jezt die Auflösung der Reichsduma. Die Aurong mar längst beschlossen. Sie wurde angedroht, als man glaubte, die Duma werde Beschlüsse fassen, die aufrührerisch genannt werden konnten. Wider Erwarten war die Duma in diesem Falle besonnen, sie lehnte bedenkliche Anträge ab, und nin ist die Auflösung doch erfolgt! Unfraglich hat die Duma groze Fehler gemacht. Doch nicht an ihr allein lag die Sgulo. Aus der Revolution geboren, mußte sie weitgehende Reformen berlangen. Das Ministerium aber verweigerte jede Reform. Sie betrachtete die Duna lediglich als Bewilligerin bes Budgets und besonderer Anleihen. In der Verwaltung Rußlands hatte sich nichts geändert, sollte sich nichts ändern.
Die ganze Politit tear auf einen toten Strang geraten. Auf beiden Seiten weigerte man sich, Konzessionen zu machen und so blieb es, soweit die Regierung in Betracht tam, bei Zurückweisung jeder notwendigen Aenderung in der Verwaltungspraxis und soweit die Duma in Betracht kam, bei der Aufstellung immer neuer und schließlich unmöglicher Forderungen. Unter diesen Umständen würde eine Auflösung der Duma vielleicht die Möglichkeit geboten haben, durch einen Appell an die Bevölkerung eine Vertretung zu erhalten, die mäßigere Ansprüche ellen und mit der die Regierung zu einer Verständigung gelangen würde. Doch die Absicht einer Ver= tändigung ist gar nicht vorhanden. Die Regierung Sunn sich keiner Täuschung darüber hingeben, daß eine Neuzahl eine Duma nach Petersburg hinbringen würde, die noch zabifaler als die vorige sein würde. Da die Regierung ein solches Resultat voraussehen muß, so ist es flar, daß sie mit einer späteren Verständigung gegenüber einer neuen Duma nicht rechnet, ja es ist in hohem Maße wahrscheinlich, daß sie überhaupt nicht mit einer neuen Duma rechnet. Zwar schreibt das Oktobermanifest des Zaren, durch das Supland eine Verfassung erhalten hat, ausdrücklich vor, daß Sei Auflösung einer Duma sofort Neuwahlen vorzunehmen selen, aber die Regierung hat in diesem Falle die Entschulbigung, daß das Land in der Revolution sei und daß in einem revolutionären Lande feine ordnungsmäßigen Wahlen vorgenommen werden könnten. Das wäre natürlich nur ein Vorwand, da die Regierung den revolutionären Zustand des Landes gekannt und in dieser Kenntnis die Auflösung der Duma vorgenommen hat.
Was in Wirklichkeit hier in Frage steht, ist aber die russische Verfassung! Nicht die Reichsduma ist durch den Willen der Regierung gestürzt; die augenblicklich herrschende Großfürstenpartei will das ganze Ok= to bermanifest rüdgängig machen, alles, was seit dem Oftober geschehen ist, lediglich als Episode betrachten. Sie behandelt den ganzen Streit als eine Machtfrage und glaubt, augenblicklich über die reale Macht zu verfügen. Jedenfalls hegt sie aber die Besorgnis, daß ihre Macht mit jedem Tage verschwinden könne. Solange die Duma vorhanden ist und aus der Duma Reden in die Oeffentlichkeit dringen, liegt Die Gefahr nahe, daß die Destruktion in der Armee zunimmt, in ber das Bartum seinen letzten Arter verlieren würde. Man tann daher begreifen, daß die Großfürstenpartei nicht länger zögern will, einen letzten Versuch zu machen, um die Revolution niederzuwerfen.
Mit welchem Erfolge das geschehen wird, steht dahin. Darüber läßt sich nichts voraussagen. Sicher scheint nur das eine, die Revolution in Rußland wird nicht aufhören, auch wenn sie jetzt eine Niederlage erleidet. Sie kann wohl zurückgeschlagen, aber nicht erschlagen werden!
Das erfte ruffifche Parlament.
( Ein Rückblick.)
gierung voraussahen und von einer Fortdauer der Tagung viel für Rußland erwarteten. Diese Hoffnungen sind freilich nun zerstört und das Volk wird auf die in Aussicht gestellten Reformen bis zur zweiten Duma warten müssen, wenn es nach dem Vorangegangenen noch fähig ist, zu
warten.
Politifche Rundfchau.
Deutsches Reich.
* In einem Teile der Presse war behauptet worden, daß das vom Kaiser benutzte Schiff Hohenzollern" ausschließlich jum Aviso für größere Kommandoverbände bestimmt gewesen and seine Verwendung als Kaiserschiff gegen den Willen des Reichstags erfolgt sei. Das ist nach halbamtlicher Erklärung unrichtig; es wurde damals dem Reichstage gegenüber ganz offen dargelegt, die„ Hohenzollern" sollte neben ihrer Betimmung als Aviso für größere Kommandoverbände auch als Raiserschiff verwendet und dafür eingerichtet werden. Der Reichstag hatte diese Absicht gebilligt.
Kürzer war wohl kaum die Lebensdauer einer Volks. vertretung als die der russischen Duma, die durch einen Erlas des Zaren vom August 1905 berufen, am 10. Mai 1906 zu sammengetreten war, um nun nach kaum zweimonatlicher Arbeit durch Auflösung zu enden. Das erste russische ParIament wird, wenn nicht unerwartetes geschieht, auch das Iezte sein, zumt mindesten das letzte, welches nach dem gegen wärtigen Wahlmodus berufen wird. Das geht schon aus dem Wortlaut des Auflösungsdekrets hervor, das zwar eine neue Duma für März 1907 bestellt, aber nach demnächst" zu veröffentlichenden Wahlgesetzen.
* Seit dem 21. d. M. tagt in Breslau der Kongreß christlicher Gewerkschaften, zu dem etwa 70 Delegierte aus allen Teilen Deutschlands eingetroffen sind. Die Begrüßung der Versammelten erfolgte durch Vertreter des Oberpräsidenten, des Regierungspräsidenten, des Oberbürgermeisters sowie durch eine Reihe anderer hoher Beamter.
* In eingeweihten Kreisen verlautet, daß der Rücktritt des Unterstaatssekretärs von Mühlberg nur noch eine Frage der Zeit sei. Wahrscheinlich wird Herr von Wandhausen, der bisherige Gesandte bei der argentinischen Republik, der Nachfolger werden.
* In Kopenhagen ist der Neichstagsabgeordnete Jens Jessen gestorben, der an Stelle des verstorbenen Abgeordneten Johannsen seit dem Jahre 1902 den ersten schleswigholsteinischen Wahlkreis Hadersleben- Sonderburg im Reichs tage vertrat und stets ein scharfer Vorfämpfer des schleswiger Dänentums war.
So wie die erste Duma zusammengesetzt war, konnte sie unter dem in Rußland herrschenden System nicht lange am Leben bleiben. Von vornherein hatte die sogenannte Kadettenpartei, die als durchaus fortschrittlich anzusehen ist, zwar die Führung in der Duma, aber ihrer Aufgabe, die Regierung zu einer freiheitlicheren Auffassung zu befehren und einen Einfluß in diesem Sinne auszuüben, konnte sie sich nicht ge= wachsen zeigen, weil es ihr selbst an innerer Festigkeit und Zusammenschluß fehlte. Ohne imstande zu sein, einen gemäßigten Verhandlungston in der Duma durchzusetzen und unnötige Schärfen im Verkehr mit den Regierenden zu vermeiden, ließ die Kadettenpartei vielmehr die rein revolutionären Elemente in der Duma vorherrschend zu Worte kommen und brachte dadurch das Parlament von Anfang an in einen uns überbrückbaren Gegensatz zum Zaren und seinen Ministern, der von Tag zu Tag schärfer wurde. Unter dem Eindruck einer fortschreitenden Erbitterung zwischen der Duma und dem Kabinett, die allerdings durch die Unfähigkeit des letzteren, die Lage zu begreifen, nur noch genährt wurde, verzettelte sich die ganze Tagungszeit des Parlaments in nußlosen Angriffe: gegen die Regierung, in endlosen Tiraden und Kritiken des Systems, ohne daß etwas Greifbares geschaffen wurde. Das Ergebnis der Tätigkeit dieser Duma ist denn auch völlig Null ge wesen, und von den einschneidenden Reformen, die man von dem neuen Parlament erwartet hatte, ist feine Ausführung gefommen, wenn man nicht etwa ein Gesetz zur Untersuchung der notleidenden Landesteile als solche Reform ansehen will.
* Ein neuer Erlaß des Ministers des Innern weist die Standesbeamten an, jede im fausmännischen Beruf tätige Berson, welche sich ihnen gegenüber als Kaufmann bezeichnet, unter dieser Bezeichnung in die Staudes- legister einzutragen ind von dem Verlangen einer Epezialbezeichnung fortan ab= zusehen.
frankreich.
** Es heißt, daß der Kriegsminister bereits disziplinarische Maßnahmen gegen verschiedene in der Dreyfus- Affäre kompromittierte Offiziere verfügt habe. Der Kommandant Lauth und der Oberst Rollin sollen zur Disposition gestellt werden. Beneral Andre hat ongeregt, daß Dreyfus vor versammelten Truppen der Garnison Paris im Namen der Regierung ein Ehrendegen überreicht werde.
Vielleicht war es ein Fehler, daß die Dinna sich gerade in der hochwichtigen Agrarfrage auf den Standpunkt steute, alles Privateigentum müsse zugunsten der Bauern enteignet werden, während die Krone nur die Kronländereien aufteilen wollte. Tatsache ist jedenfalls, daß diese, von der Duma stets betonte Forderung im leßen Ende der Anstoß zur Aufe lösung des Parlaments war, und daß selbst die Milderung des Duma- Manifestes, das ursprünglich weit revolutionärer gefaßt war und nur notgedrungen auf seine jetzt vorliegende Fassung gebracht wurde, den Zaren von seinem Entschlusse nicht mehr ablenken konnte. Denn wenn auch der nach dem ersten Wortlaut des Manifestes unvermeidliche offene Bruch zwischen Duma und Kaiserreich noch glücklich umgangen worden war, so konnte doch der Zar nach diesen Proben ein gedeihliches Zusammenarbeiten mit der Duma nicht mehr
erwarten.
Ob es trotzdem am Plaze war, die Duma schon nach zwei Monaten nach Hause zu schicken, kann natürlich erst die Zukunft lehren. Es fehlt nicht an Stimmen, die gerade jetzt eine Wendung in dem Verhältnis zwischen Duma und Res
Balkanftaaten.
** Immer weiter dehnt sich die Tätigkeit der bulgarischen Banden aus. Selb in den bisher verhältnismäßig ruhigen Sandschat Drama fine fie aufgetaucht. In ein dortiges Hotel warfen drei Bulgaren eine Bombe, durch die ein Grieche und eine Frau getötet wurden. Soldaten erschossen mehrere der Attentäter. Auch die umliegenden Dörfer wurden von den Banden überfaller, die auch dort Bomben warfen. Im Bezirk Rostoria gelang es, eine griechische Bande unschädlich zu nachen.
Dof und Gesellschaft.
† Der 23. Deutsche Radfahrer- Bundestag in Nürnberg hat beschlossen, die den Mitgliedern gewährte Haftpflichtverficherung auf weitere fünf Jahre auszudehnen, und vom 1. Januar 1907 ab eine Unfallversicherung einzurichten, mit einer Gewährung von 1000 Mark für den Todesfall und 1000 Marf für den Invaliditätsfall und 1 Mart Kurfostenbeitrag pro Tag der Erwerbsunfähigkeit. Die Kosten der Versicherung werden durch Erhöhung des Bundesbeitrages bon 3 Mark auf 3,50 Marf pro Jahr und Mitglied aufge= bracht. Ein Ausflug nach Rothenburg a. d. Tauber beschloß den Bundestag. Für das nächste Jahr wurde Stettin als Tagungsort gewählt.
*** Fürst Bülow wird in Norderney bis zum 25. September bleiben. Einem bestimmt auftretenden Gerücht zufolge wird der Kaiser nach Beendigung der Nordlandreise abermals in Norderney zu einem Besuche des Fürsten erwartet.
Deer und flotte.
Mann, über Bord. Auf der Uebungsfahrt des neuen Turbinentorpedobootes S. 125" stürzte vor Pillau der Torpedoheizer Josef Schmidt über Bord und ertrank.
† Mit einem Holzpfahl erstochen. In Lunding bei Ha Dersleben war ein 16 jähriger Junge von seinem Vater beauf tragt, eine Kuh an einen Pfahl anzubinden. Weil das Tier sich störrisch zeigte, schlug der Junge mit dem Pfahl nach ihr, wobei er mit der Spize seine danebenstehende Schwester ins Auge traf, sodaß das Kind furz darauf verschied.
Das
**
Ernannt wurd
Darmflabt Rarl andeszuchthaus Marien hk. 3n legter Be Saleffereten, die fich
fruttionen( Gittert ftigten, Setraft, bezm wungen worden, we loge zur Gerftellung Gewerbeordnung er Annahme, daß dief handwerksbe it hatten. E fann t nur ausnahmswei men derartige Arb der zuftändigen Be bere Genehmigung, art genehmigte Anl tgenehmigungspflich Cachbarn ihr gegenübe nachteiligender Fin er dem Abschlagen iemals auf Einstellun auf Serftellung von G Bifang aufliegen, tonnen
† Auftreten der Reblaus. In der Gemarkung Laubenheim ift an einem alten Herde eine Reblausverseuchung mit vorläufig neun franten Stöcken gefunden worden. Auch in der Gemarkung Oberheimbach ist ein neuer Reblausherd festgestellt.
† Todessturz auf der Radrennbahn. In Halle kam der Rennfahrer Huhndorf aus Leipzig bei dem Dauerrennen um das kleine goldene Rad zu Fall und zog sich so schwere Ver= legungen zu, daß er infolge eines Schädelbruches verstarb. Der Verunglückte, der entgegen den ausdrücklichen Vorschriften ohne Schutzhelm und ohne Schutzrolle fuhr, farambolierte in der 20. Runde mit seinem Motor, wodurch der schwere Sturz hervorgerufen wurde.
Deutsche Unterseebote. Für die in der Ostsee demnächst stattfindenden Uebungsfahrten deutscher Unterseeboote wird das Hebungsfahrzeug ,, Oberelbe" des norddeutschen Bergungsvereins mit einer besonderen Ausrüstung versehen. Schiff wird die Unterseebote begleiten und stets zum sofortigen Eingreifen bereit sein, um bei etwaigen Störungen der UnterseeUebungsfahrten sofort das betreffende Unterseeboot mittels der installierten neuen Vorrichtungen an die Oberfläche heben zu können. Man hofft hierdurch ähnlichen Unfällen vorbeugen 3n können, wie sie sich in der letzten Zeit bei Uebungsfahrten von Unterseeboten in der französischen und englischen Marine ereignet haben.
bor.
Nab und fern.
† Bomben- Explosion in der Nähmaschinenfabrik. In den Filialen der Singer'schen Nähmaschinenfabriken in Sosnowice und Bendzin wurden zu gleicher Zeit durch Bomben Explosionen große Verwüstungen angerichtet. Mehrere Pers fonen fomen ums Leben. An beiden Orten herrscht eine große Panit.
† Ein ernster Ant nobilunfall ereignete sich in Wien, indem ein Auto an einen Baum rannte und zerschellte. Die Insassen des Automobils wurden herausgeschleudert, ein junger Mann und ein Mädchen blieben sofort tot, der Chauffeur starb bald darauf im Krankenhause. Zwei andere Insassen wurden nur leicht verletzt.
† Vom 15. Deutschen Bundesschießen. Das Samstag Festprogramm brachte noch einen schön verlaufenen Münchene Turnerabend. Sonntag nachmittag 3 Uhr nahm der Ehren präsident Prinz Ludwig von Bayern die Preisverteilung Den prachtvollen Kaiserpreis erhielt Handelslehrei Jung Stuttgart, den Preis des Prinzregenten Luitpold, dei für die Standfestscheibe" Heimat" gegeben war, ein Münchener Kaufmann Brunner. Das prachtvolle Meißner Porzellan de Königs Auguf von Sachsen erhielt der Bureauvorsteher Otto Schmitt aus Suhler- Neuendorf, den Ehrenpreis der Stadt Hamburg Dr. Ludwig Lemberger aus Pessendorf in Steier mark. Den Preis des Königs von Württemberg erhielt der Gastwirt Thomas Quercher aus Lindensdorf in Oberbayern Abends wurde ein Monstrefeuerwerk auf der Bavarien höhe abgebrannt, während die Häuser längs des Bavaria ringes im Scheine einer wundervollen Jllumination er Strahlten. Mit diesem Feuerzauber" schloß das ge lungene Fest.
W
† Folgenschwere Explosion. In Boskowitz bei Brünn brach in einem Keller, in dem Explosivstoffe lagerten, Feuer aus. Es erfolgten zwei Explosionen, wodurch 26 Personen schwer und eine prößere Anzahl leicht verletzt wurden.
† Opfer der Berge Jm Karwendel- Gebirge wird der Jurist Schulzenstein aus Berlin vermißt. Aus Innsbrud ist eine Rettungs- Expedition zur Aufsuchung des Vermißten auf gebrochen.
† Schwere Schicksalsschläge. Das blinde Töchterchen einer in dem Dorfe Birkenbach wohnenden Familie, war beim Herde beschäftigt, als plöglich die Kleider Feuer fingen. Der auf das Hilfegeschrei des Kindes herbeigeeilte Vater brach beim Anblick seiner lichterloh brennenden Tochter zusammen nnd verstarb alsbald. Das Kind selbst verbrannte elendiglich da außer den beiden Personen niemand im Hause an: wesend war.
† Eisenbahn- Zusammenstoß. Auf der Seabord Air- Linie fand in der Nähe von Hamlet in Nordamerika ein Zusammen stoß zwischen einem Personenzuge und einem Güterzuge statt. Dreiundzwanzig Personen, meistens Neger, fanden ihren Tod.
† Familiendrama. In Kirspelwaldniel( Niederrhein] wurde ein 22jähriges Mädchen erhängt aufgefunden. Unter dem Verdachte der Täterschaft wurde die Stiefmutter des Mädchens sowie ein Kostgänger verhaftet.
* Die diesjährige Landesverbandes des D rausfichtlich Sonntag, Worms abgehalten w * Das 15. Berb Naffau wird vom 1 gehalten. Mehr als bei zur Verteilung. Neue Dienst irgermeister uni hmigung des Großger Birgermeister und Beig filbernen( bezw. go enteiden find größer Banprägung hergestellt ande gtcagen werden zu Birgermeister zeigen nun des Großherzogs Ecr Meine Staatswappen, die dagegen tragen auf der auf der Südfeite den er Arone. Auf der Rü ferdem noch der Name viert werden.
† Einsturz einer Eisenbahnbrücke. Als der Great Northern Expreß- Zug die Brücke über den Beaver- Canon ( Britisch Kolumbia) passierte, stürzte die Brücke ein. Soweit bis jetzt bekannt, sind nur 3 Personen ums Leben ge tommen.
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Vermischtes.
Die Ammen der preußischen Prinzen. Die Mmmen find, solange sie einen Prinzen oder eine Prinzessin nähien, der allerstrengsten Beaufsichtigung unterworfen. Jeder unbeaufichtigte Ausgang ist den sonst sehr freundlich, fafl familiär Behandelten untersagt. Ihr Umgang bleibt auch nicht einen Augenblick ohne Kontrolle. Selbst den Besuch ihrer Männer denn es handelt sich nur um verheiratete Frauen dürfen sie ohne Aussicht nicht empfangen. Ihre Diät und Sonstige Lebenshaltung untersteht direkt der Aufsicht der kaiser. lichen Leibärzte und einer eigens damit betrauten Palastdame, welche die Amme unter ihrer Aufsicht hat.
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Auch ein Rekord. Auf der letzten Reise des Dampfers des Norddeutschen Lloyd Großer Kurfürst" von Bremen nach Newyork sind sechs Kinder geboren worden. Eine Mutter, welche erster Klasse fubr, brachte ein Kind zur Welt, eine andere, in der zweiten Klasse, gebar Zwillinge, eine dritte, im Zwischended fahrende Frau schenkte Drillingen das Leben. Der Schiffsarzt soll fioh gewesen sein, daß es nur drei Passagierklassen gibt.
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Eine Ururgroßmutter. In unserer schnellebigen Beit gibt es immer noch eine große Anzahl von Menschen, die ein hohes Alter erreichen. Die Zahl der Hundertjährigen ist eine erstaunlich hohe. Und doch, Ururgroßmutter zu sein, dessen können sich gewiß nicht viele Frauen rühmen. Diefes äußerst seltene Vorlommnis hat sich in Wattenscheid, in der Familie des Bergmanns Beermann ereignet. Ihm wurde in diesen Tagen ein Sohn geboren. Die Ururgroßmutter des Kindes ist 98 Jahre alt und noch sehr rüftig.
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Das Niesen als Obstruktions- Mittel. Ein neues Mittel, einen unliebsamen Redner am Weitersprechen zu hindern, hat man im Wiener Gemeinderat erfunden und mit Erfolg in Anwendung gebracht. Wenn man jemanden nicht mehr hören mag, so wird nicht etwa getrampelt oder ge schrieen, sondern man nimmt eine Priese und bietet auch den Freunden die Dose an. In dem entseßlichen Nieskonzert, das dann entsteht, geht das gesprochene Wort einfach zu Grunde!" En Millionärpalast unter der Seine. Mehr als phantastisch ist die Jdee eines reichen Pariser Aristokraten, um dem Lärm der Millionenstadt zu entfliehen, sich einen Palast unter der Seine erbauen zu lassen. Nun ist dieser Palast vollendet und offenbart sich als ein Wunder an Pracht und Schönheit der Ausstattung. Aus einer Marmorgrotte gelangt man in einen 50 Fuß tiefer liegenden Empfangssalon. Nach der Hize und dem Staub der Oberwelt um fängt die Besucher dort herrliche Kühle. Von vielen Ventilatoren wird die Luft ihnen zugefächelt; in der Mitte der marmornen Halle steht ein großer Springbrunnen, in dem Fische schwimmen. Ein sanftes, abgetöntes Licht flutet durch den Raum. Von da tommt man in die Bibliothet unter dem Fluß selbst. In der Mitte der Dede ist ein Dach von grünlich weißem Glas, über das man deutlich die Fluten des Stromes fich wälzen sieht, durch die das Licht in abgedämpfter Ruhe hereinfiel. Der Spleen scheint also nicht mehr das ausschließliche Vorrecht des Engländers zu sein.
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** Die Brauereiver befgloffen, vom 1. 2 Bierpreises um 2
begründet dies in ausf
Gründe jedoch blind
andere Sache. Aber
de Durft die Kon agen, denn alles ta broughs und Verkehr alon- nur den
d der Michel das ih anreform, das in Bier Gin Fuhrwert Fundes der Landwirte, Chimer Wäldchen bei
genartiger Diebstah magen, mit dunklem
, wurde gestohlen.
n wollte, waren Roß mond etwas von einem muß man annehm he. Der Wallach hat en an den linken Füß Dbfpreise. verwertung. Mirabel 4. Die Breife betru
11 bis 14 kt.;
M.; Stachelbeeren 19
R.; Sauerteichen M.; Pfifiche 30 t; alles per Benine Sportliges nahm am 19. 68.
en einen Retordverfu
lords bis 30 kn tbrecher Robl und
nte Marte Brennab
Bom Lande. Die mirt Enttäuschungen , denn die Wolle
1,60 Rt. und m 1,10 bis 1,20. Deiterer Ridgang de dieß dem Landwir Abort, daß alle Fa
Die Berlinfte durch
Beiden durch Ueber
in Betracht zieht,
weifelhafte Kapitale Grünberg, 23. bigen ftarten Deb n 3 Stimmen -Brünberg f Bemartungsgren
ionen berzinslich


