Ausgabe 
24.6.1905 Erstes Blatt
 
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haben unter schlechtem Lager und Kälte, außerdem aber auch noch von Hunger zu leiden gehabt. Die Ueber­legenheit der Japaner hat sich im Sanitätswesen zweifellos ebenso bewährt wie in rein soldatischer Hinsicht.- Zu erwähnen wäre noch nach einem andern Bericht, daß sich die Abteilung des deutschen Roten Kreuzes in Japan unter Führung der beiden Bres­ĭauer Aerzte Henle und Fittig außerordentlich bewährt hat. An das deutsche Lazarett, das über nur 55 Betten verfügte. wurde von der japanischen Regierung noch ein großes Lazarett für 2000 Verwundete unmittelbar angegliedert. Die Schule des leider jetzt dahingerafften großen Chirurgen der Breslauer Universität v. Wakulicz erntet reiche Lorbeeren auch im fernen Osten.

Nab und Fern.

Die Kronprinzen in der Kaserne. Als der deutsch: Kronprinz, der jetzt wieder in Potsdam als Chef der zwei­ten Kompagnie im 1. Garderegiment seinen Dienst tut fingst die Kaserne besuchte, begleitete ihn die Kronprinzessin und inspizierte die Mannschaftsstuben. Sie amüsierte sic außerordentlich über die praktischech Anordnung der vieler Kleinigkeiten, die ein Soldat gebraucht, des Puzzeuges. der Eßvorräte und dergl. und lobte die Ordnung, die in den Spinden herrschte.

& Infant Alfonso lebt. Der Infant Alfonso von Or Icons- Bourbon, der bei einem Spazierritt im spanischer Gebirge verunglückt sein sollte, ist am Leben und gedenkt, dem ächst seine Studien in Heidelberg wieder aufzunehmen. Der Prinz hatte sich bei einem Sturz vom Pierde eine leichte Verlegung zugezogen, und daraus war die Nachrich. von seinem Tode entstanden.

Um eine Kanne Schnaps in den Tod. Wieder hat eine unsinnige Wette einer Familie den Ernährer geraubt. In Stade wettete ein Torfarbeiter mit einem Kollegen um eine Kanne Schnaps, er wolle gleich nach dem Mittagessen den Kanal durchschwimmen. Plötzlich sank er, augenschein­lich vom Schlage gerührt, vor den Augen seiner Frau, die Zeugin des Vorganges war, unter und konnte nur noch als Leiche geborgen werden. Der Mann war erst kurze Zeit ver­heiratet und hinterläßt ein Kind von einem Jahre.

A Den Tod durch Abstürzen fand eine Dame, die zur Kur in Schuls- Taresp weilte. Sie stürzte in die Clemgios­Schlucht hinunter. Sie geriet in den reißenden Bergbach und ertranf.

[] Eine Enquête über die sogenannten Schmiergelder ist jezt in Preußen in die Wege geleitet. Der preußische Han­delsminister hat die Handelsvertretungen zu einem Bericht über die Frage aufgefordert, ob und inwieweit gesetzliche Be­stimmungen angezeigt erscheinen, um eine Bestrafung des Schmiergelder- Unwesens herbeizuführen. Angeregt ist diese Umfrage durch die Verhandlung des Reichstages über die dort gestellten Anträge Müller, Gröber und Trimborn.

Schwere Wolfenbrüche haben im obesen Teil des Lic­fertales große Verwüstungen angerichtet. Zehn Ortschaften haben schwer darunte: gelitten. Der Verkehr ist unter­brochen, da mehrere Brüden durch das Hochwasser fortge­rissen sind.

Bom Zuge überfahren. In Erstein im Elsaß ist durc die Unvorsichtigkeit der Frau eines Bahnwärters großes Unglück angerichtet. Als ein Güterzug die Strecke passier. hatte, öffnete die Bahnwärters frau die Schranke, ohne das Signal des unmittelbar darauf folgenden Schnellzuges z11 beachten. Ein Wagen des Bauers Andres fuhr über das Geleise und wurde vom Zuge erfaßt. Die Pferde und der auf dem einen sitzende Sohn des Andres wurden in Stücke zerrissen, ebenso die auf dem Wagen sigende Frau Andres. während der Knecht, der den Wagen führte, schwere Ver­legungen erlitt, denen er bald darauf erlag. Die Tochter des Andres entging dem Schicksal der Mutter dadurch, daß sie in das wärterhaus gegangen war, um zu trinken.

Ein merkwürdiger Blitzstrahl. In der Nähe von Aurich wurde ein Landmann beim Pflügen vom Blitze ge troffen. Der Strahl ging an der Uhrkette des Mannes entlang, deren Glieder zerschmolzen wurden, fuhr dann in die Uhrkapsel, sprang auf die eiserne Pflugschaar über und drang von dort in die Erde hinein. Der Mann war eine Zeitlang betäubt, erlitt aber weiter feinen Schaden.

Explosion in einer Fabrik. In dem Warenmagazin der Firma Bergmann und Stein in Moskau fand eine Er­plosion chemischer Präparate statt. Das Magazin mit allem Inhalt wurde zerstört, der Schaden beläuft sich auf 5 Mil­fionen Rubel. Es sind auch viele Menschen zu Schaden ge­tommen.

Tages- Chronif. In Köln verhaftete die Polizei eine Bande internationaler Taschendiebe, die es besonders aus Goldwarengeschäfte abgesehen hatten.

In Herrenberg bei Stuttgart fam bei einem Brande eine ganze Familie, bestehend aus sieben Personen, in den Flammen um.

In einem Hotel in Dortmund wurde ein junges Ehe­paar aus Hannover erschossen aufgefunden.

um und Wiffenfchaft.

OP Der Prozeß gegen Maxim Gorki. Die Meldung, daß Maxim Gorkis Prozeß niedergeschlagen sei, entbehrt nach einer Mitteilung des Anwalts des Dichters der Begründung. Es sei, so schreibt der Advokat, Hoffnung vorhanden, daß der Prozeß niedergeschlagen werde, einstweilen aber könne davon noch nicht die Rede sein, zumal da noch keiner der von der Verteidigung vorgeschlagenen Entlastungszeugen gehört worden sei.

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Hessischer Landtag. Darmstadt, 23. Juni. Das Haus nimmt unter dem Präsidium Dr. Schmitts gegen 91/2 Uhr die Verhandlungen über die Gemeinde­umlagen wider auf. Abg. Dr. Gutfleisch empfiehlt als Berichterstatter der Ausschußmehrheit die Annahme der Regierungsvorlage. Den ablehnenden Standpunkt des Abg.

Viehmarkt war sehr stark befahren, insonderheit mit Jun schweinen, mit Rindvieh schwächer. Die Auffahrt

m Schweinen übertraf die Nachfrage. Dessen ungeachtet ge staltete sich der Handel flott bei erstaunlich hohen Preisen Baar mit 50-55 Mr., bessere mit 60-65 Mt., die erste Jungschweine geringfter Sorte bezahlte man handen waren, galten 90-100 t. Im Rindviehandel Sorte mit 70-75 Mt. Einlegschweine, die wenig bor

Arbeitsnachy

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Schönberger müsse er hoch anerkennen, aber es müsse sich herrschten die seither üblich hohen Preise. Der Handel ging dierer, Weißbinder

auch ein Abgeordneter unter die Majoritätsansicht des Hauses unterordnen fönnen. Die Meinung, daß man das Staatssteuergesetz einfach abschreiben und auf die Gemeinden hätte anwenden fönnen, set eine irrige. Die Gemeinden wären damit sehr schlecht gefahren. Eine Revision der Ver­waltungsgesetzgebung bezüglich der Kreis und Provinzial­Lasten sei empfehlenswert. Die Frage der Heranziehung der Landwirtschaft zur Betriebssteuer sei ein Aft der Gerechtig feit gegenüber anderen industriellen Unternehmungen. Damit werde eine besondere Mehrbelastung nicht eintreten und die Landwirtschaft werde sich über dieses Wehr ohne Bedenken hinwegseßen, umsomehr als ihr durch die Festlegung der Steuerfataster ein bedeutender Nußen zugefallen sei. Was das Schuldenabzugsverbot betreffe, so würde eine Anzahl von Gemeinden ruiniert werden, wenn der Schuldenabzug gestattet werde. Es müßte aber auch die Möglichkeit vor­handen sein, daß die den Gemeinden erwachsenden Auf­wendungen von denjenigen getragen werben, die den Vorteil davon haben. Wäge man aber alles für und wider ab, so tomme man zu dem Schlusse, daß die Vorlage sehr viel Gutes bringe. Abg. Möllinger teilt mit, daß der Ausschuß beantragen werde, daß das Gesez nur 6 Jahre Gültigkeit haben solle. Nachdem in der Spezialdebatte die Artikel 1 und 2 nach einiger Debatte angenommen sind, wird zunächst Abg. Köhler für den verstorbenen Abg. Weidner als Mitglied des Sonderausschusses für die Wahl­rechtsvorlage gewählt. Die weiteren Artikel bis 32 werden unter Ablehnung der dazu gestellten Anträge angenommen. Die nächste Sigung wird auf Samstag 9 Uhr anberaumt.

Lokales.

24. Juni 1905.

-e- Feuerwehr- Jubiläum zu Gießen. Nach dem borläufig festgefeßten Programm beginnt die offizielle Feier Samstag, den 15. Juli, abends 8 Uhr, und zwar mit einem Zapfenstrei durch die Stadt nach dem Festplaß. In der Festhalle findet darauf Festkommers statt, wobei die ganze Kapelle( 42 Mann) des Inf.- Regts. Kaiser Wilhelm II." Nr. 116 unter persönlicher Leitung des Musifdirektors Krauße fonze tieren wird. Am Sonntag, dem 16. Juli erfolgt Weckruf, um 11 Uhr ist Parade aufstellung auf dem Festplaß, hiernach Brandangriff auf dem Brandplaz an dem früheren Universitätsbibliothets Gebäude. Gegen 1 Uhr ist in der Festhalle ein Festessen vorgesehen und um 22 Uhr stellt sich der Fest zug om Walltor auf. Punkt 3 Uhr bewegt er sich durch die Stadt nach dem Festplatz. In der Festhalle wird des Nachmittags die ganze Regiments­Rapelle Konzert geben, während auf dem Festplaß nach­mittags und abends die Feuerwehr- Kapelle in Tätigkeit tritt. Abends 8 Uhr werden die vereinigten Gießener Gesang­vereine unter Leitung des Musiklehrers Bauer und Mit­wirkung der Regimentskapelle Vorträge geben.- Am Montag Bormittag find Spaziergänge vorgesehen. Bon 11 Uhr ab ist Frühkonzert auf dem Festplah und nach­mittags von 3 Uhr ab dort Tanz und Volksbeluftigung. Abends 81/2 Uhr wird die Gießener Turnerschaft Aufführungen ( Pyramiden) bieten. In der Festhalle ist Konzert und auf dem Festplatz wiederholt sich Tanz und Volksbeluftigung. Bei eintretender Dunkelheit fommt ein Brillant- Feuerwerk zur Abbrennung. Die Schaubuden werden auf dem freien Plaz hinter dem Eisenbahndamm ihre Werke verrichten, auf dem Festplatz werden nur ein Waffelbäcker und eine Zucker­bude Aufstellung finden.

*

** Der 70. Geburtstag des Gelehrten. Professor der Forstwissenschaft Dr. Richard Heß- Gießen be ging gestern feinen 70. Geburtstag. Prof. Heß ist der dienstälteste Lehrer an der Landesuniversität, an der er feit 1868 wirtt Er hat die Mehrzahl der gegenwärtigen hessischen Forstbeamten als seine Schüler gesehen.

aber gedrückt. Der geringere Ausfall der heurigen Heuernie

Blafer, 2 Infla

übt schon ersichtlich seine Wirkung. Hoch im Preise sind die erbeiterinnen, 1 B Kälber, die mit 45 Bfennig pro Pfund Lebendgewicht ve Lauffrauen ober

fauft worden.

schleudert und schwer an Arm und Brust verlegt wurde + Laubach, 22. Juni. Aus dem Bagen ge ein Fuhrmann, als sein Gefährt gegen einen Prellstein stieß. Die Räder des Wagens gingen über ihn hinweg.

Jahre sein 50jähriges Dienstjubiläum feierte, wird im Herbste = Lardenbach. Lehrer Schneider, der im vorigen in den Ruhestand treten.

(!) Göbelnrod, 23. Juni. Die Feldbereinigung Juli beendet sein. unserer Gemarkung wird voraussichtlich mit Ablauf des

> Ruppertenrod, 22. Juni. Ueberführter Rowdy. Ortes Telegraphen- Isolatoren und Warnungsschilder zer. Einer der Täter, die im Frühjahre in der Nähe unseres trümmerten, ist verhaftet und von Zeugen bereits wieder. erfannt worden. Er ist ein Handwerksbursche.

Alsfeld hat der baldigen Ausführung des seit längerer Zeit Alsfeld, 22. Juni. Der Kreistag des Kreises projektierten Kreiskrankenhauses zugestimmt.- Der freistasse in 1905 104000 t. Umlagen von den Ge Kreistag hat ferner beschlossen zum Voranschlag für die belaufen sich auf 235 210 Mt., wovon 120 000 Mt. auf meinden und Gemarkungen zu erheben. Die Gesamtausgaben Neubauten und Unterhaltungen der Straßen entfallen. Alsfeld, 23. Juni. Verlegter Körtermin. Der für die Orte Burg- Gemünden, Bleidenrod, Güßfeld, Schadenbach Deckenbach und Höingen ursprünglich auf Mittwoch, den 5. Juli anberaumte Röctermin ist auf Diens tag, den 4. Juli verlegt worden.

*

Hanau, 22. Juni. Das Kind eines Landwirts in Lorbach erkrankte an Genicstarre. ?? Offenbach, 23. Juni. Der Auskland der Weißbindergehülfen ist durch Tarif- Abschluß beendet

worden.

Hus dem Gerichtsfaal.

Straffammer.

Gießen, den 23. Juni 1905. Der Weißbinder Konrad Keil 2. von Hattenrod hat ein Urteil des Schöffengerichts Lich, wonach er wegen legt worden war, angefochten. Der zur Verhandlung ge Körperverlegung mit einer Gefängnisstrafe von 6 Wochen be­ladene Verletzte blieb unentschuldigt aus, weshalb die Sache ausgesetzt werden mußte. Er wurde in eine Ordnungsstrafe Don 10 Mt. genommen und zu den Kosten die durch sein Verhalten entstanden sind, verurteilt.

Literarisches.

Die Kämpfe um die akademische Freiheit einst und jeßt. Eine Geschichte der Freiheit der deutschen Studenten von Paul Baecker, Herausgeber der Akadem. Prenzlau 1905, A. Mied Verlagshandlung G. m. 6. H., 84 Seiten. Preis 80 Pfg. Es ist feine Se 3. m. b. 5, 84 Seiten. Breis 80 Pig. Es ist teine Ge­legenheitsschrift, sondern ein Buch von dauerndem Wert, das eine Lücke in unserer akademischen Literatur schließt.

1.

Kirchliche Nachrichten für Grünberg. Am 1. Sonntag nach Trinitatis( 25. Juni) predigt: vormittags: Defan Wagner.

Text: Luc. 16, 19-31. Lied Nr. 296. 2. nachmittags: Bfarrer Schmidt.

Text: Joh. 4, 16-21. Lied Nr. 273. Gottesdienst mit Katechismuslehre in Lumda vor mittags 9 Uhr.

Katholischer Gottesdienst in Grünberg

*** Huddes Revision. Gegenüber der augenblick­lich durch die Presse gehenden Meldung, Huddes Revision findet ftatt: Sonntag den 25. Juni vormittags 91%, Uhr. sei infolge Formal- Fehler in der Hauptverhandlung als zu Recht bestehend erkannt worden und werde deshalb weiter verfolgt werden, bemerken wir, daß unseres Wissens das Reichsgericht sich überhaupt noch nicht dazu geäußert hat.

Größere Ausgrabungen wurden dieser Tage wiederum seitens des Oberhessischen Geschichtsvereins unter Leitung des Konservators Kramer- Gießen im Walde( Distrikt Hain) in der Gemartung Großen Linden vorgenommen. Vier Gräber, darunter auch ein Stelettgrab, wurden aufge­funden. Reben mehreren schalenförmigen Töpfen fand man eine birnenförmige Urne mit Knochenteilen und Asche, ferner mehrere Tongefäße und einen Trinkbecher, der in einem größeren Topf stand.

* Inkognito vierter Klasse. Wie nachträglich erst bekannt wird, hat in den letzten Tagen der badische Eisen­bahnminister verschiedene Eisenbahnstrecken des Mainzer Bezirks im strengsten Infognito bereift, um auf Grund persönlichen Augenscheins die Einrichtungen der vierten Wagenklasse, besonders im Markt- und Arbeiterverkehr kennen zu lernen. Als der Minister am Billetschalter dem, M. N. A." zufolge ein Billet vierter Klasse löfte, um nach Alzey zu fahren, wurde er in Mainz von einem aus Karlsruhe ge­bürtigen Eisenbahnbeamten erkannt und angesprochen.

?? Grünberg, 23. Juni. In den Bezirken der Amts­gerichte Grünberg und Homberg wird mit der Maß- und Gewichtsrevision tommenden Montag begonnen werden.

§§ Grünberg, 22. Juni. Der heute hier abgehaltene Johannismarkt nahm einen sehr regen Verlauf. Der

Marktberigte.

Sieten, 24. Juni. Auf dem heutigen Wochenmarkt lofteten Butter per fb. 090-1.00 t., Sühnerele: per Stück 5-6 Bfg., Enteneier St. 6-7 fg., Käse per St. 6-8 Pfg., Käsematte 2 St. 5-6 Pfg. Erbien per Liter 21 Big, Binsen per Liter 52 Pfg., Tauben per Paar . 0.80-1.00, Hühner per Stüd S. 1.00-1.60, Hahnen, per Stüd 0.80-1.80, Enten per Stüd 1.80-2.20, Gänse per Pfd. 00-00 fg., Dchsenfleisch per f. 70-72 f., Rindfletsch per Pfd. 62-68 Pfg. per Pfb. Schweinefleisch 70-80 Big. Schweine fleisch gesalzen per fund 0.84 Big., Ralbfleisch per Bfb. 70-74 Pfg. Sammelfletsch per Pfd. 50-76 Bfg., Kartoffeln pro 100 kilo 7.506. 800 Mt., Zwiebeln per 3t. Mr. 8.00-10.00, Wetstraut 10-15 Bf. per Stüd, Zentner 3-4 Mt. Aepfel der Zentner 6-10 Mr. Zwetschen per Zentner 0,00-0.00, Kirschen per Pfd. 30-35 Pfg. Milch per Liter 20. Pfg. Dauer der Marktzeis von 7 Uhr morgens bis 1 Uhr nachmittags. Gegenstände des Wochenmarktverkehrs dürfen vor Beginn der Marktzeit überhaupt nicht, und während der ersten drei Stunden der Marktzeit im Umberziehen feilgeboten werden.

K Frankfurt, a. M.( Heu- und Strohmarkt.) Man notterte: Heu 3.20-3.50 Mt., Stroh 2 20-2.60 Mt. Alles per 50 kilo.

Gießener landwirtschaftlicher Wetterdienst. Boraussichtliche Witterung in Hessen für Sonntag, den 25. Juni. Heiter und vorwiegend trocken am Tage, wärmer als heute.

( Näheres durch die Gießener Betterkarte.)

Verantwortlich: für die Politik und den Inserateatell: Albin Klein, für den übrigen Inhalt: Georg Horn, betbe in Gießer.

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Bauf Weiteres für S Gießen, den 22.

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