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Die Politik.

Die Budgetkommission des Reichstags hat vom Mili­täretat Abstriche in Höhe von 2 258 000 Mart vorgenommen. Davon fommen 1 165 000 auf das preußische, 1 073 000 Mark auf das sächsische Kontingent.

Der deutsch- abessinische Handelsvertrag ist am 7. März in Adis Abeba unterzeichnet. Die deutsche Mission, die nach Abessinien entsandt ist, tritt die Rückreise an, die über den Tanasee und Massaua geht.

Recht viel Schwierigkeiten bereitet unseren Truppen der Kleinkrieg in Südwestafrika. Die Feinde, sowohl Herero wie Witbois, haben sich in kleine Banden zerteilt, die vor den anrückenden Truppen flüchten, aber immer wieder auf­tauchen. Die Verfolgung wird insbesondere durch den Wassermangel sehr erschwert. Gleichwohl sind einzelne Er­folge errungen. Bedrohte Ansiedler sind befreit, und dem Feinde ist durch Abjagen von Vieh Nachteil zugefügt. Nach Berichten von Hottentottenjungen, die dem Feinde entlaufen sind, soll Hendrik Witboi durch zwei Schüsse in Fuß und Kreuz, sein Sohn Isaac durch einen Granatsplitter am rech­ten Auge verwundet sein. Besonders schwierig gestaltet sich die notwendige Säuberung des unwegsamen Geländes in den Karrasbergen, auf deren Saumpfaden die Pferde versagen und die Geschütze und die Munition auf Tragtieren beför­dert werden. Wie der Posten in Aminuis meldet, ist der katholische Missionar Peter Jäger am 2. März an der Ost­grenze von Hottentotten ermordet worden.

Der preußische Minister des Innern hat neuerdings angeordnet, daß über die preußisch- russische Grenze Aus­wanderer nur hereingelassen werden dürfen, wenn sie einen ordnungsmäßigen Paß, eine Schiffskarte zur Fahrt nach einem außerdeutschen Hafen, eine Eisenbahnfahrkarte zum Einschiffungshafen und mindestens 400 Mark bares Geld

haben.

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A Ueber Ab- und Zunahme der Auswanderung aus Deutschland sind statistische Feststellungen schon immer ge­macht worden. Im Jahre 1904 ist zum ersten Male eine Statistik der Einwanderung versucht worden. Die Einwan­derung umfaßte in diesem Jahr 98 300 Personen, die auf den Schiffen des Norddeutschen Lloyd, der Hamburg­Amerika- Linie, der Wörmann- Linie, der Deutsch- Östafrika-, der Hamburg- Südamerika- Linie und teils des Kosmos nach Deutschland gekommen sind. Von den Einwanderern waren 91 372 aus Nordamerika, 724 aus Westindien und Mexiko, 98 aus Ostasien, 2679 aus Südamerika und 2880 aus Afrika. Ob die Einwanderer in Deutschland bleiben oder was meist der Fall ist nach anderen Ländern weiter­gehen, konnte bisher nicht festgestellt werden. Man wird den Versuch machen, die Statistik in dieser Richtung noch auszubauen

Oefterreich- Ungarn.

Ein kaiserlicher Gnadenakt wird die Innsbrucker Stu denten- Ausschreitungen bis auf die Erinnerung aus der Welt schaffen. Alles gerichtliche Verfahren gegen die Erzedenten, Deutsche wie Italiener, wird niedergeschlagen- Kaiser Franz Josef ist eben der flügste unter seinen Staatsmännern. Italien.

Das Kabinett Giolitti Nachfolger wird nun doch nicht nach Fortis, sondern nach Tittoni benannt werden, der das Portefeuille des Auswärtigen mit dem des Innern einst weilen vereint und im Ministerium den Vorsitz führt.

Russland.

Deutfcher Reichstag.

( 165. Sizung.) CB Berlin, 16. März. Noch lebhafter als gestern gestaltete sich heute die zweite Beratung des Etats für den Reichskanzler. Der alte Feuerkopf Bebel gab, da er zuerst das Wort erhielt, den Ton an, und er sprach über dieselben Dinge größtenteils genau so leidenschaftlich, wie Herr v. Vollmar gestern ruhig gesprochen hatte. Zum erstenmal ereilte ihn der Ordnungs­ruf des Präsidenten, als er die von Bayern und Preußen mit Rußland geschlossenen Auslieferungsverträge eine Schmach und Schande nannte, und zum zweitenmal, als er dem preußischen Justizminister Schönstedt vorwarf, er habe gelegentlich des Königsberger Prozesses das Recht gebeugt. Dabei kam es zu einer so stürmischen Szene, wie sie der Reichstag schon lange nicht erlebt hat. Die Sozialdemokraten nämlich, die zunächst den Worten ihres Führers ohne Zeichen bon Erregung Beifall gezollt hatten, brachen, sobald sich der Präsident erhoben hatte und zur Glocke griff, in tosende Bravorufe aus, die die Rechte mit starkem Zischen beant­wortete. Graf Ballestrem aber läutete zornbebend und rief der äußersten Linken, als ein Augenblick der Ruhe eintrat, mit erhobener Stimme zu: Ich bitte Sie zu schweigen, wenn ich sprechen will." Als er dann Bebel die scharfe Rüge erteilte und ihn auf die möglichen Folgen eines mehr­maligen Verstoßes gegen die Ordnung aufmerksam machte, brach der Sturm mit erneuter Gewalt los; nur waren jetzt die Rollen vertauscht: Der Beifall kam von rechts und das Zischen von links. Auch Bebel blieb bei seinen weiteren Ausführungen leidenschaftlich, wie zuvor, aber er hütete sich bor weiteren Entgleisungen ins Unparlamentarische, auch wo er die Regierung, insbesondere den preußischen Minister des Innern, wegen seiner Aeußerungen zum Fall Berson, persönlich heftig angriff. Ostentativ begrüßten ihn seine Freunde, als er die Rednertribüne verließ, nachdem er mit dem Ausdruck der Hoffnung geschlossen hatte, daß die Nieder­lage in Ostasien zur Folge haben werde, daß an Stelle des alten Rußland ein modernes, an Stelle des geknechteten rus­sischen Volkes ein modernes treten werde. Der Reichskanzler Graf Bülow, der sich sofort zur Antwort erhob, verstand es ausgezeichnet, die Gemüter zu beruhigen, zugleich aber doch das Haus zu fesseln. Er hatte viele glückliche Einfälle, mit denen er oft schallende Heiterfeit auf allen Seiten er­regte; er polemisierte sachlich sehr entschieden, aber nicht im mindesten provozierend gegen den Vorredner und seine Partei. Aber nicht nur Heiterkeit wußte er zu erregen, uch Zustimmung wurde ihm von der Mehrheit kundgegeben, ganz besonders an dem sehr bemerkenswerten Schluß seiner Nede. Zum erstenmal deutete nämlich der Kanzler, wenn auch nur in negativer Form an, daß auch das offizielle Deutschland von den Zuständen in Rußlnd keineswegs er­baut ist. Er warnte, wie schon öfter, vor einer Einmischung in die inneren Verhältnisse eines fremden Staates, vor einer öffentlichen Kritik derselben; fügte aber hinzu: Ob wir die innere Politik Rußlands, ob wir alles, was dort geschieht, für gut halten, ist eine andere Frage. Der aufgeklärte Mensch hat nicht seine Finger in jeden fremden Topf zu stecken, der aufgeklärte Mensch hat lediglich dafür zu sorgen, daß die Sicherheit und Wohlfahrt des eigenen Landes nicht gefährdet

+ Ueber die Wirren in Rußland liegen folgende Meldungen vor: Im Hotel garni Bristol in Petersburg sollen in den Zimmer des dort durch Bombenexplosion Getöteten, als dessen Name jetzt Naumann angegeben wird, Schriftstücke. gefunden worden sein, aus denen hervorgeht, daß auf die Zarin- Mutter bei einem Trauergottesdienst am 11. Mai ein Attentat geplant war. Im Gouvernement Jekaterinoslaw haben auf dem Hüttenwerk der Firma Anerbach u. Co. die Arbeiter das Verwaltungsgebäude zerstört, das Eigentum der Beamten geraubt und das herbeigerufene Militär mit einem Steinhagel überschüttet. Das Militär gab Feuer, wo­In durch 7 Arbeiter getötet, 17 verwundet wurden. Minsk und in Twinst haben unter freundlicher Duldung der Polizei Judenplünderungen stattgefunden. Ein von der Plünderung bedrohter Einwohner von Dwinst machte dem Unfug dadurch ein Ende, daß er Geld und Schnaps an die Menge verteilte. Ueber die Kreise Dsurgeß und Sonaki im Gouvernement Kutais und über einen Teil des Batum­gebiets ist das Standrecht verhängt worden. In Kews wurde am Dienstag ein Polizeioffizier auf der Straße durch zwei Revolverschüsse getötet. Der Zar hat der Moskauer Land­wirtschaftsgesellschaft das Prädikat kaiserlich" entzogen, weil sie gegen den Petersburger blutigen Sonntag" protestiert und die Einführung einer Volksvertretung verlangt hatte. Balkan- Staaten.

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Von Bulgarien aus wird das Gerücht verbreitet, die mit der Bandenverfolgung in Mazedonien beauftragten tür­fischen Truppenführer hätten den Befehl, alle von ihnen ergriffenen Bandenmitglieder berschwinden" zu lassen, d. H. umzubringen, damit die Pforte später nicht zur Begnadi­gung gezwungen werden könne. Man fürchtet, die Truppen­führer möchten in der Praxis jenen Befehl auch auf seind­liche Mazedonier ausdehnen. Eine bulgarische Bande hat ein griechisches Kloster beim Berg Tsirlawo, Kreis Rastoria, eingeäschert.

Amerika.

* Seitdem er die neue Amtsperiode angetreten hat, will dem Präsidenten Roosevelt nichts mehr gelingen. Trop zweimaliger Botschaft lehnt der Kongreß stillschweigend ab, in der gegenwärtigen Session den San Domingo- Vertrag gutzuheißen. Der Senat geht in die Ferien, während deren genauere Erfundigungen über den Stand der Dinge in San Domingo eingezogen werden sollen. Was dann geschieht, bleibt abzuwarten. Inzwischen droht der erweiterten Mon­roedoktrin eine neue Belastungsprobe. Die Regierung von Venezuela hat die französische Kabelgesellschaft übel behan­delt, so daß Frankreich kaum umhin kann, seine Zuflucht zu Zwangsmaßregeln zu nehmen. Die französische Regierung will hiervon dem Auswärtigen Amt in Washington Höflich­feit halber Mitteilung machen. Von seiten der Union ist man mit allem einverstanden, wofern nur nicht eine dauernde Gebietsbefezung beabsichtigt wird.

werden.

Preufsifcher Landtag.

( 163. Sigung.)

Haus der Abgeordncten.

RK Berlin, 16. März. Die heutige dritte Lesung des Etats zerfiel in eine Reihe von Einzelerörterungen, die an dem durch die zweite Lesung hergestellten Bilde nichts mehr änderten. Eine allgemeine Besprechung wurde nicht mehr vorgenommen. Außer der langen Reihe von kleinen" Etats wurden die des Landwirtschaftsministers und des Finanzministers_er­ledigt. Das Haus war gut besucht, doch zogen es die meisten Herren bald vor, den größeren Teil der Zeit in den Neben­räumen zu verbringen. Das Publikum hatte anscheinend die Sachlage schon im voraus richtig überschaut und war nur durch 2 bis 3 Tribünenbesucher vertreten. Ein kleiner Zusammenstoß des Ministers v. Podbielski mit den Bolen, bei denen er die gerühmte Ritterlichkeit" vermißte, war die einzige Dase in der Wüste. Morgen wird die dritte Lesung beim Etat des Handelsministeriums fortgesebt.

Nab und Fern.

A Der Gräfin Montignoso ist, wie sie selbst verbreiten läßt, vom 1. März ab ihre bisher vom sächsischen Hof be­zogene Apanage sowie die Zinsen ihrer Mitgift gesperrt wor­den. Sie ist daher momentan ohne jede Hilfsquelle. Die Entscheidung über die Vorschläge des sächsischen Ministeriums hat sie sich selbst vorbehalten. Ihre Advokaten sind nur zu deren Entgegennahme beauftragt.

Wegen Giftmordes verhaftet wurde in Weimar das 16 Jahre alte Dienstmädchen Elsa Unbehaun. Sie hat ihrer Dienstherrschaft, den Fleischer Müllerschen Eheleuten, Schwe­felsäure in den Kaffee geschüttet, wahrscheinlich in der Ab­sicht, sie abzuhalten, in einer Diebstahlsanklage gegen sie als Zeugin auftreten zu können.

Ein verwegener Juwelendiebstahl wurde in Birming­ham ausgeführt. Einem deutschen Diamantenhändler namens Gluttanker wurde in einer Apotheke, wo er sich ein Rezept anfertigen ließ, eine Handtasche mit Edelsteinen im Werte von 200 000 Mark gestohlen. Gluttanfer hatte die Tasche auf einen Sessel gelegt. Bald darauf trat ein Herr mit einer ähnlichen Handtasche ein, welche er während des Einkaufes auf denselben Sessel legte. Einige Minuten später, nach eiliger Entfernung des Fremden, entdeckte Gluttanker die Verwechselung der Handtaschen und den Abgang der ſeinigen mit den Juwelen.

Fünfundvierzig Jahre im Zuchthause. Durch einen Gnadenakt des Kaisers ist die Witwe Meder aus Ehrenbreit­stein der Freiheit wiedergegeben. Sie war im Jahre 1860 wegen Ermordung ihres Gatten zum Tode verurteilt und zu lebenslänglichem Zuchthaus begnadigt. Fünfundvierzig Jahre hat die Frau dort zugebracht.

Lindstedt Aufenthalt nehmen. Das vom König Friedrich Wilhelm IV. erbaute Schlößchen liegt unweit des Neuen Palais in Potsdam an der Chaussee nach Bornim. Auch die jungen faiserlichen Prinzen haben dort den Schulunter. richt genossen.

Eine granenhafte Morstat wurde an einem achtjähri gen Mädchen in Kempten im Allgäu verübt. Dort herrscht der Brauch, um diese Jahreszeit Frühlingsfeuer zu entzün­den. Bei dem diese Funken" umstehenden Publikum pflegen die kleinen Mädchen kleine Geldgeschenke einzusammeln. Vie

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Mädchen, zwei Geschwisterpaare, famen dabei zu einem Bur Sigurgen mit 663 schen, der sie mit der Aussicht auf eine Gabe von dem Feuer Besuch einer Sigu

Die Prinzessin in der Schule. Die Tochter des Kaiser­paares, die jugendliche Prinzessin Viktoria Luise, kann ihre Eltern auf der bevorstehenden Mittelmeerfahrt nicht beglei­ten, sondern muß zu Hause bleiben, und zwar mit Rücksicht auf den ununterbrochenen Fortgang des Schulunterrichts. Während der Abwesenheit der kaiserlichen Eltern wird die Brinzessin mit ihrer Erzieherin in dem kleinen Schlosse

fortlockte, und als sie ihm in eine entlegene Gegend gefolgt

waren, plößlich auf die kleine Berta Solger mit den Worten: ab dem Oberbür

Du bist halt doch die Schönste von allen!" mit einem Messer losstach. Der Stoß traf die Halsschlagader. Dann wusch der Mordbube seine blutigen Hände im Schnee und trod nete sie an den Haaren eines anderen Mädchens ab. Au das Hilfegeschrei der Kinder floh der Verbrecher, indem er die Leiche der ermordeten Berta Solger an den Beinen hinter

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17 Sigungen Bur Borbe Stadtverordneten Rommiffione 1. Baudepu

sich herzog bis zu einem Abhang, wo man sie später mit auf Ellebigung einzel

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handen).

2. Finanz finden).

3. Deputation

Mascagnis Fußtritt. Eine erbauliche Szene spielte sid) dieser Tage im Theater zu Montecarlo bei einer Probe zu ald Friedhofsfo Mascagnis neuer Oper" Amica" ab. Mascagni saß als Dirigent des Orchesters vor der Bühne und geriet von seinem Kapellmeistersitz aus mit dem Baritonisten Léquien in Streit, Es fielen scharfe Worte, und als Herr Léquien eine belei­digende Aeußerung tat, fletterte Mascagni wie ein Eich­hörnchen auf die Bühne und versette dem Sängersmann ver­achtungsvoll einen Fußtritt. Es entspann sich dann eine solenne Prügelei, und man hatte Mühe, die beiden Kämpen zu trennen. Léquien eilte sofort zum Kadi und erhob die Beleidigungsklage gegen Mascagni.

Streiferzesse in Wien. Seit längerer Zeit streifen in Wien die Tischlergesellen. Die Gegensäße haben sich der­artig zugespitzt, daß es in letzter Zeit mehrfach zu Ausschrei­

tungen gekommen ist. Die streifenden Gesellen warfen in den Häusern mehrerer Tischlermeister im Bezirk Margarethen die Fensterscheiben ein und leisteten der Sicherheitswache, die zur Säuberung der Straßen anrückte, Widerstand. Auch auf die Polizei wurde mit Steinen geworfen. Erst nach vier Stunden gelang es, die Menge fortzudrängen. Es wurde eine Reihe von Verhaftungen vorgenommen.

Aus dem Gerichtsfaal.

Das Elettrizitätswe 4. Juriflife fariden). 5. Schlachtha Gegenständen). 6. Landwirt 33 Gegenständen). 7. Schuldep 8. Sozialpo Segenständen). 9. Deputati 10. Deputati Gegenständen). 11. Pferdem Gegenftänden). Sigungen mit 2 13. Rommiffio Gesuche um Erlau hunk und Klein 52 Gegenständen). 14. Borschlage

§ Zum Tode verurteilt. Von dem Schwurgericht zu allen. stein wurde der Agent Radzick, der seinen eigenen alten Vater im Walde erschossen hatte, zum Tode verurteilt. Dieselbe Strafe wurde in Detmold über den Bäckergesellen Wildhagen berhängt, der die junge Frau seines Meisters, des Bäckers Wrampe in Hörstmar, in bestialischer Weise mit einem Beile erschlagen hatte, weil sie ihm bei seinem Vorhaben, die Kasse zu leeren, im Wege stand. Der achtzehnjährige Bursche zeigte vor Gericht ein geradezu zynisches Gebahren und nahm das Todesurteil mit großer Kaltblütigkeit auf.

§ Wegen fahrlässiger Körperverlegung hatte sich vor dem Landgericht zu Heidelberg der dortige Professor Dr. Vulpius zu verantworten. In seiner Privatklinik hatte er einen jun gen Menschen behandelt, der an winkliger Versteifung am rechten Kniegelenk litt. Infolge der Behandlung war Brand hinzugetreten und der Patient hatte das Bein bis oberhalb des Knies verloren. Der Professor wurde verurteilt, dem Kläger ein künstliches Bein zu verschaffen, ihm eine Jahres. rente von 600 Mark in vierteljährlichen Raten und einen einmaligen Betrag von 12 000 Mark zu zahlen. Die vom Professor Vulpius eingelegte Berufung wurde vom Ober. landesgericht abgewiesen.

Kunft und Wissenschaft.

12. Deputati

tämden).

15. Deputation 16. Berschluß Fliunden).

17. Theater- S 18. Rommissi ( 2 Gigungen mit 19. Armender finden). Außerdem Fädtischer Anfta

1. Schulbo 2. Kurator

dule( 6 Sigun

Bei den

bezeichneten Mer

Am 15. A

MO Preisausschreiben Eleonora Duses. Die became lienische Tragödin Eleonora Duse hat ein Preisausfärei en über 5000 Lire erlassen für das beste, neue Theaterst Pines italienischen Autors, in dem sie die Hauptrolle spielen auleit der Bure i. Ein reicher Theaterbefizer, Signor Chiarella, hat sich Danuth, in den t entschlossen, aus eigener Tasche zu demselben Zwecke dieiner langjährige glee Summe zu zahlen, so daß der Autor des erfolgreichen en- Versammlun Hundert Tetra Birgermeisterei- S

Stufes im ganzen 10 000 Lire erhalten wird.

efalt zu gewäh

be: Armenamts- S

MP Falschmünzerei im Altertum. brachinen und einen Bronzeprägestock, wie er im dritten Jahrhundert v. Chr. zum Prägen von Münzen in Athen ge braucht wurde, hat das Medaillenmuseum in Athen von erhalten. Der Pinem italienischen Antiquar aus Kairo rektor des Museums, Svoronos, meint, daß der Präge Heck von einem Griechen gestohlen und in Aegypten zur Prä at Ende Ottober

gung von Tetradrachmen aus falschem Metall gebraucht tourde. Da die Tetradrachmen einen Wert von etwa 3,25 Mark hatten, konnte er auf diese Weise viel Geld verdienen. In Griechenland stand auf Falschmünzerei Todesstrafe, aber trotzdem scheint falsches Geld nicht selten gewesen zu sein. Von diesen alten griechischen Prägestöcken sind nur sehr wenige auf uns gekommen; es scheint, daß sie zerbrochen wurden, nachdem sie zur Prägung einer Serie Münzen benutzt waren. Die nach Athen gesandten Tetradrachmen

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zeigen alle den Stempel, mit dem die ägyptischen Bankiers auamts den 2 alle durch ihre Hände gehenden Silbermünzen bezeichneten. andmeister

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meldet. In Ahlbeck fingen manche Boote bis zu 500 Wallenstzeit von 6 während einer Nacht in den ausgestellten Neßen. Der Preichbem ein Ge war infolge des großen Fangs sehr niedrig. Zeitweilig often, Gehaltse =[ Eine verfehlte Spekulation] hat ein französischerelle wurde hier

wurden mir 10 Pfennig für das Wall( 80 Stück) bezahlt.

Unternehmer gemacht, der den Russen nach Nossi-, wo die Flotte Roschdiestwenskys so lange vor Anker lag, eine ganze Schiffsladung gefrorenes und gepöfeltes Fleisch nachgeführt hatte. Doch) bissen die Russen darauf nicht an, sondern fauften lieber zu teuren Preisen frisches Fleisch am Lande. Ladung.

Bordienstzeit

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1903 in den Ru

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Dem getäuschten Unternehmer verdarb der größte Teil det. Der Stad

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=[ 102 Jahre alt.] Der Rentner Hirsch in Mülheinungen zu Nat a. d. Ruhr feierte in verhältnismäßig großer Frische under neu geregelt Rüstigkeit seinen 102. Geburtstag. Seine Lieblingsbeschäderer Dienstbezi

tigung ist die Pfeife zu rauchen und Spaziergänge zu machen.

och über 30jäh

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