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der Zeit vom 15. bis 17. Juli ds. Js. stattfindenden der Ehrenp äſident Lehrer Starcher. Im weiteren Verlauf ausgeraubt und für tot liegen gelassen worden war. Der

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26.

23. Quellfassungsarbeiten am Hubertus­Feuerwehrfeftes. brunnen. 24. Gesuch der Witwe Elise Rath dahier um Erlaubnis zum Wirtschaftsbetrieb im Vorgarten Plockstraße 11. 25. Desgleichen des Rud. Wegener dahier um Erlaubnis zum Wirtschaftsbetrieb im Hause Sonnenstraße 29. Desgleichen des Karl Euler 4. dahier für Schüßenstraße 5. ** Die Auszeichnungen der hessischen Land­wirtschaft in München sind ungemein zahlreich aus. efallen, denn nicht weniger als 67 Breise und Anerkennungen ben ihre Erzeugniffe errungen. Dem Dekonomier of n- ofgüll wurden für 11 ausgestellte Schweine allein 10 Preise, darunter der erste Siegerpreis und der zweite Sammlungspreis, zugesprochen.

** Steins Garten, so geht in der Etadt das

Gerücht herum, würde ähnlich wie das Gelände der Attien- Brauerei, von der Stadtverwaltung angekauft werden, Schiffenbergerweg hinter dem Restaurationegebäude ver­breitern zu können. Man nennt auch bereits Zahlen. Wir haben uns an maßgebender Stelle erkundigt und ist uns die Antwort geworden, daß vor wenigen Wochen ein derartiger Fall einmal in Erwägung gezogen worden ist, jeßt denfe man aber gar nicht mehr daran.

um einesteils Baupläge baraus zu machen und dann den

*** Gesangverein Heiterkeit- Gießen hat seinen ein wunderschönes Trinkhorn( gestiftet vom Kriegerverein auf dem Gesangswettstreit zu Lang- Göns errungenen Preis, Lang- Göns), im Schaufenster des Herrn Frizz Schulz am Kreuzplaß und Seltersweg ausgestellt. Den Spendern hat es besonders Freude gemacht, daß ihre Gabe in der Proving nach Gießen gekommen ist und noch dazu unter gute Be fannte.

Ll. Schenes Pferd. In der Frankfurterstraße stürmte am Samstag Rachmittag ein Pferd in wahnsinniger Carriere die Straße hinauf, jedoch gelang es einem Arbeiter,

das Tier kurz vor dem Eisenbahnviadukt zum Stehen zu bringen, Der Wagen fowie sein Lenker wurden nicht be­schädigt. Das Tier war, wie man vermutet, durch ein etwas rasch fahrendes Automobil scheu geworden.

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** Erhängt. Der durch den Erziehungsverein nach Beilbach überwiesene Schmiedegeselle Friedrich Bill aus Gießen hat seinem Leben durch Erhängen ein Ende gemacht. ** Das Proviantamt zu Hanau setzt den frei händigen Antauf von Wiesenheu und Roggenstroh Flegel- und Maschinendrusch aus der letzten Ernte zu den gangbaren Tagespreisen fort. Die Einlieferung tann ohne vorherige Anmeldung und an jedem Wochentage von 8-12 Uhr vormittags und von 2-5 Uhr nachmittags er­folgen. Gleich nach der neuen Ernte wird der Ankauf von

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ließen die Jungfrauen unseres Ortes ein prächtiges Fahnen­band überreichen. Die Stimmung des Festes war eine ausgezeichnete. Die den Ansprachen sich anschließenden Ge­sangsvorträge der hiesigen und fremden Sänger, das Konzert, der Tanz und das Boltsfest schufen eine erwünschte Ab­wechslung.

A Rodheim a. B., 10. Juli. Beleuchtete Burg­ruinen. Aus Anlaß eines Volksfestes wurden Sonntag Abend die beiden Burgruinen Gleiberg und Vegberg bengalisch beleuchtet. Gleichzeitig wurden auch auf beiden Ruinen Feuerwerke abgebrannt. Die Raketen und Feuer, werkskörper stiegen gen Himmel empor. Die Ruinen waren weithin sichtbar und boten besonders von Gießen aus einen wahrhaft feenhaften Anblick. Nach Rodheim und Gleiberg

waren aus obigem Aniaß zahlreiche Besucher geeilt.

d.

Verwundete, der nur noch schwache Lebenszeichen von sich gab, wurde in das Krankenhaus zu Hochheim übergeführt, wo 11 Wunden fonstatiert wurden. Als ihn die Bewußt­schreibung des Raubgesellen. Am Tatorte wurden noch ein lofigkeit auf einige Momente verließ, gab er eine kurze Be­Messer und ein Portemonnate gefunden.

bleibt, er wird seinen Wohnsiß nicht nach Berlin verlegen. ? Butzbach, 10. Juli. Medizinalrat Dr. Bogt Die Mitteilung, Dr. Vogt gedente nach Berlin überzu­Reichsgesundheitsrats aufgetaucht. Dr. Bogt ist eine sehr siedeln war anläßlich seiner Ernennung zum Mitglied des seinem Bleiben wird daher überall, namentlich auch in bekannte und geachtete Persönlichkeit. Die Nachricht von Hassia- Kreisen, mit der größten Freude aufgenommen. Fohlenmarkt wird ar 31. Juli abgehalten. Mit dem + Alsfeld, 10. Juli. Der diesjährige Pferde- und Markt ist eine Prämiierung verbunden.

Frey dahier ist zum Regierungsbaumeister ernannt > Alsfeld, 10. Juli. Der Regierungsbauführer Otto worden. ?? Groß Felda, 10. Juli. Letzte Woche hielt hier der Kreisziegenzuchtverein Alsfeld eine Ziegenschan ab. Ver­schiedene Tiere wurden prämiiert.

Allendorf, 10. Juli. Das Justizministerium hat bestimmt, daß das Grundbuch und Bergarundbuch für die Gemarkung Allendorf a. d. 2. vom 25. Juli an als angelegt anzusehen ist. Die Vorschriften darüber, was seitens der Beteiligten noch bis zu dem angegebenen Zeit­punkte zu geschehen hat, fönnen auf der Amtsstube des Großh. Ortsgerichtsvorsteher zu Allendorf a. D. 2. und aus dem Anschlag an der dortigen Ortstafel ersehen werden. gh. Lang- Göns, 11. Juli. Säugerfeft. Die Fest­verlassen, es ist wieder Alltag geworden, aber die Fest- per Pfb. 1 10-1.15 M., Sühnereier per Stüd 6-7 Bfg., Enteneter tage sind vorübergerauscht, die frohen, lustigen Sängerscharen, die so wohlgemut hier Einkehr hielten, haben uns wieder ftimmung will noch nicht recht weichen, die fißt zu tief. Auch der dritte Tag ist zufriedenstellend verlaufer, wenn auch der zeitweilig recht schwer fallende Regen nicht sein bester Bundesgenosse war. Heute beleben die Sänger die Straßen nicht mehr, die Girlanden hängen welt und schlaff, vom Sonnenbrand ausgedörrt, an den Häuserzeilen nieder und nur der Duft der Tannen, mit denen man unseren Drt

geziert, erinnert noch beredt an die schönen Stunden, von denen wir wir und die Gäste so schwer schieden.

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§§ Weitershain, 10. Juli. Ein Doppelfest liegt hinter uns, einzig in seiner Bedeutung und einzig in seinem schönen Berlaufe: Das Bezirksfest des Hassia Bezirks Grün­berg und die Einweihung unseres neuen Schul hauses. Im reichsten Festgewande prangte das Dorf, dazu ein Festwetter nach Herzenswunsch. Zahlreich waren Vereine und Festgäfte eingetroffen. Ueber 30 Krieger vereine nebst 4 Gesangbereinen bewegten sich in dem stattlichen Feftzuge, den Raosahrer und uniformierte Feftreiter eröffneten. Der Präsident unseres Striegervereins, Bürgermeister Sann, begrüßte die Festversammlung. Mit einem begeistert auf­genommenen Hoch auf Kaiser und Reich schloß der Bezirks­präsident Ranft seine Ansprache, der später noch eine Rede des Ortsgeistlichen folgte. Gesangsvorträge der Gesang­bereine brachten wiltommene Abwechselung im weiteren Verlauf des schönen Festes, dem sich heute die Einweihung unserer neuerbauten Schule, eines Brachtbaues, anschloß.

> Restrich, 10. Juli. Fahnenweihfest. Sonntag feierte unser Kriegerverein unter zahlreicher Beteiligung be nachbarter Vereine sein Fahnenweihfeft.

§ Weglar, 10. Jult. Heimlich entfernt hat sich der 16jährige Sohn des Friseur Diehm.

+ Hopfgarten, 10. Juli. Als Bürgermeister unserer Gemeinde wurde Karl Steuernagel gewählt und be­ftätigt.

G. Aulkinder als Austräger. Die meisten Leute wissen immer noch nicht, daß die Verwendung der eigenen sowie der fremden Schulkinder zu Austragediensten, zum Beitungstragen und zu sonstigen gewerblichen Arbeiten durch ein neues Reichsgesch teils ganz verboten, teils sehr beschränkt worden ist. Das Zeitungstragen auch durch eigene Kinder ist nur in gewissen Stunden und nur dann er­laubt, wenn diese Kinder 12 Jahre alt find. Das Kegel­aufstellen besonders nachmittags durch Schulfnaben ist ver. boten. Ferner ist die Beschäftigung von fremden schul­pflichtigen Kindern mit den oben genannten Arbeiten 1. vor 8 Uhr morgens verboten, 2. nach 8 Uhr abends verboten, 3. nur 3 Stunden täglich erlaubt, 4. an Sonn- und Feft: tagen verboten, mit Ausnahme des Warenaustragens, das an Sonn- und Festtagen während zwei Stunden bis 1 Uhr erlaubt ist ,. 5. die Beschäftigung darf am Nach- Ruhrgebiet. mittag erst eine Stunde nach beendetem Unterricht anfangen, 6. den Kindern ist eine zweistündige Mittagspause zu ge­währen, 7. Die Kinder müssen das 12. Lebensjahr zurück­gelegt haben, 8. Die Beschäftigung des Kindes muß vor Beginn schriftlich bei der Dits- Bolizeibehörde angezeigt werden. 9. Die Beschäftigung des Kindes ohne Urbeits­farte ist verboten. Die Arbeitskarte stellt die Orts- Polizei­behörde aus. 10. Die Kinder müssen bei der Krankenkasse angemeldet werden.

** Klein- Linden, 10. Juli. Sängerfest. Selten hat unser Ort eine so große Schar Gäste gesehen als am Sonntag, wo der Gesangverein Eintracht" das Fest seines 40jährigen Bestehens feierte. Un 2 Uhr wurde der Fest zug aufgestellt, der sich unter den Klängen der Musit nach dem Festplatz, der Pfingstweide, bewegte. Die Festrede hielt

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§ Wetzlar, 10. Juli. In einer größeren Ber­sammlung von Bergleuten, die Sonntag im Alofter­garten" abgehalten wurde, referierte der Kassierer des Berg­arbeiter Verbandes, Paul Horn, über die Verhältnisse im

? Erda, 10. Juli. Die Typhusepidemie tritt hier wieder verstärkt auf.

** Lauterbach, 11. Juli. Bersekt. Der Amtsgerichts­diener bei dem Amtsgericht Lauterbach Johann Georg Balbach ist zum Amtsgerichtsdiener bei dem Amtsgericht Offenbach

ernannt worden.

Hochheim, 10. Juli. Raubmordverfuch. Noch liegt über den Raubmorden bei Rüdesheim und Biebrich tiefstes Dunkel als der Draht schon wieder die Kunde von einer grauenvollen Tat in die Welt hinausträgt. In der Sonntagsfrühe fand man eine knappe Viertelstunde von Wicker entfernt in der Richtung auf Hochheim in einem Getreidefeld einen 18-20jährigen jungen Mann über und über mit Stichwunden bedeckt. Die sofort benachrichtigte Polizes stellte am Tatorte feft, daß das Opfer von seinem Reisegefährten wahrscheinlich im Schlafe überfallen, völlig

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Marktberichte.

tekes, 11. Juli. Auf dem heutigen Wochenmarkt fofteten Butter St. 6-7 Bfg., Käse per St. 6-8 Pig., Käsematte 2 St. 5-6 Pfg. Erbsen per Liter 21 Pfg., Linjen per Liter 32 Pfg., Tauben per Paar T. 0.80-1.00, Hühner per Stüd Mr. 1.00-1.60, Hahnen, per Stüd 0.80-1.80, Enten per Stüd 1.80-2.20, Gänse per Pfb. 00-00 Bfg., Ochsenfleisch per Pfb. 70-80 fa, Rindfletsch per Pfd. 62-68 Pfg. per Pfd. Schweinefleisch 70-80 Big. Schweine fleisch gesalzen per Pfund 0.84 Big., Ralbfleisch per Pfd. 70-80 Pfg. Sammelfleisch per Pfd. 50-76 Pfg., Kartoffeln pro 100 kilo 7.50 6. 800 Met., Zwiebeln per 3t. Wt. 8.00-10.00, Weisfraut 10-15 Pf. per Stüd, Zentner 3-4 Mt. Aepfel per Zentner 6-10 Mr. Zwetschen per Zentner 0,00-0.00, Kirschen per Pfd. 15-20 Pig. Milch per Liter 20. Pfg. Dauer der Marktzeit von 7 Uhr morgens bis 1 Uhr nachmittags. Gegenstände des Wochenmarktverkehrs dürfen bor Beginn der Martizeit überhaupt nicht, und während der ersten dret Stunden der Marktzeit im Umberziehen fetlgeboten werben. Frankfurt a. M., 10. Juli. Fruchtmarkt. Es notierten nach Qualität: An Weizen, hiesiger und Wetterauer mt 00.00-00.00, furhessischer Mr. 00.00- C0.00 Roggen, hiesiger Mr. 00.00-00.00, russischer Mr. 15.75-16.00 Gerste, hiesige Mr. 00.00 bis 00.00, Pfälzer Mr. 00.00 bis 00.00, fränkischer Mt. 00.00.- 00.00, Riedgerste Mr. 00.00 bis 00.00 Hafer, hiesiger und Wetterauer Mt. 14.50-15.00, furhessischer Mt. 15.25-16.00, bat erischer Mr. 15.40-16.00, Mais, Mixed Mk. 12.50-13.50. Alles pro 100 kilo ab hier. Mehl wesentlich höher. Es notierten nach Qualität: Weizenmehl hiesiges 0, Mr. 26.75-27.75, feinere Marken Mt. 29.00-29.25, hiesiges, Nr. 1, Mt. 24.75 bis 25.25, feinete Marken Mt. 26.00-26.50 biefiges Nr. 2, Mt. 23.75-24.25, feinere Marken Mr. 24.75-25.25, hiesiges Nr. 4, Mt. 19.00-19.50 feinere Martin Mr. 20-20.50, Roggenmehl, hiesiges, 0, Mr. 22. bis 23.25, do. 1 Mt. 20.25-20.75, do. 2 Mt. 16-17 00. Weizen­

schalen Mt. 5.00-5.25, Weizentleie Mr. 5.00--5.25, Roggenkleie

Mr. 5.80-6.00, Weizenfuttermehl Mt. 6.50-7.50.

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Höchste Schlachtviehpreise

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Fietschpreise in Gießen 50 kg Schlachtgewicht 71-73 M. 1/2 kg 70-80 Pf. 82-87 f. do. 70-74 70-00 do. 70-80 Brotpreise in Gießen Weißbrot 2 kg 52 f Schwarzbr. do. 48

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Verantwortlich: für die Politik und den Inseratentell: Albin Klein, für den übrigen Inhalt: Georg Horn, beibe in Gleben

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