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Gießener Zeitung

( Neueste Nachrichten)

Bezugspreis 40 Pfg. monatlich Enthält alle amfl. Bekanntmachungen

vorauszahlbar, vierteljährlich 1,20 Mt., durch die Post 1,50 Mt. frei ins Haus. Donnerstags und Samstags.

-

Erscheint Dienstags, Zwei Extrabeilagen: Humoristische Blätter" und die Neue Lesehalle", liegen wöchentlich einmal gratis bei. Redaktion: Seltersweg 83. Für Aufbewahrung oder Rücksendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. Telephon: Nr. 362.

Nr. 117.

Amtliche Bekanntmachungen.

Bekanntmachung.

Wegen Vornahme von Sielbauarbeiten wird die Krof­dorferstraße zwischen Rodheimerstraße und Gleibergerweg von heute an bis auf weiteres für jeglichen Fuhr­Radfahrverkehr gesperrt.

Gießen, den 31. August 1910.

Großh. Polizeiamt Gießen.

Gebhardt.

Bekanntmachung

Die unterm 28. Juli 1910 angeordnete Sperre Ratharinengasse wird hiermit aufgehoben.

Gießen, den 31. August 1910.

Großh. Polizeiamt Gießen. Gebhardt.

Bekanntmachung.

und

der

Wir sehen uns veranlaßt, das Publikum darauf hin zuweisen, daß bei Unfällen stets die nächste durch entsprech endes Schild gekennzeichnete Verbandsstelle der Freiwilli­gen Sanitätstolonne vom Roten Kreuz um Hilfeleistung anzurufen ist.

Sollte ein Transport von Kranken nach den Kliniken durch die Sanitätstolonne gewünscht werden, so ist eben= falls möglichst frühzeitig die nächst gelegene Verbandsstelle zu benachrichtigen.

Gießen, den 31. August 1910.

Großherzogliches Polizeiamt.

Gebhardt.

Herbst- Pferdemarkt zu Gießen.

Am Mittwoch, den 28. September 1910, vormit­tags, findet auf den städtischen Marttanlagen an der Rod­heimerstraße Pferdemartt statt. Stallungen sind in der Nähe des Marktes ausreichend vorhanden; nähere Aus-­funft erteilt Herr Hoflohntutscher Huhn Gießen.

Für die Prämiierung des besten Pferdematerials stehen über 2000 Mt. zur Verfügung, darunter 250 Mark aus Mitteln des hessischen Landespferdezuchtvereins. Der Prä­miierungsplan ist von Herrn Weinhändler Aug. S ch w an zu Gießen erhältlich.

Die Preisverteilung erfolgt nach Beendigung der Prä­miierung.

Von 10 Uhr ab Konzert und Restauration auf dem Marktplatz.

Am 29. September, nachmittags 2 Uhr, findet in der Turnhalle der Stadtknabenschule eine

Verlosung

statt von Pferden, Wagen, landwirtschaftlichen Maschinen u. Gerätschaften, Fahrrädern, Nähmaschinen, Haushaltungs­und Gebrauchsgegenständen.

Der Generalvertrieb der Lose a 1 Mark ist dem Herrn Richard Buchacker- Gießen übertragen. Die städt. Pferdemarktkommission.

Gg. Bichler.

Hessen beim Sparen.

an=

Wenn Hessen in den letzten Jahren auf dem Gebiete des Volksschulwesens Neuerungen durchführte, die in deren Staaten Beachtung fanden, so verdankte es dies wohl in erster Linie dem seitherigen Leiter der Schulabteilung im Ministerium, Geheimrat Dr. Eisenhuth. Seit Jah­ren litt er an einer schweren Krankheit, aber so wirksam sorgte er für das Wohl des ihm anvertrauten hessischen Schulwesens, daß der einstimmige Wunsch der Lehrerschaft war, er möge im Amte bleiben, solange es ihm nur mög­lich sei. Geheimrat E. fühlte mit den ihm unterstellten Lehrern, und als 1900 der Höchstgehalt derselben von 2000 auf 2800 Mt. erhöht wurde, sagte er: Das ist der schönste Abend meines Lebens". Leider hat die hessische Lehrer= schaft diesen ihrer Förderer im Juli d. Js. plötzlich ver­loren, und man war seitdem gespannt, wer zu seinem Nach­folger ernannt werden würde. Früher stand an der Spite der Schulabteilung ein Jurist, dem es eigentlich nie gelang, trotz einer langjährigen Wirksamkeit, mit der Lehrerschaft in Fühlung zu fommen. Daß man gerade in Hessen wie­der einmal an dieser Stelle einen Juristen sehen würde, hätte man daher kaum für möglich gehalten; aber es ist geschehen, die Regierung hat mit dem Prinzip der Fach= aufsicht an der obersten Stelle gebrochen. In der politischen Presse wurde vor diesem Schritt wiederholt gewarnt, aber es war vergebens. Seit Monaten wollte der Ruf nach Sparen im Staatshaushalt" nicht mehr verschwinden, und im Landtag sprach man vor allem gegen die Abteilung für Eisenbahnwesen im Ministerium. Hier mußte ein Opfer ge­bracht werden. Die Regierung gab den obersten Posten auf und übertrug dem seitherigen Leiter des Eisenbahn wesens die Führung des gesamten hessischen Schulwe sens. Dieser Finanz-, Justiz- und Eisenbahnbeamte, Ge heimrat Süffeet, war früher Kreisrat in Alzey und er­warb sich um das Zustandekommen der hessischen Finanz­reform" besondere Berdienste. Aber wird er darum den Anforderungen für sein neues Amt gewachsen sein? Selbst bei der größten Befähigung und dem redlichsten Wollen

der Großherzoglichen Bürgermeisterei

des Großherzoglichen Polizei- Amfes Behörden Oberhessens Expedition: Seltersweg 83.

sowie vieler anderer

Druck und Verlag der Gießener Verlagsdruckerei( Albin Klein).

Samstag, 3. September 1910

( Gießener Tageblatt)

Anzeigenpreis 15 Pfg.

die 44 mm breite Petitzeile oder deren Raum, auswärts 20 Pfg.; die 90 mm breite Petitzeile im Reklameteil 50 Pfg., auswärts 60 Pfg.; Tabellen mit 50% Ausschlag. Extrabeilagen werden nach Gewicht und Größe berechnet. Rabatt kommt bei Ueberschreitung des Zahlungs­zieles( 30 Tage), bei gerichtlicher Beitreibung oder bei Konkurs in Wegfall Platzvorschriften ohne Verbindlichkeit. Telephon: Nr. 362.

21. Jahrg.

fehlt ihm ja doch für dies Amt die erforderliche spezifische| bei Maar. Die Infanterie- Regimenter Nr. 87 und 88, Vorbildung und vor allem die Erfahrung. Wenn die hessische Regierung als obersten Leiter des Schulwesens einen Fachmann nicht für nötig hielt, hätte sie einen Schritt weiter gehen und diesen Posten im Schulministerium eben­falls streichen sollen. Seit langen Jahren genügte für die Fachleute in der Schulabteilung als Vorgesetzter der Mini­ster des Innern vollständig. Die Vertretung des Schulwe­sens in den Ständekammern war vortrefflich. Jetzt durch­bricht man das System der Fachleitung ohne zwingende Gründe.

Zum Fürstenbesuch in Friedberg.

Die Zarenfamilie fühlt sich in dem stillen und freund­lichen Friedberg augenscheinlich überaus wohl. Die Kai­serin, die keineswegs so schwer leidend ist, wie es oft be­hauptet wurde, besuchte bald nach ihrer Ankunft die ihr aus der Jugendzeit lieb gewordenen Räume und Pläße und besichtigte als sorgliche Mutter die ihren Kindern zugewie­senen Zimmer des Schlosses. Kaiser Nikolaus 2. unter­nahm am Donnerstag mit nur zwei Herren seines Gefol­ges eine Fußtour nach dem nahen Nauheim und besichtigte dort die Sprudel, Badehäuser und den Part. Als er auf der Parkstraße erkannt und vom Publikum zu lebhaft be grüßt wurde, betrat er, um dem Gedränge zu entgehen, das Tennis- Cafee und verweilte dort eine Viertelstunde lang. Die Rückkehr nach Friedberg erfolgte dann im Automobil. Die Zarin leidet infolge ihrer angegriffenen Nerven an starler Schlaflosigkeit. Sie soll sich zunächst von den Stra= pazen der Reise erholen; dann erst werden die zu Rate ge­zogenen ärztlichen Autoritäten die Entscheidung darüber tref= in fen, ob die Kaiserin eine Kur in Bad- Nauheim oder einem anderen Bade, vielleicht Kissingen, gebraucht. Der Aufenthalt der Fürstlichkeiten auf Schloß Friedberg dauert wahrscheinlich bis zum 4. Oktober. Dann wird das Hof= lager nach Wolfsgarten verlegt werden. In Wolssgarten oder in Wiesbaden wird Kaiser Wilhelm in der zweiten Woche des Oktober mit dem Zaren zusammentref= fen.

Is wolsti, der am Mittwoch von Egern am Te­gernsee in München angekommen ist, trifft heute in Fried= berg ein.

Am Donnerstag trafen die älteste Schwester des Groß­herzogs, Prinzessin Vittoria von Battenberg, nebst ihrem Gemahl, dem Prinzen Ludwig von Battenberg, im Fried­berger Schlosse ein und nahmen im Schlosse Wohnung.

Lokales.

Gießen, 3. September 1910.

** Ernannt wurden vom Großherzog der Kam­merjunker und Amtsrichter Dr. Willy v. Becker- Homberg a. d. O., sowie der Kurdirektor Major a. D. Wilhelm Freiherr v. Stard- Bad- Nauheim zu Kammerherren.

* Eine nichtöffentliche Stadtverodnetensiz­ung fand am Mittwoch statt. Zur Verhandlung stand als einziger Punkt nur der Klinits- Vertrag. Das Ergebnis der Beratung wird geheim gehalten.

** Anläßlich des Sedantages trugen die öffentlichen Gebäude gestern Flaggenschmuck.

* Die Beerdigung des Generalleutnants z. D. Hof fand am Donnerstag um 5% Uhr nachmittags auf dem alten Friedhof statt. An der Feier nahmen das Prä­sidium der Hassia", die Krieger- und Militärvereine von Gießen) und Umgegend, Abgeordnete des Kaiser- Regiments und der Kriegerverbände von Preußen, Sachsen, Württem­berg und Baden teil. Vertreter des Großherzogs war Ge­neral v. Hahn. In seiner in der Kapelle gehaltenen Trau­errede entwarf Pfarrer Schwabe von dem Wirken des Verstorbenen, das in erster Linie dem Vaterland galt, ein anschauliches Bild. Hierauf wurde der Sarg in feierlichem Zuge nach dem Grabe gebracht. Der Leiche vorauf schritt die Kapelle des Kaiser- Regiments, welcher sich die Fahnen­träger, die Schießabteilung der Vereine, Ordens- u. Kranz­träger und der Geistliche anschlossen. Der Sarg selbst ruhte auf den Schultern von 12 Unteroffizieren des Kaiser- Regi­ments. Es folgten die Leidtragenden, das Präsidium der " Hassia", die Abgeordneten der fremden Kriegerverbände u. die erschienen Vereine. Nach Pfarrer Schwabe, welcher die Leiche einsegnete, widmete der Vizepräsident der Hassia", Major Beck, dem Verstorbenen einige aufrichtig empfun­dene Abschiedsworte. In dem gleichen Sinne sprach Me­dizinalrat Dr. Vog t- Butzbach. Seitens der Vertreter der Kriegerverbände und der Hassia- Bezirke wurden hierauf Kränze niedergelegt. Am Abend versammelte sich das Prä­sidium der" Hassia" in dem Vittoria- Hotel, wo Major Beck noch einmal der Verdienste des Verstorbenen gedachte und auf den Verlust hinwies, den die Hassia" mit dem Tode ihres Präsidenten erlitten.

* Vom Manöver. In vielen Teilen des nörd­lichen Oberhessen und des Fuldalandes bewegen sich jetzt die Truppenabteilungen des 18. Armeekorps. Die hessischen Dragoner Nr. 23 rückten aus der Wetterau gegen das Lahn­und Wiesecktal vor und hielten im Verein mit den in der Garnison zurückgebliebenen 116ern bei Klein Linden, Gie­ßen, Heuchelheim Aufklärungsübungen ab. Bei den bekannt­lich in Fulda weilenden 115er und 116er begann das Bri­gadeererzieren. Auch die 117er und 118er haben bei Als­feld und Romrod ihr Regimentsegerzieren beendet. Die 23er Dragoner stoßen jetzt zur 50. Brigade, die 24er Dra­goner marschieren über Herbstein zur 49. Brigade. Die Ar­tillerie- Regimenter Nr. 25 und 61 sind bei Lauterbach, be ziehungsweise Großenlüder einquartiert, um dort ihr Scharf­schießen abzuhalten, worauf sie sich nach Fulda und Gers­feld weiterziehen. Das Scharfschießen war am 2. Septbr.

welche bei Lich, Birklar, Langsdorf üben, hatten am Don­nerstag einen Ruhetag. Vom 2. bis 7. September findet ihr Brigadeererzieren im gleichen Gelände statt. Die 61er Artillerie übte vorgestern bei Ober- Ohmen, die 27er bei Großen Buseck. Am 7. September beginnen die Brigade= manöver, am 13. September die Divisionsmanöver. Die hessische Division manövriert bei Fulda, die 21. Division bei Grünberg und Mücke. Die Korpsmanöver vereinigen beide Divisionen im nördlichen Vogelsberg zwischen Als­feld und Grünberg, sie schließen am 22. September.

* Preußische Klassen Lotterie. Die Er­neuerung der Lose zur 4. Klasse muß unter Vorlegung der Vorklassenlose bis zum nächsten Montag, abends, geschehen sein, worauf wir die Spieler aufmerksam machen.

** Gießener Volts bad. Im August wur­den 10 031Bäder verabreicht gegen 12 754 im Juli 1910 und 9866 im August 1909 oder im Durchschnitt täglich 324 Bäder gegen 411 im Juli 1910 und 318 im August 1909. Der Besuch im einzelnen hat sich wie folgt verteilt: Schwimm­bad: 3536 Männer, darunter 945 zu 10 Pfg., und 1424 Frauen, darunter 426 zu 10 Pfg.; Wannenbäder 1. Klasse: 291 Männer, 161 Frauen, 2. Klasse: 876 Männer, 544 Frauen; Brausebäder 1. Klasse: 987 Männer, 320 Frauen, 2. Klasse: 1328 Männer, 447 Frauen; Dampf- und Heiß­luftbäder, sowie Massage zusammen 105 Männer und 12 Frauen. Die Personenwage wurde von 280 Personen be­nußt, das Bad von 6 Personen besichtigt.

*

Vor dem Ertrinken gerettet wurde das 4jährige Kind eines am Marktplatz wohnenden Kaufmanns. Dasselbe sbielte Mittwoch abend auf dem Rande der Brunnen­swale des Kriegerdenkmals und stürzte infolge Fehltritts in das Becken. Glücklicherweise wurde der Vorfall bemerkt und das Kind, von dem nur noch eine Hand sichtbar war, gerettet. Da das gleiche Unglück vor einiger Zeit auch einem fleinen Mädchen begegnete, ist es unbedingt notwen dig, daß den Kindern das Spielen auf dem fraglichen Brunnenrand und auch wegen des Straßenbahnverkehrs auf dem Marktplatz überhaupt polizeilich untersagt wird."

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-ii- Die Feuerlöschprobe am Montag mit Handy" hat gezeigt, daß der Handy", entgegen der Ankündigung " Neu!" eine der schon immer angepriesenen Feuerlösch­fackeln ist, welche" Bliz- Fackel"," Theo- Fackel", Feuerlöscher Rapid" genannt werden und als" Firicide" aus Amerika herüberkamen. Am 6. November 1903 schrieb schon " Archiv für Feuerschuß-, Rettungs- und Feuerlöschwesen" in Leipzig: Jeßt reisen die Streubüchsen"-Vertreter in alle Städte Deutschlands, um Persönlichkeiten zu finden, welche einen Posten von 2 bis 5000 Stück gegen bar fest über­nehmen, um dann zusehen zu können, wie sie die Ware wieder anbringen. Und eben weil dieser Fang von Ge­neralvertretern soeben jetzt in allen Städten Deutschlands versucht wird, soll die Presse ihrerseits mitwirken, daß das Publikum vor solchem offenkundig auf den Geldbeutel hin­zielenden Geschäftsgebahren bewahrt bleibe." Der in neuerer Zeit sehr viel eingeführte Feuerlöschapparat Mi= nimar" ist dagegen diesen Streubüchsen" weit über; der= selbe hat sich auf der Brüsseler Weltausstellung glänzend bewährt.

* Die Straßenbahn beförderte im Monat Au­guſt 101 162 Personen. Der stärkste Besuchstag war der 21. August, an welchem das Kirchweihfest in Wie sec stattfand. Die grüne Linie benutzten an dem genannten Da= tum 3069 Personen, während die rote Linie eine Besuchs­ziffer von 3141 Personen aufwies.

* Schlachthof. Die Kesselanlage des Erweiter ungsbaues, welche südlich des großen Turmes liegt, ist fertiggestellt. Desgleichen sind die Arbeiten an dem Turm nahezu beendet, welchen nach oben eine mit Fachwerkziegeln gedeckte Haubenpyramide abschließt. An derselben werden Semnächst 4 Uhren angebracht.

** Die Regenwasserleitung des Stadttei les an der Rodheimerstraße wird binnen fürzem dem Be­trieb übergeben. Die Abwässer des Schlachthoferweiterungs­baues werden in den Lohmühlbach genannten Arm der Lahn geführt, der zu diesem Zweck reguliert und verbrei­tert worden ist.

Hus Hessen und Nachbargebiet.

* Aus Hessen. Die Berufsverbände der hessischen Gemeindebeamten haben sich neuerdings zu einem großen Verbande zusammengeschlossen. Zum Vorsitzenden wurde Gemeindeeinnehmer Uebel- Dieburg, zum Stellvertreter Bür­germeistereisekretär Aal- Neu- Isenburg gewählt.

* Aus dem Strets Gießen. Die Aepfelbäume an den Kreisstraßen versprechen in diesem Herbst einen guten Ertrag. Eine ungünstigere Ernte ist dagegen von den Birn- und namentlich Pflaumenbäumen zu erwarten. Eine Ausnahme hiervon bildet die Umgegend von Grün­berg, wo alle Obstarten uut geraten sind.

*

Friedber.

Bezirks- Geflügelausstellung für den Bezirk Friedberg, vetuftaltet vom Wetterauer Geflügelzuchtberein und dem Landwirtschaftskammer­Ausschuß für Oberhessen, soll vom 12. bis 14. November d. J. zu Friedberg stattfinden.

* Friedberg. Der Auftrieb des Schweine­marktes war außerordentlich stark. Die Preise für

7 Wochen alte Ferkel bewegten sich zwischen 30 und 35 Mt. Die Kaufluft war rege.

* Friedberg. Im Prediger- Seminar zu Fried­berg fand am Donnerstag die Defanats- Synode statt;