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Lokales.
* Vom Hofe. Der Großherzog empfing gestern am Bahnhofe die Prinzessin Heinrich von Bur Teilnahme an den Tauffeierlich Preußen. feiten trafen gestern ein: Der Fürst und die Fürstin bon Solms Lich, sowie Prinzessin Marie, der Herzog von Teck, die Prinzessin Dorothea von olms.Lich. Die Prinzessin Friedrich Karl
*** In fesselnder Weise sprach gestern Abend vor dem Kaufmännischen Verein und dem Ortsgewerbeverein Gießen Prof. Brodmann Offenbach über den Simplon Tunnel. Unter einer Unsumme von Geist, Scharfsinn, Arbeit und Ausdauer, im ununterbrochenen Ringen mit den widrigsten Verhältnissen hat der Mensch hier eine neue Weltstraße geschlagen, hat er das größte Werk der Technik vollendet. Es galt, nicht einen Berg zu durchbrechen, sondern ein ganzes Gebirge, es zu stoßen. Scharfsinnig wurden die Vorarbeiten erledigt. Autoritäten untersuchten das Gebirge auf seine geologische Beschaffenheit, andere stellten die Temperatur, die vermutlich im Berginnern bei den Arbeiten herrschen
Lotz Die Pferde gingen ihm durch, er fiel vom Wage und wurde überfahren.
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§ Leihgestern. Durch seine Geistesgegenwart ist da Handelsmann Lilienfeld vor einem schrecklichen Tod bewahrt worden. Er war im Begriff, etze waggonwe brennende Petroleumlampe nachzufüllen, als explodierte und ihr brennendes Del über die Kleid Lilienfelds ergoß, die sofort in hellen Flamma standen. Aber ebenso schnell riß der Betroffene da durch einige Ballen Tuch. Der Vorfall zeigt wieder einmal, welche Gefahren das Nachfüllen brennende Petroleumlampen in sich birgt.
bou Hessen traf heute Vormittag 10 Uhr 50 Minuten galt, einen 20 000 m langen Gang durch den Felsen brennenden Rock vom Körper und erstickte das Feuer fe 17,50 ME
in Darmstadt ein. Die Taufe des Erbgroßherzogs fand heute Vormittag 11 Uhr statt.
Der Ersten Kammer ist nunmehr der neulich in geheimer Sigung beschlossene Antrag, betreffend eine Erklärung bezüglich der Bestätigung des Stadtber ordneten Leonhard& ignert als unbesoldeter Beige. ordneter der Stadt Offenbach a. M., den wir damals
zum Abbrud brachten, zugegangen. Derselbe ist von
18 Mitgliedern unterschrieben.
* Das Reichsgericht hat die Revision des am 25. September vom Schwnrgericht zu Darmstadt zum Lode verurteilten Raubmörders Adam Stein meg aus Pfungstadt verworfen.
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längs der Eisenbahn.
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Die Stadtverordneten Versammlung Gießen hält Donnerstag, den 6. Dezember, nachm. 4 Uhr eine Sigung mit nachstehender Tagesordnnng ab: 1. Baugesuch des Karl Nesseldreher für die Rod2. Baugesuch des Hans Förtsch für heimerstraße. die Kirchstraße. 3. Errichtung eines Hühnerstalls auf 4. Geschäftsreklamen einem städtischen Triebbiertel. an stätischen Gebäuden. 5. Instandsezung des städtischen Hauses Neuenweg 2.6. Verlegung des Metalleichlofals. 7. Verpachtung der städtischen Bleichen. 8. Errichtung einer Ziegenzuchtstation.- 9. Feldbereinigung in der Gemarkung Gießen rechts der Lahn; hier: Kostenanteil der Stadt. die Feldbereinigung links der Lahn. 11. Feld bereinigung links der Lahn; hier: Gewannbezeichnung. 12. Erwerb von Straßenland an der Marburgerstr. 13. Erwerb der Hofraite des Heinrich Noll 7. zur Durchführung der Großen Mühlgasse. 14. Anlage einer Privatstraße zwischen Damm- und Steinstraße 15. Bebauungsplan für das Gebiet zwischen Mittelweg, Bahnhof und Frankfurter straße. 16. Bebauungsplan für das Gelände zwischen Ludwigstraße, Bleichstraße, Stephanstraße und Eisenbahn. 17. Anlage eines Kanals in der Zozelsgasse. 18. Vergebung der Arbeiten für die höhere und erweiterte Mädchenschule.- 19. Beschaffung von Schläuchen für die Feuerwehr. 20. Teilnahme der Schußleute am Turnunterricht der Schußmannschule.- 21. Kleidergeld für den Polizeiwachtmeister, den Kriminalwachtmeister, den Kriminalschuhmann und die Hilfsschußleute. 22. Gewährung von Dienstkleidern für den Vorarbeiter des Filialarbeitshauses. 23. Verpflegung der Korrigenden des Filialarbeitsbauses.- 24. Beschaffung von Dienstkleidern für die Desinfektoren. 25. Verwertung des Nadelstangenholzes. 26. Gesuch des Johann van gen Hassend um Eclaubnis zur Vergrößerung seines Schankwirtschaftsbes triebes Schiffenberge weg 63. 27. Gesuch des H. 27. Gesuch des H. Drechsler, Weserstraße 8, um Erlaubuis zum Branntweinverkauf über die Straße. 28. Gesuch des Ferdinand Schott um Eclaubnis zum Gastwirtschaftsbetriebe im Hause Bahnhofstraße 27. 29. Gesuch des Ernst Niemann um Erlaubnis zum Schankwirtschafts
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betriebe auf dem Bahnhof.
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* Schule und Impfung. Wiederholt sind Zweifel entstanden, wie von den Schulvorständen den jenigen Schülern gegenüber zu verfahren sei, die zur Aufnahme in eine öffentliche Schule angemeldet werden, ohne geimpft zu sein und ohne daß die Eltern sich bereit erklären, die Impfung vornehmen zu lassen. Nach einer Verfügung der Schulabteilung des Ministeriums ist in solchen Fällen die Aufnahme der Angemeldeten nicht zu verweigern; dagegen soll dem zuständigen Kreisarzt alsbald Anzeige gemacht werden, damit dieser das Erforderliche veranlasse.
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würde, auf 50 Grad Celsius feft; Ingenieure ftiegen Nohheit wurde auf Großherzogs Geburtstag dahie Chm burd
auf die Bergspigen und pflanzten dort Signale auf, um das Terrain trigonometrisch zu vermessen, neue
* Pohl Göns, 3. Dezember. Ein Aft sondergleicher verübt. An der Hofraite der Frau Schäfer, an der sogenannten Halle, wurden 5 Fenster vollständig zer
Maschinen wurden konstruiert und die Frage der trümmert und ein Stück der Einfriedigung niederge auch einen
die Arbeiten abgeschlossen waren, da rückte der Mensch mit Maschinen, Bohrern und Werkzeugen vor, um in die Schauern der inneren Bergwelt zu dringen. Mit furchtbaren Waffen verteidigten die Berggeister ihr Reich, sie suchten den Menschen mit der Härte des Gesteins, mit falten und heißen Quellen und mit glühender Hitze zurückzuschrecken, und als das alles nichts fruchtete, da flohen sie zurück und zogen die Pfeiler aus dem zerdrückten. Aber auch hier mußten die eifersüchtigen Geister weichen, denn Centimeter um Centimeter wurde thnen das Reich abgerungen. Da griffen sie zum letzten
Vorliebe seine Nache zu fühlen, denn in nicht allzu langer Zeit ist dies der 4. Fall. * Wetzlar, 2. Dezbr. Das Schöffericht ber handelte laut„ Weyl. Anz." u. a. über folgende Fälle: Der Ziegeleibefizer J. B. und der Meister D. N. bor R. is mar sind beschuldigt, in der Zeit von Frühjahr bis Anfang Juni 1906 den jugendlichen Arbeiter G. F. 3.3 die
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Gebirge, daß die Gesteinmassen das Werk des Menschen täglich mehr wie 10 Stunden beschäftigt zu haben. Das made, das Fe
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beide zu einer Geldstrafe von je 15 Mt. und den Kosten. Der Arbeiter Fr. M. von Wißmar hatte sich wegen einer Beleidigung zu verantworten, die und rissen alle Quellen auf und hauchten giftigen gegen einen dortigen Lehrer geäußert haben solltetstid mit Angeklagter wird unter zuziehung der bereits im Un fang des Monats über ihn verhängten Gefängnisstrafe von 1 Woche zu einer Gefängnisstrafe von 1 Matte und ihrer Kin und den Kosten des Verfahrens verurteilt. Außerdem wird dem Lehrer die Publikationsbefugnis zuge sprochen.
Atem entgegen. Jetzt triumphierten sie: die Arbeiten an der Nordseite standen! Bei einer Temperatur von 57 Grad drangen die Wassermassermassen unter dem ungeheuren Druck von 12 Atmosphären vor. Es half nichts, der Betrieb auf der Nordseite mußte ſtillgelegt werden. Man sperrte das Wasser durch Dammtüren ab und setzte alle Hoffnung auf die Südseite. Langsam drang die Riesenarbeit des Menschen vor, die falten Quellen, die hervorbrachen, wurden gefaßt und durch den zweiten Stollen- um die Ventilation zu ermög lichen, wurde der Tunnel in zwei Stollen vorgetrieben
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abgelassen, wobei sie auch noch in den Dienst der Kühlung gestellt wurden; die Schotterung wurde sieg retch überwunden. Drohend stand aber noch immer das Wasser an der Nordseite. Doch auch der Tag kam, an dem diese Schwierigkeit beseitigt wurde. Zum letzten Male wurden die Bohrer angesetzt und zum letzten Male knallten die Dynamitſchüsse und dann ging jeder andere Ton in dem Donnern und Brausen der in retßenden Strömen hervorbrechenden Wasser verloren. Zwei Ingenieure bezahlten ihre Tollkühnheit, sich zu weit vorgewagt zu haben, mit dem Leben. Das Werk fonnten die fleinlichen Geister nicht zerstören, so ver nichteten sie den Schöpfer! Der Vortrag wurde durch eine Reihe scharfer Lichtbilder unterstüßt, die nebenher einen wundervollen Blick in die grandiose Alpenwelt einen wundervollen Blick in die grandiose Alpenwelt b: achten.
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In der am Sonntag in Weilburg abgehaltenen zweiten Sigung der Delegterten der Ruder Vereine an der Lahn wurde die Gründung eines Lahn- NuderVerbandes endgültig beschlossen nnd die Sagungen des Verbandes festgelegt. Mit Ausnahme des RuderVereins Ems, dessen Deligierter eine Vollmacht des Vereins nicht besaß, sind alle Vereine dem Verbande beigetreten. Ems stellte seinen Beitritt nach dem Gange der Verhandlungen in sichere Aussicht. Es findet jährlich eine Regatta statt und zwar in nachstehender Reihenfolge: 1907 Limburg, 1908 Gießen, 1909 Weglar, 1910 Gießen, 1911 Weilburg usw.
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Grünberg 3. Dezember. In einem Dampfsäge: werf auf Station Müde verunglückte der Arbeiter Heinrich Damm aus Azenhain dadurch schwer, daß von der Kreissäge ein Stück Holz absprang und dem Ar beiter mit aller Wucht gegen den Unterleib flog. Bet Nieder Bessingen verunglödte der Gastwirt
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Eberstadt, 3. Dez. Begnadigung. Die seine zeit wegen Kindesmordes zu Zuchthausstrafe verurteilte ledige Elise Görlach von hier, wegen welcher sich aus viejel be eine Gefängnisstrafe zuzog, ift begnadig zu laffenworden und hat den Restteil ihrer Strafe geschenkt be kommen.
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anwalt Gri Sanna Haas, teftraße 32; albileijd, Lud 15; Frau 65mall, s weg 64.
* Aus dem Ohmtal. Obwohl man ungern die schönen trockenen Spätherbsttage gegen raubes regnerisches Wetter eintauschte, haben doch auch die Regengüsse in zweifacher Hinsicht bemerkenswerten Nutzen gebracht nämlich die Bewässerung der Wiesen und Einschränkung des riesigen Mäuseheeres. Der Mäuseschaden wurde bei dem seitherigen trockenen Wetter immer augenscheinben anzunehme licher. Jetzt, nachdem die Laufröhren der Mäuse Wasse
Wie ist Hstbma zu bekämpfen?
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