Einzelbild herunterladen

iftellen,

nd wenn ominöje

er Zeit

emäßes,

Cupellos m nicht

Mehr m Wir

Beidh

großen

cheinen

nis ge Die Ver vorenen

ig oder immen

h, daß

fachen

nädig

Mitge­

renden

en zu

Mühe,

feinem

ert, da

lag,

er

ne er,

spartei Delin­

em

fich be­Das Bartie, bon

hoben

g des

flopft,

mer an

- laut:

An An

t an."

dymals

teil er

er lan Dir der echung

elungen.

en fort. Pannen" ist blok

erfrijdje.

Bad ill nötig."

er hohe

Fährt in

Orleans

Der das

Säuge

3: Von

heim

schule.

N. 169.

Snsertionspreis: Die einspaltige Petitzeile für ganz Ober­Ben, die Kreise Wezlar und Marburg 10 Bfg. sonst 15 Pfg. Reflamen die Petitzelle 30 refp. 40 fg.

Redaktion u. Haupterpedition: Gießen, Seltersweg 88. Fernsprechanfchluk Nr. 362.

Freitag, den 21. Juli 1905.

Gießener

14. Jahrgang

Abonnementspreis: abgeholt monatlich 30 Vfa.. in's Heus gebracht 60 Pfg., durch die Post bezogen viertel jährl. Mr. 1.30. Gratisbeilagen: Oberheffische Familienzeitung( tägitd) und die Gießener Seifenblasen( wöchentlich). Das Blatt erscheint an allen Werktagen nachmittags.

Neuelle Nachrichten

( Gießener Tageblatt)

Anabhängige Tageszeitung

( Gießener Zeitung)

für Oberbeffen und die Kreise Marburg und Weklar; Lofalanzeiger für Gießen und Umgebung.

Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen und anderer Behörden von Oberhessen.

Attentat auf Pobjedonoszew.

Der mächtigste Mann in Rußland, der Oberprofurator des Heiligen Synods, hat nun auch die Wirkungen seines Systems am eigenen Leibe erfahren müssen, wenn nicht etwa bestellte Arbeit vorlag. Als Pobjedonoszew Mittwoch auf dem Bahnhof in Warschau eintraf, trat ein junger Mensch auf ihn zu und versuchte einen Revolverschuß gegen ihn ab­zufeuern. Der Prokurator blieb unverletzt, der junge Mann wurde verhaftet.

Der eigentümliche Angriff erregt ziemliches Aufsehen. Man liebt Pobjedonoszew in Rußland ebensowenig wie im Auslande und beurteilt das Attentat recht eigentümlich. Ein in den Winkelzügen der russischen Politik wohlbekannter Publizist schreibt über Pobjedonoszews schwere Stunde und andere Vorgänge der letzten Tage:

St. Petersburg, 19. Juli. Der Oberprofurator des heilig dirigierenden Synod" Pobjedonos zem gehört zu den meistgehaßten Män­nern Rußlands, weil er für den Träger und Vertreter der Gewaltherrschaft gilt, mit welcher Annahme man ihm wohl kein Unrecht tut. Es ist begreiflich, daß dieser bejahrte Großwürdenträger in erregten Zeiten einige Besorgnis für seine Person hegt, und man darf es ihm nicht übel nehmen, daß er den ,, toten Mann" spielt, wenn die Bomben plazen. So oft ein Attentat gegen eine Hochstehende Person verübt wird, legt sich Herr Pobjedonoszew zu Bett und läßt ver­breiten, daß er dem Tode nahe sei, daß er nur noch Stunden zu leben habe. Von seiner Genesung macht er dann kein Aufhebens. Das geschah nach der Ermordung Plehwes, das geschah nach der Ermordung des Großfürsten Sergius. Beide Male hieß es, der Oberprofurator liege im Sterben. Nachdem er sich beruhigt und seine Furcht gedämpft hatte, ging er wieder aus. Denn auf die Dauer fann er nicht im Belt und nicht im Haus bleiben, er muß sich bei dem Zaren seben lassen, damit sein Einfluß nicht einschlafe. Auch heute war er in Barskoje Sselo gewesen. Als er auf dem hiesigen Bahnhof wieder eintraf, machte ein junger Mensch von etwa 28 Jahren den Versuch, einen Revolverschuß gegen ihn abzu­feuern. Ein Reisender, der mit Bobjedonoszew gekommen war, verhinderte das Attentat, übergab den jungen Mann der Polizei, die diesem den geladenen Revolver abnahm, und blieb unbekannt. Weder die Bolizei noch der Gerettete fragten nach ihm. Der Oberprokurator aber fuhr zum Ge­bäude des Synods und dann ohne jede Begleitung nach Barskoje Cielo zurück.

Der Semftwo- Rongrefs.

Die derzeitigen Verhältnisse Rußlands erinnern in vie­len Einzelheiten an die Zustände, die im Jahre 1789 nach der Erstürmung der Bastille in Frankreich geherrscht haben: die Regierung ist kraftlos und ohne Einfluß, zu schwach, selbst zur Nachgiebigkeit, und die neuen Gewalten sind noch nicht gestaltet, haben noch keine rechte Form und kein volles Selbstvertrauen gewonnen. Der Semstwo- Kongreß in Moskau, der am Mittwoch im Hause des Fürsten Dolgorufi unter Vorsitz des Grafen Leyden eröffnet wurde und von 250 Delegierten besucht war, begann seine Ver­handlungen mit der Erklärung, daß er nicht beabsichtige, sich zu einer konstituierenden, d. h. Verfassung gebenden Ver: sammlung zu machen, die sich selbst als Regierung einsetzt. Der Kongreß fügte sich aber der von dem Polizeimeister ausgesprochenen Forderung nicht, die Versammlung, die un­gesetzlich sei, zu schließen Dem Polizeimeister gelang e

nur mit Mühe, ein Protokoll zustande zu bringen, das sein Schließungsaufforderung und die Weigerung des Gehorsams feststellte. Notieren Sie ganz Rußland!" rief man ihm auf die Frage nach den Namen der Teilnehmer zu. Nad dieser Einleitung wurde der Entwurf des Ministers des Jil­nern Bulygin, betreffend die Berufung, Zusammensetzung, Wahl und Befugnisse einer Baren- Duma( Gossudowſtwen­naja Duma), beraten. Allseitig wurde der Entwurf als un­zulänglich und unannehmbar bezeichnet, doch wollte man nichtsdestoweniger darauf bedacht sein, möglichst viele ge­eignete Abgeordnete hineinzuschicken, falls sich eine bessere Volksvertretung nicht erreichen lasse. Die Bulyginsche Zaren- Duma habe nicht die nötigen Befugnisse, habe keinen bollen Einfluß auf die Gesetzgebung und die Kontrolle der Verwaltung; nur eine beratende Stimme sei ihr eingeräumt, und als ganz besonders störend sei neben der Nichtöffentlich­keit der Verhandlungen anzusehen, daß zwischen den Zaren und die Baren- Duma der Neistat sich einschiebe. Aus dieser Darstellung des seitherigen Verlaufs des Semstwo­fongresses ergibt sich, daß die Intelligenz" größere Er­wartungen von dem Vorgehen der Semstwo- Vertreter er­wartet hat. Es ist aber durchaus nicht ausgeschlossen, daß der Kongreß durch die Logik der Tatsachen über die Grenzen hinausgedrängt wird, die er einstweilen innezuhalten für gut gefunden hat.

Man wird diese Meldung überall mit großer Verwunde rung lesen. Der Oberprofurator, der nicht bewacht wird; der junge Mann, der mit dem geladenen Revolver in der Hand von einem barndosen Reisenden sich fassen und der Bolizei übergeben läßt; die Polizei, die sich um den Retter Pobjedonoszews so toenig fümniert, wie dieser selbst, und nicht einmal nach seinem Namen fragt das ist recht viel Wunderbares auf einmal! Man hat bei uns wahrlich kei­nen Anlaß, irgend ein Attentat für unglaublich zu halten; hier aber drängt sich die Vermutung einer wohlangelegten Komödie auf. n Finnland sind die Revolutionäre jeden­falls weniger leicht abzufassen und auch nicht abzuschrecken. Eben hat das Polizeigericht in Helsingfors den jungen Hohenthal, der am 6. Februar das Attentat gegen den Staatsprofurator Johnson verübte, zu lebenslänglichem Zuchthaus verurteilt die Todesstrase kann von einem ordentlichen Gericht nur wegen Angriffs auf den Zaren ver­hängt werden- und schon ist ebendort der Gehilfe des Ge­neralgouverneurs Geheimrat Dentrich, als er nach­mittags 3 Uhr das Senatsgebäude verließ, durch eine Bembe am Rücken, an den Beinen und an der Hand verletzt worden. Der Bombenwerfer entfam den verfolgenden russi­schen Seefadetten. In diesem Fall hat es sich nicht um eine Komödie gehandelt, auch nicht um ein Mißverständnis", wie es gestern dem Regierungsboten" begegnet ist, als er meldete, in den Eisenbahnwerkstätten von Tiflis seien 20 Arbeiter mit Arsenik, das dem Tee beigemischt war, vergif­tet worden, der Massenmord rühre von aufständischen Arbei­tern her. Heute teilt der Polizeichef des Kaukasus, General­major Schirinfin, mit: es sei kein Wort wahr, es habe keine Toten und keine Vergiftung und fein Arsenik gegeben. Neun Arbeiter seien am Teegenuß erkrankt, aber schon wie­derhergestellt. Das Teewasser sei ganz rein, nur in den Kannen eine Spur von Sublimat gewesen. Das Ganze beruhe auf einem Mißverständnis, das durch die schlechte Fassung des ersten Telegramms" hervorgerufen worden. Das Telegramm muß in der Tat merkwürdig schlecht abge= fogt gewesen sein. Ein ernsthaftes Attentat ereignete sich asch auf der Station Praga- Primislinskaja. Vom durchfah­renden Schnellzug aus wurde der Gendarmerieoffizier Sal­befow erschossen. Den Mörder konnte man nicht fassen. In Riew wurde gegen den Kommandeur des 7. Sappeur- Ba­aillons Nemilow im Truppenlager eine Bombe geworfen, die ihn am Hinterkopfe verletzte. Ob man die jetzt bekannt werdende Ueberlistung von 15 Matrosen des Potemĭin" durch russische Polizeiagenten auf rumänischem Boden und die Verschleppung nach Rußland auch als Attentat ansieht, maa dahingestellt bleiben.

Was Herr von Witte erzählt.

Der Präsident des russischen Ministerkomitees Herr bott Witte hat vor seiner Abreise aus Petersburg einem Ver­treter der Associated Preß" sein Herz ausgeschüttet, seine geheimsten Gedanken gesagt, die verschwiegensten Dinge an­bertraut. Das ist so die Gewohnheit der Diplomaten. Den Kummer, der sie drückt, müssen sie an dem Busen eines Fremden ausweinen; denn für sie gibt es kein tröstlicheres Bewußtsein, als daß sie mit ihrem Herzeleid einem anderen eine reine Freude bereitet haben.

Es finden sich wirklich naive Gemüter, die aufrichtig glauben, einmal daß buchstäbliche Wahrheit ist, was ein Staatsmann einem dritten zu sagen für gut findet, sodann daß ein Staatsmann sich von dem Interviewer die Würmer aus der Nase ziehen läßt und dem Besucher etwas mitteilt, was eigentlich verschwiegen bleiben sollte. Danach ist die Aufnahme gewesen, der die Witteschen Eröffnungen hier und da begegnet sind. Das eine oder andere Blatt ist sogar soweit gegangen, Herrn von Witte nachzuweisen, daß er noch weit mehr verraten habe, als was offen in seinen Wor­ten lag, daß er gegen seinen Willen auch noch manches andere hat durchscheinen lassen.

Was hat nun Herr von Witte eigentlich gefagt? Erstens, daß er den jezigen russisch- japanischen Krieg nicht gewünscht hat und er den Friedensschluß nach dem Wunsch des Zaren herbeizuführen bemüht sein will.

Herrn von Witte, der einer der geriebensten Diplomaten unserer Zeit ist, wird kaum etwas übrig bleiben, als sein Lehrgeld zurückzufordern und bei den eben erwähnten Beitungen neu in die Schule zu gehen. Auf der Stelle aber wird er das noch nicht tun. Zunächst muß er nach dem Befehl des Zaren sich nach Newyork begeben und dort mit dem japanischen Bevollmächtigten über den Frieden unterhandeln. Ist das erst geschehen, so wird er sicher darcuf bedacht sein, die ihm nachgewiesenen Lücken in seiner diplomatisch- stcatsmännischen Bildung zu beseitigen.

Zweitens, daß er nicht gesonnen ist, all und jede Frie densbedingung ohne weiteres anzunehmen.

Daß Herr von Witte den Krieg mit Japan nicht gewollt hat, ist jedem bekannt, der mit den Vorgängen in Rußland auch nur oberflächlich vertraut ist. Seine Gegner, die ihn auch vom Finanzministerposten verdrängt haben, sind die Anstifter des Arièges gewesen. Besobrasoff, Alerejem, Plehme und wie die Werkzeuge der Großfürstenpartei sonsi hießen, haben seit Jahren gegen Herrn v. Witte intriguiert, das Vertrauen des Zaren zu ihm untergraben, weil Witte den Krieg mit Japan nicht wollte, und schließlich den nach seinen ganzen persönlichen Neigungen friedfertigen Zaren zum Kriege gezwungen. Daß die Wiederherstellung des Friedens nach dem unglücklichen Feldzug und nach dem Untergang der Flotte erst recht wünschen muß, wer ihn schon borher gewünscht hat, ist selbstverständlich. Indem Herr von Witte an seine frühere Haltung erinnert, charakterisiert er sich als zur Friedensverhandlung ganz besonders ge. eignet.

Ebenso selbstverständlich ist, daß es feiner Unterhand­lung und feines Unterhändlers bedarf, wenn der siegreiche Teil die Friedensbedingungen einfach diftieren kann. In dieser Situation ist Japan nicht. Rußland hat unter den General Lenewitsch eine große Armee im Felde, und seine Hilfsquellen sind durchaus nicht erschöpft, vielleicht nicht ein­mal in dem Maße, wie Japans Hilfsquellen. Was eine Fortsetzung des Feldzugs etwa bringen mag, das weiß kein Mensch. Jedenfalls ist es nicht Sache des russischen Ver­treters, von vornherein jede Hcffnung aufzugeben. Der erste Napoleon hatte Mosfaut genommen und mußte fliehen die Japaner haben noch nicht einmal Wladiwostok, und jedes weitere Vordringen bringt sie den Gefahren näher, denen Napoleon unterlegen ist.

Das ist es, was Herr von Witte dem Vertreter der ,, Asso­ciated Preß" erzählt hat, nicht um die amerikanische oder um die sonstige Presse aufzuklären, sondern um den Japanon sein Programm darzutun, damit sie nicht mit unannehm­baren Forderungen an ihn kommen. Er wollte vor aller Welt feststellen, daß er den Frieden wünscht, aber nicht den Frieden um jeden Preis.

*

Politifche Rundschau.

Deutfches Reich.

Zur Durchführung der Betriebsmittelgemeinschaft bei den deutschen Eisenbahnen ist man jetzt mit der Aufteilung der Einnahmen unter den verschiedenen Staatsbahnen be­schäftigt, nachdem die Vorarbeiten beendigt sind. Die nächste Konferenz ist auf den 14. Oktober festgesetzt.

* Der vielbesprochene Ankauf englischer Grubenfelder durch deutsches Kapital erhält jetzt nähere Aufklärungen, nach denen die in England hervorgerufene Aufregung wegen des Ueberganges der Kohlenzechen in deutsche Hände durch­aus unbegründet tvar. Der Ankauf des Whitworther Koh­lenfeldes in Glanmorganshire in Südwales ist allerdings zustande gekommen, aber nicht durch ein rein deutsches Kon­sortium. An dem Konsortium ist die Hamburger Firma A. C. de Freitas u. Co. beteiligt. Das Gesamtareal der Felder umfaßt 26 Geviertkilometer. Der größere Teil des Besizes ist zugleich Grundeigentum der Gesellschaft. Diese soll als englische Limited- Gesellschaft in das Leben treten. Das Rapital wird auf etwa 500 000 Pfund Sterling beziffert. Die abzubauenden mittleren und unteren Flöße enthalten nach fachmännischer Schäßung etwa 400 Millionen Tonnen. In die Verwaltung tritt außer Deutschen auch der Vorbe­sizer IT. A. Henderson.

lieber den Stand der Unruhen in Südwestafrika werden offiziöse Mitteilungen veröffentlicht, die besagen, daß im Dunraralande der eigentliche Hererokrieg erledigt ist. Die Engländer üben eine scharfe Beaufsichtigung der auf eng­lisches Gebiet geflüchteten Hereros aus. Nur die Witboi­Hottentotten bilden eine weitere Gefahr und dürften beim Ende der Wassermelonenzeit den Deutschen viel zu schaffen machen. Jedenfalls genügen diese sowie die verstreuten Fleineren Hererobanden, um ein Bewohnen der Farmen ohne militärischen Schutz unmöglich zu machen. Dieser sowie wei­tere Verstärkungen, um gegen Witboi vorzugehen, sind drin­gend erforderlich. Allem Anschein nach ist die Entsendung weiterer Verstärkungen nach den Aufstandsgebieten geplant, sodaß an eine gänzliche Beruhigung des Landes einstweilen noch nicht zu denken ist. In England zeigt sich übrigens das Bestreben, sich dagegen zu verwahren, daß die Aufstän­dischen in den englischen Gebietsteilen Unterstützung fänden. So schreiben die" Times", in amtlichen Kapstädter Kreisen seien Erhebungen angestellt worden, bezüglich der in deut­schen Blättern enthaltenen Angaben, daß die Bevölkerung der Kapkolonie die Eingeborenen gegen die Deutschen unter­stüße, und bemerken dazu: Abgesehen von der Tatsache, daß hier keine allgemeine deutschfeindliche Stimmung herrscht, ist die Lieferung von Waffen und Munition an die Einge­borenen unmöglich. Besonders seit dem südafrikanischen Krieg sind die Bestimmungen über das Waffentragen außer­

Für diejenigen aber, die der Meinung sind, daß Herr bon Witte doch nicht der Tor ist, zu dem ihn einzelne Re­daktionen stempeln wollen, ist es offenbar, daß der Präsi dent des russischen Ministerkoinitees sich nur den Sitten des Landes anbequemt hat, in das er sich jetzt begibt, als er einen Vertreter der Associated Preß" empfing und diesem ar.bertraute, was er, Herr von Witte, veröffentlicht wissen wollte. Solche Anpassung an den amerikanischen Brauch war am Er.de sogar recht klug. In der Verschwiegenheit fann man die Japaner nicht übertreffen, und mit Ver­schriegenheit kann man das Herz der amerikanischen Presse, d. i. die öffentliche Meinung Amerikas, nicht gewinnen. Man erinnert sich, daß Kaiser Wilhelm während des Auf­enthalts des Prinzen Heinrich in Amerika die Chefredak teure der dcrtigen großen Blätter mit kommandierenden Generalen verglich. Diese kommandierenden Generale 311 seinen Freunden zu machen, hat Herr von Witte sich ange­Tegen sein lassen, indem er ihrem Abgesandten sein Pro­gramm offer: barte- someit das im russischen Interesse war.