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26.8.1905 Zweites Blatt
 
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Nr. 200.

Zweites Blatt.

Jusertionspreis: Die einspaltige Petitzeile für ganz Ober­hefsen, die Kreise Wetzlar und Warburg 10 Pfg. sonst 15 Pfg. Reklamen die Petitzeile 30 resp. 40 Pfg.

Redaktion u. Haupte pedition: Gießen, Seltersweg 83. Fernsprechanschluß Nr. 362.

Samstag, den 26. August 1905.

Gießener

14. Jahrgang

Abonnementspreis: abgeholt monatlich 50 Pfg., in's Haus gebracht 60 Pfg., durch die Post bezogen viertel jährl. Mr. 1.50. Gratisbeilagen: Oberhessische Familienzeitung( täglich) und die Gießeuer Seifenblasen( wöchentlich). Das Blatt erscheint an allen Werktagen nachmittags.

Neuelle Nachrichten

( Gießener Tageblatt)

Anabhängige Tageszeitung

( Gießener Zeitung)

für Oberheffen und die Kreise Marburg und Weklar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung.

Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen, des Großh. Polizeiamtes Gießen und anderer Behörden von Oberheffen.

Im Wechsel der Zeiten.

[ Politische Wochenschan.]

Ist die Ernte vorüber, der Ertrag des Feldes in Scheune und Scheuer gebracht, die Frucht des Fleißes geborgen, so wechselt das Angesicht der Erde. Stoppeln zeigen sich, wo vorher goldige Flut wogte, die kahlgeschorenen Wiesen bieten dem weidenden Vieh nicht mehr die frühere Nahrungs­fülle, und das Laub der Bäume, immer noch dicht und frisch, beginnt an den Rändern zu verblassen und spröde zu wer­den. Aber schwer neigen sich die obsttragenden Zweige, so schwer, daß sie hie und da der Stützung bedürfen, herbst lichen Segen verheißend. So knüpft an die erfüllte Hoff­nung neue Hoffnung sich an, und in dem geänderten Bil erkennen wir den unwandelbaren Kern.

Nicht in gleich abgemessenen Zeitabschnitten, deren Dauer vorausbestimmt ist und sicherer Berechnung unter­liegt, aber doch periodisch wechselt das Antlitz der politischen Welt. Auch hier folgt auf die Aussaat die Ernte, auch hier gibt es Gedeihen und Mißwachs, auch hier ist es der ge­wissenhafte und einsichtige Fleiß, der den Segen vorbereitet, auch hier gibt es Raubbau und Kräftevergeudung, der sich durch Erschöpfung rächt, auch hier endlich bietet reuebolle Einkehr die Möglichkeit, Versäumtes nachzuholen, Fehler auszugleichen, durch verdoppelte Anstrengung vorige Ver­nachlässigung wett zu machen.

Das russische Reich, das fast den vierten Teil der bewohnten Erde umfaßt, hat in vergangener Woche ein neues Gesicht angenommen. Zar Nikolaus II. hat dem russischen Volk eine Verfassung verliehen, hat die Wahl einer Reichs Duma angeordnet, der die Aufgabe einer Beraterin des Monarchen, die Kontrolle des Staatshaushalts und die öffentliche Kritik der Staatsverwaltung und der Hand­habung der Gesetze zugeteilt worden ist. Das ist ein Fort­schritt, wenn auch das Verfassungswerk in den Augen eines Europäers unvollkommen erscheinen mag. Daß der Zar sein Selbstherrschertum beibehält, daß er nach wie vor das Recht beansprucht, alle staatlichen Verhältnisse nach seinem Willen zu regeln und auf den Rat nicht zu hören, den er selbst eingeholt hat, ist am letzten Ende nur eine Form. Denn der Selbstherrscher ist tatsächlich fein unumschränkter Herrscher. Ihn zwingen Brauch und Herkommen, thn zwingt die Unmöglichkeit, alles selbst zu sehen und anzuord­nen, einen Teil seiner Gewalt auf Beamte zu übertragen, und er hat nicht einmal die Möglichkeit, seine Beamten zu kontrollieren, ob sie wirklich nach seinem Willen handeln. So start ist kein Selbstherrscher, daß er dauernd der öffent­lichen Meinung seines Landes widerstehen könnte. Ihr muß er sich zuletzt fügen. Auch kann ihm auf die Länge der Zeit nicht verborgen bleiben, daß seine tatsächliche Macht durch weise Beschränkung sogar wächst. Die neugeschaffene russische Reichs- Duma hat keine allzu reichlich bemessenen Befugnisse. Ihr Einfluß aber kann über diese Befugnisse weit hinausgehen, sobald die rechten Männer zur Mitglied­schaft berufen werden. Hätte sie gar kein anderes Siecht, als das der Kritik, der freien Meinungsäußerung, so würde sie schon dadurch zur Verkörperung der öffentlichen Meinung und zu einer unwiderstehlichen Macht. Die ungeschriebenen Geseze sind immer stärker als die geschriebenen, die Deutun gen und Umdeutungen zulassen, von Aenderungen gar nicht zu reden. Die englische Verfassung ist überhaupt nicht niedergeschrieben, und sie besteht unverrüdbar fest, so daß seit Jahrhunderten niemand da war, der sich getraut hätte, einen Angriff auf sie zu versuchen. Der selbstherrscherliche Zar hat die Reichsduma geschaffen. Formal steht nichts im Wege, daß der Wille, der sie ins Leben rief, sie auch wieder beseitigt. Doch die Wirklichkeitsentwickelung vollzieht sich mit naturgesetzlicher Kraft, und auch der Zar wird der Erfahrung nicht entrückt sein, die sich in den Goetheschen Worten ausspricht: Am Ende hängen wir doch ab von Kreaturen, die wir machten". Was das von der öffentlichen Meinung unberatene, nur von seinem Beamtentum ab­hängige selbstherrscherliche Regiment zu leisten vermag, hat der Krieg mit Japan gezeigt, der hoffentlich jetzt zum Ab­schluß kommt. Schmähliche Niederlagen zu Wasser und zu Lande sind erlitten worden am schmählichsten war die lähmende Korruption, die die vorhandenen Kräfte nicht wirk.. sam werden ließ. Die Friedensverhandlungen selbst waren, ihr gutes Ende vorausgesetzt, eine Komödie. Rußland schickte seinen größten, bewährtesten Finanzmann zur Frie denskonferenz. Man mußte glauben, daß auf ihn die Wahl gefallen war, weil er im Zusammenhang mit der Bewilli­gung einer Kriegskostenentschädigung zugleich für deren leih. weise Deckung zu sorgen haben würde. Statt dessen lehnte er ab, auch nur eine Kopeke Entschädigung zu zahlen; und es hat fast den Anschein, daß er es durchseßen wird. Dem Finanzmann ist solches Ergebnis gewiß willkommen; aber es gehörte nicht gerade ein Finanzmann dazu, es zu er. reichen. Herr v. Witte ist eben ein Mann von vielen Gna den und Gaben. Mag nun Rußland völlig um die Kriegs. entschädigungszahlung kommen oder nicht, das Ende des Serieges sieht jedenfalls das Gesicht der Erde verändert: Im fernen Osten Asiens hat sich eine neue, moderne Großmacht aufgetan, mit der alle Großmächte rechnen müssen, sowei!

jie Weltpolitik treiben, und der russische Koloß ist auf be scheideneren Rang reduziert, obwohl er feine nennenswerte Bandeinbuße erlitten hat. Schon daß er die Mandschurei wieder hat fahren lassen müssen, die er für seine sichere Beute gehalten, deutet seine veränderte Stellung in der Welt an. Es wäre jedoch weit gefehlt, wollte man glauben, daß Ruß land deswegen aufgehört hätte, eine Großmacht zu sein. Auch das besiegte Rußland ist ein mächtiger Staat; nui wenige sind vorhanden, die nach so vielen und schweren Niederlagen einen solchen Frieden hätten ertrozen können, wie er vermutlich in Bälde zum Abschluß kommen wird.

Wie im fernen Osten Asiens, so bekommt die politische Welt auch im Norden Europas ein anderes Ansehen. Schweden und Norwegen haben den Weg zu fried. licher Trennung gefunden. Zum erstenmal ist ihnen freund. schaftliche Verständigung möglich gewesen, da es sich um das Auseinandergehen handelte. Verwandtschaft, Nachbar. schaft, Interessengemeinschaft hat sie nicht aneinander zu fesseln vermocht. Neid und Rivalität beherrschten die Ge. müter bis zur völligen Unverträglichkeit. Ein kleiner For. zug der Schweden erzeugte bei den Norwegern grimmigen Saß. Jett ist das Band aufgelöst- vielleicht ist nun für Verträglichkeit Raum.

In Marokko nicht minder neue Erscheinungen. Der Sultan hat aus der deutsch- französischen Meinungsverschie denheit, die inzwischen völlig ausgeglichen ist, den Fehlschluß gezogen, daß es ihm gegenüber eine europäische Solidarität nicht mehr gebe, daß marokkanischer Gerichtsbarkeit auch der Fremde unterstehe. Er wird seinen Irrtum schnell erkennen und flug genug sein, es nicht auf eine Machtprobe ankom. men zu lassen. Selbständigkeit soll ihm bleiben; er dars aber nicht glauben, daß deren Wesen in praktischer Europäer. feindlichkeit beruht.

Will man bei uns Veränderungen im politischen Gesicht der Erde wahrnehmen, so muß man das Auge schon zur Be obachtung feinerer Züge anstrengen. Eine kleine Erhellung der Mienen ist zu bemerken, die Zornadern haben die An schwellung verloren noch ein weniges, und England und Deutsch I and lächeln nach überwundener kleine Verstimmung einander an.

Verfunkene Schätze.

Auf dem Meeresboden ruhende Millionen. Der Untergang der russischen Panzerkolosse bei der See. schlacht in der Tsuschimastraße hat die Erinnerung wach­gerufen an ähnliche Ereignisse in vergangenen Zeiten. Gleich wie bei dem Kampf gegen die siegreichen Japaner unermeßliche Werte in die schweigende Tiefe gezogen wur den, so sah manche Seeschlacht, manche durch Wetter oder Feuer veranlaßte Katastrophe immense Summen an Kostbar keiten und barem Gelde in die Tiefe versinken, ohne daß es bis auf den heutigen Tag möglich gewesen wäre, sie dem feuchten Element wieder zu entreißen. Doch gelang es in bielen Fällen auch kühnen Männern, dem Meere seinen Raub wieder abzujagen.

So wurde im Jahre 1806 ein wertvoller Fund gemacht. Man fischte mit Hilfe einer Taucherglocke von der einige Jahre vorher gesunkenen Abergavenny" zweiundsechzig Kistchen auf, welche 350 000 Dollars enthielten. 1798 ging die britische Fregatte De Broot" in einem furchtbaren Sturm bei Lewes in den Vereinigten Staaten unter. Sie soll Gold- und Silbermünzen, Juwelen und andere Kostbar­keiten im Werte von mehreren Millionen an Bord gehabt haben, die sie der auf dem Wege nach Halifax abgefangenen spanischen Flotte weggenommen hatte. Zweihundert ge­feffelte Gefangene im Zwischendeck gingen mit dem Schiff unter. Im Mai 1648 sank an der Tafelbai das Schiff Harlem" mit vielen Sisten von Antiquitäten und Merfivürdigkeiten, die für europäische Museen bestimmt waren. 1883 wurden viele Kisten der Ladung aufgefunden und geborgen. Sie enthielten Gößen, seltenes Porzellan. kostbare Glas- und Silberwaren. Das Porzellan hatte niat im mindesten darunter gelitten, daß es volle 235 Jahre unter dem Meeresspiegel lag, wohl aber die zahlreichen Silbergegenstände, die kaum erkenntlich waren. Die bri­tische Fregatte Thetis" sank im Jahre 1830 an der brasi­lianischen Siste mit 162 000 Pfund in Barren an Bord. Der ganze Schiffsrumpf ging in Stücke, der Schatz fanf fünf bis sechs Faden tief unter Wasser. Der Admiral der brasilianischen Station, die Kapitäne und die Mannschaft von vier Korvetten waren volle achtzehn Monate damit be­schäftigt, den Schatz zu bergen. Wegen der Belohnung der Berger entstanden zwischen den Parteien Streitigkeiten, die zu langwierigen Prozessen ausarteten. Der Admiralitäts­gerichtshof erkannte ihnen 17 000 Pfund Sterling zu, der geheime Rat 29 000 Pfund Sterling und 25 800 Pfund Sterling für Auslagen. Auf einem reichen spanischen Schiffe, das an der südamerikanischen Küste gescheitert war und 44 Jahre am Meeresstrande gelegen haben soll, fanden 1687 die Berger 300 000 Pfund Sterling. Im Februar 1885 sant bei Point Gaudo der von Cadir nach Habana abgehende spanische Postdampfer Don Alfonso" in 25 Faden Wasser. Er hatte für 100 000 Pfund Sterling Wertsachen an Bord. Den Beauftragten der geschädigten Versicherungs­

gesellschaft gelang es nach mehrmonatlicher Arbeit, den ge­funkenen Dampfer zu finden und den größten Teil der Münzen ans Tageslicht zu fördern.

In der Seeschlacht bei Abukir, in der Admiral Nelson die Franzosen schlug, wurde das französische Schiff ,, L'Orient" in die Luft gesprengt. Nebst großen Mengen anderer Schätze hatte es an Bord 600 000 Pfund Sterling in klingender Münze und den ganzen Kirchenschatz der Kathe­drale von Valetta. Das Schiff war ausgeschickt worden, um Bonaparte den rückständigen Sold der französischen Armes zu überbringen.

Als die Engländer nach den versunkenen Wertgegen­ständen suchten, wurden sie von einem Schwertfisch gestört, den sie töteten. In seinem Magen fand man zwei vom L'Orient" herrührende Holzfistchen, die mit Diamanten gefüllt waren. Aus dem Mast des L'Orient" wurde ein Sarg gezimmert, in dem sich später der Seeheld Nelson begraben ließ.

Im Jahre 1799 strandete das große Kriegsschiff Qu­tine" an der holländischen Küste. Es war ausersehen, große Summen von Yarmouth nach dem Terel zu schaffen. Das Schiff ging mit Mann und Maus unter. Achtzehn Monate lang unternahm man fortwährend Bergungsversuche, bis es endlich gelang, 80 000 Pfund Sterling in Münzen zu heben.

Nach langen Zeite: t, im Jahre 1857, begann die bri­tische Lloydgesellschaft neue Taucherarbeiten und es gelang. zugunsten der holländischen Regierung und des Lloyd soviel ans Tageslicht zu bringen, daß der Lloyd allein 25 000 Pfd. Sterling erhielt.

Zuweilen gibt aber das Meer seine Schäße freiwillig her. So fand man unter der Landungsbrücke von Mel bourne 3800 Pfund Sterling, die einen Teil jener 5000 bildeten, welche mit dem Dampfer Iberia" dort unter­gegangen waren.

Als der Jonkheer Meester Van de Wall", ein Hollän­disch- Ostindienfahrer, an der englischen Küste strandete, naren Fischer damit betraut, Zinnblöcke, die einen Teil der Fracht gebilde hatten, aufzufischen. Es gelang ihnen, eine schwere Blechkiſte, die in sechs Faden Tiefe gelegen hatte, ans Land zu befördern. Sie öffneten sie und fanden zu ihrem Erstaunen Münzen und Banknoten im Werte von 12 000 bis 13 000 Pfund Sterling darin. Die Leute lie­ferten die Kiste samt Inhalt der Behörde ein. Das Gericht crkannte ihnen den dritten Teil der Gesamtbarschaft als Bergungslohn zu.

So mag der gewaltige Ozean noch manches unte: den brausenden Wogen decken, das der Mühe wert wäre, danach zu suchen. Doch leicht macht er es den beutelüsternen Men­schen nicht, mancher muß die Sucht nach dem Gelde mit Fitteren Enttäuschungen oder gar mit dem Leben bezahlen.

Vermischtes.

= Kaiser Wilhelm und die amerikanischen Schützen. Bei der fünfzigjährigen Jubelfeier des deutschen Schüßenbundes bor: Charleston wurde Kaiser Wilhelm zum Ehrenmitgliede gewählt. Der Kaiser hat die Wahl angenommen in An­betracht, daß auch Kaiser Wilhelm I. Ehrenmitglied des Bundes gewesen ist.

Ein gutes Hasenjahr. Für die Hasenjagd erwartet man in Jägerkreisen eine reiche Beute. Der erste Satz der Märzhasen hat sich Dank dem günstigen Frühjahr gut ent­mickelt, und auch der zweite Satz der Maihajen war bom Wetter außerordentlich begünstigt. Man hat jelten so viele Hasen auf den Feldern getroffen, wie in diesem Jahre.

Ein Mittel zur Aufbringung der Kriegsentschädigung. Ein Menschenfreund in Paris hat ein geniales Mittel ent­deckt, um dem mörderischen Kriege in Ostajien ein Ende zu machen dadurch, daß die besonders umstrittene Kriegsent­schädigung an die Japaner nicht von den Russen, sondern von der ganzen Menschheit aufgebracht würde. Er hat cazu folgende Rechnung gemacht: Es handelt sich um vier Milliar­den. Nach oberflächlicher Schäßung wohnen auf der Erde 1500 000 000 Menschen. Jeder gibt für seine Nahrung täglich 20 Sous aus. Wenn nun alle sich entschließen, ein­mal vier Tage zu fasten, so hat man im Nu 6 Milliarden zusammen. Davon bekommt Japan seine vier und die übri­gen zwei hat man zur Förderung des Allgemeinwohls übrig. Probatum est. Leider übersicht der edle Menschenfreund, daß mit dem Fasten, vorausgesetzt, die ganze Menschheit be­quemte sich dazu, vier Tage nichts zu essen, noch kein Geld zusammengebracht ist, und ferner ist von allen Wilden ab­zusehen, die für ihre Nahrung keine Ausgaben haben, sondern sie direkt aus der Natur entnehmen.

Eine unangenehme Hochzeitsgesellschaft. In dem Hause cines Geistlichen in Hamburg erschien ein Brautpaar mit den beiden Trauzeugen, und zwar alle in start angetrunke nem Zustande. Als der Pastor sich weigerte, unter diesen Umständen die heilige Handlung vorzunehmen, griff die Gesellschaft den Geistlichen tätlich an und verprügelte ihn auf das derbste, wobei die holde Braut nicht zurückstand. Auch der Küster, der seinem Pastor zu Hilfe eilen wollte, erhielt sein wohlgemessenes Teil ab. Erst die Intervention der auf den Lärm herzueilenden Hausgenossen befreite beide aus den Fäusten der wüsten Hochzeiter, und diese wurden von Volizisten auf die Wache aeleitet.