Nr. 249
Apterbebirton: Gießen, Selteroweg 8. Fernanfching Rr. 368.
Dienstag, den 23. Oftober 1906
Gießener
-15. Jahrgang
Contibellagen: Oberhofftliche Samilienzeitung( und wie Gießener Setfenblasen( wöchentlich).
6.
Neuelle Nachrichten
( Gießener Tageblatt)
Knabhängige Tageszeitung
( Gießener Zeitung)
für Oberheffen und die Kreise Marburg und Wetlar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung.
nthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen, des Großh. Polizeiamtes Gießen und anderer Behörden non Oh- heisen
Wiffen und Können.
,, Wissen ist Macht" mer hätte das Schlagwort noch nicht gehört! wer dürfte sich rühmen, es niemals nachgesprochen zu haben! Jedenfalls hat man jahrzehntelang nach dieser Barole gehandelt, mit diesem Feldgeschrei der Politik des Staates und der Gesellschaft die Richtung gegeben. Diese Tatsache wurde auf einem sozialen Kongreß in den letzten Tagen wieder einmal festgestellt. Wer wäre so stumpf, daß er nicht Macht haben wollte, wer für seine Kinder so resigniert, daß er darauf verzichten möchte, ihnen die Leiter zu halten, deren Stufen zur Macht führen! So haben wir Schulen über Schulen gebaut, und die Schulen darauf eingerichtet, daß fie der Jugend mehr und mehr Wissen beibringen möchten. Wir hätten schlimmeres tun können. Die Aufwendungen für die Schulen find gewiß nicht vergeblich und ohne Lohn gewesen. Die Vorzüge, die den deutschen Handwerker und Arbeiter auszeichnen, sind in der Schule geschaffen worden, und die Frucht ist nicht ausgeblieben. Allmählich aber find wir zu einer neuen Erfenntnis gekommen. Nicht als ob uns offenbar geworden wäre, daß wir im Irrtum und auf einem falschen Wege gewesen sind. Durch aus nicht. Nur zu einer schärferen Unterscheidung sind wir gekommen. Wir erkennen das Ziel, das uns vorgeschwebt hat und dem wir zustreben, genauer. Das ermöglicht uns, die Kräfte zu konzentrieren und die Absicht, die uns leitet, nicht mit geringerer Anstrengung, aber mit größerer Sicher heit zu erreichen. Wir haben vor dem Wissen auch heute noch allen Respekt und schäzen es durchaus nicht gering. Wir sind jedoch durch Beobachtung und Erfahrung dahin gelangt, das Wissen nicht ganz als Selbstzweck, oder auch nur als ein absolut selbständiges Mittel zum Zweck der Machterlangung anzusehen. Wir haben vielmehr die Einsicht gewonnen, daß das Wissen nach einer Art Umgestaltung, einer Vermischung mit einem anderen Element bedarf, um das zu leisten, was wir uns von ihm versprochen haben: Das Wissen muß zum Können werden, ehe es die Voraus, setzung der Machtgewinnung bildet. Das Wissen wird da. durch nicht etwa entbehrlich; es bleibt ein notwendiges Erfordernis wie zuvor. Es muß uns nur in Fleisch und Blut übergehen, wir müssen es allezeit gegenwärtig und gleichsam zur Hand haben; wir müssen es so beherrschen, daß es sich uns für die praktische Anwendung nie versagt. Wollen wir uns den Unterschied klar machen, so brauchen wir nur an den„ Bücherwurm" zu denken, der wohl in allen Büchern, in allen Zweigen der Gelehrsamkeit, aber nicht in der Welt Bescheid weiß. Ohne Frage ist das Wissen nötig; doch Früchte trägt es, Nußen bringt es erst, wenn es zum Können geworden ist. Nur in dieser Vervollkommnung und Ausgestaltung ist es die Stufe zur Macht. Die theoretische Einsicht ist keinesweges ohne Wert. Das ist sie bloß in ihrer Vereinzelung, so lange ihr die Vervollständigung durch die Beherrschung der Praxis fehlt. Das hat man freilich auch früher schon mehr oder minder deutlich erkannt gehabt. Aber man hat die Kluft, durch die die Theorie von der Praxis getrennt wird, unterschätzt. Man hat geglaubt, daß die praf tische Verwendung der theoretischen Einsicht sich schon von selbst einfinde, und daß man deshalb in vorderster Reihe auf die Gewinnung theoretischer Kenntnisse Wert legen müsse,
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Die Köpenicker Affäre
in militärischer Beleuchtung.
Noch immer wird die Affäre des Hauptmanns von Köpenid im Publikum erörtert und wohl jeder fragt staunend, wenn er von der Sache hört: Wie war das möglich?" Allerdings haben dem falschen Hauptmann eine ganze Reihe bon Zufällen zum Siege über die Köpenicker Stadtkasse verholfen, nicht zum wenigsten die Unkenntnis in militärischen Dingen, die trotz der allgemeinen Wehrpflicht bei den meisten " Bivilisten", und wie der Fall Köpenick zeigt, selbst bei themaligen Soldaten vorherrschend ist.
Der Anzug des Köpenicker Hauptmanns hätte auffallen müssen. Erstens gehört zur Schärpe unbedingt der Helm, zweitens entsprach die Müze nicht den Vorschriften, die im folgenden einmal kurz behandelt werden mögen. Daß ein Offizier in Müze und Feldbinde bezw. Schärpe erscheint, ist im Dienste völlig ausgeschlossen. Es kommt allerdings vor, daß sich einzelne Offiziere, wenn sie sich vom oder nach dem Paradeplatz oder zu anderen großen Veranstaltungen begeben, den Helm vom Burschen tragen lassen und in Müße über die Straße gehen, obwohl sie sonst in Galatoilette find. Diesen Anschein hat der falsche Hauptmann wohlweislich auch in Berlin erwecken wollen, denn er blieb, als er die Soldaten zum Bahnhofe führte, etwa hundert Schritt hinter seiner Truppe. Daß aber ein Offizier zu einem Dienst borgespiegelte Order zur Verhaftung der Stadtoberhäupter ist Dienst in Müze und Schärpe antritt, noch dazu wenn er ein Kommando befehligt, ist ein so grober Verstoß gegen alle Bekleidungsvorschriften, daß mindestens ein Reserveoffizier daran hätte Anstoß nehmen müssen. Auch die Epaulettes waren dienstwidrig.
und die
Im Gerichtsdienst werden von den Offizieren stets nur Achselstücke getragen, Epaulettes überhaupt nur zur Gala, zum Paradeanzuge, zum Kirchenbesuch und zum Gesellschaftsanzuge, Ueber die Müze des Köpenicker Hauptmannes laufen ver schiedene Lesarten um. Nach der einen soll sie nur ein Kokarde, nach der andern beide, aber verkehrt getragen haben Beides wäre natürlich fasch gewesen. Die deutschen Regimen
daß man hierin gar nicht zu viel tun könne. Je größer das Wissen sei, desto größer müsse auch das Können sein. Dad war ein Irrtum. Denn das Können will ebenso wie das Wissen zunächst gelernt sein. Wer die Aufnahmefähigkeit des Schülers durch Mehrung seiner theoretischen Einsicht vollständig in Anspruch nimmt und aufbraucht, der läßt keine Kräfte frei, das theoretisch Erlernte in die Praxis mit dem rechten Geschick umzusetzen. Daher fam es, daß man nicht selten in den Schulen zu wenig erreichte, weil man zuviel oder zu vielerlei erreichen wollte und erreichen zu können glaubte. Auch hier gilt der Saß, daß in der Beschränkung sich der Meister zeigt. Die Schule soll uns Wissen beibringen- das ist richtig. Aber vom Wissen sollen wir zum Können ge= langen. Das ist das eigentliche und letzte Ziel der Schule und ihre höchste Absicht. Wenn sie durch Ueberfütterung des jugendlichen Verstandes mit Wissen den Weg zum Können versperrt, so geht sie an ihrem Ziel vorbei und vereitelt ihre eigene Absicht. Es braucht nicht erst besonders gesagt zu werden, daß die Schule solches Fehlgreifen nie gewollt hat. Aber begegnet ist es ihr nicht allzuselten, und den Schaden haben die Schüler gehabt. Glücklicherweise ist im großen und ganzen die Praxis der Schulen flüger gewesen als ihre Theorie. Der Instinkt der Lehrer und der Instinkt der Schüler haben hier geholfen. Jetzt hat sich der Instinkt zur deutlichen Erkenntnis entwickelt, zum Gewinn für Lehrer und Schüler. Man hat nicht das Wissen vom Throne gestoßen, man hat ihm bloß die Alleinherrschaft genommen und ihm das Können zum Gefährten gegeben. Das Wissen muß das Können vorbereiten, und das Können muß sich auf das Wissen stüßen und sich von ihm leiten lassen. Wissen ist Macht ganz wie früher, das Wissen nämlich das zum lebendigen Können wird.
Der neue Herr.
-er. Paris, 22. Oftober. Der französische Ministerpräsident Sarrien hat seiner Abschied genommen. Nicht um politischer Gründe willen, sondern weil er tatsächlich leidend ist. Die Kammer ist gai nicht beisammen; fie tann ihm also den Rücktrittsgedanken nicht eingegeben haben. Auch ist von einem Systemwechsel nicht die Rede. Das übrige Ministerium bleibt fast unver ändert fortbestehen, auch der neue Ministerpräsident wird aud seiner Mitte entnommen. Nur der Kriegsminister Etienne wird wahrscheinlich zugleich mit Sarrien und Bourgeois das Kabinet verlassen. Der neue Herr ist der seitherig Minister des Innern Clémenceau, der zwar schon seit Dezennien eine politische Rolle spielt, aber in diesem Jahre zuerst ein Portefeuille erlangt hat. Clémenceau trai in das Kabinet sofort mit großen Ansprüchen ein. Man ein wollte ihm ein Fachministerium geben, sozusagen Ministerium zweiter Klasse; aber er weigerte fich dessen und bestand darauf, daß ihm das namentlich für die Leitung und Beeinflussung der Wahlen wichtige Ministerium des Innern anvertraut werde. Er setzte auch seinen Willen durch. Wäh rend seiner Ministerschaft, die erst ein halbes Jahr alt iſt machte er längere Reisen. Er hielt sich allerdings in halbem Inkognito längere Zeit in Berlin auf, und besuchte
ter tragen seit mehreren Jahren zwei Kokarden und zwar am Helm links die des eigenen Staates, als schwarz- weiß, blauweiß, schwarz- rot usw., je nachdem es sich um preußische, bayerische, württembergische o. a. Truppenteile handelt, rechts bie schwarzweißrote deutsche Kofarde.
An der Müße erscheint die Landeskokarde unter der beutschen; bei Offizieren wird weiß überall durch Silber erjetzt. Die Kokarde wird als Nebenstrafe bei bestimmten Verbrechen dem Soldaten aberkannt; bei Offizieren ist es unmöglich, daß an Helm oder Müze die Kokarde fehlt, da eine berartige Strafe auch den Verlust der Charge nach sich ziehen würde. Im Falle Köpenick war ferner falsch der Anzug der zur Verhaftung kommandierten Soldaten. Die braven Grenadiere, bie eben von Wache tamen, befanden sich noch im Wachanzuge, d. h. mit Tornister, während zur Ausübung eines Berichtsdienstes nur Helm und Waffenrock vorgeschrieben ist. Es mag hierbei gleich erwähnt werden, daß noch ein anderer grober Verstoß gegen die Dienstordnung vorgekommen ist. Es ist ausdrückliche Vorschrift, daß ein Soldat, sei er Gemeiner, Chargierter oder Offizier, nur von einem im Range über ihm stehenden verhaftet oder vorgeführt werden soll. Da der Hauptmann wußte, daß der Bürgermeister von Köpenick Reserveoffizier sei, mußte er also selbst die Ueberführung nach der Wache vornehmen, nicht aber einen gemeinen Soldaten mit dem Transport beauftragen. Aber auch im andern Falle, wenn es sich nicht um einen zu verhaftenden Offizier handelte, war der mit der Verhaftung angeblich beauftragte Hauptmann verpflichtet, die Ueberführung der Arrestanten selbst zu leiten. Es find also eine ganze Menge von Fehlern seitens des falschen Offiziers begangen worden, don denen schon einer zu seiner Entlarvung hätte führen müssen, wenn nicht Bestürzung die Betroffenen jeder Fähig= feit rasch zu handeln, beraubt hätte. Abgesehen von den äußeren Verstößen, hätte im Köpenicker Falle auch die Vorzeigung eines Haftbefehls verlangt werden müssen, denn auch militärische Verhaftungen dürfen nur auf Grund eines schriftlichen, die Beschuldigung und den Beschuldigten bestimmt bezeichnenden richterlichen Befehls erfolgen.
Wie die gerichtlichen Maßnahmen, se sind auch die anderen Dienstzweige beim Militär hinsichtlich des Anzuges
dann die französischen Provinzen. Er fand dort in ganz bemerkenswerter Weise andere Aufnahme, als sonst Ministern zuteil wird. Man kann nicht sagen, daß er sichtbarlich etwas dazu getan hätte; doch ganz allgemein wurde der Eindruck hervorgerufen, als ob sein Auftreten das eines Dauphin von Frankreich wäre, als träte er wie eine Art Thronforderer auf. Natürlich ist die Thronforderung nicht buchstäblich zu verstehen. Clémenceau ift aufrichtiger Republikaner und der Sohn eines strengen Republikaners. Er hat bereits republikanische Traditionen, und das will bei dem häufigen Wechsel der Regierungsform in Frankreich etwas sagen. Die französische Republik kommt nur sehr allmälig zu einer Aristokratie, und die hat sie nötig, obwohl die französische Verfassung und Gesetzgebung ganz und gar demokratisch sind. Die meisten guten und naments lich die alten, die geschichtlichen Familien Frankreichs haben royalistische, die jüngeren imperialistische Traditionen. Um so größer ist das Ansehen der wenigen Familien, deren Ansehen und Ueberlieferung in der Republik wurzelt. Darum erschien Clémenceau bei der Rundreise durch die Provinzen Frankreichs vielleichtt ohne, vielleich sogar gegen seinen Willen- als der präsumptive Nachfolger des jezigen Präsidenten Fallières. Bis zu dieser Nachfolgerschaft hat es freilich noch gute Weile. Sechs Jahre find eine lange Zeit, namentlich in Frankreich, wo sich Popularitäten manchmal überraschend schnell abnutzen und verbrauchen. Immerhin haben die Franzosen zu jeder Frist einen Mann nötig, in dem sie den kommenden Mann" fehen können. Das braucht nicht durchaus ernsthaft gemeint zu sein, aber es gehört zum Bedarf des Volkes. Jedenfalls hat Clémenceau das Bedürfnis, sich dem Gedächtnis der Franzosen in der Rolle des ernsthaften Politikers einzuprägen. Er ist lange Jahre nur Journalist und geistreicher Journalist gewesen und die Folge davon ist, daß man zunächst von ihm nichts anderes als journalistische Geistreichheiten erwartet. Das will er den Franzosen abgewöhnen, und daran tut er Recht, wenn er mit einer politischen Zukunft überhaupt rechnen will. Seine Natur freilich fann er nicht ändern. Er bleibt auch als Politiker der geistreiche Mann, der mit geistreichen Wendungen überrascht und, wie früher die Worte, so jetzt die Taten pointiert. Es war ein großartiger Einfall von ihm, dem aus der Dreyfus Affäre bekannten, erst jüngst wieder rehabilitierten General Picquart für den Kriegsministerposten vorzuschlagen. Der Borschlag mag angenommen werden oder nicht, General Picquart mag Kriegsminister oder Unterstaatssekretär im Kriegsministerium werden oder im Frontdienst bleiben mit der bloßen Aufstellung ber Kandidatur hat Clémenceau ein deutliches Programm offenbart, bon unverkennbarer Deutlichkeit für Freund und Feind. Die Nationalisten in der Armee wissen jezt, woher der Wind weht, und daß der Wind start genug ist, manchen von ihnen wegzublasen. Was Clémenceau schon als Journalisten ausgezeichnet hat, das war der gesunde Menschenverstand, was die Franzosen bon sens nennen. Er haftete nicht am Schema, ließ nicht andere für fich denten, wahrte sich Unbefangenheit, bei aller Entschiedenheit seiner politischen Anfichten und Bestrebungen. Das will er auch in der Durchführung des Gesezes tun, das die Trennung von Staat und Kirche ausspricht. Er will das Gesetz zur Geltung bringen, aber fein Verfolger sein. Die Vornahmen sind gut, die Verwirklichung bleibt abzuwarten.
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und der Abzeichen genau geregelt. Es wird danach im Dienst der Galaanzug, für Offiziere also Waffenrod nicht der sogenannte Interimsrock mit Epauletts, Helm, bei den Garde- und Leibregimentern c. mit Haarbusch und Schärpe, zu Paraden, militärischen Leichenbegängnissen mit Trauerparade und im Wachtdienst an den hohen Feiertagen sowie am Geburtstage der landesfürstlichen Familienmitglieder getragen. Orden und Ehrenzeichen werden nur bei großen Paraden, Garnisondienst und dem Exerzieren vor höheren Vorgesezten, sowie zu Gesellschaften angelegt, sonst nur die Bänder. Im gewöhnlichen Wachtdienst, für Meldungen, zum Dienst als Richter bei Kriegs- oder Standgerichten werden Helm und Schärpe, aber nur die Achselstücke angelegt. Zum Kirchenbesuch, zu Gesellschaften werden Helm, Waffenrock und Epauletts, zur Parole Achselstücke angelegt, aber keine Schärpe. Besondere Bestimmungen regeln noch den Anzug bei Meldungen nach erfolgter Beförderung, zum Schießdienst, im Manöver und Kriege usw., indessen kann hier nicht der Ort sein, alle diese Vorschriften wiederzugeben.
Es sei nur für ganz uneingeweihte no verraten, daß man die einzelnen Offizierschargen, abgesehen von Unterschieden in der Uniform, an den Abzeichen auf den Epauletts bezw. Achselstücken leicht erkennen kann. Es tragen Achsel. stücke von Silberschnur und Epauletts mit goldenen oder Silbernen Halbmonden ohne Stern die Leutnants, mit einem Stern die Oberleutnant, mit zwei Sternen die Hauptleute bezw. Rittmeister. Aseistücke von schwarz- filbernem Schnurgeflecht und Epaulette mit dünner, losen Silberkandillen werden von den Stabsoffizieren getragen, und zwar ohne Stern vom Major, mit einem Stern vom Oberstleutnant, mit zwei Sternen vom Oberst. Die Generäle tragen.chselstücke aus zwei goldenen und einem filbern- schwarzen Strang und Epauletts mit sogenannten Raupen( Brouillons); darin hat der Generalmajor fein Abzeichen, der Generalleutnant einen Stern, der General zwei, der Generaloberst drei Sterne, letzterer außerdem gefreuzte Marschallstäbe, der Generalfeldmarschall nur die Marschallstäbe. An diesen und anderen Kleinigkeiten fana man erkennen, ob man einen echten Offizier Centurio. oder einen Räuberhauptmann vor sich hat.
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eingetlemmt war. angehängt und zwischen ihm und dem Körper ein Handbell Unter ihm auf Gras und Steinen war feiner Armbruft und andere fleine Bedürfnisse, während an das aus Stein Stahl und Schwamm bestand, die Bolzen um laufende Tasche diente. Darin barg er fein Feuerzeug, nach oben offen und nach unten geschlossen war, als ringsHüften schlang fich ein breiter Lebergurt, ber, weil er doppelt, threrseits unter dem Knie zusammengeschnallt waren. Um die starken Sohlen befeßte lederne Strümpfe baritber gezogen, bie ben Gürtel felbst noch ein langes Jagdmesser im Futteral unten herauf hatte ber Mann gamafchenartige, mit
Wasserfall von der Terrasse auf die Wiese hinabsprang. nicht hohen, aber ziemlich breiten, bünnen und schleierartigen fand. Die Terrasse felbst teils schon heute, teils erst nach längerer Betrachtung herausEs hatte bamit aber folgende Bewandtnis, wie der Jäger Sandstein zu
Böschung fanft abibavte gesenkt haben. Die Gewäffer des Zeitweise die Mulde der Waldblöße ausfüllte, hatte hier aber Plaßregens, der Schneeschmelze und besonders des Gees, der schossen. Ursprünglich mochte die Terrasse sich in schräger dieser etwas geneigten Schieferlage entlang fan ber Bach ge.
bestehen, auf welchem eine Schiefert auflagerte, und auf
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Sie mochte damals wohl um die Vierzig fie nicht fchweigfamnebensowenig wie sie eigentlich alt war. fucht stand und die behielt sien für fich Dennsfonst har Stilles, Seltsames, eine Schönheit, die längst ilber aller Sehn naiano ging burchsible Seelen becualten Flichfrau setions schluchten nad sid 9 9 juin bie rouen der Gartenbäume, in benen im Benz die Nachtigall ben alten bayoften wübeln, pbergum Fenster hinaus in
fast die kleinen Hinterstubenrbern alten Stadthäuser füllte, Gefichtis Budem gwarissie von junonischer Gestalt, sodaß sie freundlichen
ebenexgrauendem Haar unda frischem, offenejen sein, mit
hre Mächte
wurden
fchlummerlos,
bis
besseres las". noch Strahlen warf, und man ihr zu verstehen gab, ea fei sie fich endlich fünfzehn Mart foftete, cogdem er weber leuchtete, ging, der bem väter
bewering einen Brillant e aufraffte und zu einem der Zuke, der Freundschaftlich
die Tasche zu stecken, nitam fich selbst ganz unbegreiflich und Bergen og mählich eine Wandlung in Mutter Grins Seele. und nach heißem Bemithen thren tingenden Lohrebafibro in Sie, die nur gewöhnt war, iam Morgen in das Joch zu treten Am Brunnen nun und auf den turpflichtig besuchten


