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N. 170.
Zweites Blatt.
Safertionspreis: Die einspaltige Betitzeile für ganz Oberbeen, die Kreise Wezlar und Marburg 10 Bfg. sonft 15 Pfg. Reklamen bie Petitzelle 30 refp. 40 Bfg. sbattion u. Haupterpebttion: Gießen, Seltersweg 88. Fernsprechanschluk Nr. 362.
Samstag, den 22. Juli 1905.
Gießener
14. Jahrgang
Abonnementspreis: abgeholt monatlich 50 Pfg., in's Haus gebracht 60 Pfg., durch die Post bezogen viertel jährl. Mr. 1.50. Gratisbeilagen: Oberheffische Familienzeitung( täglich) und die Gießener Seifenblasen( wöchentlich). Das Blatt erscheint an allen Werktagen nachmittags.
Neuelle Nachrichten
( Gießener Tageblatt)
Anabhängige Tageszeitung
( Gießener Zeifung)
für Oberheffen und die Kreise Marburg und Wetlar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung.
Enthält alle omtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen und anderer Behörden von Oberhessen.
Hoffnungen.
[ Politische Wochensch a u.]
In
Nach vorwärts ist unser Blick gerichtet. Selbst wenn wir aus besonderem Anlaß rückwärts schauen, bleibt unser Sinn der Zukunft zugewandt. Die Vergangenheit, sie mag trübe oder lichtvoll sein, ist uns im Grunde nur ein Versprechen oder Vorzeichen für das Kommende, dem wir mit guten Wünschen und frohen Hoffnungen entgegenblicken. War erfreulich, was wir erlebt, so nehmen wir es in zuversichtlichen Wünschen als ein Bild dessen, was wir erleben werden; und war es unerquicklich), so zeigt sich die nahende Zeit unseren Hoffnungen im glänzenden Gegensatz. Hoffnungen sind unsere steten, treuesten Begleiter, von denen uns feine Enttäuschung dauernd zu trennen vermag. dem freundlichen Herzogtum Coburg Gotha hat der Regent eine fünfjährige reiche Tätigkeit abgeschlossen, an der alle Kräfte des Landes in regem Wetteifer sich beteiligen durften. In männlichem Selbstbewußtsein schätzt man das Geleistete nach seinem vollen Wert. In dankbarer Gefinnung scheidet man von dem fürstlichen Manne, dessen gütige Sorgfalt Spuren von langer Nachwirkung zurückläßt, und hoffendes Vertrauen wendet sich dem jungen Herzog zu, der nach erreichter Mündigkeit jetzt selbst die Regierung übernommen hat, ein Sohn des alten deutschen Fürstengeschlechts, das keine Entfernung dem Deutschtum je entfremdet hat und das wurzelfest am Reiche haftet. In Schwarzburg- Sondershausen hat zur nämlichen Zeit der Fürst sein fünfundzwanzigjähriges Regierungsjubiläum gefeiert, herzlich umjubelt von den Bewohnern des seit Jahrhunderten mit seinem Hause auf Gedeihen und Verderb vereinten Ländchens, herzlich beglückwünscht vom Kaiser. Das sind keine Ereignisse von weltgeschichtlicher Bedeutung, aber sie zeigen erquickliche Bilder vertrauensvollen Zusammenwirkens, doppelt erquicklich in einer Zeit, die so viele Beispiele gegenteiligen Verhaltens bietet. In solchen Momenten tritt mit besonderer Deutlichkeit die Hoffnung Deutschlands ans Licht, die eine freundliche Vergargenheit durch eine behagliche Gegenwart mit einer gesegneten Zukunft verbindet.
Der Kaiser weilt zurzeit in Schweden, dessen sympathischen König er zum deutschen Großadmiral ernannt hat. Dieses Zeichen hoher persönlicher Wertschätzung kann und soll keine politische Parteinahme in dem augenblicklichen Zwist zwischen Schweden und Norwegen darstellen, faum eine moralische Unterstützung in dem Konflikt, der eine Innenfrage Skandinaviens betrifft. Was der fürstliche Mann dem fürstlichen Freunde gönnen und wünschen mag, darf den Staatenlenfer nicht beeinflussen, der auch über ein großes Einzelschicksal resigniert hinwegschauen muß. Vielleicht zeigt sich vorsichtig- kluges Abwägen darin, daß das deutsche Kronprinzenpaar in den nämlichen Tagen seinen ersten fremdländischen Aufenthalt in Dänemark genommen bat, auf das man in Schweden nicht ganz ohne Mißtrauen blickt, und daß man in Kopenhagen den deutschen Großadmiral von Kösier mit seinem Geschwader von sechs Schiffen gastfreundlich empfangen hat. So ist bedächtig hier durch Bekundung staatlich- freundnachbarlicher Gesinnung ausgeglichen, was sich dort in einem Beweis außerordentlicher persönlicher Würdigung offenbart hat. Daß man dem Kaiser nachsagt, er benutze seinen Aufenthalt in Schweden zur Anbahnung oder wenigstens Anregung eines deutschschwedischen Handelsvertrags, ist nur ein Beweis für die Festigkeit der allgemeinen Ueberzeugung, wie sehr der Kaiser auch seine notwendigen Erholungsfahrten in den Dienst der Reichsinteressen stellt. Der Abstecher nach Tanger während der Mittelmeerreise war hierfür das hervorstechendste BeiTpiel. Beinahe ist es dahin gekommen, daß man von jeder Reise des Kaisers eine frohe Ueberraschung erwartet, sicher dahin, daß man immer frohe Hoffnungen an sie knüpft.
Daß ein großer Besitz nicht immer vor Kleinmut oder benigstens vor kleinmütiger Anwandlung schützt, hat sich in recht auffälliger und merkwürdiger Weise während der vergangenen Woche in England gezeigt. Ganz plötzlich war man dort von Furcht vor dem deutschen Kapital ergriffen, das sich der englischen Kohlengruben bemächtigen wolle. Man schien ungefähr die Vorstellung zu haben, als ob deutsche Besizer englischer Kohlengruben die Absicht hegen würden und auch durchführen könnten, den englischen Schiffen und der englischen Industrie die englische Kohle aus irgend einem geheimnisvollen, aber unzweifelhaft feindseligen Grunde zu Sperren. In der Tat hat die Hamburger Reederfirma de Freitas Anteile an englischen Kohlengruben erworben. Sie bat darin jedenfalls eine gutes, gewinnversprechendes Geschäft gesehen, sonst hätte sie es nicht getan. Genau so haben sehr zahlreiche englische Unternehmer in Deutschland getan, als Deutschland noch kapitalarm war. Sie haben hübsche Geminne daraus gezogen, aber den größten Gewinn haben wir selbst gemacht. Deutschland ist von England aus industriell beadfert worden, und englische Unternehmer haben manche Ernte aus Deutschland davongetragen. Die Bereicherung des Bodens aber blieb unser und konnte nicht weggetragen werden, so wenig wie der Boden selbst. Wer vermöchte heute den Ausländer zu hindern, die Mehrzahl der Aktien beimi
scher Bergwerksgeseüjchaften zu erwerben? Das geht bei uns nicht und geht auch in England nicht. Man sezze den Fall, daß alle Aftien in fremden Besitz übergehen. Man fete ferner den Fall, daß die fremden Besitzer nicht als KaufIente, sondern als Politiker den Einfluß ihres Aktienbesizes geltend machen wollten. Ueber Nacht würde die Gesetzgebung tommen und den schlechten Kaufleuten beweisen, daß sie auch schlechte Politiker gewesen! Der Anfall der Beängstigung ist in England auch schnell vorübergegangen. Man hat eingesehen, daß eine Phantasieverstellung gewesen, wovor man fich gefürchtet hat. Doch selbst die schnell überwundene Surdit läßt die englischen Hoffnungen nicht allzufest gegründet erscheinen.
Ein seltsamer Stimmungsumschlag hat Herrn von Witte bon Rußland aus auf dem Wege zu den Friedensunterhandlungen mit Japan begleitet. Daß die Japaner auf der Insel Sachalin vordringen, daß sie Wladiwostok bedrohen, ist fast vergessen und wird jedenfalls nicht beachtet. Beinahe ist schon der Krieg selbst aus dem Gedächtnis ausgelöscht. Es ist, als wäre Witte nicht ausgezogen, um den siegreichen Feind zu bereden, daß er nicht allzuharte Bedingungen stelle, sondern als wäre es der Zweck seiner Reise, mit Japan ein Freundschafts-, ein Schuß- und Truz- Bündnis abzuschließen! Die Hoffnungen Rußlands müssen ganz am Boden sein, wenn man zu solchen kranken Illusionen seine Zuflucht nimmt. Nahezu ebenso schwankend und unsicher sind die Schritte der Bevölkerungsschichten, die der schwachen Regierung die Zügel aus den kraftlosen Händen nehmen möchten und dabei den Mut des Entschlusses nicht finden können.
Rußlands Darniederliegen hat die türkische Regierung nach Jahrzehnten zu einem festen Willensakt gebracht: Die Pforte will die Dardanellendurchfahrt befestigen. Da die Flotte nicht mehr existiert, gegen die sich die Befestigung richten könnte, ist die Bemühung eigentlich zwecklos. Sie wird auch nicht ausgeführt werden.
Der kugelfichere Panzer.
( Eig. Bericht.)
Mailand, 18. Juli. Seit den Tagen des seligen Dowe wurde die Welt so oft bon Erfindungen absolut sicherer" Schutzvorrichtungen gegen das lebensgefährliche Arbeiten moderner Schießwerk. zeuge überrascht und ebenso oft wieder enttäuscht, daß man annehmen sollte, nur in Laiengemütern spute noch die Idee bon dem kugelsicheren Brustpanzer, mit dem der Soldat dem nächst in die Schlacht ziehen und unbekümmert um Flintenfugeln und Granatsplitter bis zur feindlichen Stellung vor dringen werde. Daß man sich aber auch in hohen und höch sten Regierungsfreisen noch ernsthaft mit der Idee beschäf tigt, beweist ein Prozeß, der in den nächsten Tagen vor der hiesigen Straffammer beginnt. Ein schlauer Schwindler hat nicht allein eine erfleckliche Summe durch seine Mär vom fugelsicheren Panzer in Sicherheit gebracht, sondern es sogar verstanden, eine große diplomatische Aktion zwischen den Vertretern der russischen und japanischen Gesandtschaft in Rom ins Werk zu setzen und der italienischen Regierung da durch Verlegenheiten zu bereiten.
Als Angeklagte treten vor die Schranken Ernst Benedetti, Erfinder des kugelsicheren Panzers, Baptist Manzoni, Benedettis Geschäftsführer; ein Advokat namen Gelmi und eine unwichtige Persönlichkeit namens Enrico Callegaris. Ernst Benedetti, ein ehemaliger Kaffeehauspächter aus Rom, rühmt sich, erfunden zu haben: einen Kugelsammler für Billards, ein unverletzliches Kunstschloß, einen rationellen Küchenofen usw. Besonders stolz aber ist er auf die Erfindung des kugelsicheren Panzers, mit dem er in allen Spezialitätentheatern der Welt staunenerregende Experimente gemacht hat. Keine Kugel könne diesen Panzer durchbohren, so wurde behauptet. Viele Regierungen ließen sich täuschen, allen voran die russische Regierung, der Benedetti zu Beginn des gegenwärtigen Krieges seinen Panzer argeboten hat. Die Regierung beauftragte ihre Botschaft in Rom, sich mit der Sache zu befassen, und ein Gesandtschafts. attachee schrieb, nachdem er Versuchen, die er für ehrlich hielt, beigewohnt hatte, folgendes:„ Seit der Erfindung des Schießpulvers ist auf dem Gebiete der Kriegswissenschaft feine wichtigere und größere Erfindung gemacht worden als diese. Mit dem Panzer Benedetti können sich die Kämpfenden ungestraft dem feindlichen Feuer ausseßen." Benedetti und seine Associés vom„ Monopol Benedetti", einer Gesellschaft, die eigens gegründet worden war, wollten keinem Menschen gestatten, den fugelsicheren Panzer genau zu untersuchen. Die leichtgläubige russische Regierung beauftragte ihren Militärattachee in Rom, Oberstleutnant Baron von Müller, mit dem„ Monopol Benedetti" einen Vertrag zwecke Lieferung von 100 000 fugelsicheren Panzern abzuschließen; 10 000 Panzer sollten im August 1904 geliefert werden. Auf den Vertrag hin erhielten Benedetti und seine Geschäftsfreunde von einer Mailänder Bank einen Vorschuß von 70 000 Lire. Das Geschäft wurde bald ruchbar; die Presse bemächtigte sich der Sache; die japanische Gesandtschaft in Rom geriet in Aufregung und erhob Protest bei der italienischen Regierung, die sie an die Beobachtung ihrer Neutralitätspflichten erinnerte. Manzoni, der Geschäftsführer des
,, Monopol Benedetti", wurde zum prafetten von Mailand zitiert und darauf aufmerksam gemacht, daß die italienische Regierung die Ablieferung der Panzer an Rußland verhin dern werde. Und was tat Manzoni? Er setzte sich sofort mit der japanischen Gesandtschaft in Verbindung und bot ihr gleichfalls seine Panzer an. Die russische Botschaft bekam Wind von der Sache. Da sie bereits mehrere Zahlungen geleistet hatte, protestierte sie, und ihr Protest hatte den der erwähnten Mailänder Bank im Gefolge: die Bank wollte ihre 70 000 Lire wieder haben. Manzoni aber erklärte, daß die Bank ihm Schadenersaß schuldig sei, da sie durch den Verrat des mit Rußland geschlossenen Vertrages das ganze Geschäft verdorben habe. Die Antwort der Bank ließ nicht lange auf sich warten: sie ließ über Benedettis Panzermonopol den Konkurs eröffnen. Man öffnete den Kassenschrank der Gesellschaft und fand darin: einige Pfennige, ein Stück Papier und.... einen Panzer! Endlich hatte man also den berühmten Panzer, den der Erfinder niemals hatte zeigen wollen. Militärische Sachverständige unterzogen ihn einer genauen Untersuchung und erklärten, daß ihnen ein größerer Schwindel noch nicht vorgekommensei: alle Versuche, die mit dem Panzer vorgenommen werden seien, seien nichts als verblüffend geschickte Täuschungen gewesen. Und so wird jetzt statt der erhofften Sicherung für die armen russischen Soldaten nichts weiter herauskommen als ein Betrugsprozeß und wahrscheinlich der Verlust für die Mailänder Bank. Die Welt will betrogen fein.
Der Landwirt.
xd Nukbarmachung wertlosen Moorbodens. Die Wkde zieht zwar einen trockenen Standort einem nassen vor. Dennoch ist es durch Versuche erwiesen, daß selbst die schlechtesten Moorböden durch Anwendung der Rabattkultur in ertragreiche, dauerhafte Weidenpflanzungen umgewandelt werden können. Zu diesem Zwecke werden je nach der Nässe im Boden die Beete hergerichtet, und zwar gilt als Hauptregel: je nässer der Boden, desto breiter müssen die Gräben ange= legt werden, damit sich die Beste bis zu mindestens 30 Zentimeter über dem Grundwasser erheben, denn je höher sie liegen, desto besser werden die Pflanzungen gedeihen; gewöhnlich werden die Beete drei bis fünf Meter und die Gräben ½ bis 1 Meter breit hergestellt. Ist Sand im Untergrunde, und kann er an die Oberfläche gebracht werden, so ist dieses Verfahren sehr vorteilhaft, da der Sand die Anlagen rein von Unkraut erhält. Zu beiden Seiten der Beete läßt man etwas breitere und tiefere Gräben hinziehen, in die die Quergräben einmünden. Dadurch wird selbst der nässeste kälteste Boden gelüftet und kulturfähig gemacht, der zur Anlage von Weidenkulturen allen Anforderungen entspricht. Als Hauptregel der Rentabilität einer Weidenanlage gilt die richtige Auswahl der Sorten, da in solchen Böden mir eine kleinere Auswahl von Sorten gedeiht.
Vermischtes.
= Wie Prinz Ludwig von Bayern empfangen sein will. Der bayerische Thronfolger unternahm jüngst mit dem bayerischen Kanalverein einen Ausflug ins Fichtelgebirge. Unterwegs erwiderte er auf eine ihm von den Behörden bon Wunsiedel überreichte Ergebenheits- Adresse mit folgender Mahnung:„ Ich habe nie daran gezweifelt, daß ich überall in Bayerr: willkommen bin. Aeußere Zeichen, wie Flaggen und Girlanden, verlange ich nicht. Mir ist es lieber, wenn man meine Bestrebungen unterstützt, die ich ja nicht um meiner selbst willen verfolge, sondern, um dem Erwerbsleben des Landes förderlich und behilflich zu sein. Wenn mit nicht übermäßigen Kosten, auch äußerlich, der Anhänglichkeit an das königliche Haus Ausdruck gegeben wird, so nehme ich das mit Dank an, bitte aber für meine Person möglichst wenig solche Aeußerlichkeiten gebrauchen zu wollen, sondern mich vielmehr in meinem Bestreben, das ja allen bekannt ist, zu unterstützen."
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Münchener Bierstatistik. Während der vor kurzem in München abgehaltenen großen fanwirtschaftlichen Aus. stellung herrschte dort gerade eine gewaltige Hige. Sie hat einen ganz bedeutenden Bier- Konsum bewirkt. An den sech Ausstellungstagen haben die beiden Brauereien Hader und Löwenbräu in ihren Erfrischungszelten auf deur Ausstellungsplate 700 und 430 hektoliter abgeseti. Mährend derselben Zeit hat das Hofbräuhaus nicht weniger als 1030 Heftoliter verzapft, und das Maltheserbräu in der Bayerstraße unweit des Hauptbahnhofes schenkte in zwei Tagen 430 Hektoliter und im Verlaufe der ganzen Ausstellungswoche rund tausend Hekto!
Wie gewonnen, so zerronnen. Ein aus Eisenach gebürtiger Student, der in Leipzig die Universität besuchte, machte furz hinter einander zwei ansehnliche Erbschaften. Jetzt ging ein flottes Leben an, und Bruder Studio lebte auf Reisen in aller Herren Länder herrlich und in Freuden. Kein Wunder, daß gar bald die Moneten zu Ende waren. Der Verlust des Geldes brachte den lustigen Bruder Studio auch um den Verstand, und dieser Tage ist er in seine Vaterstadt zurückgekehrt, wo er als Ortsarmer in eine rrenanstalt


