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vinh Die ganze Verwaltung und die Konstituierung des ach einigen Behaltungs förpers war ziemlich kompliziert. 1721 wurden iereinfacht, der Rat mußte beispielsweise eine Reduktion fich gefallen lassen, behielt aber nichtsdestoweniger
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nicht. So besaß es ein Narrenhaus, das auf dem Narrenberge( heutigen Nahrungsberge) gelegen.- Die erste Schule wurde um die Mitte des 15. Jahrhunderts errichtet. Die Kinder der Reichen wurden in der sogenannten Lateinschule
tam aus ger Titel der Sechzehner bei. Ein Ratsmitglied wurde nach unterrichtet und die Kinder der Armen in der Armenschule.
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pie vor mit„ Herr Sechzehner" tituliert und garnicht so it Unrecht, denn mancher Rat entwickelte eine so steifnackige inip gespreizte Würde, daß sie vollkommen für zwei Räte Dier heute gereicht hätte. Die Steuern wurden durch Betherren Den Salt, boben. Sie flossen aus Umlagen und anderen Quellen usunen. Einen Hauptbestandteil des städtischen Vermögens ilber der Stadtwald. Dann scheint aber auch das Weinopol, beffen Beträge zur Straßenunterhaltung bestimmt paren, einen guten Bazen abgeworfen zu haben.
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Rachdem Dr. Ebel dann die Entwicklung des Gießener Singels borgeführt, ging er auf die firchlichen Verhältnisse im Das ältefte Gotteshaus ist die Selterskirche, die im rffen Viertel des 14. Jahrhunderts erbaut und sehr bald Sie blieb bis unr felbständigen Pfarrkirche erhoben wurde.
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Beweis erbrin un: Philipps des Großmütigen Zeit stehen, in der sie abgemunales Bu rochen und durch eine neue ersetzt werden mußte. Die Hitche war flein, besaß aber mehrere Atäre. 1820 wurde iex Stadtkirche erbaut, die ein echter Typus des Empires
der Neubau Als ihr Erbauer figuriert der Eisenhändler J. G. T.
fand heute
rede.
Bapft, ber aber ganz unschuldigerwerweise, lediglich durch f dem Eig ime fleine Verwechselung zu dieser Ehre gekommen ist. Dem in er Güte als Domstadt wohnenden Historiker wurde nämlich ein Bauplan n. Gegen bersandt, in den die Defen eingezeichnet waren, deren ieferung J. G. T. Papst übernommen hatte. Aus diesem Berwiegung ande hatte er die Zeichnung auch mit seinem Namen berthom, der dem Historiker Veranlassung wurde, Papft als Mt. gezahl en Erbauer der Kirche Unsterblichkeit zu verleihen. In mann Bolließen riftierten mehrere geistliche und weltliche Brüderer Nacht naften, die sich verschiedene Aufgaben gestellt hatten. Auch m heilstätten und anderen Instituten gebrach es Alt- Gießen
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Theater- Verein
Giessen.
Gemartung Zvreite Vorstellung: Mittwoch, den 28. November: an das ter berfolgte
Ein idealer Gatte.
do so, dai Schauspiel in 4 Akten von Oskar Wilde.
bie ben Gast: Edgar Bolz
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ich von Thin Anfang pünktlich 8 Uhr.
vom Schauspielhaus in Frankfurt a M.
Ende gegen 10%/ 4 Uhr. zu Mk. 5, 4, 3( für Mitglieder im Vorverkauf zu
Der Unterricht war aber nicht ganz unentgeltlich; erst im 19. Jahrhundert tritt eine Wendung ein.
sehen. Oft sah man eine ganze Familie nur mit dem Hemde bekleidet über die Straßen ziehen und sich zum Bader begeben. Später sanken die Baberstuben zu Stätten der Unzucht herab.
-
Rollte Dr. Ebel in diesem Vortrage ein Kulturbild auf, so beabsichtigt er in einem zweiten Bortrage mehr die politische Seite behandeln.
Sprechsaal.
Einen unhaltbaren Zustand bietet gegenwärtig die Grabenstraße, die taum noch passierbar ist. Könnte dort nicht wie im vorigen Jahre etwas Ries geftreut werden? Hoffentlich genügen diese Zeilen, um eine Verbesserung herbeizuführen. Mehrere Anwohner.
Die Erwerbsquelle der Bevölkerung bildete das Handwert, dann aber auch die Viehzucht und der frühere durch ganz Oberhessen verbreitete Weinbau, der besonders am Hardberge gezogen wurde. Auch das Glockengießergewerbe war in Gießen vertreten. Ferner gab es Kramer, denn unsere Stadt hat von altersher eines lebhaften Handels sich erfreut. Unsere Vorfahren haben es verstanden, verschiedene Jahr- und Wochenmärkte sich zu verschaffen, die einen außer. ordentlich starken Verkehr nach Gießen zogen und es mit sich brachten, daß Wirtschaften und Herbergen errichtet wurden. Die Stadt selbst sogar besaß ein Schenthaus, in dem mancher Becher fröhlich geleert worden ist. Das Marktleben spielte eine große Rolle. Scharf auf die Finger gesehen wurde den Bäckern, die von Zeit zu Zeit Backproben einzu- Vormittags 10 Uhr: Vereinigter Bivil- und Militärgottesliefern hatten, zwecks Festsetzung der Preise. Die Brötchen haben verschiedene Wandlungen durchmachen müssen, bis in den berühmten„ Dartjern" die Stufe der höchsten Volltommenheit erreicht wurde."
Kirchliche Nachrichten für Gießen. Evangelische Gemeinde.
Am Samstag, dem 25. November. In der Stadtkirche.
dienst zur Feier des Geburtstags Se. Königl. Hoheit des Großherzogs. Pfarrer Euler.
Am 24. Sonntag nach Trinitatis, den 25. November. Totenfest. Gottesdienst.
Aber nicht nur der Arbeit hat Alt- Gießen gehört, sondern auch dem Frohsinn, dem Vergnügen, den Festen. Da gab es Abschreitungen der Grenzen, die jedesmal unter starkem Schmausen und Tinten geschahen, Schüßenfefte, die Preise eintrugen usw. Die Baderstube hat Gießen ebenfalls nicht gefehlt, sie befand sich in der Wetzsteinstraße und erfreute sich regen Besuches. Diese Baderstuben des Mittelalters wurden nicht so sehr ihrer Reinlichkeit als vielmehr ihrer Unterhaltung wegen aufgesucht. Wer nicht baden wollte, vertrieb dort die Zeit sich mit Plaudern und Zu-| Jugend der Markusgemeinde.
Bekanntmachung.
Bei der am 21. d. Mts. vorgenommenen Handelsfammerwahl sind
im Wahlkreis Gießen Stadt die Herren: C. W. Nowack, Emil Schmall, Karl Röhr und Adolf Klingspor, Gießen;
im Wahlkreis Gießen- Land: Herr Leonhard Wilhelm Rühl, Großen- Buseck und
im Wahlkreis Lich: Herr H. Ihring, Lich als Mitglieder der Großh. Handelskammer Gießen' ge= wählt worden.
feine Eintrittskarten Mk. 4.50, 3.50, 2.50) und zu Mk. 2 für Studierende daß das Wahlprotokoll nebst Anlagen drei Tage lang, Es wird dies mit dem Anfügen bekannt gemacht,
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bes Herrn Challier, Neuenweg und abends an der Kasse.
Die dritte Vorstellung( Frau vom Meer mit Irene Triesch a. Gast) ist Donnerstag, d. 6. Dezbr.
Kriegerverein
Giessen.
ittelalter ift Feier des Allerhöchsten Geburtstages St. Königl. Hoheit d. Großherzogs
aplizierter erücksichtigen and tam fol orbildlich fi richt bildeten
er ebenfall Schöffenherm
Samstag, den 24. I. Mts., abends 129 Uhr bei Kamerad Sauer( Neustadt).
nämlich:
für Gießen- Stadt und-Land vom 26. bis einschl. 28. November, vormittags von 9-12 Uhr und nachmittags von 3-6 Uhr auf dem Bureau der Großh. Handelskammer, Nordanlage 15, und
für Lich vom 26. bis einschl. 28. November auf der Großh. Bürgermeisterei Lich während der üblichen Geschäftsstunden
wendungen gegen die Wahl oder die Gewählten binnen
zur Einsicht der Wahlberechtigten offen liegt und Ein
dieser drei Tage bei Vermeidung des Ausschlusses bet
der unterzeichneten Handelskammer vorzubringen sind.
Gießen, den 23. November 1906. Die Großh. Handelskammer:
Die Ehrenmitglieder und Mitglieder des Vereins sind zu Der Vorsitzende: Koch. Der Syndifus: Dr. 3eidler. difer Feier herzlichst eingeladen.
Bekanntmachung
Bekanntmachung.
aus Budite Leseholzungung in den Waldungen der Stadt Betr.: Feldbereinigung in der Gemarkung Gießen, linte Gießen betr.
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Wir bringen hiermit zur allgemeinen Kenntnis,
dca nach einem Beschluß der Stadtverordnetenversammung diejenigen Abteilungen der Waldungen der Stadt Gießen, in welchen Holzfällungen stattfinden, bis zum mit 18. April t. Je. von der Leseholznuzung ausgeschlossen
fi
Diejenigen Personen, welche entgegen dieser BeStrmung beim Holzauflesen in den erwähnten Wald
und beitfen betroffen werden, haben Bestrafung auf Grund]
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dels Forststrafgesetzes zu erwarten.
Gießen, den 12. November 1906.
Grohß. Bürgermeisterei Gießen
Mecum.
Bekanntmachung.
der Lahn; hier, den allgemeinen Meliorationsplan von den Fluren 5 bis 19 und 40 bis 49 der Gemarkung Gießen.
Die nachstehende Bekanntmachung bringen wir hierzur öffentlichen Kenntnis.
Gießen, den 21. November 1906. Großh. Bürgermeisterei Gießen. Mecum.
Bekanntmachung.
Betr.: Wie oben.
In der Zeit vom 23. November d. Js. bis einschließlich 6. Dezember ds. Js. liegt auf dem Bureau der Großherzoglichen Bürgermeisterei Gießen der allgemeine In der Bekanntmachung vom 4. September 1906, Meliorationsplan nebst Erläuterungsbericht und Prüfbot die Offenlegung des Bebauungsplans für die ungsprotokoll von den Fluren 5 bis 19 und 40 bis 49 warzlach und das Gartfeld muß es heißen, daß zur Einsicht der beteiligten offen. die Grundstücke zwischen der Straße B- Z und der Eisenbihn auf nicht mehr als 18 Meter Entfernung von der Straßenfluchtlinie aus bebaut werden dürfen. Einwendungen gegen diese Bestimmung sind binnen 1 Lagen bei uns geltend zu machen. Gießen, den 21. November 1906.
it- Haus
essen asse 14-16
Großh. Bürgermeisterei Gießen. Mecum.
Bullen- Verkauf.
Die Gemeinde Großen- Linden verkauft einen 3jähr. Mullen zum Schlachten.
Bis spätestens Mont a'g, den 26. d. Mts., nach
Tagfahrt zur Entgegennahme von Einwendungen hiergegen findet statt:
Vormittags 9 Uhr: Pfarrer Schwabe. Borrmittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Markusgemeinde. Pfarrer Schwabe. In der alten Friedhofstapelle. Nachmittags 2 Uhr: Pfarrer Kraus. Abends 8 Uhr: Vereinigung der fonfirmierten männl.
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Vergebung von
Zimmer: bezw. Schreinerarbeit. Das Liefern und Aufschlagen eines Podiums im Gesangsaal der Höheren und Erweiterten Mädchenschule sol Donnerstag, den 29. Nov. d. J., vorm. 10 Uhr öffentlich vergeben werden.
Zeichnung, Arbeitsbeschreibung und Bedingungen liegen während der Amtsstunden bei uns zur Einsicht offen. Angebote auf Vordruck, der daselbst erhältlich, find bis zum genannten Termin bei uns abzugeben. Zuschlagsfrist 14 Tage.
Gießen, den 21. November 1906. Städtisches Hochbauamt.
Gerbel.
Arbeitsvergebung.
Die nachstehenden Arbeiten und Lieferungen zur inneren Einrichtung der Höheren und Erweiterten Mädchenschule sollen
Montag, den 3. Dezember d. J., vorm. 10 Uhr öffentlich vergeben werden.
1) Liefern von 178 Sig Schulbänken,
2) Liefern von 24 Stüd Kathedern,
20
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Bilderaufbewahrungs.
schränken,
3) Liefern und Anschlagen von 5 Stüd VerdunkelFreitag, den 7. Dezember 1906, ungsvorrichtungen. vormittags von 9½ bis 10 Uhr, Zeichnungen, Arbeitsbeschreibung und Bedingungen auf Großh. Bürgermeisterei Gießen, wozu ich die Be- liegen bei uns zur Einsicht offen. Angebote auf Vorteiligten unter dem Anfügen einlade, daß die Nicht- druck, der daselbst erhältlich, find bis zum genannten erscheinenden mit Einwendungen ausgeschlossen sind. Beitpunkt an uns einzureichen. Einwendungen sind schriftlich abzufassen, zu begründen und auf Papier in Aftengröße( mindestens 2 Bogen) einzureichen.
Friedberg, den 17. November 1906.
Der Großherzogliche Feldbereinigskommiffär: gez.: Schnittspahn, Kreisamtmann. Achtung!
Zuschlagsfrist 3 Wochen.
Gießen, den 22. November 1906.
Städtisches Hochbauamt.
Gerbel
Bekanntmachung.
Montag, den 3. Dezember, vorm. 11 Uhr sollen im Bürgermeistereigebäude Zimmer Nr. 15
nütings 1 1hr werden Angebote pro Bentner Lebend. Zigarren- Ausverkauf!! Bims die Hand&
giht hier entgegengenommen.
Broßen Linden, 21. November 1906. Großh. Bürgermeisterei Großen- Linden.
Leun.
Solange Vorrat, versende 300 St. milde, aromatische Zigarren zum Spottpreis von nur Mk. 6,85 fr. unter Nachnahme nach jed. Post. station Deutschl. Franz Siebert, Cassel, Königsplatz 362.
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fatide läge zum Verkauf von Chriſtbäumchen meiſt
bietend verpachtet werden.
Gießen, den 22. November 1906.
Großh. Bürgermeisterei Gießen. Mecum.
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