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und Krankenkassen und der Streit zwischen dem National­liberalen Dr. Becker und dem Sozialdemokraten Schei- demann weiter geführt, später gar ein alter von den legten Wahlen herrührender Zwist zwischen dem Konserva­tiven Herrn v. Treuenfels und dem Freisinnigen Dr. Pachnicke. Von allgemeinerem Interesse war die Dis­fussion über den Fall des Leutnants Dietz aus Mainz, der fich vor einiger Zeit das Leben genommen. Der Kriegs­minister v. Einem bezweifelte, daß, wie es in der Presse dargestellt worden ist, der Grund des Selbstmordes in Schikanen von seiten des Regimentskommandeurs zu suchen sei, gab aber fein Urteil ab, sondern meinte, daß man damit bis zum Abschluß der gegen den Obersten eingeleiteten Untersuchung warten müsse. Der freisinnige Abgeordnete Dr. Müller- Meiningen, der von der Familie des Verstorbenen informiert worden ist, zeigte sich mehr geneigt, der Preß­darstellung Glauben zu schenken, aber auch er stimmte, wie die übrigen Redner, die sich zur Sache äußerten, dem Kriegs­minister darin bei, daß man das Ergebnis der Untersuchung abwarten müsse.

Preufsifcher Landtag.

( 36. Sizung.)

Herrenhaus.

RK Berlin, 29. März. Die heutige Sigung wurde besonders interessant durch den Umstand, daß der neue Minister des Innern seine Jungfernrede als solcher hielt. Sie betraf eine Automobil­frage; Herr v. Bethmann- Hollweg zeigte sich als sympathi­scher Redner. Sehr erfreulich war die Erklärung des Mi­nisters, daß ihm unnötige Belästigungen des Publikums durchaus zuwider seien. Zur allgemeinen Ueberraschung setzte eine Sparsystem debatte ein. Graf Mirbach pries Herrn Scherl als Organisator, Geschäftsmann und Mensch und machte den Minister auf das Scherlsche Spar­system aufmerksam. Die Oberbürgermeister Bender und Körte sowie Staatsminister a. D. Graf v. Eulenburg wider­sprachen dem Scherl gespendeten Lobe, am schärfsten Graj Eulenburg. Graf Mirbach erklärte, er habe keine Ahnung davon gehabt, daß Graf Eulenburg mit Scherl als Minister Unannehmlichkeiten gehabt habe. Er könne im übrigen von dem, was er gesagt, nichts zurücknehmen. Minister v. Beth­mann- Hollweg seinerseits erklärte, die Frage des Spar­systems ruhe zur Zeit; sie werde nicht wieder aufleben, es sei denn, daß die Anregung dazu von den Sparkassen selbsi ausgehe.

Haus der Abgeordneten.

( 172. Sigung.) RK Berlin, 29. März. Die Verhandlungen brachten wenig Bemerkenswertes Das Haus erörterte heute zunächst die Kirchensteuervorlage der Regierung nebst Kommissionsanträgen. Beide wurden angenommen; die Kommissionsanträge fordern u. a. die Ver­anlagung von Aktiengesellschaften u. s. w. zur Steuer. An­genommen wurde ferner ein Antrag Blankenburg, der die Altlutheraner von der regulären Kirchensteuer befreit wissen, will. Dann setzte die Fortsetzung der Sekundärbahndebatte ein

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Bilder aus Tanger.

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Zur Fahrt des Kaisers nach Marokko. In Erwartung des deutschen Sultans". Das Fremden. viertel. Nase zu! Plaz für den Wassercsel!- Auf dem Wochenmarkte. Der Salzverkäufer. Ein Fanatiker. In der Schatzkammer. Weiße Frauen im Harem des schwarzen Sheriffs. Die Fantasia. Tanger, die Hauptstadt Marokkos, sieht heute den deut­schen Kaiser als Gast in ihren Mauern. Der Onkel des Sultans, Mulai Abd el Malek, ist mit einer großen Ge­sandtschaft sowie mit 600 Soldaten zu Fuß und zu Pferd schon seit zwei Tagen aus Fez eingetroffen, um dem, deut­schen Sultan" Grüße und Geschenke seines Neffen zu über­bringen. Sechs prächtige Berberhengste sind das Gast geschenk, das der Nachkomme des Propheten dem Herrscher aus dem fernen Germanien zugedacht het. Große Festlich­feiten werden diesem zu Ehren veranstaltet. Der 31. März ist ein Freudentag für die eingeborene Bevölkerung und die Fremdenkolonien, wie er in der Geschichte des modernen Tanger bisher nicht zu verzeichnen gewesen ist.

Um die Stadt für das Auge des hohen Besuchers würdig herzurichten, bedurfte es in Langer größerer Arbeit, als cs in europäischen Feststädten bei solchen Anlässen üblich ist. Außer für Triumphbogen, Banner und Guirlanden mußte man vor allem erst für eine gründliche Säuberung und Auf­frischung der Straßen, Pläße und Häuser sorgen, deren Aus. sehen und Beschaffenheit viel zu wünschen übrig ließ. Ju Tanger wie in ganz Marokko gibt man auf dergleichen nicht allzu viel. Mit Ausnahme selbstverständlich der Fremden­viertels, das sich in der Stadt selbst allerdings nur auf ein Hotel und einige europäisch gebaute Häuser in hübschen Gartenanlagen beschränkt. Das eigentliche Heim der in Zanger wohnhaften Europäer befindet sich etwa vier Kilo. meter von der Stadt entfernt, in freier luftiger Gegend auj dem sanft ansteigenden Hügelrücken, von dem aus sich eine wundervolle Fernsicht über die weißen Häuser am Hafen und die Türme und Kuppeln der Moscheen und über das tief­blaue Wasser des Golfs bietet. Dort liegt auch die Villa des deutschen Gesandten Freiherrn von und zu Menzingen, eines geborenen Badeners, in der der Kaiser mehrere Stun­den weilen wird. Dort vereint sich höchster europäischer Komfort mit den Zugeständnissen an das Klima. Schattige Gärten und luftige Hallen wehren der staubigen Gluthize, die über der Stadt brütet.

In deren engen Straßen aber ist's fürchterlich für des Europäers verwöhnte Lungen und vor allem für seine Nase. Kein frischer Lufthauch dringt in diese Gäßchen, in denen große Haufen Unrats und Sechrichts liegen, denen unsägliche Gerüche entströmen. Die weißgetünchten, fensterlosen, in der Regel nicht mehr als fünf bis sechs Meter hohen Haus­mauern rechts und links stehen so dicht zusammen, daß man, um einem mit den landesüblichen Wasserfäßchen bepackten Esel auszuweichen, sich schleunigst durch einen Sprung in einen Türeingang retten muß. Man kann froh sein, wenn man in der Hast, die der Warnruf Valak! Valak!" des unbarmherzig sein Tier mit Stockschlägen traktierenden Treibers in uns auslöst, nicht über einen Stein stolpert oder in ein tiefes Loch der holprigen Straße fällt. Oder man prallt, um dem Esel zu entgehen, in seinen weißen Tropengewändern gegen ein blutiges Ochsenviertel, das ein

Herkulischer Neger auf den Schultern trägt. Hausierer preisen laut schreiend ihre Waren an: Teppiche aus Rabat, lange Flinten aus Tetuan, Dolche mit fein ziselierten sil­bernen Griffen aus dem wilden Suslande im Süden. Bettler überbieten einander in unverschämtem Auftreten, und Faulenzer Hocken einzeln und in Gruppen längs den Mauern, das Ihrige dazu beitragend, den freien Verkehr zu hemmen.

Wenn man das fremdländische Leben und Treiben in Zanger so recht aus dem Vollen genießen will, so muß man den Hauptmarktplatz aussuchen, den großen Soko. Hier strömt an den Markttagen, hauptsächlich Donnerstags, das Landvolk der Umgegend zusammen, seine ärmlichen Waren feilzubieten. Weiber hocken im Staube hinter Heubündeln, Häuflein von Holzkohlen, Kräutern, Orangen und primi­tivem Töpfergeschirr. Der Salzverkäufer sitzt im Schatten einer über Stangen ausgespannten Matte, umgeben von kleinen Körben aus Grasgeflecht, die gefüllt sind mit den schmutzigen Kristallen des unentbehrlichen Minerals. Eine ganze Reihe von Bäckern hat die harten runden Fladen, die hier die Stelle unseres Hausbrotes vertreten, auf gelben und roten Tüchern in Nollen vor sich aufgestapelt, 50 und mehr übereinander. Wasserverkäufer drängen sich durch die Menge, über der Schulter den Ziegenhautschlauch geworfen und mit Schellengeklingel die Aufmerksamkeit auf sich len­fend. In einem Winkel hat ein Schlangenbeschwörer Posto gefaßt. Er nimmt die am Boden um ihn herumkriechenden Reptilien bei den Schwänzen auf, er reizt sie und läßt sich von ihnen beißen, während sein Gehilfe, ein Negerfnabe mit blauem Turban auf dem Wollkopfe, einen schauderhaften, von Tamburinschlägen begleiteten Singsang zum besten gibt. Dort drüben sind auf niedrigen Tischen allerlei Zuckermaren ausgelegt. Die Händler schneiden davon winzige, dem Kauf­vermögen ihrer jugendlichen Kunden angepaßte Portiönchen und nehmen dafür winzige Kupfer- und Messingmünzen in Empfang.

Ein der Sekte der Isawas angehörender Fanatiker macht sich bemerklich. Der Kerl trägt eine alte Streitart in der Rechten und haut sich damit ab und zu eins über den Schädel, bis Blut fließt. Durch den fleischigen Teil des linken Ober­arms hat er einen fußlangen eisernen Stab gestoßen, auf dessen Spitze eine Zitrone gespießt ist. Das Volk scheint dem ununterbrochen sprudelnden Wortschwall des sonder­baren Schwärmers nicht die Beachtung zu schenken, die dieser glaubt beanspruchen zu dürfen; er fängt an zu gestikulieren wie besessen, unheimlich rollen seine Augen und Schaum tritt ihm vor den Mund. Es ist selbstverständlich, daß der Kaiser bei seinem Zuge durch die Stadt durch derartige Fanatiker nicht belästigt wird. Als s. 3t. aber der Afrikareisende Gerhard Rohlfs Tanger besuchte, wollte ihn die eraltierte Menge zwingen, auf offener Straße zu bekennen", d. h. ein mo­hammedanisches Glaubensbekenntnis abzulegen. Seit jener Zeit hat sich der Glaubenseifer in seiner lästigen Form an dem ins Riesige gewachsenen internationalen Verkehr in Tanger selbst zwar bedeutend abgeschliffen und sich in mit einem starken Schuß souveräner Verachtung gemischte Tole­ranz dem Christenhund" gegenüber verwandelt. Aber im Innern Marokkos, und nicht am wenigsten in der Haupt­Residenz des Herrschere selbst Tez fanr der der Landessitte Unkundige leicht mit dem Pöbel in unangenehme Reibung tommen.

Der Sultan residiert übrigens, was wenig bekannt sein dürfte, abwechselnd in Fez, Mikenes, Rabat und Marokko. Mifenes gilt als der Ort, wo der viel umfabelte Schatz des Herrschers untergebracht sein soll. Vierhundert Sklaven sind, so heißt es, in den Gewölben der Schazkammer, die sie lebend nie mehr verlassen dürfen, damit beschäftigt, Gold, Silber und Edelsteine zu ordnen. Sklaverei gehört in Ma­rokko zu den staatlich anerkannten Institutionen; im allge­meinen ist indes das Los der Sklaven fein hartes. Der Be­darf wird vorwiegend aus den Sudanländern gedeckt. Neben den unfreien leben zahlreiche freie Neger im Lande, und in den Adern einiger dieser rinnt sehr edles Blut. So ist z. B. der seinen Stammbaum direkt auf den Propheten zurück­leitende, die höchste Verehrung genießende Schärfe" ( Scherif) von Wasom nahezu schwarz. Seinem Harem ge­hören nur weiße Weiber an, unter denen eine Schottin den Vorrang behauptet.

Hoch über Tanger thront die Kasbeh oder Zitadelle, vor der sich das Glacis ausdehnt. Dort wird wahrscheinlich dem Kaiser das fesselnde Schauspiel einer Fantasia geboten wer­den. Die maurischen Soldaten in ihren vielfarbigen, bunten Gewändern, auf mit goldgestickten Schabracken bedeckten Pferden, zeigen sich bei solchen Gelegenheiten in allerhand Voltigierkünsten. Unter wildem Kriegsgeschrei spornen sie ihre flinken Rosse zu rasendem Galopp, die langen Büchsen in die Luft abfeuernd. Ein malerischer Anblick, den niemand bergißt, dem er einmal beschert war. Nur muß man sich diese Reiterscharen nicht als allzu gewaltige Kriegsleute vor­stellen. Man erinnert sich wohl noch, wie sie vor dem Ban­diten Raisuli, der jetzt zum wohlbestallten Provinzverweser abanciert ist, in ebenso schleuniger Gangart Reißaus nahmen, wie sie sie bei der Fantasia vorzuführen pflegen.

*:

Der Onkel des Sultans Abd el Malek überbringt dem Kaiser ein Schreiben des Sultans, in dem der Sultan den Kaiser willkommen heißt und die Hoffnung ausspricht, daß die friedlichen Beziehungen zu Deutschland sich immer herz­licher gestalten werden. Ein gewaltiger Zustrom von Frem­den ist nach Tanger im Gange, darunter sind zahlreiche Ab­ordnungen der Stämme aus dem Inneren des Landes. Auch Raisuli hegt den Wunsch, dem Kaiser zu huldigen, er kommt mit großem Gefolge in seiner Eigenschaft als Kaio. Man­cherlei Geschenke werden für den Kaiser vorbereitet. Die deutsche Kolonie in Tanger überreicht Aquarelle mit An­sichten der Stadt und eine Sammlung inländischer Pro­dukte, die Deutschen in Fez spenden einen prachtvollen Frauengürtel für die Kaiserin, ein Prunkstück der Jezer Seidenfunstarbeit. Ein bekannter Dichter in Fez sandte ein arabisches Gedicht, das die Freude über den Kaiser- Besuch ausdrückt.

Kunft und Wiffenfchaft.

LG Der fliegende Mensch. Einen großartigen Erfolg mit Flugversuchen haben die Brüder Wright im Staate Ohio mit ihren Maschinen errungen. Es gelang ihnen, zweimal eine Strecke von 4% Kilometer mit einer Geschwindigkeit von 35 englischen Meilen in der Stunde zurückzulegen. Die Wrightschen Versuche geben den Verfechtern der Theorie, daß der Mensch das Fliegen erlernen könne, neue Hoffnung.

Hessischer Landtag.

Zweite Kammer.

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Dr Marburger

die Sigung um 10 Uhr. Es wird alsbald in die Bes ratung der Rückäußerungen der Ersten Kammer eingetreten. Bunächst steht in Rap. 89 des Staatsbudgets Oberlandesge. richt" zur Debatte, da die Erste Kammer die von ber

Präsident Haas eröffnet, nach der Darmst. 8tg." rube" belegen

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Witwen- und Waisenkasse, schließt sich das Haus nach Dis­fussion, an der sich die Abgg. Ulrich, Dr. Frenay und der Staatsminister Rothe beteiligen, dem Beschluß der Ersten Kammer an.

Wehrstand, Nährstand, und Lehrstand. Zeitgemäße Betrachtungen über nationale Pflichten von Dr. Franz Lessing. ( Schluß.)

Das Königreich Württemberg steht nach der mitgeteilten Stat st. an 10. Stelle, Bayern an 11. Stelle und das Königreich Sachsen an 21. Stelle. Das Königreich Preußen steht an 17. Stelle, und zwar steht Berlin mit 47 Stülen an erster Stelle und die Provinz Bosen mit 74 Schülern auf je eine Lehrkraft unter den preußischen Provinzen an letter Stelle.

Die angezogenen Statistiken geben darüber Aufklärung, wieviel Schüler in den einzelnen deutschen Staaten von einem Lehrer gleichzeitig unterrichtet werden. Ebenso wichtig ist aber auch die Frage nach den Kosten, die die einzelnen deutschen Staaten für jeden Schüler einer Volksschule auf­wenden. Die nachstehende Statistit soll uns zeigen, welche welche deutschen Staaten die höchsten finanziellen Opfer, und welche die niedrigsten Opfer für die wichtigste aller Kultur­fragen, die Erziehung der Jugend, bringen. Was fostet ein Boltsschüler den einzelnen deutschen Staaten?

12345

In Bremen

Mt. 77. pro Kopf und Jahr

2.

" 1

3.

"

Hamburg Lübeck

74.­

"

" 1

"

11

"

"

"

Anhalt

69.­51.­

"

"

"

"

11

"

"

Sachsen

50,-

"

"

11

"

Preußen

48.

11

"

17

"

"

7.

"

Hessen

48.

"

" 1

11

" 1

" 1

Bayern

46.

"

"

"

"

"

9.

"

Sachsen- Meiningen

45.­

"

"

" 7

"

10.

"

S.- Koburg- Gotha

45.­

" 1

"

N

"

11

11.

"

Braunschweig

44.

"

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H

12.

"

Oldenburg

44.

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11

13.

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Sachsen- Weimar

43.

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14.

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Württemberg

42.

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15.

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16.

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Baden

"

17.

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18.

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Mecklenbg.- Schwerin Sachsen- Altenburg

40.­40.

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40.­

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11

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39.

H

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38.

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21.

"

35.

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22.

"

33.

"

"

"

17

23.

33.

"

"

" 1

"

"

"

24.

"

Reuß ältere Linie.

30.

"

"

!!

25.

"

Schaumburg- Lippe

28

"

17

"

"

26.

Lippe...

25. "

"

17

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Schwarzb.- Sondersh. 42.­

19. Elsaß Lothringen

20. Reuß jüngere Linie

Waldeck

Mecklenburg- Strelig

Schwarzb. Rudolstadt

"

Wieder sind es die freien Städte Hamburg, Lübeck, Bremen, die, ohne eine ministerielle Bevormundung zu kennen, an der Spige berjenigen deutschen Verwaltungen stehen, bie für die höchste Kulturaufgabe eines Staates auch die höchsten Opfer bringen. Nach der vorstehenden Statistik gibt Bremen Wit. 77.-, Hamburg Mt. 74­und Lübeck Mt. 69.­für jeden Schüler jährlich aus. Wieder sind es die beiden Fürstentumer Lipp, die an legter Stelle stehen. Welch ein gewaltiger Unterschied, wenn das Fürstentum Lippe nur Mt. 25. für jeden Schüler pro Jahr aufwendet, Bremen aber mehr als dreimal soviel, nämlich Mt. 77!

Das Königreich Sachsen steht nach der vorstehenden Statistit an 5. Stelle, Bayern an 8. Stelle, Bärttemberg erft an 14. Stelle. Das Königreich Preußen steht an 6. Stelle und zwar stehen die einzelnen Provinzen Preußens hier in folgender Reihenfolge:

1. Berlin

jährl. 95 Mr. 2. Hessen- Nassau, 60 3. Schlesw.- Holstein 56 4. Rheinland

H

8. Sachsen. 9. Bommern

fährl. 44%

43

"

"

10. Ostpreußen

39

"

51

"

"

11. Schleften

39

"

5. Brandenburg

50

"

27

12 Westpreußen

38

"

6. Hannover.

49

N

13. Posen

35

47

"

7. Westfalen

Wieder steht Berlin an erster Stelle, und wieder steht die Provinz Posen an letter Stelle, worauf nicht ernst genug hingewiesen werden kann, da der preußische Landtag 200 Millionen zur Hebung der Kultur den Ostmarken zur Verfügung gestellt hat.

Cokales.

** Der Großherzog empfing Mittwoch im Neuen Palais den Grafen Karl zu Solms- Laubach.

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