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Giessener Konzert- Verein

Sonntag, den 9. Januar 1910, abends 54 Uhr

in der

NEUEN AULA

Fünftes Konzert

Zweiter Solisten- Abend

Fräulein STEFI GEYER aus Budapest( Violine)

Fräulein ELLY NEY aus Köln( Klavier)

PROGRAMM:

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1. Sonate op. 96 in G- dur für Violine und Klavier

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2. Sonate op. 35 In B- moll für Klavier

3. Loure und Gavotte a. d. Sonate für Solo- Violine in E- dur Nr. 6

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4. Stücke für Violine mit Begleitung des Pianoforte:

Solostücke für Klavier:

a) Intermezzo op. 119 Nr. 2 in E- moll

c)

a. op. 76 in As- dur

op. 118 Nr. 6 in Es- moll

d) Rhapsodie op. 119 Nr. 4 In Es- dur

a) Aria op. 103

b) Larghetto

c) Zapateado

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im Sickener Stadtwald. Donnerstag, den 18.Jan. 1910 bormittags 9 Uhr werden in den Waldungen der Stadt Gießen im Distrikt Großer Stadtwald III. bersteigert:

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Fr. Chopin.

J. S. Bach.

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M. Reger.

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A. Dvorák,

90,5 74

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48,9 54,4

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P. de Sarasate.

Johs. Brahms.

Oer Konzertflügel ven Steinway& Sons In New- York und Hamburg ist aus dem Klavier- Lager der

Firma C. A. André in Frankfurt a. Main.

Eintrittskarten: I. Platz Mk. 5, II. Platz Mk. 4,-, III. Platz Mk. 3,-, IV. Platz Mk. 2,50, Studentenkarten Mk. 1,-. Kl. Partitur- Ausgaben sind in der Musikalien­

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Die Zusammenkunft ist auf der Licherstraße an der 7. Schneise. Gießen, 5. Jan. 1910. Großh. Bürgermeisteret.

Keller.

handlung des Herrn Ernst Challier( Rudolphs Nachf.), Telephon Nr. 671, für Studierende auch Ankauf- Verkauf

bei Herrn Hausverwalter Ritter und abends an der Kasse zu haben.

Oeffnung des Saales nachmittags 41, Uhr.

Gastots.

Wir empfehlen unseren Gastots, welcher sich sowohl für Zimmer: beljungen, wie auch für Zentralheizungsanlagen besonders gut eignet, zu folgenden Preisen:

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Größe Nr. 1, etwas größer als durchschnittliche Korngröße des Anthrazit, gangbarste Sorte..

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B Gegründet 1848 Seltersweg 79 a Tel. 627 1,35 t. Neuenweg 4

Größe Nr. 2, Kleiner als durchschnittliche Korngröße des An­thrazit, namentlich für engere Ofenschächte geeignet.

In Wagenladungen von mindestens 36 Zentneru:

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Nahtots Nr. 2

Bei Entnahme von mindestens

Stüdtots

Nukkots Nr. 1

Nukkoks Nr. 2

1,15 Mr.

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200 Zentnern:

1,10 mr.

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Für Kotsabnehmer, welche zwet und mehr Doppelwaggons beziehen, ermäßigt sich der Preis um weitere 5 Bfg. für den Zentner. Für Aufuhr an das Hand werden 10 Pfennig für den Beutner berechnet.

NB. Ausnahmsweise fönn en fleinere Koksmengen ohne be­sondere Vergütung auch an die betr. Lagerplätze( Keller, Stall usw.) verbracht werden, sofern die Zufuhr durch das Gaswerk erfolgt.

Jm Gadwest findet nur Verkauf von über 5 Zentner Rots ftat; bagegen ist bet folgenden hiesigen Firmen der

Kleinverkauf der Gaskots

von 1 bis 5 Zentner

eingerichtet, nämlich bei:

Andreas Enler, Steinstraße 11, Joh. Fischer, Aliceftraße 19, J. Gappel, Große Mühlgasse 30, Karl Hensel, Walltorftraße 10, Gebr. Kahl, Frankfurterstraße 151, Ed. Klintel, Bahnhofstraße 10, Emil Lot, Kirchenplay 9, Emil Piftor Nachfolger, Marktstraße 10, Georg Cchäfer, Licherstraße 2, Auguft Sund, Marburgerstraße 9 Georg Unverzagt, Raiserallee 15, Dantel Wirth's Nachf. ( Th. Geilfus), Westanlage 51.

Diese Firmen berechnen oben stehende Preise unserer Gastots samt Anfuhr wie das Gaswert und berabfolgen dieselben auch tu Mengen unter 5 Bentnern.

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15 elgene Läden. Färberei- Versandt- Geschäft.

Post- und Bahnsendungen werden nach der Zentrale in Butzbach erbeten.

Die.

Münchner, Jugend'

ist die berufene Vorkampferin und Vertreterin der modernen Weltanschauung auf allen Ge bieten des öffentlichen Lebens. □□□ Es sollte niemand, der mit dem Geistesleben unserer Zeit in Fühlung bleiben will versäumen, regelmäßig die o Münchner Jugend" zu lesen.

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Bezugsprets vierteljährlich( 13 Nummern)& M Brobebände, auß vorsted. Nummern gusammens gestellt, ca. 120 Seiten start, 50, mit Porto 80. Cine Probenummer versendet aufver langen toftenfrei der

Die Brelſe unſerer Gaskors für die Abnehmer auferhalb Verlag der Jugend´in München

der Gemertung Gieken ermäßigen sich um Betrag Otroirüdvergütung von 4 Bfg. für den Zentner.

Gießen, ben 16. Dezember 1909.

Städtisches Gas- und Wafferwert Gießen. Steding.

Denkmal für Landgraf Ludwig V Zum Fonds für obiges Denkmal gingen beute weitere 2000 Mt. von einem Gießener Bürger bei mir ein. Dem hochherzigen Spender sage ich für seine wieder­holten Gaben herzlichsten Dank. Gießen, den 7. Januar 1910.

Mecum, Oberbürgermeister.

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Direktor Albert Rappmann.

Heute Freitag 7. Januar 1910 abends 8 Uhr

das durchschlagenden Erfolg erzielende Riesen- Weltstadt­Spezialitäten- Programm.

U. a. das großartige Fantoche Theater Kaufmann.

Frl. Groß genannt Saharet II die großartige Vortragskünstlerin.

Gustav Fuhrmann, der be' ebte Humorist sowie das übrige Programm.

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des hier in Gießen so beliebten Damen- Orchefters

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B Eintritt frei! Y Dienstag, 11. Januar 1910.

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mit Prämiterung der schönsten Damen- und Herren Masken.

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Herrenkarte Mt. 1,25. Damenkarte Mt. 0,75. Galerie Mt. 0,30. Vorverkaufsbillets in den bekannten Zigarrengeschäften. 8 ladet ergebenst ein

Direktion Albert Rappmann.

Bekanntmachung.

Betr: Die Gebührentarife der Gesindevermieterinnen und Stellenbermittler.

Bestehender Bestimmung gemäß bringen wir nach­stehenden Gebührentarif der hiesigen Gesindevermieterinnen und Stellenvermittler zum Abdruck.

Für die Vermittelung eines Dienfiboten Gesindevermieterinnen:

nach Gießen: nach auswärts:

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( welche von, denselben zu zahlen sind)

Hüttenberger, Selters­weg 67, Dertel, Dammstr. 43 Pitzer, Seltersweg 3

Fur Vermittlung von Köchinnen in Hotels und Wirtschaften Schmidt, Neue Bäue 5, Schmitt, Teufelslust­gärtchen 26

Stoll, Schloßgasse 17,

Vaupel, Bahnhofstr. 30,

Weißenbach, Kreuzplag 6,

Zimmermann, Neuenweg 29

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Von den Gebühren hat der Dienstbote jeweils 2Mk. zu entrichten. Vermieterin Bärrn erhebt von den Dienstboten 1 Mt, die Vermieterinnen Herr, Dertel, Schmidt, Neuen­Bäue, Stoll, und Zimmermann ergben bon denselben feine Gebühr.

Stellenvermittler:

Germann, Wolfengasse 13, für einen 1. Gesellen Mt. 3,

bon welchen Gebühren Meister und Geselle je die Hälfte zu entrichten haben.

Gießen, den 1. Januar 1910.

Großh. Polizeiamt Gießen. Reinhart.

Arbeitsvergebung.

Die zur Herstellung eines Vordach es an der Wa­genhalle für die elektrische Straßenbahn nötigen Sch I o f- ser und Glaserarbeiten sollen

Donnerstag, den 13. Januar d. Js, vorm. 10 Uhr öffentlich vergeben werden.

Zeichnung, Arbeitsbeschreibung und Bedingungen liegen bei uns zur Einsicht offen. Angebote auf Vordruck, der da­selbst erhältlich, sind bis zum genannten Termin an einzureichen. Zuschlagsfrist 14 Tage.

Gießen, den 6. Januar 1910. Städtisches Hochbauamt Gießen. Gerbel.

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