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camisaffefforen die Lehr Lamby zu Gießen,

wrhandelt werden, doch machte der geständige Angeklagte den Enwand, der größte ihm zur Laft geleate Teil der Unter: falagungen sei von ihm im Jahre 1900 verübt worden, da­b fei die Strafverfolgung verjährt.

* Die Leiche im Koffer. Die Anklage gegen den Möbelhändler Wilhelm Mayer aus Meichebe, zuletzt in Bad Wildungen, wird in der am Montag, 8. Dft., beginnenden Reffeler Schwurgerichtsperiode noch nicht zur Verhandlung gelangen, weil noch mehrere erhebliche Rückfragen in Amerika argestellt werden müssen, die viel Zeit und Mühe in An­spruch nehmen.

Nr. 21, ausgegeben am ordnung, den Verkehr mit ; Bekanntmachung, die gen durch die Heise nächstens die Landes len Köhler( Trebur) und folgende Interpellation der hohen Kirchenbehörde Stätten ihr Erlaß bom

* Ungültige Frachtbriefe. Unzulässig sind, Dorauf wiederholt hingewies n sei, mit sogenannten Tinter­fiften ausgefüllte Frachtbriefe. Es sei deshalb i dem Kauf­Bonn angeraten, stets darauf zu halten, daß bei Avisen die

Bewahrung des Dienst Quittung mittels Tinte vollzogen wird.

Owenn dies zutrifft, bot ritte getan oder welde

Wiederholung in Bufuit fischen Landwirtschaftlichen Zeitschrift" wurden im

Gießen verhandelte am nd feitherigen Gemeinde sss, der als Rechner der

* Hagel Statistit. Nach einer Zusammenstellung bon Regierungsrat Knöpfel in der neuesten Nummer der Jahresdurchschnitt des 7jährigen Zeitraumes, 1899 bis 1905, on je 100 Gemarkungen des Großherzogiums 6 durch bagelschäden geschädigt. Die geschädigte Fläche machte 14 Prozent des Ackerlandes aus. Der jährliche Hagel

Melioration der Hudweiden entfallen 125390 Mt. Diese Bodenverbesserungen fanden in 39 Gemarkungen statt, wo­von 20 im Kreise Lauterbach, 19 im Kreise Schotten liegen. Im Kreise Lauterbach wurden 228 Heftar Hutweiden und 108 Heftar Gemeindeweiden, im Kreise Schotten 208,25 Hektar Hutweiden und 45 Hektar Gemeindeweiden verbessert. Gleichen Schritt mit diesen umfangreichen Geländeverbesserungen hält der fortgesette Aufschwung der Vogelsberger Viehzucht. Sichenhausen, 3. Ditb. Schulhauseinweihung. Sonntag fand die Einweihung unseres Schulhaus& statt. Als Vertreter der Regierung waren anwesend Geh. Regierungsrat Schönfeld- Schotten, Kreisamtmann Haber­forn, Kreisschulinspektor Feuerbach sowie die Herren der Bauleitung. Die Weiherede hielt Pfarrer Wolf Herchenhain. Das Gebäude ist aus Basalt erbaut, Lehrerwohnung und Schulsaal sind vollständig getrennt.

*

* Ruppertenrod, 3 Oft. Montag ereignete fich hier ein schrecklicher Unglücksfall. Ein 1/ 2jähriges Kind ftürzte in einem unbewachten Augenblicke in die offene Pfuhl­grube und ertranf.

* Gambach, 3. Oft. Gegner des Motorrades. Ein Motorfahrer von Butzbach tam zwischen Griedel und Gambach dadurch zu Fall, daß ihm ein Landwirt von

Rt. beruntreute und die haben betrug 460 000 art, pro Hektar des gesamten Griedel absichtlich einige Sörbe auf den Weg warf. Das gif. digte. pro

te er die Bücher. Der geftar auf 470 Mt. Von der verhagelten Fläche war nur 9. Um ſeine Bederne 1917. Die Berſicherungssumme belief ſich pro

auf

Das Gericht erkannte auf

Nora" demjenigen Werte

Damen Bayrhammer und

raten, daß die Hagelversicherung reichlicher wie bisher benutzt werde. Am wenigsten Hagelschaden wurde aus dem

* Das Auto als Retter. In größter B stürzung

felbft tom mit unbebettenben, pautabſchürfungen davon.

sich in die heitertolonie ftellen- bezw. arbeits­

Neu- Ulrichstein, 3. Ende

los 39 Mann.

* Gladenbach, 3. Oft. Borg stern wurde wieder eine

lich eine Fortsetzung der Bahn Marburg- Herborn bildet, in Betrieb gesetzt. Das Endziel ist Westerburg.

1. Als zweite Borfellung beita, mit Ausnahme des oberen Mümlingtales, ge- Teilstrecke der Westerwaldquerbahn, welche befannt nnementsvorstellung- meldet, während andererseits Rheinhessen und die Wetterau ein Wert des verstorbenen schwer unter Hagel zu leiden hatten. populär gemacht hat, find entſtieg kürzlich in Rüsselsheim ein junger Mann dem morgens um 9 Uhr 40 Min. von Mainz dort eintreffenden Satof, stoſt und Herisar. Bug und begab sich auf das Stationsbureau. Der junge egt in den Händen des Mann war in Mainz statt in den Darmstädter in den dem Hardthofe bei Gießen Der junge Mann sollte um 11 Uhr in Darmstadt getraut Frankfurter Bug gestiegen und meldete jeßt sein Unglück. andwirtschaftlicher Geräte werden. Da war guter Rat teuer, doch wurde ihm ein Intereffenten beiwohnt. Auto zur Verfügung gestellt, und freudestrahlend fauchte der u. a. Provinzialdirektor Bräutigam per Auto nach Darmstadt. inisterialtat Usenger,

* Aufbewahrung von Tafelobft. Vergleichende d der Präsident des land. Versuche mit verschiedenen Aufbewahrungsarten der Apfel Detonomierat Schlente haben ergeben, daß fühle, trockene, nach Norden gelegene ging auch die Meldung Mäume, deren Temperatur 4-8 Grad Celsius beträgt, für Idat einem Herzschlag er die Erhaltung des Winterobstes die größte Gewähr bieten. gt sich dieses nicht, denn nun handelt es sich aber nicht allein darum, die Früchte Irmeekorps teilt mit, das bis zum Frühjahr zu erhalten, sondern auch namentlich des 18. Armeekorps fin darum, daß sie auch prall und voll bleiben und an Geschmack r einer anderen Krankheit und Aroma möglichst geringe Verluste erleiden. Man hat die Aepfel in Sand, Häcksel, Holzspäne usw. eingelegt, 3 zwischen Publikum und der sie einzeln in Seidenpapier, Watte oder dergl. ein­igung des Reichspoftam gedreht und in Riften oder auf Obstbretter gebracht. Dabei en bei Zwischenfällen se hat sich herausgestellt, daß die Früchte beim Aufheben in vernehmen wiederherstellen hädsel und Holzspänen wohl frisch bleiben, aber leicht einen Der Maurermeister Georg unangenehmen Geschmack annehmen, daß dagegen das rde auf Grund einer bo ſichtenweise Einpacken mit Sand in Obsfässer oder Kisten den Anklagezustand versezt durch aus empfehlenswert ist, vorausgesezt, daß die späteren bei den Lohnzahlungen in Sorten zu unterft, die frühen obenauf gepackt werden. Für Betträge infolge seine die feinen Tafeläpfel aber hat das Einpacken in Watte und -Stassen abgeführt hatte dann in Seidenpapier am besten sich bewährt. Zur Unter­Strafabmessung weit überscheidung der Sorten fann man verschiedenfarbiges Papter der 150 Mark Geldstro benutzen oder auch auf den Obstbrettern die nötigen Be­erurteilte den Möfermerlaingen anbringen. Wem ein Obstkeller zur Verfügung fht, wird seine Früchte dort ohne Schwierigtet en durch

Ides scheint sich noch es Geldmarttes iſt not Reichsbant z. B. ift

Anspruch genommen,

-

den Winter bringen. In zu trockenen Räumen ſtelle man Gefäße mit Waffer auf. Durch die Berdunstung des teren wird ein Einschrumpfen der Wepfel verhütet. Die Difttammern bezw. Keller sind zeitweilig- nicht aber bei a trockener Witterung zu lüften. Auch müssen die e noch höher steigen. für fit werden, damit angefaulte Früchte Der Schriftwart". De fort entfernt werden. sp. Der Neger Hedspath, welcher in diesem Jahre zum 8. Dft. unentgeltli Brennaborräder erworben hat, scheint sich zu einem hervor. aites( Landtagsftenograp agen den Fahrer he: anzubilden. Er gewann in Forst in

findung des seit dem 18. Juni vermißten 21 Jahre alt n * Marburg, 3. Oft. Die Belohnung für die Auf­Kaufmanns Louis Prinz ist itt von 600 Mt. auf 1000 Mt. erhöht worden. Wan glaubt, daß der junge Mann einem Verbrechen zum Opfer gefallen ist. Der zweite Teil der nämlich die Streck: Steinhelle- Winterberg, ist in Betrieb im Bau begriffenen Bahn Bestwig- Steinhelle- Frantenberg, gesetzt worden.

*

Marburg, 3. Oft. Am 15. Oftober wird hier eine taufmännische Fortbildungsschule für weibliche Handlungs gehilfen und Lehrlinge eröffnet.

*

Loshausen, 3. Oft. 8wei interessante Funde wurden bei dem Bau der neuen Bahnlinie Hersfeld- Treyfa bei unserem Orte und dem Dorfe Riebelsdorf gemacht. In ersterem fand man bei der Anlage des Bahnhofsbrunnens in ca. 6 Meter Tiefe einen alten, sehr kleinen Steinfrug. der ein lateinisches P." als Aufschrift trug. Derselbe ist durch die zuständige Eisenbahnbehörde dem Kassler Landes. museum übermittelt worden. Bei Riebelsdorf fand man bei dem Graben eines Durchschnittes unter einem uralten Eich­baum einen Topf voll Silbermünzen aus dem 10. Jahr

hundert.

feft.

"

* Frankfurt, 3. Okt. Die Polizei nahm jugendliche Abenteurer, die aus der Nähe von Kopenhagen stammen, Masseneinfäufe erregt. Es stellte sich heraus, daß sie in ihrer Sie hatten die Aufmerksamkeit der Polizei durch Heimat 500 t. gestohlen hatten. Sie waren über Berlin nach Frankfurt gekommen und wollten sich von hier zum Jagen" nach der Schweiz begeben.

* Offenbach, 3. Ott. Der im benachbarten Mühlheim zum Beigeordneten gewählte Sozialdemokrat Zahn wurde laut Urteil des Provinzialausschusses in Darmstadt nicht bestätigt. Die oberste Instanz ist das Ministerium.

* Mainz. Sanftmütiger 3ögling. Ein Zwangszögling, der aus einer Anstalt in der Eifel durchgebrannt ist und hier aufgegriffen wurde, follte von einem Schußmanne wieder zur Anstalt zurückgebracht werden. Unterwegs löste er ungesehen seine Fesseln und versuchte aus dem in voller Fahrt befindlichen Buge zu springen. Nur unter der größten Anftregung Vorhaben abzuhalten, wobei sich ein förmlicher Kampf gelang es dem Schutzmann, den Tollen von seinem entspann. Der junge Mensch brachte dem Beamten eine Anzahl Bißwunden bei. Auf die Hilferufe des zwei Gendarmen die Abteilung und es gelang dann erst, den Wütenden zu fesseln. Der Zug hatte den Heimatsort des Zöglings durchfahren, welcher glaubte, mit Gewalt seinem Transporteur entspringen und seine Eltern aufsuchen zu können.

ir Borgabefahren, das Hauptfahren Schutzmannes hin beſtiegen in der nächsten Station

Diebstahl einer Stute in pie das 20 km Rennen.

urbe, jedenfalls von dem boten und schließlich möglichen Vorspi gelungen

em Berfäufer, nachdem er

n Lollar. Am 2. Oft. wurde durch Regierungsrat Wagner dem Polizeidiener Carl Schmidt b ihm vom Großherzog verliehene Ehrenzeichen mit der

300 Mt. bei nur 25 schrift Für langjährige treue Dienste" überreicht. U ber

* Darmstadt. The 60jähriges Jubiläum feierte die und in Anwesenheit staatlicher städtischer und Militär­

Gießener landwirtschaftlicher Wetterdienst. Voraussichtliche Witterung in Hessen für Freitag, den 5. Oftober. Wieder stärkere Trübung und Regen, Temperatur nicht verändert, auffrischende südliche Winde.

( Näheres durch die Gießener Wetterkarte.)

Warttberichte.

ten, 4. Oftober. Auf dem heutigen Bochenmarkt fofteten Butter her fb 100 1.05 1., Sübreler ber Ste 8-9 Bfg., Enteneier St. 0-0 Pfa, Käse per St. 6-8 Pfg, Käsematte 2 St 5-6 Bfg., Erbsen per Vfd. 22 Pfg., Linsen per Pfd. 32 fa., Tauben ver Baar 0.80-1.00 Mt., Hühner per Stück 1.00-1.60 mt., Hahnen per Stüd 0.80-1.80 Mt., Enten per Stüt 0.00-000 mt, Gänse ver Pfd 00-00 Pfg.. Ochsenleisch per Pfd. 82-88 Pfg., Rind: fleisch der Pfd. 80-82 Pfg., Schweinefleisch per Pfd. 90-100 Bfg. Schweinefleisch gesalzen per Pfd. 10+ Pfa., Kalbfleisch ver Vfd. 84-90 Big., Hammelfleisch per Pfd 60-80 Pfg.. Kartoffeln per 100 Kilo 6.00-7.00 mt., 3wiebeln per Str. 5.50-600 r., Weiskraut per Std. 10-15 fg., per St. 00-00 Bfg., Aepfel ver Ctr. 10-18 mt, Zwetschen per Str. 2 00-3.00 Mt., Birnen per Ctr. 9-15 Mf., Milch per Liter 20 Pfg. Dauer der Marktzeit von 8 lbr morgens bis 2 Uhr nachmittags. Gegenstände des Wochen­marktverkehrs dürfen bis Beginn der Marktzeit überhaupt nicht und während der ersten drei Stunden der Marktzeit im Umherziehen feilgeboten werden.

Verantwortlich für die Politik und den Inseratenteil Albin Klein; für den übrigen Inhalt: Georg Horn, beide in Gießen.

Eine Wohltat

für

Hals- u. Lungenleidende

ift unstreitig das von der Firma Brockhaus& Co. in Berlin Halensee seit einer Reihe von Jahren in den Handel gebrachte Pflanzenheilmittel.

Das Mittel ist weder ein Geheimmittel, noch eine die wissenschaftliche Stritif scheuende Kurpfuschermedizin, sondern ein altes, vieltausendfach erprobtes Pflanzen­heilmittel, das schon unzähligen Leidenden unerwartete Hilfe gebracht hat, und das Niemand unversucht lassen sollte, der mit einer Affektion der Lunge oder des Halses zu kämpfen hat. Hergestellt lediglich aus den Blättern und Blüten der Galeopsis ochroleuca vulcania, einer giftfreien Heilpflanze, ist es zufolge einer Kaiserlichen Verordnung vom 22. Oftober 1901 dem freien Verkehr bemittelten angewandt werden kann. Innerhalb eines überlassen und dabei so billig, daß es auch von Minder­Zeitraumes von ca. 3 Jahren sind ca. siebentassend Patienten unverlangt bei der Firma Brockhaus& Co. glänzende Dank und Anerkennungsschreiben von solchen in Berlin- Halensee eingelaufen, die das Mittel mit Einsicht im Bureau der Firma aus. großem Erfolg benutzten; dieselben liegen zu jedermanns zahl dieser Briefe stammt von Langenschwindsüchtigen, Eine große An­die fast einstimmig berichten, daß schon nach kurzem Gebrauch des Mittels eine wesentliche Besserung ihres Zustandes eingetreten sei. Eine weitere nicht minder große Zahl von Dankschreiben ist von Patienten einge­laufen, die an chron. Katarrhen, altem Husten, chron. Heiserkeit, Verschleimung, Asthma, chron. Bronchitis 2c. gelitten haben, und die be­

kunden, daß das Mittel mitunter geradezu verblüffend schrift dem" Therapeutischen Zentralblatt"

( Nr. 15 vom 6. August 1906) veröffentlicht der praktische Arzt Dr. Josef Rudnik seine neuerdings mit dem Mittel

angestellten Versuche und die dabei erzielten äußerst

günstigen Resultate. Ein anderer renommierter Wiener Arzt, der schon früher jahrelang Versuche mit der Pflanze anstellte, berichtet sogar von wahrhaft über­raschenden Resultaten, die er noch bei Patienten erzielte, die man schon für verloren hielt. Wenn abgesehen von diesen glänzenden Empfehlungen der Aerzte bis jetzt schon siebentausend Patienten aus eigenem Antriebe, gelettet lediglich von dem Gefühl der Freude über den gehabten Erfolg, die Vortrefflichkeit eines Mittels be­zeugen, so dürfte damit der Beweis für dessen Güte bollauf erbracht sein. Trotzdem wünscht jedoch die

höpfte allmählich Berdad 5 Jahre hat Polizeidiener Schmidt dem Staate gedient: hiesige Turngemeinde unter allgemeiner Beteiligung Firma Brockhaus& Co., daß jeder Patient sich selbst tungemeldungen gründet, Jahre als Soldat, 15 Jahre als Ersazbahnwärter und er befohlene Pferdebei 30 Jahre als Polizeidiener und zwar bei fünf Bürger- behörden. das so wohlfeil verkaufteistern. Mit größtem Pflichteifer und zur Zufriedenheit der schnell wieder zu feinem de Wahl seines Sohnes zum Bürgermeister und auch in es, dem Roßdieb na betracht seines hohen Alters ist Polizeidiener Schmidt am Rechner Altvater von Babenhausen verhandelt. Während roßem Werte die Preffe ift. and Kriegerverein Ludwig zur Treue war Schmidt ein tosse bezog, wurde heute wegen Unterschlagung in dem Vor­

n. Nach Erstattung bit

zu überliefern.

Diefer

aligen Sparfaffenregner feht neuer Verhandlunge

adhe follte

rt.

Geschmade bor allen

en werden,

1.Sepi. in den Ruhestand getreten. Auch im hiesigen Beteranen­

* Darmstadt. 3. Dftbr. Heute wurde vor der Straf­mten Einwohnerschaft waltete er seines Amtes. Durchfammer gegen den vor einigen Tagen vom Schwurgerichte wegen Unterschlagung zu 2 Jahren Gefängnis verurteilten sich die frühere Anklage auf Unterschlagung aus der Stadt­schuß- und Kreditverein verhandelt. Es kommt ein Gesamt­betrag von 105000 Mt. in Frage, der in dec Hauptsache gedeckt iſt. In der heutigen Verhandlung gibt der A. geklagte zu, daß er ohne Vermögen das Geschäft angefangen bat, 3000 Mt. von seiner Frau in die Ehe mitgebracht befam und das Geschäft mit Mitteln aus der von ihm ge­führten Kasse betrieben hat. Die heutige Anklage legt ihm zur Last, daß er Wechsel, die auf ihn pasönlich lauteten und für sein Gescäst fällig waren und die ihm als Rechner des Vorschuß- und Kredit- Vereins zugingen, nicht bar bezahlt, sondern sie einfach in den Büchern als Betrag gebucht und dann beiseite gelegt habe. Dies wurde durch die Dresdner Bank entd cft. Altvater wurde unter Einbeziehung der ihm vom Schwurgericht zuerkannten Strafe von zwei Jahren insgesamt zu drei Jahren drei Monoten Gefängnis unb einer Geldstrafe von 1800 t. bezw. 120 Tagen Haft verurteilt.

tiges Mitglied, hier war er 25 Jahre ununterbrochen Roffierer, wofür ihm für diese große Mühe von dem or den Feriendofia- Präsidium eine Ehrenurknnde überreicht wurde. Möge Herrn Schmidt sen. vergönnt sein, sich noch recht lange ler dieser ehrenvollen Auszeichnungen zu erfreuen. * Aus dem Vogelsberg. Für Meliorationen Hutweiden und Weideeinrichtungen sind im Vogelsberg in den letzten 10 Jahren von 1904-1905 nicht weniger 180 000 f. verausgabt wurden, gewiß ein Zeichen, viel zur Verbesserung des vielfach wüst und öde liegenden Bändes getan wird. Das meiste geschah im Kreis: Lauter­Im ganzen wurden 588,13 Heftar oder rund 1850 malmorgen Dedungen ufm. melioriert, und zwar 436,30 tar Hutweiden und 152 83 Hettar Gemeindeviehwerden. den Kosten von 158 000 f. trug der Staat bezw. landw. Provinzia verein- jür Oberb ssen rund 90800 Af., beteiligten Gemeinden rund 67 200. bet. Auf die

davon überzeugen möge, ob das Mittel, das ihm von so vielen Leuten gespendete 2ob auch wirklich verdient und ladet sie daher zu einem fostenlosen Versuche ein. Ste bietet an, der seine Adressen einschickt und seinem Brief 20 Pfg. für Porto 2c. beifügt. Die Zusendung erfolgt alsdann postwendend franko. Jeder Probe wird die vielbesprochene, von dem praktischen Arzt Dr. S. Lipmann verfaßte, bon dem Kreisphysikus a. D. Dr. med. A. Kühner in Coburg mit einem empfehlenden Vorworte versehene Broschüre Die Heilung der Lungenleiden", sowie eine große An­zahl notariell beglaubigter Heilberichte durchaus unent­geltlich beigelegt.

jedem eine fostenfreie Probe

Möge jeder, der an einem ronischen Katarrh, altem Hasten, chron. Heiserkeit, Verschleimung, Afttme, chron. Bronchitis oder gar der Lungen­schwindsuat erfrankt ist, in seinem eigenen Interesse von diesen Angebot Gebrauch machen. Er wird den kleinen Versuch, der ihm dazu noch kostenlos angeboten wire, nie bereuen.

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