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Nr. 134.

Insertionspreis: Die einspaltige Petitzeile für ganz Ober­heffen, die Kreise Wezlar und Marburg 10 Pfg. fonft 15 Pfg. Reklamen ble Petitzeile 30 resp. 40 Pfg.

Redaktion u. Hauptexpedition: Gießen, Seltersweg 83. Fernsprechanschluk Nr. 362.

Freitag, den 9. Juni 1905.

Gießener

14. Jahrgang.

Abonnementspreis: abgeholt monatlich 30 Pfa., in's Haus gebracht 60 Pfg., durch die Post bezogen viertel jährl. Mr. 1.50. Gratisbeilagen: Oberheffische Familienzeitung( täglich) und die Gießener Seifenblasen( wöchentlich). Das Blatt erideint an allen Werktagen nachmittags.

Neuelle Nachrichten

( Gießener Tageblaff)

Anabhängige Tageszeitung

( Gießener Zeifung)

für Oberheffen und die Kreise Marburg und Weklar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung.

Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen und anderer Behörden von Oberhessen.

Die Skandinavische Union.

Die vor fast neunzig Jahren geschaffene Union zwischen Schweden und Norwegen hat sich tatsächlich aufgelöst. Es ist Dies auf dem einzig möglichen Wege geschehen, auf dem der Revolution. Der Name ist nicht schön, aber er ist der illein zutreffende auch dann, wenn die revolutionären Schritte unter Wahrung gewisser Höflichkeitsformen getan werden, vas im vorliegenden Falle geschehen ist. Der norwegisce Storthing hat unter persönlichen Achtungs- und Sympathie­bezeigungen den König Oskar der norwegischen Krone für perluftig erklärt, eine eigene norwegische Regierung eingesetzt, die Union mit Schweden als aufgehoben bezeichnet, und gleichzeitig den König Oskar eingeladen, er möchte dazu mit­wirken, daß sein jüngerer Sohn unter Verzicht auf sein schive­disches Erbrecht König von Norwegen werde.

Das alles flingt so ruhig und geschäftsmäßig, beinahe wie die Mitteilung der Auflösung eines Gesellschaftsvertra ges, dessen Kontrahenten jetzt getrennt eigene Firmen be­gründen. Revolution bleibt es aber doch, bliebe es sogar dann, wenn König Oskar nicht von Stockholm aus gegen die Maßnahme des Storthing protestiert hätte, gleichviel, ob diesem Protest durch Handlungen Nachdruck gegeben wird oder nicht. Das Wesen der Revolution besteht darin, daß oon mehreren auf Zusammenwirken angewiesenen Gewalten eine ohne Befragen der anderen und gegen deren Willen allein und selbständig vorgeht. Ein solcher revolutionärer Uft kann auf verschiedene Arten ausgeglichen werden: ent­weder durch ausdrücklichen Widerruf unter Anerkennung. daß die widerrufene Handlung zu Unrecht vorgenommen war oder durch nachträgliche Anerkennung und Gutheizung des Geschehenen durch den vorher widerstrebenden Teil. Diese Anerkennung braucht nicht ausdrücklich ausgesprochen zu werden; es gibt auch eine stillschweigende Gutheißung, die völlig rechtswirksam ist. Nach dieser Begriffsbestimmung ist das Vorgehen des norwegischen Storthing unfraglich re bolutionär, schon dadurch, daß er die Union mit Schweden ohne Befragen Schwedens für aufgelöst erklärt hat.

Es bleibt nun abzuwarten, ob die Beteiligten sich ent schließen werden, durch nachträgliche Verständigung den re volutionären Akt zu einem legalen zu machen. Die Möglich. feit ist keineswegs ausgeschlossen. Die Union war durch das Widerstreben der Norweger längst wertlos geworden, für beide Teile wertlos und eine Quelle von Zwistigkeiten und gegenseitigen Verärgerungen. Die Schweden standen bei den Norwegern in dem Verdacht nationalen Hochmuts, dic Norweger bei den Schweden im Verdacht der Unverträglich. feit, der politischen Kurzsichtigkeit, was eine höfliche Uni schreibung für Beschränktheit ist. Es kann recht wohl sein, daß man in Schweden ganz befriedigt sein wird, daß man des norwegischen Ballasts ledig geworden, wenn auch nicht gerade auf gute Art. Auch König Oskar mag sich am Ende darein finden, seinen jüngeren Sohn als König des selb ständigen Norwegens zu sehen. Doch darüber kann es nur Vermutungen geben. Man weiß wohl, was sich in der Deffentlichkeit zugetragen hat; aber niemand kann sagen, welche Intriguen sich in der Heimlichkeit abgespielt haben. Wo es sich um Throne und um Kronen handelt, da sind große Interessen in Frage, und die Zwischenträger bleiben nicht müßig. Jm vorliegenden Falle ist bisher- alles so merkwürdig glatt gegangen, wie in einem Schauspiel, so daß man sich kaum des Verdachtes entschlagen kann, es habe hier eine geschiate Regie mit wohlgeübten Kulissenschiebern ge­waltet.

Mögen sich nun die Geschehnisse in der angedeuteten oder in einer unwahrscheinlich harmlosen Weise vorbereite! und zugetragen haben sicher ist, daß allmählich alle Teile mit der neuen Gestaltung der Dinge ihren Frieden macher müssen. Im Interesse der Beteiligten ist zu wünschen, dak es bald geschieht. Und diese erfreuliche Möglichkeit ist nicht ausgeschlossen. Der norwegische Storthing hat bereits aus. gesprochen, daß das unabhängige Norwegen zu dem schwedi. schen Nachbar freundschaftlichste Beziehungen unterhalten und pflegen will. Gute Beziehungen zu Dänemark liegen gleichfalls in den norwegischen Traditionen. Zwischen Schwe. den und Dänemark endlich ist kein Stein des Anstoßes borausgesetzt, daß die verschwiegenen Intriguen, von denen oben andeutungsweise die Rede gewesen, nicht etwa in der Richtung vorhanden waren, den alten dänischen Anspruch auf Norwegen mit Hilfe oder mit wohlwollender Duldung des russischen Verwandten wieder aufleben zu lassen. Unter dieser Voraussetzung wäre es recht wohl angängig, daß ein schon bejahrter Wunsch sich verwirklichte: die Schaffung eines skandinavischen Staatenbundes.

In allen drei skandinavischen Reichen ist seit vielen Jahr zehnten der Gedanke lebendig, daß diesen Reichen ihr ge­ziemender Anteil an politischem Gewicht und Sinfluß nur donn wiedergewonnen werden könnte, wenn sie ohne Auf­

geben ihrer Eigenart und Selbständigkeit sich politisch und wirtschaftlich zusammenschlössen. Weiterblickende skandina­bische Politiker erkannten in solchem Zusammenschluß schon früher die einzige Aussicht auf erfolgreiche Abwehr etwaiger russischer Annerionsgelüste, deren Vorhandensein man vor. aussetzen darf, ohne den Russen zu nahe zu treten.

So könnte es kommen, daß die lockere schwedisch- norwe gische Union bloß gelöst worden ist, damit Raum werde für eine viel festere, weil mit den Wünschen der Bevölkerung libereinstimmende schwedisch- norwegisch- dänische. für eine

Skandinavische Union.

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Der norwegische Staatsrat richtet die neue Regierung ohne Ueberstürzung, aber mit vollendeter Zielsicherheit ein, so daß gar kein Zweifel daran aufkommen fann, es handle sich um einen in allen Einzelheiten genau vorbedachten is. Besondere Gesandtschaften sollen den Mächten von der beli zogenen staatsrechtlichen Veränderung Witteilung machen; von dem Handelsdepartement ist die Abteilung für auswär tige Angelegenheiten als eigenes Ministerium abgesondert, an dessen Spize Staatsminister Lövland tritt; in der Kriegs­flagge wird das Unionszeichen gestrichen, und die Verwal tung der Landesverteidigung hat den Beschluß des Storthing, betreffend die Ueberweisung der Landesregierung an deit Staatsrat, der Armee durch einen Erlaß bekannt gegeben.

Als eine eigenmächtige und bedeutungslose Aktion ist es aufzufassen, daß eine Anzahl in London lebender Norweger an den Prinzen Arthur von England, den 22jährigen Sohn bes Herzogs von Connaught, Bruders des Königs Eduard, bie Bitte gerichtet haber, die Krone von Norwegen anzu­nehmen. Diese Krone wird in Christiania, nicht in London bergeben.

Friedensausfichten in Oftafien?

Trotz der offiziellen Ableugnungen der kriegführenden Parteien, daß Friedensunterhandlungen im Gange seien, laufen täglich neue Berichte ein, nach denen

der Friede nahe bevorstehend

sein soll. Nachdem Londoner Blätter bereits mehrfach über in Washington gepflogene Beratungen hatten berichten kön nen, meldet der Telegraph aus der englischen Hauptstadt:

Aus halbamtlicher Quelle in Washington verlautet, das die Regierung der Vereinigten Staaten hoffe, in Verbin. dung mit einigen Mächten des europäischen Festlandes Rußland innerhalb 48 Stunden formelle Vorschläge be. züglich des Friedens machen zu können. Zar Nikolaus hat den amerikanischen Gesandten v. Lengerke- Meyer be reits in Audienz empfangen.

In Washington hatten sowohl der russische Botschafter mie der japanische Gesandte Takahira lange Unterredungen mit Präsident Roosevelt, über die bisher strenges Stillschwei. gen bewahrt wird. Wie es heißt, ist Roosevelt bemüht, durch Vermittelung Takahiras ein bestimmtes Bild der japanischen Friedensbedingungen zu erlangen. Ebenso soll v. Lengerke. Meyer beim Zaren in Erfahrung bringen, was die Regierung der Vereinigten Staaten dazu tun könne, einen baldigen Friedensschluß zu ermöglichen.

Der Einfluß Wittes

joll in Petersburg der Sache des Friedens von größtem Nußen sein. Der Zar habe den Rat des bewährten Staats­mannes in letzter Zeit mehr denn je in Anspruch genommen. Es heißt sogar, daß Witte aus Anlaß seines demnächstigen 25jährigen Dienstjubiläums zum Reichskanzler er. nannt werden wird. Witte war von jeher ein Gegner der ehrgeizigen Pläne Alerejeffs im fernen Osten.

Die russischen Schiffe in Manila werden dort interniert, bie Offiziere und Mannschaften an Land untergebracht. Japanische Kriegsunterstützungen.

Seit Ausbruch des Krieges sind an 20 000 Familien von gefallenen Japanern bis Ende März d. J. über 10 Millionen Yen an Unterstützungen ausgezahlt worden, im Durchschnitt also 500 Yen für die Familie. Diese besonderen Unterstüßun­gen stehen in feiner Beziehung zur Pension und werden je nach dem Range der Gefallenen als einmalige Abfindung gewährt. So erhält die Familie eines Obersten bei seinem Tode eine Summe von 4000 yen( etwa 8400 Mark); beim Ableben eines Gemeinen werden den Hinterbliebenen im Mindestfalle 220 yen( etwa 460 Mark) ausgezahlt.

Roschdjestwensky über seine Gefangennahme.

Der russische Admiral Roschdjestwensky, der jetzt in einem japanischen Lazarett an den in der Seeschlacht in der Korea­Straße erhaltenen Wunden schwer darniederliegt, hat das folgende Telegramm aus Tokio gesandt: Am 27. Mai um Uhr begann der Kampf mit 12 großen japanischen Schif­fen und 12 japanischen Kreuzern. Um Uhr mußte ich das Kommando des Knjäs Ssuworow" abgeben. Um Uhr, als ein Teil meines Stabes und ich selbst das Bewußt­sein verlor, mußten wir auf den Bniny" überführt werden, wo sich bereits die Mannschaft der untergegangenen Ossl­jabja" befand. Das Kommando wurde Admiral Nebogatow übergeben. Bniny" kam während der Nacht von dem Ge­schwader ab. Am Morgen sichteten wir den Dmitri Dons­foi" mit zwei Torpedobooten und brachten die Besatzung der Ossljabja" auf ihm unter. Ich selbst wurde auf den, Bie­domy" gebracht, welcher am Abend des 28. Mai mit dem ,, Gromfy" weiterfuhr. Der Biedowy" ergab sich zwei ja­panischen Torpedobooten und kam am 31. Mai in Sasebo an.

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Rofchdjeftwenskys Verbängnis.

Ms es plötzlich hieß, daß die baltische Flotte in der Tsu­schimastraße aufgetaucht sei, wunderte sich alle Welt über den plötzlichen Wagemut des russischen Führers, der den Löwen direkt in seiner Höhle aufzusuchen ging. Man hatte allge­

mein angenommen, Roschdjestwensty werde gemäß seiner bisher befolgten Taktik seine Bewegungen möglichst zu ver­schleiern und sich unbemerkt vom Gegner auf versteckten Pfaden in den Stillen Ozean zu schleichen suchen. Statt dessen plötzlich ein tollkühnes Bravourstück! Was mag ihn dazu bewogen haben, so fragte man sich. Ein italienischer Rorrespondent gibt seinem Blatte aus Tokio eine interessante Lösung dieses Rätsels in der folgenden Erzählung eines ge. fangenen russischen Offiziers vom Stabe des Nikolaus I." Nachdem sich in den Gewässern von Annam die beiden Geschwader vereinigt hatten, wurden die Vorbereitungen für die kommende Seeschlacht mit fieberhaftem Eifer betrie ben. Am 7. Mai erschienen, auf eine Aufforderung Rosch. djestwenskys hin, alle Schiffskommandanten auf dem Ad­miralsschiff, um Kriegsrat über den Durchfahrts- oder Schlachtplan zu halten. Die Beratung dauerte mehrere Staden; alle waren sehr erregt, und es fielen große Worte über die Ueberlegenheit der russischen Schiffe und über den nahen Sieg, als sich plötzlich ein alter Admiral erhob, und ruhig und bedächtig erklärte, daß man nach seiner Meinung die Kräfte des Feindes sehr unterschätze, und daß er aus diesem Grunde für die Fahrt durch den Stillen Ozean und Durch die Laperouse- Straße stimmen werde. Eisiges Schwei­

folgte seinen Worten, aber ein anderer Admiral fam dem Bauderer zu Hilfe und sagte: Auch ich wäre für die Bohrt durch den Ozean, nur möchte ich nicht die Durchfahrt durch die Laperouse- Straße wählen, sondern die Durchfahrt burch die Tsugaru- Straße erzwingen." In diesem Augen­blic sprang ein jüngerer Kapitän auf und schrie so heftig, daß die Worte sich in seinem Munde überschlugen: Wir sind aus einem anderen Weltteil hierhergekommen, um Nel. jons Ruhm zu erringen, nicht, um dem Feinde auszuweichen, und durch den Stillen Ozean uns davonzustehlen. Wir müssen direkt auf Formosa lossteuern und uns dort eine Ope rationsbasis schaffen." Die jüngeren Offiziere waren alle aufgesprungen und flatschten in rasender Begeisterung ,, mit Händen und Füßen" Beifall.

Roschdiestwensky bat um eine halbe Stunde Bedenkzeil und zog sich mit den höheren Offizieren in sein Arbeitszim mer zur Beratung zurück. Als er wiederkam, sagte er mit Festigkeit: Unsere Flotte wird direkt nach Wladivostok fah ren, und zwar direkt durch die Tsushima- Straße." Wie ein Mann hatten sich alle von ihren Sigen erhoben; jubelnde Hurrarufe ertönten, die Müßen wurden in die Luft geschleu dert, man trank sich aus Champagnerfelchen zu, und die er. hitten Gesichter wurden noch erhitter. Roschdiestwensky hlug vor, auf das Vaterland und auf das Glück der Flotte zu trinken. Man füllte die Gläser von neuem; alle umarm ten sich, füßten sich und drückten sich die Hände. Es war ein wahrer Taumel! Als die Versammlung sich auflöste, spielte die Schiffskapelle die Nationalhymne. Die Offiziere wußten nicht, daß sie soeben ihren Tod votiert hatten! Als man am 18. Mai aus den Gewässern von Annam herausfuhr, fig nalisierte das Admiralsschiff: In einer Woche wird Ruß lands Schicksal entschieden sein. Opfert euer Leben an! Liebe zum Vaterlande." Roschdjestwensky und seine Flott zogen ihrem furchtbaren Verhängnis entgegen.

Die Politik.

Bei der bevorstehenden Reichsfinanzreform sollte auch dem Tabak eine neue Abgabenlaft zuteil werden. Wie jetzt verlautet, wird aber von einer neuen Tabakstener Abstand genommen werden. Damit glaubt man eine der Haupt­schwierigkeiten für das Zustandekommen des ganzen Reforn: werkes aus dem Wege geräumt zu haben.

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* Die Bandenkämpfe in Südwestafrika dauern weiter an. Allerorten rücken unsere braven Truppen weiter vor, schlagen die Rebellen aber können sie bisher noch immer nicht endgültig fassen. Bedauerlich ist es, daß der Bethanier­häuptling Kornelius, der am 22. Mai durch Hauptmann von Koppy unweit nachab( 80 Kilometer südwestlich Keetmans­hop) gestellt und am 27. aus starker Stellung bei Geious ge­morfen wurde, längs des Großen Fischflusses nach der eng­lischen Grenze geflohen und wahrscheinlich schon bei unseren friedlichen Nachbarn in Sicherheit ist. Hoffentlich gelingt es ihm nicht, von dort auf deutsches Gebiet zurückzukehren. Der Bande Morris muß erst jetzt wieder der Weg bom englischen Asyl nach Warmbad von einer deutschen Truppenabteilung verlegt werden. Diese treibt zugleich die versprengten Ban­den Morengas vor sich her und dem Oranjefluß zu. Auch dem Hererohäuptling Andreas ist man im Kuisebtal von allen Seiten scharf auf den Fersen. So schlug am 27. Mai Haupt­mann Blume bei Goagas eine 150 Stöpfe starke, anscheinend zu Andreas gehörige, Hererobande und verfolgte sie in süd­General. westlicher Richtung. Der Feind verlor 8 Tote. leutnant von Trotha ist am 3. Juni in Keetmanshop ein­getroffen,

England.

Die Untersuchung über die Armeeskandale aus dem südafrikanischen Krieg ist nunmehr beendet worden. Der Kommissionsbericht soll große Unterschlagungen von Proviant und Munition festgestellt haben. Es heißt, daß ein Oberst und mindestens sechs Trainoffiziere niedrigerer Dienstgrade vorläufig vom Dienste suspendiert sind. Alle diese Offiziere