Politifche Rundschau.
Deutsches Reich.
* Der Eintritt kaufmännischer Kräfte in die Kolonial. abteilung macht Fortschritte. Kolonialdirektor Dernburg hat den Reichsbankassessor Born aus Würzburg als Hilfsarbeiter in die Kolonialabteilung berufen.
* In den nächsten Tagen werden in Homburg v. d. H. beim Reichskanzler Beratungen über den nächsten Reichshaushaltsetat stattfinden. Zu diesem Zweck treffen Staatssekretär des Reichsschazamtes Freiherr v. Stengel und Kriegsminister Einem in Homburg ein. Es wird sich darum Handeln, wie der Etat am zweckmäßigsten gestaltet wird unter Berücksichtigung der notwendigen militärischen Erfordernisse.
* Abermals fommt die Kunde von einem bedauerlichen Grenzzwischenfall an der deutsch- russischen Grenze. Der preußische Arbeiter Kapiza, der bei Borken in der neutralen Briniza nach von Schmugglern weggeworfenen Wertsachen fischte und die russischen Grenzsoldaten hänselte, wurde von einem berittenen Grenzsoldaten gewaltsam auf russisches Gebiet zum Grenzfordon geschleppt und mit Kolbenschlägen mißhandelt.
* Als Nachfolger des Freiherrn v. d. Golzz in der Stellung als Vizepräsident des Preußischen Evangelischen Oberkirchenrats soa Generalsuperintendent Hofprediger D. Braun in Königsberg in Aussicht genommen sein. Generalsuperintendent Braun wurde in Königsberg vom Kaiser empfangen.
* Auf dem in Goslar abgehaltenen Delegiertentag der nationalliberalen Partei wurde auch am zweiten Tage die Debatte über die politische Haltung der Reichs- und Landtags= fraktion fortgesetzt. Die Redner der Jungliberalen unterzogen die Haltung der Abgeordneten einer teilweise scharfen Kritik, die von Dr. Friedberg ebenso scharf zurückgewiesen wurde. Schließlich kam jedoch eine Einigung zustande. Es wurde eine Resolution angenommen, die als Hauptaufgabe der Partei die positive Mitarbeit an den politischen Aufgaben bezeichnet. Dann wurde die Tagung geschlossen. Der nächste Kongreß soll im Frühjahr 1907 in Kassel stattfinden.
pfälzischen Druckforte lehnten in gemeinsamer Versammlung die Beschlüsse des Tarifausschusses der deutschen Buchgrucker ab.
× Eine große Textilarbeiterbewegung ist in Sachsen ausgebrochen. Die Arbeiterausschüsse von 107 Fabriken in 36 Ortschaften fordern die zehnstündige Arbeitszeit.
* Die außerordentlich zahlreich besuchte 19. Generalversammlung des Evangelischen Bundes wurde Sonntag in der von Tausenden gefüllten Festhalle der Stadt Graudenz mit den Begrüßungen der städtischen, staatlichen und kirchlichen Behörden eröffnet. Nach dem Jahresbericht zählt der Bund gegenwärtig 1506 Zweigvereine mit ca. 300 000 Mitgliedern; die Zahl der ersteren hat sich seit dem Vorjahre um nahezu 400, die der Mitglieder um über 40 000 gesteigert. Die Verhandlungen begannen gestern. In der Eröffnungsrede polemisierte der Direktor des Bundes gegen die Beschlüsse der letzten Katholikenversammlung. Die Schlußworte des Bundesdirektors flangen aus in eine Huldigung für Martin Luther und den Fürsten Bismarck und in die Mahnung: Deutsch und evangelisch!
× Bergarbeiterstreik. Viele gestern im Ruhrgebiet ab= gehaltene Bergarbeiterversammlungen beschlossen nach teilweise stürmischen Erörterungen den Eintritt in die Lohnbewegung.
Deer und flotte.
Der Spion von Liegnitz. Der während der Kaisermanöver wegen Verdachts der Spionage verhaftete ehemalige österreichische Offizier Paul Bartmann wird demnächst nach Berlin und später nach Leipzig gebracht werden. Bartmann soll sein Eintreffen zu den Liegniger Kaisermanövern dem Major Brose vom großen Generalstabe angezeigt haben mit einer geheimnisvollen Andeutung, daß er ihm wichtige Mitteilungen zu machen habe. Dadurch hatte Bartmann, der bereits in Desterreich wegen Spionage mit fünf Jahren schweren Kerkers vorbestraft ist, seine Anwesenheit in Liegniß selbst verraten.
* Der in Hamburg tagende 25. Evangelische Lehrerbundestag wurde durch eine Ansprache des Staatssekretärs Dr. Buehl eingeleitet. Die Forderung auf Beseitigung des Religionsunterrichts aus der Volksschule, die s. 3. schon auf dem Münchner Lehrertag lebhaft debattiert wurde, streiste der Redner und betonte, als Leitstern müsse stets über den Beratungen des Lehrerbundes der Gedanke stehen, daß die Religion bei der Jugenderziehung einen unerseßlichen Faktor bedeute. Generalsuperintendent D. Kaftan Riel hielt einen Vortrag über ,, Die Schule im Dienste der Familie, des Staates und der Kirche". Ueber die Pflege des Heimatgefühls" sprach Rektor Detke- Hamburg.
Rufsland.
** Die Zustände sind nach wie vor unklar und unsicher. Polizei und Revolutionäre bekämpfen sich mit den üblichen gaffen, Bomben und Verhaftungen, wie folgende Meldungen zeigen.
Nab und fern.
† Das Unglück auf Schienen. Die Chronik der Eisenbahnunfälle ist wieder um eine Reihe trauriger Fälle bereichert worden. Es liegen barüber folgende Meldungen vor:
Petersburg, 8. Oftober. Gestern nacht hat die Polizei in der Wohnung einer jungen Modistin, die in Wirklichkeit Zuhörerin der Frauenkurse ist, fünf Bomben, gegen zehn Pfund Dynamit und eine große Anzahl Revolver entdeckt.
Kasan, 8. Oktober. Auf den Vizegouverneur Kobelo wurden heute von einem Unbekannten zwei Bomben ge schleudert, deren eine den Vizegouverneur leicht verwundete. Der Täter ist entkommen.
Kiew, 8. Oktober. Im hiesigen Polytechnifum bat eine ergebnislose Haussuchung stattgefunden. Der Motor hat daraufhin telegraphisch seine Entlassung nachgest.
Petersburg, 8. Oktober. Der baltische eucal gouverneur verbot dem Rechtsanwalt Sokolow die Rers teidigung politischer Angeklagten in den Ostseeprovinzen.
Dof und Gefellschaft.
Rom, 8. Oktober. Der Expreßzug, der Sonnabend abend 8 Uhr 40 Minuten von Mailand via Parma nach hier abging, entgleiste in der Nähe der Po- Brücke bei Piacenza. Mehrere Wagen erster und zweiter Klasse wurden umgeworfen und total zertrümmert. Sieben Tote und etwa 50 zum Teil schwer Verwundete wurden hervorgezogen. Zwei Verwundete starben kurze Zeit darauf. Man glaubt, daß noch mehr Tote sich unter den Trümmern befinden. In der Dunkelheit der Nacht spielten sich herzzerreißende Szenen ab.
Auf der Rückreise von Cadinen traf der Kaiser in Marienburg ein, besichtigte die alte Ordensburg und begab sich von da nach Langfuhr, um den Leibhusaren einen Besuch abzustatten. Die Kaiserin und die Prinzessin Viktoria Luise werden in Dirschau mit dem Kaiser zusammentreffen, wo beide Hofzüge vereinigt und die gemeinsame Fahrt nach Jagdschloß Hubertusstock in der Schorsheide fortgesetzt wird. Die faiserliche Familie trifft heute in Eberswalde ein und wird sich, günstige Witterung vorausgesetzt, von dort mittels Automobils direkt nach Hubertus stod begeben, wo der Kaiser an einigen Tagen der Jagd obzuliegen gedenkt. Bei un günstiger Witterung fährt der faiserliche Sonderzug bis zur Station Werbelinsee, von wo aus im Jagdwagen die Weiter: fahrt nach Hubertusstock stattfinden wird.
Unter den Opfern befinden sich drei Kinder des bes kannten kriminalistischen Schriftstellers Lino Ferriani; ein Sohn ist tot, ein Sohn und eine Tochter verwundet. Auch die Gattin ist verwundet. Schuld an dem Unglück ist der schlechte Zustand des Eisenbahnbaumaterials.
** Am 16. Ofktober wird der König von Sachsen in Hamburg eintreffen, um an der Probefahrt des für die Hamburg- Amerifalinie neuerbauten Passagierdampfers ,, König Friedrich August" teilzunehmen. Die Fahrt wird sich über Helgoland, wo eine Landung der Teilnehmer beabsichtigt ist, bis Borkum erstrecken. Der Dampfer wird für die La- PlataFahrt in Aussicht genommen.
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Jahrzehnte sind die Sparkassen jedoch zu bedeutenden Geld inftituten ausgereift, die zur Befriedigung des Real- und Personal- Kredits von der Landbevölkerung rege in Anspru
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genommen werden. Die Kassen arbeiten sehr gut. Wie sie ihre Ueberschüsse, nachdem der Reservefonds auf die geforderte Höhe gebracht ist, verwenden, ist ihre Sache. Diese Gelder werden zu gemeinnüßigen Zwecken verwandt. Im lezten Jahre bei spielsweise sind in Hessen 600 000 Mt. dafür ausgeworfen worden. Die Unterstüßung des gemeinnüßigen Bauwesens ist noch nicht genügend aufgenommen, obwohl die Kassen durch Gewährung von Darlehen zu mäßigem Binsfuße im Jahre 1905 wurden 1 263 000 Mark hergeliehen den Bau bereinen tatkräftig zur Seite stehen. Man ist der Meinung, daß bei Beleihungen über 60% des Schäßungswertes nicht hinausgegangen werden soll. Der Referent hofft jedoch, daß den Sparkassen seitens des Ministeriums feine Schwierig. feiten gemacht werden, wenn sie dem Arbeiter auch bei Be schaffung der letzten 40%, die mitunter nur unter großen Schwierigkeiten zu haben sind, behülflich sind. Hierbei können die Ueberschüsse der Kassen erfolgreich eingreifen, indem sie teilweise zur Erwerbung von Anteilscheinen verwendet werden. Die Gefahr großer Verluste besteht nicht, da ein solides Arbeiterwohnhaus seinen Wert behält. Die Ueberschüsse werden zu so mannigfaltigen Zweden herangezogen, warum sollten sie nicht auch der segensreichen gemeinnüßigen Bau tätigkeit dienstbar gemacht werden! Der Vortrag fand lebhaften Beifall. Der zweite Referent, Pfarrer Bechtolts heimer Mombach, sprach über die wirtschaftliche und soziale Bedeutung der gemeinnüßigen Bautätigkeit, insbesondere der Baugenossenschaften. In fließenden, weiten Linien führte er die Wesselbeziehungen unserer heutigen Kultur und unseres Wohnungswesens vor. Wir haben uns durch unsere Kultur weit von der Natur abgewandt, bemerkte er einleitend. Wollen wir aber gesunden, so müssen wir wieder zur natur gemäßen Lebensweise zurückkehren. Die Industrie hat große Massen von dem Lande abgezogen und sie in ihren großen Zentren angesiedelt. Unsere Zeit steht im Zeichen der Völkerwanderung. Für all die Tausen, die nach den Groß städten ziehen, ist aber nicht im entferntesten für ansreichende gesande Wohnverhältnisse gesorgt und so werden sie in großen Mutsfasernen eins der schrecklichsten Worte, die unsere Beit geprägt hat zusammengepfercht. Dies sind unmöglich gesunde Verhältnisse und so macht sich dann bereits eine lebhafte Tendenz der Dezentralisation bemerkbar, die nur freudig begrüßt werden kann. Aber nicht nur in den Städten, auch auf dem Lande wird durch unzureichende Wohnstätten viel gesündigt. Das Schlimmste ist aber, daß die Bewohner oftmals garnicht das menschenunwürdige ihrer Lage erkennen. Hier muß gleichfalls mit ganzer Kraft der Hebel zur Besserung angesetzt werden. In engen, dumpfen, schmutzigen Wohnungen fönnen feine freien, sittlichen Charaktere gebildet werden. Wer ist nun berufen, gute Wohnungen zu schaffen? Erftens die private Bautätigkeit, die aber ihren Be fähigungsbeweis nicht erbracht hat, da sie die Mieten ins ungemessene steigert. Da sind zweitens die Gemeinden, an die man aber auch nicht allzuweitgehende Forderungen stellen darf, da sie noch andere Aufgaben zu erfüllen haben; so bleibt also nur noch die gemeinnüßige Bautätigkeit, deren Arbeit deshalb von allen Volksfreunden gefördert werden muß. Der Vortrag fand gleichfalls lebhaften Beifall. Der Vorstand, der aus den Herren Gretschel, Döring und Hochgesand besteht, wurde durch Zuruf wiedergewählt. Als Ort des nächstjährigen Verbandstages wurde Rüsselsheim bestimmt. Nach den Verhandlungen vereinigten die Herren sich zu einem Essen.
Madrid, 8. Oktober. Bei der Station Putinoa auf Mallorca stieß ein Personenzug mit einem Güterzug zusammen. 35 Reisende wurden verletzt, davon mehrere schwer.
3ürich, 8. Oktober. Der Nachzug Berlin- Mailand ist bei Olten mit einem Güterwagen zusammengestoßen. Der Heizer war tot, die Passagiere tamen mit dem Schrecken davon. Nach 1/2 stündiger Verspätung konnte der Zug weiterfahren.
Köln, 7. Oktober. Auf Bahnhof Mehlen fuhr gestern abend der Güterzug 8217 infolge falscher Weichenstellung auf einen Prellbock. Die Lokomotive, der Packwagen und vier Güterwagen entgleisten und wurden zum Teil zertrümmert. Ein Bremser war sofort tot, ein anderer wurde leicht verlegt.
Paris, 7. Oktober. Ein aus Nancy kommender Personenzug stieß auf dem Bahnhof von Vitry- le- François mit einem anderen Zuge zusammen. Sechs Personen wurden verlegt, mehrere Wagen zertrümmert.
Wien, 8. Oktober. Infolge der durch Regen verursachten Schlüpfrigkeit der Schienen erfolgten gestern an fast der gleichen Stelle drei Zusammenstöße zwischen Zügen der elektrischen Straßenbahn, wobei 17 Personen verletzt wurden.
† Meine Tante- deine Tante! Die Budapester Polizei hob in der Wohnung des bekannten Sportsmannes Alexius Bott eine Gesellschaft von 16 Aristokraten beim Hazardspiel auf. Die auf dem Spieltisch befindliche Summe 17 000 Kronen wurde beschlagnahmt; gegen sämtliche Spieler wird das gerichtliche Verfahren eingeleitet werden.
Die Meldung, daß Großfürst Michael Alexandrowitsch sich mit der Prinzessin Patricia von Connaught verlobt habe, wird in London an amtlicher Stelle als unrichtig bezeichnet.
*** In Altenburg ist der Geh. Staatsrat Dr. Stöhr, der Minister des Innern, an Gehirnschlag verstorben.
Soziales Leben.
von
† Frieden im Leipziger Bierkrieg. Infolge gütlichen Uebereinkommens sezten die Leipziger Brauereien die Erhöhung des Bierpreises von 2 Mart auf 1,30 Mark herab. Die Wirte dürfen ein Vierzehntelglas statt für 15 für 14 nnia( früher 13 Pfennig) verkaufen.
Lokales.
* Rein Barenbesuch. Die offizielle, Darmst. 8tg." schreibt: Die in lezter Zeit in der Presse aufgetauchten Meldungen von einem demnächstigen Besuch der Kaiserlichen russischen Majestäten bezw. der Kaiserin von Rußland und deren Kinder am Großherzoglich Hessischen Hofe entbehren jeder tatsächlichen Unterlage.
× Vom deutschen Buchdrucker- Tarif. Die Buchdruderaehilfen Mannheims und der benachbarten badischen und
tt. Stadttheater Gießen. Auf die Wiederholung der Nora- Aufführung in der heutigen Dienstags- AbonnementsVorstellung sei auch an dieser Stelle hingewiesen. Die erste Aufführung hat bei Publikum und Presse allgemeinen Beifall gefunden.
?? Rudersport. Bei dem am Sonntag unter: nommenen Dauerrudern der Frankfurter Regatta- Gesellschaft über 21 km hat der Gießener Ruderklub Hassia 1906 mit gutem Erfolge sich beteiligt. Die Mannschaft, bestehend aus den Herren Nensel, Dechert, Koch, Rostert und Schneider ( Steuer), durchfuhr die Strecke in 1 Std. 32 Min. 47 Set. und lief als 3. Boot ein.
gh. Tagung der gemeinnäßigen Bauvereine im Großherzogtum Hessen.( Schluß). Ungemein großes Interesse riefen die Vorträge der Herren Arnold und Pfarrer Bechtoltsheimer hervor. Das Referat über die Förderung der gemeinnüßigen Bautätigkeit durch die Sparkassen ist ursprünglich von Direktor Döring übernommen worden; da dieser
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tommandorufe bort Plages erfchien un Blaz zur Abhalt Eniten des Rommandan Wage abgefertigt, wurd ages gegeben und Lung in ungeflörter freilich, daß es gera miffion für den Be erung gewesen, der b Hape verbot Hartmannshain, alte Buch," eine Dorfe, an die Ohm 10000 Mt. verkauf großes Bafaltwert e Sedenbach, 8. S lig ein Kircheng shifigen Lehrers Line Gemeinde hat ing, Arieger, A
][ Klein- Linden. Rücksichtsloser Radfahrer. Ein Gießener Radfahrer hat hier ein 4jähriges Kind über fahren. Anstatt sich des fleinen Wesens anzunehmen, nahm der Radler aber schleunigft Reißaus. Glücklicherweise ist er jedoch erkannt worden, sodaß man noch ein Wörtchen mit ihm reden wird.
H. Wißmar, 7. Oftbr. Im März wurde dahier auf Veranlassung mehrerer angesehener Ortseinwohner eine frei willige Feuerwehr gegründet, die heute die erste offizielle Uebung am Rathause abhielt. Die Leistungen waren für die kurze Zeit des Bestehens der jungen Behr nur als gut zu bezeichnen und es ist zu hoffen, daß sie unter Führung ihres 1. Hauptmannes Pausch, des 2. Hauptmannes Groß und des Schriftführers Brück sich weiter entwidel und zum Segen unserer Gemeinde wirken möge. Schluß der Uebung vereinigte die junge 51 Mitglieder zählende Wißmarer Feuerwehr sich mit den eingeladenen Kameraden von der Gießener freiw. Feuerwehr bei Gastwirt Brück zu einer gemütlichen Unterhaltung.
Nad
-a- Wißmar, 8. Oft. Die Versorgung unserer großen Gemeinde mit gutem Trink- und Nußwasser ist nunmehr in regen Fluß gekommen. Die Erkenntnis, daß eine gute Quellwasserleitung für die Mitglieder eines Ge meindewesens ein Haupterfordernis der Gesundheit ist, be schäftigt schon bereits zwei volle Jahre die hiesige Gemeinde vertretung. Nunmehr hat man drei Quellen festgelegt im " Aschbachtale", im Wißmarbachtale und im„ Steborn" Die wiederholt an diesen Stellen vorgenommenen Messungen fonstatieren überall eine gleichbleibende Wassermenge. Diefe Quellen würden schon vollständig hinreichen, um unsern
uber bedauerlicherweise durch ein Leiden verhindert war, so Für unsere Hausfrauen.
trat Rendant Arnold an seine Stelle. Er schichtete ein ungemein reichhaltiges Material auf, dem folgender furzer Auszug entnommen set. Die auf das Wohnungswesen gerichtete staatliche Fürsorge hat in den letzten Jahren große Fortschritte gemacht. Man mag die Wohnungsbaufrage betrachten, von welcher Seite man will, stets drängt die Geld. fcage sich in den Vordergrund und von ihrer Lösung hängt das weitere ab. Die Sparkassen Hessens, die in der ersten Hälfte des verflossenen Jahrhunderts gegründet wurden, hatten ursprünglich den Zwed, fleinen Eparern Gelegenheit zur ficheren Anlage ihres Ersparten zu geben. Im Laufe der
Kinder, die heran
In allen Fällen, in denen früher Lebertran angewandt wurde, crweist sich Scotts Emulsion als besser, schneller und sicherer wirkend und ist demzufolge auch breiswerter. wachsende Jugend, ältere Leute mit gleich gutem Erfolg.
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bom 7. Der hiesigen Bäcker Brigbrot
1 Gem Brot
Rombrot
Der auswärtigen Bäcke Silogr.( 2 Bfd.) Weißbrot Berg Dern II., Gr- Linden rich Weber, Heuchelheim Beigel, Lang- Göns Bing, Allendorf a. L. Sabel, tejed Emüller, Gr. Linden
B Klein- Linden dB, Wiejed Jappel, Krofdorf
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Hot( 4 Bfb.) Weißbrot Dern II., Gr- Linden Sigmuth, Steinberg Opper, Allendorf a. L. Steinmüller, Gr- Linden ridh Binz, Allendorf a.. Fabel, Wiejed Weigel, Lang- Göns mr. Weber, Heuchelheim Trautmann, Wiesed,
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6 Appel, Krofdorf. Lein, Klein- Linden Boft, Wiesed
Blogr.( 2 Bfd.) Gem. B
Dern II., Gr.- Linder Zinger, Allendorf a. Lo Beigel, Lang- Göns Steinmüller W., Lang Appel, Krofdorf Stumpf, Garbenteich Weber, Heuchelheim Steinmüller, Gr. Linden
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Bing, Allendorf a L Gießen, den 6. Ofte
Großh.
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In der Zeit bom
be in biefiger Sta
Befunden: 1 latein
Damenregenid bandidube, 1
verloren: 1 Beitid
Münzen, 3 tle Inhalt, 1
2,89 Mart
Schlüffel eine
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belieben ihre Gießen, den Großherzogli


