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Prinzipal( dem Lehrling diktierend): Herrn Schulze in Breslau!" Lehrling: Entschuldigen Sie, Herr Prinzipal, schreibt sich Herr Schulze mit einem, oder bloß mit einem?" Prinzipal: s ist' n guter Stunde bei dem tommt's auf das bißchen Tinte nicht an Schreiben Sie,'!"

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Gießen.

1910.

Das neueste Lied

vom Rhein. Es ist Gesangstunde. Der Lehrer beginnt:" Bu­erft, meine Kinder, wollen wir die Wacht am Rhein' fingen!" Das geschieht, worauf der Lehrer fort­fährt: Nun wollen wir noch ein anderes Lied vom Rhein singen. Kennst Du noch ein anderes Lied vom Rhein? Du? Du? Aber es gibt ja doch deren so viele. Weiß denn feiner von Euch noch ein Lied vom Rhein?" Große Pause. Endlich erhebt sich ein Kleiner Knirps:" Ich, Herr Lehrer." ,, Schön, mein Junge, so singe es uns." Und frisch und munter be­ginnt der Junge: Słommen Sie' rein, fommen Sie' rein, fommen Sie' rein, fommen Sie rein in die gute Stube."

Nachdem erst von dem Trommelfell Manch Ton in Es- Dur ist erschienen, Zur- Tour jetzt als Tischgestell Dem Paufer muß die Trommel dienen.

Münchener Kindl. ,, Warum bettelst Du denn, Kleine?" ,, Da Vata is krank. A Bier möcht' er."

3.

Inzwischen naht ein Fremder Mann, Der glaubt, er hätt' nen Tisch,' nen wahren, Und fängt drum auf dem Kalbfell an Ein ganz solides Schnittverfahren.

Unterschied.

Mag sonst es ganz egal auch sein, Ob blau, ob braun der Auglein Schein; Weit lieber sind beim Frei'n, ich meine, Mir braune doch als blaue Scheine!

Nr. 24.

für Abonnenten der Gießener Zeitung" kostenlose Lieferung. Expedition: Seltersweg 83. Verlag: Albin Klein.

( Alle Rechte für sämtliche Bilder und Terte vorbehalten. Nachdrud verboten.)

Rücksichten.

Dem, der zuviel muß Stücksicht zeigen, Geht leicht sein scharfer Blick verloren; D'rum Parvenüs oft schneller steigen, Als die in edlem Haus geboren.

,, Gute" Belohnung.

Wahrheit.

Der Geiz versetzt sich insgemein Selbst manchen Nasenstüber;

Er pflügt zum Acer noch den Rain Und andre mähen drüber.

Die Paute als Tisch Schwerverdauter Ausschnitt.

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1.

4.

Gefährliche Stadt.

,, Das sind nette Zustände in dieser Stadt! An jeder Ece packen einen zwei, drei Gläubiger an!"

Protzig.

Richter: Sie nehmen also das Urteil an?" Angeklagter( der zu fünfhundert Mart Geldstrafe verurteilt worden ist):" Jawohl

zahlen!"

Gerichtsdiner,

Inzwischen naht der Musikus

,, Wie er der Vauke, also muß

Und denkt bei sich ganz unverfroren:

Das Fell ich ziehn ihm von den Ohren."

Gemütlich.

Gast: Sie sagten doch, zwei Ansichtskarten seien für mich angekommen?"

Wirt: Bring' sie Ihnen gleich' nauf. grad noch in der Gaststub' gelesen!"

Berantwortlicher Redakteur: Dr. Karl Schaumburg, Berlin. Drud und Verlag bon Georg E. Ragel in Berlin Schöneberg.

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Reisender: Hier, liebe Frau, Sie haben mir den schweren Koffer nach der Bahn getragen: Sie sollen eine fürstliche Bezahlung haben. Ach, nun habe ich nicht genug flein schreibe ich Ihnen von meinem nächsten Geld; na, hier sind zwei Groschen und dann.... Aufenthalt eine Ansichtskarte."

Erklärlich. Sommerfrischler: ,, Das scheint mal ein armer Teufel zu sein, Jhr Nachbar?" Bauer( verächtlich): ,, Natürlich, der Tropf hat ja nichts erheirat', nichts er­erbt, und bei dem hat's auch niemals brannt!"

Die Paufe wird geschlagen, doch. Doch Schnitte sind nicht ihr Vergnügen, Drum bums: die Bauke kriegt ein Loch, Und Mann und Bier im Kessel liegen.