Bürger und Wähler von Lollar!
Die bevorstehende Bürgermeisterwahl muß wieder geordnetere Zustände in unsere Gemeinde bringen. Wir können nur einen Mann an der Spize brauchen, der ruhig, mit Ueberlegung arbeitet, den Blick auch schon auf kommende Zeiten richtet und das Gute und Praktische entschlossen der Gegenwart sichert. Keine Partei spricht hier mit; unparteiische und pünktliche Verwaltung ist notwendig. Alles das verbürgt uns unser seitheriger
Beigeordneter Heinrich Schmidt VI.
ihn laßt uns wählen; er wirds Euch durch gewissenhafte Amtsführung lohnen.
Viele Wähler
die ein gesundes Aufblühen Lollars wünschen.
Bürgermeisterwahl Lollar!
Bekanntmachung,
die Bedienung der Rückstauverschlüsse betr. Unter Hinweis auf§ 18, Absatz 2 der Polizeiber ordnung vom 1. August 1904, die Entwässerung von Grundstücken im Anschluß an die städtische Kanalisation betreffend, welchen wir nachstehend zum Abdruck bringen, ftücke an die Neukanalisation bereits angeschlossen haben, darauf aufmerksam, daß am Donnerstag, den 28., Freitag, den 29. und Samstag, den 30. Septem ber d. Js. eine Spülung sämtlicher Straßenkanäle vorgenommen wird.
Wer es ernst nimmt mit dem Wohle unserer Gemeinde, der gebe bei machen wir diejenigen Hausbefizer, welche ihre Grund der bevorstehenden Wahl seine Stimme
Herrn Wagnermeister Carl Schwalm.
Viele Landwirte, Arbeiter und
Gewerbetreibende.
Bürgermeisterwahl Lollar.
Als sehr geeigneten Kandidaten für die morgen Donnerstag von 10 Uhr vormittags bis 2 Uhr nachmittags stattfindende Bürgermeisterwahl empfehlen wir allen wahlberechtigten Bürgern den
VI. Beigeordneten Heinrich Schmidt UT
und bitten im Interesse des ferneren Aufblühens unserer Gemeinde nur diesem die Stimme zu geben. Der Beigeordnete Schmidt ist unabhängig, braucht nicht Rücksicht zu nehmen auf den oder jenen Stand, wenn es gilt für die Allmeinheit einzutreten; er ist auch im Stand: und bereit, ja hat sich verpflichtet im Falle seiner Wahl sich voll und ganz dem Amte und der Verwaltung unseres Ortes zu widmen. Das mögen alle Wähler wohl bedenken und darum ihre Stiminen nur auf ihn vereinigen.
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Viele Wähler.
Bur Bürgermeisterwahl!
Seit 4 Jahren stehen wir bereits zum dritten Male vor der Bürgermeisterwahl und dieser Umstand ist ein ernstes Mahnwort an alle, die es aufrichtig mit dem Wohle unserer Gemeinde nehmen, genau zu prüfen, wem wir diesesma! all unsere Stimme geben sollen.
In den letzten Jahren haben sich in der Verwaltung unserer Gemeinde vollständig unhaltbare Zustände Herausgebildet und es ist deshalb Pflicht eines jeden Einzelnen, den ja hinlänglich bekannten Mißständen auf die Dauer abzuhelfen. Das kann aber seitens der Wähler nur dadurch geschehen, daß wir einen Mann an die Spiße unserer Gemeinde berufen, der anerkanntermaßen die Fähigkeiten befißt, diesem Posten auch voll und ganz vorzustehen.
Es ist in unserer Gemeinde bei der Verschiedenartigkeit der Interessen feine leichte Sache, den Posten eines Bürgermeisters zu befleiden, daß allen Interessen gedient ist, umsomehr aber verdient deshalb die Person, welche wir mit diesem Posten betrauen wollen, der Erwägung. Unerläßliche Vorbedingungen für den Bürgermeister von Lollar sind eine gewandte Umgangsform, genaue Kenntnisse der Interessen der örtlichen Industrie, des Handwerks und der Landwirtschaft und vor allem eine feste Unparteilichkeit, die Jedermann sein Recht angedeihen läßt, ohne Ansehung der Person. Diese Vorbedingungen werden in vollem Umfange erfüllt von dem Kandidaten
Herrn Wagnermeister Carl Schwalm
Gießen, den 25. September 1905.
Großh. Bürgermeisterei Gießen. Mecum.
Der Eigentümer hat für den ordnungsmäßigen 8u stand und die richtige Handhabung des Verschlusses Sorge zu tragen und ist allein für alle, durch etwaigen Rüd stau des Stelwassers hervorgerufene Schäden verant wortlich. Die Verschlüsse sind so anzubringen, daß sie jederzeit, auch bei Rückstau zugänglich sind und bequem gehandhabt werden können.
und ihn wollen wir deshalb an die Spitze unseres Gemeindewesens stellen, wir haben damit sicher einen guten Griff getan, den wir voraussichtlich nicht zu bereuen haben werden. Unabhängig nach allen Seiten, von einem festen sicheren Auftreten, über genügende Kenntnisse verfügend,
Bekanntmachung.
Das III. Ziel Gemeindestener 1905 ist innerhalb 8 Tagen bei Meidung des Beitreibungsverfahrens zur hiesigen Stadtkasse zu bezahlen.
8ahltage täglich vormittags, ausgenommen der 30. September 1905.
Gießen, den 26. September 1905. Der Stadtrechner: Doepfer.
Bekanntmachung.
Nr. 226,
Obe
Betr.: Wasserleitung und Kanalisation zu Beuern Nachstehend gebe ich Ihnen Kenntnis von dem Er gebnis der Submission mit dem ergebendsten Anfügen, daß sämtliche Arbeiten dem Unternehmer H. Schlebusch aus Leun( Kreis Wetzlar) übertragen wurden.
1. Schlebusch, Leun
2. Jafob Nohl, Darmstadt
3. Mayr, Coblenz
4. Brandt jun., Kassel
5. Stolberg& Co., Wiesbaden
6. Wagner, Beuern und Walti, Gießen
7. Abermann& Kling, Gießen
8. Büttner& Damm, Gießen
9. Otto Maye& Co., Anhalter Betonwerke, Dessau
10. Eckhard& Velding, Bebra
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Gießen, den 21. September 1905. Der Großh. Kreisbauinspektor des Kreises Gießen.
Diehm.
Bekanntmachung.
Samstag, den 30. September d. Js., nag mittags 3 Uhr, sollen in dem Schulhause Afterweg ( Gewerbeschule) zwei aterrichtskurse für erzieh liche Handarbeit mit je dreistündiger wöchentlichen Unterrichtszeit eingerichtet werden. In dem einen der felben werden die Schüler mit Papparbeiten und in den anderen mit Kerbschnittarbeiten und Modellieren in Ton beschäftigt.
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Bur Beteiligung an dem Unterricht können älter it uns nie Schüler der Volksschule sowohl, als auch Schüler der Für Werkzeuge und Materialien, welche den Schülen fein wird. bisher selbst Geschäftsmann und Landwirt, ist Herr Carl Schwalm der geeignetste Kandidat für den Posten während der Unterrichtszeit gestellt werden, sind von damaligem Br höheren Lehranstalten zugelassen werden. Im Gesamtinteresse dürfte es deshalb liegen, wenn sich bei der bevorstehenden Wahl möglichst viele jedem derselben 2 Mack zu entrichten; die Schüler de bezahlte Beleu
eines Ortsoberhauptes. Stimmen auf den Kandidaten
Herrn Wagnermeister Carl Schwalm
bereinigen.
Mehrere Wähler.
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bei der Erneuer
höheren Lehranstalten haben außerdem noch ein Schulung des Bimm oben angegebenen Zeit in genanntem Schulhaus nicht begründete Anmeldungen zu dem Unterricht werden 3 dem Berechnung
entgegengenommen.
Gießen, den 25. September 1905.
Mecum. Oberbürgermeister.
Hahn.
Rektor.
Bastes nicht sch
un fönnen, daß Frrtum teilte.


