breiten. Nur sechs bis acht Verschwörer- Offiziere fehlten bei der Verhandlung und erhoben Widerspruch gegen die Bechlüsse.
Die Reibungen zwischen Bulgarien und der Türkei vermehren sich andauernd. Die Konstantinopler Polizei verhaftet jeden eintreffenden Bulgaren, selbst die in amtlicher Stellung befindlichen, wie zuletzt den Doktor Zatschew, den ärztlichen Berater der bulgarischen Agentie, und den Postdirektor Stojanowitsch. Die Pforte geht auch auf zoilpolitischem Gebiet vor. Angeblich im Gegensatz zur zollpolitischen Vereinbarung von 1900, wonach gewisse Herkünfte zvilfrei sein sollen, beginnen die türkischen Behörden bulgarische Tuche, sogenannte Schajaks, zu verzollen mit der Begründung, daß sie aus fremder Wolle fabriziert werden. Darauf antwortete die bulgarische Regierung mit der Verzollung türkischer Süßigkeiten, weil sie aus fremdem Zucker zubereitet werden.
Türkei.
** Die Mächte sollen dem Vernehmen nunmehr be= stimmt eine Flottendemonstration gegen die Türkei be= schlossen haben. Jede Macht sendet zwei oder drei KriegsSchiffe ab, Desterreich- Ungarn zwei Kreuzer, die bereits am Ende der Woche abdampfen sollen. Sollte die Demonstration erfolglos bleiben, so ist eine friedliche Blockade der Dardanellen in Aussicht genommen.
Amerika.
** Unter den Wahlen, die zur Zeit in den Vereinigten Staaten von Nord- Amerika stattfinden, beansprucht die Bürgergermeisterwahl in New- Yort das größte Interesse. Auch diesmal ist es der demokratischen Organisation Tammany Hall gelungen, ihren Kandidaten Mac Clellan durchzubringen. Er erhielt cine Mehrheit von 15 000 Stimmen.
Aus den
ariamenten.
Das Wahlrecht vor dem bahrischen Landtage. Die bayrische Kammer der Abgeordneten lehnte die Anträge der Liberalen auf Einführung der absoluten Meh.heit in das Landtagswahlgesetz gegen die Stimmen der Liberalen, Bauernbündler und Sozialdemokraten ab und beschloß die Einführung der relativen Mehrheit gegen die Bauernbündler und Sozialdemokraten.
Hof und Gesellschaft..]
*** König Alfons von Spanien, der Gast unseres Kaisers, ist in den glücklichen Jahren, in denen ein unbeweibter Fürst keinen Besuch machen kann, ohne daß Verlobungsgerüchte auftauchen. Auch sein jeziger Aufenthalt in Berlin hat solche Gerüchte entstehen oder vielmehr sich ermeuern lassen. Diese Gerüchte haben frische Nahrung dadurch erhalten, daß Prinzessin Maria Antoinette von MecklenburgSchwerin, Tochter des Herzogs Paul und der Prinzessiin Windisch- Gräz, bei ihrer Kousine, der Kronprinzessin Cecilie in Potsdam eingetroffen ist. Prinzessin Maria Antoinette ist katholisch. Man erinnert sich, daß ihr Vater auf die Erbfolge verzichtete, als er gegen den Willen des damaligen resierender Großherzogs sein ältestes Kind katholisch taufen Herzog Paul trat später selbst zum Katholizismus über.
** Der Kaiser hat seinem Gaste, dem Könib Alfons von Spanien die Kette zum Schwarzen Adlerorden verliehen. Im Opernhause zu Berlin fand eine Galaborstellung zu Ehren des Königs statt, der dabei zwischen dem Kaiser und der Kaiserin saß. Nach einem FamilienDiner im Schlosse fuhren der Kaiser und der König im Automobil nach dem Truppen- Uebungsplay Döberitz. Beide Monarchen hatten den roten Rock der Parforce- Reiter angelegt und nahmen an der Jagd auf einen Ueberläufer teil. Der Kaiser wird in diesem Monat auf einer Anzahl Landsize als Jagdgast weilen. Derartige Besuche sind vorgesehen bei dem Fürsten Pleß, dann bei dem Grafen von Tschirschky- Renard in Groß- Strelitz, bei dem Fürsten zu Hohenlohe in Slawentzitz und bei dem Grafen von ThieleWinkler in Moschen. Anfang Dezember gedenkt auch der Kronprinz in seinem Revier in Dels der Jagd obzuliegen. Dem Kronprinzen von Sachsen ist vom Kaiser der Schwarze Adlerorden verliehen worden.
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* Vom Fürsten Leopold von Lippe ist aus Anlaß der Thronbesteigung eine Denkmünze gestiftet worden, die für alle bestimmt ist, die durch treue Mitarbeit zur Herbeiführung der Thronfolge des Fürsten Leopold mitgewirkt haben. Die Denkmünze wird den Beliehenen zum bleibenden Andenken belassen und von Herren am Bande, von Damen an der Schleife getragen. Sie soll, wie es in der Stiftungsurkunde heißt, als äußeres Zeichen des Dankes gelten für die nunmehr endgültig gewonnene unanfechtbare Stellung des Fürsten und soll dienen zur Besiegelung des Friedens und der Eintracht im gemeinsamen Vaterlande.
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Heer und flotte.
Neue Schießvorschrift.
Durch Kabinettsorder vom 2. November d. J. hat der Kaiser den Entwurf einer neuen Schießvorschrift für die Infanterie genehmigt. Der Entwurf wird die Schießvorschrift vom 16. November 1899 ersetzen.
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Soziales Leben.
Einuhr- Ladenschluß für Ladengeschäfte an Sonntagen. Das Kaufmannsgericht in Elberfeld hat sich einstimmig für den Einuhrladenschluß an Sonntagen in den Ladengeschäften und für die vollständige Sonntagsruhe in den Kontoren mit der Einschränkung ausgesprochen, daß für lettere bis zu acht Sonntage im Jahr für dringende Arbeiten freigegeben werden. Für den Einuhrladenschluß stimmte auch der Beisitzer aus dem Detaillistenstand. Im Sinne dieses Beschlusses wird der Stadtverordneten- Versammlung ein Antrag unterbreitet werden, der um so eher Aussicht auf Erfolg haben dürfte, als das Stadtverordnetenkollegium sich bereits früher grundsätzlich für den Einuhrladenschluß ausgesprochen hat.
× Generalstreik in Frankreich. Die Hafen- und ZeugHausarbeiter der französischen Arsenale haben nunmehr_be= schlossen, in den Generalausstand zu treten, da ihre Forberungen nicht bewilligt worden sind. Ihnen werden sich in Toulon die Gasarbeiter und Straßenbahnangestellten anschließen. Die ganze Bewegung, die sich über alle franzöfischen Häfen erstrecken dürfte, w cd von Paris aus geleitet.
Nab und fern.
† Die verwechselte Medizinflasche. Benzin anstatt Medizin gab eine Bergmannsfrau in Westfalen ihren kranken Kindern, indem sie die Flaschen verwechselte. Das eine Kind verbrannte sich so schwer, daß es bald darauf starb, während das zweite gefährlich verlegt wurde.
+ Steckbrieflich verfolgter Offizier. Nach Unterschlagung von Dienstgeldern ist der Oberleutnant Schoenenberg vom 15. Trainbataillon( Straßburg i. E.) flüchtig geworden. Die Behörde ersucht durch Steckbrief um Verhaftung des Entflohenen.
† Verunglückte Bergschüler. In der Grube St. Paul bei Metz ereignete sich ein betrübender Unfall. Bet einem Uebungskurs stürzte eine Wand ein und begrub die beiden Bergschüler Guldner und Hanert, die sofort tot waren.
+ Panik in der Kirche. Während der Messe stürzte in der Kirche zu Tiefenbach( Oberpfalz) ein schweres Engelstopfornament von der Decke auf den Altar und hätte beinahe den amtierenden Priester erschlagen. Infolge des Unfalles entstand unter den Kirchenbesuchern eine Panik, da man glaubte, die Kirche stürze ein. Alles drängte nach der Tür. Im Gedränge sind viele Personen verlegt worden.
+ Schwermut aus Heimweh. Die Frau eines Steueraufsehers, der von der russischen Grenze nach Berlin versezt worden war, bekam so starke Sehnsucht nach der Heimat, daß sie schwermütig wurde. Sie entfernte sich aus der Wohnung und ist seitdem spurlos verschwunden. Wahrscheinlich ist die Aermste, der das Leben in Berlin so wenig behagte, in den Tod gegangen.
+ Brennende Delfabrik. Ein gewaltiger Brand äscherte die Delfabrik Sonneborn in Köln ein. Das Feuer das nachmittags ausbrach, ergriff mit unheimlicher Schnelligkeit die gefüllten Delbehälter, und nur mit äußerster Anstrengung gelang es, die benachbarten Wohnhäuser der Arbeiter zu schützen. Die Löscharbeiten gestalteten sich durch Qualm sehr schwierig, doch konnte die Feuerwehr den Brand gegen Abend dämpfen. Der angerichtete sehr bedeutende Schaden ist durch Versicherung gedeckt.
† Der Rächer wacht. In Kiel wurde der Arbeiter Weingärtel verhaftet, der unter dem dringenden Verdacht steht, im Jahre 1904 die Eheleute Ehrich ermordet zu haben. Der Verhaftete wurde in das Gerichtsgefängnis eingeliefert und sieht nunmehr der gerechten Strafe entgegen.
† Schneesturm. Furchtbare Schneestürme und Föhnwinde haben in den Westalpen überall erheblichen Schaden angerichtet und einen plötzlichen Umschwung des Wetters hervorgerufen. An vielen Orten ist der Verkehr unterbrochen, da Geleise und Telegraphen vernichtet sind. Das Thermometer stieg auf 20 Grad, sodaß Schneeschmelze und Hochwasser drohen.
† Neue Tropfsteinhöhle. Eine Tropfsteinhöhle, die im Innern einen See enthält und bedeutend größer und schöner ist als die bisher bekannten Höhlen, wurde in der fränkischen Schweiz bei Streitberg entdeckt.
† Die Nase abgebissen. Ein Baseler Polizist hatte den wegen vielfacher Verbrechen verhafteten Akrobaten Düscher ins Gefängnis zu bringen. Der Verhaftete wars sich während der Fahrt auf den Polizisten, schlug ihn nieder und biß ihm die Nase ab, worauf er entfloh. Düscher wurde in Hüningen an der elsäßischen Grenze wieder ergriffen.
† Die Leiche im Koffer. Der amerikanischen Polizei glückte der Fang zweier Mörder, die ein Mädchen zerstückelt und die Leiche in einem Koffer in den Fluß geworfen hatten. Die Verbrecher haben die scheußliche Tat eingestanden.
† Hungersnot in Japan. Im östlichen Teile Japans ist eine Hungersnot ausgebrochen, von der mehr als eine Million Bewohner schwer betroffen werden.
† Wieder eine Bankunterschlagung. Wegen Verunreuung vnn beinahe 100 000 Mart wurde in Frank et am Tain der Prokurist Panse der dortigen DiskontogesellschaftsFiliale verhaftet. P. hat Depots, die bei der Bank hintergt waren, zu eigenen Spekulationen benutzt, trotzdem er n Gehalt von 9000 Mart im Jahr bezog. Die Bank ersidet keinen Schaden, da der Verlust durch ein Depot des Seschuldigten gedeckt ist. Auch hier handelte es sich um eine ahrelang fortgesetzte Fälschung, die jetzt erst durch einen Zuall ans Licht gekommen ist.
† Abgestürzter Schleifenfahrer. Der Schleifenfasrer Paul Mündner, der zur Zeit im Zirkus Sidoli in Stuttgart auftrittt. stürzte bei der ersten Vorführung seiner Schleifenfahrt von der Bahn ab und fiel in den Zuschauerraum, zum Glück in eie unbesetzte Reihe. M. blieb bewußtlos liegen, konnte sich aber nach einiger Zeit, anscheinend unverlegt, wieder erheben und das Publikum beruhigen. Wären die Pläge im Zuschauerraum besetzt gewesen, so hätte leicht ein unberechenbares Unglück entstehen können, zumal feinerlei Schutzvorrichtungen getroffen waren.
Wieder ein Eisenbahn- Zusammenstoß. In Mannheim fuhr ein von Heidelberg kommender Personenzug einem Güterzug in die Flanke. Einige Güterwagen wurden aus dem Geleise geworfen. Menschen wurden nicht verletzt. Einen
† Für 75 000 Mark Getreide verbrannt. Brandschaden in Höhe von über 75 000 Mark erleidet der Besitzer des Gutes Prizen bei Senftenberg, Herr von Hegwit durch die Vernichtung zweier großer, mit Getreide gefüllten Scheunen. Der Brand entstand infolge noch nicht aufgeklärter Ursalpe in der einen großen Scheune und griff, trotz angestrengter Löschversuche auf die benachbarte zweite Scheune über, welche ebenfalls völlig ausbrannte. Die verbrannten Gebäude waren mit 3000 Mark versichert.
† Selbstmord auf der Bühne. Erschossen hat sich in Rock eine beliebte Pariser Bühnenkünstlerin Louise Lousias auf der Bühne unmittelbar nach ihrem Auftreten. Der Beweggrund zu dem Selbstmord der vom Publikum lebhaft applaudierten Künstlerin scheint unglückliche Liebe zu sein.
† Katastrophe auf See. Auf dem Dampfer Irma Woermann der Südwestafrikalinie entstand auf See ein Brand im Kohlenbunker, bei dessen Löschung ein Heizer an iauchvergiftung erkrankte. Der Brand wurde von der Schiffsbeintuna gelöscht. ehe er weiter um sich greifen fonnte.
† Ein ehrlicher Finder. Ein Rentier aus Eberswalde, ber nach Berlin gereist war, um dort ein Grundstück zu taufen, hatte seine Tasche mit 13 000 Mart Inhalt in einem Restaurant liegen lassen. Ms er auf der Polizei setnen Verlust anmeldete, bekam er sein Geld alsbald wieder. Ein Gast hatte die Tasche dem Wirt des Restaurants übergeben, und dieser hatte das Geld der Polizet abgeliefert.
1
Bahnsteigschaffner Hollfriz einen Einbruch.
Es fielen ihm ist dies geschehen, um
larten- Ausgabe des Bahnhofs in Elmshorn verübte der sausschusses endgültig, † Ein Eisenbahner als Einbrecher. In die Fabr. 9 bestimmt, daß die große Geldsummen in die Hände. Der Dieb wurde ver die Länge zu ziehen Bei dem in Rostock wohnenden Rittmeister a. D. von Derßen- dem Landrat ausgeüb
haftet.
† Der Logiergaft vom Hausherrn angeschoffen. Winckler auf Rothenmoor zum Besuch auf. bekam er Hunger und wollte sich etwas von Derzen erwachte dei dem Geräusch,
mit einem Revolver in den Unterleib.
Die allgemeine Auffid
über die Angelegenhe
In der Nacht Furs an den Regierun essen holen. Herr tter Instanz entidheidet .elt seinen Gast in it vom Regierungs. be
enfchliche Mängel, abe
der leichten Bekleidung für einen Einbrecher und schoß ihn Wie zu Eingangs b † Ein Student als Mädchen- Entführer. In Rins in Rompromißwert ist, heim bei Heidelberg entführte ein 24 jähriger Veterinär- ete einen Teil feiner Student die 19 jährige Tochter einer angesehenen Familie aus iffen, um etwas zufta
T
Dresden. Der Entführer wurde verhaftet.
† Eine Familien- Tragödie. Der Techniker einer Werft in Triest, der mit seiner Ehefrau in Scheidung lebte, holte aus der Wohnung seine zwei Töchterchen ab und feuerte auf diese und dann auf sich selber mit einem Revolver. lebendig, die ältere Tochter und der Vater waren Leichen.
Es wird abzuwarten
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Ver
Das Verbrechera
Nur das jüngere Kind blieb mit schweren Verlegungen enthält zur Zeit über 25
Tabak und Gefundheit.
( Von unserem medizinischen Mitarbeiter)
in ihrem teilweise berechtigten Eifer leicht über das Ziel
Tchern,
Taschendieben, Me
Darunter allein 4116 Bil
ahren hat sich diese, woh
000 Bilder vermehrt. 242 000 Poftbeam
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poft. Die Zahl übersteigt fog
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Lynchjuftiz in Chi
zur Konzentrierung und Förderung des Nachdenkens bedeutet, be
Als bittere Feinde des Menschengeschlechts werden namentlich an Amerita, fodaß Deutsch in neuerer Zeit Alkohol und Tabak bekämpft. Wie bei allen mee der Welt befigt. Ru Streitfragen gibt es auch auf diesem Gebiete Fanatiker, die angestellte, Defterreich et hinausschießen. Es ist sehr leicht für denjenigen, der nie mit der Frau feines Brui geraucht hat, den Tabak für das überflüssigste und wider angen, das nach chinesische wärtigste zu erklären, woran sich der Geschmack eines Menschen beiraft wird. Man fand heften kann. Daß er für unzählige Menschen nicht nur ein biser Tage, mit Striden Genuß von höchster Feinheit, sondern auch geradezu ein Mittel hwimmend. Die beleidig ein Verdienst dadurch erworben, daß sie von einer Reihe her- und Menschlichkeit schein bleibt unberücksichtigt. Eine große englische Zeitschrift hat sich hör den nicht hindern lasse
Lynchjustiz vollzogen,
vorragender Fachleute Meinungsäußerungen über die Wir- noch immer nicht befreun
fungen des Tabaks auf gesunde und kranke Menschen eingeholt und veröffentlicht hat. Daraus geht zunächst hervor,
Geschenk des de
Sechs Trakehner Rapp
daß das wissenschaftliche Urteil über diese Frage noch durch- kaisers an den Mikado
Forschungen zu ergänzen bleibt.
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wo sie im Ge Die Hengste find ganz be Kampf mit ein valter von 4 und 7 Jab icen( Ostpreußen) ſpiel Steinadler angegriffen, d tragen suchte. Der hin
ben Adler mit einem G 1m Länge und eine Fli Junger Abente dernförde wurde in Gu Sijderboot in See gehen
Unter den wenigen sichern Tatsachen ist der Satz zu nennen, daß der Genuß von Tabak während der Kindheit und des Jünglingsalters unzweifelhaft schädlich ist. Für die Behauptung, daß durch ihn auch dem wachsenden Mann irgendwelche gesundheitlichen Nachteile entstehen können, find die Beweise schon weit weniger einleuchtend. Auf der andern Seite steht die von hervorragenden Autoritäten vertretene Ansicht, daß Tabakrauchen teils anregend, teils beruhigend zu wirken vermag. Unmäßiger Tabatgenuß ruft zunächst eine Unregelmäßigkeit der Herztätigkeit hervor. Daß Magenstörungen dadurch entstehen könnten, ist kaum anzunehmen, denn die ganze medizinische Literatur weist nur einen oder mehrere Fälle auf, nach denen das wahrscheinlich wäre. Weit eher können die Nerven beeinflußt werden, aber immer nur durch ein Uebermaß. Die Einflüße auf Mund und Lunge können an sich als geringfügig betrachtet werden. truedlichen Plan gebrad obgleich in gewissen Fällen vermutlich die Entstehung freb- mehrere andere Diebstähl figer Erkrankungen dieser Teile befördert werden kann. Die run vorläufig anstatt na obern Luftwege können beeinträchtigt werden, indem ein missen, wo ihm seine Fo Rachenfatarrh entweder verursacht oder gesteigert wird.
armen Fischer das Boot nach Afrika zu fahren, Baffen und Patronen Wahrscheinlich hat d dem Jungen den Kopf
warden dürften.
Immerhin scheint alles darauf hinzuweisen, daß schon ein wirklicher Mißbrauch mit Tabat geschehen muß, ehe ernstliche Folgen daraus erwachsen können. Auch unter dieser Voraussetzung werden schwere Störungen der Gesundheit nur selten eintreten. Ferner stimmen alle Urteile dahin überein, daß die Zigarrette die schlimmste Form des Tabak** Der Großher genusses darstelle, endlich, daß die giftigen Wirkungen des Dherstleutnant z. D. M Tabats durch gleichzeitigen Genuß von Altohoi sehr ge- leiks Friedberg, de steigert werden. Wenn man eine allgemeine Lehre aus den Büllstadt; zum Vort Auslassungen der Sachverständigen ziehen will, so fommt sie der Justizminister Ewald auf das alte Rezept der Mä ßigkeit hinaus. Was unter ** Der Großherz einem mäßigen Tabafgemuß zu verstehen ist, muß schließlich altsgericht Offenbach& jeder einzelne ſelbſt an sich ausprobieren, der eine kann un- dem Landgericht der gestraft eine gewisse Zahl von Zigarren oder Zigarretten täglich rauchen, durch die der andere eine Vergiftung verspürt. Der Mensch soll fein Hypochonder werden, aber er soll sich dazu erziehen, das richtige Maß im Gebrauch von Genußmitteln zu finden.
Hus dem Gerichtsfaal.
bei
tom 1. Dezember ernann Die Reichsbank 5½%, für Lombard ** Zur Landtag Montag Abend eine allgem er der feitherige Abgeor die Tätigkeit und Aufgabe
des allgem
Verhandlung endete in Berlin ein Prozeß wegen Meineids this. Regierungsrat N egen drei Angestellte des verstorbenen Kommerzienrats von Barteien mit Ausnahme
Bimmermann. 3., der ein Vermögen von 14 Millionen hinterließ, hatte den Landgerichtsrat Ehmke zum Testamentsvollstrecker eingesetzt. Gegen letzteren schwebt ein Verfahren
Pambibat aufgestellt word
Der Landtag
wegen Betruges, den er bei der Erbschaftsregulierung bei von Bad Nauhei gangen haben soll. Frau von Zimmermann, die inzwischen Entagswahl von freifing zu einem Heil fünstler" Reichel in Beziehungen getreten war, af die Unterfügung d
veranlaßte die jezt Angeklagten, den Diener Karl Voigt, die Portierfrau Tscherner und das Dienstmädchen Gröseling, durch Geschenke und Geldbestechung, in dem Verfahren gegen Ehmte falsche Aussager zu machen, die den Gegenstand des
Orlen, die eine starte 2
Die Orte des Wettertals EBBettertalbahn nach Ba
Meineidsverfahrens bildeten. Frau v. 3. hat sich mit Reichel ben die Sozialdemo nach Kalifornien begeben und ist daher für die Behörde nicht hnit doch im gehe erreichbar. Die Verhandlung, die ein interessantes Bild von Schreiners Busol den Verhältnissen im kommerzienrätlichen Hause entrollte, its Reichstagstardid
endete mit der Verurteilung des Voigt zu 1 Jahr 3 Monat Zuchthaus und der Tscherner zu 1 Jahr Gefängnis. Die Angeklagte Gröseling wurde freigesprochen, die Verurteilten sofort in Haft genommen.
§ Gefährliche Einbrecher.
Etimmenzahl erhielt.
* Schwwrgerid
die am 4. Dezem
Das Landgericht Leipzig isungsperiode des S
verurteilte den Bäcker Friedrich Bauer zu 5 Jahren Zucht robinz Oberheffen w
daworenen gezogen: paatta- Münzenberg, Bud
haus und den Schlosser Eduard Richter zu 2 Jahren Zuchthaus und Stellung unter Polizeiaufsicht. Das Einbrecherpaar hatte an verschiedenen Stellen in Sachsen Wohnungen erbrochen und alle erreichbaren Wertsachen, Geld, Garderobe usw. gestohlen.
der Ohm, Landwirt
Erst nach längerer Zeit gelang es, die Bürgermeister Wolf in beiden Burschen zu verhaften, die nun für einige Jahre un Belter in Holzhausen&
schädlich gemacht sind.
rolba. Rentner 2
§ Der Ehescheidungsprozeß der Prinzessin Luise. ot in Blitzenrod. Re Gegen das Urteil, durch das die Zuständigkeit des Landgerich Eisenbach in Sickendor in Gotha in der Ehescheidungs- Angelegentheit des Prinzen Beienheim. Beigeordne Philipp von Koburg festgestellt wurde, hat die Prinzessin Luise be. Raufmann Otto Di durch Dr. Zeiß in Jena Berufung anmelden lassen. Die eier 8r. in Eschenrod.
Verhandlung findet am 4. Dezember statt. Prinzessiin ist Dr. Harmening in Jena.
Vertreter der
ungen. Landwirt Rarl
Salter& c. in Stump


