­bekannter geblieben ist. Als Solisten hatte der Konzert= Verein diesmahl Kühl born- Berlin für Tenor und die in Gießen längst nicht mehr unbekannten Herren Ad. Reb­ne r- Frankfurt a. M. für Violine und Johannes Heg a v= Frankfurt a. M. für Violoncell gewonnen, während Herr Prof. Trautmann wie schon früher den Klavierpart übernommen hatte.

Herr Kühlborn war leider indisponiert, aus welchem Grunde um so mehr sein Bemühen Anerkennung verdienen mußte, so gut wie möglich der Heiserkeit Herr zu werden. Er ist nichtsdestoweniger, so weit sich dies erkennen ließ, ein sehr geschulter Sänger und der ihm vom Publikum ge­spendete Beifall war ein verdienter.

Bei der Wiedergabe des Schubert'schen Trios in Es- dur für Klavier, Violine und Violoncell fiel besonders am Anfang das stimmungsvolle Spiel des leßtgenannten In­strumentes auf, das so recht in der Fülle seiner Klang schönheiten zu dem Herzen sprach. Der Schluß trug mit Recht allen Spielern den gleichen Beifall ein, denn die drei Vortragenden konnten inbezug auf die Kraft ihres Ausdrucks und die natürliche Anmut ihres Spiess mit einan­der wetteifern. Den Glanzpunkt bildete unstreitig der letzte Teil des Programms, ein Trio in C- moll von Mendels­sohn- Bartholdy, dessen Wiedergabe eine vollendete Kunst­leistung genannt werden muß. Denn hier entfalteten alle drei Instrumente eine Klangfülle und Klangschönheit, welche geradezu einzig in ihrer Art war.

Alles in allem darf der Konzertabend des Konzert­Vereins als sehr gut gelungen bezeichnet werden. Bei vie­len Zuhörern wird aber wieder von neuem der Wunsch- auf­gelebt sein, daß der Verein seine Konzerte in absehbarer Beit in einem eigenen Konzerthaus abzuhalten in der Lage sein möge, dessen innere Einrichtung auch solch größeren Konzerten angepaßt ist. Möge dieser Wunsch recht bald in Erfüllung gehen!

-tt- Stadttheater. Nochmals sei auf das heu­tige Benefiz des Herrn Regisseur Hermann Norden hin­gewiesen. Da Herr Baumeister vom Darmstädter Hofthea­ter erst für Mittwoch den 16. März zu einer Tantris- Aus­führung hier frei ist, so war die Direktion genötigt ,, Klein­Dorrit für morgen Mittwoch als Abonnementsvorstellung anzusetzen, was ursprünglich nicht beabsichtigt war. Mittwoch- Abonnenten, die Klein- Dorrit" bei der Benefiz­vorstellung für Herrn Batof besucht haben, erhalten des= halb auf Wunsch für den morgigen Tag einen Gutschein

Die

gratis.- Am kommenden Sonntag Nachmittag wird Der fidele Bauer" nochmals wiederholt. Am Abend gehen" Su­dermanns Strandfinder" in Szene. Beide Vorstellungen finden bei kleinen Preisen statt.

*)(* Vortrag. Bruno Wille- Berlin, der weiteren Streisen durch die Verleihung des Schillerpreises| bekannt geworden ist, hielt gestern Abend im Hotel Ein­hom" einen äußerst großzügig angelegten Vortrag über " Wie uns die Kunst befreit". Der äußerst gute Besuch des Vortrages bewies so recht, daß das Thema für unsere Ver­hältnisse ganz besonders zeitgemäß war. In seinen äußerst deutlichen Ausführungen wies der Redner u. a. darauf hin, daß auch die Kinder offene richtige Empfindung für die Kunst haben und daß gerade sie von jeglicher egoistischen Auffassung frei sind. Der Redner verstand es, seine viel­gliedrigen Ausführungen durch Rezitationen aus" Faust", Sen Liedern Hölderlins und den Werfen Karl Hauptmanns in jeder Hinsicht interessant zu gestalten und namentlich eigene Griebnisse in der Kindheit mit dem übrigen Stoff zu einem schönen Ganzen zu verweben.

- Fußball in Gießen. Der Gießener Fuß | ballklub 1900 hatte am Sonntag seinen Protest gegen das Spiel mit Jahn"-Siegen gewonnen und Jahn" mußte die die Meisterschaft, die sie schon gewissermaßen in der Tasche hatte, wieder herausrücken. Nach schönem einwandfreiem Spiel fonnte Gießen 1900 den Sieg mit 3: 2 Toren ein­heimsen. Viele hunderte von Zuschauern verfolgte das Spiel mit fichtlichem Interesse. Gießen 1900 3 gewann gegen Gießen V. f. B. 3 mit 4: 0; somit fallen alle fünf Mei­sterschaften des 8. Bezirts des Westdeutschen Spielverbandes nach Gießen. Gießen 1900 hat die der A- Klasse und Gie­

Ben Ballſpielklub pie der B. Klaſſe.

== Luftschiffahrt. Am Sonntag nachmittag gegen 3 Uhr überflog ein Luftballon unsere Stadt in nord westlicher Richtung. Trotzdem seine Höhe eine ganz beden tende war( schätzungsweise zwischen 1000 und 2000 Mtr.), war er sehr gut zu erkennen und mit den Augen zu ver= folgen, da sich seine von der Sonne bestrahlte Hülle glän zend weiß gegen den blauen Frühlingshimmel abhob. Bald werden diesem für dieses Jahr ersten Besucher andere nach­folgen, denn mit Eintritt des besseren Wetters beginnen auch wieder die modernen Bewohner der Lüfte" auszu= fliegen.

== Falsches Gerücht! Schon feit Samstag abend ist in der Stadt die Behauptung verbreitet, die bei dem Straßenbahnunsall schwer verletzte Frau Gelzen= Ieuchter sei Samstag gegen Abend gestorben. Sie ist nicht gestorben, allerdings erst gestern morgen aus ihrer Bewußtlosigkeit erwacht.

== Verhaftet. Der wegen Unterschlagung steck brieflich verfolgte Hausierer Alfonso Gallazzini aus Villa( Südtirol), wurde am Samstag Abend in hiesi­ger Stadt verhaftet und in Untersuchungshaft genommen.

Aus Hessen und Nachbargebiet.

* Mainz, 5. März. Der neue Provinzialdirektor, Geheimerat Dr. Breidert, tras vorgestern zu einem fürzeren Besuche im Regierungsgebäude ein und machte den Beamten seine Aufwartung. In der nächsten Woche wird er die Geschäfte übernehmen. Die Verwaltung der städtischen Straßenbahn beabsichtigt, einige Straßenbahn­wagen so herrichten zu lassen, daß sie im Bedürfnisfalle zur Beförderung von Kranten benützt werden können. Ueber diesen Vorschlag wird die städtische Deputation für das Straßenbahnwesen in ihrer nächsten Sibung beraten.

Wetzlar. Mit dem am 16. März auf dem Haar­plate in Wetzlar stattfindenden Viehmarkte wird ein Bul­lenmarkt verbunden werden. Denjenigen Landwirten, die gute Vogelsberger Zuchtbullen benötigen, ist Gelegenheit gegeben, ihren Bedarf auf diesem Markte zu decken.

Kreuznach. Der Verleger der Kreuznacher Zeitung", Buchdruckereibesitzer und Stadtrat Cappallo, ist in Heidelberg zum Dottor der Staatswissenschaften promo­viert worden.

Aus aller Welt.

r Der Bund der Landwirte, so schreibt man uns, hält seine diesjährige Provinzialversammlung für Kur­hessen am nächsten Sonntag im Saale des Turnergartens zu Marburg ab. Namhafte Redner treten auf und behan­deln die in der Politik akuten Tagesfragen. So wird der Bundesvorsitzende, Herr Reichstagsabgeordneter Dr. Rösicke, über die Wirtschaftspolitische Lage", Herr Landtagsabge­ordneter von Stockhausen, der Vorsißende der kurhessischen Landwirtschaftskammer, über Die Wahlrechtsvorlage", und Herr Rittergutsbesitzer Franz von Bodelschwingh- Schwar­zenhasel über das Thema sprechen: Warum halten wir dem Bund der Landwirte die Treue?" Ohne Zweifel wer­den die kurhessischen Bauern den Vorträgen ein reges In­teresse entgegenbringen.

= h- Wien, 8. März. Die russisch- österreichischen Ver­handlungen schreiten langsam fort, doch hofft man, daß die Wiederherstellung normaler diplomatischer Beziehungen er­reicht wird. Eine Vereinbarung über bestimmte Fragen ist überhaupt nicht beabsichtigt.

= h= Aachen, 8. März. Die Stadtratswahlen vom 20. November v. J., bei der das Zentrum mit nur 7 Stim­men Mehrheit siegte, ist vom Bezirksausschuß für ungültig Grund dafür. Als nämlich am Tage der Wahl der 3. 2. erklärt worden und zwar bot indirekt 3 eppelin den über Aachen erschien, hob der Wahlvorsteher den Wahlakt für die Dauer von 20 Minuten auf. Hierin erblickte der Bezirksausschuß einen Grund der Ungültigkeits= erklärung.

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Manöver werden nicht, wie ursprünglich geplant, in -h- Wien, 8. März. Die diesjährigen Kaiser­Süd- Ungarn, sondern in Mittel- Galizien und einem Teil der ungarischen Karpaten stattfinden. Es handelt sich wie im vorigen Jahre um Kriegsübungen im großen Stil. absichtigt ein reguläres Militär- Luftschiffertorps zu errichten. = h London, 8. März. Die englische Regierung be

Die

beginnt eine immer größere Ausdehnung anzunehmen. Die h= New- Yorf, 8. März. Der Generalstreit Arbeiter der Textil Industrie haben sich mit den An gestellten der Straßenbahn solidarisch erklärt. Zehner- Kommission gestattet den Bäckern, den Führern von Milchwagen, den Gastwirten, sowie den Arbeitern von Nahr ungsmittel Fabriken ihre Arbeit fortzusetzen. Es geht das Gerücht, daß die Behörden die Frage diskutiert haben, ob man nicht die Zehner- Kommission arretieren solle. Die Re­gierung der Vereinigten Staaten hat ein Regiment Artil­lerie nach Philadelphia geschickt, um die Münze und an dere öffentliche Gebäude zu schüßen. Der Einnahme- Ausfall iezt schon eine Million Dollar. der Eisenbahngesellschaften während des Streits beträgt In den Vororten von bahnwagen geworfen, wodurch mehrere Personen verle Philadelphia hat man Dynamit unter verschiedene Straßen­wurden. Die Polizei hat zahlreiche Verhaftungen vorge nommen. Der erste Tag des Generalftretts ist verhältnis­mäßig ruhig verlaufen.

Gerichtssual. Schwurgericht.

Gießen, 7. März 1910.

Sache gegen die ledige 19jährige Elisabethe Löwer von Die diesmalige Schwurgerichtsperiode wurde mit der Gießen, eröffnet. Der Angeklagten ist zur Last gelegt, ihr uneheliches Kind, bei, oder gleich nach der Geburt ge= tätet zu haben. Die Verhandlung stand unter Deffent­klagten in einem Winkel bei der Wohnung ihrer Eltern, lichkeitsausschluß. Bekanntlich wurde das Kind der Ange­bei denen sie wohnte, tot aufgefunden. Nach Feststellung durch den Kreisarzt, daß die Angeklagte geboren hat, wurde ihre Verhaftung verfügt, worauf sie die Tat eingestand. der Tat für überführt erachtet. Sie biliigten ihr mildernde Nach dem Spruch der Geschworenen wurde die Angeklagte Umstände zu, so daß das Gericht in die Lage lam, nicht weit über die Minimalstraße hinauszugehen. Das Urteil lautete auf 2 Jahre und 6 Monate Gefängnis wegen Kin­desmords. Ihr Geständnis berücksichtigend, wurden ihr 2 Monate Untersuchungshaft angerechnet. publikation hatte sich eine große Menge Neugieriger einge­Bei der Urteils­funden, insbesondere war die junge Damenwelt vertreten. Das Urteil wurde von der Angeklagten als rechtskräftig anerkannt..

Verantwortlich: Albin Klein, Gießen.

Bürgerverein Gießen.

Mittwoch, den 9. März cr., abends 18 Uhr im Saale des Hotel Einhorn

Allgemeine Bürgerversammlung

Tagesordnung:

Die Arbeitsschule, die Schule der Zukunft. Referent: Herr Schulrat Scheerer, Büdingen. Freie Aussprache.

Wir laden die gesammte Bürgerschaft, insbesondere unsere Mitglieder hierzu freundlichst ein. Damen will­kommen.

Der Vorstand.

Fürsorgestelle f. Lungenkranke

( Medizinische Klinit, Klinifstraße)

Sprechstunde: Jeden Mittwoch Abend 5-7 Uhr. Unentgeltliche Untersuchung von Lungenkranken und An­gehörigen von Lungenkranken. Ausgabe von Attesten für Aufnahme in Heilstätten. Ratschläge für Krante und ihre Angehörigen zur Vermeidung von Ansteckung.

Versteigerung.

Mittwoch, den 9. März d. J8.,

nachm 2 Uhr,

werden im Saale Neustadt 55 ( Bfau) versteigert:

I. 1 Trumeau mit Spiegel, ein Vertiko, 1 eleg. Büfet, 1 Sofa, 1 eich. Kleiderschrank, 1 Flur: garderobe, 1 Spiegel, 3 Bilder, 1 Steingutbowle, 1 Sessel, ein Alabasteraufsaz, 1 Blumen­ständer, 1 chines. Wasserpfeife, mehrere Dugend weiche Filz= hüte, 1 goldnes Armband mit Brosche, 2 Korallenfetten mit

Volt.

Neues Stadt- Theater

Glessen.

Direftion: Hermann Steingoetter. Dienstag, 8. März 1910. Abends 8 Uhr.

18. Dienstag- Abonnements­Vorstellung

Armband, 1 Aquarium, 1 Cro- Benefiz für Herrn Re­

quetspiel, 1 Partie Kleider,

Wäsche, 1 Flaschenspülu aschine, Biffeur Hermann Norden.

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II. 1 Nähmaschine, 1 Klavier, ein

vollst. Bett, 1 Kommode, ein Sofa, 1 Kleiderschrank, 1 Part. Werkholz, Handwagen, eine tannene Bettstelle, 2 Kiefern bohlen, 20 Palmen, 1 große Partie Schuhwaren, Wirts­tische und Stühle u. a. m. Die Versteigerung unter findet bestimmt ftatt. Geißler,

Großh. Gerichtsvollzieher,

Gießen.

Der Hochtourist".

Schwant in 3 Akten von Curt Kraag und May Neal. Anfang 8 Uhr. Ende g. 10% Uhr. Mittwoch, den 9. März 1910. Anfang 7 Uhr.

18 Mittwoch- Abonn.- Vorstellung

Klein- Dorrit.

Lustspiel in 3 Atten( nach Dickens) von Franz von Schönthan.

Wer Geld braucht au 3, 4, 50%| Anfang 7 Uhr. Ende geg. 91,2 Uhr.

auf Schuldsch., Wechsel,

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