Einzelbild herunterladen

em

Die

-

bei

ite

Pa

per

per

rte

m-

Der

gen

t

ach

ach

in­

Die

ng

br

en

ter

28

gen

er

ber

зи

Inn

ur

ein

ge= eute

die

eder

nt­

auf­

unt

im

foll

gen

gen

der

auf,

mar

die

efet

treff

der

erten

vür­

ord

nder

I von

An­

t in

Be=

bon

zum

ewe

ange

mung rung

Mit

Dig jei

ischen

aus

Tauf

chte 1

gegen

und

An

vurde

n, die

tenn

ne der

gericht

Stod

Amte

lusive

t. Sm

rivate

vor

Spar

digen

völlig

ungs

bor= offen.

anftalt

allar

Sämt

find,

Irbei­

en Ar

erfugt

Vigaft

der

e ge

begab

Terpe

pedi­

feiner

e an.

Ili,

ciner

ber

Baumwollindustrie die sofortige Aussperrung für alle Fa briten. 8000 Arbeiter sind beschäftigungslos, und zwar in der ersten Woche an zwei Tagen, in der zweiten Woche an drei Tagen und sofort bis zur völligen Schließung der Fa briten.

den

)( Leipzig. Der als guter Tempofahrer in Streifen der Rennfahrer gefürchtete Berliner Willi Techmer reihte seinen diesjährigen Erfolgen wieder einen bedeuten den Sieg an, indem es ihm am letzten Sonntag gelang, im Handicap als sicherer Sieger vor Stabe und Conrad auf seinem leichtlaufenden Brennaborrade zu landen.

)( Die am leßten Sonntag im SportpartSteg­lib zum Austrag gebrachten Dauerrennen um den Gro­Ben Sommerpreis" boten sehr schönen Sport. In die Ehren des Tages teilten sich die Brennaborfahrer Didentmann u. Ryser, indem beide je einen der über 50 Kilometer füh­dem Tenden Läufe gewann. Im Gesamtklassement wurde Weltmeister Piet Dickentmann der erste Preis zuerkannt. Der gleichzeitig zum Austrag gebrachte Kleine Sommer- preis" sah den Holländer Piet van Net ebenfalls auf Bren­nabor als Sieger.

Die Zeppelin- Luftschiffe

Das traurige Schicksal, welches das neueste Zeppelin­Luftschiff betroffen hat, wird unweigerlich wieder die Sh ftemfrage zur Debatte bringen. Es ist ja auffällig, daß ein Zeppelin Luftschiff nach dem anderen auf seinen Fernfahr ten verunglückt, und die Wucht dieser Tatsache prägt sich auch in der Zurückhaltung aus, welche gerade solche Blätter an den Tag legen, welche sonst keine andere Begeisterung fannten, als die für das starre System. Dieser Eindruck fann auch nicht verwischt werden, wenn von beteiligter Seite ein über das andere Mal versichert wird, daß der Sturm, der das Verkehrsluftschiff erfaßt hatte, überaus start gewe­sen sei und es ein glänzender Beweis für die Widerstands­fähigkeit des Luftschiffes sei, daß es sich gegen die elemen nicht tare Gewalt überhaupt zu halten vermochte. Es ist unsere Aufgabe, uns in die Streitfrage, ob das starre Sy­stem vor dem unstarren oder halbstarren den Vorzug ver­diene, einzumischen. Aber auch dem Laien drängt sich die Wahrnehmung auf, daß unstarre und halbstarre Luftschiffe vor dem starren den Vorzug haben, daß sie im kritischen Augenblick zur Erde gehen und ihr Gas entleeren können, so daß der Ballon den Winden keine Angriffsfläche mehr bietet.

Eine besondere Bedeutung hat aber der Unfall des Düsseldorfer Verkehrsluftschiffes, wenn man an die Angriffe denkt, welche die Militärverwaltung aus Anlaß der Ver= nichtung des von Militärs geführten Zeppelinschen Luft= schiffes bei Weilburg erfahren hat. Bei dieser Gelegenheit daß wurde der Militärverwaltung der Vorwurf gemacht, sie den Grafen Zeppelin schlecht behandle, weil sie es ab= lehne, seine Schiffe zu übernehmen, und es wurde eine große Abrechnung darüber für den Herbst im Reichstag in Aussicht gestellt. Aber das eine fann die Militärverwaltung mit Recht sagen: daß sie, wenn sie sich nicht mit Haut und Haaren dem starren System verschreibt, recht daran tut, wie die fortgesetten Katastrophen der Zeppelinschen Luftschiffe beweisen.

und die

ten Gefühle Man tann für den Grafen Zeppelin die besten haben und seine Verdienste durchaus anerkennen, aber die Militärverwaltung hat keine Veranlassung, einer Luftschiff= firma ein Monopol zu geben, so lange diese nicht die Ue­berlegenheit ihres Systems in der praktischen Verwendung unzweifelhaft dargetan hat. Sie bezieht ja auch, und der Reichstag will es ja, die Kanonen, die Gewehre Munition nicht von einer einzigen Firma, und in der Frage der Panzerplatten hat der Reichstag noch in der vorigen Session der Marineverwaltung Vorhaltungen ge­macht, daß sie zu lässig sei bei den Versuchen, Krupp eine Konturrenz zu schaffen. Die Konkurrenz wird auch auf dem Gebiete der Luftschiffahrt ganz gut sein und allem Anschein nach genügen auch das Parsevalsche und das Großsche Mi­Auch litärluftschiff den Ansprüchen der Militärverwaltung. diese Schiffe haben sicher ihre Mängel, und ein Mangel ist,

wie die Erfahrung lehrt, allen gemeinsam: bei starkem Winde sind alle nicht zu gebrauchen, und offenbar sind wir auch noch nicht so weit, um regelmäßige Verkehrsfahrten einzurichten, geschweige denn nach dem Nordpol zu fahren. Es liegt keine Veranlassung vor, die Militärverwaltung zu drängen, daß sie das Geld der Steuerzahler bloß für die Zeppelinschen Kolosse anlegt, wenn sie sich nicht der Gefahr aussetzen will, daß ihr später vielleicht Vorwürfe gemacht werden, sie habe das Geld der Steuerzahler in die Winde verstreut. Sie muß sich abwartend verhalten, denn erst die Zukunft wird entscheiden, ob das lenkbare Luftschiff Frage des Systems oder des Motors ist.

Deutsche Turnerschaft.

eine

Im ersten Vierteljahr d. Js. hat die Deutsche Turner­schaft nach Abzug der eingegangenen und ausgetretenen Vereine eine Zunahme von über 60 neuer zu verzeichnen. Besonders bemerkenswert sind dabei der Unteroffizier turn­verein in München und der Schülerturnverein der Ober­Realschule in Jena. Also überall ein erhöhtes Interesse für die Aufgaben und Ziele der Deutschen Turnerschaft. Wenn den Unteroffizieren einerseits und den Schülern höh erer Lehranstalten andererseits der Anschluß an sie gestattet wird, so ist das wieder ein Beweis, daß die Grundlage der Turnerschaft eine außerordentlich gute und ihre Leitung eine vortreffliche ist, was uns Turner nur freuen fann. Der Beitritt des Turnvereins in Sofia in Bulgarien weist ferner auf die großen Verdienste hin, die dem deutschen Turnen und der deutschen Turnerschaft im Auslande zu= tommen.

*

Die diesjährigen Sitzungen des Hauptausschusses der jetzt etwa 9500 Vereine mit über 900 000 Mitgliedern um­fassenden Deutschen Turnerschaft werden am 21.- 23. Juli in Straßburg abgehalten werden. Nach dem jetzt erschie nenen Kassenbericht verfügt die Deutsche Turnerschaft über ein Vermögen von 229 867,15 Mt., abgesehen natürlich von den Kassenbeständen der einzelnen Vereine, die etwa 14 Millionen betragen. Von diesen 229 867,15 Mt. befinden sich in der Haupttasse einschließlich des Werts des Jahn­museums in Freyburg a. U. 100 837,76 Mt., in der Ab­geordneten- und Kampfrichtertasse 23 208 Mt., in der Dr. Ferdinand Goeß- Stiftung für Errichtung deutscher Turn= stätten 95 425,44 Mt. und in der ehemaligen Deutschen Jahnstiftung, deren Erträge für Unterstützung alter Turn­lehrerwitwen Verwendung finden, 10 395,95 Mr. Aus der Dr. Ferdinand Goetz- Stiftung sind 9950 Mt. Beihilfen zum Bau von Turnhallen gewährt worden.

Seit einiger Zeit macht sich beim deutschen Militär das Bestreben geltend, dem Turnen einen seiner wichtigsten Teile, das Bewegungsspiel, beizugesellen. Die Anregung zu seiner Pflege, die die Turnvereine sich schon seit Jahns Zeiten haben angelegen sein lassen, auch beim Militär wurde von dem deutschen Kaiser gegeben, und zwar im Hinblick auf England, wo die Soldaten ihre freie Zeit zum großen Teil auf das Spiel verwenden. Ueber das gute Auslän dische hat man aber wieder einmal das bessere Einheimische übersehen. Bis jetzt ist nämlich nur die Rede vom Fuß= ballspiel. Viel geeigneter erscheint aber jedem Kenner für das Militär der deutsche Schlagball, das schönste aller Bewegungsspiele. Die folgenden Ausführungen= gen dies genauer dartun. Das Fußballspiel beruht haupt­sächlich auf der Beintätigkeit, bedingt durch das fortgesetzte Laufen, wodurch sich unter Umständen auch nachteilige Wirk­ungen einstellen können, die Armtätigkeit ist dabei auf ein

Reeses

Puddingpulver

unübertroffen

Igomob Gesucht Tommo Kaffee- Rösterei.

Tüchtige, selbständige Wagenfattler, Kaftenmacher, Wagner und Feilbänker finden sofort dauernde Stellung.

Offerten mit Zeugnissen erbeten.

Daimler- Motoren- Gesellschaft

Stuttgart( Untertürkheim).

Germania,

Lebens- Versicherungs- Aktien- Gesellschaft zu Stettin.

Versicherungsbestand End.1909:

mayo

Sicherheitsfonds Ende 1909:

826.4 Mia. Mt. Kapital. 367.7 Millionen Mark.

Uave fallbark it.

Weltpolice. Unanfechtbarkeit.

Dividende nach Plan B bis zu 85% der einzelnen P.änie. Die Germania schließt: Lebens, Javaliditäts-, Aussteuer, Militär­dienst, Leibrenten-, Unfall, Haftpflichtver: sicherungen.

Prospekte und jede weitere Auskunft to stenfrei durch die

Hauptagentur Gießen: Friedrich Helm, Löberstr. 6.

Täglich frische Röstungen.

:: Gebrannte Kaffee's

:-:

per Pfand von 90 Pfg. an. Besonders emfehle ich meine

Hochfeine Mischu gen zu 1,30 a 1,40 per Pfund.

Grosses Lager in Roh- Kaffee

Vorsand nach auswärts von 9 Pfund an franko!

Echt Malzkaffee Pfund- Packet 25 Pfennige.

Jakob Maternus:-: Giessen

Ecke Klinik- und Frankfurterstrasse.:

Eigene Gewächse bester und allerbester Weinbergslagen bersendet in Fässern von 25 Ltr. u. in Kiften v. 12 Fl. an Paul Christian Saalwächter Weingutsbesitzer, NIEDER- INGELHEIM a. Rh. Spezialität: Jagelheimer Rotweine

Rheinweine

sehr geringes Maß beschränkt, allseitige Leibesübung läßt es also vermissen. Das Schlagballspiel dagegen erfordert den ganzen Körper. Es verlangt den Lauf, aber auch den sicheren Schlag, das Fangen des Balles, und das Abwer­fen des Gegners, beansprucht also auch Rumpf und Arme in hervorragendem Maße. Was uns jedoch von ganz be­sonderer Bedeutung gerade für das Militär erscheinen will, das ist die ungemein wichtige Ausbildung des Auges, die besonders durch dieses Spiel erreicht wird. Verlangt schon das sichere Treffen des Balles ein scharfes Sehen des Schlägers, so noch viel mehr sein Fangen. Weithin, oft 50 bis 60 Meter weit, und turmhoch fliegt er durch die Luft. Welche haarscharfe Abschätzung der Entfernung, wo er her­unterkommen wird, ist nötig, um ihn mit einer Hand sicher absangen zu können. Dieselbe Sehschärfe, dieselbe genaue Abschätzung der En.fernung, dazu eine ungemeine Gewandt­heit im Weitergeben des Balles und Einkreisen des Geg ners, verlangt das zielsichere Abwerfen desselben während seines raschen Laufes. Blitzschnelles Niederwerfen, ein ra­scher Sprung in die Höhe oder gewandtes seitliches Auz- biegen läßt diesen wiederum häufig einem Treffwurf ent gehen. Außerordentlich spannende, stets wechselnde Bilder bietet daher das Spiel. Immer muß das ganze Spielfeld im Auge behalten, in einem Nu überblickt und sicher auf­gefaßt werden können, um einen Erfolg zu erringen. We­gen dieser hohen erzieherische Eigenschaften in leiblicher und geistiger Hinsicht ist der Schlagball ohne Zweifel das deutsche Kampfspiel der Zukunft, nicht zum mindesten auch für das Militär.

* Passau. Der Turnlehrer des Kaiser 3, Rob. v. Dresky, ist hier im Alter von 75 Jahren gestorben. Oberst v. Dresky war 20 Jahre lang in der Hofhaltung Kaiser Friedrichs beschäftigt und hat Kaiser Wilhelm vom 6. Jahre an in gymnastischen Uebungen unterrichtet. Zuletzt war er Kurkommissar in Bad- Em3. Dresky erhielt oft Einladungen an Bord der Hohenzollern". Hier hielt der Kaiser darauf, daß unter Drestys Leitung fleißig geturnt wurde. Der alte Oberst tannte dann keine Nachsicht. Die Herren vom Zivil, denen derartige Leibesübungen beson­ders schwer fielen, wurden scharf vorgenommen, und selbst der Kaiser wurde nicht geschont sehr zum Gaudium aller Teilnehmer wenn diese oder jene Uebung nicht gelingen wollte.

*

Der Wert des Turnens für

!! Frauen turnt! das weibliche Geschlecht wurde wieder neuerdings ausdrüc lich betont. Ein befannter Frauenarzt befundet, daß min­destens zwei Drittel seiner Patientinnen die Konsultation nicht nötig gehabt hätten, wenn sie in ihrer Jugend regel­mäßig geturnt hätten. Auf Grund seiner genauen Beobach­tungen glaubt er, daß die überwiegende Mehrzahl aller unheilbarer Frauenkrankheiten in der unvollkommenen Kör perentwicklung und der daraus entspringenden Arbeitsstör­ung der inneren Organe ihren Ursprung habe. Es gibt kein Mittel, das zur Hebung von chronischen Krankheiten der in­neren Organe besser und wirksamer ist, als das regelmäßige Turnen. Die einseitige Körpertätigkeit hat Auszehrung oder Verkümmerung des Nervensystems und des Gehirns zur Folge. Es sollen junge Mädchen in den Jahren ihrer Entwickelung regelmäßig turnen, nicht nur weil dadurch för­perliches Wohlbefinden gefördert, sondern weil dadurch auch ihr Geist gehoben, ihre Dentkraft geschärft, ihr moralisches Bewußtsein gestärkt wird und sie in Wahrheit an Leib und brheit an Leib und Seele tatkräftige Menschen werden.

Verantwortlich: Albin Klein, Gießen.

Kufeke

-Kinder­mehl

Kranken­kost.

Hervorragend bewährte Nahrung. Die Kinder gedeihen vorzüglich dabei u. leiden nicht an Verdauungsstörung

Zu verkaufen VVVVVVV

Neues Stadtheater

Tische, Stühle Küchen- Schränke Kleider Schränke Wasch- Schränke ☐☐

Kommoden Sofas, Betten und getragene Kleider

bei

Louis Rothenberger

Neuenweg 23.

Naturreinen

Apfelwein,

in Flaschen x. Gebirden, liefect zu billiaſten Preisen

H. Trechiler, Steinftr. 48= Telephon 581.

Sanatorium und Pension Traisa i. 0. bei Darmstadt.

Giessen. Direktion: Hermann Steingoetter. Dienstag, d. 5. Juli 1910, abends 8 Uhr Gastspiel des Bad Nauheimer Kurth aters. Anker Abonnement! Zu dieser Vorstellung haben Gutscheine Gültigkeit.

Unter Mitwirfung dr Kapel'e des hiesigen Inf.- Negts. Kaiser Wilhelm" Nr. 116.

Die lustige Witwe.

Operette in 3 Aften von Bittor Léon und Leo Stein.

Glück auf"

Bei Verdauungs-, Nerven-, Zucker-, Herzleiden, Frauenleiden et

beste Heilerfolge.

Prospekt fr. durch den Besitzer L. Rinderspacher