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ienstagnacht wurden in sobere Triebachetal und ucht. Stellenweise wurde berschritten. Das Wasser en Meter. Der Schaden t umgefommen. in Sachsen sind derart gen und Wege am Bu mt sind. Teilweise find nungen und Ställe ge ieten gehen fortwährend fier ein. Die wogenden nmengen von Holz- und pest wurde gestern Nacht nd gegen die Lederfabrik itbomben geworfen. Die Schaden, Meniden wur C- Gladbach find sämtliche ng wegen Lohnstreits in

Güterverkehr vollständig Bestern erfolgte die Aus voigtländischen Streich chau- Meeraner Färber­zen. Mehr als in an ommer von der Lergif ub. Das einzige Mit me fidere Kenntnis der

Witfochen einer Zwiebel silberner Löffel schwarz

Ft hat auf keinen Fall die

machen. Das Schwarz­Deist für die Giftigkeit ite, sondern nur, daß varen. Nur die Baue ihr Aussehen sicher v te sich auf die Zuberei and wenn sie sie fennt, m, denn einmal enthal offe als alte, und dann wechselungen Anlaß zu

nach dem Einsammeln Derben.

Spiritus. In Gibau verheiratete Frau eines in, daß sie Spiritus auf vorher die Flammen zu nd die Frau stand sofort alsbald ihren schweren

blutiges Renkontre et­ver, wo in den Zement­Arbeiter beschäftigt wer in einer Wirtschaft zwei Der Kampf fezte sich auf te mit einem Stilet zwei darauf starben. Ferner wei leicht verlegt. Grenzsoldaten. In der daten, der auf preußi hen erschoß, fand ein renzsoldat wurde bor­Der Leiche beiwohnen.

des erschossenen Kin­igung angeboten, doch

mmen.

s Ministerium des In Berlin mit der Vorbe ordnung betraut. Die er Bewachung der Len­egung der Fahrvorschrif den. Die Führer wer­ch die Sperrung derjeni perfehr nicht freigegeben

Bergen um Innsbrud gab es dort Regen vie seit vielen Jahren te Geröll war so start. verf, Mühlen, Brauerei len mußten.

Bauern. In dem Dorje

bei einem Tanzfest zu Bauernburschen. Po auf erschien eine Son gab. Sieben Burjden det. Ein Kind, welde gleichfalls erschossen. In

Ein Teil der Fabr Newyork, ist durch Feuct gen und die Schiffe des ejchädigt.

fenfchaft.

Federath in Olsberg bei Kassel als Gast verweilte. 1 hatte Chemie und Naturwissenschaften studiert, und wai eine Zeitlang Fabrikschemiker gewesen, ehe er sich der Schriftstellerei widmete. In Hamburg schrieb er namentlich naturwissenschaftliche Plaudereien, dann Märchen, Novel letten und Volksstücke, viele davon in plattdeutscher Mund art. Im Jahre 1876 30g er nach Berlin. Hier offenbarte er eine erstaunliche Beobachtungsgabe für das spezifisch ber linische kleinbürgerliche Leben mit allen seinen Eigenheiten das Spießbürgertum, das vor der Bildung sehr hoh Achtung, aber keine sehr genaue Vorstellung von ihr hat Die Figur der Wilhelmine Buchholz" machte ihn populär. Der buchhändlerische Erfolg der Familie Buchholz" und einer ganzen Anzahl ähnlicher Schriften, die in unermüd Ticher Wiederkehr die nämlichen Gestalten mit den näm lichen Redewendungen zeigten, war außerorentlich und an­haltend. Stinde farifierte, aber seine Karikaturen waren nicht höhnisch, sie blieben gemütlich und erregten Heiter­feit auch bei denen, die den Urbildern nicht gar so fern stan­den. Die Berliner hatten ihre Freude an der grotesken Wilhelmine Buchholz, und die Nichtberliner erst recht.

NO Thomas Koschat, der beliebte Musikmeister, Kompo­mit der nächtlichen Wache bei den Ausgrabungen bei Fukh el Volkslieder und Männerquartette, feierte gestern in Wien unter großen Ehrungen seinen 60. Geburtstag.

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Vermischtes.

Was der Zufall entdeckt. In Alexandrien irrte der mit nächtlichen Wache bei den Ausgrabungen bei Fukh ei Garmus betraute Diener auf der Heimkehr von der Kantine angeheitert vom Wege ab und geriet in eine Vertiefung, rco er am anderen Morgen aufgefunden wurde. Man fand in dieser Gruft herrliche Geld- und Silberobjekte aus der Ptolemäerzeit. Seit dreißig Jahren ist ein Fund von solchem Werte in Aegypten nicht gemacht worden.

Ein riesiger Affe. Die französische Zeitschrift La Nature" veröffentlicht Photographien von einem Gorilla, die ein Forschungsreisender in Kamerun am Oberlauf der Flüsse Lom und Sanga gemacht hat. Das abgebildete Tier unterscheidet sich von dem Gorilla, den man am Gabun trifft, durch seine riesige Größe. Es maß nicht weniger als 2,30 Meter, und der aufrecht sitzende Kadaver erreichte die Größe cines stehenden Eingeborenen. Es wurde in der Nähe von Quessou, dem Hauptorte am mittleren Sanga, getötet und gehörte zu einer Familie von drei Tieren, deren Fußspuren man deutlich unterscheiden konnte. Das Tier war auf der Brust und auf dem Bauche fast nackt, während seine Schul­tern und seine Schenkel mit dichten, langen Haaren bedeckt waren. Die Schulterbreite betrug 1,10 Meter, und die rechte Hand wog allein 2,5 Kilogramm. Man brauchte nicht weniger als acht Träger, um den halb zerlegten Ka­daver des Riesen zu der Residenz zu schaffen; er wog 350 Kilogramm.

Lokales.

9. August 1904.

** Ernannt wurden: Pfarrberwalter Waas zu Undenheim zum Repetenten bei der Theologischen Fakultät der Landes- Universität Gießen; Pfarramtskandidat Schönewolf zu Gießen zum Pfarraffiftenten in Kastel; Pfarrverwalter Hofmann zu Dueckborn zum Pfarr­vitar in Büdingen; Pfarrassistent Emmel zu Schotten, zum Pfarrverwalter in Wendelsheim; Pfarrverwalter Beyer zu Londorf zum Verwalter der Pfarrgehilfenstelle in Deckenbach; Pfarramtskandidat Bühler zu Birkenau zum Pfarrafiftenten in Schotten( 2. Pfarrstelle); Pfarramts­fandidat Reusch zu Ober. Klingen zum Verwalter der Pfarrgehilfenstelle in Londorf; Pfarrverwalter Staubach zu Groß- Felda zum Pfarrassistenten in Bilbel; Pfarrvikar Reusch zu Ober. Klingen zum Pfarrverwalter in Groß­Felda und Pfarraffiftent Siebeck zu Breßenheim zum Pfarrverwalter in Wirberg.

** Zur Wiederbesetzung ist ausgeschrieben: die evan­gelische Pfarrftelle zu Eberstadt. Dem Fürsten zu Solms- Hohensolms- Lich steht das Präsentationsrecht zu, ferner die evangelische Pfarrstelle zu Queckborn.

tg. Sonntag, den 13. August findet im Café Ebel in Gießen der diesjährige Bezirkstag des Verbandes deutscher Post- und Telegraphen- Assistenten( Be­zirts- Verein Darmstadt) statt.

** Leßten Sonntag unternahm der Eisenbahners verein Friedberg mittels Sonderzuges einen Ausflug nach dem herrlich gelegenen Staufenberg. Vollbefriedigt kehrten die Ausflügler abends wieder heim.

*** Dekoration für weibliche Eisenbahnbedienstete. Das vom König ron Preußen gestiftete Erinnerungszeichen der preußischen Eisenbahner für 25: und 40jährige Dienstzeit fann nach einem neuen Ministerialerlaß auch weiblichen Eisenbahn- Bediensteten verliehen werden. Die Eisenbahn­direktionen sind angewiesen worden, nunmehr den in Betracht tommenden weiblichen Bediensteten das Erinnerungszeichen nebst dem dazu gehörenden Besitzeugnis bald zu behändigen.

Die Koblenzer Polizei glaubt den Biebricher Nanbmörder festgenommen zu haben. Sie verhaftete am Sonntag am Hauptbahnhof einen etwa 20jährigen Burschen wegen Beraubung eines Reisenden. Als man die üblichen Messungen an dem Verbrecher vornahm, zeigte sich, daß das Signalement des Menschen, der wegen des Biebricher Raub­mordes verfolgt wird, genau auf ihn paßt. Weitere Nach­forschungen ergaben dann noch, daß der Verhaftete sich zur Zeit des Mordes in der Nähe von Biebrich aufgehalten hat. *** Dünsberg- Turnen. Das diesjährige Wetturnen auf dem Dünsberg wird am Sonntag, 27. Auguft abgehalten. Borgesehen sind Stabhoch, Stemmen, Freiweithoch und Steinftoßen.

Wien ist im Alter bon Jon Schönthan geftorben er für die militärische er Journalist und wirkte einem Bruder Franz zu geführten Schwant Der er Sternwarte Königsstubl iner Planet entdeckt. Der Größentlaffe und befindet affermanns, nicht weit vom humoristiden deutjayen Julius Stinde, ist am 28. August 1841 in Kirch oren, bat also ein Alter bon dt. Nach der Rüstigteit fei­iner unberührten geistigen jünger halten fönmen und vorausgejagt. Ein Herz­ches und schmerzlofes Ende ibm befreundeten Landrat

* Keine Fahrpreisermäßigungen. Wegen starker Inanspruchnahme der Betriebsmittel durch die diesjährigen Manövertransporte fönnen Fahrpreisermäßigungen für Ge sellschaftsfahrten an Sonn- und Festtagen in der Zeit vom 5. bis 30. September überhaupt nicht und an Werktagen in der Zeit vom 1. bis 30. September nur mit besonderer Genehmigung der Eisenbahn- Direktion bewilligt werden. Wegen Fahrpreisermäßigungen für Gesellschaftsfahrten an die Mitglieder der Kriegervereine zwecks Beteiligung

** Die Ernte ist jetzt fast vollständig beendet und überall vernimmt man das Surren der Dreschmaschine und bas gleichmäßig- rhythmische Niederfallen der Dreschflegel. Nicht lange mehr und der Pflug bricht von neuem die Scholle auf, der jungen Saat den Boden zu bereiten.

* Wem gehören die Früchte? In der nun beginnenden Obstzeit taucht die Frage auf, wer wohl der Eigentümer über den Baun hängender Früchte ist. In dieser Hinsicht seien Interessenten auf§ 911 des Bürgerlichen Gestzbuchs hingewiesen, noch welchem die an einem Baume hängende Frucht dem Besizer des Baumes gehört, sofern sie abgepflückt wird. Sobald sie aber abfält und auf das Grundstück des Nachbars zu liegen fommt, gehört sie dem letteren.

an der dei Homburg v. d. S voraussichtlich am 8. Septbr.| mühungen in den letzten Monaten endlich gelungen, H stattfindenden Kaiserparade ergeht noch besondere Verfügung. die beiden bisher getrennten, großen genossenschaftlichen * Eine Frachterhöhung für mehr als vieretagige Verbände Güterwagen beabsichtigt nach Berliner Meldungen die lichen Genossenschaften und den Neuwieder Generalverband - den Reichsverband der deutschen landwirtschaft­preußische Eisenbahnverwaltung eintreten zu lassen. Sie hat im Rahmen des Reichsverbandes zu vereinigen. Damit zu diesem Zweck die landwirtschaftlichen Vertretungen um ist eine einheitliche genossenschaftliche Organisation von ein Gutachten ersucht, da diese Wagen hauptsächlich dem 40 Verbänden, 65 Bentralgenossenschaften, 16 136 Genossen­Geflügeltransport dienen. der zweifellos eine gesteigerte Belebung und Kräftigung schaften mit 1400 000 Mitgliedern geschaffen worden, von genossenschaftlicher Wirksamkeit ausgehen wird. Es ist daher lebhaft zu wünschen, daß durch einen möglichst zahlreichen Besuch des diesjährigen landw. Genossenschaftstages die er­reichte Einheit und Machtsteigerung auch äußerlich glanzvoll befundet werde. Diese herzliche Bitte richte ich an die Genossen­schaften sowohl der bisher schon dem Reichsverbande zugehörenden, wie insbesondere an die Genossenschaften der jüngst beigetretenen Raiffeisenverbände. Der diesjährige Genossen­schaftstag, dem durch die huldvolle Uebernahme des Ehren­vorſizes durch Se. Durchlaucht den Herrn Statthalter von Elsaß- Lothringen Fürsten von Hohenlohe- Langenburg eine ganz besondere Auszeichnung zuteil geworden ist, wird in seinen Verhandlungen eine Fülle neuer interessanter An­regungen gewähren, so insbesondere für die Ausgestaltung des Revisionswesens, Förderung des Milchkonsums, Ausbau des Winzergenossenschaftswesens, Ringbildung und Genossen­schaftswesen und andere wichtige Fragen. Nicht minder anregend und genußreich verspricht der gesellige Teil zu werden, wofür die allbekannte Gastlichkeit des ehrwürdigen Straßburg der wunderschönen Stadt" und die landschaft­lichen Reize des Watgau Gewähr leisten. Unsere älteren Genossenschafter dürfte auch die Gelegenheit locken, die Stätten wiederzuschauen, wo sie vor 35 Jahren im blutigen Ringen die deutsche Einheit mit erstreiten halfen. So rufe ich denn allen unseren Genossenschaftern ein Auf nach Straßburg" entgegen, eines herzlichen Willkommens seien fie gewiß!

** Kandelaber. Man berichtet uns folgenden viel­belachten Vorfall. In einer oberhessischen Dorfschule war die Rede auch auf das Wort Kandelaber gekommen. Um seine Schüler mit dem Begriffe besser vertraut zu machen, forderte der Lehrer die Klasse auf, mit dem Wort einen Satz zu bilden. Zuerst allgemeines Schweigen, dann aber plaßt der Scholze- Hannes heraus:" Mei Boatter kann de Laber net esse."

-1- Heuchelheim, 8. Auguft. Zur Errichtung einer Badeanstalt hat ein hiesiger Bürger 100 mt. deponiert. ? Grünberg, 8. Auguft. Eine wackere Tat voll­brachte Herr Friz Hille, der letzte Woche den im 17. Lebens­jahre stehenden Gymnasiasten Fuldat aus dem Merlauer Teich vom Tode des Ectrinkens rettete.

Laubach, 8. Auguft. Der Bau der Gaszentrale fann nicht eher aufgenommen werden, bevor die der Regierung eingereichten Verträge geprüft und der süddeutschen Gasgesellschaft wieder zugeftellt sind. Die betreffenden Gemeinden wünschen eine möglichst schnelle Anlage.

< Saasen, 8. Auguft. Die Frau am Billetschalter. Nicht wenig überrascht waren dieser Tage die Passagiere, als ihnen auf unserer Station bei der Fahrkartenlösung die Billette durch weibliche Hände verabfolgt wurden.

(§) Windecken. Sonntag feierte hier der Ridbatal­Sängerbund unter Teilnahme von 20 Gesangvereinen sein Bundesfest. Unser Gesangverein" Konkordia" hatte das Fest seines 25jährigen Bestehens damit verbunden.

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Oberbessingen, 7. Auguft. Bestätigt wurde der von dem Fürsten zu Somls- Lich auf die erledigte 3. Lehrerftelle an der Gemeindeschule zu Lich pränsentierte Schullehrer Ludwig Erb zu Oberbessingen für diese Stelle.

** Schlitz, 9. Auguft. Unsere Turnhalle ist soweit fertiggestellt, das sie im nächsten Monat in Betrieb ge­

nommen werden kann.

** Flensungen, 8. Auguft. Missionsfest. Lezten Sonntag beging der Zweigverein Grünberg der Gustav Adolf­Stiftung in unserem Orte sein Jahresfest. Eingeleitet wurde die Feier durch einen Festgottesdienst in unserer Kirche, in dem Pfarrer Schmidt über die hohen Aufgaben des Gustav Adolf- Vereins spruch. Die Nachversammlung fand im Flensunger Walde statt, wo Bänke und eine mit Grün ge­hmückte Kanzel errichtet waren. Als Feftredner sprachen Pfarrer Georgi- Ermenrod, Pfarrer Becker- Nieder- Dhmen und Detan Wagner- Grünberg. Zur Verschönerung des Festes trug auch der Grünberger Kirchengesangverein bei.

§ Groß- Rechtenbach, 8. Auguft. Das am Sonntag hier gefeierte Missionsfest hatte sich eines guten Besuches zu erfreuen.

? Herbornseelbach, 8. Auguft. Der Typhus greift in unserer Gemeinde weiter um sich, bereits 50 Personen hat diese fürchterliche Krankheit erfaßt. In der Umgegend herrscht große Unruhe.

§ Lauterbach, 9. Auguft. Einquartierung. Montag, den 21. August, wird unser Ort mit Teilen des Feldartill.. Regiments Nr. 47( Fulda) bequartiert merden.

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?? Alsfeld, 8. Auguft. Oberhessisches Bauernfest. Sonntag hielt hier der Bund der Landwirte unter Leitung des Abg. Korell- Leusel sein diesjähriges Oberhessisches Bauernfest ab, auf dem u. a. der Chefredakteur der Deutschen Tageszeitung," Dr. Dertel- Berlin und die Landtags abg.ordneten Köhler- Langsdorf und Hirschel Friedberg An­sprachen an die zahlreich erschienenen Festteilnehmer richteten. Hirschel- Friedber, referierte über das Thema: Mehr Genossen schaftsgeist, mehr Bundestreue." Er führte u. a. aus: Gegen den Zwischen handel fönnen wir uns nur durch das Genossen­schaftswesen schüßen, darum müssen wir uns zusammen­schließen. Auch hier haben sich die Landwirte zusammengetan und eine Kornhausgenossenschaft mit dem Size in Alsfeld gegründet, die in der furzen Zeit ihres Bestehens über raschende Erfolge errungen hat. An der Genossenschafts­bewegung in Deutschland hat die Landwirtschaft den größten Anteil unter allen Berufsständen. 1/2 Willionen deutscher Bauern sind bereits genossenschaftlich organistert. Der Bund der Landwirte ist ein Machtfaftor geworden und zählt iegt innerhalb Deutschlands 200 000 Mitglieder. Allen Rednern wurde reichlicher Beifall zu teil und ohne störenden Zwischenfall verlief das Fest.

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Auf zum 21. deutschen landwirtschaftlichen Genossenschaftstag nach Straßburg i. Els.! Der Generalanwalt Haas- Darmstadt erläßt folgenden Aufruf:

Bom 17.- 19. August versammeln sich die Vertreter der im Reichsverband vereinigten Verbände und Genossen­schaften zum 21. deutschen landw. Genossenschaftstag in Straßburg in Els. Der Tagung tommt diesmal eine ganz besondere Bedeutung zu. Ist es doch nach jahrelangen Be­

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Literarisches.

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Die Werktätigkeit der Borzeit, d. h. die ersten Anfänge gewerblicher Tätigkeit in den frühesten Kultur­epochen der Menschheit schildert an der Hand der Fund ftücke aus prähistorischer Zeit der Kgl. Konservator Eduard Krause in den jüngst zur Ausgabe gelangten Lieferungen 85-90 der bekannten Publikation Hans Kraemers Weltall und Menschheit"( Deutsches Verlagshaus Bong& Co., Berlin W.). Wie unsere Urahnen sich die ersten Steinwert zeuge schufen, wie sie sich Geräte und Waffen zum Fischfang und zur Jagd erfannen, wie die Töpferei entstand, all dies lernen wir in Wort und Bild so anschaulich kennen, als hätte der Verfasser Gelegenheit gehabt, die Menschen der Eiszeit, die Jäger von Taubach, oder die Pfahlbauer des Büricher Sees bei ihrer Tätigkeit zu belauschen. Lieferung 86 beginnt dann die umfangreic, ebenso fesselnde Darstellung der Erforschung und Verwendung der Natur­fräfte", also eines Gebietes, das jeden modernen Menschen intereffieren muß.

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Geschäftliches.

** Das Aschenbrödel der Küche ist gewöhnlich die Essigflasche. Und doch spielt gerade der Essig im Küchen­gebiete fast dieselbe unentbehrliche Rolle wie das Salz, denn welcher Gaumen möchte wohl bei verschiedenen Speisen diese Würze missen. Aber wie leicht fann manche schmad­hafte Speise verdorben werden, wenn minderwertiger Effig verwendet wird. Darum muß die seit über 30 Jahren bestens bewährte echte Ch A. Pasteur's Essigessenz von Max Elb, Dresden als ein Küchentalisman im vollsten Sinne des Worts von jeder Hausfrau geschäßt werden. In dieser Essenz besißt sie immer ein fleines Lager absolut reinen Essigs in tonzentrierter Form und kann daraus im Augenblick nur durch Zusatz von Wasser jedes beliebige, gerade benötigte Quantum feinsten Tafel- oder Einmache­Elfias bei geringsten Koften herstellen.

Arbeitsnachweis der Stadt Gießen.

Es können eingestellt werden:

1 landw. Arbeiter, 1 Schmied, 1 Spengler, 1 Kunst­schlosser, 1 Strickerin, 10 Schreiner, 1 Küfer 2 Brötchen­trägerinnen, Schneider, 1 Friseur, Erdarbeiter, 1 Bau­schlosser, jüngere Arbeiter 3 jüngere Hausburschen, 1 Fuhr­tnecht, 1 Köchin, Dienstmädchen, Lauffrauen oder Mädchen. Lehrlinge: 2 Schlosser, 2 Bäcker, 1 Friseur, 1 Schuhmacher.

Es suchen Arbeit:

1 Schmied 1 Maschinenschlosser, Maschinist Heizer, 1 Buchbinder, 1 Schneider, 2 Wäscherinnen, 1 Installateur, Haus- oder Bureaudiener, 1 Lauffrau, 2 Bureaugehilfen, Raffiere.

Gießener landwirtsaftlicher Wettervient Boraussichtliche Witterung in Hessen für Donnerstag, den 9. Auguft. Wärmer, später Abkühlung, vielfach Gewitter.

( Näheres durch die Gießener Wetterfarte.)

Verantwortlich: für die Politik und den Inseratentet: Albin Klein, für den übrigen Inhalt: Georg Horn, beibe in Gießen.

Gegründet 1883.

Jean Dern& Co. Girken

Weftanlage 31.

Inh: Oscar Gutmann Trirphan Dr. 21 Ten- und Mosalk- Fußbodenplatten, glaßerte Wandplatten. Billeinverkauf der echten Mettlacher Platten. Brlichtig, unf. Ausstellungsräume u. Mufterküche gern gestattet. Gröht. Lager am Plate in Baumaterialien f. Hoch- u. Tirfban.

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