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tes.

m Brad. Kurz nach der er nun bei der Friedberger Genossenschaft Direktor, wer Schoner Anna Rebetta" mendant gewesen ist, läßt sich aus den Geschäftsbüchern nicht

rdnung für landwirtschaftliche Bezugs- und Absatzgenossen­haften, muß ein Direktor und ein Rendant vorhanden sein.

fen Brad gemacht. Stiel

Der Kapitän und drei Ma

festgebunden. So wurden

afhen. Na§ 17 des Statuts untersteht dem Direttor

Küste zwischen Schwarzo doch ist unter Hirschels Regie fein Protokoll über die Aus. ein Fuhrwert halten und ibung einer derartigen Kontrolle aufgenommen worden. Ausschau hielten, aber die Ferner ift laut Statut mindestens einmal monatlich das Er­Inglüdlichen auf dem Brad ebnis mit dem Buchsaldo zu vergleichen und eine Prüfung ne bettungsberjudel mtlicher Kassenbelege vorzunehmen. Auch diese Bestimmung nach Often um, und die nach den Büchern in der kritischen Zeit nicht gehandhabt

bie regelmäßige Rontrolle der Bücher- und Kassenverhältnisse,

See. Endlich, am fiebenten zwischen gestorben und der ebenfalls zum Tode

porden sein. Hirschel behauptet, daß er stets in guten Ver­tältnissen gewesen sei und Unterschleife nicht zu machen

ein Fischerboot und nahm brauchte, während ihm die Anklage das Gegenteil nachweisen

ren Stiefeln genoffen.

lt hinunter und bringt den

fen, bermag aber feinerlei

Geschäftsführung in der Genossenschaft wirft schon allein die

* Fußsteige frei! Wir verweisen auf die heutige

ein junger Mann in Lee Tatsache, daß vereinnahmte Gelder ruhig 1/2 Jahre in aus dem Fenster seiner in fremder Tasche bleiben tönnen, ohne daß Reklamationen er­uf die Straße Stürzte. Gin folgen, die zur Aufdeckung führen, ein ungünstiges Licht. Hauswirts hinauf in die Bekanntmachung des Großh. Polizeiamts, welche einige Be­dern Morgen erwacht der ft, gegen welche gar oft gefehlt wird. Es ist nämlich im widerfahren ist, hat er fein Interesse der Ermöglichung des ungehinderten Fußgänger­er Straße nach dem Sturze verfehrs auf den Fußsteigen das Befahren der Fußsteige mit en, hat dann aber ruhig Fuhrwerken jeder ärt( auch Handwagen und Fahrräder)- der bergangenen Woche gehindert wird, die Beförderung von Kindern und Kranken

ftimmungen über den Straßenverkehr ins Gedächtnis zurück.

eine gewohnte Beschäftigung

ausgenommen, soweit hierdurch der Fußgängerverkehr nicht

ngseffen statt, dessen Teil wagen

ber ihre Scheidung bereits Stehen bleiben, wodurch der freie Verfehr gehemmt, sowie er Woche fand ein Bong das Tragen von Gegenständen, welche geeignet sind, andere

bei Strafe verboten. Außerdem ist untersagt das

er Ladet hatte dazu Ein egreichsten Pferde fanden an zu Seläftigen( z. B. Mezgerbollen, Marktförben 2c.). Gerade

ein foftbares Geschent ge

er aus filbernen Gimem dieſe Rücksichtslosigkeiten sollten ebenso wie das lästige Aus­Dienern in Livree durch die schütteln von Teppichen zc. auf die Straße nicht erst durch derten Pflaumen gefüttert, Strafanzeigen verhindert z werden brauchen. tt. Stadttheater Gießen. Zu der am Mittwoch sgelegte Reitpeitsche und statt findenden Boltsvorstellung des weißen Rössels" sei be en ſtreiten sich darüber, of merkt, daß das beliebte Lustspiel im Abonnement nicht ge­werteste Ereignis der letzten geben wird. en, das in Newport statt e Eisverein Gießen. In der gestern Abend 8% Uhr im Hotel Bum Großherzog von Hessen" abge­-Oftafrika. In unseren haltenen Hauptversammlung erstattete der Vorsitzende genwärtig eine große Menge Stadtverordnete Kirch den Geschäfts- und Kassenbericht. Rupiensſtüde werden haupt Der Mitgliederstand ist augenblicklich 680. Die Eisbahn ieden hergestellt, die in de fonnte infolge des milden Winters nur an 4 Tagen im große Geschicklichkeit befizen. Januar benutzt werden. Die Einnahmen betrugen 2390,87 Mr. ich gewesen, den Betrügem benen als Ausgabe 1213,57 r. gegenüberstehen, sodaß 1906 ein Barbestand von 1177,30 t. zu verzeichnen ist. abe. Professor" Berclay, Den Kunstlauf soll in diesem Winter besondere Aufmerksam notifierte in Kingſton berkeit gewidmet und durch Heranziehung von Kunstläufern vor­au und begrub sie sodam bildlich gewirkt werden. Die Vorstandswahl ergab die flärte, daß er ſie ſechs Tage Bid erwahl der seitherigen Mitglieder. Der Jahresbeitrag ieſer Zeit werde ſie ſo fri beträgt wiederum 2 Mt., Eintrittsgeld 1 Mt. Eventuelle ls die Nachricht von diesem it wurde, brach ein G Anmeldungen sind schriftlich an den Vorsitzenden zu richten, For" weigerte sich, die Fra lönnen aber auch noch späterhin an der Kasse der Eisbahn Tage verstrichen waren erfolgen. aus, nachdem 104 Stunden

ce in dieser Zeit acht Pfund

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Zahlreiche neue Abonnenten

hat unsere Zeitung in den letzten Wochen bekommen, einesteils weil der Bezugspreis

bei freier Lieferung ins Haus

nur 45 Pfg. pro Monat

beträgt und dann auch sind es die nun fommenden langen Winterabende, da ein jeder gern die Lokal- Presse verfolgt. Unsere Träger, alle Postanstalten und Brief­träger nehmen Bestellungen für

November und Dezember

an.

Wer das Abonnement aber direkt bestellen will, wende sich an unsere Haupt­Expedition nach

Gießen, Seltersweg 83.

Die Ausstattung ist sehr einfach. Ueber einem einfachen Sockel erhebt sich eine in die Büste des Turnvaters Jahn endigende Säule.

Marktberichte.

Gießen, 30. Oftober. Auf dem heutigen Wochenmarkt foẞteten Butter ber Bfb. 1.05-1.10 wt., Sithnereter ber Stild 8-10 Bfa., Enteneter St. 0-0 Pfg., Käse per St. 6-8 Pfg., Käsematte 2 St. 5-6 Pfg., Erbsen per Pfd. 18-24 Bfg., Linfen per Pfd. 25-40 Bfg., Tauben per Paar 0.80-1.00 Mt., Hühner per Stüd 1.00-1.60 mt., Hahnen per Stüd 0.80-1.80 mt., Enten per Stüd 0.00-0.00 mt., Gänse ber Pfd. 70-75 Pfg., Ochsenfleisch per Pfd. 82-88 Pfg., Rind­fleisch per Pfd. 80-82 Pfg., Schweinefleisch per Pfd. 90-100 Bfg. Schweinefleisch gesalzen per Pfd. 101 Pfa., Kalbfleisch ver Pfб. 84-90 Pfg., Hammelfleisch per Pfd 60-80 Pfg., Kartoffeln per 100 Kilo 6.00-7.00 Mt., 3wiebeln per 3tr. 4.00-5.00 m., Weiskraut 3tr. 2.20-2.50 Mt., per St. 08-12 Pfg., Aepfel ber Ctr. 15-24 Mt., Zwetschen per Str. 0.00-0.00 mrt., Birnen per Ctr. 10-15 Mt., Nüsse 100 St. 30 Pfg. Milch per Liter 20 Pfg. Dauer­der Marktzeit von 8 Uhr morgens bis 2 Uhr nachmittags. Gegen stände des Wochenmarktverkehrs dürfen bis Beginn der Marktzeit überhaupt nicht und während der ersten drei Stunden der Marktzeit im Umherziehen feilgeboten werden.

Marktpreise für Vieh und Frucht und die Gießener Fleisch und Brotpreise am 29. Obtober 1906.

Höchste Schlachtotehpretse

in Frankfurt a. M.

Fletschpreise

in Stehen

6.

Ochsen Kälber

13"

"

Schweine do.

50 kg Schlachtgewicht 85-88 M. 100-106 Pf. 76-00

½ kg 82-88 f.

bo. 84-90

bo. 90-100

"

"

33.

Getreidepreise in Mannheim Weizen 100 kg Roggen do.

19.00-19.25 M. 17.00-17.25

"

Brotpreise in Gießen Weißbrot 2 kg 54. Schwarzbr. d. 50 P.

Frankfurt a. M., 29. Oktober. Fruchtmarkt. Es notierten nach Qualität: An Weizen, hiesiger und Wetterauer mr 18.10-18.25, furhessischer Mt. 18 10-18 25 Roggen, hieftger Mr. 16 75-16.90, russischer Mr. 17.25-17.75 Gerste, hiefiger Mr. 18.25 bis 18.75, Pfälzer Mt. 18.75 bis 19.50, fränkischer Mr. 19 00-19.75, Riedgerste Mr. 18.75 bis 19.50 Hafer, htestger und Wetterauer Mr. 17.00-17.00, kurhessischer Mr. 17.00-18 00, bay erischer Mr. 17.25-18.00, Mais, Mired Mr. 13.50-13.50. Alles pro 100 kilo ab hier. Mehl wesentlich höher. Es notierten nach Qualität: Weizenmehl hiesiges 0, Mr. 27.00-28.25, feinere Marke mr. 28.50-29.50, hiesiges, Nr. 1, Mr. 24 75 bis 25 75 feinerc Marken Mr. 25.75-27.75 hiesiges Nr. 2, Mr. 24.25-24.75, feinere Marken Mr. 25.00-25.75, hiesiges Nr. 4, Mt. 20.75-21.25 feinere Marten Mr. 21-22.00, Roggenmehl, hiesiges, 0, Mr. 24. bis 24.50, do. 1 Mt. 22.25-22.75, do. 2 Mt. 18.- 19.25 Weizen­schalen Mt. 5.00-5.50, Wetzenkleie Mr. 5.00--5.20, Roggenkleie Mr. 5.50-5.60, Weizenfuttermehl Mr. 6.75-7.75.

* Weglar, 28. Oft. Das Schöffengericht urteilte laut Wetzl. Anz." u. a. über nachstehenden Fall ab: Der Gast­wirt G. K. und der Taglöhner F. Pf. von Launsbach erhielten einen Strafbefehl von je 20 Mt., weil sie ohne Erlaubnis eine öffentliche Tanzmusit geduldet bezw. veran­staltet haben sollten. Gegen diese Strafbefehle erhoben beide Etuspruch. Es handelt sich hier um ein am 5. August in Launsbach abgehaltenes Turnfest. A. gibt an, daß er seinen Garten für diesen Tag an den Turnverein vermietet hatte. Der Vorfißende des Vereins, der angeklagte Pf., will alles getan haben, um Fremde fernzuhalten, so soll an dem Ein­gang eine Kontrolle eingerichtet gewesen sein. Das Gericht kommt nach der Verhandlung zu der Überzeugung, daß das Notierungen der Frankfurter Viehmarktpreise Tanzvergnügen zu einem öffentlichen ausartete und daß der Vorstand es an der Kontrolle habe fehlen lassen. Der Vor­fizende Pf. wird deshalb der Uebertretung der Polizeiordnung für schuldig befunden und zu einer Geldstrafe von 20 mt. und in die Kosten des Verfahrens verurteilt. Gastwirt St. wird freigesprochen, da ihm nicht nachgewiesen werden konnte, daß er um die Zulassung der Fremden gewußt habe.

In der Bahnhofstraße zu Gießen ist am Sonntag ein altoholfreies Restaurant eröffset worden. * Innerhalb der Ludwig- und Aliceftiftung des Groß­und zu beerdigen, hat aber herzogtums Hessen wurde als Zweigverband eine Militär- sein Verdienst um die Fürsorge der Verwundeten 1870/71

Berclay erbietet sich jest,

S.

ag- Nachmittag mit dem 3.3 En am Bayrischen National obil nach Seeheim und kehrt mftadt zurüd. Der Zweiten Kammer en, die den Gemeinden m Recht zur Einführung d ren Gemarkungen liegend en. Ja Mittelgrün

barlehnstasse gegründet. Diese hat den Zweck, Mit gliedern der Ludwig- und Alicestiftung, die ihrer Militär­pflicht als Einjährig Freiwillige genügen, zur Bestreitung der Roften des Militärdienstes Darlehen zu gewähren. -cr- Königliche Preuß. Klassenlotterie. Die Erneuerung der Lose zur 5. Klasse( Haupt- und Schluß hung) muß bis nächsten Freitag, den 2. November, abends 8, Uhr, unter Vorlegung der Lose 4. Klasse bei Verlust des Marechts geschehen sein.

* Der Verband von Rettungshäusern und berwandten Anstalten und Vereinen im Großherzogtum Hessen und der Provinz Hessen- Nassau hält seine 8. Hauptver ommlung am Donnerstag, 1. Nov., in dem Vereinshause Bestend" in Frankfurt a. M. ab.

* Dzierzon. Der Altmeister der Bienenzucht,

* Laubach, 29. Oft. Ein großes Trauergefolge be­gleitete gestern den früheren langjährigen Bürgermeister Daniel Ritter zur letzten Ruhestätte. In den Jahren 1866-1884 stand er an der Spize der Verwaltung. Für war ihm die Kriegsgedenkmünze und das silberne Verdienst­freuz verliehen worden. Er unterstüßte die Intentionen des Grafen Friedrich bei Gründung des Gymnasiums 1875. Er war außerdem tätig als Rechner mehrerer Nachbargemeinden, als Direktor der Bezirkssparkasse, als Mitglied der Dekanats­und Hessischen Landessynode. Sein hohes Alter er starb beinahe achtzig Jahre alt dieser Stellen.

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nötigte ihn zuletzt zur Aufgabe

* Nidda, 29. Dft. Einen tötlichen Unfall erlitt ein Fuhrknecht, der in der Scheune seines Dienstherrn Heu vom Gerüst holen wollte. Er stürzte 6 Meter tief in die leere Tenne und schlug mit dem Kopf auf. In der Gießener Alinit starb er an den schweren Schädel- und inneren Verlegungen.

er Majorität zum Bürge Dr. Joh. Dzierzon, ist im Alter von 95% Jahren in Taunusbahn von Usingen nach Weil münster rde der langjährige Bürglowkowitz( Kreis Kreuzburg) gestorben.

Das Großh. Kreisam

sp. Radrennen in München. Den über 100 km führenden großen Abschiedspreis gewann Walter Ebert, Leipzig, auf Brennabor in 1 Stunde 13 Minuten 51 Set.

§ Leihgestern, 29. Oft. Demnächst wird hier die Feldbereinigung durchgeführt werden.

A Lüzellinden, 29 Oft. Von der Dreschmaschine iberfahren und sofort getötet wurde der 10 Jahre dte Sohn des Rangiermeisters Gimpel. Der Junge lief reben der Maschiene her, glitt aus und fiel unter das Nad, las ihn sofort tötete.

onyme Anzeigen und G en Landwirtschaft oche eine Sigung ab, gen zu beraten, die hiera egten Ausschuß begutad Bandwirtschaftskammer m wird dem, Darmst. L. An ht feft, daß Hirschel Ablieferung an die Staffe a abgeliefert hat. Na d Kaffe der Hauptgeno

× Azzbad), 29. Okt. Hier ist ein Turnverein ge­gündet worden.

* Rodheim a. d. Bieber, 29. Oft. Mit dem Ausbau

deß Hochbehälters am Launscheidsberg dürfte die Wasser=

* Bad Nauheim, 29. Oft. Die Erbauung der neuen wird nunmehr im Laufe des Winters in Angriff genommen. Die Bahn hat nicht geringe Gelände- Schwierigkeiten zu überwinden, sie soll das Usatal mit dem Tal der Weil ver­bunden und muß einen dazwischen liegenden Höhenzug des Taunus überschreiten, große Brücken und tiefe Einschnitte sind deshalb erforderlich neben beträchtlichen Steigungen der Bahnlinie. Die neue Strecke erhält die Stationen Usingen, Wilhelmsdorf, Hundstadt, Nauenstadt, Gräfenwiesbach, Mönstadt, Langenbach, Audenschmiede, Weil münster.

* Marburg, 29. Oft. Infolge der Ablehnung eines Bebauungsplanes in der leßten Stadtverordnetensizung hat unser langjähriger Oberbürgermeister Geheimrat Schüler sein Amt niedergelegt.

§ Alsfeld, 29. Okt. Das neue Schlachthaus wird am 1. Dez. den Betrieb aufnehmen.

* Niederaula, 29. Dtt. Sicherem Vernehmen nach ist worden, eine Auto verbindung zwischen Niederaula und Alsfeld herzustellen.

ngen fiab von den Rande dersorgung zum endgültigen Abschluß gefommen sein. Aisfeld bei der Kaiserlichen Oberpostdirektion vorstellig ge­

befugt, Gelder von d

haftliche Genoffenschaft ft es oft borgefommen, b en von dem oder jenem Alten Poften- Gelber b

e in Darmstadt abzuliefe

die in der Gemarkung Königsberg gelegenen Quellen liefern ein reichliches durchaus einwandfreies Wasser. Das Duell­gebiet wurde für 11 000 t. ateauft, die Ausführung des Gesamtprojekts wird sich auf 120 000 Mt. stellen. * Vom Dünsberg. Die früheren hessischen Dörfer am Dimsberg: Fellingshausen, Krumbach und Frankenbach haben hum endlich die gewünschte Telegraphenverbindung mit dem Postert Rodheim und dadurch auch mit der Stadt vie ßen erhalten. Die gleichzeitig angeregte Verbindung über Bieber nach der Oberföisterei Strupbach und dem Dörfchen Romigsberg ist bis jetzt noch nicht zustande gekommen.

*

Sept. 1904 erhielt er ba teferung, die Hirfel ab faft 1 Jahre später, 04, erhielt erhielt er eine mer am 3. Auguft 190 gat er beftritten. Er ent Drange ber Befchäfte b Derdings miff n auch d ffe im Betrieb der Haup cht gezogen werben. Hanweifung und Geschäft

Weylar, 29. Okt. Wohnsinn und Tod. Gestern Bormittag wurde die Leiche einer seit Freitag- Abend ver­mißten Frau bei der Starkenwetde aus der Lahn gezogen. Die Bedauernswerte dürfte in einem Unfalle geistiger Störung den Tod gesucht haben.

* Darmstadt, 29. Oft. Entdeckter Falschmänzer. Gelegentlich einer bei dem hier wohnhaften Schreinergesellen Johann Gorito vorgenommenen Haussuchung stieß die Polizei auf alle Geräte zur Herstellung falschen Geldes. Im Ofen des betreffenden Zimmers waren, schreibt die Darmst. Btg.", Blei, Zinn, Antimon, Gips, Prägeabdrücke, Schmelztiegel und ein kleines Handbuch der Legierkunft versteckt; außerdem fand sich eine große Anzahl neugeprägter falscher Fünf uno Zweimarkstücke vor. G. stand seit Frühjahr hier in Arbeit. Der Verdacht des Diebstahls von Werkzeug hatte die Durch­suchung des Zimmers veranlaßt.

* Worms. Worms ist um ein Denkmal und um eine Sehenswürdigkeit reicher. Am Sonntag Vormittag erfolgte nämlich die feierliche Einweihung eines Jahndentmals.

Frankfurt a. M., 29. Oftober 1906. Zum Verkauf flanden: 429 Dhsen, 78 Bullen, 838 Kühe und Färsen( Stiere und Rinder), 218 Kälber, 368 Schafe und Hämmel, 1565 Schweine, 1 8tege 0 Biegen- und Schaflämmer.

Bezahl wurden für 100 fund: Schlacht Lebend­Ochsen:

a. vollfleischige, ausgemästete höchsten Schlachtwertes bis zu 6 Jahren

b. junge flishige, nicht ausgewäftete unu ältere ausgemäftete

gewicht gewicht M

Ma

85-88

74-77

-

66-70

a. bollfleischige höchsten Schlachtwertes b. mäßig genährte jüngere und gut ge­nährte ältere

75-77

70-71

c. mäßig genährte junge, gut genährte

ältere Bullen:

ühe und Färsen( Stiere und Rinder): a. bollfleischige ausgemästete Färsen( Stiere und Rinder) höchsten Schlachtwertes b. vollfleischige ausgemäßteten Rühe höchsten Schlachtwertes bis zu 7 Jahren

c. ältere ausgemästete Kühe und wenig gut entwickelte jüngere Kühe und Färsen( Stiere und Rinder)

d. mäßig genährte Kühe und Färsen ( Stiere und Rinder)

e. gering genährte Kühe und Färsen ( Stiere und Rinder)

III

78-80

74-76

1

60-64

Gießener landwirtschaftlicher Wetterdienst| Voraussichtliche Witterung in Hessen für Mittwoch, ven 31. Dtt. Zunehmende Trübung und Regenfälle. Temperatur nicht verändert. Starte südliche bis westliche Winde. ( Näheres durch die Gießener Wetterfarte.)

Verantwortlich: für die Bolitik und den Inseratenteil Albin Klein; für den übrigen Inhalt: Georg Horn, belde in Gieken.

Laboda- Dragées.

Die

Unentbehrlich für Sänger. Schauspieler, Bfarrer, Lehrer, Rechtsanwälte, überhaupt Redner. Stimme wird dadurch klar, die igkeit der Stimme und Trockenheit des Gaumens verschwinden. Beim Gebrauch von Laboda- Dragées find Katarrhe und Heiserkeit ausgeschlossen. Herr Dr. Oskar Kaiser Schauspieler und Rezitator, in Köln a. Rhein, Brussel­straße 14, äußert sich wie folgt: Laboda- Dragées fann ich allen Schauspielern, Sängern 2c. aufs nach­Sie gehören zum besten, was drücklichste empfehlen. ich seit Jahren auf diesem Gebiete fennen gelernt habe." Frl. Ida Schwarz, Königl. Opernsängerin, Wiesbaden, schreibt: Laboda- Dragées haben mir bei einer Erfältung borzügliche Dienste geleistet und empfehle ich sie aufs beste.( Laboda- Dragées enthalten: Terpinol 0,1, Menthol In Apotheken er­0,5, Zucker 0,6.) Preis Mt. 1.50.

hältlich, wo nicht vorrätig, von: Universitätsapotheke Zum goldn. Engel" in Gießen Engel- Apotheke Frankfurt a. M.- Apotheke in Ulrich­stein( Oberhessen) und Stern- Apotheke in Stassel.

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