sichern bestimmt sind, sich in bester Ordnung befinden. Darum braucht die russische Finanzlage noch keineswegs gut zu sein. Wenigstens spricht dafür nicht die jüngste Finanzmaßnahme, die neben einer Erhöhung der Steuer auf Schmieröle und Hefen eine Steuer auf die Gehälter der Staatsbeamten bringt, soweit diese 1000 Rubel jährlich übersteigen. Diese Abgaben sollen nur während des Krieges erhoben werden, was die Popularität des Krieges nicht gerade verstärken wird.
Alien.
Mit gewohnter Regsamkeit haben die Japaner die Fenerungsversorgung ihrer Kriegsschiffe gesichert. Sie haben in der Provinz Yamaguchi ein Kohlenbergwerf gekauft und Maschinen zur Herstellung von Brifetts fommen lassen. Diese sollen die Verwendung ausländischer Kohle überflüssig machen.
Amerika.
Die Vereinigten Staaten von Amerika haben, wie man weiß, die Trennung Panamas von Kolumbien begünstigt, wenn nicht ganz hervorgerufen. Sie protegieren Panama, den neuen Kanalstaat aber ohne ihre Kosten. Deshalb haben sie auch unterlassen, die Frage zu regeln, welcher Anteil an der kolumbischen Schuld auf Panama entfällt. Ihre Zahlungen aber leisten sie voll an Panama. Der Rat der auswärtigen folumbischen Gläubiger, meist Engländer und Holländer, hat die Vereinigten Staaten ersucht, dieses Verfahren zu ändern, die Zahlungen an Panama zu verschieben, bis sein Schuldanteil festgestellt ist. Staatssekretär Hay hat das abgelehnt, weil der Nat nicht Bürgerrecht in den Vereinigten Staaten habe. Der Rat erwiderte, daß Präsident Roosevelt sich für ihre Anträge als in der internationalen Billigkeit liegend, ausgesprochen habe, und fragte zugleich, ob die Vereinigten Staaten sich in Mittel legen würden, wenn die Regierungen der Hauptinteressenten, d. i. Englands und Hollands, darum nachsuchten. Hierauf steht der Bescheid noch aus.
Hof und Gefell fchaft.
*** Wie aus Dower vom Freitag gemeldet wird, verlief die Reise des Kaisers bis dorhtin bei herrlichem Wetter, leicht bewegter See und frischem Ostvind. Der Kaiser verweilte vielfach auf Deck. Bei den Mahlzeiten spielte die Musikkapelle von der„ Hohenzollern", die während der Reise an Bord der„ Hamburg" beordert ist. Diese und ihr Begleitschiff, der Kreuzer Friedrich Karl" trafen in Dover um 10 Uhr vormittag zu viertelstündigem Aufenthalt ein. Die Salutschüsse des deutschen Kreuzers wurden von der Salutbatterie auf Dover Castle, auf dem die Königsstandarte gehißt war, erwidert. Der deutsche Vizekonsul kam an Bord und wurde vom Kaiser empfangen. Dann setzten die Schiffe bei ruhiger See und klarem Wetter die Reise fort.
Die Kaiserin ist in Begleitung des Prinzen Eitel Friedrich am Freitag in Genua eingetroffen.
*** Auf seiner Weltreise hat Prinz Adalbert von Preußen Dar- es- Salam und Tanga besucht. In Dar- es: Salam waren Tausende von Eingeborenen zusammengeströmt, die vor dem Prinzen ihre Tänze aufführten und dafür mit drei am Spieß gebratenen Ochsen bewirtet wurden. Der Prinz tat den ersten Spatenstich für die MrogoroBahn. Von Tanga aus machte der Prinz einen Abstecher nach Korogwe zur Eröffnungsfeier der Bahnstrecke KorogweMombo.
Deutfcher Reichstaa.
( 172. Sigung.)
CB Berlin, 24. März. Nach den ausgiebigeren allgemeinen Debatten der letzten Tage begann heute endlich die eigentliche Spezialberatung des Militäretats, die nun rasch vorwärts ging. Die Sozialdemokraten, die sich gestern ganz in Schweigen hüllten, stellten heute zwar mehrere Redner, aber auch diese befleißigten sich selbst bei ihnen wichtig erscheinenden Positionen großer Kürze. Die äußerste Linke hatte zu den Beschlüssen der Budgetkommission mehrere Abänderungsanträge eingebracht, die jedoch sämtlich abgelehnt oder vor der Abstimmung zurückgezogen wurden. Einen Versuch des Dr. v. Skar dzynski, nochmals auf die Polenpolitif einzugehen, trat der Präsident Graf Ballestrem erfolgreich entgegen, und so gab es einen etwas längeren Aufenthalt erst bei der Station Naturalverpflegung". Hier hatten die Konservatiben eine Resolution gestellt, in der der Wunsch nach weiterem Ausbau des direkten Verkehrs zwischen den Proviantämtern und den Produzenten unter Heranziehung der landwirtschaftlichen Organisationen und Genossenschaften ausgesprochen wird. Der Antrag wird gegen die Stimmen der Sozialdemokraten und Freisinnigen angenommen.
Nab und Fern.
Ein schwerer Automobilunfall ereignete sich bei Homburg v. d. Höhe. In der Nähe von Merzhausen stieß ein Motorwagen auf der Probefahrt gegen eine Telegraphenstange. Die vier Insassen wurden herausgeschleudert. Bürgermeister Schmidt- Oberreifenberg wurde getötet, Fabrikant Wagner erlitt eine Gehirnerschütterung, die zu den größten Befürchtungen Anlaß gibt. Der Führer und der Maschinist wurden leicht verletzt.
† Die Genickstarre in Oberschlesien fordert immer weitere Opfer. Nach amtlicher Meldung aus Beuthen sind vom 16. bis 22. d. Mts. im Kreise Beuthen 32 Erkrankungen und 4 Todesfälle an Genickstarre vorgekommen. Die Gesamizahl der Erkrankungen vom 19. November 1904 bis zum 22. d. Mts. beträgt 137, die der Todesfälle 48.
Eine romantische Kindesaussetzung fand auf der Landstraße zwischen Ameersfrost und Zeist in Holland statt. Wegearbeiter sahen, wie ein Herr aus einem Automobil stieg und rasch einen Gegenstand niederlegte, worauf sich der Wagen in rasender Gile wieder entfernte. Die Arbeiter fanden dann an der Stelle ein neugeborenes Kind, um dessen beide Händchen je eine Banknote von 1000 Gulden gewickelt war. Einer der Arbeiter nahm den Findling mit nach Hause.
Deutsche als japanische Gefangene. Zwei SchleswigHolsteiner, die in japanischer Gefangenschaft gewesen sind, fehrten jetzt in die Heimat zurück: der Kaufmann Overbed aus Apenrade und der Maschinistenassistent Gries aus Husum. Der junge Overbeck hat als Leiter eines deutschen Geschäfts die Belagerung von Port Arthur mit allen ihren Schrecknissen erlebt. Er versichert, daß die Belagerten in den letten
Tagen nur noch Brot hatten. Saten und Hunde erzielten hohe Preise; ihr Fleisch war sehr begehrt. Die Bevölkerung hai diese Tiere samt und sonders aufgegessen, denn am Schlusse der Belagerung war keins mehr aufzutreiben. Overbeck hat viele Tage in Erdhöhlen, die als Schutz gegen einschlagende Bomben dienten, verbracht. Gries geriet als Angehöriger des von den Japanern aufgebrachten Kohlendampfers Severus in Gefangenschaft. Die Japaner haben die Deutschen sehr gut behandelt.
Durch ungewöhnliche Freigebigkeit macht in Kassel ein fremder Herr viel von sich reden, der seit einiger Zeit im Gasthof zum König von Preußen sein Quartier aufgeschlagen hat. Der Unbekannte liebt es, bei seinen Ausgängen in reichem Maße Geld an diejenigen ihm Begegnenden auszuteilen, die er für Bedürftige hält. Daß sich die Kunde von solcher Güte sehr rasch und gerade in solchen Kreisen verbreitet. die am allerwenigsten zu den verschämten" Armen gehören, ist begreiflich. So laufen denn täglich zahlreiche Bettelbriefe ein und täglich des Nachmittags bis in den Abend hinein ist vor dem Gasthofe auf dem Königsplate eine nach Hunderten zählende Menge versammelt, teils aus Neugierde, teils, um von der Wohltätigkeit des Fremden Vorteil zu ziehen Um die Ordnung aufrecht zu erhalten, steht täglich ein Kommando von Schutzleuten in nächster Nähe bereit.
+ Verschüttet. Beim Kiesgraben auf dem Gute Falkenstein bei Kulm wurden drei Arbeiter einer Kiesgrube verschüttet. Zwei sind tot, der dritte lebensgefährlich verTekt.
Ein Kind durch Kaffee verbräht. Eine Mahnung zur Vorsicht bietet ein Vorfall, der sich in Selmstorf bei Schönberg in Mecklenburg zutrug. Eine Bauersfrau stellte die Kanne mit heißem Kaffee auf den Tisch, neben dem der Kinderwagen mit einem zweijährigen Kinde stand, und verließ sodann das Zimmer. In diesem Augenblick griff das Kind nach der Kanne, riß sie herunter, und der heiße Kaffee verbrühte das arme Würmchen derartig, daß es bald darauf verstarb.
Lebensrettung von einem Eisenbahnzug aus. Von einem Zuge der Kleinbahn bei Vlotho bemerkte das Zugpersonal, wie in der Nähe des Delbrinks ein Kind in den dort vorbeifließenden Mühlenbach fiel und von den Fluten stromabwärts getrieben wurde. Der Zugführer ließ den Zug halten und rettete das Kind.
O Ein Geistlicher als Vatermörder. In dem schwedischen Orte Hjörtsberga wurde der sechzigjährige Pastor Sjöfors von seinem 26jährigen Sohn, der ebenfalls Pastor ist, in einem Anfalle von Geistesstörung mit der Art erschlagen. Der Täter wurde festgenommen.
Tages- Chronik. Bei der Haltestelle Rossach in Sachsen. Roburg wurde ein Heizer dadurch getötet, daß beim Ran. gieren zwei Güterwagen mit der Ausrüstung eines Zuges zusammenstießen.
In Chile breitet sich die Beulenpest aus, auch in Valparaiso sind vier Fälle festgestellt.
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In Pueblo in Mexiko wurde der frühere deutsche Konsul Sustav Stein im Palast des Millionärs Custolene ermordet.
Ein merkwürdiger Mörder.
Wien, 24. März.
Die Mordtat, die der siebzehnjährige Tischlerlehrling Hejny an seiner Meisterin, Frau Reiter, begangen hat, ist nicht nur wegen der übergroßen Jugend des Täters, sondern auch wegen ihrer merkwürdigen Motive ein kriminalpsychologisch äußerst interessanter Fall. Im Koffer des verhafteten Lehrlings wurden mehrere Aufzeichnungen gefunden, auf denen er sich zusammengestellt hatte, was er für die 370 Kronen, die er geraubt, alles kaufen wollte. Außer Kleidungsstücken, Uhr und kleinen Toilettengegenständen figurieren auf diesen Blättern besonders Bücher und zwar wissenschaftliche Bücher als Hauptwünsche des jugendlichen Verbrechers. Da liest man:„ Die Metalle und deren Gewinnung" 4 fl., Chemisch- techmisches Handbuch" 5 fl. 20 fr., „ Das Beizen und Lackieren des Holzes" 2 fl., Taschenbuch" 10 fl. 40 fr.,„ Elektro- technischer Führer" 16 fl. 40 kr., ,, Konstruktion und Behandlung der Elektromotoren" 3 fl. 80 fr. ,,, Konstruktion und Behandlung der Akkumulatoren" 3 fl. 60 fr., Die Elektrizität und deren Anwendung" 6 fl., Musterbriefsteller" 4 fl., zusammen 55 fl. 40 kr. Verlag A. Reinwart: Die Kaninchenwelt" 1 fl.,„ Die Geflügelzucht" 1 fl. 40 kr.,„ Aquarium" 1 fl. 28 fr.,., Die milderen Pilze der böhmischen Wälder" 40 fr.,„ Das Einsieden, die Behandlung und Ausnüßung des Obstes" 2 fl., „ Das Düngen der Obstbäume". Die Anklagebehörde nimmt an, daß es vor allem der Drang nach dem Besitz dieser Werke war, der dem Mörder die Hand zum tödlichen Streiche gegen seine Meisterin führte. Hejny betätigte von jeher einen großen Bildungstrieb. Er las sehr viel und hielt sich eine naturwissenschaftliche Zeitung. Er wird als sanft und still geschildert und hatte seinem Meister niemals Grund zur Klage gegeben.
Die Ausführung der Tat aber verriet eine so große verbrecherische Reife, daß man nicht begreifen kann, wie sich in diesem Knabenhirn die guten und schlechten Triebe in dieser eflatanten Form mischen konnten. Der junge Mensch legte ein ganz unglaubliches Raffinement an den Tag. Erst hatte er einen Brief an seine Eltern geschrieben, daß er einen Grund haben soll, die Werkstatt zu verlassen. Dann hatte er sich nach der Mordtat, die das Werk einer Minute war, noch ein paar Minuten auf der Straße herumgetrieben, um sich ein Alibi zu schaffen. Weiter hatte er, als die Polizei fam, den Schlaftrunkenen gespielt, der so wenig von dem Morde wußte, wie seine Kameraden. Also nicht ein Fall von Epilepsie, von vollständiger momentaner Sinnesverwirrung, sondern eine wohlüberlegte, gut ausgeführte Mordtat und mit solch diabolischer Klugheit verborgen, daß die Polizei dreizehn Tage lang falschen Fährten nachgerannt und erst am vierzehnten durch puren, unwahrscheinlichen Zufall auf die richtige gekommen ist. Dann im scharfen Verhör, als langsam die Hüllen des Geheimnisses fielen, begannen dem blassen Burschen allerdings die Zähne zu flappern, und er legte schließlich ein Geständnis ab. Auch Hejnys Fall scheint den alten kriminalistischen Grundsat glänzend bestätigen zu sollen: Es gibt feine„ gelernten" Mörder, sondern der Mörder tritt, und sei er noch so jung, sofort mit all seiner kalten Entschlossenheit, Grausamkeit, Ruhe und dem Scharfsinn bei Verbergung der Spuren fertig auf den Plan.
Lokales.
24. März 1905
** Der Großherzog hat den evangelischen Pfarre Wilhelm Veller zu Eberstadt, auf sein Nachsuche unter Vorbehalt seiner Wiederverwendung im Kirchendiens mit Wirkung vom 1. April 1905, in den Ruhestan versetzt.
** Ernannt wurde der Gefangenwärter am Bru vinzialarresthaus in Gießen Heinrich Seipp zum Gefangen aufseher an dieser Anstalt.
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nent der Botterieabteilung im hessischen Finanzministerium Finanzminister Dr. Gnauth und der Dezer mer offizielle Geh. Oberfinanzrat Dr. Rohde, haben sich gestern nad Eisenach begeben, um an den Verhandlungen des Aus schusses der hessisch- thüringischen Staatslotterie teil nehmen, der sich über die Grundlagen eines Lotte vertrages mit Preußen schlüssig werden will.
** Am Montag, den 27. März, nachmittags 3 Uh
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Versamming mit folgender Tagesordnung statt: 1. Aukaffeffor Edmu pünktlich, findet eine Situng der Stadtverordneten den bösen Ba
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nahme eines neuen Anlehens. 2 Beschaffung von Bänken für die Höhere und Erweiterte Mädchenschule. gebung der Zementrohrlieferung für die Sielbauten.
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3. Ver
§ Hessische Bürgermeisterei- Sekretäre. Am Sonntag den 2. April hält der im Januar v. J. ge gründete Verein der Bürgermeisterei- Sekretäre in Hessen in Darmstadt seine erste General- Versammlung ab. Aufgabe des Vereins ist es, daß auch der Sekretäre in der gegenwärtig in Ausarbeitung befindlichen Landgemeindeordnung gedacht werde.
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** Glückliche Gewinner. Den 2. Preis der Gießener Pferdemarktlotterie hat Schuhmachermeister Schmidt. in Rodheim a. B. und den 3. Preis Bahnmeister Steinschnöden Ego in Grünberg gewonnen.
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** Viehmarkt zu Gießen. Bei dem am 21. u. 22, März stattgefundenen Markte waren aufgetrieben 1256 Stück Rindvieh, 667 Schweine, 328 Pferde und 34 Fohlen. Der nächste Markt findet am 4. und 5 April statt; am letteren Tage auch Krämermarkt.
Eingesandt. Kommenden Montag findet im Hotel Friedhof in Marburg eine große Versammlung der Interessenten für den Bahnbau:„ Fortsetzung der Kreisbahn Marburg- Dreihaufen in der Richtung Mücke oder Londorf" statt. Diese Versammlung soll Vorschläge für den am 27. 1. Mts. in obiger Angelegen: heit zusammentretenden Kreistag des Kreises Marburg machen, sie ist deshalb in gewissem Sinne eine ent scheidende zu nennen. Wir wollen hoffen und wünschen, daß der Beschluß zu Gunsten der Strecke Nüddings. hausen Weitershain- Bernsfeld- Azen. hain Mücke gefaßt wird, denn dies ist die einzige Linie, welche eine gute Rentabilität verspricht, im gegen satz zur Londorfer, welche niemals eine nur einiger maßen nennenswerte Rente abzuwerfen in die Lage
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kommen wird.
F.
*** Allendorf a. Lda., 25. März. Gestern war hier Bürgermeisterwahl. Der bisherige Amtsinhaber, Bürgermeister Volf, wurde mit 129 Stimmen wiederge wählt, und zwar einstimmig. Derselbe ist damit zum 4. Male durch das große Vertrauen seiner Mitbürger be rufen worden und, der Ueberzeugung ist Jeder im Drt, er wird auch fernerhin so wie er es bisher in den 27 Jahren seiner Amtstätigkeit getan hat, das Wohl seiner Gemeinde stets im Auge haben. Möge der Neugewählte sich lange Jahre geistig und förperlich immer wohl fühlen.
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Lollar. Der Radlerbund Lahntal fetect am 23. Jult sein erstes Bundesfest in Lollar. In dem Bund finden nur Landvereine Aufnahme. Mehrere Vereine sind diesem Bunde schon beigetreten und weitere Aufnahmen stehen bevor. 1. Vorsitzender ist H.Schmidt IV. Lollar, 1. Schriftführer H. Hainbach Lollar. Die übrigen Vorstandsmitglieder verteilen sich auf Londorf, Nordeck, Großen- Linden, Wismar und Klein- Linder.
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n Lollar. Einem lang gehegten Wunsche: einen Schüßenverein zu gründen, ist man jetzt näher g treten. Der Verein führt den Namen Schützenvereir Centrum. Das Vereinslokal befindet sich bei Win Gerlach Zum Einhorn". Eine große Anzahl Bürge sind dem Verein schon beigetreten und liegt die Liste zum Weitereinzeichnen im Vereinslokale offen.- Gaf wirt Gerlach hat sich bereit erklärt, dem Verein ein als Schießplatz geeignetes Gelände am Bettenscheid frei zur Verfügung zu stellen und dem Zweck entsprecherd herzurichten. Möge der Verein sich mächtig ent wickeln und stets festhalten an der Devise: Ueb' Aut und Hand, fürs Vaterland!
K Weilburg, 24. März. Keine Biersteuer Die Stadtberordneten lehnten in ihrer gestrigen Si ung in Uebereinstimmung mit dem Finanzausschuß eine Biersteuer ab.
K Frankfurt, a. M.( Heu- und Strohmark Man notierte: Heu 6.40-6 80 mt., Stroh 4.20-5,00 Alles per Zentner.
K Fraukfurt a. M., 24. März. Katsermanöbet Es steht nunmehr fest, daß die diesjährigen Katse manöver, woran das 18. und 8. Corps teilnehmen, vom 8. bis 15. September dauern. Die Kaise parade über das 18. Corps findet am 8. September bet Homburg v. d. H. statt, die über das 8. Corps am 11. September bei Stoblenz.
K Mainz, 24. März. Erblindet. Gestern Nach
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