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* Berlin. Die landwirtschaftliche Unfallversicherung stand in der Reichsversicherungs- Stommission zur Beratung. Entsprechend einem Zentrumsantrage wurde festgesetzt, daß auch der Friedhofsbetrieb, die Gärtnerei und die Part- und Gartenpflege als landwirtschaftlicher Betrieb im Sinne des Unfallversicherungs- Gesetzes zu gelten haben. Die Bestimm ungen über die Ausdehnung der Versicherungspflicht wur­den gemäß den Entwurfs- Bestimmungen festgelegt.

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* Berlin. Auf zahlreiche Anfragen teilt der Han­sabund mit, daß er den bisher erlassenen Wahlaufrufen zwecks Bildung eines industriellen Wahlfonds völlig fern steht. Ein Ausruf des Hansabundes an die Angehörigen des deutschen Gewerbestandes, zur Sammlung eines Wahl­fonds, steht unmittelbar bevor.

* Berlin. Für die Elektrisierung von Vollbahnen wird im nächsten preußischen Eisenbahnanleihegesetz eine Summe von fast 40 Millionen Mart angefordert werden, wovon 17 Millionen für die neu in Angriff zu nehmende schlesische Strecke Lauban- Dittersbach und 22 Millionen für die Strecke Dessau- Bitterfeld bestimmt sind, für die im vori­gen Jahre eine erste Rate von zwei Millionen zur Ver= fügung gestellt war.

* Berlin. Die letzten Tage verliefen in dem Stadt­viertel Mo a bit vollkommen ruhig. Die Zahl der we gen der Moabiter Ausschreitungen dem Untersuchungsrich­ter bis jetzt vorgeführten Personen beträgt insgesamt 42. * Stuttgart. Die hiesigen Sozialdemokraten ha­ben sich in der Budgetfrage zugunsten der Auffassung der norddeutschen Genossen, welche auf dem Partei, age in Mag­ab deburg die Zustimmung zum Staatshaushaltsanschlag lehnten, ausgesprochen. In der Debatte ging es sehr stür­misch her.

* Krefeld. In der Sitzung des Arbeitgeber- Ver­bandes der rheinischen Seidenindustrie wurde einstimmig beschlossen, in 14 Tagen die allgemeine Sperre zu verhän­gen, falls ein bei der Firma Eisländer fürzlich ausgebro­chener Streit bis dahin nicht beendet ist. Es tommen un gefähr 15 000 Arbeiter in Frage.

* Rirfeld, Kr. Lauterbach. Wegen Verdacht des Kindesmordes wurde eine aus Stockhausen gebürtige Dienst­magd verhaftet, die ihr vor zirka 14 Tagen geborenes Kind umgebracht und im Felde unter einem Steinhausen begra ben haben soll. Die Leiche wurde unter Steingeröll auf dem Felde gefunden.

* Neustrelit. Das nächstjährige Kaisermanöver wird in Mecklenburg- Strelitz stattfinden. Daran werden das 2.( Pommersche) und das 9.( Mecklenburg, Schleswig­Holstein und Hansastädte- Armeekorps) als Gegner des 2. sächsischen Armeekorps und der Garde teilnehmen.

* Iserlohn. Die Stadtverordneten haben beschlos sen, hier eine Schule die erste in Deutschland Anlernung von Polizeihund- Führern zu errichten.

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)( Der Große Preis von Europa bildete am letzten Sonntag die Hauptkonkurrenz der Radrennen in Leip­zig. Das über 100 kilometer führende Rennen sah den Europameister Fritz Theile auf Brennabor als zweiten nur 20 Meter hinter dem Sieger. Im geschlagenen Felde be fand sich wiederum der Amerikaner Walthour.

)( Das am letzten Sonntag in Barmen abgehaltene 100 Kilometer- Rennen um den Großen Bergischen Herbstpreis gewann der in dieser Saison so erfolg reiche Brennaborfahrer Scheuermann.

* Saratoga. Hier trat der republikanische Staats­fonvent zusammen, der den Führer der republikanischen Par­tei und damit zugleich ihren Kandidaten für den Präsi- dentschaftsposten ernennt. Wie faum anders erwartet, ging Roosevelt trop dem schärfsten Wettbewerb der Gegner als Sieger hervor. Nach dieser Abstimmung ist kein Zweifel mehr möglich, daß Roosevelt wieder der tommende Mann" der Republikaner ist und den Präsidentensitz zum 3. Mal besteigen wird.

Die Ueberreichung der Meisterbriefe in Gießen.

Welch große Wertschätzung und Unterstützung das Hand­werf gegenwärtig von allen Seiten erfahren darf, kam in der am Sonntag im Gewerbehause zu Gießen stattgefun­denen feierlichen Ueberreichung der Meister­briefe an die bei der diesjährigen Meisterprüfung der Provinz Oberhessen bestandenen 69 Jungmeister deutlich zum Ausdruck. Außer den neuen Meistern und den Mit=

gliedern der Prüfungskommission sowie anderen Handweeks­meistern und Freunden des Handwerkes hatten sich zur Feier

eingefunden Herr Provinzialdirektor Dr. Usinger, als Vertreter der Handwerkstammer Syndikus Engelbach­Darmstadt, als Vertreter der Handelskammer Kaufmann C. Rähr, als Vertreter des Gewerbevereins Kommerzienrat Gymnasium) über Heyligenstaedt, als Vertreter der Hess. Zentralstelle für Gewerbe Gewerbeschulrat Meyer- Darmstadt. Der Vor­sitzende der Prüfungskommission, Baumeister Traber,

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Direktoren und

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ichtete auz Frant begrüßte die Erschienenen, insbesondere den Herrn Provin rtschaftlichen Gezialdirektor, dessen Gegenwart bei dieser Feier das oberhes= lagung von M. fische Handwerk ganz besonders ehre. Die Handwerker be­De dann auch der dürfen in ihren Bestrebungen zur Hebung ihres Standes rtaffe durch die der Unterstützung der Staatsregierung, die sie auch in rei­Wie die Staats

gen Werner ein chem Maße genießen dürfen. Insbesondere ist es unser n. Die Verhand erhabener Landesfürst, der das Handwerk zu heben und zu

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fördern erfolgreich bestrebt sei. Mit einem Hoch auf Se. Kgl. Hoheit den Großherzog von Hessen, in das dte An­wesenden freudig einstimmten, schloß der Vorsitzende seine

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ttmann berichten Ansprache. Provinzialdirektor Dr. Usinger dankte für über die staats die freundliche Einladung; er habe sie gerne befolgt chen. Die politi wolle damit zeigen, welch hohen Wert er für seine Person ilung werden die fter, sich des Meistertitels allezeit würdig zu erweisen, und f Lattmann und wünschte ihnen für ihren ferneren Lebensweg alles Gute.

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der Meisterprüfung beilege. Er ermahnte die jungen Mei­

Syndikus Engelb a chDarmstadt begrüßte namens der Handwerkskammer die Versammlung und übermittelte die Glückwünsche der Kammer an die Jungmeister. Er dankte allen Mitgliedern der Meisterprüfungskommission für ihre eifrige und ersprießliche Tätigkeit. Vorsitzender wie Bei­sitzer hätten ihre volle Schuldigkeit getan. Seit Einführung der durch Reichsgesetz geschaffenen Meisterprüfungen sei die Handwerkskammer fortgesetzt bestrebt gewesen, durch stete Erhöhung der Anforderungen an die Meisterprüflinge den Grad der möglichsten Vollkommenheit zu erhalten. Nicht in

gerichtliche Urteile Aeußerlichkeiten wie Form und Feier, nicht im Bieten ein­rden solle, und facherer Gelegenheit zur Ablegung der Prüfungen sei der

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Wert derselben zu suchen, sondern in dem bisher schon be­tätigten Bestreben, die Prüflinge vor erprobten, anerkannt

tüchtigen Männern ihres Fachs den Nachweis ihres Kön nens erbringen zu lassen. Und in diesem Bestreben sei die Kammer durch die Prüfungsmeister, bisher auf das Beste unterstützt worden. Sie vertraue deshalb nach wie vor den Vorsitzenden und Mitgliedern der Prüfungskommissio­nen auf gerechte Durchführung ihrer nicht leichten Aufgabe. Kaufmann Röhr überbrachte die Glückwünsche der Han­delskammer und Kommerzienrat Heyligenstaedt die­jenigen des Gewerbevereins. Auch er dankte den Prüfungs­meistern für Uebernahme der nicht immer dankbaren Auf­gabe und gab dem Wunsche Ausdruck, daß die jungen Meister Fühlung behalten mit dem Gewerbeverein, wo sie mit Rat und Tat unterstützt werden. Stadtverordneter H. Winn begrüßte die jungen Meister und führte nach einem Hinweis auf die Ausstellung in Lauterbach, deren Besuch er empfahl, aus, daß durch die Einführung der Gewerbe­freiheit dem Handwerk Elemente zugeführt worden sind, die durch Lieferung von billiger und schlechter Arbeit nicht nur den Stand, sondern auch das Publikum schwer geschädigt haben. Teilweise sind diese Schäden beseitigt worden durch die Einführung des sogenannten kleinen Befähigungsnach­weises. Es dürfe aber dabei nicht stille gestanden werden; das Streben der Handwerker müsse dahin gehen, dem Ge­werbestand wieder sein altes Ansehen und seine alte Blüte zu schaffen. Die jungen Meister sollen nicht meinen, daß sie jetzt schon alles können und nichts mehr zu lernen hät­ten; sie müssen weiterlernen und weiterstreben. Möge jeder in seinem Handwerk ein tüchtiger Meister und ein nüßliches Glied der menschlichen Gesellschaft werden. Nachdem noch Gewerbeschulrat Meyer herzliche Glückwünsche für die Jungmeister ausgesprochen hatte, teilte der Vorsitzende der Prüfungskommission noch einiges aus dem geschäftlichen Teil der Prüfung mit. Der diesjährigen Meisterprüfung,

deren praktischer Teil vom 15. Juli bis 2. September und deren theoretischer vom 5. bis 23. September dauerte, un­terzogen sich 74 Kandidaten aus 25 verschiedenen Hand= wertszweigen und 38 Orten Oberhessens. Von diesen 74 Kandidaten haben 3 die Prüfung nicht bestanden und zwei sind während der Prüfung zurückgetreten. Es wurde feft­gestellt, daß die Leistungen im großen und ganzen gegen früher bessere geworden seien, was wohl auch eine Folge der größeren Strenge sei, die von den Prüfungsmeistern angewendet wurde. Er richtete noch Worte der Mahnung an die jungen Meister und schloß mit dem Wunsche: Glück auf, Handwerk, im Aufwärtsstreben liegt der Erfolg!" Hierauf nahm Herr Architekt Huhn die Ueberreichung der Meisterbriefe vor, während Herr Schreinermeister Müll er und Herr Schmiedemeister He ß den gebräuchlichen Hand­schlag entgegennahmen.

Nachstehende Kandidaten haben die Berechtigung zur Führung des Meistertitels erlangt: Bäcker: Ludw. Stein- Nidda, Hermann Rullmann- Nidda, Wilhelm Muth Friedberg, Ludwig Freund 2.- Alten- Buseck, Georg Theodor Ohmeis- Ober- Erlenbach; Buchbinder: Wilh. Stephan- Gie­ßen, Theodor. Schwerdtfeger- Friedberg; Buchdrucker: Louis Lipski- Bad Nauheim, Hugo Schneider- Büdingen; Dachdecker: Friedrich Diefenbach- Assenheim; Friseur: Georg Hennig- Vil­bel, Gottfried Ruppel- Friedberg; Glaser: Karl Milius­Friedberg; Maurer: Karl Spengler- Lich, Heinrich Mohr­Annerod, Jakob Schäfer- Reiskirchen, Heinrich Jung 7.- Holz­heim, Heinrich Schmidt 3.- Kirdorf; Mechaniker: Heinr. Bal­ser- Gießen, Ludwig Schmittgall- Gießen; Meßger: W. Kahl­Gießen, Joh. Elmshäuser- Gießen, Friedrich Haupt- Oden­hausen, Hermann Rullmann- Gedern, Reinh. Meißner- Nidda, Konrad Stöhr- Lauterbach, Aug. Ringshausen- Nidda, Heinr. Peter Duchardt- Alsfeld, Theodor Schütz- Bad- Nauheim; Pflasterer: Karl Mohr- Annerod, Heinrich Wirth- Ober- Schmit< ten; Sattler: Theodor Stumpf- Lauterbach, Friedrich Wicke Groß- Felda; Sattler und Tapezierer: Wilh. Koch- Alsfeld; Schmied: Wilh. Hilß- Büdingen, Karl Dreßler- Assenheim, Reinh. Frizz 2.- Langd, Adam Müller- Ilbenstadt, Johannes Vaupel- Mittel- Gründau, Wilhelm Friedrich Stelz- Nieder­Florstadt; Schneider: Wilh. Lathar- Kirdorf; Schlosser: 2. Winheim- Gedern, Siegmund Naumann- Nidda, Adolph Lipp­Lindheim, Georg Schmidt- Lich; Maschinenschlosser: Theod. Hißeler- Ockstadt; Schreiner: Peter Geißler- Friedberg, Karl Bernhardt- Friedberg, Julius Trapp- Friedberg, Fr. Seyf= farth- Alsfeld; Schornsteinfeger: Max Nebl- Butzbach; Schuh­macher: Heinrich Strehl- Friedberg, Georg Lemp- Ostheim b. Buzbach; Spengler: Heinrich Imhof- Ober- Schmitten, Hein­rich Wolf- Nidda, Friedrich Krömmelbein- Lauterbach; Speng­ler und Installateur: Heinrich Blum- Gießen; Installateur: Heinrich Weinandt- Großen- Linden; Wagner: Ad. Stöhr 2.­Glashütten; Weißbinder: Leonhard Weißbeck- Schliß, Jakob Müller- Butzbach, Heinrich Daß- Gießen, Wilhelm Bräunin­ger- Lollar; Tüncher: Otto Wittekind- Büdingen; Zimmerer: Heinrich Hock- Holzheim, Karl Schmandt- Steinberg, K. Rin­fer- Nonnenroth, Philipp Schäfer- Beuern, Wilhelm Kirchhof­Ober- Lais.

Nachdem noch Jungmeister Stengler aus Lich der Prüfungskommission im Auftrage der neuen Meister gedankt hatte, schloß der Vorsitzende mit nochmaligem Danke den offiziellen Teil der Feier.

Vermischtes.

Metallfrankheiten.- Daß es auch in der sogenannten anorganischen Welt Krankheiten gibt, iſt wohl nur wenig bekannt. Techniker aber fennen, wie wir im Buch für Alle" lesen, die Tatsache, daß sich z. B. Bronze aus nicht erkennbaren Ursachen plötzlich zersetzt, von innen heraus zerstört wird. Es ist dies nicht etwa

Kufeke

-Kindermehl

Tausendfach bewährte Nahrung bei: Brechdurchfall, Diarrhöe,

-Krankenkost Darmkatarrh, etc.

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ein einfacher Orydationsprozeß, sondern eine Erscheinung, die tatsächlich am meisten Aehnlichkeit mit einer Krankheit hat. Man nennt die Erscheinung deshalb auch Bronzepest". Bei Gegenständen aus reinem Zinn hat man eine ähnliche Erkrankung" beobachtet. Neuerdings hat man diese Tat­sache nun auch an einem anderen Metall, nämlich am Ei­sen, festgestellt. Ein österreichischer Chemiker bemerkte in der Küche seines Haushalts, daß ein schon über 2 Jahre im Gebräuche befindliches verzinntes Eisengeschirr rasch völ­lig brüchig und bräckelig wurde, und zwar von innen her­aus. Alle Gegenmittel, wie Erwärmen des Gefäßes, Ko­chen von Wasser darin 2c., erwiesen sich als wirkungslos. Der Zersetzungsprozeß war durchaus nicht aufzuhalten. Der eigentümliche Verlauf dieser Metallerfrankung brachte den Chemiker auf den naheliegenden Gedanken, eine Ueber­tragung dieses frankheitsähnlichen Zustandes zu versuchen, und siehe da, dieser seltsame Versuch glückte vollständig. Der Chemiker brachte beispielsweise einige an der Zinnpest er­frankie Gegenstände eine Weile mit gesunden Gegenständen in enge Berührung, und die Ansteckung" erfolgte tatsäch­lich. Sie schritt so rasch vor, daß binnen eines Tages ein Fleck bis zu 4 Zentimeter Umfang davon ergriffen wurde. Stanniol z. B. und dünngewalztes Zinn wurden in fürze­ster Zeit vollkommen brüchig, so rasch schritt die Krankheit fort.

Geschäftliches.

- Wie aus der Noteine Tugend wurde! Wie viele großen Fortschritte und Errungenschaften, wieviel Gutes und Vortreffliches verdankt die Menschheit nur der Not, dem Zwang, sich helfen zu müssen; wie oft ist an die Stelle von etwas Gutem, weil es verschwand und ein Er­satz geschaffen werden mußte, etwas Besseres getreten! Ein Beispiel dafür bietet der Umschwuna, der sich gegenwertig mit unseren Speisefetten vollzieht. Es ist bekannt, daß Kuhbutter und auch Schweinefett in den letzten Jahren un­erschwinglich teuer geworden sind. Der Not gehorchend wandte sich die deutsche Hausfrau nach einem Ersatz um, den sie in Pflanzensett fand. Vor allem bevorzugte sie die bekannten Produkte Palmin"( Pflanzenfett) und Palmona"( Pflanzenbutter- Margarine). Da ereignete sich etwas merkwürdiges: die Hausfrau war mit diesem Ersatz nicht nur zufrieden, sondern sie zog ihn sogar den tierischen Fetten vor. Vor allen Dingen nahm sie anstelle der verschiedenen tierischen Fette wie Margarine 2c. jetzt Pflanzenbutter- Margarine Palmona", so daß jetzt immer mehr nicht aus Not, sondern aus Tugend die Pflanzenfette an Stelle der tierischen Fette treten.

Literarisches.

25 Jahre sind es her, seit die bekannte Firma John Henry Schwerin in Berlin ihr erstes Moden- u. Fa= milienblatt herausgab. Eine lange Zeit! Wenn die Firma mit ihren vielen populären Blättern: Mode und Haus, Große Modenwelt, Kinder- Garderobe, Illustrierte Wäsche­zeitung, Frauen- Fleiß 2c. noch heute an leitender Stelle ihrer Branche trot vieler Nachahmungen steht, so verdankt sie es in erster Linie dem Umstande, daß sie die Bahnen des jetzt gerade vor 10 Jahren verstorbenen genialen Begründers der Firma, John Schwerin, nicht ver­lassen hat: Gut, reichhaltig und billig zu liefern, ein Prin­zip, das von der deutschen Frauenwelt dankbar akzeptiert wurde.

Quentin Mahlaw's grauer Taschen­fahrplan für Winter 1910-11 ist soeben im Verlage von Mahlau u. Waldschmidt Frankfurt a. M., Gr. Gallusstr. 3, in der bekannten reichhaltigen und gediegenen Ausstatt­ung zum Preise von 25 Pfg. erschienen.

Verantwortlich: Albin Klein, Gießen.

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