Ausgabe 
30.9.1905 Erstes Blatt
 
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Personen wurden getötet, über fünfzig schwer verwundet. Es mußten Truppen anrücken, um dem Kampfe ein Ende zu machen.

Ein Pistolen- Duell. In der Marien- Akademic zu Fiume wurde zwischen einem italienischen Genie- Offizier und einem Diplomaten ein Pistolen- Duell ausgefochten. Der Offizier wurde am Arm verwundet.

Ranbmörder in Ungarn. Auf der Tanya zwischen Va. farhely und Oroshaza haben Raubmörder schrecklich gehaust. Der Gutsbesitzer Franz Döme, seine Frau und drei Dienst­boten wurden erschlagen aufgefunden. Das Haus war gänzlich ausgeraubt. Von den Mördern fehlt jede Spur

Der Vegetarier im Segeltuch- Boot. Ein Finnländer namens Nordin hat sich von Stockholm aus in einem aus Segeltuch gefertigten, nur zwölf Fuß langen und zwei Fuß breiten Boote auf die Seereise begeben, die ihn nach Paris führen soll und war trok stürmischer See bereits bis Hel singör gelangt. Ebenso absonderlich, wie die Fahrt selber, ist der Beweggrund. Nordin ist Vegetarier und will der Menschheit zeigen, was ein solcher zu leisten vermag. Er hofft, dadurch viele Leute zu seiner Lebensweise zu bekehren.

Wer

einen spannenden Roman liebt, der versäume nicht, die heute in der Unterhaltungs­beilage begonnene Erzählung ,, Das Ahnenbild" Anna Maria Witte zu lesen.

Lokales.

von

30. September 1905. ** Der Großherzog hat der durch die Dekanais­Synode des Dekanats Rodheim für den Rest der im Jahre 1908 ablaufenden Wahlperiode vollzogenen Wahl des evangelischen Pfarrers Otto Orth zu Nieder- Wöllstein zum Dekan des Dekanats Rodheim, mit Wirkung vom 1. Dktober an, die Bestätigung erteilt.

** Der Großherzog hat den Hausbeschließer im Kollegiengebäude der Landes- Universität, den Verwalter Friedrich Wilhelm Stort zu Gießen auf sein Nach­suchen unter Anerkennung seiner mehr als 50jährigen treu geleisteten Dienste, mit Wirkung vom 16. Oftober in den Ruhestand versetzt.

*** Mittwoch statteten die Aufsichtsratsmitglieder der Gewerbebank Gießen ihren Kollegen vom Vorschußverein Butzbach einen Besuch ab. Die Herren verweilten längere Zeit in Buzbach, die dortigen Sehenswürdigkeiten in Augenschein nehmend. Besondere Anziehung übten die Stadtkirche und das Museum aus. Zum Schlusse wurde die Gambrinusbrauerei einer Besichtigung unterzogen. In nächster Beit gedenken die Aufsichtsratsmitglieder vom Buzbacher Vorschußverein den Besuch der Gießener Herren zu erwidern.

* Die Technische Hochschule Darmstadt eröffnet ihr Wintersemester in diesem Jahre am 17. Oftober. Die Vorlesungen beginnen einen Tag später.

* Zur Sonntagsruhe der Postbeamten hat das Reichspostamt als Grundsaz festgestellt, daß jeder Beamte und Unterbeamte des Betriebsdienstes in einem Zeitraum von zwei Wochen mindestens für einen Sonntag, set es für einen ganzen Tag oder für zwei halbe Tage, vom Dienste zu befreien, und daß ein ganz freier Sonntag, soweit es fich nicht öfter ermöglichen läßt, für je vier Wochen zu gewähren ist.

Die Verabreichung von warmem Frühstüd an bedürftige Schulkinder, wie solche seit Jahren in Gießen geübt wird, hat, wie die Darmst. Btg." schreibt, die Kreis­schulkommission zu einer Umfrage in den Landgemeinden vers anlaßt, um einen Ueberblick darüber zu gewinnen, inwieweit ein Bedürfnis zur Ausdehnung dieser Einrichtung auf die Landgemeinden besteht. Das in Gießen verabreichte Früh ftüd besteht aus je 1 Liter Milch und einem Brötchen. Die Koften wurden bisher auf dem Wege der Wohltätigkeit aufgebracht, teils durch ausdrücklich für den 8wed bestimmte bare Zuwendungen, teils durch Wohltätigkeits- Veranstaltungen. Der Einfluß der Einrichtung auf das Befinden der Kinder ift nach dem Berwaltungsbericht der Bürgermeisterei ein sehr günstiger.

* Vom 1. Ottober ab werden die Bostschalter für den Verkehr mit dem Publikum erst um acht Uhr morgens geöffnet.

** Geinen 100. Geburtstag fetert morgen am 1. Ottober der Geometer 1. Klasse Herr Georg Euler. Der alte Herr, welcher Schiffenbergerweg 67 wohnt, ist der ältefte Bewohner Gießens und erfreut sich noch einer verhältnismäßig sehr guten geistigen und förperlichen Rüftigkeit. ** In Gießen wird heute in der Gewerbeschule ein Kursus für Knaben- Handfertigkeit eröffnrt..

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-er. Zwei schwerbetrunkene Studenten rempelten gestern Abend vom Seltersweg nach dem Bahnhof Passanten an. Die Belästigten quittierten diese Aufmerksamkeiten mit einigen fräftigen Ergüssen und Stockhieben.

* Im letzten Jahr wurden im Großh. Heffen 36 Ge­meinden von Hagelschaden betroffen. Der abgeschäßte Schaden beträgt 122 738 t., wovon nur 30 398 Mt. durch Versicherung gedeckt waren.

* Die Frankfurter Turnerschaft hat die Vorarbeiten zum Deutschen Zurnfeste im Jahre 1908 aufgenommen.

| Einem aufmerksamen Beobachter fann es nicht entgangen sein,| das seit einigen Jahren auf den Kreis- und Gauturnfesten immer stärker die Strömung hervortritt, die Feste mehr und mehr turnerisch zu gestalten und alles unnötige Beiwerk, wie Jurplaz, ture Festwagen, die Teilnahme anderer als Turn­vereine usw. fallen zu lassen und durch gründliche vielseitige turnerische Uebungen auf die Zuschauenden zu wirken.

× Wetzlar, 29. September. Unser Turnverein unter­nimmt Sonntag eine Turnfahrt nach Marburg.

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Laubach, 28. September. Ein junges Paar. Unser wegen seines komischen Humors bekannter Mitbürger Schuhmachermeister Michael Müller schloß im Aiter von 65 Jahren die dritte Ehe. Seine Braut zählt 50 Lenze.

? Schlitz, 29. September. Das jungvermählte Erb­gräfliche Paar ist am Mittwoch in das hiesige Schloß eingezogen.

Erbsen per Liter 21 Pfs., Binsen per etter 32 Big Lauben per Baar Ant. 0.80-1.00, führer per Stüd Mt. 1.00-1.60, Sahnen, der

Boofe eine Sohn, Alm

Stüd 0.80-1.80, Enten per Std 1.80-2.20, Gänse per fb. Endreas Rrug ein ehe 00-00 fa., Ossenfleis per fb. 72-82 Big, Rindfletfchichickedanz ein Soh

per

fb. 70-72 Big. per ft. Someinefietid 76-86 in. Soweine fleisch gefaizen per Pfund 0.90 Big, albfleisch per fb. 70--80 Pfg. Sammelfleisch per fb. 50-76 Bfg., Kartoffeln pes 100 Slo 5.00 0.00. Zwiebeln per Bt. m. 6.00-8.00, Wetskraut 10-15 f. pe Stüd, Zentner 6-7 Mt. Aepfel ver Pfund 10-30 Pfg. Zwetschen der Zentner 6,00.- 7.00, Nüsse 100 Stüd 35-40 Pfg. Milch per Lites 20. Pfg. Dauer der Marktzeit von 8 Uhr morgens bis 2 Uhr naomittags. Gegenfiände des Wochenmarktverkehrs dürfen bor Beginn der Marktzeit überhaupt nicht, und während der ersten dret Stunden der Marktzeit im Umberziehen feilgeboten werden. Rotierungen der Frankfurter Bichmarktpreise. Frankfurt a. M., 28. September 1905.

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Stegen,

Zum Verkauf ftanden: 12 Dchsen, 1 Bullen, 111 Kühe und Färsen( Stiere und Rinder), Kälber, Schafe nnd Hämmel, 1478 Schweine, Biegen und Schaflämmer. Bezahl wurden für 100 fund: Schlacht| Lebend­

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a. vollfleischige, ausgemästete höchsten Schlachtwertes bis zu 6 Jahren

-bd Herborn, 28. Sept. Auf dem heute abgehaltenen 10. diesjährigen Markt waren aufgetrieben 439 Stück Rind­vieh und 399 Schweine. Es wurden bezahlt für Fettviehhsen: und zwar Dosen I. Qual. 74 bis 76 t. II Qual. 72 bis 73 Mt. Kühe und Rinder I. Qual. 68 bis 70 Mt., II. Qual. 65 bis 67 Mt. per 50 Kilo Schlachtgewicht; Auf dem Schweinemarkt fosteten Ferkel 56 bis 70 Mi, Läufer 80 bis 100 Mt. und Einlegschweine 110 bis 130 Mt. das Paar. Der nächste Markt findet am 13. November statt.

§ Birklar, 29. September. Unser neuerbautes Schul­haus ist in feierlicher Weise eingeweiht worden. Als Vertreter des Kreises Gießen war Regierungsrat Wagner bei der Feier zugegen.

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Friedberg, 26. September. In Anbetracht der jebigen Fleischnot hat die hiesige Firma Stenner die Er­richtung eines Seefischmarktes beschlossen, der kommenden Freitag eröffnet wird.

* Alsfeld, 29. September. Kanalisation. In der legten Stadtvorstandssigung wurde rom Großh. Kreis­gesundheitsamt Beschwerde über die schlechte Reinigung der Straßen, Kanäle, Dungstätten usw. geführt. Es sei nicht ausgeschlossen, daß die im Osten des Reiches herrschenden Krankheiten, wie Cholera, Ruhr usw., auch nach Alsfeld verschleppt würden, und es sei deshalb angebracht, rechtzeitig Schußvorrichtungen zu treffen. Ein Antrag der Bau­kommission, der Gemeinderat möge beschließen, daß wegen Ausarbeitung eines Kanalprojekts für die gesamte Stadt Berhandlungen mit geeigneten Persönlichkeiten stattfinden, wurde angenommen.

* Fulda, 29. September. Bei der Schöffengerichts­verhandlung über eine ganz geringfügige Jagdpolizei­übertretung wurden der Bürgermeister einer der Landgemeinden unseres Kreises und ein reicher Bauer aus dem Biebergrund unter dem Verdacht des Meineids und der Verleitung dazu vom Fleck weg verhaftet.

> Mainz, 29. September. Die letzte Stadtverordneten sigung verhandelte über 25 Wirtschaftskonzessionen. Die Bezüge des neuen Oberbürgermeisters wurden auf 12000 Mi. Gehalt und 3000 Mt. Repräsentationskosten 12000 R. Gehalt und 3000 R. Repräsentationsfosten festgeseßt.

> Mainz, 29. September. Prozeß Lengerke. Die Geschworenen verneinten die Schuldfragen, worauf der An­geklagte Baron v. Lengerte freigesprochen wurde. Die Kosten wurden der Staatskasse auferlegt.

+ Darmstadt, 29. September. Alter Sünder. In Noßdorf ist der hochangesehene 70jährige Rentner Moter, der verschiedene Ehrenämter bekleidet, wegen Ver­gehens an einem 12jährigen Mädchen in Haft genommen

worden.

Aus dem Gerichtssaal.

Schwurgericht.

Gießen, 28. September 1905. Heute hatte sich ein Wüstling, der Knecht Adam Heidinger von Brückenau, der gegenwärtig eine 1/ jährige Buchthausstrafe wegen Sittlichkeitsverbrechen verbüßt, vor dem Schwurgericht zu verantworten. Die Anflage lautet auf Notzuchtversuch, begangen in zwei Fällen. Die erfte Berfehlung beging er auf der Neumühle bei Grünberg und die andere in der Gemarkung desselben Orts. Die Geschworenen bejahten die Schuldfrage unter Versagung mildernder Umstände. Der Angeklagte erhält ein Jahr Buchthaus als Zusatzstrafe.

Straftammer.

Gießen, den 29. September 1905.

durch das dortige Schöffengericht von der gegen ihn er­Der Meggergeselle Adolf Repp von Alsfeld wurde hobenen Anklage der Sachbeschädigung freigesprochen. Er war beschuldigt, ein auf der Straße Alsfeld- Leusel stehendes Lindenbäumchen abgebrochen zu haben. Die Staats­anwaltschaft focht das Urteil an und das Berufungsgericht erkannte auf 80 Mt. Geldstrafe. Der Bigarrenfabrikant Valentin Fießer in Gießen hat gegen den Kaufmann Bilhelm Beschta in München wegen eines an ihn gerichteten beleidigenden Briefes Privatklage erhoben, worauf das Gießener Schöffengericht Peschka zu 10 Mt. Geldstrafe ver­urteilte. Er legte Berufung ein, die von der Kammer ver­worfen wurde.

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Neueste Nachrichten.

b. junge fleischige, nicht ausgemäßtete un ältere ausgemästete

gewicht Ma.

gewicht

Mo.

80-85

-

74-76

c. mäßig genährte junge, gut genährte ältere

68-72

64-66

Bullen:

a. bollfleischige höchften Schlachtwertes b. mäßig genährte jüngere und gut ge­nährte ältere

Kühe und Färsen( Stiere und Rinder): a. volfleischige ausgemästete Färsen( Stiere und Rinder) höchsten Schlachtwertes b. vollfleischige ausgemästeten Kühe höchsten Schlachtwertes bis zu 7 Jahren

c. ältere ausgemästete Kühe und wenig gut entwickelte jüngere Kühe und Färsen( Stiere und Rinder)

d. mäßig genährte Kühe und Färsen ( Stiere und Kinder)

e. gering genährte Kühe und Färsen ( Stiere und Kinder)

Geschäft mittelmäßig. Ueberstand mäßig.

71-73

68-70

52-54

50-51

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Arbeitsnachweis der Stadt Gießen. Gartenstraße Nr 2( Bürgermeisterei­gebäude) Zimmer Nr. 2.

Es können eingestellt werden:

2 Schmiede, 1 Maschinist, 2 jüngere Heizer 1 Sattler und 2 landw. Knechte, 1 Fuhrknecht, 7 Schlosser, 2 Spengler, Tapezier( für dauernde Arbeit), 11 Schreiner, Schneider, 1 Friseur, 2 Schuhmacher, 1 Glasreiniger, Installateure, Erdarbeiter, 1 Weißbinder, 2 Bimmerleute, 4 jüngere Arbeiter und 4 jüngere Arbeiterinnen für leichte Beschäftigung, mehrere jüngere Hausburschen, Lauffrauen, Laufmädchen, Dienstmädchen, Hausmädchen.

Lehrlinge: 2 Schlosser, 1 Schmied( gegen Ver gütung), 3 Schreiner( auch gegen Vergütung), 1 Schuh­macher, 1 Friseur, 2 für Instellation und Schlosserei, 1 Rellner, 1 Schreiber.

Es suchen Arbeit:

1 Maschinist, 1 Striderin, 1 Bäder, 1 Weißbinder, leichtere Arbeit, 1 Verkäufer.n, Lauffrauen und Laufmädchen, Maurer oder Taglöhner, 1 Kutscher, 1 Taglöhner für 1 Kindermädchen, Auslaufer, Haus oder Bureaudiener, Bureaugehilfen und Kassiere.

,, Ein rechter kleiner Wildfang"

ist das drei Jahre alte Töchterchen von Frau E. Drevin, die der Kleinen diese Bezeichnung, die unwillkürlich an blühende Gesundheit und lebermut erinnert, selbst zu­gelegt hat.

Hamburg, Papenstraße 121, den 2. Februar 1905. Ihr ausgezeichnetes Präparat Scotts Emulsion hat meinem iezt dreijährigen Töchterchen Martha vorzügliche Dienste geleiflet. Die Kleine, die während der ersten sechs Monate ein recht fräftiges Kind war, erkrankie an Keuchhuften, an den sich Lungen- Katarrh an­schloß. Als sie nach langen bangen Tagen endlich davon befreit wurde, war sie so matt und schwach und sah so blaß und bleich aus, daß es jedermann auffiel. Nachdem ich verschiedene andere Mittel ohne Erfolg gebraucht hatte, versuchte ich es mit Ihrer Emulsion. In sehr kurzer Zeit fing denn auch unser Töchterchen an, sich zu fräftigen und hat bei regelmäßigem Gebrauch ständig zu= genommen; ein Ansatz zu Englischer Krankheit hat sich gänzlich ge= hoben. Jetzt ist das Kind ein rechter kleiner Wildfang geworden, munter und rotbackig und dabei ungemein groß und kräftig ent­midelt, so daß man sie allgemein für 4 Jahre hält. Sie nahm das Bräparat so gern, daß fie am liebsten immer die doppelte Portion von haben wollte und entwickelte jedesmal nach dem Einnehmen einen großartigen Appetit.

( gez.)

Hochachtungsvoll Frau. E Drevin. Scotts Emulsion ist vorzüglich dazu geeignet, die fleinen Wesen zu träftigen, neues Fleisch und Muskeln zu bilden und die Entwicklung gesunder kräftiger Knochen zu befördern. Aber Scotts Emulsion wedt auch neuen Appetit und wenn die Kleinen einmal wieder gesunden Hunger bezeugen, dann ist es mit Körperschwäche bald zu Ende.

Scotts Emulsion wird von uns ausschließlich im großen verkauft, und zwar nie loje nach Gewicht oder Maß, sondern nur in bersiegelten Originalflaschen in Karton mit unserer Schußmarte( Fischer mit großem Dorsch auf dem Rüden). Scott& Bowne, G. m. b. H., Frankfurt a. M.

Bestandteile: Feinster Medizinal- Lebertran 150,0, prima Glycerin 50,0, unter­phosphorigfaurer Stalt 4,8, unterphosphorigsaures Natron 2,0, pulv. Tragant 8,0, feinfter arab. Gummi pulv. 2,0, beftin. Baffer 129,0, Alkohol 11,0. Hierzu aromatische Emulsion mit 8imt, Mandel- und Gaultheria- Del je 2 Tropfen.

Berliu, 30. September. Der ,, Reichsanzeiger" meldet: Der Generalinspekteur der Mariue, Großadmiral von Koester, wurde aus Kaiserlichem Vertrauen als Mit­glied des preußischen Herrenhauses auf Lebenszeit berufen. Standesamt- Nachrichten der Stadt Gießen.

Marktberigte.

Bieken, 30. Sepbr. Auf dem heutigen Wochenmarkt tosteten Butte: per fb 110-1.25 R., Hühnereier per Stüd 7-8 Pfg., Enteneter St. 6-7 Bfg., Käse re: St. 6-8 Bfg., Kasematte 2 St. 5-6 Bfg.

Geborene.

Am 19. September. Birt Kaspar Fehl eine Tochter; Bergmann Heinrich Becker ein Sohn, Heinrich; 21. Bahn­Schaffner Heinrich Lintmann ein Sohn; 22. Schreiner Gustav

Sohn, Paul Auguft

Jooft Schneider ein

Am 25. Sep

2. RI. bahier mit

Althaus, Kaufmann Bohann Reinhard, Born babier. 28. Thriftine Happel in

Am 23. Sep fpirant in Alsf Heinrich Sommer,

Frankfurt a. M. mit Marie Mende amit Katharine Hin

Brivatbozent babier Ludwig Müller, M I hierfelbft

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