widerte, daß sie in Taormina volle Gesundung ihres Sohnes Eitel Friedrich suche und erhoffe. Am Abend wurden der Kaiserin und ihren Söhnen Fackelzüge mit Musik gebracht.
*** In der Kieler Garnisonkirche fand Dienstagvormittag die feierliche Einsegnung des Prinzen Walde. mar von Preußen und vier seiner Klassenkameraden statt. Der Feier wohnten Prinz und Prinzessin Heinrich von PreuBen bei, ferner als Vertreter des Seeoffizierkorps, dessen Patenkind der Prinz ist, Admiral v. Köster.
Auf seiner Reise zum ostasiatischen Kriegsschauplatze ist Prinz Friedrich Leopold von Preußen in Hongfong eingetroffen.
*** Anläßlich der bevorstehenden Silbernen Hochzeit des Kaiserpaares beschloß der Landesausschuß für den Regierungsbezirk Wiesbaden, 50 000 Mark zur Errichtung eines Siechenhauses zu stiften, das den Namen Wilhelm- Auguste Victoria- Stiftung" führen soll. Als Hochzeitsgabe für den Kronprinzen gedenkt der Landesausschuß eine Sammlung auserlesener Rheingauer Weine zu widmen
Heer und flotte.
Der dritte sächsische Reserveoffizier aus dem Volksschullehrerstande. Zum dritten Male ist dieser Tage in Sachsen ein Volksschullehrer zum Leutnant der Reserve ernannt worden. Es handelt sich um den Lehrer Spazier in Neustädtel, der vom dortigen Reserveoffizierkorps gewählt und vom Könige zum Leutnant der Reserve des 3. sächsischen Infanterieregiments Nr. 102 in Zittau ernannt wurde.
Deutfcher Reichstag.
( 174. Sigung.)
CB Berlin, 28. März.
Die zweite Beratung des Etats wurde heute bei sehr schwachem Besuche fortgesetzt. Zu den Zöllen und Verbrauchssteuern" war eine bereits zum russischen Handelsvertrag eingebrachte und damals unerledigt gebliebene Resolution der Konservativen wieder eingegangen, in der Aufhebung der Zollkredite für Getreide und Mühlenfabrikate bereits vom 1. Juli d. I. ab verlangt wird. Graf Kanizz begründete sie mit dem Hinweis darauf, daß ohne eine solche Maßregel noch vor Inkrafttreten der neuen Handelsverträge ungeheure Mengen der genannten Waren zum Schaden der Landwirtschaft eingeführt werden könnten. Der Reichsschatsekretär Frhr. v. Stengel bekämpfte den Antrag, einmal meil er einen tiefen Eingriff in den Verkehr bedeute, auf den der Getreidehandel nicht vorbereitet sei, sodann weil er mit einer loyalen Ausführung der neuen Handelsverträge nicht in Einklang stehe. Auf seine Seite stellten sich die Redner der Linken, während die der Nationalliberalen und des Zentrums sich für Ueberweisung an die Budgetkommission aussprachen. Eine Abstimmung konnte aus geschäftsordmungsmäßigen Gründen heute noch nicht stattfinden. Länger und lebhafter aber als diese Debatte war die Diskussion, die sich später über die Finanzierung des Etats entspann. Die Budgetfommission hat die von der Regierung vorgeschlagene Zuschußanleihe in Höhe von 51 Millionen Mark abgelehnt. Frhr. v. Stengel erklärte sich mit diesem Beschluß durchaus einverstanden, bekämpfte aber um so entschiedener die Erhöhung der Matrikularbeiträge, die durch andere Beschlüsse der Kommission bedingt wird. Es handelt sich um die Forderungen für Handwaffen und für die Bewaffnung der Artillerie, die von der Regierung unter die außerordentlichen Ausgaben gestellt, von der Kommission unter die ordentlichen übernommen wurden. Der Reichsschatsekretär richtete mit beweglichen Worten die Bitte an das Haus, wenigstens einen Teil der 46,5 Millionen betragenden Sunime im Extraordinarium zu belassen, da andernfalls die Finanzen der Einzelstaaten zu schwer belastet werden würden. Er gab der Hoffnung Ausdruck, daß bis zur dritten Lesung eine Verständigung hierüber sich werde herbeiführen lassen, wenn auch das Plenum heute noch bei den Anträgen der Kommission stehen bleiben sollte. Einstweilen erwies sich der zweite Teil seiner Voraussetzung als richtig, denn als es zur Abstimmung kam, zeigte sich, daß ihm nur die Rechte und die Mehrheit der Nationalliberalen seine Bitte zu erfüllen gewillt waren. Es bleibt somit bei der Erhöhung der MatrikuTarbeiträge. Kurz nach 5 Uhr war die zweite Lesung des Etats beendet. Das Haus erledigte sodann noch eine größere Reihe von Wahlprüfungen.
Nab und Fern.
Eisenbahnattentat eines Fünfzehnjährigen. In Budweis legte ein fünfzehnjähriger Knabe auf das Geleis, das der zwischen dem Bahnhofe und dem Artilleriedepot verkehrende Zug zu passieren hat, kurz vor der Ankunft eines Zuges, der 30 000 Patronen mit sich führte, eine Schiene Glücklicherweise gelang es, den Zug zum Stehen zu bringen, doch erst, nachdem er die Schiene bereits 30 Meter weit mit sich geschoben hatte.
O Ueberfall auf einen Straßenbahnwagen. An amerikanische Zustände erinnert eine Meldung aus Essen. Bei Kirchderne überfielen zwei Männer einen Straßenbahnwagen und versuchten, dem Schaffner die Geldtasche zu entreißen. Dies mißglückte den Räubern zwar, doch gelang es ihnen, unerkannt zu entkommen.
Auf die Spuren eines längst verjährten Verbrechens ist man jezt in Benndorf bei Wasungen gestoßen. Bei Ausschachtungsarbeiten eines kürzlich abgebrannten Hauses stießen die Arbeiter auf ein menschliches Gerippe, das von einer männlichen Person im Alter von ungefähr 20 Jahren herrühren dürfte. Aeltere Ortsbewohner erinnern sich, daß in jenem Hause in der Mitte des vorigen Jahrhunderts ein berüchtigter Wilderer gewohnt hat, und daß damals ein junger Mann spurlos verschwunden ist.
Eine unmenschliche Tat begingen im Wirtshaus zu Mühlenbrück zwei Leute aus dem Kirchspiel Gr.- Solt. Sie waren mit dem Arbeiter Heinrich Groth in Streit geraten und ließen schließlich ihre Wut dadurch an ihm aus, daß sie ihm mit Gewalt ein Bein brachen, so daß die Knochen durch die Hose drangen. Dann warfen die Unholde den armen Menschen in die Scheune und begossen ihn mit faltem Wasser. Um sich zu überzeugen, ob auch wirklich noch Leben in ihrem Opfer sei, hielten sie ihm zum Schluß brennende Zündhölzer unter die nackten Fußsohlen. Dann ließen sie ihn 20 Stunden in durchmäßtem Zustande in der kalten Scheune liegen, worauf erst ärztliche Hilfe geholt wurde. Der Zustand des Aermsten ist, wie man sich nach dem Vorstehenden denfen kann, hoffnungslos.
Lokales.
29. März 1905. ** Der Großherzog empfing den Professor Dr. Vossius, Rektor der Landesuniversität Gießen.
** Der König von Preußen hat dem Fürsten zu Solms- Hohensolms- Lich die Erlaubnis zur Anlegung des dem Fürsten v.rliehenen Großkreuzes des Lude wig Ordens erteilt.
** Prinz Christian von Hessen- Philipps tal- Barch feld ist, unter Ernennung zum Leutnant zur See, vorbehaltlich der Patentierung, in der Kaiserlichen Marine angestellt und der Marinestation der Ostsee zu geteilt.
* **
* Verseßt. Postassistent Keller Gießen ist mit Wirkung vom 1. April als Nachfolger des Postsekretärs Betri nach Grünberg versetzt. Bossekretär BetriGrünberg tritt am gleichen Tage in das Postamt Friedberg ein. Am Samstag, den 1. April d. Js., vormittags 1/29 Uhr beginnend, findet eine Sigung des Provinzialausschusses der Provinz Oberhessen mit folgender TagesOrdnung statt: 1. Gesuch des Mezgers Wilhelm Weifenbach zu Nieder- Ohmen um Erteilung einer Wirtschaftskonzession. 2. Gesuch des Johannes Döll in Rödgen um Erlaubnis zum Betrieb einer Schantwirtschaft. 3. Enteigung für das Hauptsiel und die Kläranlagen der Stadt Gießen, hier Inaugenscheinnahme betr.
-
** Der Ahuherr des neuen preußischen Minister des Innern ein Gießener? Nur wenigen dürfte es bekannt sein, daß der Stammbaum des neuen preußischen Minister des Innern, Herrn von Bethmann- Hollweg, seinen Ursprung von Gießen herschreibt. Und doch ist dem so: Der Urahne, Johannes Hollweg, lebte um die zweite Hälfte des 16. Jahrhunderts als ehrsamer Bürger in Gießen. 200 Jahre später taucht die Familie in Frankfurt auf, wo Johann Jakob Hollweg Teilhaber des Welthauses Gebrüder Bethmann ist. Dieser fügte seinem Namen noch den der Familie Bethmann hinzu und nahm auch deren Wappen an, das die Familie von Bethmann- Hollweg auch heute noch führt.
** Schneiderstreit in Gießen. Nachdem mit gestrigem Tage die Kündigungsfecift der Schneidergehülfen abgelaufen ist und feine Einigung mit den Meistern erzielt werden fonnte, sind die Gehülfen heute in den Ausstand getreten. Den Tarif anerkannt haben nur die Firmen Heinr. Krevert vorm. Julius Fischer und Georg Leib& Sohn, bei denen infolgedessen auch weitergearbeitet wird.
** Gesangswettftreit. Wie uns mitgeteilt wird, beteiligen sich am Gesangewettstreit in Vilbel( 2. Juli) auch 2 Gießener Vereine, der Bauersche Gesang verein und der Maschinenbauer Gesangverein. Dieselben werden auch voraussichtlich in einer Klasse singen.
* Unter der Schafherde zu Lüzellinden und unter den Schafen des Friedrich Weber 4. H. Nr. 76 zu Hochelheim ist die Schafräude amtlich festgestellt worden.
*** Arbeitszeit im Handelsgewerbe. Wie aus einer Bekanntmachung Großherzoglichen Polizeiamts hervorgeht, tft in lezter Zeit wiederholt beobachtet worden, daß eine Beschäftigung von Behrlingen, Gehilfen und Arbeiter des Handelsgewerbes auch außerhalb der gesetzlich statutarisch festgelegten Stunden an Sonn- und Feiertagen stattfindet. Um vor Strafe zu schüßen, weisen wir deshalb darauf hin, daß außerhalb dieser freigegebenen Zeit jegliche Beschäftigung von Lehrlingen 2c. berboten ist, selbst das Schicken eines Briefes durch den Laufburschen nach der Post, das Abholenlassen von Postsendungen durch Lehrlinge, das Schließen lassen der Rollläden ist unzulässig und ist mit Strafe bedroht.
** Die drei Klein- Lindener, die fürzlich Burschen aus Großen- Linden auf dem Heimweg beim Walde aufgelauert, sie überfallen und auf sie eingehauen hatten, wurden v. W., nach einer Notiz in auswärtiger Zeitung(! D. R.), durch die Gendarmerie festgenommen und nach Gießen in das Untersuchungsgefängnis transportiert. Einer der Ueberfallenen ist besonders acg zugerichtet worden und lassen sich die Folgen der Tat bei ihm jezt noch nicht überblicken. Da Lattenstücke benußt wurden, in denen Näg I waren, so sind die zugefügten Fleischwunden schwer. Die Schuldigen werden augesichts der bewiesenen Roheit eine empfindliche Strafe zu gewärtigen haben.
r Grünberg, 28. März. Der hiesige Gemeinde rat hält am Freitag, den 31. März, eine Sigung mit nachfolgender Tagesordnung ab: 1. Gaszentrale Laubach; hier Einladung der Bürgermeisterei Laubach. 2. Eingabe des Kaspar Großhaus um Abgabe von städtischem Gelände. 3. Eingabe von Christian Schäfer 2. und Konsorten um Berbesserung eines Weges in der unteren Enggasse. 4 Eingabe von Karl und Heinrich Schmidt um Erlaubnis zur Niederlegung von Baumaterialien auf dem Kirchenplate. 5. Die Verbreiterung der Brücke an der Alsfelderstraße. 6. Wahl eines Wohnungsinspektors für Grünberg. 7. Genehmigung von Rechnungen.
-? Laubach, 28. März. Neuer Postverwalter. An Stelle des zum 1. April nach Lich versetzten hiesigen Postverwalters Rau ist der Postverwalter Günther Wefthofen ernannt worden.
*
* Dutenhofen, 28. März. Die Arbeiten zur Errichtung einer Güterausladeftelle am hiesigen Blaze nehmen flotten Fortgang.
K Wezlar, 28. März. Solmsbachtalbahn. Die Regierungspräsidenten von Wiesbaden und Koblenz und Eisenbahndirektions- Präsident Thome- Frankfurt a. M. und mehrere Mitglieder der Eisenbahndirektion Frankfurt a. M. besichtigten heute die Strecke der projektierten Solmsbachtalbahn.
** Lehnheim. hchr. Schmidt 1. zu Lehnheim wurde als Feldgeschworener der Gemeinde Lehnheim eidlich berpflichtet.
Lehrlinge:
Homberg a. d. Ohm. Die diesjährige Gesellen Gesellenbriefe voraussichtlich am Sonntag, 9. April, mit einer größeren Feier überreicht werden.
prüfungen sind soweit gefördert, daß die Verteilung der dierer, 2 Buchbin
2 Schneider,
Es suchen A
1 Gärtner( Pri
1Jnftallateur, 1 ju
+ Homberg a. d. Ohm. Nachdem Stadtrechner Repp vor einigen Wochen sein Amt als Stadtrechner niedergelegt hat, wurde dasselbe seinem seitherigen erstem Gehilfen, Heinrich Schäfer, übertragen. Die Kreisamtliche Einweisung erfolgt in diesen Tagen.
K Hochheim a. M, 28. März. Vermächtnig Frau Burgeff hat der Pensionskasse der Aktiengesellschaft vormals Burgeff& Co. 110 000 Mart vermacht.
afer, Diener, Raff
rit), 4 Lauf- un
tegener lan Boraussichtlic 30. März.
di Boer, tagsüber e
dem Abbruch der früheren Diezer Amtsapotheke wur
K Diez, 28. März. Historische Funde. Bigger Regen, fp 3 aus dem Jahre 1586 stammende geschnißte Holztafel egen.( Näheres
gefunden, die zum Teil sehr gut erhalten sind. Auf 2 von ihnen ist das nassauische Wappen eingeschnißt.
K Frankfurt, a M.( Heu- und Strohmarkt.) Man notierte: Heu 3.20-3.50 Mt. Stroh, feines angefahren. Alles per 50 kilo. Tendenz in Heu: Fest.
Aus dem Gerichtssaal.
Straffammer.
-
Gießen, den 28. März 1905. Der Zimmermann Philipp Herzinger von Büdingen wurde durch das dortige Schöffengericht, wegen Mißhandlung seines 12jährigen Kindes mit einer Gefängnisstrafe von vier Monaten belegt. Gegen dieses Erkenntnis legte er Berufung ein, deren sich die Staatsanwaltschaft anschloß. Die Verhandlung ergab, daß er das Kind vielfach in unmenschlicher Weise mißhandelt hat, weshalb die Strafe für nicht ausreichend erachtet wurde. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft erkannte das Gericht auf 1 Jahr Ge Der fängnis und nahm den Angeklagten in Haft. Schmiedgeselle Kaspar Wagner von Ober- Seemen hat aus der Ladenkasse des Konsumvereins dortselbst mehrfach Geld entwendet. Er wurde zu 3 Monaten und 2 Wochen Gefängnis verurteilt. Der Küfer Karl Fay zu Gießen hat eine S. K. H. den Großherzog beleidigende Aeußerung in einer hiesigen Wirtschaft getan. Mit Rücksicht auf die Trunkenheit des Angeklagten wurde auf die Minimalstrafe von 2 Monaten Gefängnis erkannt. Der Dienfifnecht Andreas Halbritter von Bündigen hat den Damm eines seiner Dienstherrin gehörigen Eisweihers durchstochen, sodaß das Wasser abfloß und die Eisdecke auf den Boden zu liegen fam. Das Eis fonnte nicht mehr verwertet werden, was einen Schaden von 300 Mt. nach sich trug. Die Tat hat er offenbar aus Rache über seine Entlassung verübt. Wegen Sachbeschädigung wurde der Angeklagte in eine Gefängnisstrafe von 2 Monaten genommen.
Stadttheater in Gießen. Flachsmann als Erzieher. Komödie in 3 Aufzügen von Otto Ernst. Flachsmann hat es also wirklich nicht lassen fönnen, auch in dieser Saison seine Karte bei uns abzugeben. Schon im Zeichen ihres Schlusses stehend, erfindet der alte Fuchs schleunigst noch eine Gelegenheit, sich hineinzuschmuggeln, bevor er in die schönen Holstengaue reuig zu seinem Vater zurückkehrt. Sein Sündenregister ist garnicht so klein und er hat sich deshalb oft vor dem Forum der Kritik zu ver antworten gehabt, hat glänzende Verteidigungsreden und schonungslose Verdammungsurteile gehört, Berteidigungsreden, als er mit fester Hand einmal die Sonde durch die Krebsgeschwüre am Körper der Volksschule geführt hat- Verdammungsurteile, als er aa' die gefundenen Schäden auf einen winzig fleinen Raum zusammenfegt- um nicht zu sagen: idealisiert hat, und ist dabei immer weiteren Kreisen bekannt geworden. Diese Popularität erübrigt auch, auf den Inhalt des Langen und Breiten einzugehen. Es sei deshalb nur der gestrigeu Darstellung gedacht.
-
ist bei der j ungsbranche, bracht wurde ppfehlen. Mo schon galten Tatsächlich Richtung ei Formenschö ffür alle Zu
Die Aufführung ging Herrn Andreas zum Benefiz in Szene und sei ihm daher der Vortritt gestattet. 8ur Darstellung hatte er sich den Flemming ausersehen, den er denn auch gut durchgearbeitet und in glücklicher Vereinigung des begeisterten Jugendbildners mit dem lebensstarken und-frohen Manne auf die Bühne hob. Besonders gut wußte er auch das männliche Selbstbewußtsein vor dem Vorgesetzten zu treffen. Das Publikum bedachte den Künstler mit Blumen- und „ blumigen" Angebinden. Die Titelrolle hatte in Herrn de Georgi einen ausgezeichneten Darsteller gefunden, der den pedantischen Flachsmann bis in die fleinsten Einzelheiten scharf und mit guter Komit herausgemeißelt hatte. Fräulein Dülfer traf ihre Gisa Holm im allgemeinen gut, war aber manchmal zu süßlich. Herr Conradi hatte seinen Regierungsschulrat treffend dem Leben entnommen, Beamter und Mensch fanden sich in selten guter Vereinigung sammen. Man fonnte sich auf seine Worte verlassen, wie er sich zeitweilig auf die Souffleuse verließ. Auch Herr Lingen war in seinem Schuldiener Negendant sehr am Blaze, während die Herren Eckhardt( Vogelsang), Anab ( Dierfs), Lippert( Weidenbaum), Süsing( Riemann) und Lütt johann( Römer) mehr oder minder erfolgreich sichbe mühten, die Lehrertypen auf die Bühne zu bringen. Die Regie des Herrn Conradi hatte für einen wirkungsvollen Rahmen Sorge getragen und rundete dadurch die ganze Vorstellung ab. Das Haus dankte durch reichen Beifall.
G. H.
Verhältniss grossen H Heidelberg Sehenswür sichtliche Preislagen dürfte. Es Preislagen Wir laden Ilichen Kau
Dar
Bedeute 300 2
Donne
und ist ge Zur persönli
Vertreter
Wir e
Herre
J
Ar
zu be
Arbeitsnachweis der Stadt Gießen. Herren
Gartenstraße Nr 2( Bürgermeisterei
gebäude) Zimmer Nr. 14.
Es können eingestellt werden:
1 landwirtschaftl. Magd, 1 Gärtner, 1 landw. Knecht,
2 Schlosser, 2 Schmi.de, 1 Maschinist, 2 Schreiner, 80 bis 100 Schneider, 6 bis 8 3mmerleute, 1 Stallbursche, 4 jüngere Hausburschen, 5 Dienstmädchen.
bedeutend
M. K
Gr


