Einzelbild herunterladen

den Koloß vereinigt, der die Wucht einer angreifenden Festung über den Ozean trägt und mit stärkeren Verteidi­gungsmitteln versehen ist, als vordem ausreichend waren, die gewaltigsten Mauern niederzureißen.

Man hat das Wasser gezwungen, Eisen zu tragen. Man hat die Erde gezwungen, Geschwindigkeiten zu dulden, denen gegenüber der Flug der schnellsten Vögel langsam er­scheint. Den gefiederten Geschöpfen will man das Ge­heimnis ihrer Bewegung ablauschen, um sich auch das Reich der Lüfte zu ertrogen. Man hat es dahin gebracht, fast unübersehliche Kräfte zu erschütternder Massenwirkung auf einen Punkt zu vereinigen, und dann wieder die über­gewaltige Naturfraft dem einzelnen zur Verfügung gestellt. Man hat erst der Maschine die Schwierigkeiten und Hinder­nisse aus dem Wege geräumt, ihr den Weg geebnet-- und dann wieder ist man daran gegangen, Maschinen zu bauen, die kein Weghindernis kennen, weil sie jedes Hindernis überwinden.

ber=

Und jetzt stehen wir mitten im Maschinenzeitalter. Noch feineswegs am Ende. Vielleicht sind wir sogar dem An­fang näher. Der reißende Fortschritt, den die Technik in unseren Tagen und fast vor unseren Augen gemacht hat, könnte allerdings zu der täuschenden Vorstellung führen, als müßte die Entwickelung bald zu einen Still­stand, mindestens zu einem verzögerten Tempo gelangen. Doch genauere Betrachtung zeigt uns, daß das Niesenkind der Elektrotechnik eben noch ein Kind ist, daß die Natur­wissenschaft der Erschließung neuer und praktisch verwert­barer Erkenntnisquellen nahgerückt ist. Die Röntgen­strahlen, das Radiumlicht sie bedeuten zunächst nur Lüpfungen an einer Ecke des großen Schleiers. Es ist aber sicher, daß es dabei nicht sein Bewerden haben wird. Das Maschinenzeitalter fennt feinen Stillstand und duldet keinen. Ueber die Kräftehäufung geht der Weg zur Kräfte­teilung. In den ersten Anfängen der Elektrotechnik suchte und verstand man die Zusammenraffung von Kräften und ihre Verwendung auf weite Entfernungen hin. Der kon­zentrierte, ins Große gehende Betrieb war die Folge. Dann suchte und verstand man die Teilung der Konzentrierten Elementarkraft. Die Elektrizität, die anfangs nur ins Ungeheuere arbeiten konnte, lernte allmählich, dem Einzel­bedarf sich dienstbar zu machen. Und hier begann die Ent­wickelung von neuem: man steigerte den Einzelbedarf, in­dem man die Fähigkeit des einzelnen steigerte, Kraft zu varwenden. Die Licht- und Kraftquelle der Elektrizität schuf ungeheuere Maschinen, die nur für einen Gemeinsam­feitsbedarf eingerichtet waren: sie ermöglichte dann die teilweise Abgabe der aufgespeicherten Kraft an den ein­zelnen; und endlich kam sie dahin, dem Kraftteil neue Selbständigkeit zu geben. Das Automobil, das hundert Kilometer in der Stunde zurücklegt, wird von einer Kraft getrieben, die es nicht selbst erzeugt hat, sondern die ihm aus einem großen Kraftmagazine gewissermaßen geliehen und zugeteilt ist.

In neuester Zeit ist der Automobilismus auf das Wasser übergegangen. Dem Wettrennen der Kraftwagen ist das Wettrennen der Motorboote gefolgt. Klein und leicht wollen die Schiffe sein, um höchste Geschwindigkeit 311 erzielen. Doch die Elemente hassen das Gebild aus Menschenhand". Das schnellste kleine Boot ist auch das ge= brechlichste Boot, und die Wut des Meeres hat vor der Künstlichkeit des Schiffes, das den Vogel beschämen soll, gar feinen Respekt. Die Wettfahrt, die am Sonntag von Algier nach Toulon gehen sollte, hat stattgefunden. Ein Anfang des Rennens wenigstens wurde gemacht, und von Algier bis Port Mahon auf den Balearen ging alles gut. Dann aber grollte das Meer, und nicht ein einziges Boot fam heil davon. Die meisten versanken. Den Sturm fonnte nicht schuld sein, denn es gelang zum Glück, alle Besatzungen in die großen Begleit- Torpedoboote aufzu­nehmen. Die Rennboote sind für ihren Zweck praktisch un­tauglich gewesen.

Man wird andere Rennboote bauen, und es werden sich immer wieder Waghälse finden, die ihr Leben daran setzen, einen technischen Fortschritt zu erreichen. Gewiß ist jeder Fortschritt Opfer wert. Aber nicht leichtfertig dürfen sie gebracht werden. Es ist nicht ratsam, mit einem mora­lischen Verlust einen technischen Gewinn zu erkaufen. Der Preis ist zu hoch. Das Gladiatorentum wird keine an­mutende Erscheinung, auch wenn es sich wissenschaftlich ge­berdet

Soziales Leben.

1 Schließung der Bauplätze. In einer Versammlung bes dimeizerischen Baumeisterverbandes wurde beschlossent, für den Hall, daß die schwebenden Ausstände in Zür Basel und Bern nicht in kurzer Zeit unter befriedigenden Bedingungen beendet seien, die Schließung aller Baupläze bei den Verbandsmitgliedern in der ganzen Schweiz in Aussicht zu nehmen.

Nab und Fern

Die Onfer der Genickstarts in beriden sind, ie hebt konstatiert wird, seit dem ersten Auftreten& Se mie auf rund 1100 gestiegen. Man hofft, daß es com ener. gischen Gegenmaßregeln jezt gelingen wird, den Fort­schreiten der K infheit endgültig einen Sann entgegen. zusetzen.

Eine nicht ganz Lebensmüde". rzheim wurde ein 17jähriges Dienstmädchen halb betäubt durch Einatmen bon Gas aufgefunden. Wie die Untersuchung ergas, hacte das Mädchen aus Liebeskummer beschlossen, sich das Leven zu nehmen und zu diesem Zwecke mehrere Stunden lang die Gashähne in der Wohnung ihrer Herrschaft während deren Abwesenheit geöffnet. Daß das Mädchen trotzdem am Leben geblieben war, hatte den Grund, daß es, wie es selber cin­gestand, öfter das Fensten öffnete. Der Lebensüberdruß scheint also nicht sehr stark gewesen zu sein.

Im Dienst gestorben ist der Sanitätsrat Schupmann, Direktor des Provinzial- Krankenhauses in Geseke in West­falen. Er vertrat gelegentlich eines Schadenfeuers in seiner Eigenschaft als Mitglied des Magistrats den erkrankten Bürgermeister bei der Leitung der Rettungsarbeiten. Ein Schornstein riß die Leitung des städtischen Elekrizitäts­werkes nieder, der Sanitätsrat wurde schwer verwundet und erlag seinen Verletzungen.

Ein türkisches Torpedoboot vermißt. Wie aus Salo­nifi gemeldet wird, ist ein türkisches Torpedoboot im Sturm berunglückt und mit Mann und Maus untergegangen. Es wurde seit vierzehn Tagen vermißt. Zwei zur Suche aus­geschickte Torpedoboote kehrten ohne Resultat zurück.

A Eine Unglücksfahrt. Die französische Sportwelt ist um ein Fiasko reicher. Man wollte den Versuch machen, in Motorbooten eine Wettfahrt von Algier nach Toulon durch­zuführen, um die Leistungsfähigkeit der neuen Industrie zu zeigen. Anfangs ging bei rubicer Ece alles aut. Als aber ein Unwetter aufstieg und die wegen auswühlte, mußte einer der kleinen Renner nach dem anderen den Kampf auf­geben. Eine ganze Anzahl wurde von ihren Mannschaften verlassen und ging unter, andere wurden, ebenso wie die Bemannung, an Bord der begleitenden Torpedoboote ge­nommen. Große Besorgnisse herrschten um das Schicksal des einen der Bocte, Quandmême", das mit einer Be­sazung von 11 Personen spurlos verschwunden war, ebenso wie sein Begleiter, der Torpedojäger Arbalète". Doch sind beide Schiffe glücklich in Caglian gelandet. Die Wettfahrt war von der Zeitung Matin" veranstaltet worden. Dem französischen Marineminister werden scharfe Vorwürfe ge­macht, daß er die Ermächtigung zu diesem Unternehmen erteilt und es durch Torpedoboote unterstützt hat.

Explosion in einer Celluloidfabrik. Die Fälle von Bränden und Explosionen in Celluloidfabriken häufen sich in letzter Zeit. Erst vor kurzem brannte in Berlin eine Celluloidfabrik nieder, wobei Menschen schwer verwundet wurden. Jetzt kommt eine gleiche Nachricht aus Wien. In der im Zentrum der Stadt gelegenen Fabriksniederlage von Kornblüh brach Feuer aus. Bei dem Löschversuche ent­stand durch Entzündung von Celluloiddämpfen eine Explo sion, wodurch vier Feuerwehrmänner schwer, drei Polizisten und gegen 30 andere Personen mehr oder minder verletzi wurden. Die Fenster der gegenüberliegenden Häuser wur den infolge des Luftdruckes zertrümmert.

Richter Lynch. In Memphis hängte die Bevölkerung einen Neger, der Frau und Kind eines Weißen geraub und nur gegen Lösegeld herausgegeben hatte, kurzerhand an einen Telegraphenpfahl auf.

In der Opiumhöhle. Ein trauriges Licht auf die Sitten der amerikanischen oberen Zehntausend wirft ein Meldung aus Newyork. Der Sohn des bekannten Poli tikers und Millionärs Croker wurde in einem Eisenbahn wagen in Newton( Staat Kansas) tot aufgefunden. Di Leiche zeigte Spuren von Opiumvergiftung, die Mordver dacht auftauchen ließen und zur Verhaftung einer Anzahl von Personen führte. Bei der Untersuchung aber stellt sich heraus, daß der junge Croker kurz vor seinem Tod eine Opiumhöhle besucht hat. Uebermäßiges Rauchen de: rerderblichen Giftes hat seinen Tod herbeigeführt. Da Opiumlaster ist in der amerikanischen Lebewelt sehr ver breitot

Geifteskranke als Schauspieler.

-

Eine Theaterborstellung im Irrenhause. Wuhlgarten als Villenkolonie.- Ein Festtag.- Die wil den Männer. Der Schmuck des Ewig- Weiblichen. ., Monsieur Herkules" und" Bädecker". Musik und Flag genlied. Ueber das Tanzen geht nichts. Das Theater als Heilfaktor.

"

-

-

-

Freundlich schauen die roten Dächer der Anstalt Wuhl garten bei Berlin aus grünem Blättergewirr hervor. Der von der Stadtbahnstation Biesdorf kommende Wanderer hat wohl den Eindruck, der schöne Maientag habe ihn aus dem sinnbetäubenden Getriebe der Stadt hinausgelockt in di jungfräulichen Felder und vor ihm winke in sauberes Durl zur guten Rast. Fürwahr, es ist eine stattliche Ansiedelung diese Heit und Pflegeanstalt für Nervenleidende, Epilepti fer, Geistesfranke und Blödsinnige. Die Stadt Berlin dar stolz auf die Arbeit sein, die hier im Dienste der Menschen. liebe getan worden ist und alltäglich aufs neue getan wird.

Ein schlanker Kirchturm erhebt wie ein ernster Grund gedanke über die Firſten und Baumkronen, die in dem har ntonischen Zusammenflang ihrer frischen Farben das Bill einer von Künstlerhand geschaffenen ländlichen Idylle geben Keine finsteren Mauern, feine starr abschließenden Gitter mit denen man in alten, glücklicherweise überwundenen Zei ten die Unglücklichsten der Unglücklichen, die Unmündigen in Geiste, von der übrigen Menschheit abschloß. Durch lebend: Hecken hin, an blühenden Kirschbäumen vorbei und über sprossende und gedeihende Anpflanzungen hinweg erreich man den inneren Teil der Anstalt. Weite Rasenflächen deh

nen

sich zwischen den einzelnen Landhäusern, in volle Jugendkraft blühende Beete von Vergißmeinnicht, Goldlack Stiefmütterchen bringen Abwechselung und traulich plät schert ein geschäftiger Springbrunnen. In diesen zweistöcki gen hübschen Gehäuden am Wege sind Beamtenwohnunger und Verwaltungsräumlichkeiten untergebracht, drüben in mitten weiter Spielplätze liegt das Haus der idiotischen Kin der, jene Dépendence ist für Schwerleidende bestimmt, di Teilung der Anlage in einzelne Abteilungen oder Ansied lungen ist mit Geschick und Geschmack durchgeführt.

Doch wir wenden uns dem architektonisch sehr anmuten den Hauptgebäude zu. Ist doch heute ein Festtag für die Anstalt und ihre Pfleglinge. Nach wochenlangen Proben und Bemühungen ist der große Tag gekommen- Theater wird gespielt, dazu gesungen und musiziert. Grund genug für die freudige Erregung, in der das zahlreiche Audito rium im Saal der kommenden Dinge harrt. In blau- und weißgestreifter Anstaltskleidung sißen sie eng geschart da, die Patienten oder vielmehr die Patientinnen. Denn es sind fast nur Frauen anwesend. Die Anstalt hat über 1300 n sassen und so wüurde der Raum nicht ausreichen. Die Da men gehen natürlich voran- für die Männer wird eine Wiederholung der Vorstellung in den nächsten Tagen ver anstaltet. Damit aber das männliche Element nicht ganz mangele, nehmen auf den hintersten Stuhlreihen eine An zahl teilweise sehr intelligent in die Welt schauender Persön lichkeiten Platzes ist die Abteilung der wilden Männer"

Leute, die vor Gericht sich als Geistesgestörte gerierten und nun hier beobachtet werden, ob's wahr ist oder nicht". Die Grenzen sind manchmal schwer zu ziehen. Eine gering Störung kann die Veranlassung geben für den nur wenig erfrankten Menschen, sich nun als vollständig anormal zu geberden. An den Seiten nehmen die Kinder Platz. Die In sassen der Austait sehen durchweg gut aus, blitzsauber, die uniforme Tracht wird gemildert durch alle möglichen indivi duellen Auspugungen, die weibliches Schmuckbedürfnis er. findet. Bunte Minichen, Blumensträußchen, Spikenfragen, farbige oder weiße Tändelschützhen, moderne Haarkämme, das sind die Mittel, mit denen der Gleichmäßigkeit entgegen gewirkt wird. Auf diesem oder jenem Gesicht liegt der init leiderregende Stempel unheilbarer Stumpfheit. Aber das is durchaus nicht der Top, im Gegenteil, wenn man es nicht

berher gewußt häre, würde man schwerlich auf den Gedan fen gekommen sein, in einer Versammlung von geistig Let denden zu sein.

=

[ Tropfiteinh gebirge bei Rohlfia fige Tropfteinhöhl ift etton 35 Zentim

bat eine Länge bo

eine Sobe von 8

Fröhliche, Erheiternde zugeschnitten. Und dann ruft die befinden sich die

fr Doble fajlief

Peter lang u Dobfiteugebilde findet fich eine e =[ Eine Fr

1

Mrift Columb bandeln, die fity bat eine fi mit der Erf wded iii ihr and außeror Richt n derfelben Straft Default fie be leftgeidinal #frin Te ar bereit erf felbe brobierc

Einige flotte Musikstücke, Klavier mit Xylophonbeglei tung, bringen Anregung und Munterkeit. Alles ist auf das Klingel, der Vorhang teilt sich und Monsieur Herkules" be ginnt in der gleichnamigen einaftigen Posse droben seine verwirrenden Kraftstücke zu vollführen und damit das päda gogische Gemit des direktorialen Jugendbildners in die schredlichste Beängstigung zu bringen. Unten im Saale aber ist von Hengstlichkeit nichts zu verspüren, Geficher und Ge lächter wird laut und der Beifall zum Schluß der heiteren Szenen will nicht enden. Ebenso geht es bei dem zweiten der aufgeführten Stücke, dem Schwank Bädecker". Hier kom men auch Gesang und Musik zu ihrem Rechte. Stürmischer Applaus ruft die Darsteller wiederholt an die Rampe-- el ist, mit einem Worte gesagt, ein voller unbestrittener Erfolg In der Pause erefutiert eine Patientin in etwas phantasti scher Weise aber nicht uninteressant Chopin am Flügel; zum Schluß treten sogar vier der männlichen Akteure in weißen Matrosenanzügen auf und tragen mit Begeisterung und Ver ständnis das Flaggenlied" vor. Es ist wirklich nett und meine Nachbarin, die behauptet, schon zwölf Jahre in der Anstalt zu sein, meint, fast könnte man heute auf den Ge danken kommen, der regelmäßige Tanzabend dürfte dem Theater zu Liebe einmal fortfallen. Die Umsitzenden stim men eifrig ein, obwohl die junge Hübsche mit dem blonden Haar etwas zweifelhaft wird. Der Tanz- das ist dochk und die anderen neigen schließlich der gleichen zu wichtig Meinung zu. Auch an diesem Orte vergißt die Frau nicht ihre angeborene Liebe für den musikalischen Reigen.

-

So ging die Veranstaltung in zufriedenstellender Weise borbei, nur zwei-, dreimal crinnert ein schwacher charakteri stischer Aufschrei an den Ernst der Stätte, eine Epileptische hat ihren Anfall bekommen. Doch die überall verteilten Wärterinnen eilen schnell herbei und leisten den nötigen Bei­stand.

Aber die Darsteller, wird man fragen, die Darsteller au der Bühne, das waren doch wohl gesunde Menschen, bezahlte schauspielerische Kräfte? Weit gefehlt. Das agierende Per sonal bestand mit Ausnahme zweier wärter ausschließlich aus Pfleglingen und wahrhaftig, sie machten ihre Sache nicht schlechter, als manche im Vollbesize aller geistigen Fähigkeiten befindliche Dilettanten. Die Einstudierung mag der Mühe gekostet haben, Assistenzarzt Dr. med. L. Schayer, der die Idee ins Leben gerufen und sich um ihr Gelingen eifrig bemüht hat, durfte mit dem Erfolg zu hieden sein. Es flappte eben alles. Die beste Belohnung wird in dem Bewußtsein liegen, diesen Armen eine freudige Stunde aegeben zu haben. Nebenbei werden in der moder nen Psychiatrie praktische Zwecke mit jelchen Veranstaltungen verknüpft. Durch die Ablenkung ihrer grübl rischen oder wahnvollen Gedankenwelt, durch die Konzen tration auf die Proben, die Aufführung, das ganze Arrange ment und die Vorbereitung wird eine Sammlung bei den Kranken bezwedt und hervorgerufen, die als beachtenswerte: Heilsattor anzusehen ist.

DOT

Sollen vir noch erzählen von den mancherlei Dingen die wir nach der Vorstellung sahen? Den Zimmern mit minuriösen Modellarbeiten, von einem felien talentvollen Batienten ausgeführt, den Vorhallen, die von franker Malern durch wirkungsvolle Landschaften und Dekorationer ausgeschmückt waren, den Handarbeiten der Patientinnen? Es würde zu weit führen, aber wir werden gern an der Tag in der Anstalt zurücdenken. Und wahrlich, oft genug müssen wir uns jagen, wo liegt die Grenze zwischen un und ihnen es wird begreiflich, wenn die Orientalen den Geisteskranken init ehrfürchtiger Scheu ansehen, meta physische Borstellungen an seine Person knüpfen.

Die Berliner städtische Anstalt Wuhlgarten steht seit ihrer Gründung ver china wol! Jahren unter der verdienstvollen Leitung des Infanten Psychiaters Dr. He bold, dem eine Anzahl Werte, ein geschultes Pflegepersonal und zahl. reiche Vermalungsangestellte zur Seite stehen. Wuhlgarter darf eine Marsteranſtalt genannt werden von dieser Tat sache konnte man sich am Theatertage überzeugen. Heinr. Goeres.

-

Kunft und iffenfchaft.

LG Ein neues Serum gegen Tuberkulose will ein Pariser Arzt, Dr. Cupuillere, entdeckt haben. Er behauptet, mi+ Jeiner Methode bereits unter Kontrolle anderer Medizin in Agen erfolgreiche Versuche bei tuberkulösen Tieren g macht zu haben. Die Tuberkuloseheilmitte! schießen i Jezier Zeit wie Pilze aus der Erde. Man tut gut, sich au den neuen Propheten gegenüber fühl abwartend zu bet balten.

-

Vermischtes.

=[ Eine sinnige Stiftung] ist die zum Andenken ar den am 11. Mai 1818 auf einer Jagd verstorbenen Jüng ling Franz Goldmann. Nach den Bestimmungen der Stiftung erhält eine Jungfrau, die am 11. Mai Hochzeit

mid erlangen

der ihm zu Ehre

** Das

gigen 7 Uhr in

tag und Freitag

ben Feftfpielen

den Besuch fofor zu erwarten feir -lk Volk om 1. März u des Bollsbildu hammelt, um Boitsbibliothe Bu befprechen. der Entschluß

orten geeignete Bläne zu unter über die Ergeb Bersammlung 4 Uhr, im C handlung wird bibliothels lich und das E beftrebungen un wünscht. Ber Methode der will, wende fid felle des Rhein und verwandte Schmidtstube N ** Give Seltreise auch im Garten od bwechselung choreographise

reich an Lichte Ein Märchen trachten, befon timlich. Die die Schweiz, ?? Sonn

19 000 Mitgli bahnvereine Borfiz des R Frankfurter S

5. Die Ver ar, faßte u. holungsbedür

A Jn id

ere Dbftba

big borübe the Dbfiahr

tter war

adlings,

Renge auf.

Ca

ach, führte

1 belachten dhr die Kir

hundert Jahr

der Einwohn

ber Ur

in Gegenwart des Bürgermeisters mit einem Kranzu Teil dachte

schmückt, 92 Mark ausgezahlt. Dieses Jahr wurde dein Toten die genannte Ehrung von der Jungfrau Meta Var­tels erwiesen, während in den letzten beiden Jahren das o Grab ohne Schmuck verblieb.

an

er

=[ Eine Riesen- Talsperre] ist im Sauerlande für das Tal der Möhne geplant. Sollte das Unternehmen sich ver. wirklichen, so entstände ein Werk, das an Ausdehnung in Leistungsfähigkeit das größte Deutschlands würde. Di Sperre soll sich über eine Fläche von 1000 Hektar erstreckenta mit einem Fassungsvermögen von 110 Millionen Suboh meter, die einen normalen Abfluß von 10 Subifmeter jeg Pferdefrästen hinreichen würden. In Form eine S mondes angelegt, würde die Sperre 12 Kilometer lang

n

awar gleidh geräte für Himmelsma Win Togen

Lüttich

Machtetes g

* Die

der Sefunde ermöglichen und zur Erzeugung von 1.tafi fröhlicher

**

Die Königin Mutter von Italien eine Einladung des Kaisers nach Wiesbaden für die I der dort veranstalteten Festivicle angenommen. Währ der Zeit des Aufenthaltes der Königin wurde das g Jägerbataillon aus Marburg, dessen Chef die... Margherita ist, nach Wiesbaden kommandiert.

folgende

Gm- cita ein

3a, anfäffige

Hand anftatt

Der Deutsche

ihm furz mit

pering, bei u Nach dem

aurid, bie

Tungen in d