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frankreich.
** Unter dem Vorfiz des Journalisten Henri de Hour tagte eine Versammlung französischer Katholiken, die sich als Liga der freien Katholiken konstituierte. Die Vereinigung verfaßte einen Aufruf, der an alle Gemeinden Frankreichs versandt wird. Der Aufruf ve langt, daß die Katholiken sich zu einer Liga zusammenschließen, die den Zwed habe, gesezliche Kultusvereinigungen zu gründen, denen feine geistliche Autorität religiöse Kultushandlungen versagen würde. Der Besitz der Kirchen und Kirchengüter werden dadurch sher gestellt.
Amerika.
** Präsident Roosevelt empfing eine Abordnung denticher Fabrikanten, welche ihm Beschwerden über das Zollverfahren der Vereinigten Staaten unterbreitete. Roosevelt erflärte, die Abordnung solle ihre Beschwerden den Beamten des Schazzamtes und der Staatsdepartements eingehend unterbreiten. Die Abordnung hat sich zu diesem Zwecke alsbald nach: Washington begeben.
mit es im Einvernehmen mit den Regierungen aller Kulturstaaten oder allein einen energischen Protest gegen das Repressaliensystem in Rußland erhebe und die diplomatischen Beziehungen zu Rußland, solange dieses System gehandhabt werde, abbreche.
Niederlande.
** In der gestern veröffentlichten Thronrede zur Eröffnung der Generalstaaten wird u. a. eine Revision der Aktienund Strafgesete, sowie des Vereinsrechts, die Erhöhung der Stempel-, Tabat-, Spiritussteuer und eine Herabsehung der Buckerſteuer angefündigt. Besondere Gesezentwürfe sollen die Finanzverhältnisse Holländisch- Indiens regeln.
Norwegen.
** Nach Beendigung der Stichwahlen für den Storthing werden die Regierungsparteien im neuen Storthing 81 Mitglieder zählen. Die Lage ist zurzeit noch etwas unklar; erst nach Zusammentritt des Storthing wird sich herausstellen, ob die Regierung die Majorität besitzt und wie groß diese ist. Es ist nämlich nicht ausgeschlossen, daß die Linke, die im neuen Storthing sich in der Mehrheit befindet, ein ausschließlich links stehendes Ministerium verlangen wird.
Kleine politifche Nachrichten.
Berlin, 18. September. Infolge vorgekommener Stempel. fälschungen auf Aktien der österreichischen Südbahn werden die Inhaber solcher Aktien im eigenen Interesse aufgefordert, binnen drei Monaten bei den Hauptsteuerämtern eine Kontrolle ihrer Aftien bezw. Nachstempelung vornehmen zu lassen. Die Gebühr hierfür beträgt nur 20 Pfg. pro Aktie. Die Maßnahme bezweckt, gutgläubige Inhaber solcher Südbahnattien, deren Stempel falsch ist, gegen Nachteile zu schützen.
Budapest, 18. September. Polizeirat Bela Berczi, der feinerzeit die Untersuchung in der Zeysigangelegenheit führte, Hat sich heute in seinem Amtszimmer erschossen.
Newyork, 18. September. Die tubanische Gesandtschaft in Washington erhielt die offizielle Mitteilung vom fubanischen Staatssekretär, daß die Feindseligkeiten auf beiden Seiten eingestellt seien und daß man den Frieden nahe glaube.
Konstantinopel, 18. September. Die Zunahme der Spannung zwischen der Türkei und Bulgarien ist unverkennbar. Von zwei Punkten der Grenze werden ernste Zusammenstöße gemeldet. Die Türken sollen ein bulgarisches Dorf besetzt, die Bulgaren drei der Spionage verdächtige türkische Offiziere verhaftet haben.
Dof und Gefellschaft.
Von Breslau aus find der Kaiser und die Kaiserin in Koburg eingetroffen, um an den Feierlichteiten zur Taufe des Erbprinzen von Sachsen- Koburg und Gotha teilzunehmen.
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** Neichskanzler Fürst von Bülo o trifft Donnerstag den 20. September von Norderney in Homburg v. d. H. ein, um sich einer Nachkur zu unterziehen.
Deer und flotte.
Der Präsident des Reichsmilitärgerichts General v. Massow, wird, sicherem Vernehmen nach, in Kürze frankheitshalber aus dem Dienst scheiden. Als Nachfolger werden Generalleutnant v. Plessen und der kommandierende General des 8. Armeekorps v. Deines, der früher Gouverneur der taiserlichen Prinzen war, genannt.
Französische Maschinengewehre nach deutschem Muster. In den staatlichen Waffenfabriken in St. Etienne werden gegenwärtig Infanterie- Mitrailleusen nach deutschem Muster hergestellt. Jeder der drei Läufe des für Lebelgeschosse eingerichteten Maschinengewehres erhitzt sich erst nach 2100 Schuß, so daß in ununterbrochener Folge 6300 Schuß abgegeben werden können. Bis Ende dieses Jahres sollen 6000 Stück der neuen Waffe abgeliefert werden.
Soziales Leben.
X Lohnerhöhung für sächsische Hausweber. Die Deckenfabrikanten in Hohenstein- Ernsttal und Lichtenstein erhöhten die Löhne der Hausweber für Stapelartikel um 10 bis 12 Prozent vom 1. Oktober ab.
× Verständigung im Baugewerbe zu Köln. In einer außerordentlichen Generalversammlung beschloß der Arbeit= geberverband für das Baugewerbe in Köln, die angekündigte Massenaussperrung von 10 000 Arbeitern zurückzuziehen, da in letzter Stunde zwischen den Arbeitgebern und den Arbeitnehmern des Dachdecker- und des Glasergewerbes eine Verständigung herbeigeführt worden ist.
× General- Aussperrung in Belgien. Die Industriellen von Verviers beschlossen die Generalaussperrung in allen industriellen Betrieben in Verviers und Umgegend. Sie er= klären, die Aussperrung sei durch zwei Ausstände provoziert worden, die in zwei Wäschereibetrieben ausgebrochen seien, in denen Arbeitgeber und Arbeitnehmer in Streit lägen. Alle Industriellen hätten sich solidarisch gefühlt und die Generalaussperrung beschlossen. 20 000 Arbeiter werden von ber Aussperrung betroffen.
Der Breslauer Aufruhrprozeß.
§ Breslau, 18. September.
Vor der ersten Straffammer des hiesigen Landgerichts begannen heute morgen die Verhandlungen wegen der Krawalle und Ruhestörungen auf dem Striegauer Plaz am 19. April b. J. Als Angeklagte erschienen 48 Personen, die des Vergebens gegen die Gewerbeordnung, der Beleidigung, der Nötigung, des Auflaufs und Aufruhrs sowie des Widerstandes gegen die Staatsgewalt beschuldigt sind. Vorsitzender ist Landgerichtsdirektor Pilling, die Anklage vertritt Staatsanwalt Hensel, die Verteidigung führen die Justizräte Paul, Hein und Dr. Mamroth und die Rechtsanwälte Dr. Simon und Weizmann. Ueber 200 Zeugen sind geladen.
Die Vorgeschichte und der Krawall.
Veranlaßt wurden die Vorkommnisse durch die Streib bewegung in der Metallindustrie. Die Breslauer Bezirks. leitung des Deutschen Metallarbeiterverbandes war im Februar an sämtliche Breslauer Metallfabriken mit Forderungen herangetreten, die sich auf Neuregelung des Akkordpreises, Aufstellung eines Minimallohnes, Verkürzung der Arbeitszeit usw. bezogen. Die Breslauer Metallindustriellen gaben dem Schreiben des Metallarbeiterverbandes keine Folge, weshalb eine Anzahl organisierter Former die Arbeit niederlegte. Die Metallfabriken beantworteten diesen Schritt der Former damit, daß sie drohten, vom 19. April ab sämtliche organisierten Former und Gießereiarbeiter auszusperren, wenn die streifenden Former nicht bis dahin die Arbeit wieder aufgenommen hätten. Dieser Beschluß erregte die Arbeiterwelt gewaltig und be sonders am Striegauer Plag, an dem die große Linkesche Waggonfabrik gelegen ist, ging es schon am 17. und 18. April recht lebhaft zu. Zu den bekannten großen Ausschreitungen fam fich am als aber erst am 19. April, Striegauer Platz eine große Menschenmenge angesammelt hatte, die zum Teil aus organisierten Arbeitern, ferner aus Frauen, Kindern, dann aber auch aus einer großen Bahl radausüchtiger Elemente bestand, wie sie sich in jeder Großstadt bei derartigen Gelegenheiten einfinden. Bei den Versuchen der Polizei, den Play zu räumen, entstanden dann die schweren Zusammenstöße, in deren Verlauf bekanntlich dem Arbeiter Biewald eine Hand abgeschlagen wurde. Unter den heutigen Angeklagten befinden sich auch eine Hebamme und eine Kinderfrau. Die Untersuchung hatte sich noch auf 90 weitere Personen, darunter den Arbeiter Biewald er streckt, doch mußte das Verfahren wegen Mangel an Beweisen eingestellt werden.
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Vernehmung der Angeklagten.
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Der Andrang zu der Verhandlung ist außerordentlich groß. Einige Angeklagte sind nicht zur Stelle, weil ihnen die Ladung nicht zugestellt werden konnte, andere werden aud der Untersuchungshaft vorgeführt. Der zuerst vernommene Angeklagte Adam bestreitet jede Schuld. Er sei auf dem Striegauer Plaz gewesen, habe aber niemanden belästigt. Verteidiger Justizrat Hein beantragt, den Angeklagten über den Grund der Aussperrung zu hören. Auf die Frage des Vorsitzenden, weshalb er ausgesperrt worden sei, erklärt der Angeklagte, daß er den Grund nicht wisse, weil er zu dumm dazu sei.( Heiterkeit) Justizrat Hein stellt fest, daß die Former in den einzelnen Fabriken Lohnerhöhungen gefordert haben, toorauf dann die organisierten Metallarbeiter aus. gesperrt wurden. Die Angeklagten haben zum großen Teil Justizrat von den ganzen Vorgängen gar keine Ahnung. Mamroth teilt mit, daß die Angehörigen des katholischen Arbeitervereins von der Aussperrung verschont blieben. Mehrere weitere Angeklagte sollen Arbeitswillige beschimpft haben, leugnen aber, sich der ihnen zur Last gelegten Ausdrücke, wie„ Lump"," Streifbrecher", Hungerleider" usw. bedient zu haben. Der Schlosser Reinhold Gerlach soll zu einem Arbeitswilligen gesagt haben: Du Lump arbeitest noch. Gerlach bestreitet das. Der Arbeiter, der ihn be schuldige, sei ihm nicht maßgebend, er sei immer flar ( Heiterkeit). Auf die Frage des Vorsitzenden, was er darunter verstehe, meinte Gerlach, der betreffende Arbeiter pfeife gern einen.( Erneute Heiterkeit). Der Bohrer Frizz Brosch gibt nur zu, einen Arbeiter ,, Elephant" genannt zu haben. Er habe mit dem in Frage kommenden Arbeiter schon lange in Ünfrieden gelebt, weil dieser ihn als einen Pantoffelhelden hingestellt habe, der nicht in die Kneipe gehe und zu Hause den Kinderwagen ziehe, das sei aber nicht wahr( Heiterkeit). Die Arbeiterfrau Berta Feir soll einer anderen Arbeiterfrau erzählt haben: Ihr Mann habe sich absichtlich einen Rausch angetrunken, um dann auf den Striegauer Plaz zu gehen. Er wäre aber in seiner Trunkenheit dann zu Hause geblieben, während sie auf den Striegauer Plaz gegangen sei. Die Angeklagte bestreitet diese Darstellung. In ähnlicher Weise verlaufen fast alle weiteren Vernehmungen. Die angeklagte Hebamme Anna Hase soll Schußleuten zu gerufen haben: So eine Gemeinheit, so eine Rohheit, schämt Ihr Euch nicht." Sie bestreitet das. Als sie gesehen habe, daß von einem langsam des Weges kommenden alten Ehepaare der Mann von fünf Schußleuten niedergeworfen wurde, während die Frau jammernd daneben stand, habe sie nur gerufen, es sei feine Art, wenn fünf bis sechs Bewaffnete auf einen Unbewaffneten losgingen. Zu dieser Erklärung der Angeklagten bemerkte der Vorsitzende, daß, wenn es fich wirklich So abgespielt habe, ihre Entrüstung berechtigt gewesen wäre. Hierauf wurde in eine längere Pause eingetreten.
Nab und Fern.
† Im Hafen gesunken. Der zwischen Emden und Borkum verkehrende Personendampfer ,, Emden" rannte im Dollart den holländischen Schleppdampfer ,, Konkurrent" an. Der letztere sant, die Mannschaft wurde gerettet. Die„ Emden" blieb unbeschädigt.
† Bugentgleisung und Brückeneinsturz. Unterhalb des Bahnhofes Neuwied entgleisten die Maschine und 3 Wagen eines Güterzuges durch Einsturz einer Notbrücke beim Bau einer Straßenunterführung. Der Zugführer ist leicht verletzt, Lokomotivführer und Heizer retteten sich durch abspringen. Die Maschine und mehrere Wagen find abgestürzt.
+ Das Geheimnis der billigen Wurst dürfte jezt gelöß werden, nachdem in Weißensee bei Berlin eine Pferdewurst fabrik entdeckt worden ist, deren Engrosabnehmer sich in Frankfurt a. M., Mannheim, Meg, Straßburg, Saarbrücken und Neunkirchen befinden. Sie bezogen die Waren in Posten bis zu 100 Zentnern und gaben sie dann an die kleineren Händler weiter. Die von Berlin aus geleiteten Untersuchungen dürften sich noch auf eine ganze Reihe weiterer Städte ers strecken. Die betreffenden Abnehmer werden amtlich vernommen werden, ob sie die von Weißensee erhaltene Wurst als Pferdewurst oder als reelle, aus Schweine- und Rindfleisch hergestellte Ware bezogen haben.
+ Bestrafte Neugierde. Unter den Neugierigen, die fich das Manöver bei Wörrstadt ansehen wollten, befand sich auch die 24 jährige Philippine Barthel aus Wörrstadt mit einem zwei Jahre alten Kind auf dem Arm(!). Plößlich scheute das Pferd eines Hauptmanns, warf seinen Reiter ab und raste auf die Zuschauer los. Hierbei wurde die Barthel von dem Tiere umgerissen, so daß sie bewußtlos liegen blieb. Das Kind wurde von den Hinterhufen des Pferdes am Kleidchen er faßt und eine ganze Strede weit fortgeschleudert. Ein sofort herbeigeholter Arzt stellte bei dem Mädchen außer einem doppelten Beinbruch auch noch einen schweren Bruch eines Hals wirbels und bei dem Kinde eine nicht ungefährliche Gehirn erschütterung feſt. Die beiden Schwerverletzten wurden in bedenklichem Zustande nach Hause gebracht.
Bunte Tages- Chronik.
Die 1. Sigung
ber
mlung nach den F ember, nachmittage 4 1 1. Auslofung von G 3. Baugefuch
gen.
ferweg. artrage
4. Baugefuch von 5. Baugefuch b Friedhof am Robberg. Safer für die Wagenga tin für die Hardt. 9. Bauge 10. Baugefad 11. Einfriedigu pert an der Wilhelmftr en für die Kanalifatio entwarenfabrit um Erf Beschaffung von Papi nennung der Duerftraße 16. Benennung der Str
Barmen, 18. September. Spielende Kinder Netterten in der Hugostraße auf einem Gerüst umher, wodurch dieses zu sammenbrach. Zwei Kinder stürzten aus der dritten Etage ab, eines war sofort tot, das andere schwer verletzt.
Dudweiler, 18. September. Zwei Burschen überfielen hier einen italienischen Arbeiter, schlugen ihm den Schädel ein und brachten ihm Messerstiche bei. Dann beraubten sie ihn. Einer der Täter wurde verhaftet.
Salzburg, 18. September. Vom hiesigen Bezirksgericht
wird der Bürgermeister von Bukarest Fürst Michael Cantas habeamte neben der Front cuzene und sein Chauffeur Paul Degen wegen Vergebens adeofens für die Stadtm gegen die ffentliche Sicherheit, begangen auf einer Auto on Attien der Eifenb
mobilfahrt, steckbrieflich verfolgt.
berg
19. Befoffum
Waldbrand zum Ausbruch, bei dem 20 000 Heftar Wald veron Grasgeld wegen Berlufte Cannes, 18. September. In Bois Callas fam heute ein ädtischen Wiesen und ein
mon Holzabaaben aus der
nichtet wurden und zwei Frauen ihren Tod fanden. durch Feuer zerstört worden. Viele Hotelgäste sprangen aus den Fenstern und wurden schwer verletzt. Viele Personen find verbrannt.
Ottawa, 17. September. Das hiesige Gilmour- Hotel in 1905 und 1906.- 22. A
Lahn.- 23. Gefuch Aufnahme Unfallverle ße 10.- 24. Gefuch b
D. Gied
Newyork, 18. September. Der Pacific- Passagierdampfer entwirtschaftsbetriebe in bem Midway- Riff. 200 Salonpaſſagiere und 500 Afiaten ostal, des 5. Bape für G-
wurden an Land gebracht, doch fehit es ihnen an Lebens. mitteln, da das Riff unbewohnt ist und nur eine Telegraphen station hat.
5. Diergardt für Dam Trinthaus für Seltersm
des Start
Newyork, 18. September. Der Sohn des Präsidenten für die Gießener St und Kuhherden der Prärie kennen zu lernen. Er will gleich ode in Michelſtadt bo
Farmer in die Lehre begeben, um das Leben bei den Pferde
seinem Vater Cowboy werden.
Kunst und Wissenschaft.
ML. Deutscher Naturforscher- und Aerztetag. Die ein zelnen Abteilungen begannen ihre Beratungen am Montag in der angekündigten Weise. Besonderes Interesse erregte die Frage der erblichen Belastung, der Wirkungen des Alkohol mißbrauches und eine Verhandlung über die zurechnung. fähigkeit der Warenhausdiebe. Eingehend wurde auch die Körperpflege im Heere besprochen. Die physikalische Abteilung behandelte u. a. die Wetterkunde und die Bewegung des Grundwassers, die Abteilung für Kinderheilkunde die englische Krankheit und die Mittel dagegen. In den nächsten Tagen werden gemeinsame Sigungen der Abteilungen zwecks An hörung allgemein interessierender Vorträge stattfinden.
Die Pläne der großen Therefe".
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LK. Paris, 16. September. Therese Humbert hat ihren feierlichen Einzug in unser Stadt gehalten und dabei gezeigt, daß drei Jahre im Ge ängnis von Rennes zwar ihre Kleider aus der Mode bringen ber ihre Unternehmungslust nicht haben dämpfen können. Di pardo roße Therese ist bereits wieder ganz Humbug pumbert. Mit 10 Franks in der Tasche, dem fürstlichen Re bres ersparten Gefängnis- Arbeitslohns, trat fie hier in den Jornehmsten Hotel an und verlangte ein Balkonzimmer un ils man sie dort ungalanterweise abwies, stieß sie die klassische Drohung aus, sie werde in acht Tagen per Automobil bo jahren und den Beamten zur Rechenschaft ziehen. Stolz lief ch die Therese! In einem„ bescheidenen" Hotel, wo bal Bimmer pro Tag nur 20 Frants fostet, hat sie nunmet Anterkunft genommen, um von dort ihrem alten Erbfeind Cattani die Gelbsucht an den Hals zu ärgern und die nötige Schritte zur Erlangung der 110 Millionen zu tun.
Denn diese Erbschaft existiert immer noch in der Phantafe der Madame Humbert und sie hat vor Gericht nur teine En hüllungen gemacht, weil Henry Crawford plötzlich im 8 chauerraum aufgetaucht sei und ihr einen Bettel zugested habe: Schweigen Sie, verraten Sie nichts, wenn Ihnen be 110 Millionen lieb find." Ganz nett ausgedacht! Madan Humbert hat allerdings 3 Jahre Zeit gehabt, fich einen neuer Feldzugsplan zurechtzulegen. Sie wird jeßt, wie fie fag ohne Rücksicht vorgehen, mit Hülfe der Crawfords und de auf dem Monde deponierten Erbschaft die ehrlichen Gläubige befriedigen und die Wucherer vernichten. Wenn man be Geschichte der Humberts fennt, wird man kaum darat zweifeln, daß Therese wieder, fluge Leute" finden wird, de ihr à conto der Millionenerbschaft größere Summen vo streden.
Leider wird sie auf die Mithilfe ihres Gatten verzicht müssen. Der liebe Frédéric hat an seine Therese in den dr Jahren nicht einmal geschrieben, er hat sie hier in Par auch nicht empfangen und es hat den Anschein, ale ob des Schwindels müde sei und alle Verbindungen mit sein Frau lösen wolle. Er läßt sich von feinem Reporter spreche auch nicht von seinem Schwager Daurignac; will also mit be ganzen Gesellschaft nichts mehr zu tun haben.
Therese wird fich darüber trösten. Sie hat sich vorläuf nach dem berühmten Muster sensationslustiger Größen as Chansonette anwerben lassen und wird, wenn ihr Debut g lingt, eine Tournee durch Europa machen, um Ruhm, Geb und die geheimnisvollen Millionen Crawfords zu suchen. das Debut Thereses wird gelingen, vielleicht nicht im Cha tant, aber anderswo. Diese geniale Hochstaplerin hat nog eine Zukunft, die unter ihrer Vergangenheit nicht leiden min. Madame Humbert wird nicht lange in dem billigen Zivang frankzimmer zu wohnen brauchen, denn Genie macht überall bezahlt, warum nicht auch hier in Paris!
Landtagsabged
worden, der die Lähmung Rach einer neueren Mel Die Lähmungserscheinungen prache und Gedächnis ha tweitere Komplikationen ferner Zeit wieder her mr effife Divi egannen im Odenwald di
Die 50. Brigade( 117r, rtillerie) war im Wesch 16, 168r, die roten Dra Heinheim. Der fomman beftieg 9 Uhr vorm. efecht wurde zu Gunsten 10. Beigade mußte fich bi fffcheide zwischen Bes Алдеп.
Schwindler v
en Gaunertrit mit, der ein Paar Stiefel u fer Wunsch, daß der eble ben möchte, hat sich it
Stadt Erwadhje
geben am li
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Jeden Donnerstag
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Kalkwerke: Ab
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