geschlagenheit. In Vetersburg sind die letzten Anzeichen des Generalstreifs verschwunden; sämtliche Zeitungen erscheinen wieder.
Jusowta, 9. Auguft. Die Arbeiter der Grube Alerejewsk sird in zwei Lager gespalten und Zusammenstöße sind auf der Tagesordnung. Bei einem solchen Zusammenstoß der feindlichen Brüder gab es zwei Tote und eine große Anzahl Verwundeter.
Politifche Rundschau.
Deutfches Reich.
* Zu den letzten Kämpfen in Deutsch- Ostafrika äußert fich Major Johannes, daß die Lage in Upangwa noch nicht geflärt ist. Im Bezirke von Siongea schritten die Unterwerfungen fort, auch die drei ältesten Söhne von Schabruma unterwarfen sich. Aus Jraku werden Erfolge gemeldet, jedoch wurden die Führer noch nicht ausgeliefert.
Ein Erlaß des preußischen Handelsministers an die Regierungspräsidenten richtet sich gegen die Lehrlingszüchterei im Kaufmannsgewerbe. Die Verwaltungsbehörden sollen in Klagefällen auf Grund der Gewerbeordnung vorgehen, wonach dem Lehrherrn die Entlassung eines entsprechenden Teiles der Lehrlinge auferlegt und die Annahme von Lehrlingen über eine bestimmte Zahl hinaus untersagt werden kann, wenn er den Ansprüchen auf Ausbildung der Lehrlinge nicht genügt.
* In Betreff des politischen Massenstreiks hat die KreisKonferenz der sozialdemokratischen Partei des Reichstagswahlfreises Solingen eine Resolution angenommen, derzufolge sie erwartet, daß der Mannheimer Parteitag sich auf den den Massenstreit empfehlenden Standpunkt des Jenenser Parteitages stellen werde.
Spanien.
** Der Justizminister Romanones hat seine Entlassung gegeben, um die Regierung in dem Vorgehen wegen der Geseße über die Zivilehe nicht zu behindern. Der Ministerrat wird dem päpstlichen Nuntius auf seinen Protest eine Antwort erteilen, die sich auf die radikalen Anschauungen stützt. Balkanitaaten.
** In Salonifi haben die Nationalitäten- Kämpfe wieder einmal zu einem Mordanfall auf offener Straße geführt. Der bulgarische Arzt Nikolow, der sich in Begleitung des Dragomans der bulgarischen Handelsagentur befand, wurde von hinten angeschossen und schwer verwundet. Man vermutet, daß die Täter Griechen sind, die für die Ermordung des griechischen Arztes in Konprili Rache nehmen wollten.
Amerika.
** Zu dem japanisch- amerikanischen Zwischenfall auf den Attu- Inseln erklärt die Regierung der Vereinigten Staaten, daß sie den Tatbestand aufklären und eventuell ihr Bedauern zum Ausdruck bringen wolle. Das Staatsdepartement ſehe aber die Japaner als Fischräuber an, wenn sie innerhalb der Drei- Meilengrenze gefischt hätten. Staatssekretär Bacon stellte mit dem japanischen Geschäftsträger fest, daß kein Grund für eine internationale Verwicklung vorliege.
Alien.
** Ein neues Ministerium wird in China für die Verwaltung der Bahnen, der Post, der Telegraphen und Telephone und des Seezolles gebildet. Chef des Ministeriums wird der Herzog von Bulung.
Kleine politische Nachrichten.
Berlin, 9. August. Nach den aus Südwestafrika eingetroffenen Meldungen hat sich der Krankenstand in der Schußtruppe bedeutend berringert.
Hamburg, 9. August. Aus dem Munsterer Lager meldet eine Korrespondenz: Bei der tif nach beendigtem Gefecht sagte der Kaiser:„ Ein Säbel führt, was dahinter ist, ob Husaren, Dragoner, Ulanen oder Kürassiere, ist einerlei. Immer Lanzen nach vorne! Immer durch!"
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Dof und Gefellschaft.
Der Kaiser wird während der Kaisermanöver in Schlesien vom 10. bis 15. September im Schloß zu Liegnig refidieren und am 10. September an der Silberhochzeit des Fürsten zu Solms teilnehmen. Dagegen ist eine Mittelmeerfahrt für den Herbst nicht mehr geplant. Ebenso unrichtig ist die Meldung, daß der Kaiser dem Könige von Spanien seinen Gegenbesuch im Herbst abstatten werde. In diesem Jahre werden Auslandsreisen überhaupt nicht mehr unter nommen werden.
Aus den Parlamenten.
Bayerischer Landtag. Die bayerische Kammer der Abgeordneten nahm mit 39 gegen 11 Stimmen einen Antrag auf Abänderung des Berggesetzes an. Danach soll dem Staate bei Privatmutungen auf Eisenmangan, Schwefel, Alaun. Vitriolerze und Kohlen das Recht der Anschlußmutung eingeräumt werden.
Soziales Leben.
× Die Ausständigen im graphischen Gewerbe in Leipzig scheinen den Kampf verloren zu geben. Der Ausstand hat den Gehilfen und der Arbeiterschaft, soweit sie hinter ihnen steht, bereits 685 000 Marf gefoftet; jede Woche verschlingt mehr als 85 000 Mark Streifgelder! Der Zufluß der Unterstüßungen kommt ins Stocken. In einem Schreiben der Berliner Gewerkschaftsleitung des Senefelder- Bundes an die Gewerkschaftskartelle wird darum dringend empfohlen,_ ,, den Sammelteller etwas öfter in die Hand zu nehmen". Troßdem ist erneut beschlossen worden, die Arbeit erst dann wieder aufzunehmen, wenn in sämtlichen Streiforten bestimmte Busagen im Sinne der allgemeinen Forderungen gegeben sind.
× Warnung an die Berglente. Der Vorsitzende des alten Bergarbeiterverbandes in Bochum warnt vor den Versprechungen des Agenten, die den Versuch machen, westfälische Bergleute unter glänzenden Versprechungen in das belgische Streitrevier von der Heimat zu loden.
Nab und Fern.
† Privat- Postbeförderung. Infolge der Porto- Erhöhung Hat die Berliner Paketfahrt- Gesellschaft sich entschlossen, vom 15. August ab wieder eine Beförderung von Drucksachen, Zeitungen, Warenproben usw. gegen einen Tarif einzurichten, der billiger ist, wie die Beförderung durch die Post.
† Auf der Lokomotive. Der mit zwei Lokomotiven be spannte Schnellzug von Berlin nach Breslau wurde auf offener Strecke zum Stehen gebracht, da der Führer der ersten Lokomotive plötzlich ohnmächtig wurde. Der zweite Lokomotivführer brachte den Zug nach Breslau. Auf dem D- Buge Berlin- Hambura wurde herge während der Fahrt
der Heizer der zweiten Lokomotive von einem entgegentommenden Zuge gegen den Tender geschleudert. Er war sofort tot.
† Großfeuer in Berlin. Im Osten Berlins, in der Mühlenstraße kam es durch eine Explosion von Aether zu einem Brande, der den Verlust mehrerer Menschenleben nach fich zog.
In der Spritfabrik von Eisemann& Co. war ein Ballon Aether beim Transport explodiert. Zwei Arbeiter und der Werkmeister wurden fortgeschleudert, letzterer und ein Arbeiter wurden als Leichen aus dem Feuer geholt, der dritte war schwer verlegt. Die gesamte Feuerwehr rückte an und löjajte die Flammen ab.
† Zur Affäre Salbey. Wie aus Erfurt berichtet wird, ist der Schriftsteller" Salbey, der vor einigen Tagen seine Geliebte erschoß und dann einen Selbstmordversuch unternahm, bereits so weit hergestellt, daß er vom Krankenhaus ins Untersuchungsgefängnis gebracht werden konnte. Seine Bewußtlosigkeit, die anfangs die gerichtliche Vernehmung unmöglich machte, war simuliert.
† Das Unglücks- Fahrzeug. Auf einer Automobilfahrt durch die Provinz Posen erlitt der Husaren- Offizier Graf Boninsti- Wreschen einen schweren Unfall. Er wurde aus dem Wagen geschleudert und trug eine schwere Schädelverlegung davon. Sein Chauffeur blieb unverletzt.
† Origineller Selbstmordversuch. Eine 62jährige Witwe in Berlin, die seit dem Tode ihres Mannes schwermütig war, trieb sich mit einem Hammer einen großen Nagel in die Stirn. Man fand die Unglückliche besinnungslos und brachte sie in das Krankenhaus.
† Spione an der deutsch- französischen Grenze. Bei dem Fort Kronprinz in Ars an der Mosel wurden zwei als Bauern verkleidete Spione verhaftet. Es sind zwei Brüder namens Gitt, von denen der eine französischer Offizier in Nancy, der andere Student der Medizin in Lyon ist.
† Verbrechen oder Selbstmord? In einem Abteil des Herrenbades in Heide in Holstein wurde eine gut gefleidete weibliche Leiche gefunden. Es soll sich um eine Russin handeln, die in Begleitung eines Mannes mit der Eisenbahn in Heide angekommen war. Dieser ist in der Richtung nach Warne weitergereist.
† Ein Anarchist in Teplitz. Der wegen Unterschlagung von 4300 Kronen auf der Flucht verhaftete Bureaudiener Tscherny hat vor dem Untersuchungsrichter in Teplitz das Geständnis abgelegt, daß er von dem Anarchistenbunde ,, Comorra" in Basel beauftragt war, einen in Teplitz zur Kur weilenden russischen Aristokraten zu ermorden. Da ihm der Mut zu der Bluttat fehlte, fürchtete er, selber von den Anarchisten zum Tode verurteilt zu werden. Aus diesem Grunde stahl er das Geld, um damit nach Amerika zu flüchten. Die bei Tscherny gefundenen Papiere bestätigen seine Aussagen.
† Auf dem Meeresgrunde. Ein Taucher, der mit der Untersuchung des gesunkenen Dampfers ,, Sirio" beauftragt ist, erzählte, er habe im Schiffe 70 verweste Leichen gezählt. Er habe sich durch die Leichen einen Weg gebahnt, um an die Schiffstasse zu gelangen, die er aber wegen ihrer Schwere nicht habe zu Tage fördern können. Das Schiff liege zwischen zwei Felsen eingeklemmt und werde mit Dynamit gesprengt werden müssen.
† Großer Juwelendiebstahl. In Bordeaux drangen Einbrecher bei Nacht in das Haus des Juwelenhändlers Lezard ein. Durch die Wohnung gelangten sie in das Magazin und nahmen Schmuckgegenstände im Werte von 280 000 Frank mit. Als Lezard, der kaum eine Stunde fortgewesen war, nach Hause kam, fehlte von den Dieben jede Spur.
† Die Brand- Entschädigung für San Franzisko. Die in San Franzisko wohnenden Inhaber von Polizen der Transatlantischen Feuerversicherungs- Aktien- Gesellschaft in Hamburg haben den Betrag von 565 000 Dollars in Newyork deponiert, um zu verhindern, daß die Gesellschaft, welche ihre Verbindlichkeiten für die durch das Erdbeben verursachten Verluste bestreitet, ihre Fonds aus dem Lande zurückziehe. Bunte Cages- Chronik.
Trier, 9. August. Bei einem Neubau in Ettelbrück riß ein abstürzender schwerer Haustein sechs Arbeiter mit in die Tiefe. Zwei von ihnen sind tot, zwei andere lebensgefährlich und zwei schwer verletzt.
Wittenberge, 9. August. In Mayenburg wurde ein Häusler von dem Gutspächter Frick auf der Jagd erschossen. Braunschweig, 9. August. Auf der Braunkohlengrube Bittoria" wurden bei einer Kohlenstaubexplosion 10 Arbeiter schwer verletzt.
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Helmstedt, 9. August. Bei der Reparatur eines Brunnen wurde ein Monteur und ein Lehrling von Brunnengasen betäubt und stürzten in die Tiefe. Beide wurden als Leichen zu Tage gefördert.
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ich mache gern ein Jeuchen" ( Sonder- Bericht). München, 9. August. In Dieuze, einer ,, kleinen Garnison" an der französischen Grenze, hatte ein anderer ,, Klub der Harmlosen" eine SpielHölle errichtet, in der sich eine große Anzahl der Kavaliere des Hochadels, nicht nur Bayerns, sondern auch Desterreichs, Preußens, und einige reiche bürgerliche Sports- und Finanzleute zu ,, redlichem Tun" zusammenfanden.
Das Jdyll in Dieuze wäre wohl auch noch recht lange Zeit unerkannt und unbefannt geblieben, denn die dort ,, Gerupften" hatten wohl Gründe genug, nicht nach dem Staatsanwalt zu rufen. Erst durch die Verhaftung des ChevaurlegerLeutnants Mühe wurde der so sorgsam verhüllende Schleier von dem Dieuzer Stilleben gerissen; am unangenehmsten ist es, daß auch der 18jährige Sohn des Herzogs Karl Theodor von Bayern, Herzog Franz Josef, mit in die Skandal- Affäre hineingezogen wurde. Auch Angehörige des bayerischen Hochadeis haben sich unter den ständigen Teilnehmern an den Spielabenden befunden. Sun, da die Eröffnung des Hauptverfahrens gegen Leutnant Mühe beschlossen wurde, wird wohl bald Licht in die Vorgänge im Spielklub in Dieuze fallen; ob es erfreuliche Dinge sind, die bei der hier stattfindenden Verhandlung zur Sprache kommen, darf man stark bezweifeln. In dem Spielklub soll nämlich nicht immer nur um Geld gespielt worden sein, oft bildeten schöne, galante Damen die Einsätze. Graf von Preysing, der in Florenz einen Selbstmordvecsuch machte, ist durch die Vorfälle im Klub start kompromittiert, durch leidenschaftliches Spiel stürzte sich der Graf immer mehr in Schulden, und wurde schließlich durch Leutnant Mühe zu mehr als zweifelhaften Finanzoperationen gedrängt. Das Fehlschlagen einer solchen
war auch der Grund, weshalb
Graf von Preyfing
zum Revolver griff. Mühe, der als sogen.„ böser Engel überall seine Hand im Spiele hatte, wurde in der hiesigen Kuranstalt Neu- Wittelsbach verhaftet. Die Veranlassung hierzu gaben Wechselfälschungen, wobei auch der Name des Herzogs Franz Josef eine Rolle spielen soll. Es soll jedoch, wie man inzwischer erfahren hat, die Untersuchung gegen Mühe insoweit niedergeschlagen worden sein, als nicht mehr Fälschungen von Unterschriften auf Wechseln oder des Textes von Wechselurkunden, sondern nur die angeblich vertrags. widrige Erhöhung von Wechselsummen bei in blanko akzep tierten Wechseln, also sogen. Blokettmißbrauch angenommen wird. Außerdem wird sich Mühe wegen dienstlicher Falsch, meldung und wegen Betruges zum Schaden des Herzogs Ludwig Wilhelm, des Sohnes des Herzogs Karl Theodor zu verantworten haben. Leutnant Mühe soll den Herzog dadurch zur Bürgschaftsleistung bewogen haben, daß er ihm faische Angaben darüber machte, wieviel Schulden sein reicher Onkel schon einmal für ihn bezahlt habe und daß dieser von allem unterrichtet sei, ferner dadurch, daß er auf Grund der Herzog. lichen Bürgschaft erhaltene Gelder der Verabredung zuwider nicht vollständig zur Deckung laufender Schulden vermendete Neben zahlreichen Offizieren des 3. bayrischen Chevaurleger. Regiments in Dieuze, darunter Herzog Ludwig Wilhelm, einem Reserveoffizier der Hagenauer Garnison sind auch Mutter und Schwester des Angeklagten als Zeugen geladen
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Dr. Herm
Straßburg ift zum Batmit der Raif
facemie ber Rati
porden.
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Bahl zur Geffifches nomierat Sofma Babllreis Buyback afon feit langer pirifhaftsrates un beffifchen Biehzucht pirtfchaft eine umf SSGarff infl. 25. Auguf Wilhelm Nr. 116 Edhießübungen m Pigellinden, Redh Gelände innerhalb Stoppelberg, Bi borf, Lüzelinden 20. bis 25. Augu nachmittags gefper für den Verkehr * Gine ebre für piggische und
Auch zahlreiche Wucherer, die hier, wie bei allen den artigen Sachen ,,, hinter den Koulissen" mit agiert haber, fin in die Angelegenheit verwickelt. Ehe aber die Dinge so wel geflärt sind, daß in eine Verhandlung eingetreten merhe kann, dürfte noch recht viel Wasser die Isar hinabfließen.
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Vermischtes.
2
Das Telephon im Bodensee. Durch den Bodensee ist jetzt ein Seefabel zum Telephonieren gelegt worden. Es liegt in einer Marimaltiefe von 250 Metern und verbindet Friedrichshafen mit Romanshorn. An dem Kabel sind die württembergische, die bayerische und die schweizerische Telegraphenverwaltung beteiligt.
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worden, indem fie ber deutschen medi Weltausfellung in Der vor ung jangliberale gemeinen, gleicher die Landtagswahlen führung in Seen Bartei zu betrachten ** Der Gie Dien tag, den 11.
Berufsarten der jetzigen Reichtags- Abgeordneten. Die Landwirtschaft nimmit unter den Berufsarten der jetzigen Reichstagsabgeordneten die erste Stelle ein; von allen Abge ordneten gehören diesem Stande nicht weniger als 104 an An zweiter Stelle folgen die Rechtsanwälte, von denen 31 im Reichstage fizzen. Nun folgen die Schriftsteller und Redakteure, Von diesen beiden Berufen besitzt der Reichstag je 24 Ver treter. Ferner verzeichnet die Liste der Abgeordneten 21 Geist, liche, 20 juristische Beamte, 19 Fabrikanten, 14 Handweiler, 10 Buchdrucker, 10 Kaufleute, 8 Mediziner, 8 Professoren, 6 Kommerzienräte, 5 Gastwire, 4 Buchhändler, 4 Landräte, 3 Lehrer und 2 Bankiers. Berufe, die nur einmal im Reichs. tage vertreten sind, sind folgende: Aquariumdirektor, Haupt zollamtsoffizial, Buchhalter, Ratsschreiber und Expedient.
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Eisenbahnüberfälle gegen Entree. In Coney Jsland, dem Sommeraufenthalte der Newyorker inszeniert man seit einigen Tagen folgenden Sommer- ,, Scherz". Die Teil nehmer setzen sich in ein Eisenbahncoupé, und der„ Zug" fährt auch wirklich ab. Mit voller Geschwindigkeit saust er zwischen zwei Leinwandwänden dahin, auf denen in Maleret die weiten Prärien dargestellt sind. Plötzlich wird der Zug angehalten, man hört Flintenschüsse und lautes Schreien. An den Fenstern der Wagen erscheinen die Gestaiten von Indianern. Wild und drohend rufen sie den Reisenden zu:„ Hands up!" und mit dem Revolver in der Faust dringen sie in den Waggon, durchsuchen die Taschen der Reisenden und nehmen ihnen jeden Heller ab, der sich darin findet. Es sind Indianer, wirkliche Diebe, und man sollte annehmen, daß diese Tatsache einigermaßen beunruhigen könnte. Aber die Apachen von Coney Island sind ehrenwerte Leute, wenigstens jetzt, und begnügen sich, 25 Cents pro Person zu nehmen.
+ Die Einbehaltung von Juvalidenquittungskarten gegen den Wunsch des Versicherten ist strafbar! Ein Zurüd behaltungsrecht steht dem Arbeitgeber selbst bei Rontrattbruch oder wegen Schulden des Versicherten nicht zu. Er ist sogar verpflichtet, dem Versicherten, der eigenmächtig den Dienst verlassen hat, auf Wunsch die Quittungsfarte nachzusenden. Behält der Arbeitgeber die Karte trotzdem ein, so fann der Versicherte sich an die Polizei wenden, die dann berechtigt und verpflichtet ist, die Karte dem Zuwiderhandelnden abzu nehmen und dem Berechtigten einzuhändigen. Das wider rechtliche Vorenthalten der Quittungsfarte ist mit Geldstrafe bis zu 300 M. oder Haft bedroht. Außerdem ist der Arbeit geber für den Fall der Weigerung, die Karte herauszugeben, zum Ersatze des dem Versicherten entstehenden Schadens ver pflichtet. Da Arbeiter, die nicht imstande sind, sich durch Vorzeigung ihrer Quittungskarte zu legitimieren, vielfach nicht eingestellt werden können, so fönnen die Erfazansprüche wegen entaangenen Verdienstes recht erheblich sein.
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+ Nur ein Viertelstündchen...." Die Gewohnheit, nach dem Mittagessen sich ein Viertelstündchen" das sich manchmal auch zu einer halben oder ganzen Stunde aus dehnt zum Schlafen niederzulegen, trägt denen, die sich diese Tagesruhe gestatten, häufig den Tadel der Bequemlichkeit, wenn nicht gar der Trägheit ein. Die Tadler bedenken hier bei nicht, wie nötig eine mäßige Arbeitspause vielbeschäftigten Personen ist, die vom frühen Morgen an auf den Beinen find. Besonders Frauen, die neben vielfachen häuslichen Arbeiten noch einem Gewerbe nachgehen, und deren Tage fich in rastloser Tätigkeit abhaspeln, sollten sich, wenn irgend möglich, nach Tisch ein Stündchen erquickenden Schlafes gönnen, um so gleichzeitig ihren Geist für den Rest der Tagesarbeit frisch zu erhalten und dem Körper ein ruhiges Verdauen des Mittagessens zu ermöglichen. Viele fleißige Arbeiter, besonders Frauen würden aus solchem, wenn auch kurzem Mittagsschlaf größeren Nutzen ziehen, als wenn sie aus falscher Sparsamkeit mit der Zeit, sich mit vollem Magen gleich wieder hastig in die Arbeit stürzen. Die eingebüßte Beit würde durch verdoppelte und verdreifachte Arbeitskraft reichlich ersetzt. Darum ist es ratsam, daß Mann und Frau gegen seitig für eine furze, aber ausreichende Erholung nach Tisch Sorgen und daß besonders die Kinder angehalten werden, die Mittagsruhe der Eltern nicht durch Lärm und lautes Spiel zu stören. Der allgemeine Gesundheitszustand weiter erwerbs. fleißiger Kreise könnte hierdurch bedeutend gehoben und die vielfachen Klagen über Nervosität, Verdauungsschwäche und schlechtes Allgemeinbefinden herabgemindert werden. freundlich- gastlichen Einladung:„ Nur ein Viertelstündchen" die viele Sophafissen und Schlummerrollen in funstreicher Stickerei an Ruhebedürftige ergehen lassen, tönnen ihre Be fizer also ohne Gewissensbisse Folge leisten.
Der
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Die Freque
Dar fhreibt: Die
berfitäten immatriful Commer auf 44 842 41928 im Sommer Sommer zu Somme eine Steigerung wie bar. Die flärffte V Freiburg zu Minden, Roftod, E Berlin, verhältnismä Würzburg. rh. Ungemein des Bundes De fihlbare Beiträge er pfort nach dem Tod Berfügung zu ha Siz in Darmstadt) bietet, find auch in 1 md eine große Anza
ben als Mitglieder
bie Hinterbliebene Gellarius in S
Ala Baftwittefamil fofensreich und E Soft nur empfohl Manövers
fald auf die bebe Suppen darauf auf
Bicherung und pu Mannschaften
ndungen durchaus Bendungen außer Empfängers auch de fadron, Batterie mzugeben. * Tod durch urch Berabreichung s Uebermut wurt Befängnis verurteilt
*
Jagdlich
wurden in Seffen f Fierbon entfallen au 900, Dieburg 38 Seppenheim 4840,
feld 3400, Bub 2420, Schotte
Bingen 6490, Oppe Demnach befinden ger, indem dort gingen.
Aus dem Kr 66weinen ist ebe ht. Sieben Woc
Per Baar mit 45 90
berben mit 80
Rarft genommen.
Binter fladtung, d bag eigentlich nicht
? Dutenhofen, tte fich am Diens
lichen und war hens borgedrung
geben wollte, wur
großem Angftg Souswirt fomi Sülfe eilen refp.
Der Dunkelheit


