sei nur möglich auf dem Loden religiö er und bürgerlicher Freiheit. Der Geist fleinlicher Polizeiwirtschaft, der bis hoch Bei der schwinden. hinauf herrsche, müsse Kolonialpolitik brachte er eine Angelegenheit zur Sprache, die gerade in den letzten Tagen viel Aussehen gemacht hat; die Nachricht, daß Eingeborene aus Kamerun sich über den Gouverneur von Puttamer beschwert haben und daß die Beschwerdeführer vom Gericht in Kamerun zu mehrjährigen Freiheitsstrafen verurteilt worden seien. Die Sache schien dem neuen Leiter der Kolonialverwaltung wichtig genug zu sein, um sofort dem Abg. Gröber zu antworten. Erbprinz zu Hohenlohe- Langenburg sprach es nicht aus, aber er ließ durchblicken, daß der Vorfall der Regierung nichts weniger als angenehm ist. Er sagte, Herr von Putfamer sei aufgefordert worden, sich zu mündlicher Berichterstattung in Berlin einzufinden; aber es klang, als meinte er zur Verantwortung". Unter der Nachwirkung der Gröberschen Rede und der Hohenloheschen Erklärung hatte der süddeutsche Demokrat Payer, der dann zum Worte kam, anfänglich mit großer Unruhe zu kämpfen, die er jedoch all mählich durch wizige Auslassungen im Sinne der ersten Gröberschen zu besiegen anstand.
Preußischer Landtag. Daus der Abgeordneten.
( 6. Sigung.) RK. Berlin, 12. Dezember. Die Besprechung der Interpellation über den Wagenmangel wuchs sich, da Graf Kanitz die Preis politik des Kohlensyndikats ergriff und die Industrie auf die Kanäle verwies, zu einem Redekampf zwischen Agraricrn und Industriellen aus. Fünf Nationalliberale sprachen vor fast leerem Hause, während dem Grafen Kanitz der Abg. v. Pappenheim zu Hülfe eilte. Graf Moltke( frfons.) verbreitete sich über Kanäle und Eisenbahnen". Minister v. Bud de versprach auf einmal, sein möglichstes zur Beseitigung der offen zugestandenen Wagennot zu tun. Nun begründete der Abg. v. Savigny, seine Interpellation über den Tunneleinsturz zu Altenbeken. Minister v. Budde führte das Unglüd auf ein unabänderliches Naturereignis zurück und teilte mit, daß eine gründliche Erneuerung des Tunnels vorgenommen wird, die bis zum April fertig sein soll. Er habeu sämt= liche Tunnels untersuchen lassen und nirgens ähn= liche Schäden gefunden. Nachdem noch Ministerialdirektor Wiesener den Unfall wissenschaftlich erklärt hatte, wollte der Abg. Schmidt- Warburg( 3tr.) die Besprechung der Interpellation herbeiführen, fand aber nicht die genügende Unterstüßung. So wurde denn Schluß gemacht bis zum 9. Januar.
Soziales Leben.
× Attentat streikender Arbeiter. Die Ausstandsbewegung an der russisch- deutschen Grenze in Oberschlesien hat wiederum zu einer betlagenswerten Ausschreitung geführt. Der Fabrikbesizer Schön wurde abends auf der Heimfahrt in der Nahe von Sosnowice durch mehrere, von streikenden Arbeitern auf ihn abgefeuerte Revolverschüsse schwer verleßt.
X Jubiläumssti tung für Angestellte. Aus Anlaß ihres fünfzigjährigen Geschäftsjubiläums hat die Firma Kortenbach& Rauh in Ohligs die bestehenden Geschäftsstiftungen auf die Summe von 350 000 Mark erhöht. Aus den Zinsen dieser Stiftungen, die teils den Angestellten, teils den Arbeitern zugute kommen, wird eine Kochschule für Fabritarbeiterinnen unterhalten, franke Arbeiter und Angestellte in Bäder entsandt, sowie Alters-, Invaliden-, Witwen- und Waisenpensionen gezahlt.
Nab und fern.
† Schiffsunfälle infolge Nebels auf der Elbe. Infolge Nebels ereigneten sich auf der Elbe zahlreiche Kollisionen. Der Hamburger Dampfer Reinfeld stieß auf der Unterelbe mit dem Kohlendampfer Altona zusammen; Reinfeld wurde schwer beschädigt und mußte auf den Strand gesetzt werden. Der Dampfer wurde provisorisch gedichtet und nach Hamburg zurückgebracht. Der dänische Dreimastschoner Saga wurde auf der Unterelbe von dem englischen Dampfer Vienna angerannt, am Heck schwer beschädigt und ist nach Hamburg zurückgefehrt. Der englische Dampfer City of Malaga stieß mit dem zweiten Elbfeuerschiff Bürgermeister Kirchenpauer zusammen. Beide Schiffe sind beschädigt.
† Der letzte Att. Aus Furcht vor einer Operation hat sich in Graudenz der Schauspieler Caßmann vom dortigen Stadttheater mit seiner Frau erhängt. C. sollte wegen emer Entzündung am Arm operiert werden, fürchtete aber, die Operation nicht überstehen zu können. Er ließ sich daher aus dem Krankenhause, in dem er lag, nach Hause beurlauben und verübte hier während der Nacht die Tat. In einem hinterlassenen Briefe hatte er seine Sirtin zur Erbin seines Nachlasses, Garderobe, Schmuckgegenstände und einer geringen Barschaft eingesetzt.
+ Brand eines Sägewerks. Durch eine riesige Feuersbrunst ist das im Mittelpunkte von Erfurt belegene Sägewerk von Blödner Nachf. zerstört worden. Sämtliche Fabrikgebäude und das Holzlager wurden ein Raub der Flammen, doch konnten die umliegenden Wohnhäuser geschützt werden. Der sehr bedeutende Schaden ist nur zum Teil durch Versicherung gedeckt.
† Mord auf der Landstraße. In der Nähe von Würzweiler in der Nordpfalz wurde auf der Landstraße der 63jährige Lumpensammler Engel aus Mariental ermordet aufgefunden. Der Kopf zeigte sechs Beilhiebe; der Hals war fast vollständig durchschnitten. Es ist dies im letzten Halbjahre der dritte Mord in dem Bezirke. Von dem Täter fehlt jede Spur.
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† Krankheitsherde. Vier Personen aus Dopiewic bei Posen wurden als an Genicstarre erkrankt dem Krankenhause Posen eingeliefert. Die betreffenden Häuser sind als verseucht erklärt worden. Troz amtlicher Dementis ist in Funchal auf Madeira das Auftreten der Best festgestellt worden und bereits sieben Personen sind an dieser Krankheit gestorben. Die Behörden haben strengste Absonderung der Kranken und Abwehrmaßregeln angeordnet.
† Am Hochofen verunglückt. Auf der Gewerkschaft Deutscher Kaiser in Bruckhausen bei Duisburg sind fünf Hochofenarbeiter schwer verunglückt. Nach einer Reparatur des Stichloches des Hochofens war der Betrieb wieder aufgenommen worden, als plötzlich eine Flamme aus dem Stichloch Hervorschlug und fünf Arbeiter verletzte. Man hofft, daß die Verunglückten alle mit dem Leben davonkommen.
† Des Kapitäns legte Fahrt. Der Fischdampfer Waterkant aus Geestemünde wird vermißt und ist wahrscheinlich mit 11 Mann Besazung im letzten Sturm untergegangen. Sein Kapitän Modersizky wollte nach Beendigung dieser Reise aus seinem 50 jährigen Dienst scheiden; er hat nun in Wirklichkeit seine letzte Fahrt gemacht. Auch der Dampfer Fram" von Drammen nach Christiania unterwegs ist mit 7 Matrosen und 4 Fahrgästen untergegangen.
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† Im brennenden Sprizenhaus. Bei einem Feuer, das in Ziebern bei Glogau das Sprizenhaus der Feuerwehr niederlegte, famen der Sprißenmeister und ein in dem Gebäude untergebrachter Ortsarmer in den Flammen um.
† Bestrafte Waghalsigkeit. Der Sohn des Kätners Templin in Hohenkirch begab sich auf dem Wege von der Schule auf das dünne Eis eines Teiches und brach ein. Als der Knabe abends vermißt wurde, begab sich der Vater auf die Suche. Er entdeckte auch die Fußspuren und die eingebrochene Stelle im Teich. Am andern Morgen wurde die Leiche des Knaben gefunden.
† Auf der Flucht ertrunken. Zwei Schiffsjungen vom Schulschiff„ Charlotte" beschlossen, in Cartagena aus Furcht vor Strafe wegen eines Diebstahls von Bord zu fliehen, indem sie an der Ankerkette herunterkletterten und nach dem Ufer schwammen. Der eine fam auch dorthin, kehrte aber am nächsten Tage reuevoll an Bord zurück; der zweite, Glazel, ist verschwunden und jedenfalls ertrunken.
† Das Sterben zu zweien. In Meerane wurde der seit einigen Tagen verschwundene Musterzeichner Walter mit einer Schußwunde tot aufgefunden. Neben ihm lag seine Frau, in die Schläfe geschossen, sterbend. Das Ehepaar hatte Selbstmord verübt.
† Ein liebender Gatte und Schwiegersohn. In Straßburg i. Els. wollte der Lehrer Holzinger seine Frau, die ihn wegen seiner Untreue verlassen hatte, erschießen, traf aber statt ihrer seinen Schwiegervater, den er lebensgefährlich verletzte. H. wurde verhaftet, nachdem er sich zu erschießen versucht, aber nur leicht verwundet hatte.
† Bluttat eines Zuchthäuslers. Ein eben aus dem Buchthaus entlassener Sträfling, H. Maurer, hat in Bettenhausen bei Cassel eine neue Untat begangen, indem er die Witwe Ellerkamp nach einem stattgehabten Streit erschlug. Der Mörder ist flüchtig.
† Gerüsteinsturz. Das am Neubau der evangelischen Kirche in der Holländischen Straße zu Cassel angebrachte Gerüst stürzte anscheinend infolge Ueberlassung ein, wobei ein Arbeiter getötet und eine große Anzahl schwer verletzt wurden.
+ Handschriften- Diebstahl. In Weimar wurde der Antiquitätenhändler Wolfgang Bach verhaftet. Es wurden bei ihm Manuskripte gefunden, die dem Goethe- und SchillerArchiv gehören. Der Diebstahl kam dadurch zu Tage, daß an eine Berliner Firma verschiedene Goethe- Monuskripte verkauft wurden, die durch die Hände Bachs gegangen waren.
† Gruben- Unglück. In der Grube Nothberg in Eschweiler wurden während der Nacht infolge schlagender Wetter zwei Bergleute getötet, sowie fünf schwer und einer leichter verlegt.
† Mordanschlag auf einen Gerichtsvollzieher. Als der Gerichtsvollzieher Blohm in Lübeck bei dem dortigen Kaufmann Blomdenthal eine Pfändung vornehmen wollte, griff der Kaufmann zum Revolver und brachte den Beamten eine tötliche Schußwunde bei. Dann verübte Blomdenthal Selbstmord.
† Rettung aus Seenot. Auf der Höhe von Gotland traf der Hamburger Dampfer Diana" einen Schoner in sinkendem Zustande. Der Dampfer barg die aus fünf Mann bestehende Besazung und hat sie in Hamburg gelandet.
† Rückfahrlarten nach der Liviera. Sm mRICTL nalen Verkehr waren bisher Rückfahrkarten nur bis zu 16 Tagen gültig. Vom 1. Januar f. J. ab sollen nun, nach Vereinbarung mit der Direktion der Paris- Lyon- Mittelmeerbahn 45 tägige Rückfahrkarten Berlin- Cannes bzw. Nizza zugelassen werden, wobei es den Reisenden freigestellt sein wird, ihren Weg über Genf oder Belfort zu nehmen.
† Jugendliche Messerhelden. Zwei zwanzigjährige Burschen, die Brüder Nowack, wurden in Bonn verhaftet. Sie hatten bei einer Schlägerei einen Tischler mit den Messern angefallen und so zugerichtet, daß der Verletzte tot umsant.
+ Tötliche Wirkung der Furcht. Das Dienstmädchen P. aus Berlin hatte einen ihr bekannten Hausbefizer in Rummelsburg besucht. Als sie in dessen Zimmer einen Dolch liegen sah, erfaßte sie ein solcher Schrecken, daß sie, wie wahnfinnig um Hilfe schreiend, ans efter lief und auf den Hof sprang. Mit einem schweren Schädelbruch ins Krankenhaus gebracht, starb fie, nachdem sie den Vorfall wie angegeben geschildert hatte, als Opfer ihrer unbegründeten Furcht.
+ Auffindung einer Vermißten. Die seit 31. Oftober bermiste junge Engländerin Elfie Scott- James ist in Lüneburg als Reiche in der Ilmenau aufgefunden worden. Nach dem Befund scheint Unsall oder Selbstmord vorzuliegen.
+ Ungetreuer Rassenbeamter. Ein Fehlbetrag von 18 000 Mart ist in der evangelischen Schultaffe zu Zabrze entdeckt worden. Die Unregelmäßigkeit rührt nach dem Rebifionsbericht aus der Zeit her als der verstorbene Kreisaus. ' chußsekretär Brey die Kasse verwaltete. Die Lebensversiche ungspolice des Verstorbenen in Höhe von 6000 Mart sowie ein Teil des Mobiliars wurde zur Deckung des Defizits mit Beschlag belegt.
† Tod durch elektrischen Strom. Durch einen eigen= artigen Unfall ist in Leipzig- Anger der Telegraphenarbeiter Günther ums Leben gekommen. G. war beim Sabellegen an einem Maste der elektrischen Leitung in die Höhe gestiegen und hatte hierbei mit einem Arm den Leitungsdraht berührt. Der hochgespannte elektrische Strom tötete ihn auf der Stelle. Der Körper des Unglücklichen konnte von der Leitung erst befreit werden, nachdem im Elektrizitätswerk der Strom abgestellt worden war.
+ Rohe Tat zweier Betrunkener. An der Wohnung des Kaufmanns Herr in Mannheim hatten zwei Betrunkene, die leider noch nicht sicher ermittelt sind, nachts die Hausglode fortgesetzt gezogen. Als H. ihnen das untersagte, fiel der eine mit einem Dolch über ihn her und riß ihm den Nacken von einen Ohr bis zum andern anf. Die Wunde geht bis auf die Wirbelsäule. Außerdem erhielt Herr eine liefe Armwunde.
† Ein ungeklärter Vorfall. Der preußische Gutsbesizer Grotte, der in Ungarn große Besizungen hat, wurbe in der Nähe von Diosjenö erschossen aufgefunden. Nach dem Leichenbefund scheint Selbstmord ausgeschlossen, doch fehlt bis jetzt jeder Anhalt, ob ein Unglücksfall auf der Jagd oder ein Verbrechen vorliegt und wer die Tat vollbracht haben fönnte.
† Beschlagnahmte Goldwaren. In Leipzig wurden sämtliche gestempelte Goldwaren der Vera- Diamant- Kompagnie beschlagnahmt. Bei der vorgenommenen Untersuchung hatte der städtische Münzwart nur 2½ Karat Feingehalt an Gold statt 14 Karat ermittelt. Von der Staatsanwaltschaft ist Strafverfolgung eingeleitet worden.
† Auf der Reise zur Hochzeit verhaftet. Zu seinem Glücke wurde ein junger Kaufmann in Borlin im letzten legten Augenblicke vor dem Schicksal bewahrt, daß er einer gefährlichen Hochstaplerin in die Nezze geriet. Diese, cine große Person von vorteilhafter Erscheinung und sehr ge= wandten Umgangsformen, pflegte sich als eine Abkömmlingin einer vornehmen deutschen Familie in Rußland auszugeben, und hatte es verstanden, junge Herren zu umgarnen und auszuplündern. Zuletzt hatte sie es auf einen jungen Kaufmann aus einer angesehenen Berliner Familie abgesehen, der Eltern und Stellung im Stiche lassen und mit ihr nach London fahren wollte, um sich dort mit ihr trauen zu lassen. Auf dem Wege zum Bahnhof begegnete dem Pärchen ein Kriminalbeamter, der die lange gesuchte Hochstaplerin nach einer Photographie erfannte und in Nummer Sicher brachte.
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** Der Großherzog em
Scholten, den Beigeordneten fellarius von Schotten, ben Be mmeradschaft Haffia" Biehl b at Dr Bider; zum Vortrag and den Finanzminifter nau
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Erledigt ift die mit befeßende herfielle an ber Rein. Mit der Stelle ift die berbunden.
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Sar Boftverbindu amili mitgeteilt: Batete nad ments Barschau( Ruffifch Boler anfalten bis auf weiteres ni демоттен
1. Stabitheater in fünfte, Beltsvorstellung nglows, Rinig sleutnan Stelle befonders hingewiesen. and the liegen bekanntlich in Bittmann und Lily Doneder. * Der Bericht des Borf für die Gelftestranten in der beffiffen Landes Frrenanf bifche und neraf Krankheite hnungsjahr 1904/1905( 1 März 1905) erschienen ift, befo Rolletten zu Gunsten des Bere Broving Startenburg 23 948, Oberheiten 28061 Beber Briedenheit zugunsten der 30 Jahren, also feit der Grün brochen zutage getreten. Bie hervorgeht, überschritten in de 1903/04 in den beiden größter Radt die Aufwendungen an der bem Berein zugefloffenen G findet der fgensreich wirken Areifen tatkräftigfte Unterstü
† Die Mörderin ihres Gatten. In Sarfad in Ungarn ereignete sich ein erschütternder Gattenmord. Ein dem Trunke ergebener Landmann quälte und peinigte seine Frau auf alle mögliche Weise und drohte schließlich, sie mit Dynamit ums Leben zu bringen. Als der Maun wieder einmal schwer be rauscht heimkehrte und sich auf dem Dachboden in das Stroh berkrochen hatte, ging die verzweifelnde Frau ihm nach und erhängte den Trunkenbold mittelft einer Schnur an einem Balken. Dann stellte sie sich der Gendarmerie.
† Brand im Arsenal. Eine große Feuersbrunst zerstörte das spantsche Arsenal La Carraca in Cadiz und richtete einen Schaden von über zwei Millionen Mart an. Zwei in Reparatur befindliche Torpedoboote wurden mit vernichtet. Ein Matrose ist bei den Rettungsarbeiten in den Flammen umgefommen.
+ Wegen Arbeitslosigkeit Doppelmörder. In dem englischen Dorfe Milton Abbot ermordete der Arbeiter John Murphy feine Schwester und deren Kind, indem er ihnen mit dem Rasiermesser die Kehlen durchschnitt. M. konnte seit längerer Zeit, infolge des Arbeitsmangels in England, keine Beschäftigung erlangen und die Familie seiner Schwester, deren Mann seit Jahresfrist frant ist, nicht ernähren. Dec Polizei gegenüber äuferte er, daß er den Jammer der Familie nicht mehr mit aufchen fonnte.
† Auf eigenen Wunsch erschlagen. Der Bürgermeister der französischen Stadt St. Pierre erschlug seine Frau auf deren dringenden Bitten, sie von einem schweren Krebsleiden durch den Tod zu retten. Die Unglückliche hatte bereits mehrere Male selbst versucht, ihren Qualen ein Ende zu bereiten. Nach der Tat stellte sich der Mann selbst der Polizei.
† Große Gaserplosion. In der Gasfabrik in Buda pest erfolgte abends infolge Ausströmens von Gas eine furcht bare Explosion, durch die acht Arbeiter schwer, zwei davon tötlich. verlebt wurden.
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Vermischtes.
Preiserhöhung im Gastwirtsbetriebe. Die an haltende Teuerung des Fleisches und sonstiger Lebensmittel wird nun auch einen Ausschlag der Hotel und Restaurations preise zur Folge haben. Die außerordentliche Generalvers sammlung der Gasthofbesizer hat darüber folgenden Beschluß gefaßt: ,, Die außerordentliche Generalversammlung des Internationalen Vereins der Gasthofbesizer befundet über einstimmend, daß mit Rücksicht auf die großen Mehrausgaben, welche der Hotelindustrie durch die vollständige Umwandlung des Hotelwesens in den letzten Dezennien( Anlage von Lifts, elektrischer Beleuchtung, Zentralheizung, Badeeinrichtungen usw.) sowie durch die sich immer mehr steigernden Lasten welche ihr staatlicher und fommunalereits auferlegt werden, endlich aber infolge der Teuerung des Fleisches wie den sonstigen Lebensmittel, die nach Aussage einwandsfreier Sachs verständiger keine bald vorübergehende ist, eine Erhöhung der Preise im Hotel- und Restaurant- Gewerbe in jeder Hin sicht gerechtfertigt ist nnd eine solche ungesäumt eintreten muß, wenn nicht die Industrie ihrem Ruin entgegengehen soll. Die Generalversammlung empfiehlt deshalb den Mitgliedern des Internationalen Vereins der Gasthofbesizer sowie den Landes- und Ortsverbänden, sich eng zusammenschließen und einen den großen Mehrausgaben entsprechenden Preiss ausschlag herbeizuführen." Das war nach Lage des Lebens mittelmarktes vorauszusehen.
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Vom Altenbekener Tunnel. Die Wiederherstellung arbeiten am Tunnel zu Altenbeken haben eine neue Unter brechung durch einen Bruch erfahren, dem ein starker Erd rutsch gefolgt ist. Die Absteifung der neuen Bruchstelle ist noch nicht gelungen und, weitere Senkungen des über dem Tunnel liegenden sogen. schwimmenden Gebirges scheinen bevorzustehen. Unter diesen Umständen dürfte die Inbetrieb nahme des Tunnels frühestens in 2 Jahren erfolgen können, wenn es überhaupt bei der gefährlichen Gebirgslage möglich sein wird, eine sichere Tunnelfahrt zu schaffen..
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Im Großherzogtum fenge nach der neuesten Broving Startenburg in 2 4 Gehöften nnd in Ober meinde und 1 Gehöft, the In Rurheffen waren davon meinden bezw. 56 Gehöfte waren es 13 Rreise mit 87 * Handwerkertag
Sie Hantwerfer des Großhe Abhaltung des vor länge Handwerkertages auf Mon
gelegt. Er wird in dem Saalbaues in Darmstadt
ift einberufen, um den Aussprache über ihre ermöglichen und um eine A Handwerkergefege, über Bür
und Förderung der einzelnen Rellung von Mständen herb Braktische Ausbild meister und ältere G Bentralftelle für die Gewerbe Binter wieder und zwar in Februar 1906, ausreichende anfaltet. Obwohl in der Be
6.9. die einzelnen Kurse aufg
Rinde, unter denen die Kurs
und auch in den Tageszeitung fad, jo shent diese Einrichtun nt recht bekannt geworden der eingelaufenen Anmeldunge wartet werden fonnte. Es Betracht fommenden Kurfe Bogner, Schreiner und Lad fen auf malfive Sözer, f dim Holz und Marmorn für Buchbinder und führung und im Beranschlag Briefliche Mittel Die Benutzung der Bord ( chriftlichen Mitteilungen ift, and Irland zur Bulaffung europäischen Bert.hr geftat Seite ber Rarten bereitet üb teiten. Insbesondere ger Antunftsstempel anzubrin für die Adresse fehlt Stempel auf der linten tarten abgebrudt, so be daß die Deutlichkeit ber einträchtigt werde. Die der Stempelaufdrud a unterbringen läßt, vers Rarten überhaupt aufgeh ** Leibgestern, 14. berschüttet wurde gefter den 40er Jahren stehende war fofort tot. 88 Grinberg, 13. D ergeben auch für das abgel Darvermögens. F. Bellinden, 14. wurde bas Bferd unseres tiefen efferfich in die 6 Recherchen ergaben, daß der madergefelhaft ift. Der Rorgen berbaitet.
Zigeuner auf dem Lande. In vielen Gegenden Deutschlands, besonders im Westen wird neuerdings wieder über das Anwachsen der Zigeunerlager getlagt. Diese schwarzen Gesellen meiden natürlich die Städte und drücken sich in den fleineren, abgelegenen Ortschaften herum, wo die Bauern fie guimütig unterstützen. In Wirklichkeit schröpfen sie die Land bewohner in der frechsten Weise. So lag fürzlich in einer Gegend des Sauerlandes fast drei Tage lang eine Bande von über 100 Stöpfen mit zusammen 15 Wagen und 24 Pferden. Die Lebensmittel für sich und die Tiere„ beziehen" sie aus der nächsten Umgebung, die sie abstreifen. Die Bauern geben teils aus Furcht, teils um die zudringlichen Gäste los zu werden, die sich sonst ihr Teil einfach stehlen. Die meisten Zigeuner sind außerdem keine Fremden, sondern liebe deutsche Landsleute" aus Hessen, Sachsen, Thüringen, aus Wittgen stein- Berleburg, dem Elsaß, die hübsch ihre Gewerbescheine als Musiker, Korbflechter, Schirmmacher, Pferdehändler usw. 1. Vielfach mieten sie auch leerstehende Häuser, bezahlen Wien und Steuern, halten sich aber nur vorübergehend dort auf. Ee haben also nach dem Gesetz einen festen Wohnsiz" und verstehen sehr gut, ihre Rechte" daraus abzuleiten.
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8 Bleidenrod, 13. Dez Milzbrand gestellt und Sperre berbangt worden.


