Politilene Rund! cnau.
Deutfches Reich.
Anläßlich seines Besuches in Dresden äußerte sich der Kaiser über die Zukunft Deutschlands in bemerkenswerter Weise.
Bei dem Trinkspruch auf König Friedrich August von Sachsen sagte Kaiser Wilhelm nach dem Hinweis auf sein enges Freundschaftsbündnis mit den verstorbenen Königen Albert und Georg, der jubelnde Empfang habe ihm aufs neue gezeigt, wie die Bevölkerung mit dem Königshause einig sei, den großdeutschen Gedanken zu pflegen. Der Monarch fuhr fort: Wenn des Deutschen Reiches Fürsten oon solchen Gedanken beseelt sind, dann ist es leicht, den Hemmnissen in der Welt entgegenzusehen. Von dem Vertrauen der Fürsten getragen, unterstützt von williger Mitarbeit unseres Volkes, kann man der Zukunft ruhig entgegensehen. Euere Majestät habem unlängst die Gnade gehabt, in anerkenneder Weise sich über die Tätigkeit der Euerer obersten Reichsbeamten zu äußern. Ich danke Majestät herzlichst dafür. Solche Worte tun wohl nach so schwerer Arbeit, wie sie dieser Som mer gebracht hat. Wenn sich das Deutsche Reich so entwickelt, wie ich vorhin skizziert, dann können wir ruhig mit aufgeschlagenem Visier und freien deutschen Mannesmutes einem jeden ins Auge blicken, dem es belieben sollte, uns auf unserer Bahn entgegenzutreten und uns bei der brechtigten Betätigung unserer Interessen zu stören."
Ueber Kriegervereine und Gewerkschaften verhandelte ein in Berlin abgehaltener Kreis- Kriegerverbandstag. Trop. dem nicht verkannt wurde, daß fönigstreue Männer aus wirtschaftlichen Gründen zuweilen geradezu gezwungen seien, sich den Gewerkschaften ihres Berufes anzuschließen, wurde dennoch eine derartige Doppelmitgliedschaft als un zulässig bezeichnet und den Mitgliedern anheimgegeben, für die Dauer ihrer Zugehörigkeit zu einer Gewerkschaft, die doch nur mittelbar die Ziele der Sosialdemokratie fördere, den Kriegervereinen fernzubleiben.
In der Generalversammlung des Westfälischen Bauernvereins zu Münster äußerte sich der preußische Landwirt. schaftsminister von Podbielski auch über die in letzter Zeit gegen ihn erhobenen Angriffe. Der Minister sagte u. a:: Ich verzage nicht etwa, wenn die schmutzigsten Angriffe gegen mich gerichtet werden. Als Privatperson könnte ich vielleicht dem ausweichen, als Minister, aber habe ich meine Pflicht zu tun für alle die Tausende von Landwirten, die in unserem Vaterlande leben. Ich umiz also ausharren bis zum letzten Augenblick, bis Se. Majestät nicht mehr glaubt, in mir den richtigen Vertreter zu finden für die Interessen der heimischen Landwirtschaft."- Dem Minister wurde ein Diplom als Ehrenmitglied des Vereins überreicht.
England aus. In einer in Stour Bridge gehaltenen Rede bezeichnete er die Polemiken zwischen England und Deutschland als eine ernstliche Gefahr für den Frieden, da sie auf die beiden Nationen und deren heranwachsende Generationen einen vergiftenden Einfluß ausübten. Er sei daher auch einer von denen, die aufrichtig die Ansicht mißbilligten, daß die herzlichen Beziehungen zu Frankreich eine unverjöhnliche Feindseligkeit gegen Deutschland bedeuteten Afrika.
* Den Gesandten von Deutschland und Frankreich in Jes bat der Sultan amtlich mitgeteilt, daß er mit der Einberu fung der Marokkokonferenz nach Algeciras einverstan den sei und das vereinbarte Programm als Grundlage für die Erörterung der Reformen annehme, ohne es sich ganz anzueignen. Er behalte sich vielmehr das Recht vor, einzelne Punkte anzunehmen oder zu verwerfen und selbst sein Veto gegen ihre Besprechung einzulegen, wenn er der Meinung sein sollte, daß gewisse Reformen dem Lande nicht zuträglich sind.
* Mit dem Widerstreit zwischen Zivil- und Militärmusi. fern beschäftigte sich eine in Berlin abgehaltene Versamm lung deutscher Saal- und Konzertsaal- Inhaber. Vertreter des Allgemeinen deutschen Musikerverbandes, des Musik: direktorenverbandes und des Berliner Musikervereins nah men an den Verhandlungen teil. Aus allen Gauen Deutschlands waren Delegierte erschienen. Der Kongreß konnte sich nicht der auf dem Delegiertentag des Zivilmusiker- Verbandes ausgesprochenen Ueberzeugung anschließen, daß die Militär. kapellen zu bekämpfen seien. Die Zivilmusiker seien nicht überall imstande, die Militärmusiker zu ersetzen. Die Agi. tation gegen sie bedeute eine Gefahr für die Saalinhaber. Man will Material zu einer Denkschrift an Bundesrat und Kriegsministerium sammeln.
In Danzig hat sich ein„ landschaftlicher Verband der nationalliberalen Partei für Ost- und Westpreußen" konsti tuiert. Bei der Gründung waren dreizehn Wahlkreise ver: treten
Dor und Gesellscnai..
Die Nachricht, daß der Kaiser im kommenden Frühjahr dem Papste im Vatikan einen Besuch abstatten werde, wird als falsch bezeichnet.
Prinz Friedrich Leopold von Preußen ist gestern mittag bei seiner Rückkehr von der Reise nach Ostasien auf dem Bahnhof Friedrichstraße in Berlin vom Kaiser und den Prinzen des preußischen Königshauses glänzend empfangen worden. Auch die drei Söhm des Prinzen, die im Alter von 10 bis 14 Jahren stehen, waren auf dem Bahnhofe erschienen. Auf dem Bahnsteige stand eine EhrenKompagnie des Kaiser Alexander- Reginients. Der Kaiser begrüßte seinen Schwager durch Uniarmung und die Prin zessin Friedrich Leopold, die ihrem Gemahl bis Küstrin ent Jegengefahren war, durch Handkus.
Hus den Parlamenten.
Sächsischer Landtag. König Friedrich August hal jestern mittag 1 Uhr den Landtag des Königreichs Sachsen mit einer Thronrede eröffnet. Die Thronrede erinnert an den Besuch des Kaisers, unter dessen Führung dem Reiche Der Frieden erhalten geblieben sei, konstatiert ein Weichen Des wirtschaftlichen Niedergangs der letzten Jahre, betoni Die Besserung der Finanzlage und erhofft von der kommen. en Reichsfinanzreform gute Wirkungen auf den Staats: jaushalt- Etat. Von neuen Gesetzesvorlagen kündigt die Thronrede den Entwurf eines Wassergesetzes an. Dagegen sei eine Regelung der Gemeinde-, Kirchen- und Schullasten orläufig noch nicht durchzuführen.
Cine Aufklärung" über den Skandal in der„ Vor wärts"-Redaktion erlassen die sechs ausscheidenden Redak teure an der Spike des sozialdemokratischen Zentralorgans. Danach begannen nach dem Jenaer Partei age im geheimen Verhandlungen der Parteifunktionäre zum Ersatz der sechs Redakteure, obwohl der Parteitag der Vorwärts"-Redak tion Recht gegeben hatte in dem Kampfe gegen die grob. förnigere Auffassung des politischen Kampfes durch die Leipziger Volkszeitung", die bekanntlich von Franz Meh. ring geleitet wird. In der Aufklärung" findet sich der fol gende bezeichnende Satz:„ Ausschlaggebend war für die Re dakteure die Erkenntnis, daß mit der neuen Auffassung der Parteifunktionäre die Freiheit und Unabhängigkeit der Presse bedroht, wenn nicht vernichtet sei, die bisher der schönste Stolz der Partei gewesen und allein den Redakteu ren das moralische Recht ab, die Würdelosigkeit und Ab. hängigkeit des kapitalistischen Breßbetriebs zu geißeln." Somit hat Herr Mehring auf der ganzen Linie gesiegt. Die ausscheidenden Genossen sind die Herren Büttner, Eisner, Gradnauer, Kaliski, Schröder, Wesker. Als Ersaßleute kommen in Betracht Stadthagen, Frau Rosa Luxemburg und ein Korrektor des Vorwärts", der seit langem hinter dem Rücken der Redaktion mit der Leipziger Volkszeitung" konspirierte. Rosa Luxemburg sollte eine ausschlaggebende Stellung erhaften. Der Parigivorstand hüllt sich den Dingen gegenüber vorläufig in Schweigen und verweist auf die Zukunft, die den Genossen öffentliche Auskunft bringen solle.
Balkan- Staaten.
Heer und flotte.
langsam sinkt die Hülle von den imposanten Standbild. Der Vorbeimarsch der Regimenter und eine Besichtigung des Denkmals durch den Kaiser beendigten die Feier.
Das Denkmal hat seinen Stand westlich von der viktoriagekrönten Siegessäule. Es schließt damit den Ring der Denkmäler auf dem Königsplay. Geradeaus gegenüber dem Ausgang der Siegesallee Roon, rechts vor dem Reichstag Bismard, links Moltke die drei Paladine des alten Kaisers vereint!
Fehrbare Feldküchen. Das preußische Kriegsministerium hat ein mit hohen Preisen ausgestattetes Ausschreiben für Muster zu einer fahrbaren Feldküche erlassen. Die Feldfüche soll für die Armee gegebenen Falles in Anwendung kommen. Die Küche soll von einem leichten Pferde gezogen verden können und so eingerichtet sein, daß während des Marsches gefocht werden kann, ohne daß zur Bedienung in Anhalten nötig wird. Sie soll sich mit jedem erreich baren Jeuerungsmaterial heizen lassen. Für die Herstellung einer den Anforderungen entsprechenden Küche werden 5000 Mark als 1. Preis, 3000 Mark als 2. Preis und 2000 Mark als 3. Preis ausgesetzt. Die gebrauchsfertigen Muster mit Beschreibung und Gebrauchsanweisung sind bis zum 15. Februar 1906 kostenfrei an das Traindepot des Gardekorps zu Tempelhof bei Berlin zu senden.
** In der serbischen Shupschtina bemüht man sich, die Mörder des Königs Alexander von Serbien als Nationalbelden hinzustellen. Der Abgeordnete Nikolajewitsch hatte befanntlich gesagt, durch die Tat habe Serbien sich von der Moral des übrigen Europa getrennt. Der Jungradikale Avankowitsch trat den gestrigen Ausführungen von NikoTajewitich entgegen und bemerkte, das serbische Volk habe die Tat vom 11. Juni 1903 als eigenes Werk proflamiert, er werde sich freuen, wenn Nifolajewitsch einst am Hatake von Belgrad ermordet aufgefunden würde. Der Prent tadelte diesen Ausich. Das ist sehr inclinde für diese direfte Aufforderung zur Ermordung e res voli lifdm Gegners,
England.
( impt
** Der Führer der Liberalen Lord Rosebery sprach sich energisch gegen die Verhekung zwischen Deutschland und
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10 Jahre garantiert, ba Tappitals vorliegt. Die Rcebit von 3636 Mart Tartors Hardt an die time 125 mm flatte gelegt wird. Bichler f mindestens 390 1. Ma hierfür wird ber bewilligt. Bunft 4 an Apotheter Dornber Annahme.- Bunft und Durafuhr frische einiger auswärtiger bor, wonach diefelben Bolizeiverordnung vor ffie anf hen und um& Eingabe feine Buftin Schlachthofe eingeftelt ab in Städtische Regie Bestimmungen betr bet den flädtischen B irgend welche Beschwe Seitens der flädtis en werden. Derfelbe wirb
Bildhauer Joseph Uphues hat das Werk in fünfjähriger Arbeit geschaffen. Die Figur Moltkes hat eine Höhe von 5,50 Meter. Der Feldmarschall steht, an ein Bostament gelehnt, in schlichter Haltung da, er trägt Müze, Degen und Interimsrock, die Hände sind übereinander gelehnt. Das Postament ist etwa sechs Meter hoch, die architektonische Rundanlage hat eine Breite von 55 Metern. Eine Haupttreppe und zwei Seitenaufgänge führen zu dem marmorbedeckten Plateau, auf dem in schlichter Größe, fa ohne weiteren ornamentalen Schmuck, das Denkmal sich erhebt. Mit diesem Moltkestandbild, dessen Figur aus einem einzigen Block gemeißelt wurde, hat Berlin sein größtes Marmordenkmal erhalten.
Deplacements- Vergrößerung der Schlachtschiffe. Eine Berliner Zeitung will aus zuverlässiger Quelle erfahren haben, daß zur Durchführung der Verstärkung des Deplacements der Schlachtschiffe, die in der neuen Flottenvorlage in Aussicht genommen ist, die Kosten sich für jedes Schiff um 50 Prozent erhöhen werden und daß man im Gegensatz zu anderen Meldungen auch Korrektionsbauten im Nordosteekanal fordern werde.
Die Enthüllung des Moltke- Denkmals. ( Eig. Bericht.) Berlin, 26. Oktober.
Nab und fern.
† Eit. Milliardär in Berlin. Die Reichshauptstadt Berlin wird demnächst um einen Steuerzahler reicher, der die fräftigsten Zahler überflügeln wird. Es ist das Herr von Goldschmidt- Rothschild, ein Enkel des verstorbenen Barons Willy von Rothschild in Frankfurt a. M., dessen Tochter den dortigen Bankier Goldschmidt geheiratet hatte.
† Ein Luftballon geplakt. In Belfort platte ein zu Versuchen mit der Funkentelegraphie dienender' Fesselballon in der Höhe von 300 Metern. Der Ballon stürzte unweit des Beobachtungspostens nieder, ohne daß jedoch jemand zu Schaden kam.
† Die Cholera in Stolp erlöschen. Auch auf dem Gute Stolp ist die Cholera jezt völlig erloschen. Es befindet sich dort kein Cholerafranfer und auch kein Bazillenträger. Die Schnitter verkehren wieder völlig frei, und die Gendarmen haben den Ort verlassen.
† Attentat auf ein Bismarckdenkmal. In der Nähe von Husbyries in Schleswig- Holstein befindet sich ein Felsblock, In den ein Reliefbildnis des Fürsten Bismarck eingelassen ist. Ein Landstreicher hat dieses mit einem Feldstein dermaßen zugerichtet, daß eine Wiederherstellung des Bild nisses ausgeschlossen ist. Der Täter ist entkommen.
† Die Söhne des Herrn von Möller. Als der frühere preußische Handelsminister bei seinem Scheiden aus dem Amte geadelt wurde, interessierte die Frage, ob Herr von Möller Söhne hat, auf die das Adelsprädikat übergehe. Anfänglich hieß es, er habe gar keinen Sohn, dann entdeckte man einen auf der Schule. Jezt hat Herr von Möller selber Aufklärung gegeben dahin, daß er glücklicherweise Vater von vier Söhnen sei. Danach ist für die Fortdauer des Adels in der Familie Möller hinreichend gesorgt.
† Eine hundertjährige Patriarchin. Frau verwitwete Justizrat Marie Weise in Elten am Niederrhein feierte ihren hundertsten Geburtstag in förperlicher und geistiger Frische. Von acht Kindern, mit denen die Ehe der Greisin gesegnet war, leben noch vier. Außerdem hat sie 22 Enkel, 34 Urenfel und 3 Ururenkel.
Dem rechten Volk zur rechten Zeit der rechte Mann im rechten Streit. Gottes Würfel fallen immer, wie sie auch fallen, auf die rechte Seite." Das sind die Worte, die sich in monumentalen Buchstaben um den Sockel des heute unter der Teilnahme des Kaiserpaares enthüllten Moltkedenkmals ziehen. Die Feier gestaltete sich zu einer eindrucksvollen, vorwiegend militärischen Charakter tragenben Ovation, die den Manen des großen Schlachtendenkers dargebracht wurde. An beiden Seiten des Denkmals nahmen die Ehrenfompagnien vom 38. Füsilier- Regiment in Glaß und vom Grenadier- Regiment Nr. 9 in Kolberg Aufstellung. Der verewigte Feldmarschall war zu Leb= zeiten Chef der beiden Regimenter. Ringsum standen in langen Kolonnen die Garde- Regimenter mit ihren Musikorps und Fahnen. Den freigehaltenen Platz zwischen dem Denkmal und dem am Fuße der Siegessäule aufgebauten Raiserpavillon füllten die Herren des Generalstabs, einjeimische und fremde hohe Offiziere. Auf den zwei Trijünen waren das diplomatische Korps und andere Gäste untergebracht. Hinter der Absperrung des Festplates vogten große Menschenmassen. Als der Kaiser nahte, präsentierten die Truppen unter brausenden Hurrarufen. Die Musik intonierte die Nationalhymne. Dann begann der Chef des Generalstabes, Generaloberst Graf von Schlieffen seine Ansprache, in der er die unsterblichen VerDienste Moltkes würdigte, der im Feldzuge 1870-71, besonders an dem glorreichen Tage von Sedan, einen gewaltigen Baustein schuf für des neuen deutschen Reiches Herrlichkeit. Die Rede schloß mit den Worten:„ Die Armee, die ihm dieses Denkmal gesetzt hat in dankbarer Verehrung des Mannes, der ihr Ruhm und Ehre verschafft hat, wird ihm in allen Dingen nacheifern, nicht ihn in allen erreichen. In einem möchten wir alle es ihm gleichtun: In der selbstlosen Hingabe an den Allerhöchsten Kriegsherrn. Daraus rufen wir. Seine Majestät der Kaiser und König Hurra!" Brausender Jubelruf von Truppen und Zuschauern, dann übernahm der Kaiser selbst den Befehl und gab das Wie Kommando Achtung, präsentiert das Gewehr!" eine Mauer stehen die Linien, die Fahnen senken sich, und
† Beim Fischen ertrunken. Auf dem Wildenbrucher See in Pommern ertranfen beim Legen der Fischnetze der Fischermeister Schulz und dessen Lehrling. Der lettere war über Bord gefallen. Der Fischermeister suchte ihn zu retten; dabei kenterte das Boot, und beide fanden den Tod im Wasser.
Beamten aus 6 von den fl befiehen und zwar feller werks 2, die der Baud Iwertes 1 Mann. Die miffen 25 Jahre alt un Diensten sein. Stadtv. zeit gestrichen wissen, w von dem Beigeordnet gaffftaed: und saubach mar für fammlung genehmigte im Entwurf vorgele redaktionellen Alände borgenommen werden neuen Ausschuffes wi ftädtische Arbeiter mi der T.-D. die Ve Sonntag- Bormittag und Stelle fich die Milita fiskus zu b handelt sich jest nid fordert wird, fouder Bief der Balb 6 un Die Stadtverordnete 1931 zu den gle Ererzierplatz, voraus Gemeinde Wiefed w wird. Wir wollen Stadtverordneten mi blidenden Gedanken und eine allzugroße waldes verhindert w Geländeftreifen wird gelegt werden, daß da und Erarzieren in d Stadto. Sidenaue wurde, ferner das Re und im Bhilofophen
† Eisenbahnunfälle. Auf der Haltestelle Borchen in Westfalen stieß ein Personenzug auf einen Arbeitszug. Ein Zugführer wurde schwer, zwei andere Beamte und drei Reisende wurden leichter verlegt. Ferner fuhren bei der Station Longerich zwei Güterzüge aufeinander. Sechs Wagen entgleisten. Personen wurden nicht verlegt.
† Von einem Felsblock zermalmt. Ein in einem Steinbruche in Zedel in Sachsen beschäftigter Arbeiter wurde bon einem niedergehenden Felsblock zermalmt. Drei weitere Arbeiter entgingen wie durch ein Wunder dem gleichen Schicksal. Der Körper des Verunglückten mußte mit Winden aus den Steinmassen befreit werden.
† Schiffs- Zusammenstoß. In der Elbmündung stieß während der Nacht der von Galveston kommende Dampfer „ Schaumburg" mit der vor Anker liegenden norwegischen Bark Astrid" zusammen. Die„ Astrid" sank, die Mannschaft wurde von dem Dampfer gerettet.
† zu Tode geröstet. Ein in einem großen Eisenwerke in Unter- Meiderich beschäftigter junger Arbeiter siel in einen mit glühender Schlacke gefüllten Behälter. Der Verunglückte kam auf schreckliche Weise ums Leben; er wurde buchstäblich zu Tode geröstet.
† Dynamit gegen ein Pfarrhaus. In Marmagen an der Eifel explodierte vor dem Pfarrhause eine von ruchloser Hand gelegte Dynamitpatrone. Die Steintreppe, die Tür und viele Fensterscheiben wurden zertrümmert, und ein gegen. überliegendes Haus wurde beschädigt.
† Die Hamburg- Amerifa- Linie in Newyork. Generaldirektor Ballin hat für die Hamburg Amerika- Zinie das Alderich Court- Gebäude am Broadway in Newyork für etwa sechs Millionen Mark erworben. Die Bureaus der Hamburg- Amerika- Linie sollen dort im nächsten Jahre ver. einigt werden.
Zum Schluß to wegen mehreren nö
Der Berpuz des Ha foll erneuert werden,
Buftande und die B unzureichend. Die e wurden zurückgeftell Bureauräume der bewilligt.
Bebor bie öffen Stadtb. Gabriel feiner in legter Sig Bahlungseinstel Rumpf. Er verwa
von ihm das Wort
berwahrte fich auch Der Urheber gewefer öffentlicher Sigung nichtöffentlicher Sigu Unregelmäßigteiten m 4
auf einen Artikel Bur Beftechung bo Breffe" fofort am Sehr mertwürdig i erftatter fo nell
ist der Inhalt Ferner ift auffall ( Stadtv. Gabriel)
als habe er das
dringe darauf, daß doch Beigeordneter Small in noch Unregelmäßigleiten müsse. Stadtv. 6 dem betr. Berichtersta Untersuchung gemacht wurde. Ferner machte Ritteilungen, wonach Rampf nicht so harml Aleine Breffe" hingefte bie nichtöffentliche Jager& Humpf weiter
Sihung der Stadtverordneten Gießens. Gießen, 26. Ditober 1905. Das Haus ist fast vollzählig erschienen./ 45 Uhr er öffnete D..B. Mecum die Sigung. Das Gesuch des Photographen Hof in der Bahnhofstraße, daß ihm elektrische Energie für photographische Swede zu einem billigeren Breise abgegeben werde, wurde gut geheißen. Bunft 2: Rrebit für elektrische Rabel; Hoflohntutscher Huhn, Bauunternehmer Pfaff, Stephanstraße, Installateur Fertsch, Biesenstraße, Büttner& Damm für ihren Neubau in der Lahnstraße und Schlossermeister Biegler für seine Werkstatt in ber Steinstraße wollen elektrischen Anschluß haben. Alle 5 Antragsteller haben für Abnahme von soviel Strom auf
** Der Rommand Sindenau, wurde g
Bom Raifer empfangen.


