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* Langenschwalbach. Der Verband Mittel= rheinischer Volksbildungsvereine gedenkt seine Haupt- Ver­sammlung am 20. und 21. August in dem Badestädtchen Langenschwalbach abzuhalten. Am 2. Versammlungstage wird nach Erledigung der geschäftlichen Angelegenheiten Pro­fessor Nover- Mainz einen Vortrag über Volksbildung halten.

* Oppenheim. Die wirtschaftlichen Folgen der Riesenunterschlagungen des Notars Hubert machen sich nun bemerkbar. Eine Reihe von Konkursen steht unmittelbar bevor und als erstes Opfer fiel bereits das Maurergeschäft von Heinrich Windisch in Derheim, dessen Konkurs ange= meldet ist.

* Frankfurt a. M. Der Stadt Frankfurt wurde die Genehmigung zur Ausgabe einer 4prozentigen An= leihe von 20 Millionen Mark behuss Beschaffung der Mittel zur Aufführung verschiedener städtischer Bauten erteilt.

* Mainz. Der Vorstand des Schutzverbandes der Mainzer Hauseigentümer hat zwei Eingaben an die Bür­germeisterei und den Schulvorstand derichtet, worin der Un­jug des Beschmußens und Beschreibens neu angestrichener Häuser besprochen und Vorschläge zur wirksamen Abhilfe gemacht werden.

* Mainz. Nach statistischen Erhebungen sind in Mainz und Umgebung mehr als ein Viertel der Bau arbeiter schon seit Wochen ohne Verdienst, in der nächsten Zeit stehen weitere Entlassungen bevor, so daß in diesen Kreisen Not und Elend unausbleiblich sind. Die Verbände der Maurer und Bauhilfsarbeiter haben sich des halb heute an die Bürgermeisterei mit dem Ersuchen ge­wandt, eine Anzahl projektierte städtischer Bauten möglichst bald in Angriff zu nehmen, um der Arbeitslosigkeit abzu helfen.

*& ch z e l l. Eine landwirtschaftliche Ausstellung fin­det hier am 8. und 9. August statt. Es stehen für die Prämiierung seitens der Landwirtschaftskammer etwa 100 Mark zur Verfügung. Mit der Ackerbauausstellung ist eine Obstausstellung und ein Saatgutmarkt der hessischen Saat­baustellen verbunden. An die Ausstellung schließt sich noch ein Obstverpackungskursus.

* Wöllstein. Eine ernste Manung für alle Land­wirte sollten die in letzter Zeit hierselbst vorgekommenen zahlreichen Unglücksfälle bilden, wobei die Tiere durch Treten auf weggeworfenen Draht zugrunde gingen. Also Landwirte, Vorsicht mit Draht!

* Darmstadt. Die Paradeausstellung zum Kriegs­veteranenappell erfolgt auf dem Ererzierplaße nach der Ordre de bataille von 1870. Man wird also nur die ehe­maligen Regimentsbezeichnungen lesen, und es wird eine stattliche Zahl der alten Helden dort in Reih und Glied stehen, um von dem Sohne des geliebten Prinzen, der sie vor 40 Jahren hinausgeführt hat, gemustert zu werden. Daran reiht sich der Zug durch die Rheinstraße, die alte Einmarschstraße von 1871, zu den Denkmälern am Parade­platz, die für die Veteranen eine weihevolle Bedeutung ha ben. Kranzniederlegungen werden vor der Parade finden.

statt­

* Carmstadt. Die Konzentration der freiwilligen Bildungsbestrebungen, die von der Gesellschaft für Ver­breitung von Volfsbildung empfohlen wird, ist, soweit es das Vortragswesen angeht, hier bereits seit 3 Jahcen durchgeführt. 15 Darmstädter Vereine haben sich in dem Darmstädter Vortragsverband zu gemeinsamem Vorgehen geeinigt und für den kommenden Winter ein Programm von 7 Vorträgen vereinbart.

Finkenbach i. O. Die Unfitte, bei Hochzeiten mit dem Seil zu hemmen", rief hier einen schweren Unglücksfall hervor. Ein Knabe hatte sich das Seil um die Hand gewickelt und wurde dadurch von den darüber­jagenden Pferden umgerissen. Die Pferde und der Wagen gingen nun über ihn hinweg. Schwerverletzt wurde er her­

vorgezogen.

7)

Gerichtet.

Familienroman von Franz Wichmann.

Sie öffnete von neuem den schon geschlossenen Schrank und begann noch einmal in seinem Innern zu suchen. Ganz unten, unter Wäschegegenständen versteckt, sand so noch eine Schachtel, in der es klirrte und flang Sie hob den Deckel ab und griff hinein.

Da hast du noch fünf Mark," sagte ste. Es ist alles, was ich im Augenblick noch in Reserve habe!"

Otto nahm das Geld, warf aber zugleich einen begehrender ck auf die Schachtel.

,, Das reicht nicht, Mama!" meinte er. ,, Versuch' es einmal, es wird auch damit gehen!" Sie stellte die Schachtel wieder an ihren Platz. Otto nahm einen resignierten Ton an:

,, Freilich, wenn du willst, daß ich mich blamiere, heute, wo ich mit Baron von Rehberg und Graf Hochstein ins Elite­Konzert gehe! Du weißt, sie sind reich, lassen gern etwas springen! Da werde ich eine klägliche Rolle spielen!"

,, Blamieren?" wiederholte die Försterin betroffen. ,, Gott behüte, wo denkst du hin? Das darf nicht sein! Aber warte ein wenig, bis der Vater heimkommt!"

Otto wandte sich ärgerlich ab.

Ich kenne schon sein ewiges Klagelied! Er wird auch nichts heimbringen!"

* Worms. Zur nächsten Reichstagswahl in Alzey| Bingen teilte Freiherr v. Heyl auf dem Sommerfest seines Arbeitervereins in Worms mit, daß National­liberale, Zentrum und Bund der Landwirte gemeinsam einen Bündler als Kanditaten aufstellen werden.

,, Doch, doch!" eiferte die Försterin und ein vielverheißender Blick traf den Sohn, in dessen Augen es im plötzlichen Ver­ständnis aufflackerte.

* Aus dem Rheingau. Ein neues Fehljahr droht den Winzern. Das furchtbare Unwetter im Mai hat mit der Zerstörung des Bodens den Anfang gemacht, die lange Regenszeit und der talte Sommer haben die Blüte allzuweit hinausgezogen, die in manchen Gegenden dann noch bis zum 3. Teil dem Heuwurm zum Opfer fiel. Im oberen Rheingau dürfte es taum einen halben Herbst ge= ben. Dazu treten nun noch die Blattkrankheiten Didium und Peronospora.

In ihrer gern wichtig tuenden Weise fuhr die Försterin ( Gerichtet 16 Nr. 8.) fort: ,, Heute ist es anders! Der Vater muß eine hübsche Summe lösen und dir einen Teil davon geben. Bestehe nur darauf, ich will dir schon helfen!"

Ottos Blicke flogen nach dem Ofen hinüber. Der Platz unter demselben war leer.

Er hat sich endlich entschlossen?" fragte er.

Die Försterin nickte eifrig.

Aus aller Welt.

* Berlin. Der Vorsitzende des deutschen Krieger bundes, General d. Inf. z. D. Alexander v. Spiez, ist hier gestorben. Er stand im 76. Lebensjahre. Dem Verstorbenen gebührt das Verdienst, den deutschen Kriegerbund zu einem Vorbild derartiger Organisationen für alle Staaten des Auslands erhoben zu haben.

* Berlin. Bei der Wahl für das Studienjahr 1910-11 wurde der Physiologe Geheimer Medizinalrat Professor Dr. Rubner zum Reftor ,, die Professoren Deiß­mann, Eduard Meyer, von Liszt und Zieben zu Dekanen der theologischen, philosophischen, juristischen und medizini­schen Fakultät der Universität Berlin gewählt.

* Leipzig. Das erste Seminar für Jour­nalisten und Redakteure wird am 1. Oftober 1910 hier von dem langjährigen Besitzer des Technikums für Buchdrucker, Julius Mäser, errichtet.

Die Hunde zu verkaufen, ja! Es hat Mühe genug ge­loftet, aber ich habe nicht nachgelassen. Die Tiere sind unter Rennern mehr als zweihundert Mark wert und in der Stadt braucht er sie nicht."

* Karlsruhe. Das silberne Ehejubiläum des Großherzogs von Baden wird hier von Montag, den 19. bis Mittwoch, den 21. September festlich begangen werden.

* Karlsruhe. Reichstagsabgeordneter Basser= mann wird bei den nächsten Reichstagswahlen im 12. ba dischen Reichstagswahlkreis( Heidelberg- Eberbach- Mosbach) kandidieren. Der Wahlkreis, der gegenwärtig von dem na­tionalliberalen Abgeordneten Beck vertreten wird, ist seit 1871 mit Ausnahme der Jahre 1884 bis 1903 in natio= nalliberalem Besiz.

Das habe ich ihm oft genug gesagt," rief Otto, aber er wurde stets wild bei dem bloßen Gedanken daran."

Es hat mich selbst gewundert," nickte die Försterin ,,, und es fam beute, als du schon fort warst, nach Tisch auch gana

* Elberfeld. In der Zeit vom 12. bis 17. Au­des deutschen Malergewerbes statt. Der 5. deutsche guſt cr. finden in Elberfeld eine Reihe wichtiger Tagungen Malertag wird am 14. August in der Stadthalle in Elberfeld abgehalten und bringt unter anderem ein Re­ferat des Hauptverbandsvorsitzenden Kruse über Die Wirk­ungen des Reichstarifvertrages und seine Anwendung in der Praxis". Herr Verbandssyndikus, Rechtsanwalt und Notar Aehnelt- Berlin, sowie Malermeister Geißler- Kempten referieren über Die Vorteile und Nachteile der Einführung des zweiten Teils des Gesetzes betreffend Sicherung Bauforderungen". Ueber neue Erfindungen im Malerge­werbe werden die Vorsizeden der Materialienpräifungs tommissionen berichten. Zum 5. deutschen Malertag jeder Malermeister Zutritt.

der

hat

* München. Das Befinden des Reichstagsabgeord= neten Baron v. Freyberg( 3tr.), der sich in München beim Sturz aus dem Wagen schwere Verletzungen zugezogen hatte, hat sich gebessert, sodaß die Aerzte die Hoffnung noch nicht aufgegeben haben, ihn am Leben zu erhalten.

* Münster bei Dieburg. Bei der Gemeinderats­wahl siegten zum ersten male die Sozialdemokraten gegen das Zentrum.

* Straßburg. In der rechts- und staatswissen­schaftlichen Fakulität der Universität hat die Tochter des bekannten Abgeordneten Bassermann soeben zum plötzlich über ihn. Ich glaube, der Gedanke, daß du nun bald fort mußt zum Militär, hat ihn umgestimmt."

Der Student machte bei der Erwähnung seiner nahen Dienstzeit ein verdrießliches Gesicht.

Der Teufel hole das Vergnügen, es reißt mich aus meiner ganzen Karriere, nachher kann ich wieder von vorn anfangen!" Die Mutter suchte ihn zu trösten.

,, Du mußt ein Jahr länger studieren! Was tut das? Bei deiner Begabung ist alles bald nachgeholt. Aber freilich, sie hätten warten und Rücksicht nehmen sollen, bis du dein Examen bestanden hast!"

Otto schritt aufgeregt im Zimmer auf und nieder. Es muß überhaupt anders werden, wir wollen keine Sklaven mehr sein, der Militarismus-"

Laß das den Vater nicht hören!" fiel die Försterin ihm ins Wort. Du weißt, er war selbst in seiner Jugend mit Leib und Seele Soldat. Doch was ich sagen wollte: ich bea nügte seine heutige Stimmung, erinnerte ihn an die Kosten, die dein Dienstjahr erfordern würde, und kam wieder auf die Hunde zu sprechen."

Und er war wirklich bereit?"

Doktor der Staatswissenschaften promoviert, und zwar, was gar nicht oft vorkommt, summa cum laude( mit der ersten Note)!

und Betrugsverfuchs lannt.

Der Bürgermei Gründau hatte welcher der Bräutig großjährig erflärt gehens gegen das itraje verurteilt. Bei der Revisio Midel in Rainrod der Schachtmeister unterschlagen hatte. rin und unterschlug

* Dortmund. Wegen schwerer Bilanz- Verschleier­ungen wurde der Direktor der Lünener Bant, Quanz, ver­haftet. Es hat sich ergeben, daß die Lünener Bank total verschuldet und Bankdirektor Ohm an den Verschleierungen beteiligt ist. Ueber das Vermögen der Bank wird Kon­furs eröffnet.

* Stockholm. Der seit Montag hier tagende in­ternationale Friedenstongreß beschäftigte sich u. a. mit der Vorlage eines von dem französischen Notar E. Arnaud aus­gearbeiteten und gedruckten Entwurfes einer aus 145 Ar­tikel bestehenden Kodifikation des Völkerrechtes. Sie soll das Kriegsrecht der Haagener Konferenzen durch eine Fest setzung des Friedensrechtes ergänzen. Zur Beratung soll Die Vor­eine besondere Kommission eingesetzt werden. schläge des letzten panamerikanischen Friedenstongresses auf Ausgestaltung des internationalen Prisengerichtshofes einem allgemeinen Schiedsgerichtshof wurden angenommen, ebenso die Weltpetition, in welcher der fünftigen Haager Konferenz die Wünsche der Friedensfreunde unterbreitet werden.

Ich machte ihn darauf aufmerksam, daß heute Sonntag und Hundemarkt sei und nächstens die Steuer bezahlt werden müsse. Er brummte eine Weile, sprang dann mit einem Male auf und meinte: ich habe ganz recht, er hätte das ewige Gea schwätz über die Bestien satt und wolle ein Ende damit machen. Dann nahm er die Büchse von der Wand, als ob er zur Jagd wollte, pfiff den Hunden und ging davon, ohne mir Adieu zu Sagen!"

,, Aber er könnte längst zurück sein!" warf Otto ein. Frau Adelheid lauschte.

zu

Einbeziehung der ih lesbergebens zuerfan zu einer Gesamtftraf urteilt.

Dirett nach seine der Agent Ludwig ger Wirtschaft. Er cine erhebliche Zech zuvor ausbezahlten Morgen verschwand 5 Mart, nachdem e er vorschwindelte, Sohn gehörige We welcher zuletzt 10 hat, wurde zu 1 J und 5 Jahre Ehrve

)( Vier erste Preise auf der Magdebur ger Bahn wurden am letzten Sonntag auf dem schnel­len und siegreichen Brennaborrade gewonnen. Während der Zehlendorfer A. Schulze sowohl das 10 Kilometer- Rennen um den Sportplay- Preis, wie das 30 Kilometer- Rennen um den Sommerpreis als Erster siegreich beendete, siegte A. Tezlaff im 20 Kilometer- Rennen um den Preis der In­dustrie und sicherte sich im Tandemfahren mit seinem Part­ner den ersten Platz.

,, Still, ich höre Schritte auf dem Hof, er wird es sein. Bleibe Du allein mit ihm und benütze die Gelegenheit. Ich will ihm lieber jetzt ausweichen, sonst gibt es nur Ärger und Vorwürfe!"

Sobald sie Otto allein gelassen hatte, sah er sich vorsichtig um. Plötzlich lachte er auf.

,, Die Gelegenheit benüßen, ja, das will ich! Schnell, ehe der Vater kommt!"

Er schlich sich an den Schrank heran, suchte einen Augens blick darin, dann hatte er die Schachtel gefunden und entleerte rasch das noch darin befindliche Geld in seine Tasche. Behut sam schloß er die Tür hierauf wieder.

)( Hamann der Held des Tages. In Trep­tow wurde am Sonntag ein Rennen über 50 Kilometer ausgefahren und in allen 3 Läufen von 10, 15 und 25 Kilometer von W. Hamann gewonnen. Hamann benutzt die bewährte Marke Brennabor.

)( Auf der Leipziger Rennbahn gewann am 31. Juli P. van Net das 50 Kilometer- Rennen hinter Motoren, D. Peter das Hauptfahren und B. Wegenee das Prämienfahren, alle drei fahren Brennabor.

Das wäre geglückt," ſagte er," Gelegenheit macht Diebe! Ei, ich lasse mich nicht täuschen mit dem ewigen: Ich hab' nicht mehr! Jeder ist sich selbst der Nächste. Ich habe mir das Leben nicht selbst gegeben. Die es getan haben, mögen auch die Kosten dafür tragen."

Aus dem Gerichtssaal.

Strafkammer.

Gießen, 2. August 1910. Die Studenten Heinrich Lenssen aus München- Gladbach und Heinrich Lippelt aus Stuttgart tamen im Kolosseum zu Gießen in einen Streit, wobei ersterer dem letteren einige Ohujeigen werſetzte. Am anderen Tag ließ Lippelt dem Lenssen eine Pistolenforderung überbringen, die Beide Ange im Schiffenbergerwald ausgefochten wurde. flagte blieben unverletzt. Das Gericht verurteilte sie zu der Mindeststrafe von je 3 Monaten Festungshaft.

Das Schöffengericht Friedberg hatte den Taglöh­ner Anton Grünwald von München wegen Hausfriedens­bruch, Sachbeschädigung und Werfens zu 2 Monaten und 3 Wochen Gefängnis, sowie drei Tagen Haft verurteilt, weil er in einer Wirtschaft zu Friedberg Specktakel anfing, Scheiben einschlug, auf die Wirtin mit Bierunterfäßen warf Er focht und trotz Aufforderung, das Lokal nicht verließ. das Urteil an, da er nicht aufgefordert worden sei, die Wirtschaft zu verlassen, er mithin zu unrecht verurteilt wor­den sei. Es stand jedoch fest, daß er aufgefordert worden war und dieses auch gehört hatte. Urteil: Bestätigung des Urteils.

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Herm Es heißt die K sehen, wenn man rühmter Männer m dian, en- Stolz zu Ich halte es f filers durch Nachplä bor 10 oder 20 Jah andere, in diesem Unwert eines Th oder gestohlene Ph die unwahrheit zu

druck: Theaterwerk

Wert des Dichters,

Tonkünstlers, und lers, des Mimen, tes und Gehörtes

Es beweist auc einigermaßen treffe einem Hymnus von Tomschwäll R. V Bombajtes, der zw Büchmanns schließe

soweit entgleisen f

ung zu einer vort ftiges Schicksal be ähneln, auf den ic Ich unterscheid jahr zurückblicke, ein äußerliches M unvergleichbar dur

und Sommer- Sai eifrige Theaterbej lichen Operett lerisches Fiasto be

Der Taglöhner Georg Muth zu Vilbel hat sich bei einem dortigen Liförfabrikanten, angeblich für eine Wirtin, zwei Flaschen Likör erschwindelt. Dasselbe Manöver machte spiel- Aufführungen er bei einem Apfelweinfabrikanten und bei einem Meßger. Von dem Metzger erhielt er Fleisch, Fett und Wurst. Die 4 Flaschen Apfelwein und den von ihm verlangten Cham­pagner wurden ihm jedoch nicht verabsolgt. In einem Fall erfolgte mangels Beweises Freisprechung. Wegen Betrugs

Da die Schritte draußen sich näherten, trat er an den zier lichen Nähtisch, der unweit des Ofens stand, und ergriff das auf demselben liegende dicke, schwarzeingebundene Buch.

Seine Lieblingslektüre, die Bibel! Ah, hahaha, das ist ein praktisches Mittel, ihm gute Stimmung zu machen!" Er hatte die heilige Schrift kaum aufgeschlagen, als die Tür sich öffnete und Klara eintrat.

,, Du, Otto?" sagte sie betroffen, ich glaubte dich doch Sie stockte und suchte erschrocken das Paket, das sie in der Hand hielt, auf dem Rücken zu verbergen.

Im Kolleg, Schwesterlein?" ergänzte er ihre Worte. ,, Nein, nein, so töricht bin ich nicht! Jetzt ist's Feierabend mit dem Studieren!"

Das Mädchen ſtand noch immer in ſichtlicher Verlegenheit

an der Tür.

Ehe du dein Examen gemacht hast?" fragte sie verwundert, Wenn ich mich in einem Vierteljahr ins Sklavenjoch des Soldatentums beugen muß, so will ich bis dahin mein Leben noch genießen!" antwortete er brüsk.

nommen sind nur gen des Bad G zen anerfenne nu Sherry". Dieses noch dazu unzu wirfte völlig nied enden Schwestern wegs verwischen, Die nun folg mer Ensemb erite Sangestrafte durchgängig einen jen. Die Schuld der Stüde.

1 außer Abonnem

Vogelhändler" un mit der Lustigen ich die Theaterle ung selbst lobend

eitig in dieser

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griff zu alten

Das jüße Mäde

Der erwünsc man 2. un ver bornahm, die na

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Er näherte sich dem Sofatisch, auf den Klara foeben, sich 3 berühren sich 3

unbemerkt glaubend, ihr Paket gelegt hatte. Was hast du denn da?"

ben 3. Aften wa Fichtnahme auf Darsteller fürzte

Die Schwester war an den Nähtisch getreten und tat, als mal eine zu eng

habe sie die Frage nicht gehört.

,, Ah, die Bibel! Du hast darin gelesen?" fragte sie.

Otto lachte.

,, Es machte mir einmal Spaß!"

geschlagene Seite.

Grund vorgescho Dauerten, währen Thr beendet war Wenn auch Besuch der Somm

#rittspreij Lerischen Wert de Kationsaufgabe 3

Was lasest du denn?" Sie warf einen Blick auf die auf fanden sie noch e Evangelium Lukä, fünfzehntes Kapitel. Das ist mir be zu hoch, zu hoch Während sie scheinbar weiter las, blickte fie ängstlich über Preise vor allem

fannt von der Schule her: Die Geschichte vom verlorenen Sohn."

das Buch und beobachtete jede Bewegung des Bruders. Dieser hatte bereits das Paket geöffnet.

höher ausfallen

nenten dürfte zu

Sterblichen gegen

Partett z. B. 30

Da ist ja dein schwarzes Seidenkleid drin!" sagte er er Sie überall hörer staunt. Du kommst von der Schneiderin? Es wäre auch den Dienstag für besser, wenn ihr eure Toilettenausgaben etwas einschränktet! zahl der geleger

Ich muß um jeden Pfennig betteln, und so oft ich es tue, heißt es: Kein Geld ist da, die teuren Zeiten und dergleichen." Klaras weiße Stirn legte sich in leichte Falten. ,, Otto, du weißt, ich-"

hebt, daß das Menschen anzulo das Publikum lann es sich doc Ronzerten schmeic theaters tonnen g

Auch du, ich weiß es," unterbrach er sie, du, der Vater

die Mutter, alle, keiner hat Verständnis für mich, für die Forderungen, die das moderne Leben an mich stellt."

r zu gut haben wir's," entgegnete das Mädchen heftig fonit läge das Kleid nicht dort!"

( Fortsetzung folgt.)

34 Lafien. Lieber

Berlangen nach muß, wem gilt d Bielleicht pri che man sich im entschließt. Man Aunft Blindelub